Der Bürgermeister informiert KW 30

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute möchte ich erneut für das große Feuerwehrjubiläum werben:

1. / 2. August 2026

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim

Ein Fest für die ganze Gemeinde

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim – dieses besondere Jubiläum ist weit mehr als nur ein Geburtstag einer Organisation. Es ist ein Dankeschön an Generationen von Männern und seit einigen Jahren auch Frauen, die sich seit 1901 ehrenamtlich und mit großem Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Dieses außergewöhnliche Jubiläum möchte die Gemeinde Gondelsheim gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr und möglichst vielen Gästen aus nah und fern feiern.

Bürgermeister Markus Rupp gratuliert der Freiwilligen Feuerwehr bereits heute herzlich zu ihrem Jubiläum:

„125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim sind ein beeindruckendes Zeugnis für Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und gelebtes Ehrenamt. Unsere Feuerwehr ist seit Generationen eine tragende Säule unserer Gemeinde. Allen Feuerwehrangehörigen – den Aktiven, der Altersmannschaft, der Jugendfeuerwehr und allen, die unsere Feuerwehr über Jahrzehnte unterstützt haben – gilt mein herzlichster Dank und meine Anerkennung. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit unserer Feuerwehr zu feiern.“

Den Auftakt des Jubiläumswochenendes bildet am Samstagabend, 1. August 2026, der festliche Ehrenabend in der Saalbachhalle, bei dem die traditionelle Jahreshauptversammlung in einem würdigen Rahmen das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr in den Mittelpunkt stellt.

Der Höhepunkt folgt am Sonntag, 2. August 2026, mit dem großen Festumzug durch Gondelsheim. Zahlreiche Feuerwehren, Vereine sowie die Freunde aus der französischen Partnergemeinde Droué werden ab 14.00 Uhr gemeinsam durch die Straßen ziehen. Nach dem Umzug erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Rathausplatz ein geselliges Fest mit Musik, Speisen und Getränken.

Bereits am Freitag vor dem Jubiläum werden entlang der Umzugsstrecke Grünschmuck und Papierfähnchen ausgelegt.

Bürgermeister Markus Rupp und Kommandant Timm Eisenhut bitten die Bevölkerung herzlich, diese zu nutzen und die Häuser festlich zu schmücken.

„Es wäre ein schönes Zeichen der Verbundenheit, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ihre Häuser mit dem bereitgestellten Grün schmücken, die Papierfähnchen anbringen oder – wer eine Gondelsheim-Fahne besitzt – diese an diesem Wochenende hisst. Auch die Gemeinde wird ihre Gebäude festlich beflaggen. Gemeinsam können wir zeigen, wie stolz wir auf unsere Feuerwehr sind.“

ACHTUNG: Verkehrsregelungen zum Festumzug

Damit der Festumzug sicher durchgeführt werden kann, sind einige verkehrliche Einschränkungen erforderlich:

Der Rathausplatz sowie sämtliche Parkplätze rund um die Saalbachhalle sind bereits ab Freitag, 31. Juli 2026, 12:00 Uhr, vollständig gesperrt.

Die gesamte Umzugsstrecke wird am Sonntag, 2. August 2026 von 13:30 Uhr bis voraussichtlich 16:00 Uhr vollständig gesperrt.

Der Umzug beginnt am Feuerwehrhaus in der Gewerbestraße und führt von dort über den Kreisel beim „Netto“, entlang der Brettener Straße weiter über die Bruchsaler Straße bis zum Rathausplatz.

Die Abfahrt Gondelsheim-Süd an der B35 ist während dieser Zeit nicht befahrbar.

Während der Vollsperrung ist entlang der Umzugsstrecke keine Zu- und Abfahrt für Anwohnerinnen und Anwohner möglich. Die betroffenen Haushalte erhalten hierzu gesonderte Informationen mit den jeweiligen Umleitungsregelungen.

Die Zufahrt zum Meierhof erfolgt während der Sperrung über den Saalbach-Kindergarten.

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit Fahrziel Neibsheim werden gebeten, den Bereich während des Festumzugs großräumig zu umfahren. Eine Umfahrung über Bretten-Büchig wird empfohlen.

Die Gemeinde bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten und den Anweisungen der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim sowie der unterstützenden Freiwilligen Feuerwehr Bretten Folge zu leisten.

Bei Fragen zu den Sperrungen oder Verkehrsregelungen können Sie sich gerne an das Ordnungsamt Gondelsheim wenden.

Die Verwaltung und die Feuerwehr bedanken sich bereits heute für das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger und freuen auf ein unvergessliches Jubiläumswochenende voller Begegnungen, Gemeinschaft und gelebtem Ehrenamt.

Informationsveranstaltung zur Flurneuordnung: Gemeinsam die Zukunft der Landschaft gestalten

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Informationsveranstaltung der Flurneu-ordnungsbehörde des Landratsamts Karlsruhe, um sich über das geplante Flurneuordnungsverfahren in Gondelsheim zu informieren.

Bürgermeister Markus Rupp begrüßte die Gäste sowie die Vertreter der Flurneuordnungsbehörde und betonte die große Bedeutung des Verfahrens für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde.

In seiner Ansprache machte Rupp deutlich, dass sich die Ziele einer Flurneuordnung heute grundlegend von denen vergangener Jahrzehnte unterscheiden. Während frühere Verfahren vor allem der Verbesserung landwirtschaftlicher Strukturen dienten, stehen heute die Folgen des Klimawandels, der Schutz wertvoller Böden sowie der Hochwasser- und Erosionsschutz im Mittelpunkt.

„Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen. Klimawandel, Starkregen, Bodenerosion und Hochwasserschutz verlangen neue Antworten“, erklärte der Bürgermeister.

Besonders prägend war sein Bild einer „Flurneuordnung rückwärts – mit Blick nach vorne“. Damit verdeutlichte Rupp den Perspektivwechsel: „Es geht nicht mehr darum, möglichst jede Hecke zu beseitigen oder jeden Graben zu begradigen – im Gegenteil. Vielmehr wollen wir wieder Strukturen schaffen, die Wasser und Schlamm zurückhalten, wertvollen Boden schützen und gleichzeitig eine moderne, leistungsfähige Landwirtschaft auch für kommende Generationen ermöglichen.“

Der Gemeinderat hatte bereits am 27. Januar 2026 einstimmig beschlossen, die Einleitung eines Flurneuordnungsverfahrens zu beantragen. Gleichzeitig machte Markus Rupp deutlich, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt: „Die Flurneuordnung ist ein langfristiger Prozess. Von den ersten Verfahrensschritten bis zur Umsetzung werden Jahre vergehen.“

Informationsveranstaltung zur Flurneuordnung: in Gondelsheim

Die Gemeinde warte jedoch nicht auf den Beginn des Verfahrens, sondern setze bereits heute konkrete Maßnahmen um. So verwies der Bürgermeister auf die bereits erfolgreich umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen am Saalbach, das laufende Starkregen-Risikomanagement, geplante Sedimentfänge sowie Projekte zum Erosionsschutz in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Sein Fazit: „Wir warten nicht ab – wir handeln heute und mit der Flurbereinigung in der Zukunft.“

Gleichzeitig warb Rupp für eine positive Beteiligung der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Bewirtschafter.

Er zeigte Verständnis für mögliche Bedenken, machte aber deutlich, dass die Informationsveranstaltung bewusst den Dialog eröffnen solle. „Die Anliegen der Eigentümer und der Bewirtschafter sind uns wichtig. Informationsveranstaltungen wie diese bieten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich einzubringen und den gemeinsamen Weg von Anfang an mitzugestalten.“ Rupp verwies aber auch darauf, dass der Schutz vor Starkregen, Erosion etc. die Aufgaben einer Solidargemeinschaft seien.

Zum Abschluss unterstrich der Bürgermeister nochmals den Anspruch des Projekts: „Die früheren Flurneuordnungen haben unsere Landschaft an die Anforderungen ihrer Zeit angepasst. Unsere Aufgabe ist es heute, die Landschaft an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Genau dafür steht diese Flurneuordnung – rückwärts gedacht, aber mit einem klaren Blick nach vorne.“

Mit seinem Dank an die Fachleute der Flurneuordnungsbehörde und an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eröffnete Markus Rupp den fachlichen Teil des Abends, bei dem Ablauf, Ziele und Möglichkeiten des Verfahrens ausführlich vorgestellt sowie Fragen aus der Bürgerschaft beantwortet wurden.

Schulentlassfeier an der Kraichgau-Gemeinschaftsschule: Bürgermeister Markus Rupp gibt Absolventen Mut für die Zukunft mit auf den Weg

Mit einer feierlichen Schulentlassung verabschiedete die Kraichgau-Gemeinschaftsschule Gondelsheim ihre Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in einen neuen Lebensabschnitt. Bürgermeister Markus Rupp gratulierte den Absolventinnen und Absolventen persönlich und nutzte seine Ansprache, um ihnen Zuversicht, Mut und Selbstvertrauen für ihren weiteren Weg mitzugeben.

„Für Sie, für Euch endet heute ein wichtiger Lebensabschnitt“, betonte Rupp zu Beginn seiner Rede. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass ein Schulabschluss keineswegs selbstverständlich sei: „Hinter jedem Abschluss stehen viele Jahre des Lernens, der Anstrengung, manchmal auch der Zweifel und der Rückschläge. Umso mehr dürft Ihr heute stolz auf das Erreichte sein.“

Mit einem Zitat des Schriftstellers Mark Twain gab der Bürgermeister den jungen Menschen einen wichtigen Denkanstoß mit auf den Weg: „In zwanzig Jahren wirst du dich mehr über die Dinge ärgern, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast.“ Daraus leitete Rupp seinen Appell ab: „Seid mutig, nutzt Chancen und habt keine Angst davor, auch einmal Fehler zu machen – aus ihnen lernt man oft am meisten.“

Bürgermeister Rupp bei der Abschlussfeier der KGMS

In seiner Rede würdigte der Bürgermeister zugleich die Entwicklung der Kraichgau-Gemeinschaftsschule.

Er erinnerte daran, dass Gondelsheim bereits im Schuljahr 2013/2014 zu den ersten Gemeinschaftsschulen Baden-Württembergs gehörte. „Das war damals ein mutiger Schritt und ein klares Bekenntnis zu einer modernen Schulentwicklung. Darauf dürfen wir als Gemeinde stolz sein.“

Auch den starken Zusammenhalt der Schulgemeinschaft hob Rupp hervor. Als Beispiel nannte er den Spendenlauf zugunsten der Sternwarte Kraichgau nach den Vandalismusschäden am Planetenweg. „Die gesamte Schulgemeinschaft hat sich auf den Weg gemacht und ein Zeichen für Verantwortung und Gemeinschaft gesetzt. Dieser Lauf ist nur ein Beleg von vielen dafür, was diese Schule ausmacht.“

Ein herzliches Dankeschön richtete der Bürgermeister außerdem an die Eltern, die ihre Kinder über viele Jahre begleitet und unterstützt haben – sei es durch Fahrdienste, Engagement im Schulalltag oder den Rückhalt zu Hause.

Zum Abschluss wandte sich Markus Rupp noch einmal direkt an die Absolventinnen und Absolventen: „Die Welt wartet nicht auf perfekte Menschen. Sie wartet auf Menschen mit Ideen, mit Haltung und mit dem Mut, Verantwortung zu übernehmen. Geht Euren nächsten Weg mit Neugier, Zuversicht und einem Lächeln für das Erreichte.“

Mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch zum Schulabschluss und alles Gute für Eure Zukunft!“ verabschiedete der Bürgermeister die Schülerinnen und Schüler und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg Glück, Erfolg und Menschen an ihrer Seite, die an sie glauben.

Die Gemeinde Gondelsheim unterstrich ihre Wertschätzung mit zwei Büchergutscheinen für die jeweils besten Schülerinnen bzw. Schüler der 9. und 10. Klasse.

Das Wohl der Vielen

Ein Bericht über die Kraichgau-Gemeinschaftsschule Gondelsheim

Teil 1

Quelle: Hügelheden.de

Vor 14 Jahren gingen die ersten Gemeinschaftsschulen im Land an den Start, seither hat sich diese besondere Schulform zu einem festen Bestandteil der baden-württembergischen Bildungslandschaft entwickelt. Zeit für eine Bestandsaufnahme. Wir haben die Kraichgau-Gemeinschaftsschule in Gondelsheim besucht und nachgefragt.

Ein philosophischer Einstieg mit Mister Spock

Entschuldigen Sie, dass ich etwas nerdy in diesen Beitrag einsteige, aber es gibt ein Zitat, das in diesem Zusammenhang wie eine Leuchtreklame vor den Augen aufploppt:

„Das Wohl der Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen“. Falls Sie Trekkie sind, könnte es Ihnen bekannt vorkommen. Genau diese Worte sagte Spock in „Der Zorn des Khan“. Im ersten Moment klingt das auch verdammt richtig. Das Wohl der Gruppe steht immer über dem des Einzelnen, aber so einfach ist es am Ende eben doch nicht.

Dieses Zitat kam mir bei meinem Besuch der Kraichgau-Gemeinschaftsschule Gondelsheim in den Sinn. Denn dieser Schulform liegt eine Philosophie zugrunde, die sich ganz aktiv dazu entschlossen hat, dem guten alten Mister Spock argumentativ entgegenzutreten. Die Gemeinschafts-schule ist quasi der architektonische Versuch, Spocks Gegensatz zu leben: Dass das Wohl des Einzelnen eben manchmal schwerer wiegt. Sie beweist, dass man die Qualität einer Gemeinschaft nicht daran misst, wie gut die Masse funktioniert, sondern wie behütet und erfolgreich das schwächste oder speziellste Glied dieser Kette gefördert wird.

Gegenwind und harte Kritik zum Start

Als diese neue Form des Unterrichtens sich vor etwa eineinhalb Jahrzehnten in einer der ersten Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg manifestierte, ließ die Kritik nicht lange auf sich warten. Besonders die Philologen ließen keine Gelegenheit aus, gegen die neue Schulform zu schießen. Hitzige Debatten waren über Monate hinweg die Begleiterscheinung dieser Premiere im Ländle. „Einheitsschule“, „Niveauverlust“, „Notenlosigkeit“ – an Schlagworten mangelte es damals nicht.

„Ich kann die anfängliche Kritik nicht ganz nachvollziehen, weil ich mittlerweile davon ausgehe, dass der Auftrag der Gemeinschaftsschule ein anderer ist, als er angenommen wurde. Wir fangen sehr, sehr viele Schülerinnen und Schüler auf, die von den klassischen Schulen kommen und dort schamlos überfordert waren. Und wir schaffen das durch unsere individuelle Förderung gut. Wir schauen eben nicht nur auf alle, sondern wirklich auf das einzelne Kind und können so Druck nehmen, können auch in Krisen helfen, aber eben auch und vor allem die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung steigern“, weiß Benjamin Kreis-Polich, seit diesem Schuljahr neuer Leiter der Kraichgau-Gemeinschaftsschule in Gondelsheim.

Schulleitung KGMS Benjamin Kreis-Polich und

Wer mit dem Begriff nicht viel anfangen kann, der sei kurz ins Boot geholt: Gemeinschaftsschulen schreiben es sich auf die Fahnen, Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Begabungen individuell zu fördern, je nach ihrem persönlichen Stand und ihren Fähigkeiten. An einer GMS lernt also jede und jeder Einzelne auf dem für sie beziehungsweise ihn passenden Niveau. Konkret sind das die Leistungsstufen G, M und E, die man ganz grob mit Hauptschulniveau, Realschulniveau und Gymnasialniveau übersetzen könnte.

Individuelles Lernen Seite an Seite

Trotz dieser Unterschiede lernen die Kinder zusammen, in Lerngruppen Seite an Seite und doch jeder ein Stück für sich. Ermöglicht wird das durch das eigene und durchaus komplexe Lehrsystem einer Gemeinschaftsschule, insbesondere aber auch durch äußerst engagierte und aufgeschlossene Lehrkräfte wie zum Beispiel Steffi Klages, die an der GMS unterrichtet und zudem stellvertretende Schulleiterin ist. Sie ist von den Vorzügen dieser Schulform, die nicht nur den Schwarm, sondern auch das Individuum im Blick hat, absolut überzeugt:
„Unser differenzierter Blick letzten Endes auf die Schüler und die Möglichkeit, dass die Schüler eben in verschiedenen Fächern auf verschiedenen Niveaustufen arbeiten können, ist ein total großes Plus für die individuelle Entwicklung. Ein Schüler, der ganz stark ist in Mathematik, aber noch sprachlichen Aufholbedarf hat, würde es in Klasse 5 beim Gymnasium vielleicht noch nicht schaffen. Hier kann er das langsam aufarbeiten und in Mathematik trotzdem schon auf gymnasialem Niveau arbeiten. Für das Individuum ist das ein Riesengewinn.“

Eine Gemeinde steht hinter ihrer Schule

480 Schülerinnen und Schüler werden derzeit an der GMS in Gondelsheim unterrichtet – eine ordentliche Zahl, wenn man sich die Größe der Kommune vor Augen führt. Gerade mal 4.000 Menschen leben hier. Besonders bei Familien ist Gondelsheim äußerst beliebt, aufgrund seiner exzellenten Infrastruktur, der guten Verkehrsanbindung und des außergewöhnlich starken sozialen Miteinanders im Dorf.

Gondelsheimer Gemeinschaftsschule

Auf die Kraichgau-Gemeinschaftsschule ist man im Ort stolz. Vor wenigen Jahren hat die Gemeinde einen großen Millionenbetrag in die Hand genommen, um in die Sanierung und den Ausbau des in die Jahre gekommenen Gebäudes zu investieren. Eine Entscheidung, die den Glauben an die Schule und ihre Zukunft unumstößlich unter Beweis stellt. „Wir sind stolz auf unsere Schule, auf das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler, denn nur Sie sind die Zukunft unserer Gemeinde“, sagte vor elf Jahren Bürgermeister Markus Rupp am Ende der jahrelangen und aufwendigen Bauarbeiten.

Stöbern, Feilschen und Begegnen beim 2. Gondelsheimer

Dorf-Flohmarkt

Quelle: Hügelhelden.de

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 verwandelt sich ganz Gondelsheim am Samstag, den 12. September 2026, wieder in eine große Einkaufs- und Entdeckungstour. Von 10:00 bis 14:00 Uhr öffnet die Gemeinde ihre Tore für Jung und Alt, um gemeinsam zu stöbern, zu feilschen und das Miteinander im Ort zu stärken.

Das Organisationsteam ruft alle Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Vereine dazu auf, sich aktiv zu beteiligen und diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Privatpersonen können auf den eigenen Grundstücken – ob in Garagen, Einfahrten, Vorgärten, Höfen oder Scheunen – Platz schaffen und aussortierte Schätze anbieten.

Von Kleidung und Spielzeug über Hausrat und Bücher bis hin zu kuriosen Fundstücken findet hier alles, was für den Müll zu schade ist, eine nachhaltige Chance auf ein neues Zuhause. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung eine wunderbare Gelegenheit, gemütlich durch den Ort zu schlendern, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und besondere Schnäppchen zu ergattern.

Vereine sorgen für das leibliche Wohl

Auch die Gondelsheimer Vereine sind herzlich eingeladen, das Event mitzugestalten. Mit Verpflegungsstationen, Kaffee oder Kaltgetränken können sie die Besucherinnen und Besucher entlang der Flohmarkt-Route bewirten und so gleichzeitig die eigene Vereinskasse aufbessern.

Wer als Verkäufer dabei sein oder ein Bewirtungsangebot auf die Beine stellen möchte, findet alle Details zu den Teilnahmebedingungen sowie das Anmeldeformular auf der offiziellen Webseite. Das Organisationsteam um Andrea Merkel freut sich auf zahlreiche Anmeldungen und einen lebendigen Tag in der Gemeinde.

Weitere Informationen und Anmeldung

Alle Formulare und Details zur Teilnahme stehen auf der Veranstaltungs-Homepage bereit:

https://dorf-flohmarkt-gondelsheim.jimdosite.com

Fotowettbewerb des Heimat- und Kulturvereins

„Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“ – Heimat entdecken, festhalten und gewinnen!

Was macht Gondelsheim für Sie zu einem ganz besonderen Ort? Ist es eine romantische Gasse, ein idyllischer Platz in der Natur, ein historisches Gebäude oder ein Ort voller persönlicher Erinnerungen? Genau diese Lieblingsplätze sucht der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim mit seinem neuen Fotowettbewerb „Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“.

Bereits vor einigen Jahren hatte der Heimat- und Kulturverein mit einem Fotowettbewerb großen Erfolg. Die damaligen Aufnahmen zeigten eindrucksvoll die Schönheit und Vielfalt der Gemeinde. Daran möchte der Verein nun anknüpfen und ruft alle Fotobegeisterten – vom Hobbyfotografen bis zur ambitionierten Fotografin – zur Teilnahme auf.

Die schönsten Motive werden nicht nur den Fotokalender 2027 des Heimat- und Kulturvereins schmücken, sondern in diesem Jahr auch mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.

Der erste Preis ist ein Dinner für zwei Personen im Restaurant Löwentor. Darüber hinaus warten weitere hochwertige Gastronomiepreise auf die Gewinnerinnen und Gewinner.

Fotowettbewerb Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim

Ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs ist die Bewertung durch zwei Jurys. Zum einen entscheidet eine Expertenjury, der der bekannte Brettener Fotograf Thomas Rebel, der Schulleiter der Kraichgau-Gemeinschaftsschule Benjamin Kreis-Polich sowie der Erste Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Bürker angehören.

Zum anderen ist auch das Publikum gefragt. Während der Kerwe (17. – 18. Oktober 2026) werden die eingereichten Fotos in einer Ausstellung präsentiert. Dort können die Besucherinnen und Besucher ihre Favoriten wählen und damit ihre Stimme für den Publikumspreis abgeben. So fließen sowohl die fachkundige Bewertung der Experten als auch das Urteil der Bürgerinnen und Bürger in den Wettbewerb ein.

Der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Bürgermeister Markus Rupp, hofft auf eine große Beteiligung: „Mit jedem eingereichten Bild dokumentieren wir ein Stück unserer Heimat. Jeder Lieblingsplatz erzählt seine eigene Geschichte und zeigt, warum Gondelsheim für viele Menschen ein besonderer Ort ist. Ich freue mich auf zahlreiche Einsendungen und viele kreative Blickwinkel auf unsere schöne Gemeinde.“

Der Wettbewerb soll nicht nur schöne Bilder hervorbringen, sondern auch dazu beitragen, die Verbundenheit mit der Heimat sichtbar zu machen. Ob bekannte Wahrzeichen oder versteckte Lieblingsorte – gefragt sind Motive, die Gondelsheim aus einer ganz persönlichen Perspektive zeigen.

Der Heimat- und Kulturverein lädt deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen. Jede Einsendung trägt dazu bei, die Schönheit der Gemeinde festzuhalten und gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte zu dokumentieren.

Teilnahmebedingungen

  • Das Foto muss in Gondelsheim aufgenommen worden sein und einen persönlichen Lieblingsplatz zeigen.
  • Pro Teilnehmer können maximal zwei Bilder eingereicht werden.
  • Es werden ausschließlich digitale Fotos im Querformat angenommen.
  • Empfohlenes Dateiformat: JPG oder TIF, Dateigröße etwa 3 bis 5 MB.
  • Dateibenennung: „Bildtitel – Vorname Nachname.jpg“.
  • Einsendung per E-Mail an fotowettbewerb.gondelsheim@web.de.
  • Bei Dateien über 10 MB bitte einen Filehosting-Dienst (z. B. WeTransfer) nutzen.
  • Bitte Name und Kontaktdaten sowie gerne einen kurzen Begleittext zum Aufnahmeort angeben (dieser dient ausschließlich der Information und wird nicht veröffentlicht).
  • Einsendeschluss ist Samstag, der 12. September 2026.

Der Heimat- und Kulturverein freut sich auf viele eindrucksvolle Aufnahmen und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg – vielleicht wird gerade Ihr Lieblingsplatz schon bald im Kalender 2027 zu sehen sein und zudem mit einem der attraktiven Preise ausgezeichnet.

Rupp gewinnt vor Böser, Borho und Schnaudigel die Rathaus-WM-

Eis-Challenge

Quelle: Landfunker

 Die Fußball-WM ist entschieden – und damit steht auch der Gewinner unserer Rathaus-Eis-Challenge fest: Markus Rupp, Bürgermeister von Gondelsheim, gewinnt die Tipprunde mit insgesamt vier Abstandspunkten. Markus Rupp war bereits am Samstag der Sieg nicht mehr zu nehmen, allerdings hat das Endspielergebnis nun auch die weiteren Platzierungen festgelegt.

Die endgültige Reihenfolge der Fußball-WM lautet: Spanien vor Argentinien, England und Frankreich. Unter den zehn Teilnehmern kam Markus Rupp diesem Ergebnis am nächsten. Er hatte Spanien und Argentinien sogar exakt auf den ersten beiden Plätzen vorhergesagt.

Rupp gewinnt WM Tippspiel

Den zweiten Platz erreicht Hajo Böser aus Forst mit sechs Abstandspunkten. Dahinter folgen Tobias Borho aus Kraichtal und Landrat Christoph Schnaudigel mit jeweils acht Abstandspunkten auf dem geteilten dritten Rang.

Marc Wagner aus Hambrücken und Katharina Kimmich aus Ubstadt-Weiher kommen mit jeweils zehn Abstandspunkten auf den geteilten fünften Platz. Jeweils zwölf Abstandspunkte erreichen Sven Weigt aus Bruchsal, StefanMartus aus Philippsburg und Felix Geider aus Östringen. Gunter Carra aus Karlsdorf-Neuthard schließt die Wertung mit 16 Abstandspunkten ab.

Wo die Eisparty in Gondelsheim stattfinden wird, teilt uns Bürgermeister Markus Rupp in den kommenden Tagen mit. Auch ein geeigneter Termin wird noch gemeinsam vereinbart. Sobald die Einzelheiten feststehen, melden wir uns wieder.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister