Der Bürgermeister informiert KW 26

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der vergangenen Woche durfte Bürgermeister Markus Rupp den neuen Bruchsaler Oberbürgermeister Sven Weigt zu seinem Antrittsbesuch im Rathaus Gondelsheim begrüßen.

Antrittsbesuch unter alten Bekannten

Oberbürgermeister Sven Weigt zu Gast in Gondelsheim

Auch wenn es sich offiziell um einen ersten Besuch in seiner neuen Funktion handelte, trafen sich hier keine Unbekannten: Bürgermeister Markus Rupp und Oberbürgermeister Sven Weigt verbindet eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Entsprechend standen zahlreiche Themen auf der Agenda, die beide Kommunen gleichermaßen bewegen. Einen breiten Raum nahm dabei der Hochwasserschutz ein. Die Erfahrungen des Jahres 2024 haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine enge Abstimmung und gemeinsame Strategien beim Schutz der Bevölkerung vor Starkregen- und Hochwasserereignissen sind. Vor diesem Hintergrund wurden aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze ebenso besprochen wie das Rückhaltebecken Heidelsheim und weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Region.

Ein weiteres zentrales Thema war die Windenergie. Die Energiewende stellt Städte und Gemeinden gleichermaßen vor große Herausforderungen. Als Nachbarkommunen sind Gondelsheim und Bruchsal von den aktuellen Planungen betroffen und stehen vor ähnlichen Fragestellungen. Der Austausch über Chancen, Herausforderungen und gemeinsame Interessen war daher ein wichtiger Bestandteil des Gesprächs.

Bürgermeister Markus Rupp und Oberbürgermeister Sven Weigt

Darüber hinaus wurden weitere kommunalpolitische Themen erörtert, darunter Fragen der Gemeindefinanzen, der Flurneuordnung sowie die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass viele Zukunftsaufgaben nur im engen Austausch und mit einer starken interkommunalen Zusammenarbeit erfolgreich bewältigt werden können.

Die Verbindung zwischen Rupp und Weigt rührt zum einen von dr Zeit her, als Sven Weigt Bürgermeister der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard war. Über die Jahre ist daraus eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden, die auch durch das gemeinsame Engagement im Kreistag geprägt wird. Dort führen Weigt die CDU-Fraktion und Rupp die SPD-Fraktion. Trotz unterschiedlicher politischer Zugehörigkeiten verbindet beide ein respektvoller und konstruktiver Umgang miteinander sowie das gemeinsame Ziel, die Region weiter voranzubringen.

So war dieser Antrittsbesuch zwar ein offizieller Termin, zugleich aber auch ein Treffen unter alten Bekannten.

Beide waren sich einig, den engen Austausch auch künftig fortzusetzen und die gute Zusammenarbeit zwischen Bruchsal und Gondelsheim zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger weiter auszubauen.

25 Jahre Bürgerbüro im Rathaus Gondelsheim

Ein Vierteljahrhundert Bürgernähe – feiern Sie mit uns!

Vor 25 Jahren wurde in Gondelsheim eine Idee Wirklichkeit, die bis heute ein Erfolgsmodell ist: das Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.

Am 1. Oktober 2001 öffnete das Bürgerbüro erstmals seine Türen und steht seither für Service, Kompetenz und kurze Wege.

Dieses besondere Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern.

Am Mittwoch, 1. Juli 2026, lädt die Gemeinde Gondelsheim deshalb herzlich zum 25-jährigen Jubiläum des Bürgerbüros ein. Bereits ab 14.00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kleiner Jubiläumsnachmittag im Bürgerbüro.

Um 17.00 Uhr beginnt die offizielle kleine Feierstunde mit Grußworten von Bürgermeister Markus Rupp und Bürgerbüro-Leiterin Tanja Canelas, die beide von Beginn an die Entwicklung des Bürgerbüros begleitet haben und sicherlich die eine oder andere interessante Erinnerung aus den vergangenen 25 Jahren mitbringen.

25 Jahre Bürgerbüro

Als das Bürgerbüro im Jahr 2001 eröffnet wurde, schrieb Bürgermeister Markus Rupp: „Mit der Konzentration der publikumswirksamsten und intensivsten Bereiche auf das Bürgerbüro erleichtern wir unseren Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu ihrer Gemeindeverwaltung.“ Und weiter hieß es damals: „Das Bürgerbüro wird zentrale Anlaufstelle für alle nur denkbaren Anliegen sein, die einen ins Rathaus führen.“

Diese Zielsetzung gilt bis heute. Das Bürgerbüro ist längst zur guten Stube der Gemeinde Gondelsheim geworden. Hier stehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Hier werden Bürgernähe, Hilfsbereitschaft und Service täglich gelebt.

Bereits vor 25 Jahren wurde im Mitteilungsblatt hervorgehoben, dass man den Menschen „den Weg zu ihrer Gemeindeverwaltung erleichtern“ und den Bedürfnissen der Bürgerschaft „noch stärker gerecht werden“ wolle. Genau das zeichnet das Bürgerbüro bis heute aus.

Neben den Ansprachen dürfen sich die Gäste auf kleine Überraschungen freuen. Es gibt attraktive Gewinne, Glückskekse, Blumen, einen kleinen Umtrunk und manche nette Erinnerung an die vergangenen 25 Jahre.

Vor allem aber bietet das Jubiläum Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf eine Einrichtung anzustoßen, die aus dem Alltag der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist.

Bürgermeister Markus Rupp freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher: „Unser Bürgerbüro ist seit 25 Jahren das Gesicht der Verwaltung und ein Ort gelebter Bürgernähe. Hier ist der Bürger tatsächlich König. Dieses Jubiläum wollen wir gemeinsam mit den Menschen feiern, für die das Bürgerbüro geschaffen wurde.“

25 Jahre Bürgerbüro Gondelsheim
📅 Mittwoch, 1. Juli 2026
🕒 Jubiläumsnachmittag ab 14.00 Uhr
🕔 Offizielle Feierstunde mit kurzen Ansprachen ab 17.00 Uhr

Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns und lassen Sie sich überraschen.

Bevölkerungsschutz-Mobil machte Station in Gondelsheim
Blaulichtfamilie präsentiert sich auf dem Rathausplatz –

Schülerinnen und Schüler erleben Bevölkerungsschutz hautnah

Ein besonderer Aktionstag rund um den Bevölkerungsschutz fand in der vergangenen Woche auf dem Rathausplatz in Gondelsheim statt. Das Bevölkerungsschutz-Mobil des Landes Baden-Württemberg machte erstmals Halt in der Gemeinde und lockte zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher an.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gondelsheimer Blaulichtfamilie. Gemeinsam präsentierten sich die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim mit ihrer Jugendfeuerwehr sowie das Deutsche Rote Kreuz Gondelsheim mit seinen aktiven Helferinnen und Helfern und der Jugendgruppe. Ziel war es, insbesondere junge Menschen für das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz zu begeistern und die vielfältigen Aufgaben von Feuerwehr und Rettungsdienst erlebbar zu machen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den beiden sechsten Klassen der Kraichgau-Gemeinschaftsschule Gondelsheim. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich spielerisch und zugleich praxisnah mit den Themen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz auseinanderzusetzen. Das moderne Bevölkerungsschutz-Mobil bietet hierfür zahlreiche interaktive Möglichkeiten. So konnten die Kinder unter anderem mit einer Virtual-Reality-Brille in die Rolle von Einsatzkräften schlüpfen und einen simulierten Brand bekämpfen.

Bevölkerungsschutz-Mobil machte Station in Gondelsheim

Auch Bürgermeister Markus Rupp und Hauptamtsleiter Koray Kästner ließen es sich nicht nehmen, die Technik selbst auszuprobieren. Mit VR-Brille ausgestattet, stellten sie sich der Herausforderung eines virtuellen Löscheinsatzes. „Das war schon beeindruckend und zeigt einmal mehr, welche anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit unsere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden leisten“, sagte Bürgermeister Markus Rupp nach seinem Selbstversuch. Gleichzeitig dankte er allen Beteiligten für die hervorragende Organisation und das große Engagement.

Das Bevölkerungsschutz-Mobil des Landes Baden-Württemberg ist Teil einer landesweiten Nachwuchskampagne, die junge Menschen für ein Ehrenamt bei Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und weiteren Hilfsorganisationen begeistern soll.  

Für die Gondelsheimer Blaulichtfamilie war die Veranstaltung ein voller Erfolg.  

Gondelsheim bereitet sich auf alle Unwetterlagen vor

Private Vorsorge bleibt unverzichtbar – Eine Handlungsanleitung –

Die Gemeinde Gondelsheim hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Bürgerinnen und Bürger besser vor Hochwasser und Starkregen zu schützen. Insbesondere nach den Erfahrungen vergangener Hochwasserereignisse wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Risiken zu minimieren und die Sicherheit weiter zu erhöhen.

Für das klassische Hochwasser wurde die Saalbach im Bereich vom Meierhof bis zum Tennisclub im Böschungsbereich aufdimensioniert und für ein hundertjährliches Ereignis plus Klimazuschlag im Böschungsbereich ausgebaut. Ergänzend dazu entstanden Hochwasserschutzmaßnahmen mit Stützmauern im Bereich der Talstraße und der Hofstadt.

Die Alarmierungsmöglichkeiten am Rechen des Riedgrabens wurden ausgebaut sowie die Dammbalkensysteme am Bruchweg werden weiterhin genutzt. Sie ermöglichen ein schnelles Reagieren bei kritischen Wasserständen.

Auch gemeinsam mit der Landwirtschaft wurden wichtige Schritte unternommen. Durch eine schonende Bodenbearbeitung soll die Erosion reduziert und der Wasserabfluss bei Starkregenereignissen verlangsamt werden. Die örtlichen Landwirte setzen diese Maßnahmen um und werden dabei von der Gemeinde für Erntemindereinnahmen gefördert. Darüber hinaus laufen weitere Projekte wie die angestoßene Flurneuordnung, Verbesserungen der Entwässerung im Bereich der Jöhlinger Straße vor der Brücke sowie zusätzliche Maßnahmen innerhalb der betroffenen Gebiete, beispielsweise durch größere, leistungsstärkere Straßeneinläufe.

„Wir haben in Gondelsheim einiges auf die Beine gestellt erreicht und werden auch künftig trotz kommunaler Finanzkrise weiter investieren. Aber einen hundertprozentigen Schutz wird es nie geben. Deshalb ist die private Vorsorge genauso wichtig wie die kommunalen Maßnahmen“, betont Bürgermeister Markus Rupp.

Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten in der Endabstimmung

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Vorsorge sind die kommunalen Hochwasser- und Starkregen-gefahrenkarten. Diese befinden sich derzeit in der Endabstimmung mit dem beauftragten Fachbüro. Nach Abschluss der fachlichen Prüfung und Freigabe werden die Karten der Öffentlichkeit vorgestellt und zur Einsicht bereitgestellt.

Die Karten sollen den Bürgerinnen und Bürgern künftig dabei helfen, mögliche Gefahren für das eigene Grundstück oder Gebäude besser einzuschätzen und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Starkregen bleibt eine besondere Herausforderung

Während klassische Hochwasserereignisse (Dauerregen) entlang von Gewässern meist besser vorhersehbar sind, stellen Starkregenereignisse eine besondere Herausforderung dar. Sie können nahezu überall auftreten und innerhalb kürzester Zeit zu erheblichen Überschwemmungen führen. Der 13. August 2024 hat dies leidvoll gezeigt.

Wasser fließt dabei nicht nur aus dem Saalbach, sondern häufig auch von Straßen, Hängen oder landwirtschaftlichen Flächen in Richtung Wohngebiete. Deshalb sollten sich nicht nur Anwohner in Gewässernähe mit dem Thema Hochwasserschutz beschäftigen.

Die Gemeinde empfiehlt allen Grundstückseigentümern, sich nachhaltig mit möglichen Risiken auseinanderzusetzen und die eigenen Schutzmöglichkeiten zu überprüfen.

Welche Maßnahmen sind besonders wichtig?

Aus den Erfahrungen vergangener Hochwasserereignisse lassen sich zahlreiche Empfehlungen ableiten:

  • Rückstausicherungen für die Kanalisation installieren und regelmäßig warten.
  • Heizungen, Stromanschlüsse und empfindliche technische Anlagen möglichst hochwassersicher unterbringen.
  • Öltanks fachgerecht sichern und gegen Aufschwimmen schützen.
  • Wichtige Dokumente und Wertgegenstände in höheren Stockwerken lagern.
  • Kellerabgänge, Lichtschächte, Türen und Fenster gegen eindringendes Wasser sichern.
  • Mobile Schutzsysteme wie Sandsäcke oder Dammbalken bereithalten.

Viele Bürgerinnen und Bürger in Gondelsheim haben bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Dieses Engagement trägt wesentlich dazu bei, Schäden im Ernstfall zu begrenzen.

Gemeinde unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei der Vorsorge

Neben eigenen baulichen Maßnahmen setzt die Gemeinde Gondelsheim auch auf praktische Unterstützung für die Bevölkerung. So wurde in diesem Jahr erneut eine Sandsackaktion durchgeführt. Gemeinsam mit der örtlichen Firma Hiemann konnten Bürgerinnen und Bürger Sandsäcke in größerer Zahl beziehen, füllen und mitnehmen, um sich frühzeitig auf mögliche Hochwasser- oder Starkregenereignisse vorzubereiten.

Die gute Resonanz zeigt, dass das Bewusstsein für die Eigenvorsorge in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist.

Sandsäcke allein können zwar keine Überschwemmung verhindern, sie helfen jedoch dabei, Wasser von Gebäuden fernzuhalten und Schäden zu reduzieren.

Beratung und Information bleiben wichtig

Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Büro Wald & Corbe sowie dem Hochwasserkompetenzzentrum Köln Informations- und Beratungsangebote für interessierte Bürger organisiert.  Aufgrund der positiven Resonanz wird dieses Angebot auch in diesem Jahr (Kerwesonntag) erneut durchgeführt.

Bürgermeister Markus Rupp bewertet die Entwicklung grundsätzlich positiv: „Viele Menschen in Gondelsheim haben bereits wichtige Vorsorgemaßnahmen getroffen. Dieses Verantwortungsbewusstsein ist ein entscheidender Baustein für den Schutz der eigenen Familie, des Eigentums und letztlich unserer gesamten Gemeinde.“

Warnsysteme verschaffen wertvolle Zeit

Eine frühzeitige Warnung kann im Ernstfall entscheidende Minuten bringen. Neben überregionalen Warnsystemen wie NINA oder KATWARN bietet die Gemeinde mit der Gondelsheim-App ein eigenes Informationsangebot. Über die App können Bürgerinnen und Bürger aktuelle Hinweise, Warnungen und wichtige Informationen direkt erhalten. Zusätzlich werden die Messwerte am Riedgraben inzwischen digital überwacht.

Über das System Divera werden Feuerwehr, Bauhof und Verwaltung frühzeitig informiert, wenn kritische Entwicklungen auftreten. Dadurch können notwendige Maßnahmen schneller eingeleitet und Einsatzkräfte frühzeitig vorbereitet werden.

Auch die Sirenen werden künftig bei Extremereignissen eingesetzt werden.

Was sollte ich tun, wenn Starkregen oder Hochwasser angekündigt sind?

Bei angekündigten Wetterlagen empfiehlt die Gemeinde:

  • Aktuelle Wetter- und Warnmeldungen verfolgen.
  • Mobiltelefone und Powerbanks aufladen.
  • Trinkwasser und wichtige Medikamente bereithalten.
  • Fahrzeuge aus gefährdeten Bereichen entfernen.
  • Rückstausicherungen schließen.
  • Gefährdete Öffnungen am Gebäude abdichten.
  • Wertgegenstände und wichtige Unterlagen in Sicherheit bringen.
  • Bei drohender Überflutung Strom und Heizung rechtzeitig abschalten.

Wichtig ist vor allem, frühzeitig zu handeln und nicht erst zu reagieren, wenn Wasser bereits eingedrungen ist.

Im Ernstfall gilt: Eigenschutz hat Vorrang

Menschenleben gehen immer vor Sachwerten. Kinder, ältere Menschen und hilfsbedürftige Personen sollten frühzeitig in Sicherheit gebracht werden. Überflutete Straßen, Unterführungen oder Keller dürfen nicht betreten werden. Bereits geringe Wasserstände können starke Strömungen entwickeln und lebensgefährlich werden.
Auch offene Kanaldeckel oder verdeckte Hindernisse stellen erhebliche Gefahren dar. Deshalb sollte jede unnötige Gefährdung vermieden werden.

Nach einem Ereignis

Nach einem Hochwasser sollten Gebäude erst betreten werden, wenn keine Gefahr mehr besteht. Elektrische Anlagen, Heizungen und technische Einrichtungen müssen vor der Wiederinbetriebnahme von Fachleuten überprüft werden.

Schäden sollten sorgfältig dokumentiert werden, insbesondere für Versicherungen. Anschließend müssen betroffene Räume möglichst schnell getrocknet werden, um Schimmelbildung und weitere Bauschäden zu vermeiden.

Gemeinde und Bürger tragen gemeinsam Verantwortung

Die Gemeinde Gondelsheim wird auch künftig konsequent in den Hochwasser- und Starkregenschutz investieren. Zahlreiche Maßnahmen wurden wie dargelegt bereits umgesetzt, weitere Projekte befinden sich in Planung oder in der Umsetzung.

Dennoch bleibt die Eigenvorsorge ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Keine Kommune kann einen hundertprozentigen Schutz garantieren.

Bürgermeister Markus Rupp fasst deshalb zusammen: „Wir werden als Gemeinde weiterhin alles tun, um die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Gleichzeitig bleibt es wichtig, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und sich vorbereitet. Nur das Zusammenspiel aus kommunalen Schutzmaßnahmen, moderner Warntechnik und privater Vorsorge kann die Auswirkungen von Hochwasser und Starkregen wirksam begrenzen.“

Der gemeinsame Appell von Gemeinde, Feuerwehr und Verwaltung lautet daher: Informieren Sie sich, nutzen Sie die vorhandenen Angebote, treffen Sie Vorsorge und beobachten Sie Wetter- und Warnmeldungen aufmerksam. Jede vorbereitete Maßnahme kann im Ernstfall von großem Wert sein.

STADTRADELN 2026 startet in Kürze – Jetzt noch anmelden und gemeinsam Kilometer sammeln!

Am 28. Juni 2026 ist es wieder so weit: Das diesjährige STADTRADELN startet und Gondelsheim ist erneut mit dabei.

Drei Wochen lang – bis zum 18. Juli 2026 – heißt es dann wieder: Aufsteigen, losradeln und möglichst viele Kilometer für den Klimaschutz sammeln.

Die Vorfreude ist bereits groß. Schon jetzt haben sich zahlreiche Mannschaften für die Aktion angemeldet.

Darüber freuen wir uns als Gemeinde ganz besonders. Das zeigt, dass das Thema nachhaltige Mobilität und aktiver Klimaschutz in Gondelsheim einen hohen Stellenwert haben.
Wer sich bislang noch nicht registriert hat, hat weiterhin die Möglichkeit, mitzumachen. Ob als Einzelperson, mit Freunden, im Verein, als Schulklasse oder gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen – jeder gefahrene Kilometer zählt. Die Anmeldung ist unkompliziert über www.stadtradeln.de⁠ oder die Stadtradeln-App möglich.

Mit der Teilnahme am STADTRADELN leisten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz. Jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer spart CO₂ ein, entlastet den Straßenverkehr und fördert gleichzeitig die eigene Gesundheit.

Nach den erfolgreichen Ergebnissen der vergangenen Jahre möchten wir gemeinsam erneut ein starkes Zeichen setzen und möglichst viele Kilometer für Gondelsheim sammeln. Je mehr Menschen teilnehmen, desto deutlicher wird das Signal für eine fahrradfreundliche und lebenswerte Gemeinde.

Ein besonderer Höhepunkt der Aktion wird wieder das beliebte Stadtradler-Frühstück sein. Gemeinsam mit der Bäckerei Thollembeek lädt die Gemeinde am 8. Juli 2026 von 7.00 bis 12.00 Uhr in die Filiale in der Bruchsaler Straße ein. Dort warten Brezeln, die von der Bäckerei gespendet werden, sowie ein Kaffee, den die Gemeinde Gondelsheim spendiert. Das Frühstück bietet eine schöne Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszutauschen und neue Motivation für die verbleibenden Aktionstage zu tanken.

Zum Abschluss des STADTRADELNS werden die erfolgreichsten Teams und Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstverständlich wieder ausgezeichnet. Bürgermeister Markus Rupp wird die Ehrung der besten Mannschaften vornehmen und attraktive Preise überreichen.

Jetzt gilt also: Fahrrad satteln, Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten und ab dem 28. Juni kräftig Kilometer sammeln.

Die Gemeinde Gondelsheim freut sich über jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer und wünscht schon heute viel Spaß und allzeit gute Fahrt beim STADTRADELN 2026!

Neues aus dem Jugendtreff Bounty »Bounty-Kunst«

Kinder (und Jugendliche) malen gerne und probieren sich auch in der Kunst aus. Wir fördern das, indem wir Materialien stellen, loben und die fertigen Erzeugnisse wertschätzend ausstellen. Zwei Bildwände haben wir dafür im Jugendtreff.

Dort hängen in wechselnden Ausstellungen die jeweils neuesten Gemälde unserer Besucherinnen und Besucher – »Bounty-Kunst«, sozusagen. Da wir nicht jedes einzelne Bild aufheben können, haben wir ein digitales Archiv der besonders ausdrucksvollen Werke angelegt. Diese wiederum können wir über unseren großen Bildschirm dann erneut zeigen. Nur eine kleine Auswahl ganz verschiedenartiger Zeichenkunst, die alle momentan unsere Bildwände zieren, sei hier repräsentativ vorgestellt.

Selber gemaltes Bild des Bountys

Nun hat der Sommer (mit voller Wucht) Einzug gehalten und wir planen schon wieder neue Aktionen – an diesem Freitag etwa werden unsere Besuchenden in der Bar mit frischen und erfrischenden Beeren-Eis-Schälchen verwöhnt; daneben planen wir unter anderem einen Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill (siehe unten: Terminvorschau – weitere Infos und Anmeldung wie immer bei uns im »Bounty«).

Terminvorschau:

  • Baröffnung mit Eis und frischen Früchten am Freitag, 26. Juni, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.
  • Der nächste offene Sonntag ist am 28. Juni.
  • Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill am freien Peter-und-Paul-Montag, 6. Juli.
  • Cocktails zum Sommerferienstart am Freitag, 31. Juli, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister