Der Bürgermeister informiert KW 16

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 10. März 2021 hat die Vor-Ort-Impfung für über 80-Jährige durch ein Mobiles Impfteam in Gondelsheim stattgefunden. Unsere Gemeinde gehörte damit zu den Pionieren solcher Impfungen in der Region.

Nun ist es der Gemeinde Gondelsheim gelungen – Sie konnten des der Titelseite entnehmen – die sinnhafte Impfung auch für Ü 70 nach Gondelsheim zu holen.

Nach Zaisenhausen ist Gondelsheim hier wieder die zweite Gemeinde im Landkreis, die das für Ihre Bürgerinnen und Bürger anbietet. Wir können dabei nun natürlich auf die mit nicht wenig Aufwand aufgebaute Infrastruktur vom März zurückgreifen. Neben dem Einsatz von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung hat uns auch der DRK Ortsverein mit seinem Vorsitzenden Claus Steinbach sofort wieder Unterstützung zugesagt.

Ebenso stehen wir mit unseren beiden Hausärzten wegen ähnlicher Impftage in der Saalbachhalle nach Vorhandensein von genügend Impfstoff für die Praxen im engen Kontakt.

Einmal mehr haben wir entschlossen zugepackt als sich eine Chance für Gondelsheim bot. Danke dafür auch meinen motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

Gondelsheim eröffnet ein „Open-Air-Bürgerbüro“ hinter dem Rathaus

„Die geringe Ansteckungsgefahr im Freien ermöglicht den kreativen Bürgerservice“

Die Bürgerinnen und Bürger können derzeit pandemiebedingt mit ihren Anliegen nicht ins Gondelsheimer Rathaus gehen – zumindest nicht ohne Termin. Deshalb geht nun das Rathaus zu den Menschen. Am Mittwoch, 5. Mai öffnet das Bürgerbüro seine neue „Außenstelle“ und zwar – wie der Name schon sagt – im Freien direkt hinter dem Rathaus. Immer mittwochs von 15 bis 19 Uhr können die Gondelsheimer dann dort Pässe beantragen, Dokumente beglaubigen lassen, Informationen einholen – eben all die Dinge erledigen, die sie von ihrem Bürgerbüro gewohnt sind und das ganz ohne vorherige Anmeldung.

„Unsere Aufgabe als Verwaltung ist es, die Menschen hier im Ort zu unterstützen und ihnen zu helfen. Jetzt im Frühjahr hat sich für uns die Möglichkeit ergeben, im Freien einen zusätzlichen Service anbieten zu können, der drinnen derzeit so leider nicht möglich ist“, sagen Bürgermeister Markus Rupp und Bürgerbüro-Leiterin Tanja Canelas unisono.

Diese Möglichkeit sieht die Gemeindeverwaltung auch durch einige neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Aerosolforschung gegeben, nach dem die Ansteckungsgefahr im Freien kaum gegeben oder zumindest um ein Vielfaches geringer ist als in geschlossenen Räumen.

„Wenn sich schon die Gelegenheit bietet, dann wollen wir diese auch nutzen. Gerade von Ihrem Rathausteam dürfen die Bürgerinnen und Bürger Flexibilität sowie den Mut zu unkonventionellen Lösungen erwarten. Beides haben wir schon häufiger unter Beweis gestellt“, betont Rupp.

In einem Punkt ändere sich aber nichts, macht er deutlich: „Natürlich werden auch bei dieser Lösung alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und alle Vorschriften eingehalten.“ Die technischen Voraussetzungen werden jedenfalls alle geschaffen, um den gewohnten Bürgerservice auch unter freiem Himmel zu ermöglichen. Alles ist also vorbereitet für das „Open-Air-Bürgerbüro“. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und der Himmel immer wieder mittwochs seine Schleusen geschlossen halten.

Ab dem 5. Mai ist das Open-Air-Bürgerbüro immer mittwochs von 15 bis 19 Uhr im Freien hinter dem Rathaus beim rückwärtigen Eingang geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

 Gondelsheimer Haushalt einstimmig verabschiedet

Plus in der Kasse und das ohne Steuererhöhungen

Für Rupp sind solide Finanzen Grundlage für zielgerichtetes Handeln und nennt als Schwerpunkte Klimaschutz, Bildung, Digitalisierung und Wohnqualität

Solide, mit Maß und Mitte – die Worte fielen am häufigsten im Zusammenhang mit dem einstimmig vom Gemeinderat verabschiedeten Gondelsheimer Haushalt. Hört sich unspektakulär an, ist in diesen Zeiten aber alles andere als selbstverständlich.

Während andere Kommunen mit Defiziten rechnen, weist Gondelsheim am Ende des Jahres wohl ein Plus in der Kasse auf. Und das alles ohne Steuererhöhungen. „Solide Finanzen sind die Grundlage für zielgerichtetes Handeln“ betont Bürgermeister Markus Rupp und nennt weitere Gründe für die erfreuliche Finanzsituation: „Die Ausweisung von Gewerbegebieten und Ansiedlung von mittelständischen, relativ krisenunabhängigen Betrieben zahlt sich nun ebenso aus wie die gestiegene Bevölkerungszahl mit damit einhergehenden finanziellen Zuweisungen.“

Das durch die soliden Finanzen ermöglichte zielgerichtete Handeln soll vor allem in den Bereichen Klimaschutz, Umwelt, Natur sowie Bildung und Kinderbetreuung erfolgen. Zudem geht es darum, den Weg der Digitalisierung weiter zu beschreiten. „Letztlich lautet unser Ziel, die Wohn- und Lebensqualität weiter zu fördern. Und dazu dienen, beziehungsweise daran richten sich die geplanten Maßnahmen aus“, so Rupp. Ein Baustein steht schon mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes. Fast eine Million Euro stellt Stuttgart dafür in den kommenden Jahren bereit und Gondelsheim steuert weitere 600.000 Euro bei, um beispielsweise Gebäude nachhaltig energetisch zu sanieren, für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur – dazu zählen unter anderem neue Radwege.

Lang ist die Liste an Umweltmaßnahmen, die im laufenden Jahr umgesetzt werden. Der Vogel- und Insektenschutz wird gefördert durch innerörtliche Blühstreifen mit einem Gesamtumfang von rund 1200 Quadratmetern sowie die Aufstellung eines Baumkatasters zum Erhalt schützenswerter Baumbestände oder dem Aufforstungsprojekt 4.000 Bäume für 4.000 Gondelsheimer. Hinzu kommt die Zertifizierung für den nachhaltigen European Energy Award, die Einführung eines Klimamanagers gemeinsam mit der Stadt Bretten sowie die Umstellung auf LED-Beleuchtung in der Saalbachhalle.

Bei all dem darf eines nicht vergessen werden: „Die aktuellen Maßnahmen sind die Fortsetzung und Teil einer seit vielen Jahren verfolgten Strategie zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität“, macht Bürgermeister Rupp deutlich und ergänzt: „Seit mehr als 20 Jahren investiert die Gemeinde kontinuierlich in den Klimaschutz. Wir haben schon konkrete Projekte umgesetzt, als das Thema noch nicht in der Öffentlichkeit stand oder andere nur darüber geredet haben.“

Vergleichbares gelte ebenso für andere wichtige Themen für die Gemeinde. „Die Investitionen in die Kraichgauschule sowie das neue Feuerwehrhaus waren die größten, die die Gemeinde jemals getätigt hat. Aus dem Wagnis wurde ein Erfolgserlebnis“, führt er weiter aus. Die Kraichgauschule sei inzwischen ein echtes Aushängeschild: „Knapp 500 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region sprechen eine deutliche Sprache.“ Auch da geht es ihm um Kontinuität. Für die weitere Digitalisierung der Schule sieht der Haushalt 100.000 Euro vor. Fortlaufend auch die Investitionen in die beiden Kindergärten „Am Saalbach“ und „Schneckenhaus“. Mehr als 2,4 Millionen Euro war der Gemeinde in den vergangenen Jahren die bestmögliche Betreuung des Nachwuchses wert. „Nicht von ungefähr haben viele junge Familien Gondelsheim als ihren Wohnort gewählt“, berichtet Rupp. Der Bildungs- und Betreuungsstandort erhält eine weitere Stärkung durch ein neues Betreuungsangebot für Kleinkinder bis 3 Jahre. Und auch für die Älteren wird das Freizeitangebot weiter ausgebaut mit der Einrichtung eines Volleyballfeldes auf dem Bolzplatz Wiesenstraße.

Das zielgerichtete Handeln besitzt also viele Facetten und kommt, wie erwähnt, ohne Steuererhöhungen aus und auch ohne neue Kredite – eigentlich. Das „eigentlich“ bezieht sich auf die vom Gemeinderat beschlossene fremdfinanzierte Beteiligung an „Netze BW“. Mit 1,17 Millionen Euro steigt die Gemeinde dort ein. Aber das Engagement ist auf vier Jahre begrenzt und nach dieser Zeit fließt die komplette Summe garantiert wieder in die Gemeindekasse zurück, zuzüglich weiterer 120.000 Euro an Zinsen. Was die Gemeinde mit diesem Überschuss zu unternehmen gedenkt, weiß Rupp auch schon: „Das Geld kommt vollständig weiteren Projekte des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes zugute.“

„ZusammenSammeln“ – „Gondelsheim putzt sich heraus“

Ortsputzete in Corona-Zeiten eben mal anders

Auch 2021 ist alles irgendwie anders. Doch nachdem 2020 die Ortsputzete coronabedingt ganz entfallen musste, hat sich die Gemeindeverwaltung mit Unterstützung des Gewerbevereins dieses Jahr eine Alternative überlegt:

Gondelsheim putzt sich heraus – „ZusammenSammeln“: Ab sofort kann jede und jeder zu den Öffnungszeiten vor dem Rathaus-Haupteingang eine Ortsputzete-Tasche – gesponsert vom Gewerbeverein – abholen.

Ausgestattet mit Handschuhen und Öko-Müllbeuteln darf dann fleißig zusammengesammelt werden, was man eben so findet. Alles Gesammelte kann beim Bauhof in Gondelsheim abgegeben werden. Bitte legen Sie die vollen Müllbeutel zwischen Bauhof und Saalbachhalle beim großen grünen Container ab, die Bauhofmitarbeiter kümmern sich dann darum.

Beteiligen Sie sich und helfen Sie mit, Gondelsheim weiterhin sauber und schön zu halten! Wir freuen uns über alle, die teilnehmen.

Und als kleines Highlight: Fotos von der eigenen Aktion oder skurrile Fundstücken können per E-Mail an renate.papadopoulos@gondelsheim.de gesendet werden. Die Bilder werden dann in einer Collage auf dem gemeindlichen Facebook-Auftritt “Gondelsheim informiert“ gezeigt.

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

„ZusammenSammeln“ – Wettbewerb „Müllsammeln“ des Jugendtreffs

Wie in den Vorjahren unterstützt das »Bounty« die tolle Gemeinde-Aktion der Ortsputzete. So waren wir beiden Jugendtreff-Leiter, kaum dass wir den Aufruf gelesen hatten, mit Schubkarre, Zange und zwei Müllsäcken bewaffnet, unterwegs, um die unschönen Hinterlassenschaften leichtfertiger Zeitgenossen zu entfernen.

Dazu hatten wir uns diesmal nicht klassischerweise den Ortskern vorgenommen, sondern die eben im ersten Frühlingsgrün erblühende Natur. Mit der Runde von der katholischen Kirche um den Grillplatz grasten wir zudem einen beliebten Spazierweg ab. Und wir können verraten: am Ende unserer Runde waren die beiden Müllsäcke zum Bersten gefüllt.

Könnt ihr uns toppen?!

In Absprache mit der Gemeindeverwaltung wollen wir die Müllsammelaktion daher noch um ein Element erweitern: Alle Kinder (mit ihren Eltern) und Jugendlichen, die an der Aktion teilnehmen und ihre Sammelergebnisse in fotografischer Form an renate.papadopoulos@gondelsheim.de übermitteln, nehmen an der Verlosung eines Kastens Cola teil, den das »Bounty« spendiert.

Also los! Macht es uns nach und verdient Euch den Preis mit eurer Teilnahme an dieser sinnvollen Aktion.

Die Gemeindeverwaltung Gondelsheim sagt: Danke Michael und Matthias Klebon!!!

Antwort aus Droué von Marie-Claude Coigneau auf unseren Ostergruß

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister Markus Rupp,

vielen Dank für die nette Nachricht. Wir vergessen Euch nicht. Ich habe die Nachricht weitergeleitet, um unsere Familien an den freundlichen Worten teilhaben zu lassen. Persönlich habe ich Kontakt zu mehreren Familien in Gondelsheim.


Die Gesundheitslage ist sehr ernst überall auf der Welt und glücklicherweise verfolgen unsere beiden Länder den gleichen Plan zum Schutz der Gesundheit. In der Sporthalle in Droué gab es 4 Tage lang eine Impfaktion für die über 75-jährigen.

Am 2. April haben mein Mann und ich bei unserem Arzt die erste Impfung bekommen und „bei nächster Gelegenheit“ werden wir unsere Freunde in Gondelsheim besuchen.

Denken wir noch einmal an unsere schöne Begegnung in 2019, da waren wir noch unbekümmert und ahnten noch nichts von dem, was wir aktuell erleben.

Mit herzlichen Grüßen an alle
Marie-Claude COIGNEAU (Vorsitzende des Partnerschaftskomitees)

Übersetzung: Uli und Ute Adler (Danke!!!)

Ausschuss beschließt weitere Schritte zum Ausbau der Digitalisierung der Schulen in Trägerschaft des Landkreises

Erweitertes EDV-Serviceangebot an die Städte und Gemeinden

Eine Reihe von Beschlüssen zum weiteren Ausbau der Digitalisierung in den insgesamt vierzehn Beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in Trägerschaft des Landkreises Karlsruhe hat der Verwaltungsausschuss des Kreistags am vergangenen Donnerstag gefasst. Bund und Land hatten mit einem Sofortausstattungsprogramm die Mittel bereitgestellt, damit zunächst rund 15 Prozent der Schüler mit sozialen, wirtschaftlichen oder pädagogischen Bedarfen ein mobiles Endgerät bekommen konnten. Die übrigen Schüler greifen derzeit auf private Geräte zurück oder können Geräte der Schulen nutzen, die aber dort verbleiben müssen und somit noch nicht den Zweck eines individuellen Lernmittels erfüllen.

Bereits vor der Corona-Pandemie war der Einsatz mobiler Endgeräte unverzichtbar. Schulschließungen, Wechselunterricht und die Anforderung für das Homeschooling haben den Bedarf wachsen lassen. Die Verwaltung wurde nun beauftragt, unter Ausschöpfung verfügbarer Förderprogramme, die Bereitstellung mobiler Endgeräte für alle Schüler und Lehrkräfte voranzutreiben. Bis zum Schuljahresende im Sommer rechnet die Verwaltung damit, dass 6.664 Geräte im Einsatz sind, davon 1.441 aus dem Sofortausstattungsprogramm, 723 Geräte für Lehrkräfte aus dem Lehrerausstattungsprogramm und 4.500 aus dem DigitalPakt Schule. Der Ausschuss begrüßte den durch Fördergelder gedeckten Personalbedarf für die Administration, sah aber wie die Kreisverwaltung auch die Ausstattung jedes Lehrers mit einem eigenen mobilen Gerät in dieser Zeit als notwendige Investition in das digitale Lernen an.

Bis spätestens nächstes Jahr sollen alle circa 9.700 Schüler und 1.100 Lehrkräfte die Möglichkeit haben ein mobiles Gerät nutzen zu können, seien es Leihgeräte oder eigene Geräte, die in die digitale Infrastruktur der Schulen eingebunden werden können. Der Ausschuss nahm das Ziel zur Kenntnis. Der Weg diese große Zahl an Geräten einsetzen zu können, zu finanzieren und auch langfristig Strukturen zur Administration zu schaffen, wird sich in den nächsten Monaten in Abstimmung mit den Schulen konkretisieren. Der Landkreis arbeitet dafür in einem gemeinsamen Projekt „INDILAKO – Initiative Digitaler Landkreiskonvois“ mit den Landkreisen Rhein-Neckar, Neckar-Odenwald, Main-Tauber, Göppingen, Ravensburg und Konstanz zusammen. Bis zum September dieses Jahres sollen die Ergebnisse vorliegen. Die Anforderungen sind in den Kreisen ähnlich, durch den engen Austausch mit anderen Kreisen sollen die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten zur Ausstattung bewertet werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Verleih von Endgeräten durch den Schulträger für ein Schuljahr bis hin zur Anschaffung konkret definierter Geräte durch die Eltern oder dem Einsatz von bestehenden Geräten.

„WLAN haben wir an allen kreiseigenen Schulen bereits realisiert, Glasfaseranschlüsse bestehen ebenfalls an fast allen Einrichtungen, die wenigen noch fehlenden Anbindungen sind bereits konkret in Planung“, informierte der zuständige Dezernent Ragnar Watteroth das Gremium. Er berichtete darüber hinaus über den Sachstand weiterer Projekte zu Schule 4.0, Lernfabrik 4.0 und Handwerk 4.0. Neu ist auch die Teilnahme am Programm „Digitalcoach – Fit für den Berufseinstieg“ für das Schuljahr 2021/22, das zum Inhalt hat, die Schlüsselqualifikation Medienkompetenz in der beruflichen Bildung zu stärken. Zielgruppe des Projekts sind Jugendliche kurz vor dem Übergang von der Schule in den Beruf. Der Umgang mit digitalen Medien, der Erwerb digitaler Kompetenzen und digitales Bewerbertraining sollen mit Veranstaltungen gestärkt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war die Zukunft der Kreismedienzentren in Bruchsal und Ettlingen. Mit dem zunehmenden Digitalisierungsgrad der Schulen wird sich der physikalische Verleih in Richtung der Streaming-Plattformen verschieben. Die Kreismedienzentren werden sich daher künftig neu ausrichten, das „klassische“ Verleihangebot wird weiter in den Hintergrund treten, dafür sollen sich die Einrichtungen hin zu einem verstärkten Beratungs- und Unterstützungsanbieter für die Schulen entwickeln. Die Verwaltung von Endgeräten, aktive Unterstützung von Technikern der Kreismedienzentren, Projekte, Workshops, Schulungs- und Fortbildungsangebote und weitere Themen werden in den Fokus rücken.

Der Ausschuss stimmte in einem weiteren Tagesordnungspunkt zu, den Schulträgern im Landkreis Karlsruhe ein Angebot zur Administrierung und den Support mobiler Endgeräte zu unterbreiten.

Zum Ende des Schuljahres 2019/2020 wurde allen 32 Schulträgern im Landkreis angeboten, sich der Beschaffung, Konfigurierung und dem Verleih von Tablet-Geräten des Landkreises für seine Schulen aus dem Sofortausstattungsprogramm anzuschließen. 17 Städte und Gemeinden nahmen dieses Angebot damals in Anspruch. In dem nun erweiterten Dienstleistungsangebot können die Städte und Gemeinden die Beschaffung, Einrichtung, Verleih und Support auch künftig über die Landkreisverwaltung abwickeln, sofern sie das nicht in Eigenregie organisieren können oder möchten. Bisher fand eine Interessenabfrage statt, die Verwaltung wird nun mit Billigung des Verwaltungsausschusses mit konkreten Angeboten auf die Städte und Gemeinden zugehen, die dann selbst entscheiden, ob sie gegen Kostenersatz die Aufgaben durch den Landkreis erledigen lassen.

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss

Unser Freitags-Markt auf dem Rathausplatz wird wieder bunter

Schäffner-Hof aus Büchenau kehrt mit Stand ab dem 23. April 2021 wieder zurück

„Der Frühling erblüht und wir bereichern den Rathausplatz wieder, machen damit den Markt wieder rund“, schreiben Anette und Siegbert Schäffner, die krankheitsbedingt eine lange Pause einlegen mussten.

Und wir als Gemeinde Gondelsheim freuen uns, dass der Schäffner-Stand aus Büchenau – passend zur Spargelzeit – unsere Bevölkerung wieder mit saisonalen und regionalen Produkten jeden Freitag zwischen 9.00 und 17.00 Uhr versorgen wird!

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister