Der Bürgermeister informiert KW 44

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

40 Jahre öffentlicher Dienst sei mehr als eine Jubiläumszuwendung und Urkunde, sagte Bürgermeister Markus Rupp bei seiner kurzen Laudatio am vergangenen Dienstag.

Bauhofleiter Karl Walz feierte 40-jähriges Dienstjubiläum

Umso mehr als Karl Walz immerhin 25 seiner bisherigen Dienstjahre im Dienste der Gemeinde Gondelsheim gearbeitet habe.

„Karl Walz ist ein Schaffer, ein Schaffer der aber seit dem Juni 2019 als Bauhofleiter auch personelle Verantwortung für ein fünfköpfiges Team trägt“, führte Rupp aus. Und er betonte, dass Walz in seiner Funktion als Bauhofleiter quasi immer in Bereitschaft sei – auch am Wochenende. Sei es, dass Starkregen drohe und Walz den Einbau der Dammbalken organisieren müsse, sei es, dass Üferreste aus Vandalismus aus der Saalbach geholt werden müssen. Der Bürgermeister dankte seinem Bauhofleiter augenzwinkernd, dass er die Anrufe des Chefs zu allen Tages- und Nachtzeiten klaglos entgegennehme.

Karl Walz hatte eine Ausbildung als Forstwirt beim damaligen Forstamt in Bretten gemacht. Dort arbeitete er 15 Jahre bevor er zum Jahresbeginn 1997 zur Gemeinde Gondelsheim wechselte. 

Der Geehrte bedankte sich für die Würdigung seiner Arbeit, die in einer kleinen corona-konformen Feierstunde ihren Ausdruck fand.

Einladung zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Am Sonntag, den 14. November 2021 findet um 10.30 Uhr am Gefallenenehrenmal die Gedenkstunde zum Volkstrauertag statt.

Ich darf Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bereits heute zu dieser Gedenkstunde herzlich einladen. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Ablauf:

Musikstück                         Musikverein „Harmonie“

Gedenkrede                         VdK-Vorsitzender Werner Köhl

Totenehrung und Kranzniederlegung

„Lied vom guten Kameraden“                  Musikverein „Harmonie“

VorankündigungReparieren statt wegwerfen

Getreu diesem Motto führen wir am Samstag, den 13. November 2021

unseren 3. ReparaturTreff in Gondelsheim, Saalbachhalle, Bruchsaler Str. 32, durch.

Das Interesse der Bürgerinnen und Bürgern Ist ungebrochen und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit jedem reparierten Gegenstand leisten wir/Sie als Gesellschaft einen Beitrag zur Vermeidung des Ressourcen Abbaus und damit der Verbesserung unseres Klimas.

Um längere Wartezeiten zu vermeiden und die immer noch nicht ganz ausgestandene Pandemie berücksichtigend, bitten wir um Anmeldung unter Email ReparaturTreff.Gondelsheim@web.de oder unter Tel. 07252/41776.

Wir bitten um Einhaltung der geltenden Corona – Regeln.

Das Reparaturteam freut sich auf ihr Kommen!

Kooperation mit der Gemeinde Gondelsheim

Training rund um das Thema Begegnungen Hund-Hund und Hund-Mensch

Was sagt ein Hund mittels seiner Körpersprache?

Wie können wir den Hund durch unsere Körpersprache, Haltung unterstützen? Welche Mythen rund um das Hundeverhalten gibt es – stimmen sie?

Ort: Wiese in Gondelsheim – wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Termin: Samstag, 13.11.2021

Beginn: 15.00 Uhr

Ende: ca. 16.00 Uhr

Preis: kostenfrei

Teilnehmen kann: max. 4 Hund-Mensch-Teams, die Hunde sollten stressfrei sein, wenn um sie herum Menschen und Menschen mit Hund sind.

Jeder Hundebesitzer und Hundeinteressierte ohne Hund, hier ist die Teilnehmerzahl nicht begrenzt – aber bitte auf jeden Fall im Vorfeld anmelden.

In dieser Stunde ist es mir ein sehr großes Anliegen viele Infos über das Verhalten der Hunde in Begegnungssituationen zu vermitteln – dies kann uns Situationen im Alltag deutlich erleichtern und das Verhalten der Hunde verständlicher machen.

Gerne beantworte ich während der Stunde Fragen rund um dieses Thema.

Anmeldung unter: info@see-dogs.de

Alexandra Lutz

Hundetrainerin Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Nr. 8f TierSchG www.see-dogs.de

Neues vom Jugendtreff Bounty

Halloween-Basteln

Manchmal braucht es keine großen Aktionen. Es reicht auch ein wenig Karton, Kleber und eine Schere. Anlässlich von Halloween bastelten wir mit unseren Teens (auf deren eigenen Wunsch) Tüten – für »Süßes«.

Die stille Drohung »oder Saures« schwang in den unheimlichen Halloween-Motiven mit, mit welchen die Besucher ihre Tüten originell verzieren konnten. Panzertape verstärkte Boden und Klebefalten und machte das Endprodukt aufnahmefähig für ordentlich viel Süßes. Ein praktischer Tragehenkel schloss das Werk ab.

Terminvorschau:

  • Über die Herbstferien bleibt das »Bounty« geöffnet.
  • Die nächsten offenen Sonntage sind am 21. und 28. November.

Aktueller Hinweis:

Im Innenraum gilt wieder die allgemeine Maskenpflicht (unabhängig vom Impfstatus). Die Abstands- und Hygienevorgaben bleiben in Kraft.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Diana Gattung)

Tanzen mit dem Rollator

Ein neues Angebot für unsere Senioren

Ein neues Angebot startet.

Teilnehmen können alle Rollatorfahrer*innen, die in der Lage sind ihren Rollator innerhalb und außerhalb der Wohnung sicher zu benutzen. Wir tanzen zu beschwingter, abwechslungsreicher Musik. Der Rollator ist unser Tanzpartner.

Kommen Sie zu meiner Schnupperstunde.

Am: 17.11.2021

Um: 11:00 -11:45 Uhr

Ort: Foyer der Saalbachhalle in Gondelsheim

Wichtiger Hinweis: Für meine so fleißigen Tänzerinnen im Sitzen. Unser Kurs findet ab 17.11.2021 schon ab 9:45 bis 10:45 Uhr statt.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt

Ihre Tanzleiterin Ulrike Weindel

Der Pflegestützpunkt Bretten informiert

Beratung auch zu Hause oder im Rathaus Gondelsheim

Welche Unterstützung und Hilfe gibt es bei Pflegebedürftigkeit?

Wer bietet die passende Hilfeleistung in meiner Region an?

Was sind Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Mit solchen Fragen kann sich ein Angehöriger vorausschauend auseinandersetzen. Aber in der Realität sind das Fragen, die sich für Angehörige ganz plötzlich stellen, wenn ein Pflegefall eintritt und sich der tägliche Ablauf schlagartig verändert.

Die Pflegestützpunkte im Landkreis Karlsruhe sind neutrale, kostenlose Beratungsstellen, die zu den Themen Alter und Pflege beraten und Unterstützung bieten, um das vielfältige Angebot sinnvoll, entsprechend der individuellen Bedürfnisse und Bedarfe, zu nutzen. Ziel ist es, Pflegebedürftigen nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ so lange wie möglich das Leben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Allgemeine Informationen zu den Pflegestützpunkten Landkreis Karlsruhe unter www.landkreis-karlsruhe.de/Pflegestuetzpunkte

Der Pflegestützpunkt Landkreis Karlsruhe Standort Bretten befindet sich im Behördenzentrum Stadtmitte in der Hermann-Beuttenmüller-Str. 6.

Sprechzeiten:

Montag + Mittwoch             09.00 – 12.00 Uhr                  

Dienstag                               09.00 – 12.00 Uhr    

13.30 – 16.00 Uhr                    

Donnerstag                          09.00 – 12.00 Uhr    

13.30 – 18.00 Uhr                    

Freitag                                  09.00 – 13.00 Uhr

Telefon: 0721/936 71230 oder 0151/52350 666

E-Mail: pflegestuetzpunkt.bretten@landratsamt-karlsruhe.de

Der Pflegestützpunkt bietet bei Bedarf auch eine Beratung zu Hause oder in den Räumlichkeiten des Rathauses Gondelsheim an.

Aktuelle Beratungsangebote und Veranstaltungen:

Beratungsangebot LITUF-D für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Zweidrittel der Demenzerkrankten werden zu Hause von ihren Angehörigen ohne professionelle Unterstützung versorgt. Dadurch kann eine starke Belastungssituation für pflegende Angehörige und die gesamte Familie entstehen. Häufig kommt es zu Überlastung, Isolation und letztendlich zu gesundheitlichen Beschwerden. Die Angehörigen stehen unter enorm hohem Druck. Zwischenmenschliche Konflikte nehmen in solchen Situationen schnell zu und erzeugen noch mehr Belastung, wodurch es zu einer Negativspirale kommt.

Das Beratungsangebot dabei, einen Ausweg aus diesem Kreislauf zu finden, neue Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und den Alltag wieder in die eigenen Hände zu nehmen.

LITUF-D richtet sich an alle, die dementiell Erkrankte zu Hause pflegen, sich besonderen Herausforderungen im Umgang mit den Betroffenen ausgesetzt fühlen und bereit sind, aktiv an ihren Einstellungen und Verhaltensweisen im Umgang mit den Erkrankten zu arbeiten.

„Wenn wir nicht länger in der Lage sind, eine Situation zu ändern, sind wir gefordert uns selbst zu ändern“.  (Viktor Frankl, 1905-1997)

Gondelsheim hat seinen Mitbürger Eugen E. Menzel, einen großen Maler und Kunstschmied verloren

Von Herrn Stefan Theisz wurde folender Nachruf eingesandt:

“Ein aktiver Bürger, immer hilfsbereit. Der auch bei vielen Vereinen Spuren hinterließ.

Seine Gemälde von alten Häusern, Gassen und vom Schloss von Gondelsheim hängen in vielen Stuben, auch beim Grafen und werden stets an ihn erinnern. Den Kalender mit Gondelsheimer Motiven, welchen er viele Jahre entwarf und gestaltete war eine Bereicherung für die Gemeinde und darüber hinaus.

Vielerorts findet man seine Schmiedekunst. So auch beim Unteröwisheimer Heimatverein. Ein übergroßes Bild aus Stahl in welchem die U-heimer Kirche, ein Kerschdekipper beim Kirschenpflücken, Rebenstöcke und eine Dampflok als Uneröiser Wahrzeichen zu sehen sind. Es ist in der alten Dreschhalle montiert, in der Nähe seines Elternhauses.

In unterschiedlichen Altenheimen spielte er Akkordeon um den Heimbewohnern Abwechslung und Freude zu bereiten. 400 Musikstücke konnte er ohne Noten frei spielen.  Bis zur Schließung des Brettener Altenheims war er jeden Mittwoch 2 Std dort zu hören.

Heimatvertriebene und ihre Schicksale bewegten ihn. Viele Berichte darüber hat er gesammelt, eigene Erlebnisse und Anekdoten von in Gondelsheim sesshaft gewordenen aufgeschrieben und zum Teil bebildert. Zum 75. Jahrestag wollte er darüber eine Broschüre herausbringen.

Den 90ten Geburtstag feierte er mit seiner Familie und Freunden in der Lieblings Gaststätte “Die Schlossstuben“. Große Freude löste Bürgermeister Rupp aus, bei der Überbringung seiner und den Glückwünschen der Gemeinde. Bei diesem Treffen versprach Herr Menzel dem Bürgermeister für die Gemeinde das Werk an der Schule weiter zu bauen.

Eugen Menzel hatte das Talent, Ideen malerisch festzuhalten und dies dann mit Feuer, Amboss und Hammer in ein eisernes Kunstwerk zu verwandeln.

Seine Vorstellung von Geländer an der Schule war, die ARCHE NOAH nach der Sintflut, aus der die Menschen und Tiere die Arche wieder verlassen. Einen Teil konnte er schmieden und montieren, also die Arche mit Noah und die ersten Tiere welche die Arche verlassen. Der Rest dieses Werkes brachte er leider nur noch aufs Papier. Und somit ist die Arche sein unvollendetes Kunstwerk.

Der letzte große Wunsch von ihm war, den Lebensabend in seiner geliebten Bachstraße zu beenden.

Vieles wird uns noch lange an den stets zu einem Scherz bereiten Eugen Erich Menzel erinnern.”

Karl Bertsch Ausstellung im Neckarhäuser Schloss

Bertsch lebte von ca. 1941 bis 1958 in Gondelsheim

Im vergangenen Jahr wäre der Gebrauchsgrafiker und Künstler Karl Bertsch 125 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hatten die Aktiven der IG Gemeindemuseum eine Ausstellung kuratiert, doch dann kam die Pandemie. Jetzt startete die Ausstellung, wenn auch mit coronabedingter Verspätung.

Zu sehen ist die Schau „Grafik und Design, Karl Bertsch (1895 bis 1974) im Schloss Neckarhausen immer sonntags von 11 bis 17 Uhr, und das bis zum 12. Dezember. Der Eintritt ist frei. Neben Karl Bertschs umfangreichem Grafikwerk werden Designikonen, sprich, Bauhausobjekte, Möbel, Keramiken und alltägliche Gebrauchsgegenstände namhafter Entwerfer präsentiert.

Karl Bertsch wurde am 12. Oktober in Steyrermühl, Gemeinde Gmunden, Oberösterreich, geboren. Nach dem Besuch Friedrich-Eugens Realschule in Stuttgart studierte er dort an der Kunstgewerbeschule und der Akademie. 1915-18 war er Soldat im 1. Weltkrieg. Er diente als Funker in Frankreich, meist in der Champagne. Ab 1923 arbeitete Karl Bertsch für die Lithographische Kunstanstalt Paul Landmann in Mannheim-Neckarau, spätere Großdruckerei Mannheim. 1925 beauftragte ihn die Städtische Kunsthalle Mannheim, das Plakat zur Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ zu entwerfen. 1928 gewann Karl mit seinem Entwurf des deutschen Autokennzeichens den 2. Platz. Ein Jahr später wurde er mit dem Entwurf zum Plakat „Kennen Sie Mannheim“ vom Mannheimer Verkehrsverein beauftragt, das auch 1933 auf der „Ausstellung für Künstlerische Verkehrswerbung “in Berlin in Mannheim warb. 1929 wurden Werke von Karl Bertsch in den Ausstellungen „Zwanzig Jahre Graphisches Kabinett“ und anschließend in „Badisches Kunstschaffen der Gegenwart“ in der Kunsthalle Mannheim gezeigt.

1932, 1938 und 1941 wurden Werke von ihm in Ausstellungen der der Städtischen Kunsthalle Mannheim präsentiert. 1937 wurden zwei Aquarelle von Karl Bertsch, „Das unheilige Haus“ von 1925 und „Menschen auf der Straße“ von 1928, aus dem Besitz der Kunsthalle von Nationalsozialisten beschlagnahmt. Während des Krieges war die Familie Bertsch in Gondelsheim evakuiert und kehrte 1958 nach Mannheim zurück. 1947 wurden Werke von Karl Bertsch in der Ausstellung „Deutsche Gebrauchsgrafik“ in Augsburg gezeigt. Karl Bertsch verstarb am 24. August in Heidelberg.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister