Der Bürgermeister informiert KW 24

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das ist keine Problemlage, die nur die Großen Kreisstädte Bretten und Bruchsal betrifft, sondern auch die ganze Region und damit auch die Gemeinde Gondelsheim und ihre Bürgerinnen und Bürger.

Gekürzte Betriebszeiten der Bereitschaftspraxen im Landkreis Karlsruhe belasten die Kliniken und Gesundheitsversorgung

Landrat Dr. Schnaudigel geht gemeinsam mit den Oberbürgermeistern Sven Weigt und Nico Morast dagegen vor

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat angekündigt, die Betriebszeiten der Bereitschaftspraxen an der Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal und an der Rechbergklinik in Bretten zum 1. Juli 2026 erheblich zu reduzieren. Die Auswirkungen auf die gesundheitliche Notfallversorgung in der Region sind erneut groß.

Gemeinsam richten sich daher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeister Sven Weigt (Stadt Bruchsal) und Oberbürgermeister Nico Morast (Stadt Bretten) in einem Schreiben an die KVBW und kritisieren das Vorgehen. Sie fordern die KVBW dazu auf, die Entscheidung zu überdenken und dem Versorgungsauftrag nachzukommen. Konkret bedeutet die Kürzung: Einen Bereitschaftsdienst unter der Woche wird es nur noch mittwochs und freitags von 16 bis 19 Uhr in Bruchsal, nicht mehr aber in Bretten geben. Nach 19 Uhr sind überhaupt keine Bereitschaftsdienste mehr vorgesehen. Insgesamt sollen die Bereitschaftszeiten an den beiden Standorten von bisher 78 Stunden auf künftig 38 Stunden pro Woche mehr als halbiert werden.

„Diese Maßnahmen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg reihen sich ein in eine lange Kette von Entscheidungen bei den Bereitschaftsdiensten, bei denen sie sich aus der Verpflichtung zieht, die vertragsärztliche Versorgung zu den sprechstundenfreien Zeiten sicherzustellen“, kritisiert Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. „Zuerst wurde das Netz der Bereitschaftspraxen massiv ausgedünnt. Inzwischen sind nur noch drei in Karlsruhe, Bruchsal und Bretten für eine Region mit über 750.000 Einwohnerinnen und Einwohnern übrig. Mit der Kürzung wird der Notfalldienst im Landkreis praktisch nur noch tagsüber an den Wochenenden beibehalten. Dass abseits davon der Bedarf alleine von der Bereitschaftspraxis in Karlsruhe aus bedient werden könnte, ist eine Illusion.“ Die Reisezeiten seien für viele Menschen zu lang. Der Rettungsdienst und die Zentralen Notaufnahmen der Kliniken in Bretten und Bruchsal werden stattdessen verstärkt in Anspruch genommen werden, befürchtet der Landrat.

Besonders bitter ist dies, da am Krankenhaus in Bretten Bereitschaftspraxis und Krankenhaus vorbildhaft miteinander zusammenarbeiten und die Patientinnen und Patienten an die Stelle steuern, an der sie die für sie richtige Hilfe erhalten können. Die Einstellung aller Bereitschaftsdienste unter der Woche kommt einer Aufkündigung dieser Zusammenarbeit gleich. Gleiches gilt für den Standort Bruchsal. Die Mehrbelastung von Rettungsdienst und Kliniken ist zugleich absehbar. Schon nach der Schließung der Bereitschaftspraxis in Ettlingen sind in deren Einzugsgebiet Einsätze der Rettungsdienste um fast 7 Prozent und Notarzteinsätze um 34 Prozent angestiegen. Die Kliniken erhalten bislang für ihre ambulanten Leistungen jedoch keinen angemessenen finanziellen Ausgleich.

„Die angekündigte Reduzierung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes an der Rechbergklinik ist aus Sicht der Stadt Bretten nicht hinnehmbar. Eine verlässliche medizinische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge und muss gewährleistet bleiben. Einschnitte an dieser Stelle gefährden die Versorgungsstruktur im gesamten Mittelzentrumsbereich Bretten und sorgen für eine absehbare Mehrbelastung von Rettungsdienst und Kliniken“, nimmt Oberbürgermeister Nico Morast für Bretten Stellung.

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Bruchsal kritisiert das Vorgehen scharf: „Die Kassenärztliche Vereinigung hat einen Sicherstellungsauftrag für die ärztliche Versorgung vor Ort. Bereits die Schließung der Bereitschaftspraxen hat sich spürbar negativ auf die medizinische Notfallversorgung ausgewirkt. Die Folgen waren vorhersehbar und wurden von den betroffenen Kommunen, Kliniken und Verantwortlichen vor Ort mehrfach deutlich kritisiert.“ Die KVBW bewerte ihren Versorgungsauftrag nur anhand eigener Statistiken und Kennzahlen, ohne dabei die tatsächliche Gesundheitsversorgung vor Ort zu berücksichtigen. „Entscheidend muss doch sein, wie schnell und zuverlässig Patientinnen und Patienten im Bedarfsfall medizinische Hilfe erhalten“, ergänzt er.

In ihrem Schreiben weisen Landkreis und die beiden Großen Kreisstädte darauf hin, erneut vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Dabei kommt der Ärger der Menschen über die mangelnde ambulante ärztliche Versorgung regelmäßig bei diesen an, während die KVBW von einer flächenhaften Notfallversorgung im Landkreis Karlsruhe Abschied nimmt.

Stellungnahme von Bürgermeister

Markus Rupp zu den geplanten Einschränkungen der Bereitschaftspraxen in Bretten und Bruchsal

Mit großer Empörung habe ich von den Plänen der Kassenärztlichen Vereinigung Kenntnis genommen, die Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxen an den Kliniken des Landkreises Karlsruhe in Bruchsal und Bretten massiv einzuschränken.

Ich erkläre mich ausdrücklich solidarisch mit den beiden Kliniken, den Städten Bruchsal und Bretten sowie dem Landkreis Karlsruhe.

Was hier geplant wird, ist aus meiner Sicht ein weiterer schwerer Schlag gegen die medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region.

Nachdem bereits Bereitschaftspraxen landauf, landab geschlossen wurden – unter anderem in Waghäusel-Kirrlach und Ettlingen – und die Kritik daran landesweit für große Verärgerung gesorgt hat, setzt die Kassenärztliche Vereinigung ihren Kurs offenbar unbeirrt fort. Die KV zeigt damit einmal mehr ihr kaltes Gesicht.

Statt funktionierende Strukturen wie in Bretten und Bruchsal zu erhalten, werden sie systematisch geschwächt oder sogar zerschlagen.

Für mich ist völlig unverständlich, dass ausgerechnet Einrichtungen betroffen sind, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Bereitschaftspraxen entlasten die eh am Anschlag arbeitenden Notaufnahmen unserer Kliniken, helfen Patientinnen und Patienten schnell und unkompliziert.

Wer solche guten Systeme zurückbaut, handelt nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Die Menschen haben Anspruch auf eine verlässliche medizinische Versorgung – und zwar auch außerhalb der regulären Sprechzeiten. Wer immer weitere Leistungen abbaut, darf sich über die wachsende Verärgerung und das Unverständnis in der Bevölkerung nicht wundern.

Ich bin der Auffassung, dass diese Entwicklung geradezu zum Widerstand herausfordert. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie die Gesundheitsversorgung in unserer Region Stück für Stück ausgehöhlt wird. Jetzt ist Geschlossenheit gefragt. Bruchsal, Bretten, die Kommunen der Region wie Gondelsheim, Kliniken, Landkreis und Bürgerinnen und Bürger müssen gemeinsam ein deutliches Signal senden, dass diese Entscheidungen nicht akzeptiert werden können.

Am Ende geht es nicht um Statistiken oder betriebswirtschaftliche Überlegungen. Es geht um Menschen. Ihnen gegenüber tragen wir Verantwortung. In diesem Sinne unterstütze ich die Oberbürgermeister Morast und Weigt sowie den Landrat Dr. Schnaudigel in dieser Frage ohne Wenn und Aber!

Sponsoren ermöglichen Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade
Kultur, Natur und Begegnung wachsen bei der „Erlebbaren Saalbach“ zu einem Gesamtensemble zusammen

Sparkasse Kraichgau unterstützt Gemeinde Gondelsheim einmal mehr großzügig

Mit dem Projekt „Erlebbare Saalbach“ entsteht in Gondelsheim ein neuer Ort für Kultur, Natur und Begegnung. Rund um die Saalbachhalle und entlang der Saalbach werden in den kommenden Monaten attraktive Aufenthaltsflächen geschaffen, die das Gewässer stärker in den Mittelpunkt des Ortslebens rücken und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Freizeit, Erholung und kulturelle Veranstaltungen bieten.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der geplante Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade. Dieser wird durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren ermöglicht. Zu den Förderern zählt auch die Sparkasse Kraichgau, die das Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 6.000 Euro unterstützt.

Bürgermeister Markus Rupp bedankt sich dieser Tage ausdrücklich beim Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Kraichgau, Norbert Grießhaber für dieses erneute Engagement in Gondelsheim.

Gleichzeitig sieht Rupp darin die Bestätigung eines Grundsatzes, den er seit Jahren vertritt.
„Ich habe immer gesagt, dass Kulturprojekte möglichst nicht aus Steuergeldern finanziert werden sollten, sondern dort, wo es möglich ist, durch Sponsoring und das Engagement von Unternehmen, Institutionen und Bürgern. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir den Skulpturenweg an der Saalbach-Promenade auf diese Weise verwirklichen können“, so Rupp. „Die Sparkasse Kraichgau leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, für den ich mich herzlich bedanke.“

Spende Sparkasse Kraichgau übergabe

Der Skulpturenweg umfasst vier Werke lokaler und regionaler Künstler. Vorgesehen sind Skulpturen von Rose und Karl Vollmer aus Gondelsheim, Tom Naumann (Bretten) sowie Rolf Ohnemus (Karlsdorf-Neuthard). Alle vier Kunstwerke beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit Gondelsheim, dem Wasser und der Saalbach als prägendem Element der Gemeinde.

„Die Kunstwerke greifen Themen auf, die unmittelbar zu Gondelsheim gehören“, erläutert Bürgermeister Rupp. „Sie erzählen von unserer Gemeinde, vom Wasser und von der Saalbach. Gerade deshalb fügen sie sich hervorragend in das Gesamtkonzept der Erlebbaren Saalbach ein.“

Für Rupp liegt die besondere Stärke des Projekts darin, dass die einzelnen Elemente nicht für sich stehen, sondern bewusst miteinander verbunden werden. Der Skulpturenweg bildet gemeinsam mit der geplanten Kulturbühne, den neu gestalteten Aufenthaltsflächen, den Grünanlagen und den Natur- und Klimaelementen ein stimmiges Ensemble.

„Wir schaffen keinen einzelnen Kulturstandort und keine isolierte Grünanlage, sondern einen zusammenhängenden Erlebnisraum“, betont der Bürgermeister. „Die Kulturbühne, die Aufenthaltsbereiche an der Saalbach-Promenade, die naturnahe Gestaltung und die Kunstwerke entlang der Saalbach greifen ineinander. So entsteht ein Ort, der Natur, Kultur und Begegnung auf besondere Weise miteinander verbindet.“

Auf der Westseite der Saalbach entsteht bekanntermaßen eine kleine Kulturbühne für Konzerte, Lesungen und weitere Veranstaltungen.

Die Trittsteine im Saalbach ermöglichen eine unmittelbare Begegnung mit dem Wasser und die Querung des Bachbetts. Auf der gegenüberliegenden Seite werden naturnahe Aufenthaltsbereiche mit großkronigen Bäumen, weiteren Klima- und Naturelementen, Liegeflächen sowie Angeboten für Kinder (Wasser-Spielgerät) geschaffen.  

Für Bürgermeister Markus Rupp hat die „Erlebbare Saalbach“ auch eine besondere symbolische Bedeutung. Die Saalbach solle wieder stärker als identitätsstiftender Bestandteil Gondelsheims wahrgenommen werden. „Die Saalbach gehört seit Jahrhunderten zu unserem Ort und hat dessen Entwicklung maßgeblich geprägt. Deshalb ist es uns wichtig, sie nicht nur als Gefährdung wahrzunehmen, sondern als Teil unserer Geschichte und unserer Lebensqualität. Mit der Erlebbaren Saalbach schaffen wir einen Ort, der die positiven Seiten dieses Gewässers sichtbar macht und die Menschen wieder näher an die Saalbach heranführt.“

Die Gemeinde Gondelsheim bedankt sich neben der Sparkasse Kraichgau ausdrücklich bei allen weiteren Sponsoren und Unterstützern, die zur Umsetzung des Projekts beitragen. Diese werden im weiteren Verlauf des Projekts noch gesondert vorgestellt und gewürdigt.

„Die große Bereitschaft zur Unterstützung zeigt, wie viel Zuspruch dieses Projekt nicht nur in Gondelsheim selbst erfährt“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. „Gemeinsam schaffen wir einen Bereich, der Gondelsheim dauerhaft bereichern wird und an dem sich Menschen jeden Alters gerne aufhalten werden.“

Waldtag 2026 in Gondelsheim:

Natur erleben, staunen und mitmachen
Beliebte Veranstaltung lädt am 28. Juni wieder zum Grillplatz ein

Am Sonntag, 28. Juni 2026, steht Gondelsheim erneut ganz im Zeichen der Natur. Von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr verwandelt sich der Grillplatz in ein lebendiges Erlebnisgelände für die ganze Familie.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern haben die Jäger des Reviers West ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Naturwissen, Umweltbildung und geselliges Miteinander auf besondere Weise verbindet.

„Der Waldtag ist jedes Jahr eine wunderbare Gelegenheit, Natur, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement miteinander zu verbinden. Besonders schön ist es zu sehen, mit welcher Begeisterung Kinder und Familien die vielfältigen Angebote annehmen und dabei unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt entdecken“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp auf die Veranstaltung.

Auch in diesem Jahr warten zahlreiche Attraktionen und spannende Einblicke auf die Besucherinnen und Besucher. Im Mittelpunkt stehen die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie moderne Formen des Natur- und Artenschutzes.

So wird unter anderem die Drohnen- und Kitzrettung vorgestellt, die in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Instrument des Tierschutzes geworden ist. Jagdhunde zeigen ihr Können im praktischen Einsatz und vermitteln einen Eindruck von ihrer wichtigen Arbeit im Revier. Die Johanniter-Unfall-Hilfe mit dem Gondelsheimer Marcel Omlor präsentiert ihre Rettungshundestaffel und gibt spannende Einblicke in deren Ausbildung und Einsatzgebiete.

Wer mehr über die Natur vor der eigenen Haustür erfahren möchte, kann bei geführten Rundgängen durch Wald und Wiesen gemeinsam mit dem Revierpächter auf Entdeckungstour gehen. Dabei gibt es viel Wissenswertes über Tiere, Pflanzen und die Zusammenhänge in unserem Ökosystem zu erfahren.

Auch für die jüngsten Besucher ist bestens gesorgt. Bei kreativen Bastelaktionen können Kinder Nistkästen oder Insektenhotels gestalten und dabei spielerisch lernen, wie sie selbst zum Schutz der Natur beitragen können.

„Unser Anliegen ist es, den Menschen die Natur und die Aufgaben der Jagd näherzubringen. Wer versteht, wie eng Wald, Wild und Mensch miteinander verbunden sind, entwickelt auch ein größeres Bewusstsein für deren Schutz“, betonen Pächter des Reviers West, Hansjörg Mohr und Jürgen Häffele.

Plakat Waldtag Gondelsheim

Der Waldtag bietet in diesem Jahr zudem die ideale Gelegenheit, den in den vergangenen Wochen aufgewerteten Grillplatz zu besuchen. Das beliebte Ausflugsziel wurde von der Gemeinde auf Vordermann gebracht und um neue Spielmöglichkeiten für Kinder ergänzt.

„Mit den Verbesserungen am Grillplatz haben wir einen Ort geschaffen, an dem man sich  wohler fühlen kann“, so Bürgermeister Markus Rupp.

Neben den zahlreichen Programmpunkten kommt selbstverständlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim sorgt mit Wildgyros, Steaks, Grillwürsten, frischen Brötchen sowie Kaffee und hausgemachten Kuchen für die passende Stärkung.

Der Gondelsheimer Waldtag hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders entwickelt und lockt Jahr für Jahr viele Familien sowie Naturinteressierte aus der gesamten Region an.

Die Gemeinde Gondelsheim und die Jäger des Reviers West laden auch in 2026 alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus der Region herzlich ein, einen abwechslungsreichen Tag in der Natur zu verbringen.

Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim richtet erstmals auch einen Shuttle-Service zwischen Rathausplatz und Grillplatz ein.

25 Jahre Bürgerbüro im Rathaus Gondelsheim

Ein Vierteljahrhundert Bürgernähe – feiern Sie mit uns!


Vor 25 Jahren wurde in Gondelsheim eine Idee Wirklichkeit, die bis heute ein Erfolgsmodell ist: das Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.

Am 1. Oktober 2001 öffnete das Bürgerbüro erstmals seine Türen und steht seither für Service, Kompetenz und kurze Wege.

Dieses besondere Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern.

Am Mittwoch, 1. Juli 2026, lädt die Gemeinde Gondelsheim deshalb herzlich zum 25-jährigen Jubiläum des Bürgerbüros ein. Bereits ab 15.00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kleiner Jubiläumsnachmittag im Bürgerbüro.

Um 17.00 Uhr beginnt die offizielle kleine Feierstunde mit Grußworten von Bürgermeister Markus Rupp und Bürgerbüro-Leiterin Tanja Canelas, die beide von Beginn an die Entwicklung des Bürgerbüros begleitet haben und sicherlich die eine oder andere interessante Erinnerung aus den vergangenen 25 Jahren mitbringen.

Plakat 25 Jahre Bürgerbüro Gondelsheim

Als das Bürgerbüro im Jahr 2001 eröffnet wurde, schrieb Bürgermeister Markus Rupp: „Mit der Konzentration der publikumswirksamsten und intensivsten Bereiche auf das Bürgerbüro erleichtern wir unseren Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu ihrer Gemeindeverwaltung.“ Und weiter hieß es damals: „Das Bürgerbüro wird zentrale Anlaufstelle für alle nur denkbaren Anliegen sein, die einen ins Rathaus führen.“

Diese Zielsetzung gilt bis heute. Das Bürgerbüro ist längst zur guten Stube der Gemeinde Gondelsheim geworden. Hier stehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Hier werden Bürgernähe, Hilfsbereitschaft und Service täglich gelebt.

Bereits vor 25 Jahren wurde im Mitteilungsblatt hervorgehoben, dass man den Menschen „den Weg zu ihrer Gemeindeverwaltung erleichtern“ und den Bedürfnissen der Bürgerschaft „noch stärker gerecht werden“ wolle. Genau das zeichnet das Bürgerbüro bis heute aus.

Neben den Ansprachen dürfen sich die Gäste auf kleine Überraschungen freuen. Es gibt attraktive Gewinne, Glückskekse, Blumen, einen kleinen Umtrunk und manche nette Erinnerung an die vergangenen 25 Jahre.

Vor allem aber bietet das Jubiläum Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf eine Einrichtung anzustoßen, die aus dem Alltag der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist.

Bürgermeister Markus Rupp freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher:

„Unser Bürgerbüro ist seit 25 Jahren das Gesicht der Verwaltung und ein Ort gelebter Bürgernähe. Hier ist der Bürger tatsächlich König. Dieses Jubiläum wollen wir gemeinsam mit den Menschen feiern, für die das Bürgerbüro geschaffen wurde.“

25 Jahre Bürgerbüro Gondelsheim
📅 Mittwoch, 1. Juli 2026
🕒 Jubiläumsnachmittag ab 15.00 Uhr
🕔 Offizielle Feierstunde mit Ansprachen ab 17.00 Uhr

Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns und lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sparkasse Kraichgau sichert Bargeldversorgung für Volksbank-Kunden in Gondelsheim dauerhaft

Rupp dankt Vorstandsvorsitzendem Norbert Grießhaber

Gute Nachrichten für die Kundinnen und Kunden der Volksbank Kraichgau in Gondelsheim: Die Möglichkeit, am Schalter der Sparkasse-Filiale in Gondelsheim kostenlos Bargeld abzuheben, bleibt auch über die eigentliche Deadline 30. Juni 2026 hinaus bestehen. Die entsprechende Vereinbarung wird nun unbefristet verlängert.

Diese erfreuliche Nachricht erhielt Bürgermeister Markus Rupp im Rahmen eines Austauschs in dieser Woche mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Kraichgau, Norbert Grießhaber.

Die ursprünglich als Übergangslösung vereinbarte Regelung sollte Ende Juni auslaufen.

Rupp erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Gemeinde im Januar 2026 mit großem Unverständnis auf die Entscheidung der Volksbank reagiert hatte, ihre Filiale in Gondelsheim nach den Unwetterschäden vom August 2024 endgültig zu schließen.

„Uns war und ist wichtig, dass die Kunden der Volksbank in Gondelsheim trotz der Filialschließung weiterhin eine verlässliche Bargeldversorgung vor Ort haben“, betont Bürgermeister Markus Rupp. „Mit diesem Wunsch waren immer wieder Bürger an mich herangetreten.

Deshalb freue ich mich sehr, dass die Sparkasse Kraichgau unsere Signale erhört hat, ihre Unterstützung fortsetzt und die bestehende Vereinbarung nun auf unbestimmte Zeit verlängert.“

Gondelsheim und Droué leben das vereinte Europa

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr und Turnverein Gondelsheim

Grund genug für Besuch aus Frankreich

vom 31. Juli bis 3. August 2026

„Seit 47 Jahren pflegen wir die deutsch-französische Freundschaft und sind ein gutes Beispiel für ein vereintes Europa der Menschen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp.

Bald ist es wieder soweit, dann macht sich eine Gruppe von rd. 50 Bürgerinnen und Bürger plus Feuerwehrleuten aus dem Departement Loir-et-Cher gelegenen Droué auf den Weg ins Kraichgau.

Hier erwarten sie ein dreitägiges Programm und vor allem viele im Laufe der Jahre liebgewonnene Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer. „Aus der kommunalen Partnerschaft sind längst viele persönliche Freundschaften erwachsen“, berichtet Rupp. Und gerade die Feuerwehren sind zum „Flammenträger“ der Partnerschaft geworden.

Nach dem bereits zum 45-jährigen Jubiläum eine Delegation aus Droué nach Gondelsheim reiste, kommt wieder eine große Reisegruppe bei uns an.

„Wir wollen unseren französischen Gästen einen herzlichen Empfang bereiten und sie in unser Ortsleben integrieren. Dafür suchen wir noch Gastfamilien“, so der Bürgermeister.

Wer gerne Gäste aus Droué beherbergen möchte, soll sich an Jean-Luc Lehn, Mitglied des Partnerschaftsausschusses der Gemeinde, wenden unter: partnerschaft@jl-lehn.com

Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Partnerschaft in Gondelsheim und die Verwaltung haben sich einiges einfallen lassen, um der Reisegruppe aus Droué den Aufenthalt so unvergesslich wie möglich zu gestalten.

Im Vordergrund steht dabei natürlich das große Feuerwehr-Jubiläum mit Programm am Samstag und Sonntag. Dort mit einem Umzug durch die Gemeinde.

Vom 28. Juni – 18. Juli

Stadtradeln 2026: Gemeinsam für ein besseres Klima in Gondelsheim

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Gondelsheim wieder am STADTRADELN, der bundesweiten Aktion für mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität und mehr Radverkehr.

Vom 28. Juni 2026 bis 18. Juli 2026 sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit.

Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen für das Fahrradfahren im Alltag zu begeistern und dadurch aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer spart CO₂ ein, entlastet den Verkehr und macht unsere Kommune lebenswerter. Darüber hinaus werden die gesammelten Daten anonymisiert ausgewertet, um die Radinfrastruktur gezielt verbessern zu können.

Die guten Ergebnisse der letzten Jahre in denen etliche Fahrradfahrer Kilometer um Kilometer für den Klimaschutz zurückgelegt haben, gilt es in diesem Jahr zu verbessern. Hierzu benötigen wir aber viele fleißige Radler um so viele Kilometer wie möglich zu sammeln.

Alle Gondelsheimer können sich alleine oder im Team von Vereinen, Firmen, Schulklassen oder im Freundeskreis ganz einfach auf www.stadtradeln.de oder in der Stadtradeln-App registrieren und vom 28.06. – 18.07.2026 Ihre gesammelten Fahrradkilometer melden oder die Kilometer über die Stadtradeln-App tracken.

Wie bereits im Vorjahr wird es auch heuer wieder in bewährter Zusammenarbeit mit der Bäckerei Thollembeek am 8. Juli 2026 ein „Stadtradler-Frühstück“ geben. In der Zeit von 7.00 bis 12.00 Uhr

gibt es in der Filiale in der Bruchsaler Straße Brezeln, diese von der Bäckerei Thollembeek gespendet und einen Kaffee von der Gemeinde Gondelsheim. Und wie gewohnt, setzt Herr Bürgermeister Rupp für die Siegerteams wieder Preise aus.

Tun Sie unserer Natur etwas Gutes und sammeln Sie in diesen 3 Wochen viele Kilometer für den Klimaschutz!

Je mehr Menschen teilnehmen, desto deutlicher wird das Signal an die Politik und Verwaltung, Radverkehr stärker zu fördern. Also: Sattel dein Fahrrad und sei dabei – für deine Gesundheit, für deine Gemeinde und für unser Klima!

Die Gemeinde Gondelsheim freut sich über jeden Teilnehmer!

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Pfingstferienaktion: Hohlwegwanderung

An einem schönen und sonnigen Mittwoch in den Pfingstferien fuhren wir am frühen Nachmittag mit der Stadtbahn nach Bruchsal. Dort stiegen wir bereits an der Tunnelstraße aus und liefen über die Egerten hin zu unserem Hohlweg, der bei der Schweinsgrube startete und uns auf den Weiherberg führte. Das dicht von Bewuchs überwucherte schattige Dunkel des tiefeingeschnittenen Weges spendete uns erfrischende Kühle.

Entsprechend ausgelassen tobten unsere Teens auf diesem Weg, kletterten am Hang, versteckten sich, machten kleine Wettrennen und trieben auch sonst allerlei Schabernack.

Dennoch legten wir mehrere Trinkpausen ein, denn es war ein heißer Tag. Neben allem Quatsch teilten wir gegenseitig unser Wissen über die Entstehung und Verbreitung der Hohlwege – denn nicht nur wir Erwachsenen konnten dazu etwas beisteuern! Vorbei am Bundeswehrgelände auf dem Eichelberg liefen wir auf unser Ziel zu: die Odenwaldhütte in der Nähe des Näherkopfes. Das dortige mit zauberhaften Hohlwegen durchzogene Waldgelände bot uns erneut eine Bühne fürs Versteckspiel. (Leider mussten wir uns diese Naturidylle auch mit beißenden und stechenden Insekten teilen – aber das gehört halt dazu.)

Bounty Pfingstferienaktion: Hohlwegwanderung

Danach aber doch einigermaßen hungrig und müde, machten wir uns auf zur bewirtschafteten Odenwaldhütte. Dort spendierten wir unseren Teilnehmern ein sehr leckeres Essen. Wohlgesättigt und gut gestärkt machten wir uns am frühen Abend auf den Rückweg und stiegen entlang der Näherquelle hinab zur Stadtbahnhaltestelle am Gewerblichen Bildungszentrum. Da wir am Hauptbahnhof keinen direkten Anschluss hatten, dafür aber einen Bus erwischten, nahmen wir den und fuhren damit immerhin bis nach Helmsheim, von wo aus wir schließlich wieder in unseren Zug einstiegen und kurz vor Acht (müde und verschwitzt, aber dennoch glücklich und zufrieden) unser heimatliches Gondelsheim erreichten. Ein schöner Ausflug inmitten einer wundervollen und teils verwunschen scheinenden Natur ging zu Ende.

Terminvorschau:

  • Die nächsten offenen Sonntage sind am 21. und am 28. Juni.
  • Baröffnung mit Eis und frischen Früchten am Freitag, 26. Juni, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister