Der Bürgermeister informiert KW 51

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

fünf Türchen des Digitalen Gondelsheimer Adventskalenders sind geöffnet und beinahe 10.000 Mal wurden die Beiträge auf Facebook oder unserer Homepage angeklickt.

„Der Digitale Gondelsheimer Adventskalender“

Wir öffnen am Sonntag das letzte Türchen!

Es scheint so als hätten wir in einer wahrlich schwierigen Zeit das richtige Format gefunden und ein klein bisschen Freude in der Adventszeit in die Gondelsheimer Häuser gebracht.

Am Sonntag, 20. Dezember 2020, den vierten Advent schließen „Luis Segura & friends“ die Reihe ab. 

Weihnachten steht dann vor der Tür und die Musikerfamilien Segura-Schmitz sowie Lingenfelser werden stimmungsvolle Weisen quasi vom Nord- bis zum Südpol präsentieren. Und es gibt dafür kaum eine schönere Location als den bekannten Ku(h)lturstall in der Mühlstraße.

Also wieder reinschauen auf www.gondelsheim.de oder Facebook „Gondelsheim informiert“.

Weihnachts- und Neujahrsgruß des Bürgermeisters

Zu den schönen Traditionen der Weihnachtszeit gehören die Grüße des Bürgermeisters zum Fest und Neuen Jahr.

Im letzten Jahr fühlte ich mich hier an dieser Stelle mit Blick auf die Bauarbeiten an der B35, die Problematik mit Abellio und die damals vor uns liegende Sperrung des Bahnübergangs an die biblischen Plagen erinnert.

Was soll ich da nur im Rückblick auf dieses Jahr sagen? Es begann alles entspannt und normal. Die Neujahresbegegnung hauchte zu Beginn des Januars 2020 dem Gemeindeleben wieder Atem ein. Einiges war geplant für einen Jahresverlauf wie wir ihn kennen. Doch dann schwappte ein Virus von Asien Richtung Europa.

Früher, vor der Globalisierung der Wirtschaft, galt das geflügelte Wort: „Wen interessiert es, wenn in China ein Sack Reis umfällt“. Diese Zeiten sind vorbei.

In Windeseile war es da, das Virus und veränderte unser Leben völlig. Eine Pandemie. Wenig bis nichts war auf einen Schlag mehr so wie vorher. Alle Feste abgesagt, Lockdown 1, sämtliche Vereinsaktivitäten kommen zum Erliegen. Ganze Berufsfelder geraten in einen gefährlichen Strudel. Viele Tote vorrangig in den Altersheimen.       

Aber im Frühjahr 2020 zeigt Gondelsheim, dass es in Krisen, einer Krise wie sie unsere Generation noch nicht erlebt hat, zusammenhält. Es werden Masken genäht, es gibt ein Seelsorgetelefon bei der Gemeinde, legendär auch unsere Balkonkonzerte.

Die Schulen und Kindergärten öffnen dann im Mai wieder ihre Pforten, unsere Gasthäuser ihre Türen und es gibt die so sehnlichst erwarteten Lockerungen.

Urlaub, erholen und ausspannen von dieser dunklen Zeit. Und dennoch fällt weiterhin alles aus, was unseren Vereinskalender, was unser Gemeindeleben ansonsten so auszeichnet.

Haben wir es überstanden? Die Mahner vor der zweiten Welle im Herbst/Winter liegen sicherlich falsch, so die schöngeredete Hoffnung. Viele bringen das Virus aus dem Urlaub mit nach Hause. Bekommen wir sicherlich wieder in den Griff.

Und dann der Herbst, die Zahlen der an Covid19 Erkrankten steigen wieder. Erschreckend schnell. Viel zu schnell für unsere Gesundheitsämter und Krankenhäuser. Deren Mitarbeiter gehen längst über ihre körperlichen und seelischen Grenzen hinaus. An ihrer Erschöpfung ändert auch unser „Applaus“ für deren Leistung nichts. Und dann gibt es immer mehr, die es nicht wahrhaben wollen, dass es das Virus gibt oder dass es so gefährlich ist. Wir von der Gemeinde Gondelsheim versuchen, einer Spaltung unserer Gemeinschaft vor Ort entgegenzusteuern. Ja, wir verstehen, dass man das alte Leben mit Fußball, Handball, Tennis, Kartfahren, mit Singstunde und Musikprobe, mit Theater, Konzerten und Festen wiederhaben will. Wer will das nicht? Ich will es auch.

Und dennoch hilft ein Negieren, ein Ausblenden der Situation nichts. Die Krankenhäuser laufen wieder voll. Das Personal geht sprichwörtlich am Stock, ruft nach Hilfe, Unterstützung und einem erneuten Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Unterstützt von der Wissenschaft, auf die wir als Volk der Denker und Dichter ja immer so stolz waren. Und hier stehen wir nun heute am Beginn des zweiten Lockdowns wieder.

Harte Wochen, sehr wahrscheinlich Monate liegen noch vor uns. Niemand, aber wirklich gar niemand hat ein Patentrezept für diese Krise, hat eine Blaupause für deren Milderung. Das Menschenleben, auch das der Alten und der Vorerkrankten geht über alles.

Eine Diskussion darüber darf es nicht geben. Der Terminus des „lebensunwerten Lebens“ stammt aus einer noch viel dunkleren Zeit als heute. Er darf keine Renaissance bekommen.  

Also schauen wir nach vorne. Und dort gibt es Licht am Ende des Tunnels, den vielbemühten Silberstreif am Horizont, die Hoffnung, die wie in diesen Tagen dringlich brauchen. Im Frühjahr wird wieder die Witterung unserer Freund sein und die Impfungen laufen bis dahin auf Hochtouren. Und nein, es gibt keine Impfpflicht. Und ja, ich werde mich impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin.

Es gibt genügend Grund, stolz auf Gondelsheim und seine Bürgerinnen und Bürger zu sein. Das Gemeinschaftsgefühl, die Hilfsbereitschaft, viele sind über sich hinausgewachsen, viele sind zu Corona-Helden geworden. Viele üben Solidarität mit denen, die ihre Geschäfte oder Gasthäuser seit langer Zeit schließen oder nur noch mit halber Kraft fahren können. Dafür ein herzliches „Dankeschön“ Gondelsheim!

Und Corona hat uns nicht nur eingeschränkt, es hat uns in manchen Bereichen auch kreativ gemacht. Home office, Videokonferenzen, statt klimaschädliche Geschäftsflüge bzw. hunderte Kilometer auf den Straßen. Oder so etwas kleines und Banales wie eben usneren „Digitalen Adventskalender“. Letzteres aber auch ein Zeichen, dass wir uns nicht unterkriegen lassen, unterkriegen lassen dürfen.

Wenn 4.000 Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer bereit sind, Verantwortung für 4.000 Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer zu übernehmen – egal, ob man zu allen Maßnahmen gleicher Meinung ist -, dann kommen wir da auch wieder einigermaßen glimpflich raus.

Wenn auch Corona das Jahr 2020 überlagert hat, so gab es auf Gemeindeebene doch einiges an Berichtenswertem:       

Mancher verzweifelte beinahe daran. Lange Staus auf der B35 oder Massen an PKW und LKW, die sich durch Gondelsheim schlängelten. Von allem war etwas dabei. Und doch ist das heute vergessen. Vergessen auch deswegen, weil sich das Ergebnis für Gondelsheim mehr als sehen lassen kann. Während andere Städte und Gemeinde kräftig und emotional über Umgehungsstraßen für die B293 oder die B35 streiten, haben wir durch eine durchgängige Lärmschutzwand von Süd nach Nord und einer lärmabsorbierenden Fahrbahndecke auf der B35 für hunderte Haushalte eine immense Steigerung der Wohn- und Lebensqualität erreicht. Zudem mit der Ampel im Süden einen Unfallschwerpunkt nachhaltig entschärft. Gerne vergleiche ich dies auch hier wieder mit einem „6“ im Lotto. Ein zweistelliger Millionenbetrag floss in diese Maßnahme an Bundes- und Landesgelder hinein. Bald – nach Bahn-Aussagen in 2023 – dürfen auch die lärmgeplagten Anwohner der Bahnlinie auf durchgängigen Lärmschutz hoffen.

Vom Ergebnis her ohne direkten Mehrwert für die Gemeinde Gondelsheim, aber dennoch einigermaßen gut bewältigt haben wir die unsägliche halbjährige Sperrung des Bahnübergangs. Man soll sich ja nicht selbst auf die Schulter klopfen, aber die Situation am Bahnübergang mit der Durchlässigkeit für Fußgänger und Radfahrer haben wir viel besser hinbekommen als benachbarte Städte. Und auch der Parkplatz am Altenwingertweg trug zur Linderung der angespannten Situation bei. Bahn und Landkreis Karlsruhe spüren seit Bekanntgabe dieser Baumaßnahme im August 2019 mehr denn je unseren heißen Atem im Nacken, damit die Bahnübergangsbeseitigung jetzt endlich vorankommt. Eine solche Situation darf sich nie schließlich mehr wiederholen. Und ehrlicherweise ist auch die Situation jetzt unbefriedigend.

Gondelsheim ist eine kinderreiche Gemeinde. Das ist schön, das ist auch demographisch von Vorteil. Im Umkehrschluss braucht es dann aber auch gute, moderne und bedarfsorientierte Kindertagesstätten und eine florierende Kraichgauschule, wie wir sie mit fast 500 Schülerinnen und Schülern haben. 2015 bauten wir das „Schneckenhaus“ zu einer sechsgruppigen Einrichtung um und erweiterten es. 2020 folgte nun die Sanierung und Erweiterung der Kita „Am Saalbach“. Einer 620.000 Euro-Investition stehen Fördergelder von 400.000 Euro und letztlich auch die Spende von 150.000 Euro der Familie Deuerer gegenüber. Wahrlich keine ganz alltägliche Finanzierung einer Maßnahme, die wegen fehlender Zuschüsse zwischendurch fast zum Scheitern verurteilt war. Unsere Hartnäckigkeit und die Suche nach anderen Fördertöpfen hat sich gelohnt.

Gelohnt hat sich auch der Bau des neuen Feuerwehrhauses. Hier und von hier aus wird in vorbildlicher Weise großartiges ehrenamtliches Engagement für unsere Mitbürger, für deren Hab und Gut und manchmal auch für deren Leben gezeigt. Schon deshalb war es Zeit, den Feuerwehrfrauen und –männern und der Jugend moderne und funktionale Räumlichkeiten zu schaffen. Das alte Feuerwehrhaus aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Ortsmitte war dazu nicht mehr in der Lage. 1,9 Mio. Euro geschätzte Kosten wurden einmal mehr zu realen Kosten. Ich bin froh, dass uns auch auf dieser Baustelle in der Gewerbestraße wieder eine finanzielle Punktlandung gelungen ist. Dazu führte viel Mitdenken, viel Eigenleistung der Feuerwehr um ihren Kommandanten Wolfgang Heck, aber auch das Agieren des bewährten Architektenteams Feigenbutz (Karlsruhe).      

Die Aufzählung ist nur ein kleiner Teil dessen, was die Gemeindeverwaltung mit ihren motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abwickelten. Corona lassen wir hier mal weg. Grund genug, auch meinem Team hier einmal herzlichen Dank zu sagen.

Das alles trocknet die Tränen etwas, über den Umstand, dass es ab Februar 2020 quasi keine Feste und Veranstaltungen mehr gegeben hat, dass unser tolles Vereinsleben zum Erliegen gekommen ist. Ich teile die Hoffnung unseres AGG-Vorsitzenden Marc Bürker, dass wir nach der Pandemie noch mehr Engagement und Lust bei unseren Vereinen erleben werden.

Was ich Ihnen aber an dieser Stelle schon heute verspreche, ist, dass wir, wenn Covid19 besiegt ist, eine Woche lang am Stück in Gondelsheim feiern werden. Auch und dann endlich einmal wieder mit unseren Freunden aus Droué.

Davor heißt es aber noch etwas Geduld und Ausdauer zu zeigen, bevor wir das gespenstische Virus wirklich hinter uns gelassen haben.

Aber Gondelsheim schafft das, auch weil Gondelsheim Gondelsheim ist!   

Genießen Sie nun trotz allem die Weihnachtzeit im kleinen familiären Kreis und halten wir das Hoffnungslicht des mir zugesandten untenstehenden Gedichts am Brennen für ein besseres und gesundes Jahr 2021.

In diesem Sinne darf ich Ihnen

zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel auch im Namen des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung die besten Wünsche übermitteln.

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister

Hoffnungslicht

Das Leben bremst, zum zweiten Mal,
die Konsequenzen sind fatal,
doch bringt es nichts wie wild zu fluchen,
bei irgendwem die Schuld zu suchen,

denn solch wütendes Verhalten,
wird die Menschheit weiter spalten,
wird die Menschheit weiter plagen,
in diesen wahrhaft dunklen Tagen.

Viel zu viel steht auf dem Spiel,
Zusammenhalt, das wär‘ ein Ziel,

nicht jeder hat die gleiche Sicht…

Nein, das müssen wir auch nicht…


Die Lage ist brisant wie selten,
trotz allem sollten Werte gelten
und wir uns nicht die Schuld zuweisen,
es hilft nicht, wenn wir uns zerreißen.

Keiner hat soweit gedacht,
wir haben alle das gemacht,
was richtig schien und nötig war,
es prägte jeden, dieses Jahr.

Für alle, die es hart getroffen,
lasst uns beten, lasst uns hoffen,
dass diese Tage schnell vergeh’n
und wir in bess’re Zeiten seh’n.

Ich persönlich glaube dran,
dass man zusammen stark sein kann…
Für Wandel, Heilung, Zuversicht,
zünd‘ mit mir ein Hoffnungslicht.  

Weihnachts- und Neujahrsgruß 2020/2021 vom Landrat des Landkreises KarlsruheDr. Christoph Schnaudigel

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Karlsruhe,

es ist gute Tradition, zum Jahreswechsel auf das ablaufende Jahr zurückzublicken und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen. In beiderlei Hinsicht steht die Corona-Pandemie im Vordergrund.

Für alle, die in Stadt und Landkreis mitarbeiten, die Pandemie zu bekämpfen, sind dies arbeitsreiche Monate. Deshalb möchte ich zuerst all denjenigen danken, die derzeit Außergewöhnliches leisten. Beispielhaft gilt dies für die Kräfte in den Arztpraxen, Abstrichstellen, Fieberambulanzen, Kranken-häusern, Pflegeeinrichtungen sowie bei den Hilfs- und Rettungsdiensten ebenso für die Polizei. Die Schulen und Bildungseinrichtungen waren vor besondere Herausforderungen gestellt und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes, insbesondere diejenigen des Gesundheitsamtes sind, unterstützt durch Soldaten der Bundeswehr, nahezu rund um die Uhr im Einsatz. Einmal mehr hat sich auch der Schulterschluss mit den Städten und Gemeinden im Landkreis und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe bewährt.

Unser Land und auch unsere Region sind bislang vergleichsweise gut durch diese schwere Krise gekommen. Das liegt auch daran, weil die überwiegende Mehrheit der Menschen ihr Verhalten an die neuen Realitäten angepasst hat und Verständnis für die getroffenen Maßnahmen zeigt. Ganz besonders danke ich deshalb jedem und jeder Einzelnen, die die teilweise gravierenden Einschränkungen hingenommen haben.

Dass einige Wirtschaftsbranchen massive Beschränkungen erleiden mussten, ist in dieser Situation unvermeidbar. Entschädigungszahlungen und Rettungsschirme versuchen zumindest die größten Härten abzufedern. Über manche der getroffenen Einschränkungen lässt sich streiten und in einer freien Gesellschaft ist dies, wie viele Demonstrationen auch in unserem Landkreis zeigen, auch möglich. Kein Verständnis habe ich deshalb für diejenigen, die meinen, in einer Diktatur zu leben. Und all denjenigen, die meinen, dass es Corona überhaupt nicht gibt, empfehle ich ein Gespräch mit den Ärzten und Pflegenden, die vielleicht gerade in diesem Augenblick in den Intensivstationen unserer Krankenhäuser um das Leben eines Menschen kämpfen.  

Es gab aber auch ein Geschehen außerhalb von Corona: Unserem Ziel, das sanierungsbedürftige Landratsamtsgebäude an der Beiertheimer Allee durch einen funktionalen und energiesparenden Bau zu ersetzen, sind wir wesentliche Schritte nähergekommen. Nicht aus dem Auge verloren haben wir auch unser selbstgestecktes Ziel einer CO²-freien Energiegewinnung bis 2050.

Das Klimaschutzkonzept unserer Umwelt- und Energieagentur wird mit gemeinsam mit den Kreiskommunen Schritt für Schritt umgesetzt. Ein Beitrag hierzu kann auch der ÖPNV leisten. Die Reaktivierung von Schienenstrecken soll ebenso neue Impulse bringen wie unser innovatives On-Demand-Verkehrssystem „MyShuttle“. Auch der zukünftig getrennt erfasste Biomüll, aus dem in Biogasanlagen Energie erzeugt werden kann ist ein Beispiel für den schonenden Umgang mit unseren Ressourcen.

Mit dem Jahreswechsel verbinde ich auch den Wunsch auf ein Jahr 2021, das uns wieder schrittweise mehr Normalität ermöglicht, als dies in diesem Jahr der Fall war. Unsere Vorbereitungen für eine Impfstrategie stimmen mich dabei zuversichtlich, ebenso wie die große Bereitschaft von Ihnen allen, durch Einhaltung der Regeln einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten. Deshalb wünsche ich Ihnen gerade in diesem Jahr eine besonders friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2021.

Dr. Christoph Schnaudigel

Landrat

Weihnachts- und Neujahrsgrüße unserer französischen Freunde aus Droué

Im Namen aller Familien sendet der Partnerschaftsausschuss Droué Herrn Bürgermeister Markus Rupp, dem Gemeinderat, den Vereinen und allen Familien die besten Wünsche zu Weihnachten und zum kommenden Jahr 2021.

Hoffen wir, dass uns das kommende Jahr viel Freude bringt und es uns ermöglicht, unsere Freunde in Gondelsheim wieder zu sehen.

Unser Leben ist nicht einfach in Zeiten des harten Lockdowns, der Aufhebung und des erneuten Lockdowns.

Es gibt momentan keine Projekte, aber wir halten an unseren Plänen fest, Euch wiederzusehen, Eure ehrliche Freude bei unserer Ankunft und Euren herzlichen Empfang zu erleben.

Unsere einzige Kontaktmöglichkeit: Telefon und Internet. Wir sollten unsere Kontakte unbedingt weiter pflegen.

Unsere allerherzlichsten Grüße im Namen aller

Marie-Claude Coigneau

Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses

Die evangelische Kirche verzichtet wegen der steigenden Fallzahlen im Kirchenbezirk auf Präsenzgottesdienste

Auch die Weihnachtsstationen in Gondelsheim mit festgelegten Orten und Zeiten fallen unter diese Kategorie

Von Stefan Kammerer, evang. Pfarrer

Diese Entscheidung trägt die evangelische Kirchengemeinde Gondelsheim mit. Aber auf Präsenz an Weihnachten verzichten will und kann ich als Gemeindepfarrer nicht.

Also gilt es, den kirchlichen Vorgaben mit Kreativität ein Schnippchen zu schlagen. Weihnachten wird zu Ihnen in den Ort kommen, am Heiligen Abend, mit Weihnachtslied und Weihnachtsevangelium. Die Zeit wird nicht verraten (aber es wird nicht der Vormittag sein), gesagt sei nur so viel: Es ist Teamwork von Menschen, die Kerzen anzünden und die Kerzen löschen können. Und der „Schlitten“ wird rot sein.

Und das Familienkirchenteam hat sich auch etwas überlegt. Am Ende des Parkwegs, im Bruchweg, in der Andreas-Heck-Straße und an der katholischen Kirche wird ab 21.12. jeweils ein Kistchen stehen mit Impulsen, Mitgebseln und anderen weihnachtlichen Dingen (für Groß und Klein), die Sie anlässlich eines Spaziergangs mitnehmen dürfen.

Und der Weihnachtsbaum unserer evangelischen Kirche wird diesmal nicht drinnen, sondern draußen stehen, mit dem Friedenslicht und vielen Handkerzen und schönen Ideen aus dem Kindergarten für die Kleinen. Auch dort können Sie sich gerne etwas Weihnachten mit nach Hause nehmen

Das ideale Gondelsheimer Weihnachtsgeschenk

Gondelsheim verbindet Klimaschutz und Corona-Hilfen

Besonders emsige Baumkäufer erhalten Gutscheine für körpernahe Dienstleistungen

Nach Bäcker, Metzger, Gaststätten und der Apotheke hat die Gemeinde Gondelsheim auch für Massagepraxen, Fußpflege, Kosmetikstudios und andere der sogenannten körpernahen Dienstleistungen ein Hilfspaket geschnürt.

„Diese Betriebe mussten bereits im November wieder alle schließen. Perspektive unsicher. Deshalb war es uns wichtig, zumindest ein Zeichen zu setzen, dass wir sie mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp.

Dabei verbindet die Gemeinde gleich zwei wichtige Ziele miteinander: die Corona-Hilfe und den Klimaschutz. Wie das geht? In dem die Gondelsheimer Verwaltung und der als Partner gewonnene Gewerbeverein Gondelsheim Gutscheine für die genannten körpernahen Dienstleistungen kaufen und an diejenigen verteilt, die bei der Umwelt-Aktion „4.000 Bäume für 4.000 Gondelsheimer“ bis Ende Februar 2021 die meisten Bäume erwerben.

Gutscheine im Wert bis zu 100 Euro erhalten besonders emsige Käufer von Bäumen, einzulösen eben in den örtlichen Massagepraxen, Kosmetikstudios und anderen Läden körpernaher Dienstleistungen. Haupterwerbliche Vertreter dieser Branche ruft der Bürgermeister auf – wenn noch nicht geschehen – auf dem Rathaus ihr Interesse an der Teilnahme an dieser Hilfsaktion mitzuteilen, um niemand zu vergessen.

Für 5 Euro können die Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Baum oder für etwas mehr an Geldeinsatz quasi einen eigenen „kleinen Wald“ erwerben, im Herbst 2021 dann selbst pflanzen und etwas Gutes für das Klima tun. „Bei all den aktuellen Corona-Problemen wollen und dürfen wir das Thema Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren“, betont Rupp und rät allen seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern: „Wer jetzt noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, für den ist der Kauf einer oder mehrerer Bäume eine gute Alternative.“ Zumal man dafür nicht einmal das Haus verlassen muss. Eine Mail oder ein Anruf auf dem Rathaus genügt. Oder Sie überweisen einfach schon jetzt Ihre Baumspende auf das folgende Konto der Gemeinde Gondelsheim:

Volksbank Bruchsal-Bretten

IBAN: DE07 6639 1200 0000 5206 67

Verwendungszweck: „Baumspende 2021“

Für Spenden ab 100 Euro wird von der Gemeinde Gondelsheim eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

Zuvor bereits hatte die Gemeinde anstatt der Weihnachtsfeier für Senioren und Verwaltungsmitarbeiter an diese Gruppen jeweils Gutscheine verteilt zum Einlösen in diversen Läden im Ort. „Bei uns wird das Miteinander großgeschrieben. Die Solidarität ist derzeit mehr denn je gefordert und die zeigen wir damit“, betont der Bürgermeister. Und da alles seinen rechtlich einwandfreien Weg gehen muss, wurde im Vorfeld zudem das Einverständnis der kommunalen Rechtsaufsicht für die Aktion eingeholt.

Die Umwelt-Aktion „4.000 Bäume für 4.000 Gondelsheimer“ ist der jüngste Erfolg der zahlreichen Klima-Schutzmaßnahmen. Damit bestätigt Gondelsheim seinen Ruf als Vorreiter beim Thema Klimaschutz, wie auch Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt und EnergieAgentur des Landkreises Karlsruhe (UAE) vor Kurzem bestätigte: „Gondelsheim gehörte zu den ersten Kommunen im Landkreis mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen.“

So sicher wie möglich Weihnachten mit den Angehörigen im Seniorenhaus „Schlossblick“ feiern

Gemeinde Gondelsheim stellt für Besucher 120 FFP2-Masken zur Verfügung

Bürgermeister Markus Rupp sagt: „Wir haben es uns in Gondelsheim seit Beginn der Pandemie zum Ziel gesetzt, die Älteren besonders zu schützen, weil für sie die Gefahr durch Corona mit Abstand am höchsten ist.“ Man hat deshalb die ersten selbstgenähten Masken ins Seniorenhaus Schlossblick gebracht, ebenso wurden für die Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Frühjahr von Herrn Sven Illg sogenannte Face-Shields aus dem 3D-Drucker produziert.

Und alle Gondelsheimer über 75 Jahren erhielten damals einen hochwertigen Mund-Nasenschutz. Ausgeteilt durch unser Corona-Hilfsteam und gesponsert durch Fam. Friedbert Doll.

In der vergangenen Woche erhielten nun alle Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer über 65 Jahre eine FFP2-Maske kostenlos durch die Gemeinde Gondelsheim zur Verfügung gestellt.

Und jetzt, kurz vor Weihnachten, stellt die Gemeindeverwaltung dem Seniorenhaus „Schlossblick“ 120 hochwertige FFP2-Masken zur Verfügung, damit die Besucher über die Feiertage zum einen gut schützen und zum anderen gut geschützt sind.

„So sicher wie möglich Weihnachten mit den Angehörigen feiern“, dies sei der Ansatz der Gemeinde Gondelsheim so Rupp. Schließlich haben alle nach den Erfahrungen aus der ersten Welle im Frühjahr erkannt, wie „lebenswichtig“ soziale Kontakte für die Pflegebedürftigen sind.

Und darin liegt das Spagat dem auch die Heimleitung in Gondelsheim ausgesetzt ist. Einerseits will und darf man nichts riskieren, andererseits sind Besuche gerade an den Festtagen für die Heimbewohner und ihre Angehörigen ausgesprochen wichtig.

In diesem Sinne ist Pflegeheimleiter Frau Cornelia Hölzle über die angekündigte Spende der Gemeinde Gondelsheim hocherfreut.

Die Kinder der Gondelsheimer Kindertagesstätten erhielten spannende Bücher-Sets zum Thema „Wasser“ von der Gemeinde Gondelsheim

„Auch für unsere Jüngsten, ja für die Kinder allgemein ist Corona längst zu einer auch psychischen Belastung geworden“, sagt Bürgermeister Markus Rupp.

Als ihn die Leiterin des Bürgerbüros Tanja Canelas auf einen 4er Set von Zeichentrick-Büchlein zum so wichtigen Thema „Wasser“ aufmerksam machte, wandte man sich umgehend an das herausgebende Institut und erhielt zur großen Freude der Verwaltung, vor allem aber der Kinder, für alle knapp 200 Mädchen und Jungs unserer drei Kindertages-Einrichtung das Vierer-Set. Ein kleines Weihnachtsgeschenk!

Der vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises betriebenen Wertstoffhof und die Grünabfall-sammelstelle in Gondelsheim bleiben geöffnet

Es bleibt bei den folgenden Vorgaben für die Nutzung und den Betrieb der Sammelstellen im Landkreis Karlsruhe:

  • ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,50 Metern,
  • die Pflicht für das Personal und die Anliefernden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen,
  • die Hygienevorgaben zum Arbeitsschutz für das Personal und
  • ein Zutrittsverbot für Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person standen, typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus aufweisen oder keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird diese Vorgaben bei den Sammelstellen weiterhin konsequent umsetzen, die er selbst betreibt.

Vom Aufsichtspersonal wird vorsorglich weiter darauf geachtet, dass sich maximal nur so viele Anliefernde gleichzeitig auf der Sammelstelle aufhalten, dass der Mindestabstand zwischen Personen von 1,50 Metern eingehalten werden kann.

Bitte beachten Sie in den Innenseiten auch die Feiertagsregelung und die neuen offensiveren Öffnungszeiten ab dem 1. Januar 2020.

Regelungen an Weihnachten in Baden-Württemberg

An Weihnachten werden die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen etwas gelockert, sodass man Weihnachten im Kreis der engsten Familie feiern kann. Diese Ausnahmen gelten jedoch nur für die Tage vom 24. bis zum 26. Dezember.

Möglich sind Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Was heißt das konkret? Als eigener Hausstand ist derjenige zu werten, bei dem gefeiert wird. Völlig unabhängig davon, wie viele Personen dort wohnen und ob sie miteinander verwandt sind, zählen zu diesem Hausstand all diejenigen, die dort ihren melderechtlichen Wohnsitz haben. Hinzukommen dürfen dann noch vier weitere Personen. Hierbei ist völlig egal, aus wie vielen Haushalten diese Personen kommen, lediglich der Verwandtschaftsgrad ist relevant. Hinzukommen dürfen nur Personen aus dem engsten Familienkreis. Dieser beinhaltet:

  • Ehegatten, Lebenspartner*innen und Partner*innen
  • Verwandte gerader Linie (Großeltern, Eltern, Kinder)
  • Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörige (Tante, Onkel, Cousin/Cousine)

Für Besuche bei engen Freunden und Bekannten an Weihnachten gilt weiter die Regelung von maximal 5 Personen aus maximal 2 Haushalten.

Die Ausgangsbeschränkungen in der Nacht sind in der Zeit vom 24. bis zum 26. Dezember gelockert. Man darf auch in der Zeit zwischen 20 Uhr und 5 Uhr zu den Verwandten fahren bzw. wieder heimgehen. Es ist keine Übernachtung notwendig.

Regelungen an Silvester in Baden-Württemberg

An Silvester werden weder die Kontakt- noch die Ausgangsbeschränkungen gelockert.

Das bedeutet: An Silvester darf man sich mit maximal 5 Personen aus maximal 2 Haushalten treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Zwischen 20 Uhr und 5 Uhr gilt die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Ausnahmen gibt es nur in folgenden Fällen:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeiten einschließlich der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst
  • Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen
  • Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren (z. B. Gassi gehen)
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Besuch von religiösen Veranstaltungen
  • Ansammlungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen

In allen anderen Fällen ist die Ausgangssperre einzuhalten. Das bedeutet auch, dass eventueller Besuch über Nacht bleiben muss und nicht zwischen 20 Uhr und 5 Uhr heimfahren darf.

Die Ausgangsbeschränkung bedeutet ebenfalls, dass zwischen 20 Uhr und 5 Uhr und somit auch um Mitternacht nicht im öffentlichen Raum gefeiert werden darf. Daher ist auch das Zünden von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum generell untersagt.

ReparaturTreff Gondelsheim

Start im Frühjahr 2021 geplant

In Gondelsheim ist ab dem Frühjahr 2021 ein ReparaturTreff geplant.

Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert. Eine Uhr, die nicht mehr tickt oder einem Bügeleisen, das seiner Bestimmung nicht mehr nachkommt?

Wegwerfen? Denkste!!!

Ab dem Frühjahr soll sich alles um die Wiederherstellung von Lampen, Toastern, Föhne, Spielzeuge usw. drehen.

Unsere Fachleute geben ihr Bestes, um das Lieblingsspielzeug ihres Kindes, ihre Lampe, den Föhn, CD-Spieler und vieles mehr, in einen funktionstüchtigen Gegenstand zurückzuversetzen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist groß.

Was möchte der ReparaturTreff damit erreichen?

Das Aufkommen des Elektromülls, die Verschwendung von Rohstoffen, die ständig anwachsenden Müllhalden bzw. der Transport unserer defekten Alltagsgegenstände per Schiff in Drittländer, einzudämmen.

In Deutschland werden unvorstellbar viele Gegenstände, denen fast nichts fehlt und diemit wenigen Handgriffen repariert werden können, gedankenlos entsorgt.

Der ReparaturTreff möchte dazu beitragen, dass sich das Bewusstsein der Bürger diesbezüglich wieder ändert und sich die Freude am Reparieren wiedereinstellt.

Der ReparaturTreff ist auch dazu gedacht, dass sich Menschen in lockerer Atmosphäre treffen und Kontakte schließen können. Viele können dabei eigene Fähigkeiten entdecken und diese umsetzen. Das trägt sicher dazu bei, Mitmenschen und Nachbarn bei einer gemeinsamen Reparatur mit anderen Augen zu sehen.

Damit wir eine große Vielfalt an Reparaturen bieten können, suchen wir weitere Fachleute (Hobby-Spezialisten), die unser Spektrum erweitern.

Die Treffen richten sich nach dem Bedarf der Besucher. Geplant sind derzeit sechs Termine im Jahr (genaue Zeiten werden rechtzeitig veröffentlicht).

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Karin Fricke, Tel. 07252/41776 oder per mail ReparaturTreff.Gondelsheim@web.de

Gesperrte Leitergassen-Brücke:

Bürgermeister Rupp plädiert für Abwarten. Entscheidung soll fallen, wenn modifizierte Planungen zur Bahnübergangsbeseitigung vorliegen

Wie geht es weiter mit der über die Saalbach führende Brücke in der Leitergasse? Seit mehr als einem halben Jahr ist die in der Nähe des Gondelsheimer Bahnhofs gelegene Querung wegen Sicherheitsbedenken gesperrt.

„Es ist ein Ärgernis“, macht Bürgermeister Markus Rupp keinen Hehl aus der Situation. Eine Lösung jedoch ist alles andere als einfach. Bei der Suche danach genießt für ihn oberste Priorität: „Kein unnötiges Geld ausgeben.“ Sein Vorschlag lautet: „Erst einmal abwarten, bis Anfang kommenden Jahres konkretere Details zur modifizierten Planung der Bahnübergangsbeseitigung vorliegen.“

Je nachdem wie die Planung ausfällt, könnte die Brücke zukünftig auf der Bahnseite von Gondelsheim im wahrsten Sinne des Wortes ins Nichts führen, sprich keine Gehweganbindung haben. Eine Situation, die durch die Unterführung der Bahnlinie entstehen könnte. „Dazu brauchen wir vom Landratsamt Karlsruhe nun harte Fakten, schließlich würden wir mindestens 35.000 Euro für die Sanierung der Brücke in die Hand nehmen müssen“, so Rupp.

Tatsachen schaffen hingegen würde gerne die CDU-Fraktion im Gemeinderat. Sie will damit auch eine potentielle Gefahrenstelle beseitigen und plädiert für den Abriss der Brücke und stellte dieser Tage einen entsprechenden Antrag.

Bürgermeister Rupp bittet jedoch, jetzt keine voreiligen Entscheidungen zu treffen, auf die für Anfang 2021 angekündigten Detail-Planungen des neuen Bahnübergangs zu warten und das Thema Stahlbrücke in der Leitergasse mit in die kommenden Hausberatungen zu nehmen, um für alle Fälle gewappnet zu sein.

Für den Moment ist die Brücke aber vom Bauhof deutlich besser gesichert worden, weil der ein oder andere besonders schlaue Zeitgenosse meinte, die Absperrungen wegschieben und die marode Brücke doch queren zu können. 

Schüler der Gondelsheimer Gemeinschaftsschule sorgt als Rapper für Furore

Malik Vieth von Bürgermeister Markus Rupp ins Rathaus eingeladen

Malik Vieth (13 Jahre) aus Bretten-Büchig und Schüler unserer Gondelsheimer Gemeinschaftsschule hat zusammen mit David aus Bretten, Shanice aus Mannheim und Colin aus Stuttgart ein Rapvideo gegen Hass im Internet getextet und aufgenommen – mit dem Titel „Bitte was?“. Den Beat hat der Bruchsaler Rapper Jay Farmer, der im wahren Leben Realschullehrer und Musiker ist und Christian Heneka heißt, produziert, der im Rahmen seines landesweiten Schulprojekts „Das Raptalent“ seit vergangenem Jahr Rap-Workshops an Schulen anbietet. Dann hat er sich überlegt, sein Rapprojekt mit der Kampagne „Bitte was?! – kontern gegen Fake und Hass“ der Landesregierung Baden-Württemberg zu verzahnen.

Der Song wurde jüngst in Anwesenheit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann gespielt und anlässlich der Amtseinführung des neuen Leiters des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg Anfang Oktober durften Colin, Shanice, David und eben Malik ihr Lied neulich sogar live aufführen.

Cybermobbing ist echt ein Problem, pflichtete Bürgermeister Markus Rupp, der Malik Vieth gleich nachdem er im Netz auf das Rapvideo gestoßen war, ins Rathaus zu einem kleinen Plausch und großem Lob für den Büchig-Gondelsheimer Rapper, bei. Immerhin hatte sich Malik in verschiedenen Castings durchgesetzt. 

Neues vom Jugendtreff Bounty

Zeit, Danke zu sagen

Das ganze Jahr über, verstärkt aber in den letzten Wochen, bekamen wir aus Reihen der Einwohnerschaft immer wieder Hilfsangebote und Spenden. Da gerade in tristen Zeiten wie diesen das gelebte Miteinander enorm guttut, ist es hier einfach mal an der Zeit, Danke zu sagen.

Herzlichen Dank für all die Unterstützung – auch und gerade für die unzähligen Angebote, die wir, sei es aus Platzmangel, sei es aus anderen Gründen, leider ablehnen mussten. Wir wissen eure Bereitschaft sehr zu schätzen, und sind glücklich und dankbar, ein Teil des Ganzen zu sein.

Nachfolgend ein kleiner Auszug aus einer besonders schön geschriebenen Karte, die uns unlängst erreichte:

Liebes Jugendtreff-Team!

In dieser schwierigen Zeit ist Ihre Arbeit noch viel wichtiger & wertvoller denn je. Aus diesem Grund möchte ich Danke sagen. Gerade jetzt geben Sie Halt, Hoffnung & Zuversicht + vermitteln wichtige Werte, trotz Pandemie. Das ist nicht selbstverständlich …

Wir geben das „Danke“ gerne zurück und wünschen allen Gondelsheimern ein – so weit möglich – frohes Weihnachtsfest im kleinen Kreise und einen zuversichtlichen Blick ins neue Jahr 2021.

Wichtiger Hinweis:

Wie die Schulen und KiTas musste der Jugendtreff ebenfalls in den Lockdown gehen. Teilweise habt ihr dazu schon Post von uns bekommen. Denn: Für Notfallberatungen bzw. Seelsorgegespräche bleiben wir als eure Ansprechpartner bis Weihnachten zu unseren üblichen Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail für euch erreichbar. Zudem haben wir auch in der Zeit zwischen den Jahren zwei Tage für euch eingeschoben, an denen ihr uns erreichen könnt: Montag, 28.12. von 11 bis 18 Uhr und Montag, 04.01 von 11 bis 15 Uhr. Bounty-Tel.: (0 72 52) 7 79 98 31 oder jz.gondelsheim@awo-ka-land.de.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Diana Gattung)

Gondelsheim im SWR-Fernsehen

„Stadt Land“- Quiz kommt im neuen Jahr nach Gondelsheim!

Am 12. Januar dreht der SWR eine Folge Stadt Land Quiz bei uns in Gondelsheim.

Stadt Land Quiz ist ein Länder-Duell, bei dem immer ein Ort aus Rheinland-Pfalz gegen einen Ort aus Baden-Württemberg antritt und verschiedene Fragen zu einem bestimmten Oberthema beantworten muss.

Dieses Mal wird es ums Thema „Glück“ gehen. Das Besondere an der Sendung: Der Moderator Jens Hübschen spielt nicht in einem Hochglanz-Fernsehstudio, sondern spontan mit den Menschen, die er auf der Straße trifft – und erkundet nebenbei noch den Ort.

In Zeiten von Corona hat der SWR das Format etwas abgewandelt und an die Sicherheitsbestimmungen angepasst, damit für alle Beteiligten kein Risiko entsteht. Statt die Fragen in der Innenstadt und den Fußgängerzonen zu spielen, wird der Moderator gezielt an Haustüren und Geschäften klingeln und ausreichend Abstand halten. 

Es wird übrigens auch eine Aufgabe geben, bei der alle Gondelsheimer von zuhause aus unterstützen können: Der SWR hat hier im Ort ein Detail fotografiert und die Gondelsheimer müssen innerhalb von fünf Stunden herausfinden, wo dieses Foto aufgenommen wurde. Wir werden das Suchbild am 12. Januar auf unsere Homepage stellen, wer eine Idee hat, um was für ein Detail es sich handeln könnte, kann sich dann bei uns melden. 

Gondelsheim tritt an gegen Bad Bergzabern in der Pfalz. Ob wir mehr Punkte erspielen werden als die Konkurrenz, erfahren wir bei der Ausstrahlung der Sendung am 06.02.2021 um 18.45 Uhr im SWR Fernsehen.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister