Der Bürgermeister informiert KW 11

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Landtagswahlen liegen hinter uns.

Mein Dank gilt zuvorderst allen Wählerinnen und Wählern und dem ganzen Wahlhelfer-Team, das gerade in schwierigen Pandemie-Zeiten eine hervorragende Arbeit geleistet hat.

Der Glückwunsch der Gemeinde Gondelsheim gilt der im Wahlkreis 30 direkt gewählten Andrea Schwarz (Bündnis90/Grüne) sowie den mit Zweitmandanten nach Stuttgart in den Landtag einziehenden Ansgar Mayr (CDU) und Dr. Christian Jung (FDP).

Ergebnis der Landtagswahlen in Gondelsheim

DRK und Tom’s Medical Service im Einsatz

Gondelsheim bietet ab Freitag kostenlose Schnelltests für alle Einwohner

Altes Feuerwehrhaus als Testzentrum

Ab dem 19. März ist es soweit. Dann können sich alle Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer einmal je Kalenderwoche kostenlos testen lassen. Viermal die Woche bietet die Gemeinde im alten Feuerwehrhaus am Brunnenberg ihren Einwohnern die Möglichkeit auf einen Antigen-Schnelltest.

Besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen mit entsprechendem Berechtigungsnachweis können sich auch mehrfach in der Woche einem kostenloses Corona-Test unterziehen. „Wenn wir einen Beitrag leisten können, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen, dann machen wir das auch“, betont Bürgermeister Markus Rupp.

Er freut sich, dass Bund und Land inzwischen auch auf kommunalen Druck hin einen Teil der bürokratischen Hürden abgebaut haben. 

Die Umwandlung des alten Feuerwehrhauses in ein Testzentrum ist nämlich ein Baustein der Gondelsheimer kommunalen Teststrategie. Bereits seit rund drei Wochen werden an der Kraichgauschule sowie an den beiden Kindertagesstätten „Schneckenhaus“ und „Am Saalbach“ Lehrpersonal beziehungsweise Erzieherinnen und Erzieher regelmäßig getestet – auf freiwilliger Basis natürlich.

Und ab Freitag, 19. März um 13.00 Uhr (bis 15.00 Uhr) wird dann im alten Feuerwehrhaus in der Ortsmitte das kommunale Testzentrum Gondelsheim seine Tätigkeit aufnehmen.

Auch das ist wieder eine Co-Produktion und zwar von DRK Ortsverein, dem ortsansässigen Unternehmen „Tom‘s Medical Service“ und eben der initiierenden Gemeindeverwaltung.

Viermal die Woche, ab Freitag, den 19. März 2021 für jeweils zwei Stunden hat das Testzentrum geöffnet und zwar

  • montags von 7 bis 9 Uhr,
  • mittwochs von 16 bis 18 Uhr,
  • freitags von 13 bis 15 Uhr sowie
  • samstags von 10 bis 12 Uhr.

„Bewusst haben wir die Tage und Uhrzeiten breit gefächert, um allen Menschen in Gondelsheim ein Angebot zum Testen unterbreiten zu können“, sagt Bürgermeister Rupp. Eine Terminvereinbarung ist zunächst nicht erforderlich, lediglich ein Ausweisdokument muss vorgelegt werden.

Fällt ein Test positiv aus, greifen die Isolations-Vorgaben der Corona-Verordnungen des Landes, bis das Ergebnis durch einen PCR-Test überprüft wurde.  

Dabei geht die Gemeinde bei der Beschaffung der Schnelltests in Vorleistung und erhält dafür im Nachgang eine entsprechende Vergütung. „Die Schnelltests sind nun in der entsprechenden Menge verfügbar, und da wollten wir zum Wohle der Bevölkerung keine unnötige Zeit verlieren“, erklärt Rupp das schnelle Handeln.

Wichtig:

  • Personalausweis mitbringen
  • Testung nur von asymptomatischen Personen (keine Erkältungssymptome, Fieber etc. – hier bitte direkt zum Arzt)
  • Abstands- und Hygienevorschriften sind im Testzentrum jederzeit eizuhalten (Maskenpflicht)
  • Sie erhalten eine Bescheinigung über Ihr Testergebnis
  • Bitte den Brunnenberg nicht zuparken! 

Eingangskontrolle für Rathaus,  bei Festen etc.

Bei Fieber schlägt der Alarm anNeueste Errungenschaft der Gemeinde Gondelsheim

Die Pandemie weckt die Kreativität. Ein Beispiel geben Einlasskontrollgeräte, die die Körpertemperatur messen und den Sitz der Maske kontrollieren.

Die Gemeinde Gondelsheim beschaffte nun beim Graben-Neudorfer Start-Up Ara Macao ein solches Gerät, das für Bürgermeister Markus Rupp eine intelligente Lösung auf dem Weg zu etwas mehr an Normalität in der Pandemie ist.

Gerade für das Bürgerbüro ist es laut dessen Leiterin Tanja Canelas nach den Luftreinigern ein weiterer Punkt der Sicherheit und der hoffentlich baldigen Rückkehr zu mehr Normalität mit den Kunden.

Es ist ein freiwilliges Angebot für alle und ein Service auch für die Mitarbeiter des Rathauses, betont Rupp ergänzend. 

Und auch Marc Bürker, Vorsitzender der AGG kann sich den Einsatz des Fieber-Scanners bei hoffentlich bald wieder zulässigen Festen der AGG und der Vereine sehr gut vorstellen.

Die Kosten für die Beschaffung des Geräts belaufen sich auf rd. 900 Euro und sind durch Spenden teilweise gegenfinanziert.

Gondelsheim bereitet besonderen Ostergruß an Partnergemeinde Droué vor

Bürger sollen persönliche Videobotschaften für französische Bekannte und Freunde aufnehmen

Eine besondere Überraschung plant Gondelsheim für seine französische Partnergemeinde Droué. Die Bürgerinnen und Bürger des Kraichgauorts können ihren Bekannten im Department Loir-et-Cher eine persönliche Videobotschaft übermitteln. Diese sammelt die Gemeinde Gondelsheim und sendet sie als digitalen Ostergruß nach Frankreich. „Wann wir uns wieder gegenseitig besuchen können, ist derzeit nicht abzusehen. Den Austausch wollen wir aber weiterhin pflegen, deshalb wählen wir nun diesen Weg“, erklärt Bürgermeister Markus Rupp.

Zumal viele Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer über die Jahre hinweg private Kontakte zu Familien in Droué aufgebaut haben. Eben jene sind nun aufgerufen, ein kurzes Video für ihre französischen Freunde und Bekannte aufzunehmen. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Ein paar persönliche Worte, ein musikalischer Gruß – das sind nur zwei mögliche Beispiele für eine solche Botschaft in digitaler Form. Und dann das Video einfach an die Gemeinde Gondelsheim senden und zwar bis zum 26. März an folgende Mail-Adresse: renate.papadopoulos@gondelsheim.de

Dort werden die Videos zu einem „Gesamtkunstwerk“ zusammengefügt und nach Droué übermittelt. „Normalerweise finden jährlich immer zwei, drei gemeinsame Veranstaltungen statt“, berichtet Rupp und ergänzt: „Im vergangenen Jahr gab es pandemiebedingt keinen direkten Austausch und ob es dieses Jahr noch klappt, bleibt abzuwarten.“ Folglich sind andere Wege gefragt, denn eines ist für Bürgermeister Rupp klar: „Auch und gerade in solchen Zeiten soll und darf der Kontakt und der Austausch nicht abreißen.“

Deshalb richtet er nun den Aufruf an alle Gondelsheimer Einwohner, die Freunde oder Bekannte in Droué haben, eine entsprechende Videobotschaft für diese aufzunehmen. Das Miteinander zwischen Gondelsheim und Droué ist seit Anbeginn gekennzeichnet durch regelmäßige gegenseitige Besuche auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens. Den Austausch in Sport, Kultur, Politik, Verwaltung oder einfach nur von Mensch zu Mensch – das praktizieren die beiden Partnergemeinden seit nunmehr mehr als vier Jahrzehnten.

OB Mentrup und Landrat Dr. Schnaudigel beraten gemeinsam für Stadt und Landkreis

Schon seit 8. März sind zahlreiche Lockerungsmöglichkeiten in die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg eingeflossen. Weil jedoch die Inzidenzzahl im Stadtkreis Karlsruhe am vergangenen Wochenende die Marke 100 überschritten hat, haben sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel am heutigen Montag, 15. März, über das weitere Vorgehen verständigt.

„Wir stehen in einem ständigen Austausch mit dem Landkreis und halten ein gemeinsames Vorgehen für sinnvoll“, betonte OB Mentrup. Auch weiterhin werde man eine gemeinsame Linie abstimmen und die gesetzlichen Spielräume nutzen, um unterschiedliche Regelungen für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt- und Landkreis möglichst zu vermeiden.

So wollen Stadt- und Landkreis zunächst die Zahlen des heutigen Montags abwarten und in Abstimmung mit Sozialministerium und Landesgesundheitsamt bewerten, ob die Voraussetzungen für eine erneute Verschärfung der Maßnahmen erfüllt sind. Sollte dies der Fall sein, wird das Gesundheitsamt die Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 öffentlich bekannt machen. Die für diesen Fall in der Coronaverordnung des Landes zwingend vorgegebenen verschärften Maßnahmen treten zwei Tage später in Kraft, bei öffentlicher Bekanntmachung am Dienstag gelten die Maßnahmen also ab Donnerstag. Über flankierende weitere Maßnahmen wie etwa eine nächtliche Ausgangsbeschränkung wird unter Berücksichtigung aller bis dahin getroffenen Schutzmaßnahmen gesondert zu entscheiden sein.

Eigentlich sieht das komplizierte Regelwerk der Coronaverordnung des Landes insbesondere für die Bereiche Bildung, Einzelhandel, Kultur und Freizeit eine Öffnungsstrategie in mehreren Stufen abhängig von der 7-Tages-Inzidenz vor. Impfungen und Schnelltests sind hierbei tragende Säulen, um Schritt für Schritt das normale Leben wieder hochzufahren.

Die Verordnung sieht eine „Notbremse“ für den Fall vor, dass die Inzidenz drei Tage in Folge über 100 liegt. Dann treten grundsätzlich die Regelungen wieder in Kraft, die bis zum 7. März gegolten haben. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen sind jedoch erst möglich, wenn trotz der bereits bestehenden Maßnahmen die weitere Verbreitung des Coronavirus nicht wirksam eingedämmt werden kann.

Mehr Geschäfte mit Produkten des täglichen Bedarfs hatten zuletzt unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen geöffnet. Der weitere Einzelhandel konnte seine Kunden nur nach vorheriger Terminvereinbarung zum Einkaufen in den Laden lassen. Grundsätzlich galt und gilt in allen Geschäften FFP2-Masken-Pflicht.

Impfungen mit AstraZeneca bundesweit ausgesetzt

Auch keine Impfungen in Kreisimpfzentren Heidelsheim und Sulzfeld

Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca sind bundesweit kurzfristig ausgesetzt. Auch in den Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld wurde der Impfbetrieb mit diesem Impfstoff am späten Nachmittag des Montags sofort eingestellt. Bis auf weiteres findet in den beiden Zentren keine Impfungen mit diesem Impfstoff statt. Rund 600 Impftermine fallen dadurch täglich an den beiden Impfzentren weg.

Weiter gehen dagegen die Impfungen mit dem Impfstoff von BioNTech. Vereinbarte Impftermine mit diesem Impfstoff bleiben bestehen. Auch die Impfungen der Mobilen Impfteams, die ausschließlich den Impfstoff BioNTech verabreichen, werden fortgesetzt.

Jugendtreff BountyAnblasen

Nach drei Monaten »unter Wasser« erhielt unser U-Boot über Funk eine neue Order. Nun heißt es: »Anblasen«, Luft in die Tanks, auf »Sehrohrtiefe« steigen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes erlaubt uns nun wieder ein vorsichtiges Öffnen des Jugendtreffs für den Betrieb – ein Öffnen allerdings, das streng an den »Inzidenzwert« gekoppelt ist. Sollte dieser Wert von Infizierten pro 100.000 Einwohner für den Landkreis über 100 liegen, müssen wir den Präsenzbetrieb erneut einstellen und in die Notfallberatung zurückkehren (siehe hier auch die tagesaktuell die Infos auf der Facebook-Seite der Gemeinde Gondelsheim). Andernfalls dürfen wir nun wieder Gäste empfangen unter den Voraussetzungen allerdings, dass:

  • ein Besucher sich vor Beginn eines Treffs angemeldet haben muss;
  • die maximale Besucherzahl für einen Treff nicht überschritten wird;
  • eine Maske getragen wird (FFP2 oder medizinische Maske ab 14. Lebensjahr Pflicht);
  • die Mindestabstände (1,5 Meter) eingehalten werden;
  • bei Krankheitssymptomen von einem Besuch abgesehen wird;
  • die weiteren Anweisungen und Hygienevorschriften der Corona-Verordnung eingehalten werden.

Leider ist damit „ein offener Betrieb nach wie vor nicht möglich“, wie es unser Abteilungsleiter Kinder- und Jugendarbeit der AWO KA Land in einer Zusammenfassung der Neuverordnung auf den Punkt brachte. Aber immerhin! Wann immer möglich, werden wir auf unser Außengelände ausweichen.

Terminvorschau:

  • Der nächste offene Sonntag ist am 28. März.

Wichtiger Hinweis:

Bis auf Weiteres ist vor dem Besuch eines Treffs wieder eine Anmeldung notwendig. Wir brauchen dazu euren Namen, Anschrift, Telefonnummer. Ihr könnt uns anrufen: (0 72 52) 7 79 98 31 oder auch gerne eine E-Mail schicken: jz.gondelsheim@awo-ka-land.de. Vielen Dank für euer Verständnis!

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Diana Gattung)

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister