[6] Bonartshäuser Hof
Das imposante Ensemble des alten Gutshofes blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, deren älteste Wurzeln zurückreichen bis in das 14. Jahrhundert. Damals eine eigenständige Siedlung, erwies sich der Weiler „Bonartshausen“ als nicht autonom lebensfähig und bildete sich letztlich zu einem Hofgut zurück, das im 17. Jahrhundert in den Besitz der Gondelsheimer Grundherrschaft gelangte und seither im Pachtsystem bewirtschaftet wird.
Der Schwerpunkt der landwirtschaftlichen Produktion lag im „Bonartshäuser Hof“ über Jahrhunderte auf dem Getreidebau. Seit 1995 hat sich dieses Bild verändert. Die Pferdehaltung samt Reitbahn hat auf dem Hof Einzug gehalten.
Schon die beeindruckenden Gebäude lassen ahnen, dass man es hier nicht mit einem gewöhnlichen landwirtschaftlichen Betrieb zu tun hat. In den Mauern einzelner Gebäude finden sich mehrere jahrhundertealte Wappensteine, die u.a. die Insignien der Kraichgauer Reichsritter sowie des Hauses Baden tragen.
Auf dem Riedwiesenweg geht es dann vorbei am Teich
der Sportfischer und später an Hochwasserschutzvorkehrungen zurück zum Ausgangspunkt.