Der Bürgermeister informiert KW 21

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute ist einmal nicht „Corona“ das Eingangsthema, schließlich geht im Rathaus Gondelsheim eine Ära zu Ende:

Ende Mai, ist alles vorbei!

Nach fast vier Jahrzehnten im Amt geht Hauptamtsleiter Lothar Rapp in den Ruhestand

Quelle: Hügelhelden.de

Entspannt steht er da, in der mäßig warmen Mai-Sonne – in bequemen Latschen und im babyblauen Poloshirt. Warum auch nicht, schließlich ist Lothar Rapp ein frischgebackener Ruheständler und darf sich nach arbeitsreichen Jahrzehnten fortan verdient ausruhen. Hinter ihm ragt das altehrwürdige Rathaus in die Höhe, es war fast 40 Jahre lang der Arbeitsplatz von Lothar Rapp.

1984 kam der ursprünglich aus dem Enzkreis stammende Verwaltungs-Profi nach Gondelsheim und übernahm dort die Stelle des Hauptamtsleiters, damals noch unter Bürgermeister Hans-Peter Willy. Beruflich, nach einer im Wesentlichen recht langweilig empfundenen Ausbildung bei der Gemeinde Neulingen, war die neue Herausforderung für Lothar Rapp ein echter Volltreffer. “Ein super Job”, so Lothars knackiges Fazit. Besonders geschätzt hat er daran die Vielseitigkeit. Im Grunde war er als Hauptamtsleiter für vieles zuständig: Personal, Bauangelegenheiten, Gutachten und sogar als Standesbeamter verbrachte Lothar Rapp seine Tage in Gondelsheim.

Langeweile? Fehlanzeige.

Auch wenn Lothar Rapp nach den ersten Jahren in Gondelsheim in Bruchsal seine neue Wohn- und Wahlheimat gefunden hat, war er doch der kleinen Kraichgau-Gemeinde immer treu und von morgens bis abends stets hier anzutreffen. Besonders schätzt er die Eigenständigkeit Gondelsheims und die Standhaftigkeit im Zuge der Gemeindegebietsreform Anfang der 70er Jahre. Seither habe sich Gondelsheim immer wieder behauptet, alle Fördergelder konsequent angezapft und so neben der eigenen Souveränität auch ein stetiges Wachstum vorangetrieben. In der Tat wächst keine Gemeinde im Kraichgau schneller als Gondelsheim, erst kürzlich wurde die Marke von 4000 Einwohner/Innen geknackt.

Highlights gab es deshalb in den zurückliegenden vier Jahrzehnten jede Menge für Lothar Rapp, besonders gerne erinnert er sich noch an den Anschluss Gondelsheims an das Stadtbahnnetz.

Nur die Umsetzung der Bahnunterführung hat in seiner Amtszeit leider nicht mehr geklappt, erzählt Lothar mit Bedauern und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu, dass er damit auch nicht Wirklich gerechnet habe. Dafür sei der Prozess, bei dem sehr viele Parteien im Boot sitzen, eben zu komplex – lange könne es aber nun nicht mehr dauern.

Gerne hätte er gemeinsam mit seinem Chef, Bürgermeister Markus Rupp und seinen Kollegen ein rauschendes Abschiedsfest und seinen Ausstand gefeiert, aber aus bekannten Gründen ist dies eben derzeit nicht möglich. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und so hofft Lothar Rapp den Start in seinen Ruhestand im Sommer nachfeiern zu können.

Langweilig wird ihm indes auf jeden Fall nicht, an Beschäftigung hapert es in keinster Weise. “Ich falle in kein Loch” sagt er sicher und gibt eine kleine Kostprobe seiner To-Do-Liste zum Besten: Gartenarbeit, Wandern, Reisen – am liebsten nach Norwegen und natürlich viel Zeit mit den Kindern und den zwischenzeitlich sechs Enkeln verbringen.

Unser Jugendtreff „Bounty“ informiert: Anblasen II

Nach weiteren zwei Monaten »unter Wasser« erhielt unser U-Boot über Funk erneut die Order. »Anblasen«, Luft in die Tanks, auf »Sehrohrtiefe« steigen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes erlaubt uns nun wieder ein vorsichtiges Öffnen des Jugendtreffs für den Betrieb. Wir dürfen also wieder Gäste empfangen – unter den Voraussetzungen allerdings, dass:

  • ein Besucher sich vor Beginn eines Treffs angemeldet haben muss;
  • die maximale Besucherzahl für einen Treff nicht überschritten wird;
  • eine Maske getragen wird (FFP2 oder medizinische Maske ab 14. Lebensjahr Pflicht);
  • die Mindestabstände (1,5 Meter) eingehalten werden;
  • bei Krankheitssymptomen oder einem positiven Test von einem Besuch abgesehen wird;
  • die weiteren Anweisungen und Hygienevorschriften der Corona-Verordnung eingehalten werden.

Leider ist damit „ein normaler Offener Betrieb nach wie vor kaum möglich“, wie es Martin Bachhofer von der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V. in einem Kommentar zur Neuverordnung auf den Punkt brachte. Aber immerhin! Wann immer möglich, werden wir auf unser Außengelände ausweichen. Auch erste Aktionen werden sicher möglich sein!

Eine gute Nachricht zum Schluss! Wir haben dieses Jahr unseren Urlaub absichtlich so gelegt, dass es für das Restjahr (mit Ausnahme der Weihnachtsferien) zu keinen urlaubsbedingten Schließzeiten kommen wird. Wir haben also auch über die Pfingst- und Sommerferien durchgehend für euch geöffnet!

Terminvorschau:

  • Der nächste offene Sonntag ist am 13. Juni.

Wichtiger Hinweis:

Bis auf Weiteres ist vor dem Besuch eines Treffs nach wie vor eine Anmeldung notwendig. Wir brauchen dazu euren Namen, Anschrift, Telefonnummer. Ihr könnt uns anrufen: (0 72 52) 7 79 98 31 oder auch gerne eine E-Mail schicken: jz.gondelsheim@awo-ka-land.de. Vielen Dank für euer Verständnis!

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Diana Gattung)

Gemeindeverwaltung unterstützt Gastronomie und Vereine mit Starterset „Selbsttests“

Das kommunale Testzentrum Gondelsheim reagiert

Gastro- und freizeitfreundlichere Öffnungszeit am Freitag

Das kommunale Testzentrum Gondelsheim wird nun mit den seit Samstag einhergehenden Öffnungsschritten und den damit notwendigen Teststrategien eine noch wichtigere Rolle spielen.

Deshalb hatte Bürgermeister Markus Rupp gestern Abend Zita Follner (DRK) und Thomas Kessler (Tom’s Medical Service) zu einer Besprechung ins Rathaus eingeladen.

Verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für die bisher schon geleistete, tolle Arbeit des Testteams im alten Feuerwehrhaus einigte man ich auf zwei Änderungen:

  1. Im Rahmen der Verfügbarkeit der Testkapazitäten ist es künftig auch möglich, sich mehrmals wöchentlich kostenlos im Zentrum testen zu lassen. Gerade für bisher noch nicht mit einem Impfschutz (vollständig) versehene Mitbürger eröffnen sich dadurch deutlich bessere Möglichkeiten.
  • Die Öffnungszeiten werden freitags von bisher 13.00 bis 15.00 Uhr auf nun 15.00 bis 17.00 Uhr verschoben. Dies erscheint uns sowohl für Arbeitnehmer attraktiver als auch „gastro- und freizeitfreundlicher“. Diese Änderung gilt ab dem 28. Mai 2021.

Öffnungszeiten des kommunalen Testzentrums:

Montag:    7.00 – 9.00 Uhr

Mittwoch:16.00 – 18.00 Uhr

Freitag:   15.00 – 17.00 Uhr

Samstag:10.00 – 12.00 Uhr

Um den Gastronomen und ihren hoffentlich zahlreichen Gästen einen guten und sicheren Start zu ermöglichen, hat die Gemeindeverwaltung den öffnenden Betrieben ein Test-Starterset von 10 Selbsttests für das Personal kostenlos zur Verfügung gestellt.

Weitere Exemplare können zum Einkaufspreis von der Gemeinde erworben werden, was etliche Betriebe bereits getan haben. „Sicherheit geht vor und schließlich wollen wir unsere Freiheit nicht aufs Spiel setzen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. Bei seiner Einweisung der Gastronomen vor Ort in wahrlich nicht leichte Bedingungen wurde von allen der Wunsch geäußert, dass die Gäste die Auflagen doch bitte akzeptieren mögen.

Auch die Vereine, die endlich wieder Freiluftsport – kontaktlos in einer maximal 20er Gruppe – betreiben können, erhalten von der Gemeinde Gondelsheim ein Set von 50 Selbsttests für Sportler und Betreuer gratis. Diese können mittwochs nachmittags im Bürgerbüro abgeholt werden.  

Die eigentlich vorgesehene zweite Aktion „Impfen für alle“ mit unseren Hausärzten ist momentan aufgrund erneuter (ärgerlicher) Engpässe bei der Impfstofflieferung leider noch nicht möglich!

ERINNERUNG2. Impfung für über 60jährige Gondelsheimer

Am Freitag, 11. Juni 2021 findet der 2. Impfdurchgang für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger über 60 Jahre in der Saalbachhalle statt

Alle, die beim 1. Impfdurchgang geimpft wurden, kommen bitte wieder zur gleichen Zeit wie am 30. April 2021 in die Saalbachhalle

Mitzubringen sind nur noch der Personalausweis und – falls vorhanden – der Impfpass

Alle, die bereits beim ersten Mal vom DRK abgeholt wurden, werden auch dieses Mal abgeholt

Bei Fragen: Frau Papadopoulos, Tel. 07252 944411

Ihre Gemeindeverwaltung Gondelsheim

Landkreis setzt künftig spezielles Impfmobil ein

Um Menschen zu erreichen, die gar nicht oder nur mit großen Umständen an die Kreisimpfzentren kommen können, wurde an den Zentralen- und Kreisimpfzentren von Beginn an mobile Einsatzteams stationiert. Jedes Team setzt sich aus einem Arzt, einer oder zwei medizinischen Fachkräften und einer Person für die Dokumentation zusammen. Sie fuhren mit Dienstwagen des Landratsamtes oder von Rettungsdiensten zunächst an alle Pflegeheime und Seniorenzentren, um vor Ort Impfungen vorzunehmen.

Als diese Aufgabe erledigt war, fuhren die mobilen Teams zu Einrichtungen der Eingliederungshilfe, an sonderpädagogische Bildungseinrichtungen, Dialysezentren, Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete oder Obdachlose sowie an Justizvollzugsanstalten – also allesamt in Einrichtungen, wo viele Menschen auf engem Raum leben und deshalb ein erhöhtes Risiko besteht, dass Infektionen verbreitet werden. Parallel dazu bieten die Mobilen Teams in Kooperation mit den Städten und Gemeinden in sogenannten „Pop-Up-Zentren“ vor Ort Impfungen für Berechtigte an. Rund 14.000 Impfungen wurden vom 22. Januar bis heute alleine über die an den Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld stationierten mobilen Teams vorgenommen.

Im Hinblick auf das absehbare Ende der Impfpriorisierung hat der Landkreis in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz jetzt ein spezielles Impfmobil in Dienst genommen, das auf dem Areal der gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft im Landkreis in Bruchsal erfolgreich seinen Testlauf absolvierte. Impfwillige aus sozial schwachen Strukturen wurden dabei niederschwellig an eine Impfung herangeführt. Das Fahrzeug bietet den Vorteil, dass es nicht jedes Mal neu auf- und abgerüstet werden muss und dass nicht immer wieder Räumlichkeiten für die Impfungen bereitgestellt werden müssen. Die Teambesatzungen finden im Fahrzeug alle für die Impfungen vor Ort notwendigen Ausrüstungsgenstände vor, so dass nur der Impfstoff eingeladen werden muss und dann schnell an die verschiedenen Einsatzorte gefahren werden kann. Im Fahrzeug können dann die Impfungen vorgenommen werden.

Das Impfmobil soll zukünftig insbesondere für Personengruppen eingesetzt werden, die für Impfungen schwer erreichbar sind, zum Beispiel für Nachbarschaften mit geringer Impfquote oder stärkerem Infektionsgeschehen. Schon in Aussicht genommen sind Impfungen an einer Moschee und an einem Tafelladen.

Neue Mitarbeiterinnen in der Gemeindeverwaltung Gondelsheim stellen sich vor

Die Gemeindeverwaltung Gondelsheim begrüßt neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Reihen.

Renate Papadopoulos: „Ich bin 45 Jahre alt und wohne in Bretten. Seit 1. März bin ich im Vorzimmer vom BM Rupp.

Im Rahmen einer Umschulung habe ich bereits letztes Jahr ein siebenmonatiges Praktikum in der Gemeindeverwaltung Gondelsheim absolviert. Vorher war ich knapp 25 Jahre in der Krankenpflege tätig, davon fast 20 Jahre als Fachkrankenschwester für Intensivmedizin und Anästhesie. Ende Februar habe ich meine Umschulung zur Verwaltungsfachangestellten für Landes-und Kommunalwesen erfolgreich abgeschlossen. Diesen Entschluss bereue ich nicht und bin offen und gespannt auf neue Herausforderungen in der öffentlichen Verwaltung.“

Zimmer Nr. 1.01

Tel. 07252 9444-11

Mail: renate.papadopoulos@gondelsheim.de

Roman Hauk: „Ich bin seit Dezember 2020 halbtags im Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung Gondelsheim tätig und stehe Ihnen bei Fragen bezüglich Ordnungsrecht und Friedhofsangelegenheiten gerne zur Verfügung. Meine Ausbildung im mittleren Verwaltungsdienst habe ich im Regierungspräsidium Karlsruhe erfolgreich abgeschlossen.

Ich wohne im Nachbarort Neibsheim und in meiner Freizeit treffe ich mich gern mit Freunden und gehe meinem Hobby, dem Fußball spielen nach.“

Zimmer Nr. 1.04

Tel. 07252 9444-53

Mail: roman.hauk@gondelsheim.de

NABU – Schwalben willkommen!

Von Rudi Kühfusz (NABU Ortsgruppe Bretten)

An zwei Familien aus Gondelsheim wurden vom NABU die Urkunden „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgehändigt. Bei Hildegard Glesing in der Bruchsaler Straße brüten Mehlschwalben an der Hausfassade unter dem Dachvorsprung. Die Mehlschwalben sind dort in 9 Nestern am Brüten. Die Mehlschwalbe hat ihren Namen aufgrund ihrer reinweißen Unterseite – als hätte sie im Mehl gesessen.

Ein seit Jahren stabiles Schwalbenvorkommen befindet sich bei Familie Schmidt im Dossental, einer naturidyllischen Ecke von Gondelsheim. Über 30 Nester sind in den Stallungen vorhanden und auch in diesem Jahr wieder zahlreich von Rauchschwalben belegt. Die Rauchschwalbe ist auf der Vorderseite an Stirn und Kehle rotbraun gefärbt. Die Oberseite ist metallisch glänzend und schwarzblau.

Ein „Kuriosum“ aus dem Brutgeschehen vom letzten Jahr ist auf dem Bild mit den jungen Rauchschwalben zu erkennen. Auf dem Kotbrett ist links das Nest eines Hausrotschwanz-Paares zu erkennen. In unmittelbarer Nachbarschaft und friedlicher Koexistenz haben sowohl Rauschwalben und auch Hausrotschwänze ihre Jungen großgezogen.

Vom 27. Juni – 17. JuliGondelsheim radelt fürs Klima2021 zum zweiten Mal dabei

Die Gemeinde Gondelsheim bzw. ihre Bürgerinnen und Bürger treten erneut für ein gutes Klima in die Pedale.

Ziel der bundesweiten Aktion ist es, dass die Städte und Gemeinde darum ringen, wer die meisten Kilometer erradelt und so gleichzeitig den CO²-Ausstoß reduziert.

Konnten im letzten Jahr schon 55 Personen in sechs Mannschaften insgesamt 14.997 km für Gondelsheim radeln, hofft die Gemeindeverwaltung und Bürgermeister Markus Rupp in diesem Jahr auf noch mehr Teilnehmer, noch mehr Kilometer und eine noch höhere CO²-Einsparung als in 2020 mit 1.280 kg.

Geradelt wird in diesem Jahr vom 27. Juni bis 17. Juli. In dieser Zeit gilt es für die Teilnehmer so viel wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren und die Kilometerzahl auf der Homepage  www.stadtradeln.de einzutragen. Angetreten wird in Teams, wobei auch eigene Teams gebildet werden können. Im letzten Jahr siegte das Team „Seitenstecher“. Das „Offene-Team Gondelsheim“ ist beispielsweise schon offen für Mitradelnde.

Auch unsere Gondelsheimer Vereine und deren Abteilungen können in eigenen Teams losradeln und den kameradschaftlichen Wettkampf suchen. In Corona-Zeiten zudem eine schöne Abwechslung. 

Ebenso sind Firmen, Schulklassen oder Familien herzlich zum Mitmachen eingeladen, sagt Bürgermeister Markus Rupp und hofft auf eine rege Teilnahme!

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister