Der Bürgermeister informiert KW 27

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Ice Ice Baby – der Welthit des Rappers Vanilla Ice aus den 90er-Jahren hätte am vergangenen Samstag genauso gut das Motto in Gondelsheim sein können. Oder, um mit einem weiteren Klassiker zu sprechen: Ice in the Sunshine.

Ice Ice Baby – Gondelsheim trotzt der Hitzewelle mit einer süßen Überraschung

Denn während das Thermometer unaufhörlich nach oben über 40 Grad kletterte und ganz Deutschland unter einer Hitzewelle ächzte, hatte Bürgermeister Markus Rupp eine ebenso einfache wie erfrischende Idee: Warum den Gondelsheimern nicht einfach eine Kugel Eis spendieren?

Gesagt, getan. Gemeinsam mit der Eisdiele und Pizzeria da Filippo wurde kurzerhand eine Eisaktion organisiert. Mit dem Eiswagen ging es – ganz in der Tradition des früheren Eis-Autos, das einst durch die Straßen Gondelsheims fuhr – auf Tour durch den Ort.

An vier Stationen machte der Wagen Halt und überall galt das gleiche Motto: Jede Gondelsheimerin und jeder Gondelsheimer erhielt eine Kugel Eis kostenlos.

Dass die Idee genau den Nerv der Menschen traf, zeigte die Resonanz. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger nutzten das Angebot – und das, obwohl viele angesichts der Temperaturen den Weg ins Schwimmbad oder an einen Badesee gesucht hatten.

Eis-Aktion der Gemeinde Gondelsheim

Am Rathausplatz war Bürgermeister Markus Rupp selbst vor Ort und freute sich über die vielen gut gelaunten Gesichter. Zahlreiche Besucher bedankten sich herzlich für die spontane Erfrischung und dafür, dass die Gemeinde in diesen heißen Tagen auch an die kleinen Dinge gedacht habe, die den Alltag angenehmer machen.

„Manchmal braucht es keine großen Programme. Eine Kugel Eis, ein paar nette Gespräche und ein Lächeln können an einem heißen Sommertag schon viel bewirken“, so Bürgermeister Markus Rupp.

Sein besonderer Dank gilt Filippo und Nicoletta von der Pizzeria und Eisdiele da Filippo, die die Aktion tatkräftig unterstützt und damit zum Gelingen beigetragen haben.

Am Ende blieb nicht nur das Eis in guter Erinnerung, sondern auch die Botschaft dahinter: Eine Gemeinde lebt von den Menschen, die füreinander da sind – und manchmal beginnt das schon mit einer kleinen, eiskalten Überraschung.

Gondelsheim beteiligte sich am 22. Juni 2026 am bundesweitem Aktionstag „Kommunen am Limit“
Bürgermeister Markus Rupp: „Diese Krise übertrifft alles, was ich in fast drei Jahrzehnten erlebt habe“

Mit klaren Botschaften hat sich die Gemeinde Gondelsheim am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt.

An den vier Fenstern des Rathauses zur Hauptstraße machten große Schriftzüge wie „Kommunen am Limit“ und „Gondelsheim am Limit“ ab dem frühen Morgen unübersehbar auf die dramatische Finanzlage der Städte und Gemeinden aufmerksam.

Und um 5 vor 12 schlossen sich die Rathaustüren symbolisch für fünf Minuten.

Die Aktion der kommunalen Spitzenverbände macht deutlich, dass sich die Kommunen deutschlandweit in einer historischen Finanzkrise befinden. Immer neue Aufgaben werden auf Städte und Gemeinden übertragen, während gleichzeitig die Sozial- und Personalausgaben steigen und die finanziellen Spielräume immer kleiner werden.

Die Folgen reichen längst bis in den Alltag der Menschen – von Investitionen in Schulen und Kindergärten über Straßen und Feuerwehren bis hin zu freiwilligen Angeboten in Kultur und Sport.

„Mit unserer Beteiligung wollten wir zeigen, dass Gondelsheim mit diesem Problem nicht alleine steht. Praktisch alle Kommunen sitzen inzwischen im selben Boot“, betont Bürgermeister Markus Rupp.

Die Gemeinde habe deshalb bewusst die Botschaften gut sichtbar an den Rathausfenstern angebracht, um die Bürgerinnen und Bürger auf die immer schwieriger werdende Situation aufmerksam zu machen.

Für Rupp ist jedoch ebenso klar, dass ein Aktionstag allein die Probleme nicht lösen wird. „Wir haben ein dickes Brett zu bohren. Seit geraumer Zeit weisen Städte, Gemeinden und Landkreise auf die zunehmende finanzielle Schieflage hin. Die Botschaften sind eindeutig – jetzt müssen ihnen endlich auch Taten von Bund und Ländern folgen.“

Als dienstältester Bürgermeister im Landkreis Karlsruhe blickt Markus Rupp auf nahezu drei Jahrzehnte kommunalpolitischer Verantwortung zurück. Gerade deshalb bewertet er die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge. „In all den Jahren habe ich wirtschaftlich gute und schwierige Zeiten erlebt. Es ging nie nur aufwärts, aber auch nie nur abwärts. Doch die Krise, in der sich die Kommunen heute befinden, toppt im negativen Sinne alles, was ich bislang erlebt habe. Deshalb blinken bei mir alle Alarmzeichen.

Wir reden längst nicht mehr über eine kurzfristige Schwächephase, sondern über eine strukturelle Entwicklung, die die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden dauerhaft gefährdet.“

Nach Auffassung des Gondelsheimer Bürgermeisters sind die Kommunen das Fundament des Staates und der Demokratie. Hier erlebten die Bürgerinnen und Bürger täglich, ob der Staat funktioniere – in den Kindergärten, den Schulen, bei der Feuerwehr, auf den Straßen oder in den zahlreichen Angeboten des öffentlichen Lebens.

„Die Kommunen dürfen deshalb nicht die Letzten in der politischen Prioritätenliste sein. Wer einen handlungsfähigen Staat will, muss zuerst seine Städte und Gemeinden stärken.“

Für Markus Rupp steht fest, dass weitere gemeinsame Aktionen notwendig sein werden, solange sich an den strukturellen Problemen nichts ändere. „Wir werden nicht nachlassen, bis Bund und Länder den Kommunen wieder den finanziellen Handlungsspielraum geben, den sie für ihre vielfältigen Aufgaben benötigen. Und auch bürokratische Standards abbaut. Denn nur starke Kommunen sichern eine starke Demokratie und eine verlässliche Daseinsvorsorge für die Menschen vor Ort.“

Ur-Urenkel des Gondelsheimer Ehrenbürgers Jacob Hecht besucht das Rathaus Gondelsheim

Anlässlich des Besuchs des Ur-Urenkels von Jacob Hecht, Herrn Uri Binnun aus Basel bei Bürgermeister Markus Rupp im Gondelsheimer Rathaus lohnt sich ein Blick auf das Leben eines Mannes, der wie kaum ein anderer die Geschichte der Gemeinde mit internationalem Unternehmergeist verbunden hat:

Bürgermeister Markus Rupp und Ur-Urenkel des Gondelsheimer Ehrenbürgers Jacob Hecht

„Jacob Hecht wurde am 25. Juni 1879 als jüngstes Kind des jüdischen Lehrers und Kantors Simon Hecht in der Gondelsheimer Synagoge geboren. Seine Kindheit verbrachte er in bescheidenen Verhältnissen, besuchte zunächst die Volksschule in Gondelsheim und später das Schönborn-Gymnasium in Bruchsal. Nach einer kaufmännischen Ausbildung begann sein außergewöhnlicher beruflicher Aufstieg. 

Gemeinsam mit seinem Bruder Hermann gründete er 1908 die Rhenania-Schifffahrts-Gesellschaft, aus der sich einer der bedeutendsten Binnenschifffahrts- und Logistikkonzerne Europas entwickelte. Jacob Hecht galt als visionärer Unternehmer und wurde später als „Nestor der Binnenschifffahrt“ sowie als „Schlüsselpersönlichkeit des europäischen Verkehrsgewerbes“ bezeichnet. 

Die Zeit des Nationalsozialismus bedeutete einen tiefen Einschnitt. Als jüdischer Unternehmer wurden seine deutschen Firmen enteignet und „arisiert“.

Bereits 1933 hatte Hecht die Schweizer Staatsbürgerschaft angenommen und wirkte von Basel aus am Wiederaufbau seiner Unternehmensgruppe mit. Nach dem Zweiten Weltkrieg leistete er einen wichtigen Beitrag zur Neuordnung der deutschen Binnenschifffahrt. 

Trotz seiner internationalen Karriere blieb Jacob Hecht seiner Heimatgemeinde eng verbunden. Er unterstützte Gondelsheim unter anderem mit Spenden für die Schule und setzte sich für die Förderung junger Menschen ein.

Als Anerkennung seiner außergewöhnlichen Lebensleistung ernannte ihn die Gemeinde 1958 anlässlich der 700-Jahr-Feier zum Ehrenbürger von Gondelsheim. Ein Jahr später erhielt er zudem das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Jacob Hecht starb am 5. April 1963 in Basel.

Bis heute erinnert die Gemeinde Gondelsheim mit der Jacob-Hecht-Straße, einem Ölgemälde im Bürgersaal des Rathauses und dem Ehrenbürgerstatus an ihren wohl bedeutendsten Unternehmer – einen Mann, dessen Lebensweg von der kleinen Lehrerwohnung in der Gondelsheimer Synagoge bis an die Spitze eines internationalen Schifffahrtskonzerns führte.“

Bürgermeister Markus Rupp führte Uri Binnun auch an die ehemalige Synagoge in der Leitergasse, wo seine eigentliche Familiengeschichte begann und diskutierte mit ihm über Historisches, seine Familiengeschichte, Gondelsheim und die aktuelle Situation in Israel.

Neuer Rechnungsamtsleiter

Kevin Malthaner übernimmt Verantwortung

In der vergangenen Ausgabe des Amtsblattes wurde über den Ruhestand der langjährigen Rechnungsamtsleiterin Corinna Kehrer berichtet. Damit geht für die Gemeinde Gondelsheim eine Ära zu Ende.

Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass die Gemeindeverwaltung personell gut aufgestellt ist und wichtige Führungspositionen frühzeitig und mit Weitsicht nachbesetzt werden.

Bereits vor geraumer Zeit hat der Gemeinderat die Nachfolge geregelt und den bisherigen stellvertretenden Rechnungsamtsleiter Kevin Malthaner zum neuen Leiter des Rechnungsamtes bestellt.

Seit dem 15. Juni 2026 hat er die Amtsleitung offiziell übernommen.

Kevin Malthaner und Bürgermeister Markus Rupp

Kevin Malthaner ist in Gondelsheim kein Unbekannter. Seit April 2022 war er als stellvertretender Rechnungsamtsleiter tätig und konnte sich in dieser Zeit intensiv in die vielfältigen Aufgaben des Finanzwesens einarbeiten.

Gleichzeitig engagiert er sich seit seinem Dienstantritt auch aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim und ist damit auch über seine berufliche Tätigkeit hinaus fest in die Dorfgemeinschaft eingebunden.

Seine kommunale Laufbahn begann bereits im Jahr 2009. Seither hat er sich umfangreiche Erfahrungen im kommunalen Finanzwesen angeeignet und seine Qualifikation kontinuierlich ausgebaut. Im vergangenen Jahr schloss er zudem erfolgreich die Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt ab – eine weitere wichtige Grundlage für die verantwortungsvolle Aufgabe an der Spitze des Rechnungsamtes.

Bürgermeister Markus Rupp freut sich, dass die Nachfolge aus den eigenen Reihen gelungen ist: „Mit Kevin Malthaner übernimmt ein fachlich hervorragend qualifizierter und engagierter Mitarbeiter die Leitung unseres Rechnungsamtes. Die frühzeitige Nachfolgeregelung sorgt für Kontinuität und einen nahtlosen Übergang. Ich wünsche ihm für seine verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg, eine glückliche Hand und freue mich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Zusätzlicher Schülerbus während der Vollsperrung der Talbachstraße in Bretten-Neibsheim

Schwieriger Kompromiss sorgt für praktikable Lösung

Aufgrund von Bauarbeiten zum Anschluss eines kleinen Neubaugebietes im Brettener Stadtteil Neibsheim muss die Talbachstraße im Bereich der Haltestelle „Neibsheim Große Gasse“ in der Zeit von Mittwoch, 8. Juli 2026, bis Freitag, 14. August 2026, voll gesperrt werden.

Von der Vollsperrung betroffen ist die Buslinie 161 zwischen Bretten und Gondelsheim. Während der Bauzeit verkehrt die Linie 161 daher lediglich auf dem Abschnitt zwischen „Bretten Bahnhof“ und „Neibsheim Fürthstraße“.

Für die Schülerinnen und Schüler aus Büchig und Neibsheim, die die Kraichgau-Gemeinschaftsschule in Gondelsheim besuchen, konnte nach intensiven Gesprächen nun eine akzeptable Lösung gefunden werden. Bürgermeister Markus Rupp macht deutlich, dass dies keineswegs selbstverständlich gewesen sei.

„Es war eine schwere Geburt, diesen Kompromiss zu erreichen“, erklärt er. Ursprünglich habe die Planung nämlich vorgesehen, dass die Schülerinnen und Schüler während der Sperrung über Bretten mit der Stadtbahn nach Gondelsheim fahren sollten. Dadurch hätte sich der Schulweg von normalerweise rund zehn Minuten auf bis zu 45 Minuten verlängert.

„Dagegen habe ich mich von Anfang an entschieden verwahrt und dies dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) sehr deutlich gemacht. Eine solche Mehrbelastung für unsere Kinder und ihre Familien war für mich nicht akzeptabel“, so Rupp.

Das Ergebnis der Gespräche ist nun ein Kompromiss, mit dem sowohl die Gemeinde Gondelsheim als auch die Kraichgau-Gemeinschaftsschule leben können. Für die Dauer der Einschränkung wird auf der Linie 161 ein zusätzlicher Kleinbus mit begrenzter Sitzplatzanzahl eingesetzt.

Der Kleinbus verkehrt an Schultagen im Zeitraum vom 8. Juli bis 29. Juli 2026 zwischen den Haltestellen „Büchig Hügellandstraße“ und „Gondelsheim Marktplatz“ und bedient folgende Zwischenhalte:

  • Büchig Rathaus
  • Büchig Teich/Wanne
  • Neibsheim Fürthstraße
  • Neibsheim Kirche

Angeboten werden Fahrten von Büchig nach Gondelsheim zur ersten und zweiten Unterrichtsstunde sowie Rückfahrten nach Schulschluss.

Besonders wichtig war Bürgermeister Markus Rupp, dass die Kosten für diesen zusätzlichen Schülerverkehr nicht bei der Gemeinde Gondelsheim hängen bleiben. „Es war für mich selbstverständlich, dass derjenige die Kosten trägt, der die Sperrung verursacht. Deshalb übernimmt nun die ausführende Baufirma in Neibsheim die Finanzierung des zusätzlichen Kleinbusses. Das entspricht dem Verursacherprinzip und ist eine faire Lösung für alle Beteiligten.“

Die Bauarbeiten für das Neubaugebiet können damit wie geplant fortgesetzt werden, ohne dass die Schülerinnen und Schüler unzumutbar lange Schulwege in Kauf nehmen müssen.

Außerhalb der zusätzlichen Schülerfahrten nutzen Fahrgäste zwischen Neibsheim beziehungsweise Büchig und Gondelsheim die Linie 161 in Richtung Bretten und steigen dort am Bahnhof in die Züge der Linie RB71 Richtung Bruchsal um. In der Gegenrichtung erfolgt der Umstieg entsprechend am Bahnhof Bretten von der RB71 in die Linie 161.

„Am Ende haben alle Beteiligten ihren Beitrag geleistet. Die Baumaßnahme kann umgesetzt werden, gleichzeitig haben wir eine vernünftige und praktikable Lösung für unsere Schülerinnen und Schüler gefunden.

Mit diesem Kompromiss können und müssen wir leben“, fasst Bürgermeister Markus Rupp die Situation zusammen.

Über die genauen Abfahrtszeiten informiert der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) auf seiner Internetseite sowie in den bekannten Auskunfts-Apps.

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Ganz viel Schweiß und ein wenig Eis

Sagen wir mal so: An einem normalen Freitag wäre der Besuch in Ordnung gewesen – für einen Bartag und nach besucherseitiger Ankündigung, uns „fluten“ zu wollen, war es schwach. Verständlich aber war es.

Denn am vergangenen Freitagnachmittag hing die Hitzeglocke drückend über Deutschland und unserem Gondelsheim. Das Thermometer im heimischen Garten hatte an diesem Tag die 40-Grad-Marke geknackt.

Und nach kurzer Radfahrt zum Jugendtreff strömte der Schweiß – und hörte nicht auf. Auch wenn es im Innenraum leicht angenehmer als im Backofen draußen war, obgleich unsere Jalousien zumindest die knallende Sonne an der Südfront abhalten und selbige seit einigen Jahren dick isoliert ist, die Temperatur im »Bounty« erreichte die 30 Grad.

Eis im Bounty für alle

Auf unserer Empore, im an diesem Tag geöffneten Barbereich war es noch um einiges ärger. Insofern: Völliges Verständnis, dass vom eigentlich angekündigten (und zu erwartenden) Ansturm nur ein laues Lüftchen kam. So wurde an diesem Tag ganz viel Schweiß produziert, aber nur wenig Eis konsumiert. Dennoch! Wer da war, ließ es sich schmecken und die Laune nicht verderben.

Leider wurden die leckeren frischen Beerenbecher (es gab Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren, alles frisch und kalt, teils aus dem eigenen Garten) kaum nachgefragt. Schade!

Dafür gingen der »Banana-Dream« (die Jugendtreff-Variante eines Banana-Split-Eises) und die Eisschokolade umso besser.

Ein Vorteil der weniger als sonst überlaufenen Bar war, dass mehr Zeit und mehr Ruhe für Gespräche blieb, was genutzt wurde. Auch wenn es den Körper bestimmt einige Liter Flüssigkeit gekostet hat und die Kleidung klatschte und klebte, war es am Ende doch ein den Umständen entsprechend erfolgreicher Tag gewesen. Hauptsache ist doch, dass die, welche den Weg durch die Gluthitze auf sich genommen haben (ohne ihr im »Bounty« völlig entfliehen zu können), ihren Spaß hatten und einen Mehrwert mitnehmen konnten.

Leider haben wir – von der Hitze wohl etwas bedödelt – vergessen, den Aktionstag fotografisch zu dokumentieren. Daher mögen hier vertretungshalber Bilder aus dem Archiv von früheren Eistagen den Bericht illustrieren.

Terminvorschau:

  • Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill am freien Peter-und-Paul-Montag, 6. Juli.
  • Die nächsten offenen Sonntage sind am 12. und am 26. Juli.
  • Cocktails zum Sommerferienstart am Freitag, 31. Juli, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Ferienjobs 2026 bei der Gemeinde Gondelsheim – Jetzt bewerben!

Die Ferienjob-Aktion der Gemeinde Gondelsheim hat inzwischen eine lange Tradition.

Seit vielen Jahren bietet die Gemeinde Jugendlichen die Möglichkeit, in den Sommerferien erste Einblicke in die Arbeit des Bauhofs zu gewinnen, praktische Erfahrungen zu sammeln und dabei auch das erste eigene Geld zu verdienen.

Während sich früher die Bewerberinnen und Bewerber regelrecht die Klinke in die Hand gaben und die Plätze sogar ausgelost werden mussten, ist die Resonanz in den vergangenen Jahren leider spürbar zurückgegangen.

Woran das liegt, lässt sich nicht eindeutig sagen. Umso mehr würde sich die Gemeinde freuen, wenn dieses bewährte Angebot wieder stärker genutzt wird.

Auch im Jahr 2026 werden deshalb wieder Ferienjobs für Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr angeboten.

Die Einsatzdauer beträgt jeweils 14 Tage, wobei pro Zeitraum zwei Jugendliche beschäftigt werden.

Zur Auswahl stehen folgende Zeiträume:

3. bis 14. August 2026

17. bis 28. August 2026

31. August bis 11. September 2026

Bewerben können sich Gondelsheimer Schülerinnen und Schüler, die auch im kommenden Schuljahr eine allgemeinbildende Schule besuchen und keiner weiteren Beschäftigung nachgehen.

Anmeldungen nimmt das Bürgerbüro, Frau Tanja Canelas, Telefon 07252/9444-51 oder per E-Mail an tanja.canelas@gondelsheim.de, bis spätestens 17. Juli 2026 entgegen.


Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister