Der Bürgermeister informiert KW 25

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit einer ebenso würdigen wie herzlichen Feier wurde in der vergangenen Woche die langjährige Rechnungsamtsleiterin der Gemeinde Gondelsheim, Frau Corinna Kehrer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Emotionale Verabschiedung von Rechnungsamtsleiterin Corinna Kehrer

Bürgermeister Markus Rupp: „Wir verabschieden nicht nur eine hervorragende Mitarbeiterin, sondern auch einen tollen Menschen“

Für den besonderen Anlass hatte sie ihre Kolleginnen und Kollegen in die Gondelsheimer Gastronomie eingeladen, um gemeinsam auf viele erfolgreiche Jahre im Dienst der Gemeinde zurückzublicken.

In geselliger Atmosphäre nutzten zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter die Gelegenheit, sich persönlich von Corinna Kehrer zu verabschieden und ihr für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken. Die Feier machte deutlich, welche Wertschätzung sich die scheidende Rechnungsamtsleiterin in ihrer langen beruflichen Laufbahn erworben hat.

Bürgermeister Markus Rupp würdigte in seiner Ansprache die außergewöhnlichen Verdienste von Corinna Kehrer für die Gemeinde Gondelsheim. Über viele Jahre hinweg habe sie die Finanzverwaltung der Gemeinde mit hoher Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und großer Verlässlichkeit geprägt. „Wer in Gondelsheim an das Rechnungsamt denkt, denkt unweigerlich auch an Corinna Kehrer“, betonte Rupp. Ihre Arbeit sei stets geprägt gewesen von Genauigkeit, Pflichtbewusstsein und einem ausgeprägten Verantwortungsgefühl für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger.

Markus Rupp und Corinna Kehrer

Dabei hob der Bürgermeister nicht nur ihre fachlichen Leistungen hervor, sondern auch ihre menschlichen Qualitäten. Corinna Kehrer sei für viele Kolleginnen und Kollegen weit mehr als eine Vorgesetzte oder Ansprechpartnerin gewesen. Mit ihrer hilfsbereiten, offenen und herzlichen Art habe sie das Miteinander im Rathaus über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt.

Für einen besonders emotionalen Moment sorgte ein Abschiedsvideo, das die Gemeindeverwaltung eigens für Corinna Kehrer hatte erstellen lassen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten die Möglichkeit, persönliche Worte, Erinnerungen und gute Wünsche für den neuen Lebensabschnitt festzuhalten. Entstanden ist ein sehr persönliches Erinnerungsstück, das Frau Kehrer auch künftig an viele gemeinsame Jahre im Rathaus erinnern wird.

Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Bürgermeister Markus Rupp außerdem einen Blumenstrauß sowie einen Gutschein für die örtliche Gastronomie. Gemeinsam mit dem Abschiedsvideo bildeten die Geschenke einen sichtbaren Ausdruck der großen Wertschätzung, die Corinna Kehrer innerhalb der Gemeindeverwaltung genießt.

Die Dankesworte von Bürgermeister Markus Rupp waren dabei auch von einer besonderen persönlichen Verbundenheit geprägt. Schließlich kennt er Corinna Kehrer bereits seit Kindheitstagen. Diese langjährige Verbindung verlieh der Verabschiedung eine zusätzliche emotionale Note und machte deutlich, dass an diesem Tag nicht nur eine geschätzte Mitarbeiterin verabschiedet wurde, sondern auch ein Mensch, der über Jahrzehnte hinweg eng mit der Gemeinde Gondelsheim verbunden ist.

Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet eine Verwaltungslaufbahn, die über Jahrzehnte hinweg von Kompetenz, Loyalität und großem Engagement geprägt war. Gleichzeitig beginnt für Corinna Kehrer ein neuer Lebensabschnitt, für den ihr der Bürgermeister sowie Kolleginnen und Kollegen Gesundheit, Glück, viele schöne Erlebnisse und vor allem Zeit für Familie, Freunde und persönliche Interessen wünschten.

Gemeinde Gondelsheim beteiligt sich an Aktion „Kommunen am Limit“ – Rathaus schließt symbolisch um fünf vor zwölf

Am kommenden Montag beteiligt sich die Gemeinde Gondelsheim an der bundesweiten Aktion „Kommunen am Limit“. Als sichtbares Zeichen wird das Rathaus um 11.55 Uhr für fünf Minuten symbolisch seine Türen schließen. Darüber hinaus ist eine weitere Aktion seitens der Gemeindeverwaltung Gondelsheim geplant.

Damit schließt sich Gondelsheim einem gemeinsamen Appell von Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Deutschland an, die auf die zunehmend prekäre finanzielle Lage der kommunalen Ebene aufmerksam machen wollen.

Dabei geht es nicht um Symbolpolitik, sondern um die tatsächlichen Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen. Seit Jahren werden immer neue Aufgaben und Leistungen auf Städte und Gemeinden übertragen, ohne dass die Finanzierung in gleichem Maße mitwächst. Gleichzeitig steigen die Ausgaben in nahezu allen Bereichen kontinuierlich an. Höhere Sozialausgaben, steigende Personal- und Sachkosten, zusätzliche Anforderungen durch Bundes- und Landesgesetze sowie wachsende Belastungen über Umlagen engen die finanziellen Spielräume der Kommunen immer weiter ein.

Plakat Kommunen am Limit

„Es entsteht ein regelrechter Rattenschwanz an zusätzlichen Finanzierungsaufgaben und Finanzierungslücken, die am Ende von den Kommunen geschlossen werden sollen. Das macht es zunehmend schwieriger, ausgeglichene Haushalte aufzustellen und die notwendige Liquidität sicherzustellen“, so Rupp.

Gleichzeitig bleiben die Erwartungen an die kommunalen Leistungen unverändert hoch. Kinderbetreuung, Schulen, Feuerwehr, Infrastruktur, Vereinsförderung und zahlreiche weitere Pflichtaufgaben müssen weiterhin zuverlässig erfüllt werden.

Besonders kritisch sieht Bürgermeister Markus Rupp die Tatsache, dass politische Entscheidungen von Bund und Ländern immer häufiger finanzielle Folgen für die kommunale Ebene nach sich ziehen.

Aktuell drohen beispielsweise weitere Belastungen bei der Krankenhausfinanzierung durch das Spargesetz für die Gesetzlichen Krankenkassen. Höhere Fehlbeträge der Kliniken in Bretten und Bruchsal landen beim Landkreis, in der Folge dann bei der Kreisumlage und am Ende bei den Städten und Gemeinden. Sie müssen die entstehende Finanzierungslücke schließen.

„Die kommunale Selbstverwaltung lebt davon, dass Gemeinden eigene Entscheidungen treffen und gestalten können. Wenn immer größere Teile der Haushalte durch Pflichtaufgaben und Umlagen gebunden werden, bleibt dafür kaum noch Raum. Dann verwalten wir nur noch Mangel statt Zukunft zu gestalten.“

Die Gemeinde Gondelsheim beteiligt sich deshalb bewusst an der Aktion „Kommunen am Limit“, um gemeinsam mit Kommunen im ganzen Land auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen und eine auskömmliche Finanzierung der kommunalen Aufgaben einzufordern.

„Den Städten und Gemeinden landauf, landab steht das Wasser längst nicht mehr nur bis zum Hals. Viele Kommunen sind inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem sie kurz davor sind zu ertrinken“, warnt Bürgermeister Markus Rupp.

Waldtag 2026 in Gondelsheim:

Natur erleben, staunen und mitmachen
Beliebte Veranstaltung lädt am 28. Juni wieder zum Grillplatz ein

Am Sonntag, 28. Juni 2026, steht Gondelsheim erneut ganz im Zeichen der Natur. Von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr verwandelt sich der Grillplatz in ein lebendiges Erlebnisgelände für die ganze Familie.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern haben die Jäger des Reviers West ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Naturwissen, Umweltbildung und geselliges Miteinander auf besondere Weise verbindet.

„Der Waldtag ist jedes Jahr eine wunderbare Gelegenheit, Natur, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement miteinander zu verbinden. Besonders schön ist es zu sehen, mit welcher Begeisterung Kinder und Familien die vielfältigen Angebote annehmen und dabei unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt entdecken“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp auf die Veranstaltung.

Auch in diesem Jahr warten zahlreiche Attraktionen und spannende Einblicke auf die Besucherinnen und Besucher. Im Mittelpunkt stehen die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie moderne Formen des Natur- und Artenschutzes.

So wird unter anderem die Drohnen- und Kitzrettung vorgestellt, die in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Instrument des Tierschutzes geworden ist. Jagdhunde zeigen ihr Können im praktischen Einsatz und vermitteln einen Eindruck von ihrer wichtigen Arbeit im Revier. Die Johanniter-Unfall-Hilfe mit dem Gondelsheimer Marcel Omlor präsentiert ihre Rettungshundestaffel und gibt spannende Einblicke in deren Ausbildung und Einsatzgebiete.

Wer mehr über die Natur vor der eigenen Haustür erfahren möchte, kann bei geführten Rundgängen durch Wald und Wiesen gemeinsam mit dem Revierpächter auf Entdeckungstour gehen. Dabei gibt es viel Wissenswertes über Tiere, Pflanzen und die Zusammenhänge in unserem Ökosystem zu erfahren.

Auch für die jüngsten Besucher ist bestens gesorgt. Bei kreativen Bastelaktionen können Kinder Nistkästen oder Insektenhotels gestalten und dabei spielerisch lernen, wie sie selbst zum Schutz der Natur beitragen können.

„Unser Anliegen ist es, den Menschen die Natur und die Aufgaben der Jagd näherzubringen. Wer versteht, wie eng Wald, Wild und Mensch miteinan

der verbunden sind, entwickelt auch ein größeres Bewusstsein für deren Schutz“, betonen Pächter des Reviers West, Hansjörg Mohr und Jürgen Häffele.

Plakat Waldtag Gondelsheim

Der Waldtag bietet in diesem Jahr zudem die ideale Gelegenheit, den in den vergangenen Wochen aufgewerteten Grillplatz zu besuchen. Das beliebte Ausflugsziel wurde von der Gemeinde auf Vordermann gebracht und um neue Spielmöglichkeiten für Kinder ergänzt.

„Mit den Verbesserungen am Grillplatz haben wir einen Ort geschaffen, an dem man sich  wohler fühlen kann“, so Bürgermeister Markus Rupp. 

Neben den zahlreichen Programmpunkten kommt selbstverständlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim sorgt mit Wildgyros, Steaks, Grillwürsten, frischen Brötchen sowie Kaffee und hausgemachten Kuchen für die passende Stärkung.

Der Gondelsheimer Waldtag hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders entwickelt und lockt Jahr für Jahr viele Familien sowie Naturinteressierte aus der gesamten Region an.

Die Gemeinde Gondelsheim und die Jäger des Reviers West laden auch in 2026 alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus der Region herzlich ein, einen abwechslungsreichen Tag in der Natur zu verbringen.

Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim richtet erstmals auch einen Shuttle-Service zwischen Rathausplatz und Grillplatz ein.

Unsere Krankenhäuser brauchen Unterstützung

Sie geraten derzeit von zwei Seiten in den finanziellen Schraubstock

Die Gesundheitsversorgung vor Ort ist für uns alle selbstverständlich. Wer krank wird, einen Unfall hat oder dringend medizinische Hilfe benötigt, verlässt sich darauf, dass die Krankenhäuser in Bruchsal und Bretten leistungsfähig und erreichbar sind. Umso besorgniserregender sind die Entwicklungen, die derzeit auf unsere Kliniken zukommen.

Gleich von zwei Seiten geraten die Krankenhäuser zunehmend unter Druck. Zum einen stehen die Entscheidungen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zur Zukunft der Bereitschaftspraxen im Raum. Darüber hatte ich bereits letzte Woche berichtet. Die Bereitschaftspraxen an den Klinikstandorten Bruchsal und Bretten erfüllen eine wichtige Aufgabe zwischen der hausärztlichen Versorgung und den Notaufnahmen. Werden diese Strukturen eingeschränkt oder verändert, besteht die Gefahr, dass sich noch mehr Patientinnen und Patienten direkt an die Notaufnahmen der Krankenhäuser wenden. Die Kliniken müssen dann Aufgaben übernehmen, die eigentlich dem ambulanten Bereich zugeordnet sind. Das führt zu zusätzlichem Personalaufwand, höheren Kosten und einer weiteren Belastung der ohnehin angespannten Krankenhausstrukturen.

Gleichzeitig drohen durch die bundespolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung weitere finanzielle Nachteile für kommunale Krankenhäuser. Viele Leistungen werden nicht kostendeckend vergütet, während die Ausgaben für Personal, Energie und medizinische Versorgung kontinuierlich steigen. Die Folge ist, dass die Defizite der Krankenhäuser weiter anwachsen können.

Diese Entwicklung darf nicht isoliert betrachtet werden. Die RKH-Kliniken befinden sich in kommunaler Trägerschaft. Verluste bleiben deshalb nicht einfach bei den Krankenhäusern hängen, sondern müssen letztlich von den kommunalen Gesellschaftern getragen werden. Damit landen die finanziellen Folgen über die Kreisumlage am Ende bei den Städten und Gemeinden. Und was die Kommunen zusätzlich aufbringen müssen, stammt aus öffentlichen Haushalten – also letztlich aus den Mitteln der Bürgerinnen und Bürger.

Dabei geht es aber um mehr als nur um Zahlen in Haushaltsplänen. Es geht um die Frage, wie wir auch künftig eine verlässliche und wohnortnahe medizinische Versorgung sicherstellen können. Die Krankenhäuser in Bruchsal und Bretten sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Daseinsvorsorge. Wir haben unsere Kliniken völlig neu aufgestellt, aufeinander abgestimmt und investiert.

Deshalb ist es wichtig, auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und sie offen anzusprechen. Reformen im Gesundheitswesen sind sicherlich notwendig. Sie dürfen jedoch nicht dazu führen, dass kommunale Krankenhäuser zusätzlich belastet werden und die finanziellen Folgen eben am Ende von den Städten, Gemeinden und ihren Bürgerinnen und Bürgern getragen werden müssen. Wer eine starke Gesundheitsversorgung vor Ort erhalten will, muss die Auswirkungen solcher Entscheidungen mitdenken.

Als Gemeinde sehen wir es deshalb als unsere Aufgabe an, frühzeitig auf diese Problematik hinzuweisen.

25 Jahre Bürgerbüro im Rathaus Gondelsheim

Ein Vierteljahrhundert Bürgernähe – feiern Sie mit uns!

Vor 25 Jahren wurde in Gondelsheim eine Idee Wirklichkeit, die bis heute ein Erfolgsmodell ist: das Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.

Am 1. Oktober 2001 öffnete das Bürgerbüro erstmals seine Türen und steht seither für Service, Kompetenz und kurze Wege.

Dieses besondere Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern.

Am Mittwoch, 1. Juli 2026, lädt die Gemeinde Gondelsheim deshalb herzlich zum 25-jährigen Jubiläum des Bürgerbüros ein. Bereits ab 14.00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kleiner Jubiläumsnachmittag im Bürgerbüro.

Um 17.00 Uhr beginnt die offizielle kleine Feierstunde mit Grußworten von Bürgermeister Markus Rupp und Bürgerbüro-Leiterin Tanja Canelas, die beide von Beginn an die Entwicklung des Bürgerbüros begleitet haben und sicherlich die eine oder andere interessante Erinnerung aus den vergangenen 25 Jahren mitbringen.

25 Jahre Bürgerbüro

Als das Bürgerbüro im Jahr 2001 eröffnet wurde, schrieb Bürgermeister Markus Rupp: „Mit der Konzentration der publikumswirksamsten und intensivsten Bereiche auf das Bürgerbüro erleichtern wir unseren Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu ihrer Gemeindeverwaltung.“ Und weiter hieß es damals: „Das Bürgerbüro wird zentrale Anlaufstelle für alle nur denkbaren Anliegen sein, die einen ins Rathaus führen.“

Diese Zielsetzung gilt bis heute. Das Bürgerbüro ist längst zur guten Stube der Gemeinde Gondelsheim geworden. Hier stehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Hier werden Bürgernähe, Hilfsbereitschaft und Service täglich gelebt.

Bereits vor 25 Jahren wurde im Mitteilungsblatt hervorgehoben, dass man den Menschen „den Weg zu ihrer Gemeindeverwaltung erleichtern“ und den Bedürfnissen der Bürgerschaft „noch stärker gerecht werden“ wolle. Genau das zeichnet das Bürgerbüro bis heute aus.

Neben den Ansprachen dürfen sich die Gäste auf kleine Überraschungen freuen. Es gibt attraktive Gewinne, Glückskekse, Blumen, einen kleinen Umtrunk und manche nette Erinnerung an die vergangenen 25 Jahre.

Vor allem aber bietet das Jubiläum Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf eine Einrichtung anzustoßen, die aus dem Alltag der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist.

Bürgermeister Markus Rupp freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher: „Unser Bürgerbüro ist seit 25 Jahren das Gesicht der Verwaltung und ein Ort gelebter Bürgernähe. Hier ist der Bürger tatsächlich König. Dieses Jubiläum wollen wir gemeinsam mit den Menschen feiern, für die das Bürgerbüro geschaffen wurde.“

25 Jahre Bürgerbüro Gondelsheim
📅 Mittwoch, 1. Juli 2026
🕒 Jubiläumsnachmittag ab 14.00 Uhr
🕔 Offizielle Feierstunde mit kurzen Ansprachen ab 17.00 Uhr

Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns und lassen Sie sich überraschen.

Sponsoren ermöglichen Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade
Kultur, Natur und Begegnung wachsen bei der „Erlebbaren Saalbach“ zu einem Gesamtensemble zusammen

Sparkasse Kraichgau unterstützt Gemeinde Gondelsheim einmal mehr großzügig

Mit dem Projekt „Erlebbare Saalbach“ entsteht in Gondelsheim ein neuer Ort für Kultur, Natur und Begegnung.

Rund um die Saalbachhalle und entlang der Saalbach werden in den kommenden Monaten attraktive Aufenthaltsflächen geschaffen, die das Gewässer stärker in den Mittelpunkt des Ortslebens rücken und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Freizeit, Erholung und kulturelle Veranstaltungen bieten.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der geplante Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade. Dieser wird durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren ermöglicht. Zu den Förderern zählt auch die Sparkasse Kraichgau, die das Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 6.000 Euro unterstützt.

Bürgermeister Markus Rupp bedankt sich dieser Tage ausdrücklich beim Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Kraichgau, Norbert Grießhaber für dieses erneute Engagement in Gondelsheim.

Gleichzeitig sieht Rupp darin die Bestätigung eines Grundsatzes, den er seit Jahren vertritt.
„Ich habe immer gesagt, dass Kulturprojekte möglichst nicht aus Steuergeldern finanziert werden sollten, sondern dort, wo es möglich ist, durch Sponsoring und das Engagement von Unternehmen, Institutionen und Bürgern. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir den Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade auf diese Weise verwirklichen können“, so Rupp. „Die Sparkasse Kraichgau leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, für den ich mich herzlich bedanke.“

Sparkasse Spende ermöglichen Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade

Der Skulpturenweg umfasst vier Werke lokaler und regionaler Künstler. Vorgesehen sind Skulpturen von Rose und Karl Vollmer aus Gondelsheim, Tom Naumann (Bretten) sowie Rolf Ohnemus (Karlsdorf-Neuthard). Alle vier Kunstwerke beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit Gondelsheim, dem Wasser und der Saalbach als prägendem Element der Gemeinde.

„Die Kunstwerke greifen Themen auf, die unmittelbar zu Gondelsheim gehören“, erläutert Bürgermeister Rupp. „Sie erzählen von unserer Gemeinde, vom Wasser und von der Saalbach. Gerade deshalb fügen sie sich hervorragend in das Gesamtkonzept der Erlebbaren Saalbach ein.“

Für Rupp liegt die besondere Stärke des Projekts darin, dass die einzelnen Elemente nicht für sich stehen, sondern bewusst miteinander verbunden werden.

Der Skulpturenweg bildet gemeinsam mit der geplanten Kulturbühne, den neu gestalteten Aufenthaltsflächen, den Grünanlagen und den Natur- und Klimaelementen ein stimmiges Ensemble.

„Wir schaffen keinen einzelnen Kulturstandort und keine isolierte Grünanlage, sondern einen zusammenhängenden Erlebnisraum“, betont der Bürgermeister.

„Die Kulturbühne, die Aufenthaltsbereiche an der Saalbach-Promenade, die naturnahe Gestaltung und die Kunstwerke entlang der Saalbach greifen ineinander. So entsteht ein Ort, der Natur, Kultur und Begegnung auf besondere Weise miteinander verbindet.“

Auf der Westseite der Saalbach entsteht bekanntermaßen eine kleine Kulturbühne für Konzerte, Lesungen und weitere Veranstaltungen.

Die Trittsteine im Saalbach ermöglichen eine unmittelbare Begegnung mit dem Wasser und die Querung des Bachbetts. Auf der gegenüberliegenden Seite werden naturnahe Aufenthaltsbereiche mit großkronigen Bäumen, weiteren Klima- und Naturelementen, Liegeflächen sowie Angeboten für Kinder (Wasser-Spielgerät) geschaffen.  

Für Bürgermeister Markus Rupp hat die „Erlebbare Saalbach“ auch eine besondere symbolische Bedeutung. Die Saalbach solle wieder stärker als identitätsstiftender Bestandteil Gondelsheims wahrgenommen werden. „Die Saalbach gehört seit Jahrhunderten zu unserem Ort und hat dessen Entwicklung maßgeblich geprägt. Deshalb ist es uns wichtig, sie nicht nur als Gefährdung wahrzunehmen, sondern als Teil unserer Geschichte und unserer Lebensqualität. Mit der Erlebbaren Saalbach schaffen wir einen Ort, der die positiven Seiten dieses Gewässers sichtbar macht und die Menschen wieder näher an die Saalbach heranführt.“

Die Gemeinde Gondelsheim bedankt sich neben der Sparkasse Kraichgau ausdrücklich bei allen weiteren Sponsoren und Unterstützern, die zur Umsetzung des Projekts beitragen. Diese werden im weiteren Verlauf des Projekts noch gesondert vorgestellt und gewürdigt.

„Die große Bereitschaft zur Unterstützung zeigt, wie viel Zuspruch dieses Projekt nicht nur in Gondelsheim selbst erfährt“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. „Gemeinsam schaffen wir einen Bereich, der Gondelsheim dauerhaft bereichern wird und an dem sich Menschen jeden Alters gerne aufhalten werden.“

Vom 28. Juni – 18. Juli

Stadtradeln 2026: Gemeinsam für ein besseres Klima in Gondelsheim

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Gondelsheim wieder am STADTRADELN, der bundesweiten Aktion für mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität und mehr Radverkehr.

Vom 28. Juni 2026 bis 18. Juli 2026 sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit.

Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen für das Fahrradfahren im Alltag zu begeistern und dadurch aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer spart CO₂ ein, entlastet den Verkehr und macht unsere Kommune lebenswerter. Darüber hinaus werden die gesammelten Daten anonymisiert ausgewertet, um die Radinfrastruktur gezielt verbessern zu können.

Die guten Ergebnisse der letzten Jahre in denen etliche Fahrradfahrer Kilometer um Kilometer für den Klimaschutz zurückgelegt haben, gilt es in diesem Jahr zu verbessern. Hierzu benötigen wir aber viele fleißige Radler um so viele Kilometer wie möglich zu sammeln.

Alle Gondelsheimer können sich alleine oder im Team von Vereinen, Firmen, Schulklassen oder im Freundeskreis ganz einfach auf www.stadtradeln.de oder in der Stadtradeln-App registrieren und vom 28.06. – 18.07.2026 Ihre gesammelten Fahrradkilometer melden oder die Kilometer über die Stadtradeln-App tracken.

Plakat Stadtradeln

Wie bereits im Vorjahr wird es auch heuer wieder in bewährter Zusammenarbeit mit der Bäckerei Thollembeek am 8. Juli 2026 ein „Stadtradler-Frühstück“ geben. In der Zeit von 7.00 bis 12.00 Uhr

gibt es in der Filiale in der Bruchsaler Straße Brezeln, diese von der Bäckerei Thollembeek gespendet und einen Kaffee von der Gemeinde Gondelsheim. Und wie gewohnt, setzt Herr Bürgermeister Rupp für die Siegerteams wieder Preise aus.

Tun Sie unserer Natur etwas Gutes und sammeln Sie in diesen 3 Wochen viele Kilometer für den Klimaschutz!

Je mehr Menschen teilnehmen, desto deutlicher wird das Signal an die Politik und Verwaltung, Radverkehr stärker zu fördern. Also: Sattel dein Fahrrad und sei dabei – für deine Gesundheit, für deine Gemeinde und für unser Klima!

Die Gemeinde Gondelsheim freut sich über jeden Teilnehmer!

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister