Der Bügermeister informiert KW 39

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in Gondelsheim gibt es Theater. Und zwar durch die „GondeLaien“, die am Samstag und Sonntag in der TV-Halle auftreten – wie Sie der Titelseite entnehmen können.

Und ein bisschen natürlich auch wegen der erneuten Verschiebung des Bauendes der Fahrbahnsanierung der B35.

Vollsperrung wird verlängert –

Weitere Verzögerungen auf der B35 bei Gondelsheim

Rupp: “Wir sind am Ende mit unserer Geduld”

Quelle: Hügelhelden.de

Eigentlich sollte an diesem Freitag der Spuk zu Ende sein. Nachdem sich die Fertigstellung der Bauarbeiten auf der Bundesstraße 35 zwischen Gondelsheim und Bretten bereits schon einmal verzögert hat, stellte das ausführende Regierungspräsidium Karlsruhe kürzlich den Abschluss der Bauarbeiten für den 7. Oktober in Aussicht.

In Gondelsheim fiebert man diesem Termin bereits seit Wochen entgegen, führt doch die Sperrung der B35 als eine der großen Hauptschlagadern in der Region zu erheblichen Einschränkungen in den umliegenden Gemeinden. Der Umleitungsverkehr sorgt für längere Wartezeiten nicht nur in Gondelsheim, sondern auch in benachbarten Ortschaften wie beispielsweise Bretten-Neibsheim, aber auch Kraichtal-Oberacker. Genervte Anwohner berichten überdies von reichlich irregulärem Umleitungsverkehr, beispielsweise über den eigentlich als Wirtschafts- und Fahrradweg angelegten Postweg zwischen Diedelsheim und Gondelsheim.

Wie unsere Redaktion nach telefonischer Anfrage in Erfahrung bringen konnte, wird es mit der Verkehrsfreigabe am Wochenende aber auch diesmal nichts. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums bestätigte uns weitere Verzögerungen bei den Bauarbeiten auf der B35. Die Gründe seien witterungsbedingt. Voraussichtlich am Nachmittag wolle man offiziell über die Verzögerungen informieren und einen neuen Freigabetermin der sanierten Bundesstraße kommunizieren.

Gondelsheims Bürgermeister Markus Rupp zeigte sich aufgrund dieser jüngsten Entwicklungen wenig verständnisvoll. “Ich bin wirklich stinksauer“, so das Gemeindeoberhaupt gegenüber hügelhelden.de. “Die Kommunikation des Regierungspräsidiums lässt hier deutlich zu wünschen übrig.” Tatsächlich hat Markus Rupp erst über unsere Presseanfrage von der erneuten Verzögerung erfahren. “Die Leute waren wirklich geduldig, die witterungsbedingte Erklärung empfinde ich nach der deutlichen Wetterbesserung der letzten Tage als nicht plausibel“, so Rupp weiter.

Nun bleibt abzuwarten, wie weit sich die erneute Freigabe der Bundesstraße in die Zukunft verschiebt.

Brandaktuell (Stand: Do., 6.10.2022, 9.10 Uhr) B 35: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gondelsheim Süd und dem Knotenpunkt B 35/ B 293 („Karlsruher Dreieck“) Abschluss der Arbeiten voraussichtlich am 10. Oktober 2022

Im Zuge der Sanierung der B 35 wurde in den letzten Jahren bereits abschnittsweise die Fahrbahndecke zwischen Bruchsal und Gondelsheim saniert. Seit Montag, den 15. August 2022, wird die B 35 zwischen dem Knotenpunkt Gondelsheim-Süd (B 35 / Brettener Straße) und dem Knotenpunkt B 35 / B 293 in Diedelsheim („Karlsruher Dreieck“) saniert.

Aufgrund der schlechten Wetterlage in der vergangenen Woche kann die Maßnahme voraussichtlich erst 10. Oktober 2022 fertiggestellt werden.

Die Arbeiten hatten sich aufgrund der heftigen Niederschläge Ende September verzögert. Die ausführende Baufirma konnte zwar den Verzug teilweise wieder aufholen, einige der noch anstehenden Arbeiten konnten jedoch trotz aller Bemühungen aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten nicht parallel ausgeführt werden. Daher kann die Strecke nicht wie vorgesehen, morgen, den 7. Oktober 2022, sondern erst am Montag, den 10. Oktober 2022, im Laufe des Vormittags wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Am vergangenen Mittwoch wurden nun die Asphaltarbeiten auf dem letzten Streckenabschnitt, die Ende September wegen der heftigen Niederschläge abgebrochen werden mussten, ausgeführt. In den folgenden Tagen werden noch Arbeiten an den Asphaltfugen und den Banketten durchgeführt. Über das Wochenende werden die Schutzplanken fertiggestellt und die Markierung aufgebracht.

Die Verkehrssicherung sowie die Umleitungen und damit auch die temporären Ampeln in den umliegenden Gemeinden, werden im Anschluss stückweise zurückgebaut.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmenden für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

Das Warten hat ein Ende:

Gondelsheim feiert wieder sein Oktoberfest

AGG: „Solche Großereignisse sind nur dank den lokalen Vereinen möglich“

Kartenverkauf ab sofort im Bürgerbüro

Nach dreijähriger Corona-Zwangspause kehrt das Oktoberfest auf den Gondelsheimer Veranstaltungskalender zurück. „Endlich können wir diese Tradition wiederaufnehmen und die Vorfreude darauf ist groß“, sagt Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt: „Deshalb den 21. und 22. Oktober vormerken und sich rechtzeitig die Eintrittskarten sichern“, empfiehlt er. Zumal die letzte Auflage 2019 mit fast 2.000 Besuchern in der Saalbachhalle ein voller Erfolg war.

„Wer damals dabei war, hat diese einzigartige Stimmung bis heute nicht vergessen“, ist sich Rupp sicher.

Für diese besondere Atmosphäre sorgten maßgeblich die beiden Musikgruppen „089-Band“ und „Die Zwiebeltreter“. Und genau diese zwei „Erfolgsgaranten“ konnten die Organisatoren von der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheimer Vereine (AGG) abermals für ein Gastspiel in Gondelsheim gewinnen. „Da bedurfte es wenig Überzeugungsarbeit, hatten die beiden Bands ihren Auftritt bei uns ebenfalls noch in bester Erinnerung“, sagt der stellvertretende AGG-Vorsitzende Thorsten Kolein.

Den Auftakt am Freitagabend, 21. Oktober, bestreitet die „089-Band“. „Wenn die bei uns auftreten, sind sie in Topform – nach ihrem vierwöchigen Trainingslager auf diesem anderen Oktoberfest in München“, merkt Kolein schmunzelnd an. Nicht minder zur Sache geht es einen Tag später. Dann heizen „Die Zwiebeltreter“ mit zünftiger bayerischer Musik ein. „Solche Großereignisse sind nur durch das Engagement der lokalen Vereine und deren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglich“, machen der AGG-Vorsitzende Marc Bürker und Kolein deutlich. Für ein reichhaltiges Getränke- wie Speiseangebot sorgen in diesem Jahr Turnverein, Fußballverein, Tennisclub und Gesangverein. „Dieses Miteinander, dieser Gemeinschaftssinn, das zeichnet die Gemeinde Gondelsheim besonders aus“, betont Bürgermeister Rupp.

Am Freitagabend übernimmt die „089-Band“ das musikalische Kommando in der Saalbachhalle. Die Party- und Wiesnband aus der bayerischen Landeshauptstadt steht für ausgelassene Stimmung und hat die Party-Klassiker der vergangenen 50 Jahre im Repertoire ebenso wie das Beste aus den aktuellen Charts, Alpenrock, Schlager oder Neue Deutsche Welle. Oktoberfest-Stimmung ist auch am Samstagabend gewährleistet. „Die Zwiebeltreter“ stehen für eine Musik voll Fröhlichkeit und mehrstimmigem Gesang, herausragender Bläser und stimmungsvoller Akkordeonklänge, die nicht nur bei Freunden der Volksmusik, sondern auch bei Pop- und Schlagerfans ankommt. Das breitgefächerte Auftrittsprogramm des Quintetts aus Bamberg reicht von zünftigen Oberkrainern und moderner Volksmusik über Countrysongs, Disco- und Welthits im Orchestersound bis zu Stimmungs- und Showeinlagen zum Mitmachen mit Gags am laufenden Band.

Karten für das Gondelsheimer Oktoberfest am 21. und 22. Oktober in der Saalbachhalle sind ab Dienstag, 4. Oktober, erhältlich im Bürgerbüro des Rathauses Gondelsheim zum Preis von jeweils zehn Euro. Einlass an beiden Tagen ist um 19 Uhr. Die Konzerte beginnen um 20 Uhr am Freitag und 19.00 Uhr am Samstag.

“Die Kommunen verweigern sich nicht“

Bürgermeisterversammlung fordert aber mehr Spielräume und

Senkung der Standards

Flüchtlingssituation und Altglasentsorgung waren weitere Themen

Kreis Karlsruhe. Die internationale Lage stand über der jüngsten Bürgermeisterversammlung, zu der Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki (Oberderdingen) am 28. September in die Altenbürghalle Karlsdorf-Neuthard eingeladen hatte. Präsident und Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags Baden-Württemberg Steffen Jäger sprach von einer Zeitenwende, die die Kommunen vor enorme Herausforderungen stellt, ohne dass es schnelle und einfache Lösungen gibt. Die Auswirkungen des Ukrainekriegs beschleunigen negative Entwicklungen. Helfen könne man nur aus einer Position der Stärke, deshalb dürfen die Kommunen, die letztlich alle Maßnahmen vor Ort umsetzen müssen, nicht überfordert werden. Genau dies geschehe aber, was Jäger am Beispiel der Kinderbetreuung verdeutlichte: Stieg in den letzten 15 Jahren die Zahl der zu betreuenden Kinder um 20%, wuchs die Zahl an Erzieherinnen und Erzieher aufgrund immer neuer gesetzlicher Standards im gleichen Zeitraum um 50%. Nachdem mittlerweile kein Betreuungspersonal mehr gefunden werden kann, könne der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung nicht mehr erfüllt werden. Das gleiche gelte für das Personal in anderen Verwaltungsbereichen. Als weiteres Beispiel nannte Jäger die Sozialleistungen für Geflüchtete. Sie sind in Deutschland im europäischen Vergleich am höchsten und eine weitere Erhöhung werde im politischen Raum diskutiert. Die Kreisversammlung war sich einig, dass die Kommunen auf bundes- und landespolitischer Ebene noch viel mehr Gehör finden müssen. „Entwicklungen müssen sehr deutlich beschrieben werden, um ehrlich mit den Bürgerinnen und Bürgern umzugehen, und Standards müssen in Frage gestellt werden“, fasste Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki die Diskussion der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zusammen. „Die Kommunen verweigern sich nicht“, betonte er, „die Spielräume müssen jedoch dringend erhöht werden, damit die Städte und Gemeinden auch morgen noch als Problemlöser fungieren können.“

Was im Bereich der Flüchtlingsunterbringung auf die Kreisgemeinden zukommt, skizzierte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel auf: Die genauen Zuweisungszahlen schwanken, eine steigende Tendenz ist aber abzusehen, weshalb sich der Kreis aktuell für monatlich bis zu 350 Menschen rüstet, die aus der Ukraine oder anderen Ländern geflüchtet sind. So werden einige vormalige Unterkünfte wieder in Betrieb genommen, unter anderem der ehemalige Praktiker-Baumarkt in Bruchsal-Heidelsheim, der früher schon  einmal als Unterkunft genutzt wurde und in dem zwischenzeitlich ein Impfzentrum eingerichtet war. Im Rahmen der Anschlussunterbringung müssen sich die Gemeinden bis Jahresende auf die Aufnahme von bis zu 1.000 Personen einstellen. Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki geht davon aus, dass viele Menschen – auch aus der Ukraine – länger oder dauerhaft bleiben werden, und plädierte vor diesem Hintergrund dafür, nicht schwerpunktmäßig Provisorien zu schaffen, die nur kurzfristig genutzt werden können.

Daneben wurde ein Thema angesprochen, das angesichts der großen Probleme marginal wirkt, aber dennoch in vielen Städten und Gemeinden ein zunehmendes Ärgernis ist: Die Altglassammlung. Traten überfüllte Sammelcontainer früher insbesondere nach Feiertagen auf, gehören umfangreiche Flaschenbatterien vor nicht geleerten Containern immer mehr zum gewohnten Ortsbild. Zuständig sind nach dem Verpackungsgesetz die privaten Dualen Systeme,  doch der Kreis und die Gemeinden werden oft verantwortlich für die Zustände gemacht. „Wirksame Abhilfe tut Not“, kam das Gremium überein. Beraten wurden verschiedene Möglichkeiten der Abhilfe, die aber alle daran kranken, dass weder der Landkreis noch die Gemeinden vertragliche Beziehungen mit dem Abfuhrunternehmen haben, weshalb weder ein direkter Zugriff auf die Dualen Systeme noch auf das von den Dualen Systemen beauftragte Unternehmen möglich ist. Nun wird nach wirksamen Lösungen gesucht, das Unternehmen zu einer ordnungsgemäßen Abfuhr zu bringen. Eine Lösung, wonach der Landkreis oder die Kommunen auf eigenes Kostenrisiko tätig werden, wurde zunächst zurückgestellt. „Es muss gelingen, das Unternehmen zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben zu bewegen“, so die Meinung der Bürgermeisterrunde, die sich hierzu verbünden wollen.

Neues aus dem Jugendtreff „Bounty“

Ars amatoria

In seinem sprachschönen Werk über die »Liebeskunst« schreibt der römische Dichter Ovid beileibe nicht nur über erotische Praktiken, sondern und gerade auch über die hohe Schule des vollkommenen Werbens.

Ob wir nun vergangene Woche Zeugen solch ausgefeilter, vornehmer Fertigkeiten wurden, sei dahingestellt. Tatsache aber ist, dass wir während zweier Treffs erleben durften, wie ein junges Paar zueinanderfand. Bereits im Artikel des letzten »Blättles« hatte sich ja eine Liebesgeschichte angebahnt. Nun fand sie ihre Fortsetzung:

Am Sonntag kam es zum ersten »Date« der Beiden – und wir sind schon etwas stolz darauf, dass die Frischverliebten als Ort ihres Kennenlerntreffens unsere heilige Halle auserkoren hatten. Auch für uns ist das durchaus etwas Besonderes – verstärkt dadurch, dass wir beide Jugendliche schon seit vielen Jahren kennen. Zur Feier des Tages, auch um der Nervosität etwas den Zahn zu ziehen (und weil der männliche Teil des Duos laute Äußerungen des Hungers machte), spendierten wir kurzerhand zwei Pizzen.

Der Tag schien ein Erfolg zu sein! Es wurde gelacht, gequatscht und Avancen gemacht. Am Mittwoch schwebte unser Abendtreffbesucher dann auf Wolke Sieben und war voller Hoffnungen. Und am Freitag waren die Beiden dann schließlich seit einem Tag ein Paar – ein Jugendtreffpaar.

Der antike Experte Ovid hätte vielleicht die Abwesenheit der höheren Kunst der formvollendeten, eleganten Annäherung moniert; er hätte wohl aber doch geschmunzelt über den modernen Beweis sicht- und messbarer Liebesgefühle: Gespeichert auf dem Smartphone unseres Abendtrefflers ist ein zufällig aufgezeichnetes Herzschlagdiagramm, welches einen deutlichen Ausschlag der Frequenz aufweist – genau zu dem Zeitpunkt, als der junge Mann seiner Angebeteten zum allerersten Mal begegnete.

Eine Ars amatoria ganz anderer Art sind unsere so kunst- wie liebevoll zubereiteten Cocktails, welche unsere Besucher diese Woche bei uns genießen dürfen.

Terminvorschau:

  • Donnerstag, 06. Oktober: Cocktails (Kids, Teens)
  • Freitag, 07. Oktober: Cocktails (Teens, Große)
  • Der nächste offene Sonntag ist am 09. Oktober.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

Eindrucksvolle Schauübung unserer Jugendfeuerwehr am vergangenen Samstag

Es war eine eindrucksvolle Bestätigung der Leistungsfähigkeit der Jugendfeuerwehr unter ihrem Jugendwart Maik Braun, was wir bei der Übung am vergangenen Samstag auf dem Rathausplatz sehen durften.

Unterstützt wurde die Übung von einem Trupp um Kommandant Timm Eisenhut, dem DRK Ortsverein Gondelsheim und dem Polizeirevier Bretten. Die Moderation hatte Ehrenkommandant Wolfgang Heck übernommen.

Allen Akteuren ein herzliches Dankeschön!

Gondelsheimer Kerwe

29. – 31. Oktober 2022

Die „Gondelser Kerwe“ sorgt seit Jahren für beste Unterhaltung, viel Spaß und gute Bewirtung. Leider musste sie im Jahr 2020 komplett ausfallen und konnte im Vorjahr pandemiebedingt nur in Bruchteilen durchgeführt werden.

Ich freue mich, dass nach derzeitigem Stand die Kerwe wieder traditionell durchgeführt werden kann und darf Sie schon heute zur Veranstaltung auf dem Rathausplatz bzw. in die Saalbachhalle einladen.

Samstag,

29. Oktober 2022

Rundgang zu besonderen Gondelsheimer Bäumen

Spaziergang mit Stephanie Bauer und Christian Feldmann ab 14.30 Uhr

Zum Auftakt am Kerwesamstag bieten Christian Feldmann und Stephanie Bauer einen Spaziergang mit Infos rund um die Gondelsheimer Streuobstbäume an.

In der Nähe des Grillplatzes gibt es besondere Höhlenbäume, alte Mostbirnen und aus Naturschutzsicht besonders hochwertige Lebensräume.

Die beiden zeigen was Sie beim Kartieren der Obstbäume entdeckt haben und erklären welche besonderen Merkmale erfasst wurden.

Startpunkt ist am 29.10.2022 um 14.30 Uhr beim Rathausplatz, dort werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Der Rundgang startet dann beim Grillplatz. Am Ende geht es wieder zurück zum Rathausplatz, wo weitere Attraktionen der Kerwe warten.

Ausstellungseröffnung

„1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart“

Rathaus Gondelsheim (Bürgersaal) um 16.00 Uhr

Der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim präsentiert zur Kerwe die Wanderausstellung des Landratsamts Karlsruhe an.

Anlässlich des Jubiläums der Benennung der Landschaft als Kraichgau ist am Kerwesamstag und –Sonntag die Wanderausstellung „1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart“ zu sehen. Die Ausstellung behandelt spannende historische Aspekte dieser Landschaft im Nordwesten von Baden-Württemberg.

Aus dem Eintrag „In pago Creichgouue“ im Codex des Klosters Lorsch geht hervor, dass am 11. Juni 769, vor über 1250 Jahren, erstmals der Kraichgau namentlich genannt wurde. Heute ist die Hügellandschaft auch als „Badische Toskana“ und das „Land der 1.000 Hügel“ bekannt.

Die namensgebende Kraich, keine sechzig Kilometer lang und auf modernen Wegekarten als Kraichbach verzeichnet, entspringt westlich des Strombergs nahe Sternenfels, tritt bei Ubstadt in das Tiefland ein und mündet südlich von Ketsch in den Rhein. Eine mögliche Interpretation beruft sich auf den altväterischen Ausdruck „Kreuch“ für „Lehm“, tragen doch die Kraichgaubäche nach starken Regenfällen große Mengen gelbbraunen Schlamms mit sich. Die wahrscheinlichste Sinndeutung aber leitet den Begriff vom germanischen Wort für Krümmung und Biegung ab – „Kraich“ meint also ein mäandrierend sich dahinschlängelndes Fließgewässer.

Das milde Klima verleiht dem Ganzen etwas geradezu Mediterranes. Kein Wunder, dass bereits im hohen Mittelalter vielerorts im Kraichgau Weinberge erwähnt werden. Hier und da liegen ausgedehnte Rebanlagen spektakulär an den Hängen zu Füßen mittelalterlicher Kraichgauer Burgen – und die wiederum spielen ihrerseits eine entscheidende Rolle bei der touristischen Vermarktung der Region.

In der Wanderausstellung berichten über Tafeln von Adel und Burgen, von Landwirtschaft und Technologie und Bevölkerungswandel im Kraichgau. Vorgestellt werden außerdem bekannte Kraichgauer Persönlichkeiten und Sehenswürdigkeiten.  

Die Ausstellungseröffnung findet um 16.00 Uhr bei einem Glas Sekt statt.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Sa. 16.00 – 20.00 Uhr

             So. 14.00 – 17.00 Uhr

15. Gondelsheimer Hahnenschlag-Wettbewerb

Ab 17.00 Uhr

Für Kinder

Einmal mehr werden bei dem Wettbewerb für Kinder, den Teilnehmer am Wettbewerb die Augen verbunden, er/sie wird mehrmals im Kreise gedreht und muss dann – bewaffnet mit einem Dreschflegel (Gummi-Hammer), versuchen, das Ziel, einen Plastikring zu treffen.

Dies natürlich unter lautstarker Anfeuerung und Anleitung durch das Publikum. Wer am schnellsten trifft, ist der Sieger.

Also jetzt heißt es für unsere Kinder nur noch mitzumachen.

Zu gewinnen gibt es Eintrittskarten für „Kids 2 Kids“ in Heidelsheim. 

 Traditionelles „Kerwe-Wettsägen“ vor dem Bauhof um 18.00 Uhr

Damen- und Herrenwettbewerb

Danach geht es nahtlos über zum traditionellen „Wettsägen“ für Männer- und Frauenteams aus Vereinen, Betrieben oder Privatinitiativen.

Bitte melden Sie Ihre aus drei Mann/Frauen bestehenden Mannschaften (Vereine / Betriebe / Privat) bis Freitag, den 28. Oktober 2022 im Sekretariat des Bürgermeisters (07252-944411 oder per mail: oezge.celik@gondelsheim.de) an.

Den männlichen Siegern des Wettsägens winken auch diesmal wieder ein von der Brauerei Hoepfner gestiftetes 30-Liter Fass Bier sowie der Wanderpokal; Platz 2 und 3 werden mit einem Kasten Bier honoriert, dem siegreichen Damenteam winkt eine Kiste Sekt, hier erhalten die 2. und 3. Platzierten je drei Flaschen Sekt. 

Mannschaften können auch noch am Veranstaltungstag gemeldet werden.

Musik mit DJ Maik Braun

DJ Maik Braun wird am Samstagabend nach dem Wettsägen ab ca. 19.00 Uhr im Bauhof Hits und Schlager für alle Generationen auflegen. Das bietet Gewähr dafür, dass der Kerwe-Samstag wieder gelungen ausklingen wird.

Bewirtung durch den Musikverein „Harmonie“ ab 16.30 Uhr

Die Bewirtung des Kerwe-Samstags und -Montags übernimmt wie in vor Corona wieder der Musikverein „Harmonie“. Er bereichert am Samstag ab 16.30 Uhr und auch am Montag ab 16.00 Uhr das Kirchweihfest.

Im Bauhof beim Rathaus bieten die fleißigen Helfer des Musikvereins folgendes an: Steaks/ Grillwurst / Currywurst / Pommes / Waffeln / Weißbier und div. andere Getränke und Kaffee.

Unterstützen Sie durch Ihren Besuch die vielfältige Vereinstätigkeit des Musikvereins.

Vergnügungspark auf dem Rathausplatz mit bekannten und neuen Attraktionen

Es wird wiederum ein Vergnügungspark auf dem Rathausplatz geben und zwar mit der beliebten Attraktion „Bungee-Trampolin“. Und auch wieder mit einem Kinderkarussell für unsere Kleinsten.

Auch in diesem Jahr sind das Dosenwerfen und ein „Greifarm“, mit dem – bei etwas Geschick – tolle Geschenke zu ergattern sind, ein Muss. 

Daneben wird es traditionell Zuckerwaren etc. geben

Sonntag, 30. Oktober 2022

Gewerbeausstellung in der Saalbachhalle von 11.00 bis 18.00 Uhr

Mit vielen Ausstellern ist die Kerwe-Ausstellung in der Saalbachhalle am Sonntag, 30. Oktober, wieder ein besonderes Highlight. Wie in den Vorjahren vor der Corona-Pandemie, hat sich der Gewerbeverein Gondelsheim auch in 2022 entschlossen, kein   Sonderthema auszuloben, da das breite Spektrum der Aussteller, keine Themen und Wünsche offen lässt.

Die Vielfalt der ortsansässigen und auswärtigen Aussteller wird alle Besucher begeistern.

Ziel des Gewerbevereins ist es, aus den Bereichen Industrie, Handel, Handwerk und freien Berufen eine Gemeinschaft zu formen. Unser Motto lautet deshalb: Nur gemeinsam sind wir stark. Und tatsächlich ist über die Jahre in Gondelsheim ein fester Zusammenhalt gewachsen. Die guten Kontakte zur Gemeindeverwaltung und zum Bürgermeister unterstützen uns bei unserer vielfältigen Arbeit.

Die Erfolge der letzten Jahre beweisen, dass wir mit der jährlichen Gewerbeausstellung auf dem richtigen Weg sind und bei den Besuchern gut ankommen.

Genießen Sie die Zeit und bummeln Sie durch die Saalbachhalle. Ich wünsche Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, einen interessanten Tag und viele angenehme Stunden in Gondelsheim!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Gewerbeverein Gondelsheim e.V.

Petra Schalm

Kerwe-Bistro des DRK-Ortsvereins ab 11.00 Uhr in der Saalbachhalle

Der Ortsverein des DRK lädt ab 11.00 Uhr zu einem Mittagessen und am Nachmittag zu einem großen Kuchenbüffet samt Kaffee-Spezialitäten ein.

Machen Sie vom Angebot unseres Rettungsdienstes

reichlich Gebrauch!

Vergnügungspark auf dem Rathausplatz

13.00 – 18.00 Uhr

Der Vergnügungspark auf dem Rathausplatz wird am Sonntag ab 13.00 Uhr wie schon im Vorjahr zusätzlich bereichert durch:

  • Bobbycar-Movepark
  • GoCart-Parcours
  • Rollen-Rutsche 

Ausstellung

„1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart“

im Rathaus Gondelsheim von 14.00 – 17.00 Uhr

Montag,

31. Oktober 2022

Der Vergnügungspark wird auch am Montag seine Pforten geöffnet haben.

Die Versorgung der hoffentlich vielen Besucher obliegt ab 16.00 Uhr dem Musikverein „Harmonie“.

Im Bauhof gibt es wie am Samstag: Steaks /Grillwurst / Currywurst / Pommes / Waffeln / div. Getränke / Kaffee.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister