Der Bürgermeister informiert KW 23

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen Tagen und Wochen hat die Gemeinde Gondelsheim ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Klimaschutz, Begrünung und Lebensqualität gesetzt:

„Baum-Boom“ in Gondelsheim

Rupp: „Klimaanlagen in Pflanzenform“

Kernzeitkinder pflanzen an der Saalbachhalle, Blühwiesen und neu bestückte Rabatten

Insgesamt 25 neue Bäume wurden im Ortsgebiet sowie entlang der Saalbach gepflanzt.

Ziel der groß angelegten Pflanzaktion ist vor allem der Hitzeschutz, die Schaffung von Schattenflächen sowie die weitere Begrünung des Gemeindegebiets.

Die Pflanzungen sind Teil der fortlaufenden Maßnahmen gegen sogenannte Hitzeinseln in Gondelsheim. „Das ist ein richtiger Baum-Boom in Gondelsheim“, sagte Bürgermeister Markus Rupp. Gleichzeitig machte er deutlich, dass dies keineswegs das Ende der Bemühungen sei: „Von Bäumen kann es nie genug geben.“

Die neuen Pflanzungen gehen auf Veranlassung der Gemeinde Gondelsheim zurück. Grundlage waren Anträge aus dem Gemeinderat, Vorschläge der Verwaltung und von Gartenbaubetrieben sowie Auflagen im Zuge der Wiederbegrünung entlang des Saalbachhangs.

Inzwischen konnten alle vorgesehenen Bäume erfolgreich gepflanzt werden. Dabei setzt die Gemeinde auf eine vielfältige Auswahl klimaresistenter und standortgeeigneter Arten. Gepflanzt wurden unter anderem Weißdorn, Steineichen, Spitzahorne sowie Silberweiden, Flatterulmen, Eschen, etc. am Bach. Je nach Standort und Anforderungen kamen also unterschiedliche Baumarten zum Einsatz.

Besonders sichtbar sind die Maßnahmen an mehreren zentralen Punkten im Ort. Auf dem Rathausplatz wurden Ersatzpflanzungen vorgenommen. In der Bruchsaler Straße konnten bestehende Lücken im Baumbestand geschlossen werden. Auch entlang der Bahnhofstraße mussten zwei Kastanien ersetzt werden. Diese waren teilweise stark geschädigt und hatten zudem Schäden an Fahrbahnflächen verursacht beziehungsweise drohten in Versorgungsleitungen hineinzuwachsen.

„Da mussten wir reagieren“, erklärte Bürgermeister Markus Rupp. Gleichzeitig betonte er die enorme Bedeutung der Bäume für den Hitzeschutz in der Gemeinde. „Bäume sind die natürlichen Klimaanlagen unserer Orte. Sie spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung die Umgebungsluft und senken nachweislich die Temperaturen in aufgeheizten Bereichen deutlich“, sagte Rupp.

Der Bürgermeister verwies dabei auch auf wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach große und gesunde Bäume die Umgebungstemperatur um mehrere Grad reduzieren können. „Ein großer Baum kann die Kühlleistung von bis zu zehn elektrischen Klimaanlagen ersetzen. Gerade in Zeiten immer heißerer Sommer ist jeder neu gepflanzte Baum ein Gewinn für die Menschen und für das Klima in Gondelsheim“, so Rupp weiter.

Besonders wichtig sei dabei der Schattenwurf der Baumkronen. „Unter Bäumen heizen sich Asphaltflächen und Hauswände deutlich weniger auf. Das hilft uns ganz konkret im Kampf gegen die Hitzeinseln im Ort“, betonte der Bürgermeister. Zudem verbesserten die Bäume das Mikroklima, erhöhten die Luftfeuchtigkeit, produzierten Sauerstoff und filterten Feinstaub aus der Luft.

Bürgermeister Rupp appellierte zudem an die Bevölkerung, selbst aktiv zu werden: „Jeder Baum zählt. Deshalb würde ich mir wünschen, dass auch Privatpersonen in ihren Gärten oder auf ihren Grundstücken neue Bäume pflanzen. Das ist praktischer Klimaschutz direkt vor der eigenen Haustür.“

Neben dem „BaumBoom“ setzt die Gemeinde Gondelsheim ihre Bemühungen zur Verschönerung des Ortsbildes konsequent fort.

An vielen Stellen im Ort sind derzeit sichtbare Verbesserungen zu erkennen, die das Erscheinungsbild nachhaltig aufwerten und zugleich einen Beitrag für Natur- und Artenschutz leisten.

Besonders ins Auge fallen aktuell die Blühwiesen am Ortseingang aus Richtung Bretten sowie im Bereich des Verkehrsteilers an der Auffahrt Brunnenberg in Richtung Friedhof. Die farbenprächtigen Flächen stehen derzeit in voller Blüte und sorgen nicht nur für einen attraktiven ersten Eindruck bei Besucherinnen und Besuchern, sondern bieten auch wertvollen Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und zahlreiche weitere Insekten.

Auch in den innerörtlichen Bereichen wird weiter investiert. Die Blumenrabatten in der Bruchsaler Straße wurden bereits neugestaltet und bepflanzt. Als nächster Schritt folgt nun die Sparbachstraße, wo ebenfalls eine Neugestaltung der Pflanzflächen ansteht.

Und eine tolle Aktion war die Pflanzaktion der Kinder der Kernzeit-Ferienbetreuung mit dem Gartenbaubetrieb Markus Mohr beim Bauhof und an der Saalbachhalle am 29. Mai 2026. Bürgermeister Markus Rupp ließ es sich auch aus dem Urlaub nicht nehmen, eine Runde Eis für die Kinder zu spendieren, zumal er ein super Whattsapp-Video der Kinder erhalten hatte.

Darüber hinaus laufen bereits Planungen für eine Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Blumenkübel auf dem Rathausplatz.

Ziel ist es, auch diesen zentralen Bereich noch ansprechender zu gestalten und das Ortszentrum optisch weiter aufzuwerten.

Bürgermeister Markus Rupp betont: „Mit den zahlreichen Pflanz- und Begrünungsmaßnahmen schaffen wir nicht nur ein attraktiveres Ortsbild, sondern leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Biodiversität. Gondelsheim soll ein lebenswerter und schöner Ort für alle Generationen bleiben.“

Kopfschütteln in Gondelsheim
Land Baden-Württemberg streicht Fördermittel für die Pflege des Naturdenkmals Hofmannsbruch
Gemeinde bleibt auf zusätzlichen Kosten von fast 8.000 Euro sitzen

Die Gemeinde Gondelsheim schlägt Alarm: Das Land Baden-Württemberg streicht in diesem Jahr erhebliche Teile der Fördermittel für Maßnahmen der Landschaftspflegerichtlinie (LPR).

Betroffen ist auch die Pflege des geschützten flächenhaften Naturdenkmals Hofmannsbruch in Gondelsheim. Bürgermeister Markus Rupp kritisiert die Entscheidung deutlich und wirft dem Land vor, sich aus seiner Verantwortung für den praktischen Naturschutz zurückzuziehen.

Konkret geht es um die regelmäßige Mahd und Pflege der wertvollen Flächen Hofmannsbruch.

Die Maßnahme dient dem Erhalt der artenreichen Offenlandbereiche und verhindert die zunehmende Verbuschung der ökologisch wertvollen Flächen.

Über Jahre hinweg wurde diese Arbeit durch Landesmittel – erst komplett, dann auf rd. 50 reduziert – unterstützt.

Die Kosten für die Mahd mit Abräumen belaufen sich inzwischen auf rund 17.630 Euro. Die beantragte Förderung wurde nun ausgesetzt. Damit droht ein erheblicher Teil der Kosten bei der Gemeinde hängen zu bleiben.

„Wir reden hier nicht über irgendein freiwilliges Prestigeprojekt, sondern über eine Naturschutzmaßnahme, die seit Jahren erfolgreich umgesetzt wird und dem Erhalt eines geschützten Naturdenkmals dient“, erklärt der Bürgermeister Rupp. „Das Land formuliert ehrgeizige Ziele für Arten- und Biotopschutz, entzieht sich aber gleichzeitig der Verantwortung, wenn es um die Finanzierung der notwendigen Pflege geht.“

Der Hofmannsbruch besitzt eine hohe ökologische Bedeutung für Gondelsheim. Das Gebiet umfasst geschützte Feuchtflächen, wertvolle Wiesenbereiche und wichtige Rückzugsräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.  

Besonders unverständlich sei die Entscheidung vor dem Hintergrund, dass die Kommunen seit Jahren die praktische Arbeit vor Ort übernehmen. „Naturschutz funktioniert nur, wenn Maßnahmen dauerhaft und verlässlich finanziert werden“, so Rupp. „Wer Förderprogramme auflegt und dann die Mittel streicht, gefährdet genau die Erfolge, die man eigentlich erreichen möchte.“

Die Gemeinde sieht darin einen grundsätzlichen Widerspruch zur Naturschutzpolitik des Landes. Während Biodiversität und Artenschutz regelmäßig als politische Ziele hervorgehoben würden, fehlten vor Ort zunehmend die finanziellen Mittel für deren Umsetzung.

„Das Land kann sich nicht mit schönen Strategien schmücken und gleichzeitig die Kommunen mit den Kosten allein lassen“, kritisiert Rupp. „Gerade kleinere Gemeinden können solche Ausfälle nicht dauerhaft aus eigenen, eh schon überstrapazierten Haushaltsmitteln kompensieren.“

Rehkitzrettung mit Drohnen im Jagdrevier Gondelsheim-West

Moderne Technik, ehrenamtliches Engagement und eine enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft sorgen im Jagdrevier Gondelsheim-West seit Jahren dafür, dass zahlreiche Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt werden.

Die Jagdpächter Hansjörg Mohr und Jürgen Häffele setzen dabei regelmäßig Drohnen mit Wärmebildkameras ein, um die Jungtiere vor Beginn der Mahd aufzuspüren und in Sicherheit zu bringen.


Gerade in den Frühlings- und Frühsommermonaten legen Rehgeißen ihre Kitze bevorzugt in hohem Gras ab. Dort verharren die Tiere bei Gefahr instinktiv regungslos und werden von den Fahrern landwirtschaftlicher Maschinen oft nicht bemerkt. Durch die frühmorgendlichen Drohnenflüge können die Kitze jedoch rechtzeitig lokalisiert und vorübergehend aus den betroffenen Flächen gebracht werden.

Rehkitzrettung mit Drohnen im Jagdrevier Gondelsheim-West

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Jagdpächtern und den örtlichen Landwirten hat sich auch im Jahr 2026 schon bewährt. Schon jetzt konnten im Jagdrevier Gondelsheim-West rund zehn Rehkitze vor dem sicheren Tod durch Mäharbeiten gerettet werden.

Voraussetzung dafür ist die frühzeitige Abstimmung der Landwirte mit den Jägern, damit die Flächen vor der Mahd systematisch abgesucht werden können.

Bürgermeister Markus Rupp würdigt diesen Einsatz ausdrücklich: „Die Rettung der Rehkitze ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Naturschutz, Ehrenamt und Landwirtschaft Hand in Hand arbeiten können.

Hansjörg Mohr und Jürgen Häffele leisten hier einen wertvollen Beitrag zum Tier- und Artenschutz in unserer Gemeinde.“  

Landwirte und Gemeinde Gondelsheim ziehen beim Erosionsschutz an einem Strang
Gemeinsames Pilotprojekt
im Riedgraben

Der Gemeinderat Gondelsheim hatte bereits in seiner öffentlichen Sitzung am 19. Februar mit großer Mehrheit beschlossen, neue Wege beim Erosionsschutz zu gehen.

Ziel ist es, die Folgen von Starkregenereignissen zu minimieren und insbesondere den Abtrag wertvollen Mutterbodens aus landwirtschaftlichen Flächen zu reduzieren.

Der Beschluss fiel bei lediglich einer Gegenstimme und bildet die Grundlage für ein zunächst auf zwei Jahre angelegtes Pilotprojekt gemeinsam mit den Gondelsheimer Landwirten.

Auslöser der Initiative waren unter anderem die massiven Auswirkungen des Starkregenereignisses vom 13. August 2024. Damals wurden große Mengen Schlamm und Erde aus den umliegenden Feldern in Straßen und Wohngebiete gespült. Besonders betroffen waren Bereiche rund um den Riedgraben.

Die nun beschlossenen Maßnahmen setzen auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Landwirtschaftsamt und den örtlichen Landwirten. Gefördert werden unter anderem erosionsmindernde Bewirtschaftungsformen wie Direktsaat oder Drohnensaat, also der Verzicht auf intensive Bodenbearbeitung in besonders sensiblen Bereichen. Die Gemeinde unterstützt die teilnehmenden Betriebe finanziell, um mögliche wirtschaftliche Nachteile oder Ertragsrisiken teilweise auszugleichen.

Anfang April trafen sich zahlreiche Landwirte im Bürgersaal, um gemeinsam mit Michael Maisenhelder aus Gondelsheim sowie Rolf Kern vom Landwirtschaftsamt Karlsruhe konkrete Flächen und Maßnahmen zu besprechen. Die Resonanz fiel dabei ausgesprochen positiv aus. Viele Betriebe signalisierten ihre Bereitschaft, sich aktiv am Projekt zu beteiligen. Nach aktuellem Stand sollen bereits im ersten Jahr rund 62 Hektar Fläche in das Programm aufgenommen werden. Davon entfallen etwa 41 Hektar auf Zwischenfrüchte in Direktsaat sowie rund 21 Hektar auf Wintergetreideflächen mit erosionsmindernder Bewirtschaftung.

Bürgermeister Markus Rupp sieht in dem Projekt ein wichtiges Signal für die Zukunft der Gemeinde: „Wir wissen, dass sich extreme Wetterereignisse niemals vollständig verhindern lassen. Aber wir können gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Böden widerstandsfähiger werden und weniger Erde in Straßen und Wohngebiete gelangt.

Das ist aktiver Schutz für unsere Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Landwirtschaft.“

Initiator Michael Maisenhelder, der die Gespräche mit den Landwirten maßgeblich begleitet hat, betont den gemeinschaftlichen Ansatz: „Viele Betriebe möchten ihren Beitrag leisten und Verantwortung übernehmen. Uns war wichtig, praktikable Lösungen zu finden, die sowohl dem Bodenschutz als auch den betrieblichen Abläufen gerecht werden. Dass so viele Landwirte mitziehen, freut uns sehr.“

Auch Rolf Kern vom Landwirtschaftsamt Karlsruhe bewertet die Entwicklung äußerst positiv. Seit vielen Jahren begleitet er landwirtschaftliche Betriebe fachlich und wird das Projekt weiterhin betreuen und kontrollieren:

„Die vorgesehenen Maßnahmen können den Boden deutlich besser auf den Flächen halten und die Wasseraufnahmefähigkeit verbessern. Gerade bei häufigeren Starkregenereignissen ist das ein wichtiger Baustein. Natürlich kann kein Konzept ein extremes Jahrhundertunwetter vollständig verhindern – aber wir können die Auswirkungen spürbar reduzieren.“

Das Landwirtschaftsamt überprüft auch im Auftrag der Gemeindeverwaltung, ob die vereinbarten erosionsmindernden Bewirtschaftungsformen ordnungsgemäß umgesetzt werden.

Die Gemeinde Gondelsheim und die beteiligten Landwirte wollen das Projekt nun Schritt für Schritt auf die Schiene bringen. Geplant ist zudem, die Maßnahmen und die betroffenen Flächen zu einem geeigneten Zeitpunkt auch der Öffentlichkeit direkt vor Ort vorzustellen.

Mit dem gemeinsamen Projekt setzt Gondelsheim auf Prävention statt Reparatur – und auf eine enge Partnerschaft zwischen Kommune und Landwirtschaft zum Schutz von Böden, Infrastruktur und Anwohnern.

Erweiterte Öffnungszeiten des Schneckenhauses „Kirchberg“ in Gondelsheim

Seit Januar 2026 gibt es die Außengruppe des Schneckenhauses „Kirchberg“ in den Räumlichkeiten der katholischen Kirche in Gondelsheim. Das Angebot wurde von Beginn an sehr gut angenommen und bietet Kindern sowie Familien eine weitere wichtige Betreuungsmöglichkeit vor Ort.

Ab 1. September 2026 werden die bisherigen Öffnungszeiten erweitert: Die Außengruppe wird dann täglich von 7:00 bis 14:00 Uhr geöffnet sein. Dabei wird auch wie bisher ein verpflichtendes gemeinsames Mittagessen angeboten, sodass die Betreuung noch besser an die Bedürfnisse vieler Familien angepasst werden kann.

Ansprechpartnerin für das Gondelsheimer „Schneckenhaus“ ist Simone Bohnhardt. Die Gruppe vor Ort wird von Silke Stephan-Vanhöfen geleitet, die gemeinsam mit ihrem Team die Kinder im Alltag begleitet und betreut.

Gondelsheim und Droué leben das vereinte Europa

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr und Turnverein Gondelsheim

Grund genug für Besuch aus Frankreich vom 31. Juli bis 3. August 2026

„Seit 47 Jahren pflegen wir die deutsch-französische Freundschaft und sind ein gutes Beispiel für ein vereintes Europa der Menschen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp.

Bald ist es wieder soweit, dann macht sich eine Gruppe von rd. 50 Bürgerinnen und Bürger plus Feuerwehrleuten aus dem Departement Loir-et-Cher gelegenen Droué auf den Weg ins Kraichgau.

Hier erwarten sie ein dreitägiges Programm und vor allem viele im Laufe der Jahre liebgewonnene Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer. „Aus der kommunalen Partnerschaft sind längst viele persönliche Freundschaften erwachsen“, berichtet Rupp. Und gerade die Feuerwehren sind zum „Flammenträger“ der Partnerschaft geworden.

Nach dem bereits zum 45-jährigen Jubiläum eine Delegation aus Droué nach Gondelsheim reiste, kommt wieder eine große Reisegruppe bei uns an.

„Wir wollen unseren französischen Gästen einen herzlichen Empfang bereiten und sie in unser Ortsleben integrieren. Dafür suchen wir noch Gastfamilien“, so der Bürgermeister.

Wer gerne Gäste aus Droué beherbergen möchte, soll sich an Jean-Luc Lehn, Mitglied des Partnerschaftsausschusses der Gemeinde, wenden unter: partnerschaft@jl-lehn.com

Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Partnerschaft in Gondelsheim und die Verwaltung haben sich einiges einfallen lassen, um der Reisegruppe aus Droué den Aufenthalt so unvergesslich wie möglich zu gestalten.

Im Vordergrund steht dabei natürlich das große Feuerwehr-Jubiläum mit Programm am Samstag und Sonntag. Dort mit einem Umzug durch die Gemeinde.

Vom 28. Juni – 18. Juli

Stadtradeln 2026: Gemeinsam für ein besseres Klima in Gondelsheim

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Gondelsheim wieder am STADTRADELN, der bundesweiten Aktion für mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität und mehr Radverkehr.

Vom 28. Juni 2026 bis 18. Juli 2026 sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit.

Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen für das Fahrradfahren im Alltag zu begeistern und dadurch aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer spart CO₂ ein, entlastet den Verkehr und macht unsere Kommune lebenswerter. Darüber hinaus werden die gesammelten Daten anonymisiert ausgewertet, um die Radinfrastruktur gezielt verbessern zu können.

Die guten Ergebnisse der letzten Jahre in denen etliche Fahrradfahrer Kilometer um Kilometer für den Klimaschutz zurückgelegt haben, gilt es in diesem Jahr zu verbessern. Hierzu benötigen wir aber viele fleißige Radler um so viele Kilometer wie möglich zu sammeln.

Alle Gondelsheimer können sich alleine oder im Team von Vereinen, Firmen, Schulklassen oder im Freundeskreis ganz einfach auf www.stadtradeln.de oder in der Stadtradeln-App registrieren und vom 28.06. – 18.07.2026 Ihre gesammelten Fahrradkilometer melden oder die Kilometer über die Stadtradeln-App tracken.

Wie bereits im Vorjahr wird es auch heuer wieder in bewährter Zusammenarbeit mit der Bäckerei Thollembeek am 8. Juli 2026 ein „Stadtradler-Frühstück“ geben. In der Zeit von 7.00 bis 12.00 Uhr

gibt es in der Filiale in der Bruchsaler Straße Brezeln, diese von der Bäckerei Thollembeek gespendet und einen Kaffee von der Gemeinde Gondelsheim. Und wie gewohnt, setzt Herr Bürgermeister Rupp für die Siegerteams wieder Preise aus.

Tun Sie unserer Natur etwas Gutes und sammeln Sie in diesen 3 Wochen viele Kilometer für den Klimaschutz!

Je mehr Menschen teilnehmen, desto deutlicher wird das Signal an die Politik und Verwaltung, Radverkehr stärker zu fördern. Also: Sattel dein Fahrrad und sei dabei – für deine Gesundheit, für deine Gemeinde und für unser Klima!

Die Gemeinde Gondelsheim freut sich über jeden Teilnehmer!

Eine Mitteilung der Netze BW

Baufortschritt beim Breitbandausbau für die Außengebiete in Gondelsheim

Die Gemeinde Gondelsheim verfolgt das Ziel, allen ihren Bürgerinnen und Bürgern eine leistungsstarke und zukunftssichere Breitbandanbindung bereitzustellen.

Gemeinsam mit dem Landkreis Karlsruhe sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden beteiligt sich Gondelsheim am kreisweiten Ausbau der Breitbandinfrastruktur.

Momentan werden dabei die Gondelsheimer Außengebiete (Bonartshäuser Hof, Erdbeerhof etc.) bekanntermaßen mit Breitband/Glasfaser versorgt.

Die Netze BW Sparte Dienstleistungen übernimmt dabei den sogenannten passiven Ausbau, also den Tiefbau sowie die Verlegung von Leerrohren und Glasfasern. Ganz konkret bedeutet das für Gondelsheim: Die Glasfaserinfrastruktur wird in einem Graben innerhalb der Straße verlegt. Zunächst werden Kunststoff-Rohrverbände eingebracht, die von den örtlichen Verteilerschränken bis zu den einzelnen Gebäuden führen. In einem späteren Schritt wird anschließend die eigentliche Glasfaser eingeblasen.

Bei diesem Verfahren werden Glasfaserkabel mittels Druckluft durch bereits verlegte Leerrohre vom Straßenverteiler bis ins Haus oder die Wohnung geführt werden. Diese Technik schont das Kabel, ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 100 Metern pro Minute und überbrückt Distanzen von mehreren hundert Metern, auch in Kurven.

„Vorgesehen ist nun, dass auch in den innerörtlichen Gebieten, die von den Arbeiten betroffen sind, – wo technisch möglich – zumindest die Leerrohre und im Anschluss die Hausanschlüsse, soweit gewünscht, eingebaut werden, um nicht später frisch asphaltierte Bereiche wieder aufreißen zu müssen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp

Ab dem 1. Juni 2026 wird der Ausbau voraussichtlich mit Bauabschnitt 7 fortgesetzt. Das geplante Bauende ist Mitte August 2026. Dieser Bauabschnitt umfasst die Straßen Bruchweg, Bruchsaler Straße und Sparbachstraße.

Die Arbeiten in der Sparbachstraße werden abschnittsweise unter Vollsperrung durchgeführt:

  • Teil 1: Hausnummer 15-21 (Ab KW23)
  • Teil 2: Hausnummer 7-15 (Ab KW25)
  • Teil 3: Hausnummer 2B-7 (Ab KW28)
  • Teil 4: Kreuzung Bruchsaler Straße/Sparbachstraße bis Hausnummer2B (Ab KW32)

Damit verbunden sind eine vollständige Sperrung der Straße sowie des Gehwegs. Die Einfahrten der Häuser innerhalb des jeweiligen Bauabschnitts können in diesem Zeitraum leider nicht genutzt werden. In den nicht gesperrten Bereichen der Sparbachstraße stehen jedoch Ausweichparkplätze zur Verfügung.

Im Anschluss folgen in den Sommerferien Bauabschnitt 1 im Bereich des Bahnhofs, Bauabschnitt 3 im Kanalweg und in der Mühlstraße sowie Bauabschnitt 4 in der Mühlstraße, der Neibsheimer Straße und der Froschgasse.

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Pfingstferienaktion: Radtour

Mit dem Fahrrad durch eine wundervoll blühende Natur im Wonnemonat Mai – das war der Plan für die eine unserer Pfingstferienaktionen.

Die Natur sie blühte so grün und der Himmel strahlte so blau er nur konnte, doch nach Mai fühlte sich der Ausflug nicht unbedingt an – eher nach einem Tag im Hochsommer. Bei gut 30 Grad Hitze, gleißendem Sonnenschein und einem wolkenlosen Azurleuchten schwangen wir uns am späten Vormittag auf unsere Vehikel und nahmen den Weg entlang des Saalbachs und über den Bahnübergang. Michel hatte vielleicht nicht den schnellsten (und steigungslosesten), dafür aber einen verkehrsarmen und naturschönen Weg ausgesucht. Durch die Mühlgasse und über den Postweg fuhren wir entlang der Felder und der Saalbachaue gen Diedelsheim.

Statt über die stärker befahrene Steinzeugstraße fuhren wir über die Seestraße und die Eichholzstraße hinauf auf die Diedelsheimer Höhe. Da es wirklich heiß war (und nicht alle einen E-Motor-Antrieb am Zweirad hatten), nahmen wir Rücksicht auf die Schwächsten und machten regelmäßige Trinkpausen im Schatten.

Radtour Bounty

Hela und Michel, die stets am Ende und am Anfang des Feldes fuhren, standen zudem beständig über Funk in Kontakt und konnten sich somit informieren, wenn das Tempo zu hoch oder ein Stopp vonnöten war. So kamen wir wohlbehalten in Bretten an und rollten durch die ruhigen Wohngebiete und Nebenstraßen parallel und unterhalb der B35 – kein Alexanderplatz, kein Innenstadtstress! Über das Brettspiel und den Kaiserlindenweg ging‘s am Friedhof vorbei, dann bogen wir wieder auf den Postweg ein und erreichten über die Reuchlinstraße unser Ziel: eine traditionsreiche Gelateria in der Weißhofer Straße. Dort spendierten wir unseren Teilnehmern ein Eis – was bei den Temperaturen doppelt guttat.

Die Rückfahrt führte uns durch das Wäldchen am Strohacker und hinauf auf die Schmalzhälde. Unser zweites Tagesziel war das Weckerlesbrünnele, wo wir einen längeren Halt machten. Dort war es nicht nur angenehm schattig, das kühle Wasser, das direkt aus dem Berg strömt, war eine echte Wohltat – und regte zudem zu allerlei Schabernack an, wie auf dem linken unteren Foto zu sehen ist. Spaß hatten sie also, unsere Teilnehmer! 😉 Und sie fanden diesen Ort so schön, dass einer sagte: „Den musst du speichern! Da müssen wir wieder hin.“ Nach einer gut dreiviertelstündigen Pause machten wir uns dann auf den Heimweg. Im Jugendtreff gab es als Schlusspunkt dann noch frisch abgefüllte und gekühlte Holunderlimonade, woran sich unsere Jugendlichen mit Wohlbefinden labten. Ein schöner Ausflug ging zu Ende.

Terminvorschau:

  • Außerhalb der Ausflüge bleibt das »Bounty« über die Pfingstferien geschlossen.
  • Der nächste offene Sonntag ist am 21. Juni.
  • Baröffnung mit Eis und frischen Früchten am Freitag, 26. Juni, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister