Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am vergangenen Sonntag verwandelte sich die Saalbachhalle in der Gemeinde Gondelsheim wieder in ein buntes Faschingsparadies:
Ramba-Zamba-Kinderfasching begeistert erneut in der Saalbachhalle
Die traditionelle Ramba-Zamba-Kinderfaschings-party lockte rund 400 kleine und große Besucherinnen und Besucher an und sorgte für ausgelassene Stimmung, fröhliche Gesichter und jede Menge närrischen Trubel.
Vor allem die kleinen Närrinnen und Narren hatten eine Riesenfreude. In fantasievollen Kostümen wurde ausgelassen getobt, gespielt und getanzt. Immer wieder zogen fröhliche Polonaisen durch die Halle, bei denen sich Kinder wie Erwachsene begeistert anschlossen. Für viele der Jüngsten ist es gerade diese ungezwungene Atmosphäre – das gemeinsame Rumtoben, Tanzen und Feiern in Verkleidung –, die den Ramba-Zamba-Kinderfasching so besonders macht.
Bürgermeister Markus Rupp hatte bei seiner Begrüßung die Saalbachhalle symbolisch an die Kinder für diesen Nachmittag übergeben.


Seit vielen Jahren gehört Ramba-Zamba fest zum Fasching in Gondelsheim – auch wenn die Gemeinde keine klassische Faschingshochburg ist. Umso mehr hat sich der Kinderfasching zu einer liebgewonnenen Tradition entwickelt, die aus dem Veranstaltungskalender kaum wegzudenken ist. Verantwortlich für dieses besondere Angebot ist Uli Lange, der gemeinsam mit dem Kuratorium des „Festivals der guten Taten“ mit viel Engagement und Herzblut immer wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellt.
In diesem Jahr konnte die Veranstaltung noch einmal in der bewährten Form stattfinden – allerdings mit vereinten Kräften und großen Bemühungen. Neben Uli Lange wirkten Manfred Boos vom Turnverein sowie Ernst Schwarz, besser bekannt als „Mr. Black“ und Rupp maßgeblich an der Durchführung mit.
Hintergrund ist die Ankündigung von Uli Lange, sich altersbedingt künftig zurückzunehmen.
Der Blick geht dennoch zuversichtlich nach vorne: Bürgermeister Markus Rupp sieht in der Zusammenarbeit mit dem Turnverein eine gute Chance, auch künftig eine ähnliche Kinderfaschingsveranstaltung für Gondelsheim und die Region anbieten zu können.
Über die weiteren Planungen und die Zukunft des Kinderfaschings wird die Öffentlichkeit selbstverständlich rechtzeitig informiert.
Fest steht schon jetzt: Der Ramba-Zamba-Kinderfasching war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und ein schönes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement, Gemeinschaft und kindliche Freude am Feiern zusammenkommen.
Hochwasser- und Starkregenklausur 2.0 in Gondelsheim
Gemeinderat berät konkrete Maßnahmen und erste Ergebnisse des Starkregen-Risikomanagements
Im Gondelsheimer Rathaus fand am vergangenen Freitag die Hochwasser- und Starkregenklausur 2.0 des Gemeinderates statt. Neben den Mitgliedern des Gemeinderates nahmen Vertreter des planenden Büro Wald & Corbe sowie des Landratsamt Karlsruhe, insbesondere aus den Bereichen Landwirtschaft, Bodenschutz und Gewässer, teil. Ebenfalls vertreten waren Akteure der Flurneuordnung.
Die Klausur knüpfte an eine entsprechende Sitzung im Januar des vergangenen Jahres an und ist weiterhin eine unmittelbare Folge der schweren Unwetterereignisse im August 2024.
„Die damaligen Ereignisse haben uns sehr deutlich gezeigt, dass wir weiter handeln müssen, der Hochwasser- und Starkregenschutz eine Daueraufgabe allerdings ohne hundertprozentige Garantie ist – vorausschauend, strukturiert und gemeinsam“, betonte Bürgermeister Markus Rupp.
Erste Ergebnisse des Starkregen-Risikomanagements
Zentrales Thema der Sitzung waren die ersten Ergebnisse des Starkregen-Risikomanagements. Vorgestellt wurden die aktuellen Vorsimulationen von Marc Matthias vom Büro Wald & Corbe. Diese bilden die Grundlage für eine weiterführende Ausarbeitung und fachliche Verifizierung, deren Abschluss für das Frühjahr 2027 vorgesehen ist. „Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der erste belastbare Erkenntnisse vorliegen, die in den kommenden Monaten weiter vertieft und überprüft werden“, erläuterte Matthias. Ziel sei es, Risiken realistisch darzustellen und darauf aufbauend wirksame Maßnahmen zu entwickeln.
Landwirtschaft als aktiver Partner im Hochwasserschutz
Darüber hinaus befasste sich der Gemeinderat mit einem Antrag der Gondelsheimer Landwirte. Diese haben angeboten, insbesondere im Bereich des Riedgrabens eine spezielle Einbaukultur auf ihren Äckern umzusetzen – etwa durch Direktsaat oder Drohnensaat. Ziel ist es, den Oberflächenabfluss zu reduzieren. Aufgrund der damit verbundenen Bewirtschaftungsrisiken baten die Landwirte um einen finanziellen Zuschuss seitens der Gemeinde. Über diesen wird in der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats zu entscheiden sein.
Bauliche und technische Maßnahmen im Fokus
Weitere Diskussionspunkte waren mögliche bauliche Maßnahmen am Riedwiesenweg sowie an der Kreisstraße K 3506. Dort könnten Schwerlast-Roste eingebaut werden. Diese wurden gemeinsam mit der Verkehrsbehörde des Landratsamtes erörtert und als dauerhafte Alternativen zu mobilen Einrichtungen betrachtet, die an Kreisstraßen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden wären. Eine planerische Verifizierung erfolgt im Moment.
Zudem wurde über eine Verbesserung der Abflusssituation im Bereich der Leitergasse beraten, wo derzeit zwei Kanäle in einem 90-Grad-Winkel aufeinandertreffen. Eine bessere Ablaufsituation ohne Verwirbelung und Rückstau ist im Haushalt 2026 vorbehaltlich der finalen Zustimmung des Gemeinderats eingepreist.
Auch größere Einläufe in der Jöhlinger Straße zur schnelleren Ableitung von Oberflächenwasser waren Thema.
Von Schwammstadt-Ideen bis zu kurzfristigen Lösungen
Abgerundet wurde die Klausur durch Überlegungen zu sogenannten Schwammstadt-Elementen, unter anderem im Bereich des Marktplatzbrunnens. Ebenso wurden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wie Sedimentfänge diskutiert, um Schlamm gezielt zurückzuhalten.
Diese Ansätze stehen auch im Zusammenhang mit der Flurneuordnung, die der Gemeinderat in der vergangenen Woche beschlossen hat. Deren Vertreter waren ebenfalls Teil der Klausur.
Fazit: Klare Handlungsoptionen und Transparenz
Bürgermeister Rupp zog ein positives Fazit der Sitzung: „Es war wieder eine sehr intensive und sehr gute Diskussion mit konkreten und umsetzbaren Handlungsoptionen. Uns ist wichtig, transparent zu arbeiten und die Bevölkerung auf diesem Weg mitzunehmen.“
Die Bevölkerung werde wie immer über die nächsten Schritte und Ergebnisse informiert.
Entenfüttern verboten – Schutz der Saalbach, der Umwelt und der Hochwassersicherheit
Die Saalbach ist ein prägendes und wunderschönes Element unseres Ortsbildes. Besonders im Bereich der Saalbachhalle mit den neu geschaffenen Trittstufen in die Saalbach wird deutlich, wie wichtig dieser Ort für Begegnung, Erholung und Lebensqualität ist. Es freut uns sehr, dass sich hier täglich viele Menschen aufhalten und insbesondere Familien und Kinder die Nähe zum Wasser genießen.
Um diesen Bereich künftig noch attraktiver zu gestalten, plant die Gemeinde den weiteren Ausbau der „Erlebbaren Saalbach“ – unter anderem mit Aufenthaltsmöglichkeiten und einer kleinen Kulturbühne im Umfeld der Saalbachhalle. Ziel ist es, einen lebendigen, naturnahen Ort zu schaffen, der zum Verweilen, Begegnen und Erleben einlädt.
Gerade deshalb ist es umso wichtiger, auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu achten.
Kein Brot für Enten – warum das Füttern ein großes Problem ist
Immer wieder werden Enten an der Saalbach gefüttert – häufig mit Brot. Was gut gemeint ist, schadet jedoch den Tieren und der Umwelt erheblich:
Brot ist für Enten ungeeignet und gefährlich. Es enthält zu viel Salz und Zucker, quillt im Magen auf und kann zu schweren Verdauungsproblemen bis hin zum Tod führen. Die Tiere verlieren dadurch zudem die natürliche Nahrungssuche.
Regelmäßiges Füttern nimmt den Enten die Scheu vor dem Menschen, was für die Tiere ebenfalls gefährlich werden kann. Besonders problematisch ist dies für weibliche Enten: Durch Langeweile und verändertes Verhalten kann es vermehrt zu aggressivem Paarungsverhalten kommen, bei dem Weibchen verletzt oder sogar unter Wasser gedrückt werden.
Fachstellen betonen daher eindeutig: Wasservögel finden in ihrer natürlichen Umgebung ausreichend Nahrung. Füttern ist nicht nötig und schadet mehr, als es nützt.
Nutrias – eine zusätzliche Gefahr für Ufer und Hochwasserschutz
Ein weiteres ernstzunehmendes Problem ist, dass das Füttern von Enten Nutrias (Biberratten) anlockt. Diese invasiven Tiere werden von leicht zugänglichen Futterquellen angezogen und siedeln sich bevorzugt an Ufern an. Nutrias graben weit verzweigte Gangsysteme in Böschungen und Uferbereiche, unterhöhlen damit die Ufer und machen sie instabil, gefährden langfristig die gerade fertiggestellten Hochwasserschutzmaßnahmen und können im schlimmsten Fall zu Uferabbrüchen führen.
Auch gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Starkregenereignisse und der hohen Investitionen in den Hochwasserschutz ist das Anfüttern von Enten – und damit indirekt von Nutrias – ein erhebliches Risiko für Mensch, Umwelt und Infrastruktur.
Appell an alle Bürgerinnen und Bürger
Die Gemeinde bittet daher eindringlich um Verständnis und Mithilfe: Bitte füttern Sie keine Enten an der Saalbach.
Helfen Sie mit, die Uferbereiche zu schützen, die Umwelt zu bewahren und die Hochwassersicherheit langfristig zu gewährleisten.
Genießen Sie die Saalbach als lebendigen Natur- und Begegnungsraum – durch Beobachten statt Füttern.
Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Saalbach auch künftig ein sicherer, naturnaher und attraktiver Ort bleibt – zur Freude von Familien, Kindern und allen, die sich hier gerne aufhalten.
Ortsputzete 2026 – Save the date
„Dreck-weg-Samstag“ in Gondelsheim
Am Samstag, 14. März 2026, findet wieder die Gondelsheimer Ortsputzete statt.
Alle Bürgerinnen und Bürger, alle Vereine sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit anzupacken und unseren Ort von Müll und Unrat zu befreien.
Beginn: 9.30 Uhr
Treffpunkt: Rathausplatz
Ende: gegen 11.30 Uhr
Die Einteilung der Sammelgruppen, die Zuweisung der Gebiete sowie die Ausgabe von Müllsäcken und Handschuhen erfolgen über den Bauhof der Gemeinde Gondelsheim.
Zum Abschluss lädt die Gemeinde alle fleißigen Helferinnen und Helfer traditionell zu einem gemeinsamen Vesper ein.
Machen Sie mit – jede helfende Hand zählt!
Neues aus dem Jugendtreff Bounty
Treffen
Die Beschreibung steckt schon im Wort: »Jugendtreff« – ein Treff für die Jugend, ein Ort des (Zusammen-)Treffens, des gelebten Miteinanders, der Freundschaften (bestehender und entstehender). Heute einmal, ohne viel Text, ein paar Impressionen aus dem Treffalltag (aufgenommen im Januar dieses Jahres).
Obgleich es hier bestimmt schon öfters erwähnt wurde: Wir haben eine überwiegend sehr anständige, freundliche und sympathische Besucherschar, die uns in stets unterschiedlicher Zusammensetzung Tag für Tag erfreut.
Terminvorschau:
- Der nächste offene Sonntag ist am 15. Februar.
- Über die Faschingsferien bleibt das »Bounty« geöffnet.
- Hotdogs für alle Treffs am Freitag, 20. Februar. Formlose Anmeldung erwünscht.
- Baröffnung am Freitag, 13. März.
- Osterferienaktionswoche mit Aktionen am 29./30./31. März.
- Die erste Osterferienwoche ist das »Bounty« geöffnet.
Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams
Landkreis Karlsruhe verschickt Abfallgebührenbescheide für 2026
Seit dem 9. Februar versendet der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2026 per Post an rund 120.000 Haushaltskundinnen und -kunden. Die Bescheide werden in der Regel an die Grundstückseigentümerinnen bzw. -eigentümer verschickt und enthalten die Endabrechnung für das vergangene Jahr. Zudem werden darin die Vorauszahlungen für das laufende Jahr 2026 festgelegt.
Neben den Jahres- und Leerungsgebühren für den Restabfallbehälter wird auch die Gebühr für die Biotonne berechnet. Darüber hinaus können im Einzelfall Zusatzgebühren, etwa für Wertstoff-Mehrvolumen, eine Tauschgebühr oder die Jahresgebühr für ein Behälterschloss, im Gebührenbescheid ausgewiesen sein.
Die Vorauszahlungen für 2026 werden in der Regel auf Grundlage des aktuellen Behälterbestands sowie der im Vorjahr in Anspruch genommenen Leerungen des Restabfallbehälters berechnet. Für den Restabfallbehälter werden – unabhängig von der tatsächlichen Nutzung – mindestens vier Pflichtleerungen pro Jahr berechnet. In der Jahresgebühr der Biotonne sind 26 Leerungen enthalten. Der AWB bittet Kundinnen und Kunden in diesem Zusammenhang zu beachten, dass seit Anfang des Jahres neue Gebührensätze gelten.
Liegt dem Landkreis ein Lastschriftmandat vor, werden die fälligen Beträge automatisch vom Konto abgebucht. Dadurch wird vermieden, dass Gebühren versehentlich nicht fristgerecht bezahlt werden und Mahngebühren entstehen. Andernfalls sind die beiden Raten im ersten und zweiten Halbjahr jeweils bis zu den im Bescheid genannten Terminen zu überweisen.
Für Fragen zur Abfallgebührenabrechnung steht der Abfallwirtschaftsbetrieb unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 9820 20 täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung. Auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebs unter www.awb-landkreis-karlsruhe.de finden Kundinnen und Kunden außerdem ausführliche Erläuterungen, einen Flyer zu den Abfallgebühren sowie ein Hinweisblatt zum
Comedy- und Kabarett-Highlight
Gondelsheim lacht am 21. März 2026 – und wie!
Was sonst nur auf großen Bühnen und in bekannten Fernsehformaten zu erleben ist, kommt live nach Gondelsheim:
Zwei der bekanntesten Parodisten und Humoristen im Süden unserer Republik gastieren gemeinsam in der Saalbachhalle – ein kulturelles Highlight, das weit über die Ortsgrenzen hinausstrahlt!
Am Samstag, 21. März 2026, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Abend der Extraklasse: Stimmenparodien auf höchstem Niveau, pointierter Schwabenhumor und treffsichere Beobachtungen aus Politik, Alltag und Gesellschaft – scharf, witzig und garantiert zum Brüllen komisch.
Dass ein kleiner Verein wie der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim eine solche Veranstaltung auf die Beine stellt, ist alles andere als selbstverständlich:
Hier treffen bekannte Bühnenprofis auf ein engagiertes örtliches Organisationsteam – ein starkes Zeichen für lebendige Kulturarbeit und außergewöhnliches Engagement im ländlichen Raum.
Diese Veranstaltung ist kein kleines Comedy-Abendchen, sondern ein großes Kabarett- und Comedy-Ereignis, das sonst in deutlich größeren Städten zu Hause ist.
Kurz gesagt: Große Namen. Große Unterhaltung. Großer Abend – mitten in Gondelsheim.
🎟 Tickets gibt es zum Preis von 29,00 €
– im Bürgerbüro Gondelsheim
– bei der Tourist-Information Bretten
– sowie in der Touristinfo „H7“ in Bruchsal
👉 Ein Abend, über den man spricht. Ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Gondelsheim zeigt: Kultur kann groß sein – auch im Kleinen.
Herzlichst
Ihr
Markus Rupp, Bürgermeister






Claudia Dickemann-Kohler



S
Christian Feldmann
Dr. roland fella
Corinna Vogel
Max Neimayer