Der Bürgermeister informiert KW 48

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gut waren im Sommer die Aussichten nach den flächendeckenden Impffortschritten, trotz des holprigen Starts der Impfkampagne.

Gut waren die Aussichten für unsere Vereine, Kirchen und Familien. Begegnungen und kleinere Feste haben unser Zusammenleben in Gondelseim wieder bereichert.

„Reduzieren wir wieder unsere Kontakte, achten wir auf unsere Mitmenschen, gehen Sie zur Schutzimpfung!“

Ein Aufruf von Bürgermeister Markus Rupp

Doch leider wird Deutschland nun mit voller Wucht von der vierten Corona-Welle überrollt. Mit dramatischen Auswirkungen, die sich noch vor wenigen Wochen kaum jemand vorstellen wollte:

Unser Landkreis Karlsruhe liegt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 490 und die Belegung der Intensivbetten ist beinahe ausgereizt. Wir stehen in Baden-Württemberg vor einem Kollaps der intensivmedizinischen Versorgung. Die Belastung für das in diesen Stationen tätige pflegerische und ärztliche Personal gerade auch in Bretten und Bruchsal ist enorm. Das wurde in der letzten Aufsichtsratssitzung unserer Kliniken am vergangenen Dienstag mehr als deutlich. Personal geht in dieser Extremsituation verloren, neues ist auf dem Personalmarkt nicht zu bekommen. 

In Gondelsheim haben wir heute (Mittwoch, 1. Dezember 2021) den höchsten Wert in der Dokumentation mit 35 Infizierten erreicht,

Für uns alle – egal ob geimpft oder ungeimpft – muss nun eine zentrale Maßnahme im Vordergrund stehen: die Überprüfung unseres Verhaltens und die Reduzierung von Kontakten. Ansonsten droht ein neuerlicher Lockdown, sofern dieser überhaupt noch abzuwenden ist. Wir alle haben nunmehr gemeinsam, dass wir unseren Alltag entgegen der gehegten Hoffnung sowohl bei der Arbeit wie auch im privaten Bereich wieder umstellen müssen und so werden wir alle in den nächsten Wochen wieder im besonderen Maß bei der Pandemiebewältigung gefordert sein.

Der Bund und die Länder haben vergangene Woche über zusätzliche Schutzvorkehrungen der Bevölkerung beraten und ein neues Infektionsschutzgesetz auf den Weg gebracht. Eine neue Corona-Verordnung des Landes wurde Mitte letzter Woche auf den Weg gebracht, die weitergehende Regelungen für unseren Alltag mit sich bringen wird.

Regelungen für unsere Gastronomie, für unseren Handel, für unsere Vereine, für die Durchführung von Veranstaltungen und für unsere privaten Zusammenkünfte. Viele unserer Veranstaltungen in Gondelsheim sind bis in den Januar hinein schon abgesagt worden.

Wenn wir auch nicht genau wissen, was uns die nächsten Monate noch bevorsteht, eines wissen wir aber ein Jahr nach dem Start der ersten Schutzimpfungen und nach hunderten Millionen weltweit verabreichten Impfdosen ganz genau: Es stehen sichere und hochwirksame Vakzine gegen eine schwere Corona-Erkrankung zur Verfügung.

Viele Menschen, auch in unserer Gemeinde, haben das kostenlose Impfangebot seither genutzt und viele lassen sich in diesen Tagen und Wochen bereits eine Auffrischung zur Erhaltung und Stärkung des Immunschutzes geben.

Wenn wir aber die Pandemie nach fast zwei Jahren endlich und dauerhaft hinter uns lassen wollen, dann wird das nur funktionieren, wenn sich noch viel mehr Menschen impfen lassen. Gerne hoffentlich auch bald mit sog. „Totimpfstoff“. Denn solange nicht genügend Menschen gegen Corona geimpft sind, werden die Infektionswellen mit all ihrer verheerenden Wirkung auf das gesamte öffentliche, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben nicht aufhören und immer wiederkommen. Werden auch immer neue Mutationen – siehe heute Südafrika – auf uns zukommen.

Eine Impfung ist der zentrale Baustein der Pandemiebekämpfung. Auch wenn wir wissen, dass Geimpfte sich infizieren können, das Virus weitertragen und bei Vorerkrankungen auch schwerer erkranken können, ist die Wahrscheinlichkeit dafür nach aktueller Datenlage um ein Vielfaches geringer als bei Menschen ohne Impfschutz. Gleichzeitig heißt es aber auch für die Geimpften unter uns: Wir bleiben achtsam und vernünftig.

Das Impftempo zu erhöhen und zusätzliche wohnortnahe Impfangebote anzubieten, das ist ein gewaltiger Kraftakt für unsere Ärzteschaft. Ich bin unseren beiden Gondelsheimer Ärzten deshalb unglaublich dankbar für ihren großen und andauernden Einsatz.

Auch zur Unterstützung unserer Ärzteschaft und einer einigermaßen bewältigbaren Arbeit in den Praxen hatte die Gemeinde Gondelsheim wieder einen großen Impftermin vor Ort in der Saalbachhalle organisiert.

Rund 280 Menschen wurden am Samstag geimpft – in der Regel „geboostert“, aber es gab auch immerhin 55 Erstimpfungen. Das, was die Teams von Dr. Kordula Eidt und Dr. Jan Paulus geleistet haben, war schlichtweg sensationell. Ich kann an dieser Stelle nur ein riesengroßes Dankeschön sagen!   

Und wer am Samstag keinen Impftermin ergattern konnte, den verweise ich auf viele weitere Impfaktionen und Impf-Stützpunkte im Landkreis Karlsruhe, die im Internet unter anderem auf den Seiten www.dranbleiben-bw.de und www.landkreis-karlsruhe.de veröffentlicht werden.

Ich bin zuversichtlich, dass wir zusammen auch diese Situation meistern werden. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns wieder daran erinnern, dass 4.000 Gondelsheimer Verantwortung für 4.000 Gondelsheimer haben“. Verantwortung für die Älteren und Schwächeren in unserer Gemeinde, für unsere Kinder und Jugendlichen, die durch unsere Rücksichtnahme hoffentlich weiter in die Schule und die Kindergärten gehen können.

Bleiben Sie gesund.

Ihr Markus Rupp, Bürgermeister

Neue Öffnungszeiten des Gondelsheimer Testzentrums

Organisationsbedingte Gründe

Ab dem 01.12.2021 hat das Testzentrum Gondelsheim wie folgt geöffnet:

Donnerstags 17:00 -19:00 Uhr

Samstags 10:00 – 12:00 Uhr

Die Gründe liegen in der Verfügbarkeit des ehrenamtlichen Personals.

Gondelsheimer Rathaus wird für Öffentlichkeit geschlossen –

Freitags bleibt Bürgerbüro nach

3G-Regeln geöffnet – an den anderen Tagen bedarf es einer Terminvereinbarung

Von einer erneuten Schließung des Rathauses für die Öffentlichkeit aufgrund der enorm steigenden Corona-Inzidenzen bleibt auch Gondelsheim leider nicht verschont. Während viele andere Kommunen dringende Bürgeranliegen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung bearbeiten, bietet die Gondelsheimer Verwaltung ihren Einwohnern aber eine zusätzliche Möglichkeit an.

 „Jeden Freitag öffnet das Bürgerbüro wie gewohnt von 8 bis 12 Uhr“, sagt Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt: „Ein Termin ist dafür nicht notwendig. Es gilt dann aber die 3G-Regel, deren Anwendung wir auch entsprechend kontrollieren.“ Er appelliert aber im gleichen Atemzug an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, sich auch an diesem Tag an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

Seit Mittwoch, 1. Dezember ist das Rathaus für den Publikumsverkehr geschlossen und am Freitag, 3. Dezember, öffnete erstmals das Bürgerbüro nach 3G-Regeln.

„Die Gesundheit der Bürger und Mitarbeiter können wir so bestmöglich schützen und gleichzeitig schaffen wir die Möglichkeit, dass wichtige Anliegen wie Passverlängerungen oder ähnliches zeitnah erledigt werden können“, betont Rupp.

Der Freitag als Öffnungstag des Bürgerbüros nach 3G-Regeln ist bewusst gewählt, da künftig das Testzentrum im Alten Feuerwehrhaus seine Zeiten ebenfalls ändert. „Donnerstags von 17 bis 19 Uhr anstatt montags kann sich jeder kostenlos testen lassen und dann bei Bedarf am Freitag seinen Behördengang mit dem aktuellen Testergebnis im Bürgerbüro erledigen“, so die Überlegung des Bürgermeisters und seines Krisenstabs.

Wenn die Fallzahlen für Gondelsheim aber weiterhin so rapide steigen, wird auch der Freitag nochmals auf dem Prüfstand stehen, so Rupp.

Natürlich hofft er, dass sich ebenfalls alle Bürgerinnen und Bürger, die das Rathaus mit einem zuvor vereinbarten Termin aufsuchen, ebenfalls an die 3G-Regeln halten. Die vorherige Anmeldung, telefonisch oder per Mail, ermöglicht es zudem, bereits im Vorfeld abzuklären, ob ein persönliches Erscheinen überhaupt notwendig ist oder das Anliegen nicht auch so bearbeitet werden kann.

Eine Terminvereinbarung ist unter Telefon 07252-94440, Fax 07252-944480 oder per Mail unter buergerbuero@gondelsheim.de möglich. Weitere Informationen unter www.gondelsheim.de.

„Gondelsheim impft!“

Weitere Impfaktion von Dr. Jan Paulus ist bereits ausgebucht

Ein weiterer Impftermin steht in Gondelsheim am Samstag, 11. Dezember 2021 an. Dr. Paulus wird an diesem Tag Patienten seiner Praxis und Gondelsheimer Bürger in der Zeit von 11 – 14 Uhr impfen. Seit Mitte dieser Woche sind aber bereits alle Impftermine vergeben.   

Und auch für den Januar 2022 plant die Gemeinde Gondelsheim nochmals eine Impfaktion!

Ein Booster für die Gondelsheimer Nahversorgung

Nach sechswöchiger Schließungen öffnete die Gondelsheimer Netto-Filiale in neuem Glanz

Gondelsheim wächst. Rund 4000 Menschen leben derzeit in der Kraichgau-Gemeinde zwischen Bruchsal und Bretten, besonders bei jungen Familien ist Gondelsheim wegen seiner verkehrsgünstigen Lage beliebt, aber auch aufgrund der gut erschlossenen Infrastruktur.

Zuletzt hatte das Dorf auch ein Upgrade in Sachen Nahversorgung erfahren. Die vor 15 Jahren errichtete Filiale des Lebensmitteldiscounters Netto wurde nicht nur modernisiert, sondern auch deutlich erweitert. Statt bisher 745 Quadratmeter Verkaufsfläche, stehen der Kundschaft nun über 1000 davon zur Verfügung.

Die Gänge wurden verbreitert, das Sortiment übersichtlicher platziert. Alle Aktionsprodukte und Angebote finden sich nun direkt im zentralen Korridor, erläutert Regionalvertriebsleiter Michael Rödel, der für mehrere Filialen des Discounters in der Region verantwortlich ist.

Sechs Wochen hatte die Filiale aufgrund der umfangreichen Umbauarbeiten zuletzt geschlossen, zu großen Wiedereröffnung am Dienstag strömte daher gefühlt das ganze Dorf. Auch die “10% auf alles” Aktion dürfte dabei vermutlich eine Rolle gespielt haben.

Doch trotz des rappelvollen Parkplatzes, verteilte sich der Kundenstrom in der nun deutlich erweiterten Ladenfläche problemlos. Um die Abstände zu wahren und den aktuellen Hygienevorschriften nachkommen zu können, wären Michael Rödel an diesem Tag auch mehrere Mitarbeiter auf Abruf zur Verfügung gestanden, doch selbst in der Rushhour am Vormittag verlief alles geordnet und entspannt.

Die Kundschaft zeigte sich aufgrund der Neugestaltung Ihres Einkaufsmarktes durchweg angetan. Sowohl vor Ort als auch in den sozialen Netzwerken wurde das Facelift der in die Jahre gekommenen Filiale unisono positiv bewertet. Eine Erfolgsgeschichte, findet Bürgermeister Markus Rupp, wenngleich auch keine, die zu jedem Zeitpunkt selbstverständlich war. Damals war die Entscheidung zur Ansiedlung des Marktes im Gemeinderat keineswegs eindeutig, erinnert sich das Gemeindeoberhaupt, das an diesen Tag selbst zum Einkaufen durch die neu gestalteten Gänge spaziert.

Auch die bisherige kleine Verkaufsstelle der Bäckerei Thollembeek wurde im Zuge der sechswöchigen Schließungen komplett modernisiert. Nun gibt es auch hier Sitzgelegenheiten – im Sommer sogar im Außenbereich – um sich nach dem Einkauf mit einem Stück Kuchen und einem Kaffee zum Post-Shopping-Plausch zurückzuziehen. Bei der Gestaltung des kleinen Cafés kamen die Thollembeek-typischen Stilelemente zum Einsatz: Erdige, warme Töne, Backsteine und Holz. Marc Thollembeek, erst kürzlich das zweite Mal Vater geworden, ließ es sich nicht nehmen persönlich an diesem Tag die Gäste und Kunden zu begrüßen, darunter auch Bürgermeister Markus Rupp, der mit vollem Einkaufswagen vorbeischaute – immerhin gab es 10% auf alles. 

Gondelsheimer Baumkalender im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich

Der Baumkalender mit traumhaften Bildern von Gondelsheimer Bäumen für das Jahr 2022 ist im Bürgerbüro erhältlich.

Die Bilder entstanden bei der Kartierung von vielen sehenswerten Exemplaren auf der Gondelsheimer Gemarkung durch Frau Stephanie Bauer und Herrn Christian Feldmann.

Der qualitativ hochwertige Kalender bietet sich wunderbar als kleine Aufmerksamkeit oder als kleines Geschenk für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit sowie für einen guten Start in das neue Jahr an.

Der Preis liegt bei 8 Euro pro Stück und ist im Bürgerbüro nach kurzem vorherigen Anruf oder freitags unter 3G-Bedingungen direkt abholbar.

Neues aus dem Jugendtreff „Bounty“

Alarm & Advent

Zwei Dinge, die eigentlich so gar nicht zusammenpassen, beschäftigten uns in der vergangenen Woche: Die Ausrufung der Alarmstufe II mit allen damit einhergehenden Konsequenzen und der ganzen Hektik der Vierten Welle; daneben der Einzug der Adventszeit mit dem Schmücken des Raumes, der Aufstellung von Lichtern, der Gemütlichkeit.

Hektik und Gemütlichkeit – zwei Dinge, die sich doch eigentlich beißen. Und doch irgendwie zusammenkommen in diesem zweiten Pandemiewinter.

Da wir unser Hygienekonzept ohnehin schon sehr gründlich ausgelegt hatten, müssen wir unseren Besuchern nach derzeitigem Stand der Dinge keine weiteren Einschränkungen zumuten. Einige arbeitsrechtliche Neuerungen gab es, die aber nur uns Mitarbeiter betreffen. Allgemeine Maskenpflicht mussten wir im Offenen Treff eh vor ein paar Wochen wieder ausrufen. Ansonsten reduziert sich die Maximalbesucherzahl während des Offenen Treffs weiter, was aber in unserem kleinen Raum keine spürbare Auswirkung hat, da wir ohnehin eine Höchstgrenze festlegten, die sich mit den vorgegebenen Anpassungen deckt.

Wir hoffen sehr, dass uns die kommende Corona-Verordnung (und der weitere Verlauf der Pandemie) nicht noch weiter in den Betrieb grätscht. Aber Stand jetzt können wir für den Offenen Treff aufbleiben – das ist immerhin eine Verbesserung gegenüber letztem Jahr.

Zum Abschluss noch etwas Schönes: Am vergangenen ersten Adventssonntag konnten wir unser »Bounty« gemeinsam mit Besuchern dekorieren. Nun zieren wieder Sterne und Tannenbäume unsere Fenster, Adventskränze schmücken die Tische, (LED-)Kerzen leuchten von den Borden und von der Decke strahlt ein Lichterkettenmeer.

Terminvorschau:

  • Kleine Weihnachtsbäckerei am Donnerstag, 16. Dezember.
  • Der nächste offene Sonntag ist am 12. Dezember.

Aktueller Hinweis:

Im Innenraum gilt die allgemeine Maskenpflicht (unabhängig vom Test- und Impfstatus). Die Abstands- und Hygienevorgaben bleiben in Kraft.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Diana Gattung)

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister