Der Bürgermeister informiert KW 46

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der zurückliegenden Woche wurde das Dossental ans schnelle Internet angeschlossen. Im Frühjahr gelang dies bereits mit dem Gewerbegebiet “Industriestraße“. Damit wurden zwei „weiße“ Flecken der Unterversorgung ausgelöscht oder wie es Bürgermeister Markus Rupp sagte: „Auf diesem Feld war das Dossental noch ein Jammertal, auch das ist jetzt Vergangenheit“. Vergangenheit wie der ehemals schlechte Zufahrtsweg, der 2010 komplett ausgebaut wurde. Eine neue zentrale Abwasserleitung wurde ebenfalls vor 10 Jahren gelegt und in 2020 auch eine neue Wasserleitung. 

Das Dossental surft künftig über die schnelle Glasfaser

Quelle: Hügelhelden.de

„Wir wollen ja gar nicht meckern. Der Internetanschluss mit dem diese Redaktion [Rohrbacher Hof in Bruchsal] ans weltweite Netz angeschlossen ist, könnte schlimmer sein. Er reicht für flüssiges Surfen und er reicht sogar für ruckelfreie Streams… meistens zumindest. In unserer exponierten Lage mit reichlich Luft zum nächsten Nachbarn, ist man nicht wählerisch, nimmt was man bekommt. Nicht vergessen sind die ersten Tage der Hügelhelden, als wir mit 0,75 Mbit online krochen.

Dennoch geben wir es gerne zu: Wir sind neidisch auf die Kollegen im Gondelsheimer Dossental, die ab sofort mit bis zu einem Gigabit und darüber hinaus, auf der weltweiten Datenautobahn vom Standstreifen direkt auf die Überholspur wechseln können. Sie hatten Glück, weil ihre Aussiedlerhöfe in direkter Nachbarschaft zur neuen Glasfaser-Trasse zwischen den beiden Kliniken in Bruchsal und Bretten liegen. Durch eine gemeinsame Kooperation der Gemeinde Gondelsheim, der Stadtwerke Bretten und der BLK (Breitband Landkreis Karlsruhe GmbH) gelang das Kunststück. die Höfe wurden angeschlossen und die ländliche Siedlung gelangt nun in den Genuss der flotten Faser.

Bei einer kleinen Feierstunde am Montag wurde diese Errungenschaft im Dossental mit Cola und Butterbrezeln gefeiert. Mit dabei Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der Abgeordnete Christian Jung, Bürgermeister Markus Rupp und so ziemlich das gesamte Dossental. Bei den Aussiedlern ist die Erleichterung groß, werden sie doch nun endlich adäquat ans große Netz angeschlossen. “Bisher hatten wir mit Glück maximal 10 MBit, bei schlechtem Wetter oft auch gar nichts, nicht mal Telefon…” erzählen Sie und können es kaum fassen, dass sie im Vergleich zu ihren popeligen 10 nun bald 1000 MBit buchen können…

“Dann kann ich mir eure Videos auf Hügelhelden endlich mal ohne ruckeln und Nachladen anschauen”, freut sich Landwirt Erhard Walz. Ja, bei diesem dezenten Upgrade von 990 Mbit sollte das vermutlich möglich sein.

Natürlich muss und wird vermutlich nicht jeder im Dossental das ganz große Paket mit einem Gigabit im Downstream buchen, das reizt ein Privatanwender eher niemals aus. Dafür bräuchte man schon 50 Kinder die alle zeitgleich Netflix streamen und sich aktuelle Computerspiele auf die Xbox herunterladen. Der Anbieter Inexio, welcher sich für die Vermarktung der Anschlüsse der BLK verantwortlich zeichnet, hat natürlich aber auch andere, kleinere Pakete im Angebot. Die Vertreterin des Unternehmens stellt bei der kleinen Feierstunde sogar Gratismonate und die Erstattung des Anschlusspreises in Aussicht.

Das ist natürlich nett, aber die Dossentäler haben nicht wirklich eine Wahl. Inexio ist aktuell eben der einzige Anbieter, über den das schnelle Internet via Landkreis-Leitungen buchbar ist. Stören dürfte das niemand, im Gegenteil… Keiner der großen Provider hätte jemals auch nur den Kopf in Richtung Dossental gedreht, durch die gerade einmal sieben Höfe war der Ausbau privatwirtschaftlich völlig uninteressant… Auf die dicken Telekommunikationsriesen wartet man auf dem platten Land noch bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Genau aus diesem Grund – wegen der Trägheit des Marktes und noch mehr der Trägheit der Big Player – hat sich vor 13 Jahren der Landkreis entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Die BLK will den ganzen Landkreis mit schnellen Internetverbindungen ausstatten, nicht nur mit Übergangstechnologien wie VDSL oder Vectoring, sondern gleich mit der schnellen Glasfaser, idealerweise bis direkt in die Hütte. “Eigentlich sollte das nicht Aufgabe des Landkreises sein, sich darum kümmern zu müssen” merkt der Landtagsabgeordnete Christian Jung an und erntet eifriges Nicken vom danebenstehenden Landrat. Für ihn ist klar: Breitbandversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und sollte nicht vom Goodwill privater Anbieter abhängen. Das kann der Landrat nur bestätigen und will bei den Prioritäten auch keinen Unterschied zwischen städtischem und ländlichem Raum machen, schließlich wohnen überall Menschen, sind überall Unternehmen angesiedelt, die auf einen schnellen Netzzugang angewiesen sind. Tatsächlich ist ein Internetzugang heutzutage nicht mehr nur noch nice-to-have, sondern unabdingbar notwendig für die gesellschaftliche Teilhabe.

Die BLK wird auf jeden Fall weiterbauen, die Glasfaser im Landkreis vorantreiben. “Mittlerweile dürfen wir sogar graue Flecken erschließen, also Bereiche in denen es zwar schon Internetanschlüsse gibt, diese aber nur unzureichende Bandbreiten liefern”, erklärt Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. So kommt es eben auch, dass die schnelle Glasfaser dort landet, wo sie bisher fast niemand auf dem Schirm gehabt hat. Zum Beispiel hier im Dossental… wo das Leben zwar noch schön entschleunigt abläuft, dafür aber online bald das große Rasen beginnt.

Weihnachtsmarkt in Gondelsheim findet nicht statt

Bürgermeister spricht von Entscheidung der Vernunft, die schweren Herzens fiel

Der für den 10. bis 12. Dezember geplante Weihnachtsmarkt in Gondelsheim ist abgesagt. „Das ist eine Entscheidung der Vernunft, die uns alles andere als leichtfällt“, sagt Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt: „Gemeinsam mit der mitveranstaltenden Arbeitsgemeinschaft Gondelsheimer Vereine haben wir uns für die Absage entschieden.“ Auch wenn die Veranstaltung unter 2G-Regeln möglich gewesen wäre, sprachen letztlich gute Gründe dagegen. „Wir können doch nicht Werbung für den Weihnachtsmarkt machen, während täglich die Inzidenzen steigen und die Krankenhäuser sich füllen. Es ist einfach nicht die richtige Zeit dafür“, findet AGG-Vorsitzender Marc Bürker.   

„Organisatorisch hätten wir das hinbekommen, aber um welchen Preis?“ Auf diese Frage gibt Rupp selbst gleich die Antwort: „Kein Unterhaltungs-Programm, beispielsweise mit Beiträgen der Schulkinder, Abstandsregeln, weniger Besucher und damit würde die gewohnte vorweihnachtliche Stimmung fehlen, die den Gondelsheimer Weihnachtsmarkt auszeichnet.“ Zumal von den Vereinen weitere Bedenken geäußert wurden. „Bei einem so eingeschränkten Angebot stellt sich schlicht die Frage der Wirtschaftlichkeit“, berichtet Bürker. Beim Einkauf von Getränken und Speisen gehen die Vereine in Vorleistung. Angesichts der unsicheren Corona-Situation und der Ungewissheit, wie viele Besucher wirklich kommen, erscheint das den Vereinen als unkalkulierbares Risiko. Zumal die allgemeine Lage es auch schwermacht, genügend ehrenamtliche Helfer für das Betreiben der Stände zu finden.

„In den vergangenen Tagen haben wir die Situation sehr genau beobachtet, immer wieder die möglichen Szenarien durchgeplant und uns ständig abgestimmt“, erklärt Bürgermeister Rupp. Da wenig Hoffnung auf eine Besserung der Corona-Lage in den nächsten Wochen bis zur Veranstaltung bestehe, sei schweren Herzens die Absage die vernünftigste Entscheidung.

Ebenfalls der Pandemie zum Opfer fällt die traditionelle Senioren-Weihnachtsfeier in der Turnhalle. „Aber wie im Vorjahr werden wir uns für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wieder etwas Besonderes als Ersatz einfallen lassen“, verspricht Bürgermeister Rupp.

„Gondelsheim impft wieder!“

Große Impfaktion der Gemeinde Gondelsheim und den Praxen Dr. Kordula Eidt und Dr. Jan Paulus

Samstag, 27. November 2021 von 9 bis 14 Uhr in der Saalbachhalle

Wie bereits angekündigt und durch das Erreichen der Corona-Alarmstufe in Baden-Württemberg mehr als geboten, findet in Gondelsheim wieder eine große Impfaktion statt.

Am Samstag, 27. November 2021 führen die Praxen Dr. Eidt und Dr. Paulus zusammen mit der Gemeinde Gondelsheim in der Saalbachhalle eine Impfaktion – Erst-, Zweit- und Drittimpfungen (Booster) – gegen das Coronavirus durch, vorrangig für alle Patienten der beiden Praxen sowie für interessierte Einwohner Gondelsheims.

Bei Drittimpfungen, sogenannten Booster-Impfungen sollte der Abstand zur 2. Impfung 6 Monate betragen.

Es wird ein mRNA-Impfstoff verabreicht, Comirnaty von Biontech oder, bei Bedarf (Zweit- und Drittimpfungen), Spikevax von Moderna.

Frau Dr. Eidt und ihr Team werden von 9.00 bis 11.00 Uhr; die Mannschaft und Herr Dr. Paulus von 12.00 bis 14.00 Uhr impfen.  

Es bedarf keiner vorherigen Anmeldung. Allerdings liegt die Höchstgrenze bei etwa 80 Impfungen pro Impfteam.

Es werden wieder Nummern vergeben, so dass niemand unnötig in der Schlange stehen muss. Aber, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Impfausweis, soweit vorhanden und Personalausweis sowie Krankenversichertenkarte bitte mitbringen!

Bitte beachten:

Schwere Nebenwirkungen sind selten. Neben allergischen Sofortreaktionen kann bei beiden Impfstoffen innerhalb 3 Wochen nach der Impfung eine Gesichtslähmung (z.B. hängender Mundwinkel) auftreten, die sich i.A. spontan zurückbildet. Weiterhin kann es -sehr selten- zu einer Herzmuskelentzündung kommen, die sich z.B. durch Atemnot und Schmerzen auf der Brust bemerkbar macht. Bei diesen oder anderen ungewöhnlichen Symptomen begeben Sie sich bitte umgehend in ärztliche Behandlung.

Die Einverständniserklärung mit Anamnese, die Sie bitte zum Impftermin unterschrieben mitbringen.

Einwilligungserklärung

Den ausführlichen Aufklärungsbogen bitte unbedingt vorher durchlesen:

Aufklärungsbogen

Weiteres Informationsmaterial zu den Impfungen finden Sie auch unter:

www.hausarzt-gondelsheim.de

Förster unterwegs

Warum in Gondelsheim Bäume gezählt werden

Quelle: BNN Brettener Nachrichten vom 2. November 2021 (Franz Lechner)

Immerhin 343 Bäume von etwa 550 Bäumen in der Feldflur um Gondelsheim konnten Christian Feldmann und Stephanie Bauer bereits erfassen. Jetzt hoffen sie darauf, dass noch mehr Grundstückseigentümer mitmachen. An acht verschiedenen Tagen waren der Leiter des Forstbezirks Unterland Christian Feldmann und seine Kollegin, die für die Stadt Karlsruhe arbeitende Försterin Stephanie Bauer, im Frühjahr und Sommer rund um Gondelsheim unterwegs.

Ihre Aufgabe: Einen Baumkataster von Gondelsheims Bäumen in der Feldflur erstellen. „Wir wollten alle Bäume des Offenlandes kartieren, die einen Stammdurchmesser von mindestens 80 Zentimeter haben, beziehungsweise alle Bäume, die einen hohen Wert für die heimische Natur haben“, berichten die beiden Förster.

Dass die beiden Forstbeamte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit bis jetzt nur von etwa einem Drittel aller Gondelsheimer Grundstückseigentümer die Genehmigung erhielten, auf ihren Grundstücken die Bäume zu erfassen, liegt auch an dem, was Gondelsheims Bürgermeister Markus Rupp (SPD) den „Gondelsheimer Weg“ nennt.

„Wir wollen die Leute nicht mit Verboten und Strafen davon überzeugen, ihre Obst- und andere Bäume im Offenland zu bewahren, sondern wir wollen sie vom Wert, den diese Bäume für unsere Landschaft und unsere Natur haben, überzeugen“, erklärt Rupp. Dazu gehört auch, dass die Gemeinde den Besitzern von Streuobstwiesen oder anderen Grundstücken bei der Pflege ihrer Bäume Unterstützung und Beratung durch den Gondelsheimer Baumwart anbietet. „Außerdem bezahlen wir die Jungbäume, die anstelle alter, toter Obstbäume neu angepflanzt werden“, erklärt Rupp.

Deshalb war auch die Teilnahme am Baumkataster freiwillig. „Da wir nicht einfach ohne die Einwilligung der Menschen deren Bäume erfassen wollten, haben wir alle Grundstücksbesitzer angeschrieben und sie um ihre Zustimmung gebeten“, erklärt Rupp, warum bisher nur ein Teil der Bäume erfasst werden konnte.

Immerhin 343 Bäume von etwa 550 konnten Christian Feldmann und Stephanie Bauer bereits erfassen. „Dabei haben wir nicht nur alle einzelnstehenden landschaftsprägenden und die Bäume der Streuobstwiesen in den Kataster aufgenommen, sondern auch deren Gesundheitszustand und die Habitatsstrukturen an den Bäumen“, berichtet Feldmann und seine Kollegin erklärt: „Habitatsstrukturen sind Lebensräume für verschiedene Tierarten, also beispielsweise Baumhöhlen für Fledermäuse und Vögel, Totholzstrukturen für Insekten oder auch Efeu, unter dem Insekten geschützt überwintern können.“

60 Prozent der erfassten Bäume waren in einem guten bis sehr guten Zustand, 23 Prozent leicht und 15 Prozent stark geschädigt, berichten die Förster. Erfreulich, dass fast 60 Prozent aller erfassten Bäume Habitatstrukturen aufweisen. Neben dem ästhetisch-landschaftsprägenden Aspekt sind es diese Strukturen, die die Bäume so wertvoll machen.„Wir konnten bei unserer Kartierung der Bäume in den verschiedenen Höhlen einen Waldkauz, Fledermäuse, wilde Bienen und auch brütende Singvögel beobachten“, erzählt Bauer. Der Erhalt dieser letzten Naturräume ist es, der Feldmann und Bauer am Herzen liegt. In der um Gondelsheim zu einem großen Teil von intensiver Landwirtschaft geprägten Landschaft sei es wichtig, die letzten Naturrefugien zu erhalten, sind sich die beiden mit Bürgermeister Rupp einig.

Gemeinsam hoffen sie darauf, dass die Zahl der Grundstücksbesitzer, die freiwillig am Gondelsheimer Baumkataster teilnehmen, noch deutlich steigt. „Die Erfassung der Bäume ist ja kein statischer Vorgang, er wird nächstes Jahr sicher noch fortgeführt“, freuen sich Feldmann und Bauer jetzt schon auf die nächsten Touren durch die Gondelsheimer Gemarkung.

Gondelsheimer Baumkalender ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich

Ab sofort ist im Bürgerbüro ein Baumkalender mit traumhaften Bildern von Gondelsheimer Bäumen für das Jahr 2022 erhältlich. Die Bilder entstanden bei der Kartierung von vielen sehenswerten Exemplaren auf der Gondelsheimer Gemarkung durch Frau Stephanie Bauer und Herrn Christian Feldmann.

Der qualitativ hochwertige Kalender bietet sich wunderbar als kleine Aufmerksamkeit oder als kleines Geschenk für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit sowie für einen guten Start in das neue Jahr an.

Der Preis liegt bei 8 Euro pro Stück und ist im Bürgerbüro zu den bekannten Öffnungszeiten erhältlich.

Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Früherer Gondelsheimer Schulleiter Manfred Haag wurde 70

Bürgermeister Markus Rupp überbrachte Glückwünsche

Der Erfolg der Gemeinschaftsschule Gondelsheim hängt für Bürgermeister Markus Rupp untrennbar mit dem Namen Manfred Haag zusammen. 2013 hatte man sich gemeinsam auf den Weg dorthin gemacht. Im Sommer 2015 sagte Manfred Haag, als die neue Schulform erfolgreich ins Laufen gekommen war, dann Adieu und verabschiedete sich in den wohlverdienten Ruhestand.

Nun feierte Manfred Haag seinen 70. Geburtstag. Was Rupp zum Anlass nahm, seinem langjährigen schulpolitischen Weggefährten und Mitstreiter zu gratulieren – ganz persönlich, aber auch namens der Gemeinde Gondelsheim.

„Unvergessen bleibt Deine Zeit als Konrektor und dann als Rektor an unserer Kraichgauschule. Ohne Dein Engagement wären wir niemals Gemeinschaftsschule geworden. Dafür gilt es an einem solchen Tag nochmals Danke zu sagen“, gab Rupp Manfred Haag neben einem Geschenk auch Dankesworte mit auf den Weg.

Neuer Service des Landratsamtes Karlsruhe

Online-Karte gibt Übersicht über Impfmöglichkeiten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Kreis Karlsruhe. Um einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu bieten, wie man im Moment im Stadt- und Landkreis Karlsruhe eine Coronaschutzimpfung – gleich ob Erst-, Zwei- oder Boosterimpfung – erhalten kann, hat das Landratsamt auf seiner Homepage unter www.landkreis-karlsruhe.de/coronavirus und auf dem gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe betriebenen Corona-Portal unter www.corona.karlsruhe.de eine interaktive Karte freigeschaltet.

Die Karte beinhaltet zum einen die bekannte Übersicht über Arztpraxen, die über ihren eigenen Patientenstamm hinaus Impfangebote gemeldet haben. Neu sind vier dauerhafte Impfstützpunkte, an denen man sich an mindestens einem Tag pro Woche und nach vorheriger Terminvereinbarung in der Zeit von 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr impfen lassen kann: mittwochs und sonntags in Graben-Neudorf in der Pestalozzi-Halle, Pestalozzi-Straße 2a, an Samstagen in Bretten beim DRK Ortsverein, Breitenbachweg 3, sowie an Sonntagen in Bruchsal in der Sporthalle am Hallenbad, Sportzentrum 3. Beginn ist am Mittwoch, 17. November. 200 Impfungen werden pro Tag in diesen Stützpunkten möglich sein. Für den südlichen Landkreis ist ein Impfstützpunkt in Ettlingen in der Bürgerhalle in Ettlingenweier vorgesehen.

Aufgeführt in der Karte werden auch sogenannte Pop-Up-Impfungen der Mobilen Impfteams: Für den Landkreis sind bereits Termine in Dettenheim, Malsch, Marxzell und Walzbachtal eingestellt. Weitere Termine werden schon in Kürze folgen.

Und schließlich werden in der Karte auch Impfaktionen in Kommunen eingepflegt, die die Bürgermeisterämter in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und in Eigenregie vor Ort organisieren, sofern sie dem Landratsamt mitgeteilt werden. Ob es sich bei diesen einmaligen Impfangeboten um offene Angebote oder solche mit Terminvergabe handelt, wird in der Karte ebenso angezeigt wie die jeweiligen Kontaktadressen und Buchungsinformationen. Komplettiert wird die Karte mit Impfmöglichkeiten auf dem Gebiet der Stadt Karlsruhe.

Ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass alle Impftermine sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner in Anspruch nehmen können, nicht nur Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Kommune. Ebenso ist es selbstverständlich möglich, Impftermine außerhalb des Stadt- und Landkreises Karlsruhe wahrzunehmen.

Die Termine werden ständig fortgeschrieben, deshalb lohnt sich der regelmäßige Blick in die Karte

Corona-Tests („Bürgertestung“) wieder kostenlos in Deutschland

Der Weg der Gemeinde Gondelsheim hat sich als richtig erwiesen

Seit dem 13. November 2021 können asymptomatische Personen in Deutschland wieder kostenfrei mindestens einen Antigenschnelltest durchführen lassen. Das war in Gondelsheim auch nach dem 11. Oktober so geblieben.

Überwachte Antigen-Tests zur Eigenanwendung fallen nicht hierunter. Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundesgesundheitsministeriums, die dies regelt, trat am 13. November in Kraft. Damit hat jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche – und dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Rathausinformation

Aufgrund einer Schulung bleibt das Bürgerbüro am Mittwoch, den 24. November 2021 ganztägig geschlossen.

Auch die telefonische Erreichbarkeit der Zentrale ist stark eingeschränkt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der anderen Ämter sind aber telefonisch zu erreichen. Die Durchwahlen entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.gondelsheim.de.

Wir bitten um Verständnis und Beachtung.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister