Der Bürgermeister informiert KW 12

ERINNERUNG

2. Impfung für über 80jährige Gondelsheimer

Am Mittwoch, 31. März 2021 findet der 2. Impfdurchgang für unsere Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre in der Saalbachhalle statt

Alle, die beim 1. Impfdurchgang geimpft wurden, kommen bitte wieder zur gleichen Zeit wie am 10. März 2021 in die Saalbachhalle

Mitzubringen sind nur noch der Personalausweis und – falls vorhanden – der Impfpass

Alle, die bereits beim ersten Mal vom DRK abgeholt wurden, werden auch dieses Mal abgeholt

Bitte wieder „impfgerechte“ Kleidung tragen

Bei Fragen: Frau Papadopoulos Tel. 07252 944411

Ihre Gemeindeverwaltung Gondelsheim

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum einen warten wir in der Gemeindeverwaltung Gondelsheim einmal mehr gespannt auf die Umsetzung der Beschlüsse der Bundeskanzlerin-Ministerpräsidenten-Runde vom vergangenen Montag für Baden-Württemberg; zum anderen halten wir das „Zurück von den Ruhetagen“ für richtig.  

Corona und kein Ende

Kommentar des Bürgermeisters

Die zusätzlichen Feier(Ruhe-)tage hätten meines Erachtens nämlich zu einer unsinnigen Konzentration des Einkaufverhaltens an den verbleibenden Werktagen geführt. Nach wir vor bin ich der Überzeugung, dass wir mit tagesaktuellen Tests, wie wir sie in Gondelsheim anbieten, als Zutrittsvoraussetzung, den Menschen zum einen wieder ein Stück „Normalität“ und vor allem unserer Gondelsheimer Gastronomie, dem Einzelhandel und den körpernahen Dienstleistungen sehr stark weiterhelfen würden. Denn die brauchen dringend Perspektiven und nicht nur den Dauer-Lockdown als Antwort.

Und allein auf die Inzidenz zu schauen, reicht künftig nicht nach der Durchimpfung unserer hochbetagten Menschen nicht mehr.

Die verlässlichste Öffnungsperspektive ist für mich schnelles Impfen! So wie es mit unseren 80jährigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern vorgemacht haben.

Und wenn Impfungen der Königsweg aus der Krise sind, muss Deutschland jetzt in den nächsten Wochen nach langer Zeit der Impfstoff-Knappheit   beherzt aufs Gaspedal treten. Es ist zu wünschen, dass bald viel mehr Impfstoffe verfügbar sind und alle die eine Impfung möchten, diese bei ihrem Hausarzt erhalten können.

Impftage mit Gondelsheimer Hausärzten als Modell?

Wenn dies so eintreffen würde, dann haben wir als Gemeindeverwaltung Gondelsheim unseren beiden Gondelsheimer Hausärzten Dr. Kordula Eidt und Dr. Jan Paulus bereits das Angebot gemacht, dass – vorausgesetzt es ist demnächst genügend Impfstoff da – es dann analog zu den Impfungen der über 80Jährigen in der Saalbachhalle ein Impfzentrum unserer beiden Ärzte geben könnte. Die räumlichen Notwendigkeiten und das nötige Tempo ließe sich so nämlich am besten gewährleisten. Dr. Eidt und Dr. Paulus hielten den aufgezeigten Weg für sehr zielführend!

Nur mit Verständnis in der Bevölkerung können wir die Verbreitung des Virus eindämmen!  

Licht aus Klimaschutz an! – Gondelsheim macht mit

bei der Earth Hour, der Stunde der Erde am 27. März 2021

Am 27. März 2021 um 20.30 Uhr gehen am Gondelsheimer Rathaus, im Bauhof, in der alten Schule und in der Saalbachhalle die Lichter für eine Stunde aus. Grund dafür ist die Earth Hour.

Millionen Menschen auf der ganzen Welt setzen an diesem Tag ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz, indem sie bei sich zu Hause für eine Stunde die Lichter löschen.

Zugleich hüllen tausende Städte und Gemeinden weltweit ihre bekanntesten Bauwerke in symbolische Dunkelheit.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum fünfzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die ‚Stunde der Erde‘ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet.

Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 367 im vergangenen Jahr. 

Jeder – erstmals auch in Gondelsheim – kann sich mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen. „Mitmachen kann jeder. Schalten Sie für eine Stunde zuhause das Licht aus und werden Sie Teil einer globalen Bewegung“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. Er schmunzelt: „Je mehr, desto dunkler! Und Zeit für ein Abendessen bei Kerzenlicht oder den Sternenhimmel über Gondelsheim zu beobachten.“

Nach der »Earth Hour« darf aber keineswegs Schluss sein. Die Menschen sollen dazu animiert werden, dem Planeten zuliebe künftig noch bewusster Licht zu konsumieren und jedes Betätigen des Lichtschalters quasi zweimal überlegen.

Also, ran an den Lichtschalter in Gondelsheim am Samstag, 27. März 2021 zwischen 20.30 und 21.30 Uhr.  

Alle Infos und Orte gibt es beim WWF Deutschland auf www.wwf.de/earth-hour

Beteiligung an „EnBW vernetzt“

Gondelsheim fördert kostenneutral die Klimaneutralität

Gemeinde ist seit Jahren ein Vorreiter bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Bürgermeister Markus Rupp hofft am kommenden Dienstag auf die Zustimmung des Gemeinderats zum nächsten Baustein der Gondelsheimer „Offensive für Klimaschutz und Nachhaltigkeit“.

Eine Chance dafür bietet die Netze BW. Sie offeriert allen Kommunen, in denen sie Betreiberin und gleichzeitig Eigentümerin des Stromnetzes ist, in Gestalt einer entsprechenden Gesellschaft eine Beteiligung von 24,9 Prozent. Der maximale Anteil errechnet sich nach der Einwohnerzahl und der in der Gemeinde abgesetzten Energiemenge. Für Gondelsheim ist eine Beteiligung von knapp 1,2 Millionen Euro möglich. In der Klausurtagung am 5. März 2021 hatte sich der Gemeinderat für ein Mitmachen ausgesprochen. Energiekartellbehörde, Regierungspräsidium Karlsruhe und Innenministerium des Landes haben keine Bedenken und das Plazet der Rechtsaufsicht des Landkreises Karlsruhe wurde ebenfalls eingeholt.

Die garantierten Ausgleichsbeträge (Zinsen) aus dieser Beteiligung an der „Kommunalen Beteiligungsgesellschaft Netze BW GmbH & Co. KG“ sollen durch eine Selbstbindung des Gemeinderats vollständig Klimaschutz- und Umweltprojekten zugutekommen, so der Vorschlag von Bürgermeister Markus Rupp in der besagten Klausurtagung des Gemeinderats.

In Summe stünden dann in den kommenden vier Jahren weitere 120.000 Euro für die Förderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit zur Verfügung. „Wir wollen und werden auch in Corona-Zeiten nicht nachlassen, dieses Thema weiter konsequent zu verfolgen. Das Klima kennt keine Pandemie“, betont der er.

Zumal das angestrebte Modell gleich zwei Gewinner kennt: das Klima und die Gemeindekasse. „Der kommunale Haushalt wird letztlich mit keinem Euro zusätzlich belastet und wir verbessern trotzdem die Lebensqualität der Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer weiter“, erklärt der Bürgermeister. Deshalb vertraut er wie bei anderen wichtigen Vorhaben auch auf eine breite Zustimmung und Unterstützung durch den Gemeinderat.

Den Umweltschutz sieht Bürgermeister Rupp als kontinuierliche Aufgabe an, den die Gemeinde seit mehr als zwei Jahrzehnten mit konkreten Maßnahmen voranbringe. „Als die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen in der Öffentlichkeit noch keine große Rolle spielte, haben wir uns bereits darum gekümmert“.

Er erinnert dabei unter anderem an den „Wärmverbund Rathausplatz“. Der sorgt dafür, dass bereits seit 20 Jahren durch den Anschluss von Rathaus, Saalbachhalle, Kita „Am Saalbach“, „Alte Schule“ und Bauhof an die Nahwärmeversorgung mit Holzhackschnitzel und Gas bisher fast 1.500 Tonnen CO2 eingespart wurden. Jüngstes Beispiel ist die Zusammenarbeit der Gemeinde Gondelsheim mit der Umwelt und EnergieAgentur des Landkreises Karlsruhe (UAE) und dem damit verbundenen Ziel der Auszeichnung mit dem European Energy Award, dem europäischen Gütezertifikat für die Nachhaltigkeit der Energie- und Klimaschutzpolitik von Kommunen.

„Wichtig ist es, die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen und sie einzubinden“, macht Rupp deutlich. Dazu dient beispielsweise die „Gondelsheimer Offensive für Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, die Verwaltung und Gemeinderat vor einem guten Jahr gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Ein Ziel dabei lautet: „4 x 5 fürs Klima“. Konkret bedeutet das: Bevölkerung, junge Generation, Gemeinderat und Verwaltung schlagen jeweils fünf konkrete Maßnahmen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zur Umsetzung vor. Gemeinderat und Verwaltung sind bei einer Klimawerkstatt im September 2020 vorangegangen und etliche dieser Ziele finden sich im Haushalt 2021 wieder.

Die Bevölkerung und die junge Generation möchte das Ortsoberhaupt aufgrund der Pandemielage nunmehr digital einbinden. Von der Energie- und Umweltagentur des Landkreises Karlsruhe erwartet er hierzu in Kürze konkrete Vorschläge. 

„Ohne Bäume wäre ein Ort trostlos“

Ersatzpflanzungen für abgängige Bäume auf dem Friedhof und in der Bruchsaler Straße

Die Gemeindeverwaltung Gondelsheim hat die abgängige Trauerbuche auf dem Friedhof – wir haben berichtet – in der vergangenen Woche durch eine Sommerlinde ersetzt. Dies in Rücksprache mit Experten.

Zwei Straßenbäume an der Bruchsaler Straße mussten ebenfalls ersetzt werden. Sie wurden durch zwei Säulen-Weißdorn-Exemplare kompensiert. „Damit haben wir eine insekten- und bienenfreundliche Baumart ausgewählt, die gleichzeitig den klimatischen Veränderungen standhält“, so Bürgermeister Markus Rupp.

4.000 Bäume für 4.000 Gondelsheimer

Bekanntgabe der Gewinner unseres Wettbewerbs am „Tag des Waldes“ am vergangenen Sonntag

Am Anfang des Jahres 2021 hatten wir die Idee, gleichzeitig etwas Gutes für das Ökosystem zu tun und dies mit einer Unterstützung für unsere in der Corona-Pandemie besonders leidenden Betriebe der körpernahen Dienstleistungen zu kombinieren.

Nach dem Motto, „wer die meisten Bäume für unseren Bürgerwald bis Ende Februar 2021 erwirbt, bekommt Gutscheine von Kosmetik- oder Massagebetrieben in Gondelsheim, die die Gemeinde zuvor erworben hat“.

Hier nun die Gewinner:

1) xxx

1) Raatschen, Britta

3) Wenzel, Stefanie

4) Hofmann, Marina und Mario

4) Martin, Bärbel und Volker

6) Gingerich, Heinrich

6) Vollmer, Rosemarie

6) Austen, Edeltraud

Die Gutscheine können seit dieser Woche im Bürgerbüro abgeholt werden.

Unsere Gemeinde ist sich ihrer bedeutsamen Rolle bewusst und übernimmt aktiv Verantwortung für unseren Wald! Dabei ist es eine große Aufgabe und ein wichtiges Anliegen für uns vor dem Hintergrund des Klimawandels einen harmonischen Dreiklang aus Naturschutzfunktion, wirtschaftlicher Waldnutzung und Erholungsort zu schaffen.

Alle, die bisher Bäume für den Bürgerwald gekauft haben unterstützen uns in diesem Ansinnen.

1.331 Bäume sind bisher zusammengekommen. Es fehlt also schon noch ein bisschen was an Bäumen, bis wir coronabedingt im Frühjahr 2022 mit der Pflanzung unter Teilnahme und Mithilfe der Spender beginnen werden. 

Weitere Bäume zum Preis von 5 Euro/Baum können jederzeit bei uns erworben werden!

Stichwort: Baumspende für Bürgerwald

Volksbank Bruchsal-Bretten

IBAN DE07 6639 1200 0000 5206 67

DANKE!

Ihr Bürgermeister Markus Rupp

Kinder absolvieren einen Spucktest

Seit Freitag können sich die Gondelsheimer im alten Feuerwehrhaus auf Covid-19 testen lassen

Quelle: BNN Brettener Nachrichten vom 20.03.2021 von Arnd Waidelich

„(…) Seit Freitag können sich die Gondelsheimer im alten Feuerwehrhaus auf Corona testen lassen. Der Bürgermeister selbst hatte die Möglichkeit schon am Vorabend bei einem ersten Probelauf genutzt. „Negativ natürlich“, wie er sagt.

Von der Hausärztin Kordula Eidt seien sieben Personen als kommunales Testpersonal ausgebildet worden für die Schnelltests bei Lehrern und Kindergärten, so Rupp. Während hier allein die Gemeinde die Fäden in der Hand halte, sei für das Schnelltestzentrum im Feuerwehrhaus die Unterstützung des DRK und einer Gondelsheimer Firma aus der Notfallmedizin unverzichtbar. Er hoffe, dass damit auch für ältere Leute, die sich mit dem PC nicht vertraut fühlen, eine unbürokratische Lösung gefunden worden sei.

In das alte Feuerwehrhaus kommt niemand hinein, ohne Fieber zu messen, das vom DRK-Vorsitzenden Claus Steinbach und Zita Follner überwacht wird. Drinnen ist Thomas Kessler der Chef. Mit ihm habe er, so Rupp, einen „hochqualifizierten Mann“ gewonnen, der über Erfahrung als Notfallsanitäter verfüge. Für Kessler ist sein Engagement eine Selbstverständlichkeit, aber auch Eigeninteresse. „Ich will irgendwann mal wieder in Urlaub fahren und meinen Teil dazu beitragen, dass das bald wieder möglich sein wird“, sagt er. Besserung erhofft er sich dadurch auch für seine Firma für Notfallmedizin, bei der er beispielsweise durch den Wegfall von Kursen einen Umsatzeinbruch von 90 Prozent zu beklagen habe.

Zusammen mit Franziska Kurscheidt führt er die Corona-Abstriche durch. Als eine der ersten trat Melanie Bechtold zum Test an mit ihren Kindern Jonas und Finn, der mit dem Ranzen direkt aus der Schule gekommen war. Die Kinder absolvierten einen Spucktest. Für die Mutter war es beim Nasenabstrich etwas unangenehmer: „Na ja, es gibt was Schöneres,“ reagiert sie auf die Frage, wie sie den Abstrich empfunden habe. Einerlei, die Prozedur muss schon deshalb absolviert werden, damit die Enkel mal wieder ohne Sorge Oma und Opa treffen können, was seit einem Jahr nur noch im Freien habe stattfinden können. Protokoll über die Tests führt Michael Schlegel.

Von dem Angebot wurde reichlich Gebrauch gemacht. Draußen vor den beiden großen Toren hatte sich bald eine kleine Menschenschlange gebildet, die sich testen lassen wollten. Bei dieser Aktion habe sich wieder gezeigt, wie hervorragend die Zusammenarbeit von DRK und Gemeinde funktioniere, meinte DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann, der sich selbst ein Bild verschaffte. (…)“

Öffnungszeiten unseres Testzentrums:

  • montags von 7 bis 9 Uhr,
  • mittwochs von 16 bis 18 Uhr,
  • freitags von 13 bis 15 Uhr sowie
  • samstags von 10 bis 12 Uhr

ACHTUNG – ausnahmsweise verlängerte Öffnungszeit am Ostersamstag, 27. März 2021

Hier geöffnet von 10.00 – 14.00 Uhr!!!

Wichtig:

  • Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich
  • Personalausweis mitbringen
  • Testung nur von asymptomatischen Personen (keine Erkältungssymptome, Fieber etc. – hier bitte direkt zum Arzt)
  • Abstands- und Hygienevorschriften sind im Testzentrum jederzeit einzuhalten (Maskenpflicht)
  • Sie erhalten eine Bescheinigung über Ihr Testergebnis
  • Bitte den Brunnenberg nicht zuparken! 

Die Zahl der Woche:

An den bisher vier Öffnungstagen des Testzentrums haben sich 140 Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer testen lassen!

Jugendtreff Bounty

„Präsenzloser Betrieb“

Nach einem kurzen Ausflug in lichtere Gefilde knapp unterhalb der Wasseroberfläche sinkt unser U-Boot auf Befehl des B.d.U. wieder hinab in die dunkle Tiefe. Immerhin konnten wir mit unserem Periskop einen Blick auf die bewegte Oberfläche werfen und dank unserem Schnorchel frische Luft ansaugen und die Batterien nachladen.

Im Klartext bedeutet das: Nach gerade einmal einer Woche müssen wir den Jugendtreffbetrieb schon wieder einstellen und in die Notfallberatung zurückkehren. „Angebote … der offene(n) Kinder- und Jugendarbeit (sind damit erneut) ausschließlich in präsenzloser Form gestattet“, so eine erläuternde Nachricht von unserem Abteilungsleiter. Nach dreitägigem Übersteigen des landkreiseigenen »Inzidenzwertes« von über 100 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner greift die »Notbremse« der Corona-Verordnung des Landes. Erst wenn dieser Wert fünf Tage stabil unter die 100er-Marke fällt, dürfen wir nach aktuellem Stand der Verordnungen wieder zu den in der letzten Woche genannten Bedingungen öffnen (siehe hier auch tagesaktuell die Infos auf der Facebook-Seite der Gemeinde: »Gondelsheim informiert«).

Aber auch nach der erneuten Rückkehr in den »präsenzlosen Betrieb« bleiben wir für unsere Kinder und Jugendlichen da: bieten Gespräche an, Beratung, Unterstützung, wo es Not tut. Durch unser dörfliches Miteinander treffen wir viele unserer sonstigen Gäste a

uch außerhalb der Öffnungszeiten draußen im Dorf. Die wichtige Botschaft: „Ihr seid nicht alleine und werdet auch nicht alleine gelassen und dürft euch bei Bedarf bei uns Rat, Hilfe und Trost holen. Meldet euch – notfalls durch Rufen unter dem Fenster.

Wichtiger Hinweis:

Für Notfallberatungen bzw. Seelsorgegespräche bleiben wir als eure Ansprechpartner zu unseren üblichen Öffnungszeiten und am Sonntag, 28.03. von 14 bis 18 Uhr, telefonisch und per E-Mail für euch erreichbar. Wir können dann einen Termin vereinbaren, hier im »Bounty« oder draußen zu einem Spaziergang. Bounty-Tel.: (0 72 52) 7 79 98 31 oder jz.gondelsheim@awo-ka-land.de.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Diana Gattung)

400 FFP2-Masken von Herrn Patrick Dürr an Gewerbeverein Gondelsheim gespendet

Weitergabe an Testzentrum Gondelsheim

Herr Patrick Dürr, Inhaber von „Dürr Computer“ spendete 400 FFP2-Masken an den Gewerbeverein Gondelsheim.

In Absprache mit dem Gondelsheimer IT-Spezialisten einigten sich Gewerbevereinsvorsitzende Petra Schalm und Bürgermeister Markus Rupp darauf, die Masken dem Testzentrum Gondelsheim zur Verfügung zu stellen.

Ein herzliches Dankeschön dem Spender Patrick Dürr. 

Kreisversammlung des Gemeindetags

fand erstmals virtuell statt

Bürgermeisterrunde fordert klare und einheitliche Vorgaben für Testungen

Unverständnis über Impfstopp mit AstraZeneca und Warnung vor Virusmutanten

Erstmals rein virtuell fand am 17. März die Kreisversammlung des Gemeindetags statt. Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki (Oberderdingen) trug so dem Gebot der Stunde im Hinblick auf steigende Infektionszahlen und die Vermeidung persönlicher Kontakte Rechnung – insbesondere im Hinblick auf die sich immer weiter ausbreitenden Virusmutanten. Bald drei Viertel aller Neuinfektionen macht im Stadt- und Landkreis Karlsruhe die Britische Mutante bereits aus. „Um zu verhindern, dass möglicherweise die gesamte Bürgermeisterrunde in Quarantäne muss, war dies ein selbstverständlicher Schritt“, so Nowitzki. Man wolle damit auch ein Signal setzen und Vorbild geben, die Abstands- und Hygieneregeln strikt einzuhalten.

Vor diesem Hintergrund traf die Entscheidung des Bundesgesundheitsministers, die Impfungen mit AstraZeneca vorerst auszusetzen, auf völliges Unverständnis. Vorherrschende Meinung war, dass die Gefahr, am Coronavirus schwer zu erkranken oder gar zu sterben ungleich höher ist, als in Folge einer Impfung mit diesem Impfstoff. Position war ganz klar den Impfbetrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Der Bürgermeisterrunde war es außerdem sehr wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern, deren mühsam vereinbarten Impftermine kurzfristig ausgefallen sind, Lösungen anzubieten, diese Termine ohne das Prozedere einer erneuten Terminbuchung nachzuholen. Sie forderten Landrat Dr. Christoph Schnaudigel auf, sich beim Sozialministerium für gangbare Lösungen einzusetzen bzw. baten ihn eigene Lösungen zu suchen, sofern diese auf Ebene der Kreisimpfzentren machbar sind.

Durchweg gelobt wurde, dass die Mobilen Impfteams nach ihrer erledigten Arbeit in den Pflegeheimen nun in die Städte und Gemeinden fahren, um dort Impfberechtigte der ersten Kategorie zu impfen. Die Kommunen richten dazu sogenannte „Pop-Up-Impfzentren“ ein, zu den die über 80-Jährigen Einwohner kommen können.

„Das wird mit großer Dankbarkeit in Anspruch genommen, weil es oft nicht gelungen ist, selbst Impftermine zu vereinbaren“, berichteten zwei Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Markus Rupp, bei denen bereits die ersten Impfaktionen stattgefunden haben. Im Gegensatz zu den Impfzentren, wo man sich selbst aktiv um einen Termin bemühen muss, wird man auf Gemeindeebene vom Rathaus angesprochen. Mit den zusätzlichen Impfungen könne man erfreulich hohe Impfraten bei den über 80-Jährigen erzielen.

Einigkeit bestand jedoch auch darin, dass möglichst schnell die niedergelassenen Ärzte in die Impfungen mit einbezogen werden müssen. “Das Impfen in den Impfzentren kann ebenso wie das Impfen mit den mobilen Impfteams nur eine Übergangslösung sein, bis ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht”, so Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, denn es seien die Ärzte vor Ort, die mit dem Thema bestens vertraut sind und deren Erfahrungen es aufgrund ihre Nähe zu den Patienten auch möglichst schnell zu nutzen gilt. „Die erfolgreiche Arbeit der Mobilen Impfteams in den Pflegeheimen ist bereits abzulesen: Große Ausbrüche in Heimen waren in jüngster Zeit nicht mehr zu verzeichnen, die Verstorbenenzahlen in diesen Bereichen sind deutlich zurückgegangen“, bilanzierte der Landrat. Dies bedeute aber keine Entwarnung, weil nun der Fokus auf den Altersgruppen darunter liege. Weiterhin sei das Infektionsgeschehen diffus; an erster Stelle bei den Infektionsquellen liegen mit rund 40% die Familien. Gefolgt vom beruflichen Umfeld und zunehmend wieder im Bereich der Schulen und Kindergärten. Schlusslicht markieren Infektionen im Freundeskreis und von Reiserückkehrern. In jedem vierten Fall bleibt die Infektionsquelle dagegen völlig im Dunkeln – gerade im Hinblick auf die hochansteckenden Mutanten eine Besorgnis erregende Zahl.

Licht in das Dunkelfeld symptomloser, d. h. unbemerkter Infektionen können anlasslose Tests bringen. Umso mehr herrscht bei den Städten und Gemeinden Unmut, was die Teststrategie betrifft. „Die unklaren Rahmenbedingungen von Bund und Land haben zu einem Durcheinander geführt“, kritisierte der Kreisvorsitzende. „Vermisst werden klare Vorgaben, insbesondere wie an den Schulen und bei Kleinkindern vorzugehen ist“, formulierte die Bürgermeisterversammlung deshalb an die Adresse des Sozialministeriums, das ab April entsprechende Regelungen angekündigt hat.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister