Der Bürgermeister informiert KW 28

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

können Sie sich noch an den legendären „Passierschein A38“ aus dem Zeichentrickfilm „Asterix erobert Rom“ erinnern? Als Asterix und Obelix auf der Suche nach einem Formular kreuz und quer durch ein endlos großes Bürogebäude gehetzt wurden? Das dürfte wahrscheinlich die Mutter aller Bürokratie-Albträume sein – ein System, das nur sich selbst und nicht den Menschen im Blick hat.

Amtsstube mit Herz

Ausweise, Anmeldungen, Bescheinigungen und ein bisschen Dorfgeflüster –

Das Bürgerbüro Gondelsheim wird 25

Wer schon einmal in einer Großstadt einen Behördengang zu absolvieren hatte, der könnte sich manchmal vielleicht an diesen Asterix-Film erinnert haben, beim Ziehen einer Wartenummer, deren Ziffer noch ganze Universen von jener entfernt ist, die aktuell auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Ein Vierteljahrhundert Bürgerservice in Gondelsheim Im kleinen Gondelsheim sind Albträume dieser Art nicht notwendig, hier wird Bürgerservice noch richtig großgeschrieben und das bereits seit 25 Jahren. Seit einem Vierteljahrhundert gibt es das Bürgerbüro in Gondelsheim, damals ins Leben gerufen, um all die verschiedenen Behördengänge im Rathaus an einer zentralen Stelle zu bündeln.

Ganz ursprünglich waren in dem kleinen Raum rechts neben dem Haupteingang die Gondelsheimer Heimatfreunde und Historiker untergebracht, doch nach Vermittlung von Bürgermeister Markus Rupp wurde für sie eine Alternative gefunden, sodass aus der alten Amtsstube schließlich das moderne Bürgerzentrum werden konnte.

Fast jeden Tag, sogar an zwei langen Tagen in der Woche (ein Alleinstellungsmerkmal, wie der Bürgermeister betont), kümmert sich hier ein freundliches Team unter der Leitung von Tanja Canelas um die Anliegen der Menschen aus dem Dorf. Anmeldungen, Abmeldungen, Dokumente, Beglaubigungen, Bescheinigungen, Ausweise, Pässe … es gibt fast nichts, das man hier nicht erledigen kann, vieles davon zwischenzeitlich auch fast ausschließlich digital. 

Eine Sache allerdings bleibt analog und ein Service des Bürgerbüros, der nicht auf der Infotafel vor der Tür aufgeführt ist: Das gute alte Dorfgespräch. Im besten Sinne ein bisschen quatschen, sich austauschen, Gehör finden und genau den Kitt pflegen, der letztlich das Dorf zusammenhält. Auch das gehört dazu, weiß Tanja Canelas: „Manche, die vom Markt oder von der Apotheke kommen, sagen einfach nur Hallo oder kommen auf ein kleines Schwätzchen. Genau diese Begegnungen machen unsere Arbeit so besonders …“.

In Gondelsheim, auch das ein fundamentaler Unterschied zu den großen Bürgerbüros in den Städten, verzichtet man übrigens noch gänzlich auf Termine und das klappt wunderbar. Einfach vorbeikommen, zur Not ein paar Minuten warten, dann ist man auch schon dran und bekommt fachliche und sachliche Hilfe, niederschwellig und effektiv. „Online anmelden oder sonst was. Das wollen wir nicht. Das ist nicht der Geist der Gemeinde Gondelsheim, das ist nicht der Geist des Bürgerbüros“, bekräftigt Bürgermeister Markus Rupp und kann diesbezüglich schließlich bereits auf 25 Jahre Erfahrung zurückblicken.  

Es ist genau dieses Vierteljahrhundert, das am Mittwochabend die kleine Amtsstube bis in den letzten Winkel gut mit Gratulanten füllte. Das halbe Dorf wollte dabei sein, um ihrer kleinen Dorfzentrale zu gratulieren, ein Gläschen Sekt zu trinken und dem freundlichen und vertrauten Team auf die Schulter zu klopfen. So standen schließlich mehrere Dutzend Gondelsheimer zwischen Tresen, dem amtlichen Lichtbildterminal und dem Kopierer, über ihnen an der Decke mindestens genauso viele Luftballons, auf denen fröhlich die Zahl 25 aufgedruckt war. Denn auch das ist Gondelsheim: feiern, wann es geht und wo es geht – so jung kommen wir nicht mehr zusammen. Dass es noch mal 25 Jahre werden, kann Tanja Canelas mit einem Augenzwinkern zwar ausschließen, doch sie ist dankbar für die hinter ihr liegende Zeit und freut sich auf all das, was noch kommt.

Gondelsheim kann froh sein, sie und ihr Team zu haben, denn eine Behörde, die sich dessen bewusst ist, dass nicht Amtsschimmel und Reiter im Vordergrund stehen, sondern immer und ausschließlich die Bürgerinnen und Bürger, das ist heute nicht selbstverständlich. So bringt es Tanja Canelas auf den Punkt und Bürgermeister Markus Rupp nickt energisch dazu: „Eines ist für uns immer gleichgeblieben. Der Mensch steht im Mittelpunkt.“

Quelle: Hügelhelden.de

Laufen für Verantwortung – Kraichgau Gemeinschaftsschule Gondelsheim setzt starkes Zeichen für den Planetenweg

Mit ihrem Sponsorenlauf unter dem Motto „Verantwortung läuft – Talente bewegen Gutes“ hat die Kraichgau-Gemeinschaftsschule Gondelsheim ein beeindruckendes Zeichen für Verantwortung, Gemeinschaft und gelebten Bürgersinn gesetzt.

Hintergrund der Aktion war die Reparatur des Planetenwegs, der in der Vergangenheit durch Vandalismus erheblich beschädigt worden war. Die Schulgemeinschaft zeigte damit eindrucksvoll, dass auf sinnlose Zerstörung mit Zusammenhalt und Engagement geantwortet werden kann.

Die gesamte Schule war quasi auf den Beinen. Runde um Runde liefen die Schülerinnen und Schüler, aber auch Schulleiter Benjamin Kreis-Polich und sein Team auf der 500 Meter langen Strecke, unterstützt von zahlreichen Eltern, Familienangehörigen und Gästen, die bei bestem Sommerwetter für eine großartige Atmosphäre sorgten.

Für jede gelaufene Runde hatten sich die Kinder Patinnen und Paten gesucht, die einen Spendenbetrag übernahmen. Auch Bürgermeister Markus Rupp beteiligte sich spontan als „Pate“ und sponsorte die gelaufenen Runden der beiden Schüler Emil und Oskar.

Für die passende musikalische Begleitung sorgte die Schulband, die mit ihrem Auftritt den Sponsorenlauf bereicherte und maßgeblich dazu beitrug, dass die Veranstaltung den Charakter eines fröhlichen Schulfestes erhielt.

Unter den Gästen war auch Georg Henneges, Vorsitzender der Sternwarte Kraichgau und Initiator des Planetenwegs, der sich über die große Unterstützung und das starke Engagement der Schulgemeinschaft freute.

„Es war ein rundum gelungenes Event mit einer großartigen Botschaft“, so Bürgermeister Markus Rupp. „Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll gezeigt, dass Jugend Verantwortung übernimmt und bereit ist, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Viel zu oft wird über junge Menschen nur negativ gesprochen. Die Kraichgau-Gemeinschaftsschule hat heute das genaue Gegenteil bewiesen. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt und Anerkennung.“

Am Ende blieb nicht nur die Freude über einen gelungenen Tag mit vielen Begegnungen, Musik und Bewegung, sondern auch das gute Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles für die Gemeinde und den Planetenweg erreicht zu haben. Der Sponsorenlauf war damit weit mehr als eine sportliche Veranstaltung – er war ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und eine engagierte junge Generation.

Wasserversorgung in Gondelsheim wird noch sicherer

Abschluss der Arbeiten Ende Juli geplant

Die Arbeiten zur Verbesserung der Wasserversorgung in Gondelsheim stehen kurz vor dem erfolgreichen Abschluss. Mit der in dieser Woche anstehenden Unterquerung der Bundesstraße 35 in Richtung Industriestraße wird die letzte Leitungsverlegung durchgeführt.

Anschließend erfolgen die Verbindung der neuen Leitungen sowie die Wiederherstellung der betroffenen Flächen.

Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende Juli abgeschlossen sein.


„Mit dieser Maßnahme schaffen wir gemeinsam mit den Stadtwerken Bretten eine echte Redundanz in der Wasserversorgung“, betont Bürgermeister Markus Rupp. „Künftig stehen im Bedarfsfall zusätzliche Versorgungswege zur Verfügung. Das erhöht die Versorgungssicherheit unserer Gemeinde erheblich und stärkt eine der wichtigsten Infrastrukturen überhaupt.“

Die neue Anbindung bringt darüber hinaus konkrete Verbesserungen für zahlreiche Haushalte mit sich. Durch die Einspeisung aus einem deutlich höher gelegenen Wasserreservoir der Stadtwerke Bretten wird insbesondere in den höher gelegenen Wohngebieten künftig ein höherer und vor allem gleichmäßiger Wasserdruck gewährleistet. „Druckschwankungen und Versorgungsprobleme in diesen Bereichen werden damit der Vergangenheit angehören. Das ist ein spürbarer Gewinn an Komfort und Lebensqualität für viele Bürgerinnen und Bürger“, so Rupp.

Straßenbau Wasserversorgung Baustelle

Gleichzeitig weisen die Stadtwerke Bretten darauf hin, dass bei einem Wasserdruck von 4 bar oder mehr ein Druckminderventil eingebaut werden sollte. Wo das noch nicht der Fall ist, empfehlen die Stadtwerke eine Nachrüstung. In allen anderen Fällen sollte zumindest die korrekte Funktion überprüft werden.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bretten, Stefan Kleck, zeigt sich insgesamt mit dem Verlauf des Projekts zufrieden. „Mit der Unterquerung der Bundesstraße schließen wir die letzte große Bauphase ab. Danach werden die Leitungen miteinander verbunden und die Baugruben wieder geschlossen. Unser Ziel ist es, die Arbeiten bis Ende Juli vollständig abzuschließen. Anschließend kann die neue Versorgung in Betrieb gehen und der bisherige Gondelsheimer Hochbehälter Kammhof außer Betrieb genommen werden.“

Mit dem Ende der Bauarbeiten wird auch der entlang der Bundesstraße 35 verlaufende Feld- und Radweg wieder uneingeschränkt nutzbar sein.

Bürgermeister Markus Rupp dankt den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis während der Bauzeit sowie den Stadtwerken Bretten für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Diese Investition ist eine Investition in die Zukunft. Sie stärkt die Versorgungssicherheit, erhöht die Lebensqualität und macht unsere Gemeinde für die kommenden Jahrzehnte noch besser aufgestellt.“

Moderne Tradition mit neuen Ideen – Landfrauen laden zum „Vorsetz meets AFTERWORK“ ein


Die Gondelsheimer Landfrauen beweisen einmal mehr, dass Tradition und frische Ideen hervorragend zusammenpassen.

Mit großem Engagement bereichern sie seit vielen Jahren das gesellschaftliche Leben in unserer Gemeinde und sind ein verlässlicher Partner – sei es bei der Neujahrsbegegnung oder bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen.

Umso mehr freut sich Bürgermeister Markus Rupp darüber, dass die Landfrauen auch neue Wege gehen und mit ihrem erstmals geplanten „AFTERWORK“ ein zusätzliches Angebot für Jung und Alt schaffen.

Vorsetz meets AFTERWORK
am 17. Juli bei der Saalbachhalle

An diesem Tag starten die Landfrauen um 15 Uhr in altbekannter Tradition mit der Sommervorsetz im Foyer der Saalbachhalle – ganz klassisch mit Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde.

Besonderheit in diesem Jahr ist der fließende Übergang zu ihrer erstmaligen AFTERWORK-Party ab 17 Uhr vor der Saalbachhalle. Die Besucher dürfen sich auf kühle Getränke, leckeres Essen und Eis bei entspannter Musik freuen.
Für den Durst sorgt Rose’s Bar, deren Team spannende Cocktails sowie alkoholische und alkoholfreie Getränke anbietet.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Bruchsaler Fleischkäseguerillas verwöhnen die Gäste mit außergewöhnlichen Fleischkäse-Kreationen, Burgern, Kräuterbutter im Laugen-, Spitz- oder Salz-Pfeffer-Krustenweck, einer veganen Salatbowl mit Falafel, Pommes sowie Rinds- und Bratwürsten – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für die süße Erfrischung kommt Filippo mit seinem Eiswagen vorbei.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Die Landfrauen laden alle herzlich ein, mit guter Laune sowie ordentlich Durst und Hunger vorbeizukommen und gemeinsam einen schönen Sommerabend zu genießen.

Auf den Spuren der Familie Raetz: Überraschungsbesuch aus den USA im Rathaus

Über besonderen Besuch durfte sich die Gemeinde Gondelsheim in diesen Tagen freuen: Im Rahmen einer Familienreise auf den Spuren ihrer Vorfahren machte Susan Duke aus den USA Station in Gondelsheim.

Ihre Wurzeln reichen zur Familie Rätz zurück – einem Namen, der in der Geschichte Gondelsheims häufig vorkommt und bis heute eng mit der Gemeinde verbunden ist.

Bürgermeister Markus Rupp nahm sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses Zeit, die Gäste zu begrüßen und ihnen die Geschichte sowie die Entwicklung Gondelsheims näherzubringen.

Als Erinnerung an den Besuch erhielt Susan Duke unter anderem das Heimatbuch von Thomas Adam über Gondelsheim.

Bürgermeister Markus Rupp mit  Familie Raetz

Dass dieser Empfang einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, zeigt eine E-Mail, die Bürgermeister Markus Rupp wenige Tage später aus den USA erreichte. Darin schreibt Susan Duke: „Unser Besuch war einer der Höhepunkte unserer Reise.“

Besonders bedankt sie sich für die herzliche Aufnahme im Rathaus, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das persönliche Gespräch mit Bürgermeister Rupp.
Auch das Geschenk fand großen Anklang. Das Buch über Gondelsheim begleite sie weiterhin auf ihrer Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Sie habe inzwischen einen Weg gefunden, es Seite für Seite zu übersetzen, und genieße die Lektüre sehr. Es ermögliche ihr, die Geschichte ihrer Vorfahren und deren Lebensumstände noch besser kennenzulernen.

Obwohl die sommerliche Hitze den Aufenthalt etwas verkürzt habe, sei der Besuch am Geburtsort ihres Urgroßvaters für sie ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Zum Abschluss ihrer Nachricht bedankt sie sich nochmals ausdrücklich für die Gastfreundschaft und das „bedeutungsvolle Geschenk“.
„Solche Begegnungen zeigen, dass die Geschichte Gondelsheims weit über die Ortsgrenzen hinausreicht und Menschen auf der ganzen Welt mit unserer Gemeinde verbindet. Es war uns eine große Freude, Frau Duke bei uns begrüßen zu dürfen“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp.

Bisher über 80 Teilnehmende, 12 Teams, 4.300 Kilometer

Stadtradeln in Gondelsheim: Erfolgreicher Start

Die Gemeinde Gondelsheim ist mit großem Schwung in die diesjährige Stadtradeln-Aktion gestartet. Bereits nach der ersten Aktionswoche zeigt sich: Das Interesse ist groß. Mehr als 80 Radfahrerinnen und Radfahrer haben sich in zwölf Teams zusammengeschlossen und gemeinsam bereits über 4.300 Kilometer zurückgelegt.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld derzeit vom Team „Pädalgogik“, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gondelsheimer Kindertagesstätten.

Mit mehr als 2.700 erradelten Kilometern haben sie die Messlatte gleich zu Beginn hochgelegt.

Doch auch die weiteren Teams – darunter die Freiwillige Feuerwehr, der Musikverein, Vereine, Unternehmen und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger – tragen mit großem Einsatz zum Erfolg der Aktion bei.

Bürgermeister Markus Rupp freut sich über die starke Resonanz: „Das Stadtradeln zeigt einmal mehr, wie engagiert unsere Bürgerschaft ist. Jeder Kilometer zählt – für den Klimaschutz, für die Gesundheit und für eine nachhaltige Mobilität. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen an dieser Aktion beteiligen.“

Und ein Höhepunkt fand am vergangenen Mittwoch, 8. Juli statt, als die Gemeinde gemeinsam mit der Bäckerei Thollembeek von 7.00 bis 12.00 Uhr zum Radlerfrühstück eingeladen hatte

Noch läuft die Stadtradeln-Kampagne bis 18. Juli 2026, sodass sich die Kilometerstände täglich verändern. Die Gemeinde hofft, dass sich in den kommenden Tagen noch weitere Bürgerinnen und Bürger anmelden und gemeinsam viele weitere Kilometer für Gondelsheim sammeln.

Schon jetzt steht aber fest: Das Stadtradeln 2026 ist in Gondelsheim ein voller Erfolg!

Neuer stellvertretender Rechnungsamtsleiter Pascal Schlindwein ergänzt das Rechnungsamt

In der vergangenen Ausgabe des Amtsblattes durften wir den neuen Rechnungsamtsleiter Kevin Malthaner vorstellen.  

Damit auch dessen bisherige Stelle als stellvertretender Rechnungsamtsleiter nachbesetzt werden konnte, wurde frühzeitig nach einer Nachbesetzung gesucht.

Bereits zu Beginn des Jahres hat der Gemeinderat Pascal Schlindwein zum neuen stellvertretenden Rechnungsamtsleiter bestellt. Der 26-jährige arbeitete zuvor in der Gemeinde Weingarten (Baden) als Projektmanager kommunale Finanzen und wechselte nun zum 1. Mai dieses Jahres nach Gondelsheim. Schwerpunktmäßig betreut er zukünftig die Umstellung der Umsatzsteuer nach § 2b UStG.

Pascal Schlindwein mit Bürgermeister Markus Rupp

Seine kommunale Laufbahn begann im Jahr 2019 bei der Stadt Karlsruhe. Im März des vergangenen Jahres absolvierte er den Studiengang Public Management an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl.

Mit seinem bisherigen Werdegang bringt Pascal Schlindwein alle Voraussetzungen für die Stelle als stellvertretender Rechnungsamtsleiter mit.

Wir wünschen ihm für seine zukünftige Tätigkeit als stellvertretender Rechnungsamtsleiter einen erfolgreichen Start, viel Erfolg und eine glückliche Hand.

Gemeinde Gondelsheim und Freiwillige Feuerwehr verzichten auf Fluthelfer-Medaille des Landes Baden-Württemberg

Die Gemeinde Gondelsheim und die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim werden die für den 24. Juli 2026 vorgesehene Fluthelfer-Medaille des Landes Baden-Württemberg nicht entgegennehmen.

Diese Entscheidung wurde gemeinsam von Gemeindeverwaltung, Freiwilliger Feuerwehr und Gemeinderat getroffen.

Grund hierfür ist vor allem der große zeitliche Abstand zwischen dem verheerenden Unwetter im August 2024 und der nun vorgesehenen Ehrung. „Wer außergewöhnliche Leistungen würdigen möchte, sollte dies zeitnah tun. Nach fast zwei Jahren verliert eine solche Ehrung zwangsläufig an Glaubwürdigkeit und Wirkung“, erklärt Bürgermeister Markus Rupp. Zumal auch die Gemeinde auf Nachfrage etlicher Vorgeschlagener im letzten Jahr keine zielführende Antwort aus Stuttgart erhalten hatte.

Feuerwehrkommandant Timm Eisenhut teilt Rupps Meinung dazu: „Unsere Einsatzkräfte haben damals Außergewöhnliches geleistet. Dafür sind wir bis heute dankbar. Gerade deshalb hätten wir uns eine frühere Anerkennung gewünscht.“

Gemeinde und Feuerwehr weisen zudem darauf hin, dass die Einsatzkräfte aus Gondelsheim und der Region Bruchsal bereits beim Neujahrsempfang der Landesregierung Anfang 2025 – anders als von Flutkatastrophen betroffene Helfer aus anderen Regionen – keine Berücksichtigung fanden. Dieses Signal sei bereits damals auf großes Unverständnis gestoßen.

„Leider hat die Landesregierung bei der Aufarbeitung und Begleitung der Hochwasserereignisse vom 13. August 2024 aus unserer Sicht mehrfach Chancen verpasst – sei es bei der Anerkennung der Helfer oder bei der Unterstützung der betroffenen Kommunen. Unser Verzicht ist deshalb eine sachliche, aber klare Rückmeldung, dass Wertschätzung nicht nur in Worten, sondern auch im richtigen Zeitpunkt und im richtigen Handeln sichtbar werden muss“, so Bürgermeister Markus Rupp.

Unabhängig davon bleibt der Respekt vor allen Einsatzkräften ungebrochen. Mit dem großen Helferfest im Mai 2025 im Schlossstadion hat die Gemeinde Gondelsheim ihre Anerkennung bereits früh und sichtbar zum Ausdruck gebracht.

Und auch der Landkreis Karlsruhe hat mit dem Benefiz-Konzert der Big-Band des Landratsamts in der Gondelsheimer Saalbachhalle im Frühjahr 2025 eine gute und schnelle Haltung bewiesen.

Die Entscheidung gegen die Annahme der Fluthelfer-Medaille richtet sich daher nicht gegen die Auszeichnung per se, sondern soll ein klares Signal dafür sein, dass glaubwürdige Anerkennung zeitnah erfolgen sollte.

Ferienjobs 2026 bei der Gemeinde Gondelsheim – Jetzt bewerben!

Die Ferienjob-Aktion der Gemeinde Gondelsheim hat inzwischen eine lange Tradition.

Seit vielen Jahren bietet die Gemeinde Jugendlichen die Möglichkeit, in den Sommerferien erste Einblicke in die Arbeit des Bauhofs zu gewinnen, praktische Erfahrungen zu sammeln und dabei auch das erste eigene Geld zu verdienen.

Während sich früher die Bewerberinnen und Bewerber regelrecht die Klinke in die Hand gaben und die Plätze sogar ausgelost werden mussten, ist die Resonanz in den vergangenen Jahren leider spürbar zurückgegangen.

Woran das liegt, lässt sich nicht eindeutig sagen. Umso mehr würde sich die Gemeinde freuen, wenn dieses bewährte Angebot wieder stärker genutzt wird.

Auch im Jahr 2026 werden deshalb wieder Ferienjobs für Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr angeboten.

Die Einsatzdauer beträgt jeweils 14 Tage, wobei pro Zeitraum zwei Jugendliche beschäftigt werden.

Zur Auswahl stehen folgende Zeiträume:


3. bis 14. August 2026

17. bis 28. August 2026

31. August bis 11. September 2026

Bewerben können sich Gondelsheimer Schülerinnen und Schüler, die auch im kommenden Schuljahr eine allgemeinbildende Schule besuchen und keiner weiteren Beschäftigung nachgehen.

Anmeldungen nimmt das Bürgerbüro, Frau Tanja Canelas, Telefon 07252/9444-51 oder per E-Mail an tanja.canelas@gondelsheim.de, bis spätestens 17. Juli 2026 entgegen.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister