Der Bürgermeister informiert KW 38

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bald ist es wieder soweit. Grund genug, heute schon etwas Werbung dafür zu machen und sich diesen Termin im Kalender einzutragen.

Kerwe/Oktoberfest 2026 in Gondelsheim

Eine Vorschau

Am Wochenende des 16. und 19. Oktober 2026 findet in Gondelsheim wieder die traditionelle Kerwe auf dem Rathausplatz statt. Eingebettet ist das Oktoberfest am Freitagabend samt Bayrischem Sonntag mit Essen und Kaffee & Kuchen in der Saalbachhalle.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein buntes Programm, bei der die Kombination aus Kerwe und Oktoberfest wie in den letzten beiden Jahren wiederholt wird.

Das Oktoberfest beginnt traditionell mit der 089-Band am Freitagabend, 16. Oktober 2026 in der Saalbachhalle. 

Die Gondelser Kerwe startet dann am Samstag um 16.00 Uhr wie gewohnt mit einer Ausstellung des Heimat- und Kulturvereins. Hier werden die Fotos des Wettbewerbs „Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim vorgestellt. Diese werden vom Publikum und einer Fachjury bewertet. Die zwölf top-prämierten Fotos kommen dann in den „Gondelsheim-Kalender 2027“.

Direkt im Anschluss folgt das beliebte Kinderprogramm mit dem „Hahnenschlag“, einem Spiel, das speziell für die jüngsten Kerwebesucher organisiert wird.

Ein weiteres Highlight am Abend ist dann das traditionelle „Wettsägen“, ein Wettkampf der örtlichen Vereine und Freizeitmannschaften, bei dem wie immer Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt sind.

Die Bewirtung an diesem Abend übernimmt wie gehabt der Musikverein Harmonie im Bauhof. Musikalisch begleitet wird das Ganze von Maik Braun, der als DJ für Stimmung sorgen wird.

Auch für den klassischen Rummel ist gesorgt: Ein kleiner Vergnügungspark mit einem Karussell sowie Bungie-Trampolinspringen stehen bereit, um Groß und Klein zu unterhalten. Neben den klassischen Kerwe-Süßigkeiten ist auch wieder die Jugendabteilung des DRK integriert und kredenzt u.a. Waffeln.

Der Sonntag kombiniert dann wieder die Kerwe mit dem Oktoberfest der AGG. Ab 10 Uhr gibt es in der Saalbachhalle einen zünftigen Frühschoppen mit Konzert sowie anschließendem Mittagessen als auch Kaffee und Kuchen. 

Ein weiteres Kerwe-Highlight ist der Tag der Offenen Tür des Jugendtreffs „Bounty“, welcher sonntags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr stattfindet 

Und der Vergnügungspark wird dann ergänzt durch XXL-Go-Kart und Rollenrutsche.

Auch die Ausstellung des Heimat- und Kulturvereins kann zwischen 14.00 und 17.00 Uhr nochmals besucht werden. 

Am abschließenden Kerwe-Montag finden Sie neben dem Rummel auch „Zülfis Imbiss Foodtruck“ auf dem Rathausplatz – u.a. mit knusprigen Pommes und legendären Currywürsten.

Abermals ist es der Gemeinde Gondelsheim gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zu organisieren, das die Gondelsheimer und Gäste aus der Umgebung einlädt, gemeinsam die Kerwe 2026 auf dem Rathausplatz zu feiern.

Gondelsheim schafft mobile Split-Klimageräte für besonders belastete Einrichtungen wie Kitas und Schule an

Die Gemeinde Gondelsheim will auf die zunehmende Hitzebelastung in Schulen, Kindertages-einrichtungen und weiteren kommunalen Räumen reagieren.

Nach intensiver Beratung hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 15. September 2026 letztlich einstimmig beschlossen, zunächst zehn mobile Split-Klimageräte anzuschaffen. Nach dem Sommer 2027 soll ausgewertet werden, wie sich die Geräte bewährt haben und welcher weitere Bedarf besteht.

Grundlage der Beratung war das von der Verwaltung ausgearbeitete Sofortprogramm „Kühle kommunale Einrichtungen“. Darin wird auf die außergewöhnlich heißen Phasen des Sommers 2026 und die deutlich spürbare Hitzebelastung in kommunalen Gebäuden hingewiesen. Besonders betroffen waren Aufenthalts- und Unterrichtsräume von Kindern. Im Obergeschoss des Altbaus der Schule wurden nach Verwaltungsangaben bis zu 38 bis 39 Grad erreicht. Auch Eltern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen hatten bei der Gemeindeverwaltung auf die immensen Belastungen aufmerksam gemacht.

Für Bürgermeister Markus Rupp steht bei diesem Punkt die kommunale Verantwortung gegenüber Kindern, Eltern und Beschäftigten im Vordergrund. Betreuungs- oder Unterrichtszeiten zu verkürzen und Kinder bei großer Hitze bereits mittags nach Hause zu schicken, könne keine tragfähige Dauerlösung sein. Dies verlagere die Belastung letztlich auf die berufstätigen Familien. Die Gemeinde müsse deshalb dort, wo kurzfristig Handlungsmöglichkeiten bestehen, auch handeln.

Die Verwaltung hatte deshalb ursprünglich die Beschaffung eines Pools von ca. 30 mobilen Split-Klimageräten vorgeschlagen.

Ein solches Gerät wurde bereits unter extremen Bedingungen im Sommer getestet und hat sich nach Angaben der Verwaltung bewährt. Die Geräte sind nicht fest in den Gebäuden installiert, sondern transportabel und können bedarfsgerecht in verschiedenen Räumen oder zwischen den Einrichtungen eingesetzt werden.

Vorgesehen ist ausdrücklich keine flächendeckende Klimatisierung: Temperaturlogger sollen besonders belastete Räume identifizieren und eine gezielte Vergabe ermöglichen. Als Orientierungsgröße wurde in der Sitzung deutlich gemacht, dass Räume nicht unter etwa 28 Grad heruntergekühlt werden sollen. Ergänzend bleiben Verschattung, Ventilatoren sowie eine optimierte Morgenlüftung Bestandteil des Hitzeschutzes.

Ein weiterer Grund für eine frühzeitige Beschaffung ist die Preisentwicklung. Die Verwaltung möchte möglichst in der preisgünstigeren Herbst- und Winterperiode 2026/27 einkaufen und damit vermeiden, erst kurz vor dem Sommer oder während einer Hitzewelle unter Zeit-, Verfügbarkeits- und Preisdruck reagieren zu müssen. Bürgermeister Rupp bezifferte die Stromkosten für ein weitgehendes Szenario – 30 Anlagen, sechs Wochen Betrieb an fünf Tagen pro Woche und jeweils acht Stunden täglich – auf etwa 1.500 bis maximal 2.000 Euro. Ein derart durchgehender Einsatz über sechs Wochen sei allerdings kaum zu erwarten.

Im Gemeinderat wurde der Verwaltungsvorschlag intensiv und aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Dabei ging es sowohl um die Zahl der Geräte und die Kosten als auch um die grundsätzliche Frage, in welchem Umfang Klimageräte in kommunalen Einrichtungen überhaupt eingesetzt werden sollen.

Als Kompromiss verständigte sich das Gremium darauf, zunächst zehn statt der vorgeschlagenen 30 Geräte anzuschaffen. Der Einsatz im Sommer 2027 solle dokumentiert und anschließend ausgewertet werden.

Auf Grundlage dieser Erfahrungen wird dann über mögliche weitere Anschaffungen entschieden.

Aus den betroffenen Einrichtungen wurde dieser erste Schritt sehr positiv aufgenommen. Sowohl die Leitung des evangelischen Kindergartens Am Saalbach als auch die Gesamtleitung des Schneckenhauses begrüßten, dass die Gem

einde auf die Erfahrungen des vergangenen Sommers reagiert und eine konkrete Verbesserung für kommende Hitzeperioden vorbereitet.

Dabei ist klar: Die mobilen Geräte sind ausdrücklich eine Übergangs- und Ergänzungslösung. Auch die Gemeinderatsvorlage hält fest, dass sie nachhaltige Gebäudestrategien nicht ersetzen.

Bei künftigen Sanierungen, Umbauten und Neubauten sollen dauerhafte bauliche, energetische und technische Hitzeschutzlösungen – von Sonnenschutz und Verschattung über Dämmung und Lüftung bis hin zu geeigneten Kühlkonzepten – berücksichtigt werden.

Für solche größeren Maßnahmen setzt die Gemeinde auch auf künftige Fördermöglichkeiten von Bund und Land.

Bis jedoch solche langfristigen Lösungen finanziert und umgesetzt werden können, will Gondelsheim jedoch nicht untätig bleiben. Die mobilen Split-Klimageräte sollen eine kurzfristig verfügbare Reserve schaffen, mit der bei extremen Temperaturen gezielt reagiert werden kann. Damit verbindet die Gemeinde eine pragmatische Sofortmaßnahme mit dem Anspruch, den langfristigen Hitzeschutz ihrer Gebäude weiterzuentwickeln.

Gondelsheim verbessert Entwässerung an Jöhlinger Straße und Riedgraben

Weitere Maßnahme im Gesamtkonzept zum Schutz vor Starkregen

Die Gemeinde Gondelsheim setzt einen weiteren Baustein ihres Maßnahmenpakets zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser um. Der Gemeinderat hat den geplanten Verbesserungen der Entwässerung im Bereich der Jöhlinger Straße und des Riedgrabens zugestimmt. Im Mittelpunkt steht dabei die Kreisstraße K 3506, über die bei stärkeren Niederschlägen erhebliche Mengen Oberflächenwasser in Richtung Ortslage abfließen können.

„Diese Maßnahme wird nicht alle Probleme bei extremen Starkregenereignissen lösen können. Aber sie ist ein weiterer wichtiger Baustein, mit dem wir die Situation konkret verbessern“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. Gerade beim Hochwasserschutz komme es darauf an, verschiedene Maßnahmen miteinander zu verbinden. Die Gemeinde verfolgt diesen Ansatz bereits mit dem Starkregenrisikomanagement, verbesserten Warnsystemen, Maßnahmen zum Erosionsschutz gemeinsam mit der Landwirtschaft, geplanten Sedimentfängen und der angestoßenen Flurneuordnung.

Im Bereich der Jöhlinger Straße soll das Oberflächenwasser künftig möglichst frühzeitig gefasst und gezielter abgeleitet werden. Vorgesehen sind unter anderem zwei neue Einlaufbauwerke an der K 3506. Von dort soll das Wasser durch neue, belastbare Rohrdurchlässe unter der Kreisstraße hindurch in die vorhandene Bachverdolung geführt werden. Zusätzlich werden an mehreren Stellen Bordsteine abgesenkt. Auch am nördlich des Riedgrabens gelegenen Wirtschaftsweg soll die Wasserführung verbessert werden.

Nach Darstellung des Planers vom Büro Kirn können diese Maßnahmen insbesondere bei kleineren und mittleren Starkregenereignissen zu einer spürbaren Verbesserung führen und gleichzeitig die bereits stark beanspruchte Mischwasserkanalisation entlasten. Bei extremen Ereignissen bleiben dagegen naturgemäß Grenzen bestehen. Genau deshalb setzt Gondelsheim nicht auf eine einzelne Lösung. „Wir haben einen ganzen Strauß von Maßnahmen. Die jetzt beschlossene Verbesserung der Straßenentwässerung ist eine weitere Blume in diesem Strauß“, so Rupp. Die Gemeinde hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, dass technischer Hochwasserschutz die Folgen extremer Naturereignisse zwar reduzieren, aber keinen vollständigen Schutz garantieren kann.

Die Kosten für die nun vorgesehenen Arbeiten belaufen sich nach der vorliegenden Berechnung auf rund 109.000 Euro brutto. Da ein wesentlicher Teil die Entwässerung der Kreisstraße K 3506 betrifft, wurde mit dem Landkreis Karlsruhe eine Kostenbeteiligung abgestimmt.

Nach der vorliegenden Zusage übernimmt der Landkreis 50 Prozent der anfallenden Kosten im Bereich der K 3506 einschließlich des Einlaufbauwerks. „Für diese Beteiligung und die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis sind wir sehr dankbar“, betont Bürgermeister Rupp.

Im Gemeinderat wurde darüber hinaus angeregt, den geplanten Rost beziehungsweise Einlauf im Bereich des Riedwiesenwegs nochmals hinsichtlich seiner Dimensionierung und Gestaltung zu überprüfen. Ein größerer beziehungsweise gröber gestalteter Einlauf könnte dazu beitragen, dass sich die Anlage bei mitgeführtem Geschwemmsel weniger schnell zusetzt. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob für Fußgänger, Radfahrer und beispielsweise Hundebesitzer ein entsprechend geeigneter, enger ausgeführter Übergangsbereich vorgesehen werden kann.

Nach dem derzeitigen Zeitplan sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Damit setzt Gondelsheim nach den Erfahrungen der vergangenen Starkregenereignisse eine weitere konkrete Maßnahme um. „Entscheidend ist, dass wir an vielen Stellen gleichzeitig ansetzen und Schritt für Schritt Verbesserungen erreichen“, so Rupp.

20 Jahre Turnschule Gondelsheim – Bewegung, Gemeinschaft und ganz viel Herz

Ein ganz besonderes Jubiläum durfte am Samstag gefeiert werden: Seit 20 Jahren gibt es die Turnschule des TV Gondelsheim. Zwei Jahrzehnte, in denen unzählige Kinder und Jugendliche hier nicht nur das Turnen gelernt, sondern auch Gemeinschaft, Teamgeist, Mut und Ausdauer erlebt haben.

In meinem Grußwort vor den vielen kleinen und großen Turnerinnen und Turnern sowie ihren Eltern war es mir besonders wichtig, all jenen Danke zu sagen, die diese Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben.

Denn ein solches Angebot lebt vom Engagement der Trainerinnen

und Trainer, von vielen helfenden Händen und nicht zuletzt von Eltern, die ihre Kinder begleiten und unterstützen.

Ein ganz besonderer Dank galt dabei Steffanie Bratan. Sie hat die Turnschule von Beginn an geleitet, aufgebaut und über zwei Jahrzehnte entscheidend geprägt. Und so gab es an diesem Wochenende gleich noch einen weiteren schönen Anlass zum Feiern: Wenige Tage zuvor hatte Stefanie ihren 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und vor allem ein großes Dankeschön für diesen außergewöhnlichen Einsatz!

20 Jahre Turnschule Gondelsheim

Das Jubiläum der Turnschule fügt sich außerdem in ein weiteres besonderes Jubiläumsjahr ein: Der Turnverein Gondelsheim blickt 2026 auf stolze 125 Jahre Vereinsgeschichte zurück. 20 Jahre Turnschule und 125 Jahre Turnverein zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und lebendig das Vereinsleben in unserer Gemeinde ist.

Viele Kinder haben in der Turnschule ihre ersten sportlichen Schritte gemacht und sich über die Jahre weiterentwickelt. Viele junge Turnerinnen wurden in den letzten 20 Jahren für ihre Leistungen bereits bei den Sportler- und Ehrenabenden der Gemeinde ausgezeichnet. Darauf kann die gesamte Turnschule stolz sein.

Mein Wunsch für die Zukunft: Dass auch in den kommenden 20 Jahren viele Kinder mit genauso viel Freude, Ehrgeiz und Gemeinschaftssinn hier turnen werden. Seit 20 Jahren bringt die Turnschule nämlich nicht nur Kinder in Bewegung – sie bewegt auch etwas in unserer Gemeinde.

Herzlichen Glückwunsch zu 20 Jahren Turnschule, alles Gute zum 125-jährigen Bestehen des TV Gondelsheim – und nochmals herzlichen Glückwunsch an Steffanie Bratan zum 50. Geburtstag!

Bürgermeister Rupp ehrte die Siegermannschaften des STADTRADELNS 2026

Gondelsheim tritt kräftig in die Pedale: Mehr Teilnehmende und mehr geradelte Kilometer

Bürgermeister Markus Rupp zeichnete am vergangenen Mittwoch die drei erfolgreichsten Mannschaften des STADTRADELNS 2026 aus.

Das STADTRADELN in Gondelsheim entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Rupp zeigte sich bei der heutigen Ehrung der drei bestplatzierten Teams besonders erfreut darüber, dass die Aktion seit Jahren stetig wächst.

Sowohl die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die gemeinsam zurückgelegten Kilometer nehmen kontinuierlich zu.

Die Zahlen sprechen für sich: 2024 beteiligten sich 68 Radlerinnen und Radler in neun Teams und legten zusammen 15.881 Kilometer zurück. 2025 waren bereits 72 Aktive am Start und steigerten die Leistung auf 16.551 Kilometer. In diesem Jahr wuchs das Teilnehmerfeld auf 80 Radlerinnen und Radler, die gemeinsam 17.455 Kilometer zurücklegten – rund 900 Kilometer mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie.

Unangefochtener Sieger war erneut das Team Pädagogik, das seine Wurzeln in der Kita „Am Saalbach“ hat. Mit beeindruckenden 6.585 Kilometern sicherte sich die Mannschaft den ersten Platz. Bürgermeister Rupp überreichte der Leiterin Frau Breiden stellvertretend für das gesamte Team einen Gutschein für die Eisdiele Da Filippo in Gondelsheim.

Siegermannschaften des STADTRADELNS 2026 in Gondelsheim

Auf dem zweiten Platz landete der TVG Express mit 3.126 Kilometern, dicht gefolgt von den Freiwilligen Feuerradlern mit 3.042 Kilometern auf Rang drei.

Auch die Zweit- und Drittplatzierten gingen nicht leer aus: Bürgermeister Rupp überreichte ihnen als Anerkennung – je nach Wunsch – einen Kasten „Flüssiges“.

Auch über die Gemeindegrenzen hinaus war das STADTRADELN 2026 ein großer Erfolg. Im gesamten Landkreis Karlsruhe beteiligten sich 9.567 aktive Radlerinnen und Radler und sammelten gemeinsam knapp 2,2 Millionen Fahrradkilometer. Damit belegt der Landkreis Karlsruhe im bundesweiten Landkreisvergleich einen beachtlichen 15. Platz.

Das erfreuliche Fazit: In Gondelsheim wächst nicht nur die Begeisterung fürs STADTRADELN, sondern Jahr für Jahr auch das Teilnehmerfeld und die Kilometerleistung. Beste Voraussetzungen also, um 2027 erneut kräftig in die Pedale zu treten.

Bürgerwettbewerb:

Neue Bäume für Gondelsheim

Die vier Gondelsheimer Quartiere machen Vorschläge

Bis zu 20 neue Baumstandorte gesucht

Mehr Grün, mehr Schatten und mehr Lebensqualität. Das muss nach der extremen Hitze in diesem Sommer eigentlich jedem klar sein:

Die Gemeinde Gondelsheim möchte deshalb gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern neue Standorte für Bäume im Ort finden.

Auf Initiative von Bürgermeister Markus Rupp startet deshalb ein Bürgerwettbewerb, bei dem die Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer ihre ganz konkreten Vorschläge einbringen können.

Die Idee dazu ist nicht zuletzt während der sommerlichen Hitzewellen entstanden. Gerade an besonders heißen Tagen wird deutlich, welchen Unterschied Bäume im öffentlichen Raum machen können. Sie spenden Schatten, sorgen für ein angenehmeres Mikroklima, werten Straßen und Plätze auf und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Gondelsheim an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

„Die vergangenen Hitzewellen haben uns noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll Bäume und Straßengrün für unseren Ort sind. Deshalb wollen wir nicht nur weitere Bäume pflanzen, sondern die Bürgerinnen und Bürger ganz bewusst einbeziehen. Sie kennen ihre Straßen und ihr Wohnumfeld am besten und wissen, wo zusätzliches Grün und Schatten besonders guttun würden“, erläutert Bürgermeister Markus Rupp die Idehinter dem Wettbewerb.

Vier Quartiere – fünf Standorte je Quartier

Für den Wettbewerb wird Gondelsheim entlang der großen Verkehrsachsen – Brettener/Bruchsaler Straße sowie Jöhlinger Straße und Bahnhof-/Neibsheimer Straße – in vier Bereiche aufgeteilt.

Für jedes dieser vier Quartiere können die dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger Standorte für neue Bäume vorschlagen. Bis zum 9. Oktober 2026 werden je Quartier fünf Standorte ausgewählt.

Auf diese Weise können aus der Bürgerschaft heraus insgesamt bis zu 20 konkrete neue Baumstandorte entstehen.

Dabei sind ausdrücklich die Ideen und die Ortskenntnis der Bevölkerung gefragt: Wo fehlt an heißen Sommertagen Schatten? Wo könnte ein Baum einen Straßenraum aufwerten? Wo würde zusätzliches Grün die Aufenthaltsqualität verbessern?

Vielleicht gibt es direkt vor der eigenen Haustür, auf dem täglichen Weg zum Einkaufen oder an einem häufig genutzten Platz einen öffentlichen Standort, an dem ein zusätzlicher Baum einen echten Unterschied machen könnte.

Die eingereichten Vorschläge werden anschließend von einer Jury aus Bürgermeister, Gemeinderat, Bauamt und Fachleuten geprüft. Denn nicht jeder gewünschte Standort eignet sich automatisch für eine Baumpflanzung. Berücksichtigt werden unter anderem vorhandene Leitungen, die Verkehrssicherheit, der notwendige Wurzelraum sowie die Frage, ob sich ein Baum an dieser Stelle dauerhaft gut entwickeln kann und natürlich ob er auf kommunaler Fläche stehen würde.

Für die geeigneten Standorte wählt die Jury anschließend passende Baumarten aus. Entscheidend ist dabei, dass diese möglichst klimaresistent sind, mit den Bedingungen im Straßenraum zurechtkommen und langfristig eine schattenspendende Krone entwickeln können.

Der Bürgerwettbewerb soll dabei weit über eine reine Pflanzaktion hinausgehen. Er soll den Blick dafür schärfen, welchen Wert Bäume für Gondelsheim haben – für das Ortsbild ebenso wie für das Klima und die Lebensqualität. Jeder zusätzliche Baum kann zu einem kleinen Schattenspender werden, der über Jahrzehnte hinweg Wirkung entfaltet.

Deshalb gilt: Augen auf im eigenen Quartier! Wer einen Platz kennt, an dem Gondelsheim grüner und an heißen Tagen ein Stück angenehmer werden könnte, ist herzlich eingeladen, seinen Vorschlag einzureichen.

Mitmachen und Baumstandort vorschlagen!

Vorschläge können ab sofort per E-Mail an baum@gondelsheim.de eingereicht werden.

Bitte den gewünschten Standort möglichst genau beschreiben – idealerweise mit Straße und Hausnummer beziehungsweise einer kurzen Beschreibung der Stelle.

Gerne kann auch ein Foto des vorgeschlagenen Standortes beigefügt werden.

Einsendeschluss: 9. Oktober 2026

Gemeinsam machen wir Gondelsheim hitzeresistenter und grüner – Baum für Baum!

Neues aus dem Jugendtreff „Bounty“

Sommeraktion VI: Minigolf

In den Sommerferien boten wir unseren Gästen wieder einmal ein vielfältiges Aktionsprogramm. Nach den Cocktails zum Ferienstart, dem Ausflug nach Heidelberg, dem Besuch im Karlsruher Zoo, dem Kinotag und der Teilnahme am Dorfflohmarkt hatten zum Ferienende Minigolf im Programm. So fuhren wir am Sonntag vor Schulbeginn mit der Stadtbahn gen Sulzfeld. Tatsächlich mussten wir etwas zittern und bangen, ob die dortige Anlage in idyllischer und ruhiger Ortsrandlage überhaupt öffnen würde – denn auf der Seite des Betreibers, des MGC Sulzfeld, heißt es: „Bei schlechtem Wetter bleibt die Anlage geschlossen.“ Naja, und bevor wir abfuhren, nieselte es bereits und bei der Ankunft in Sulzfeld dräuten die Wolken und der Boden war nass und mit Pfützen verziert. Doch wir hatten Glück!  Die Miniaturgolfanlage hatte geöffnet; wir waren die ersten und der freundliche Mann am Kiosk machte uns sogar noch die Bahnen sauber. So konnten wir dann mit unserem Spiel direkt loslegen, bei dem es in erster Linie um den Spaß und weniger ums Gewinnen gehen sollte.

Dennoch wallten die Emotionen: Es gab einige Überraschungen und manch schwer anmutende Bahn wurde mit einem einzigen Schlag gemeistert (was allgemein beklatscht wurde); andere – vermeintlich leichtere Stationen – wurden für manche hingegen zum Endgegner (was den Trost der Anderen heraufbeschwor).

So arbeiteten wir uns zum Rauschen der Pappeln und mit Blick auf den wolkenverhangenen Himmel und die Kraichgauer Felder vor. Zweimal begann es zu regnen, es hielt aber zum Glück nie lange an. Nach und nach füllte sich die Anlage sogar noch. Doch wir hatten zu viel Vorsprung, als dass wir noch eingeholt hätten werden können. So konnten wir in aller Gemütlichkeit unsere Bahnen bespielen und die Ergebnisse auf die Laufzettel eintragen. Klar war es spannend, wer am Ende mit den wenigsten Schlägen gewonnen hatte, aber eigentlich war es auch eine Nebensache. Denn Spaß gemacht hatte es allen und jeder hatte sein Geschick bewiesen. Zum Abschluss spendierten wir unseren Gästen noch einen Imbiss im Kiosk des MGC. Obgleich die Auswahl an Speisen nicht allzu groß war, was es gab, war echt gut und der Betreiber entspannt und wirklich freundlich. Nachdem wir wettertechnisch ebenfalls mit einem blauen Auge davongekommen waren, mussten wir auch gar nicht lange auf unsere Stadtbahn warten; und da in Bretten kein direkter Anschluss wartete, stiegen wir in einen Bus, der uns dann über die Dörfer zurück in unser heimatliches Gondelsheim brachte. So kamen wir wohlbehalten am frühen Abend – jedenfalls rechtzeitig für all diejenigen, welche am Folgetag wieder zur Schule mussten – zurück. Ein schöner und harmonischer Ausflug beendete damit die Sommerferiensaison.

Sommeraktion Minigolf Bounty

Nun beginnt die Schulzeit wieder und damit auch irgendwie der Alltag. Seit dieser Woche empfangen wir auch wieder Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 zur Mittagsband-Betreuung im »Bounty«.

Um unseren Besuchern den Start ins Schuljahr etwas zu versüßen und gleichzeitig den Sommer zu verabschieden, veranstalten wir an diesem Freitag einmal mehr eine der hochbeliebten Cocktailpartys. Doch auch für die kommende Herbstzeit haben wir schon wieder einige Ideen (siehe unten: Terminvorschau).

Herzlichen Dank an:

  • Familie Hertrich für die Spende einer Kiste frischer Gondelsheimer Äpfel, welche wir offen aufstellen und die bestens ankommen.

Terminvorschau:

  • Cocktails zum Sommerende am Freitag, 25. September, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.
  • Der nächste offene Sonntag ist am 11. Oktober.
  • Crêpes backen am Mittwoch, 14. Oktober. Um vorherige Anmeldung aller, die mithelfen wollen, wird gebeten.
  • Halloween-Basteln an den beiden Donnerstagen, 08. und 22. Oktober. Ohne Anmeldung
  • Tag der offenen Tür zum Kerwe-Sonntag am 18. Oktober.
  • Halloween-Party am Freitag, 30. Oktober.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Spendenaktion:

Gemeinsam gestalten – Projekt „Erlebbarer Saalbach“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Der Bereich am Saalbach soll zu einem Ort werden, an dem unser Bach nicht nur als mögliche Bedrohung durch Hochwasser, sondern ganz bewusst als erlebbarer Natur-, Begegnungs- und Freizeitraum für die ganze Bevölkerung wahrgenommen wird.

Geplant sind attraktive Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten am Wasser, Doppelliegen, eine Boulebahn. Bewegungsangebote für Jung und Alt sowie Wasser zum Spielen und Erleben für Kinder – beispielsweise mit einer Schwengelpumpe. Großkronige Bäume, Blumen- und Grünflächen sollen dem Gelände einen parkähnlichen Charakter verleihen. Gleichzeitig soll der Saalbach offen und sichtbar bleiben und damit für Bürgerinnen und Bürger tatsächlich erlebbar werden.

Auf der Seite bei der der Saalbachhalle entsteht zudem eine Bühne für Kleinkultur.

Ein schöner Anfang ist bereits gemacht: Der Gewerbeverein und der Heimat- und Kulturverein haben das Vorhaben mit größeren Spenden unterstützt. Hinzu kommt eine private Spende. Insgesamt sind bereits 8.500 Euro an Spendengeldern für den „Erlebbaren Saalbach“ zusammengekommen. Dafür sagen wir herzlich Danke!

Nun würden wir uns freuen, wenn sich auch weitere Bürgerinnen und Bürger beteiligen möchten. Denn dieser Bereich entsteht für die Menschen in Gondelsheim – für Familien, Kinder, Jung und Alt.

Jede Spende – ob groß oder klein – hilft, den „Erlebbaren Saalbach“ Wirklichkeit werden zu lassen und ein neues Stück Lebensqualität mitten in Gondelsheim zu schaffen. Ob Privatperson, Familie, Verein oder Unternehmen: jeder Beitrag zählt. Gemeinsam können wir etwas schaffen, das Gondelsheim über viele Jahre bereichert.

Spendenkonto

Empfänger: Gemeinde Gondelsheim

Bank: Sparkasse Kraichgau

IBAN: DE49 6635 0036 0005 0034 63

Verwendungszweck: Erlebbarer Saalbach

Ab 300 Euro stellt die Gemeinde eine steuerlich wirksame Spendenbescheinigung aus. Bitte hierfür Name und Anschrift angeben.

Machen Sie mit und gestalten Sie ein Stück Gondelsheim mit – für unsere Kinder, für unsere Gemeinschaft und für ein lebendiges Miteinander am Saalbach.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister