Der Bürgermeister informiert KW 37

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am vergangenen Samstag ging es für uns nach einer Urlaubswoche auf Mallorca wieder zurück nach Gondelsheim. Frühmorgens um vier Uhr gestartet, Mietwagen abgegeben, Rückflug nach Deutschland – und wenige Stunden später war man schon wieder mittendrin im heimischen Geschehen.

So schnell kann der Wechsel gehen: eben noch Urlaub, kurz darauf wieder zu Hause. Und auch wenn ich nach der kurzen Nacht zugegebenermaßen ziemlich müde war, hat sich sehr schnell dieses schöne Gefühl eingestellt: Es ist einfach gut, wieder in Gondelsheim zu sein.

Denn lange Zeit zum Ankommen braucht man bei uns nicht. Dafür ist Gondelsheim viel zu agil und rührig. Schon im Tagesverlauf zeigte sich wieder, wie viel in unserer Gemeinde los ist und vor allem, wie viele Menschen mit großem Engagement dazu beitragen.

Dorflohmarkt und Handball-Turnier

Erste Station für mich war der 2. Gondelsheimer Dorfflohmarkt und natürlich ein Besuch bei unseren Landfrauen auf dem Rathausplatz. Nach einem wachmachenden Kaffee

im Büro und einem ersten Blick auf das, was sich während meiner Abwesenheit im Rathaus getan hatte, ging es noch einmal zu den Landfrauen – diesmal zum leckeren Kuchen.

Auch bei unseren Handballern vom TV und ihrem Hoepfner-Cup in der Saalbachhalle durfte ein kurzer Besuch nicht fehlen. Und mit unseren Fußballern war ich ebenfalls bereits in Kontakt: Sie hatten im Clubhaus kräftig angepackt und die ehemalige Kegelbahn ausgeräumt.

Müde? Ja, durchaus. Aber genau solche Tage zeigen, warum man gerne nach Hause kommt. Zu sehen, was in Gondelsheim alles auf die Beine gestellt wird, wie Vereine, Gruppen und viele einzelne Ehrenamtliche anpacken und wie lebendig unsere Gemeinde ist, macht einfach Freude.  

Und genau so darf eine neue Woche beginnen.

Vierter Waldtag lockte zahlreiche Besucher auf den Gondelsheimer Grillplatz

Gut besucht war dann auch der mittlerweile vierte Gondelsheimer Waldtag am vergangenen Sonntag, zu dem die Jäger des Reviers West gemeinsam mit der Gemeinde Gondelsheim auf den Grillplatz eingeladen hatten.

Auch der eine oder andere kleine Regenschauer konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Bürgermeister Markus Rupp begrüßte die zahlreichen Besucher und freute sich, dass der Waldtag nachgeholt werden konnte.

Ursprünglich war die Veranstaltung für den 28. Juni geplant gewesen. Aufgrund der damaligen extremen Hitze und Trockenheit sowie der hohen Waldbrandgefahr wurde sie jedoch verschoben. Umso erfreulicher war es, dass auch die zwischenzeitliche Sperrung der Grillplätze Mitte der Woche vom Landratsamt aufgehoben werden konnte.

Ein besonderer Dank galt den Jägern des Reviers West, allen voran Jürgen Häffele und Hans-Jörg Mohr, die erneut ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hatten. Viel zu erleben gab es unter anderem bei Kutschenfahrten, Drohnenflügen zur Kitzrettung und der Vorführung der Hunde-Rettungsstaffel der Johanniter mit dem Gondelsheimer Marcel Omlor. Auch die weiteren Angebote rund um Wald, Wild und Natur stießen bei Groß und Klein auf großes Interesse.

Bestens versorgt wurden die Gäste von der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim, die neben der hervorragenden Bewirtung auch einen Shuttle-Service eingerichtet hatte. Für die Feuerwehr ist es mit ihrem 125-jährigen Jubiläum ohnehin ein ganz besonderes Jahr.

So wurde der vierte Waldtag zu einem rundum gelungenen und geselligen Tag für Jung und Alt und zeigte einmal mehr, wie sich Naturerlebnis, Information und Gemeinschaft in Gondelsheim wunderbar miteinander verbinden lassen.

Gemeinderat entscheidet sich mehrheitlich für die erneute Pflanzung einer Winterlinde

Aus dem Stamm des bisherigen Baumes könnte eine Skulptur entstehen

Der Rathausplatz soll auch künftig von einer Winterlinde geprägt werden. In seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür ausgesprochen, die abgängige und von einem Pilz befallene Winterlinde durch einen Baum derselben Art zu ersetzen.

Die Gemeindeverwaltung hatte sich im Vorfeld intensiv mit der Frage beschäftigt, welcher Baum angesichts zunehmender Hitzeperioden und der sich verändernden klimatischen Bedingungen für den Rathausplatz besonders geeignet ist. Dazu hatte Bürgermeister Markus Rupp u.a. die fachlichen Einschätzungen einer renommierten Baumschule aus dem Rhein-Neckar-Kreis eingeholt. Auf dieser Grundlage stellte die Verwaltung dem Gemeinderat vier mögliche Baumarten vor.

Insbesondere einen Amberbaum und eine Platane hielt sie mit Blick auf Hitzebeständigkeit und Klimaverträglichkeit für geeignete Alternativen und brachte den Amberbaum als bevorzugte Variante in die Diskussion ein.

Aus der Mitte des Gemeinderats kam jedoch der Wunsch auf, der Winterlinde auf dem Rathausplatz treu zu bleiben. Gemeinderat Christian Feldmann schlug vor, auch als Nachfolgerin des erkrankten Baumes wieder eine heimische Winterlinde zu wählen. Dieser Vorschlag fand schließlich eine Mehrheit: Acht Mitglieder des Gemeinderats stimmten für die Winterlinde, vier für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Amberbaum; zwei enthielten sich.

Die bestehende, geschädigte Winterlinde soll in der ersten Oktoberwoche entfernt werden. Für ihre Nachfolgerin wird voraussichtlich ein leicht veränderter Standort auf dem Rathausplatz gewählt, damit der neue Baum langfristig mehr Raum für seine Entwicklung erhält. Im Zuge dieser Lösung könnten auch bis zu zwei bestehende Parkplätze entfallen.

„Das Ziel ist, dass der neue Baum nicht nur für die nächsten Jahre, sondern möglichst für viele Jahrzehnte seinen Platz im Herzen unserer Gemeinde findet. Gleichzeitig ist bei mir aus einer Anmerkung von Gemeinderat Erhard Walz der Gedanke entstanden, dass wir uns von der alten Linde nicht vollständig verabschieden müssen: Aus ihrem Stamm könnte durch Kettensägenkunst eine Skulptur entstehen. So kommt etwas Neues hinzu, während zugleich etwas Altes erhalten bleibt“, so Bürgermeister Markus Rupp. Er hatte in der Sache im Vorfeld der Sitzung bereits Kontakt mit dem Gondelsheimer Forstexperten Alex Pirchmoser aufgenommen, der einen Kontakt vermittelte.

Bevor die neue Winterlinde gepflanzt wird, soll sie gemeinsam ausgesucht werden. Vertreter der Verwaltung und Mitglieder der Gemeinderatsfraktionen werden dazu in Kürze nach Ladenburg fahren, um geeignete Winterlinden bei der Baumschule Huben vor Ort zu besichtigen und ein Exemplar auszuwählen. Die anschließende Pflanzung übernimmt die Firma Markus Mohr Gartenbau aus Gondelsheim.

Eine weitere Idee, um die Erinnerung an die bisherige Linde zu bewahren, brachte Gemeinderat Dr. Roland Fella in die Beratung ein. Sein Vorschlag: Aus dem Holz des alten Baumes könnte eine kleine Baumscheibe mit dem Gondelsheimer Wappen gestaltet und in den erlebbaren Saalbach-Bereich integriert werden. Auf diese Weise könnte ein weiterer Teil der alten Winterlinde dauerhaft erhalten und an einem besonderen Ort in der Gemeinde sichtbar gemacht werden.

Vier fest installierte und eine mobile Geschwindigkeitsanzeige sorgen künftig für mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit auf Gondelsheims Straßen

„Langsam!“ – manchmal braucht es im Straßenverkehr nur eine kleine Erinnerung zur richtigen Zeit

Im Mai 2026 hatte der Gemeinderat die Beschaffung von insgesamt fünf neuen Geschwindig-keitsanzeigen beschlossen. Inzwischen sind die Anlagen gekauft, montiert und angeschlossen – und können ihren Dienst aufnehmen und auch Daten sammeln.

Vier der neuen Geschwindigkeitsanzeigen sind fest installiert: in der Neibsheimer Straße, der Obergrombacher Straße, der Brettener Straße und der Bruchsaler Straße. Eine fünfte Anlage ist mobil und kann flexibel an unterschiedlichen Stellen im Gemeindegebiet eingesetzt werden.

Die neuen Geräte können dabei mehr, als nur die gefahrene Geschwindigkeit anzuzeigen. Wer sich an die vorgeschriebenen 30 km/h hält, bekommt eine freundliche Rückmeldung. Wer etwas zu flott unterwegs ist, wird dagegen deutlich daran erinnert, den Fuß vom Gas zu nehmen. Zusätzlich können über die LED-Anzeigen individuelle Textbotschaften eingeblendet werden.

Da darf es durchaus auch einmal mit einem Augenzwinkern heißen: „Fuß vom Gas!“, „Danke!“ oder ganz einfach: „30 reicht!“

Neue mobile Geschwindigkeitsanzeige

Hinter der freundlichen Erinnerung steht ein wichtiges Anliegen. Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit sind entscheidend für die Sicherheit auf unseren Straßen. Dabei geht es nicht allein um Autofahrerinnen und Autofahrer. Gerade Kinder, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Seniorinnen und Senioren sind darauf angewiesen, dass innerorts langsam, aufmerksam und vorausschauend gefahren wird.

Die Gemeinde setzt deshalb bereits seit Jahren Geschwindigkeitsanzeigen ein. Die Erfahrung zeigt, dass die unmittelbare Rückmeldung über das eigene Tempo dazu beiträgt, Verkehrsteilnehmer für ihre Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Die neuen fest installierten Anlagen sind zudem direkt an die Stromversorgung angeschlossen. Damit entfällt der bisher notwendige regelmäßige Akkuwechsel. Die mobile Anlage kann dagegen gezielt dort eingesetzt werden, wo besonderer Handlungsbedarf besteht oder Hinweise aus der Bevölkerung eingehen.

Mit den fünf neuen Anlagen investiert die Gemeinde ganz konkret in mehr Verkehrssicherheit – und manchmal genügt eben schon ein kurzer Hinweis am Straßenrand, um den Gasfuß daran zu erinnern, dass er auch eine langsamere Gangart kennt.

Deshalb gilt: Augen auf, Fuß vom Gas und aufpasse! Denn bei Tempo 30 geht es nicht darum, ein paar Sekunden früher anzukommen, sondern darum, dass alle sicher ankommen.

Bürgermeister Rupp ehrte die Siegermannschaften des STADTRADELNS 2026

Gondelsheim tritt kräftig in die Pedale: Mehr Teilnehmende und mehr geradelte Kilometer

Bürgermeister Markus Rupp zeichnete am vergangenen Mittwoch die drei erfolgreichsten Mannschaften des STADTRADELNS 2026 aus.

Das STADTRADELN in Gondelsheim entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Rupp zeigte sich bei der heutigen Ehrung der drei bestplatzierten Teams besonders erfreut darüber, dass die Aktion seit Jahren stetig wächst.

Sowohl die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die gemeinsam zurückgelegten Kilometer nehmen kontinuierlich zu.

Die Zahlen sprechen für sich: 2024 beteiligten sich 68 Radlerinnen und Radler in neun Teams und legten zusammen 15.881 Kilometer zurück. 2025 waren bereits 72 Aktive am Start und steigerten die Leistung auf 16.551 Kilometer. In diesem Jahr wuchs das Teilnehmerfeld auf 80 Radlerinnen und Radler, die gemeinsam 17.455 Kilometer zurücklegten – rund 900 Kilometer mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie.

Unangefochtener Sieger war erneut das Team Pädagogik, das seine Wurzeln in der Kita „Am Saalbach“ hat. Mit beeindruckenden 6.585 Kilometern sicherte sich die Mannschaft den ersten Platz. Bürgermeister Rupp überreichte der Leiterin Frau Breiden stellvertretend für das gesamte Team einen Gutschein für die Eisdiele Da Filippo in Gondelsheim.

Sieger STADTRADELNS 2026

Auf dem zweiten Platz landete der TVG Express mit 3.126 Kilometern, dicht gefolgt von den Freiwilligen Feuerradlern mit 3.042 Kilometern auf Rang drei.

Auch die Zweit- und Drittplatzierten gingen nicht leer aus: Bürgermeister Rupp überreichte ihnen als Anerkennung – je nach Wunsch – einen Kasten „Flüssiges“.

Auch über die Gemeindegrenzen hinaus war das STADTRADELN 2026 ein großer Erfolg. Im gesamten Landkreis Karlsruhe beteiligten sich 9.567 aktive Radlerinnen und Radler und sammelten gemeinsam knapp 2,2 Millionen Fahrradkilometer. Damit belegt der Landkreis Karlsruhe im bundesweiten Landkreisvergleich einen beachtlichen 15. Platz.

Das erfreuliche Fazit: In Gondelsheim wächst nicht nur die Begeisterung fürs STADTRADELN, sondern Jahr für Jahr auch das Teilnehmerfeld und die Kilometerleistung. Beste Voraussetzungen also, um 2027 erneut kräftig in die Pedale zu treten.

Streetart bereichert das Stromnetz in Gondelsheim

Eine Ortsnetzstation wird zur farbenfrohen Visitenkarte im Ortsbild

Technische Infrastruktur ist aus dem Alltag nicht wegzudenken – fällt aber oft erst dann auf, wenn sie sichtbar gestaltet wird. In Gondelsheim hat die Netze BW deshalb eine Ortsnetzstation künstlerisch aufwerten lassen.

Der Graffiti-Künstler Marco Billmaier verwandelte das Technikgebäude in einen farbenfrohen Blickfang, der das Ortsbild bereichert und zugleich zeigt, wie wichtig die Anlagen für eine zuverlässige Stromversorgung sind.

Farbe für das Ortsbild

Dass die Gestaltung auch im Alltag wahrgenommen wird, zeigte sich zuletzt beim Feuerwehrfest anlässlich des 125-jährigen Bestehen der Feuerwehr Gondelsheim. Das Jubiläum wurde bewusst in das Motiv aufgenommen – passend zum Standort, denn die Feuerwehr liegt nur wenige Schritte von der Ortsnetzstation entfernt. Beim Festumzug fiel die Anlage vielen Besucherinnen und Besuchern daher besonders ins Auge.

„Solche Anlagen werden in ihrer bisherigen Form häufig kaum wahrgenommen – dabei gehören sie ganz selbstverständlich zu unserem Ort dazu“, sagte Bauamtsleiterin Sabrina Rossack. „Umso schöner ist es, wenn aus einer Trafostation ein Blickfang wird, der Farbe ins Ortsbild bringt und den Menschen zeigt: Moderne Infrastruktur ist nicht anonym, sondern Teil unseres gemeinsamen Lebens hier in Gondelsheim“, ergänzt Bürgermeister Markus Rupp.

Mehr Transparenz für Bürgerinnen und Bürger

Der Gedanke, Netztechnik sichtbarer zu machen, setzt sich auch digital fort: Auf der Gemeindewebsite bündelt der NETZMonitor der Netze BW Informationen rund um das örtliche Stromnetz – etwa zu aktuellen Baumaßnahmen, Störungen, dem Energiebericht der Kommune und zur Anmeldung von Photovoltaikanlagen.

„Die neu gestaltete Trafostation kann Neugier wecken und den Blick dafür schärfen, welche Rolle solche Anlagen für eine zuverlässige Versorgung spielen“, erklärt Any Schlatterer, Regionalmanagerin Verteilnetze bei der Netze BW. „Mit dem NETZMonitor knüpfen wir daran an: Er bietet Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen digitalen Zugang zu Informationen rund um das örtliche Stromnetz und macht dessen Entwicklung transparent und nachvollziehbar.“

Stromnetz wächst mit der Gemeinde

Wie wichtig dieser Blick auf das Stromnetz ist, zeigt die Entwicklung in Gondelsheim: „Derzeit gibt es dort 23 Ortsnetzstationen. Ihre Zahl wird künftig voraussichtlich weiter steigen, weil immer mehr private und gewerbliche Anlagen Strom in das örtliche Netz einspeisen. Bereits heute sind es fast 450 Energieanlagen – 2023 waren es noch 280 EEG-Anlagen“, so Teamleiter des Netzbetriebs der Region Dennis Baumannn.

Diese Entwicklung zeigt, wie dynamisch sich das Stromnetz verändert. Ortsnetzstationen sind dabei zentrale Knotenpunkte: Sie sorgen dafür, dass Strom zuverlässig dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Die Netze BW hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Ortsnetzstationen, Schaltwerke und andere technische Anlagen in Baden-Württemberg künstlerisch gestalten lassen. Allein in den vergangenen zwei Jahren sind weit über 100 Kunstwerke entstanden. Wer diese Werke entdecken möchte, kann ihnen beim Spaziergang oder auf Wanderungen begegnen – oder sich einen digitalen Überblick verschaffen: Unter www.netze-bw.de/unsernetz/kunst zeigt die Netze BW eine Auswahl der gestalteten Trafostationen im Land.

Bürgerwettbewerb:

Neue Bäume für Gondelsheim

Die vier Gondelsheimer Quartiere machen Vorschläge

Bis zu 20 neue Baumstandorte gesucht

Mehr Grün, mehr Schatten und mehr Lebensqualität. Das muss nach der extremen Hitze in diesem Sommer eigentlich jedem klar sein:

Die Gemeinde Gondelsheim möchte deshalb gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern neue Standorte für Bäume im Ort finden. Auf Initiative von Bürgermeister Markus Rupp startet deshalb ein Bürgerwettbewerb, bei dem die Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer ihre ganz konkreten Vorschläge einbringen können.

Die Idee dazu ist nicht zuletzt während der sommerlichen Hitzewellen entstanden. Gerade an besonders heißen Tagen wird deutlich, welchen Unterschied Bäume im öffentlichen Raum machen können. Sie spenden Schatten, sorgen für ein angenehmeres Mikroklima, werten Straßen und Plätze auf und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Gondelsheim an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

„Die vergangenen Hitzewellen haben uns noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll Bäume und Straßengrün für unseren Ort sind. Deshalb wollen wir nicht nur weitere Bäume pflanzen, sondern die Bürgerinnen und Bürger ganz bewusst einbeziehen. Sie kennen ihre Straßen und ihr Wohnumfeld am besten und wissen, wo zusätzliches Grün und Schatten besonders guttun würden“, erläutert Bürgermeister Markus Rupp die Idee hinter dem Wettbewerb.

Vier Quartiere – fünf Standorte je Quartier

Für den Wettbewerb wird Gondelsheim entlang der großen Verkehrsachsen – Brettener/Bruchsaler Straße sowie Jöhlinger Straße und Bahnhof-/Neibsheimer Straße – in vier Bereiche aufgeteilt.

Für jedes dieser vier Quartiere können die dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger Standorte für neue Bäume vorschlagen. Bis zum 9. Oktober 2026 werden je Quartier fünf Standorte ausgewählt.

Auf diese Weise können aus der Bürgerschaft heraus insgesamt bis zu 20 konkrete neue Baumstandorte entstehen.

Dabei sind ausdrücklich die Ideen und die Ortskenntnis der Bevölkerung gefragt: Wo fehlt an heißen Sommertagen Schatten? Wo könnte ein Baum einen Straßenraum aufwerten? Wo würde zusätzliches Grün die Aufenthaltsqualität verbessern?

Vielleicht gibt es direkt vor der eigenen Haustür, auf dem täglichen Weg zum Einkaufen oder an einem häufig genutzten Platz einen öffentlichen Standort, an dem ein zusätzlicher Baum einen echten Unterschied machen könnte.

Die eingereichten Vorschläge werden anschließend von einer Jury aus Bürgermeister, Gemeinderat, Bauamt und Fachleuten geprüft. Denn nicht jeder gewünschte Standort eignet sich automatisch für eine Baumpflanzung. Berücksichtigt werden unter anderem vorhandene Leitungen, die Verkehrssicherheit, der notwendige Wurzelraum sowie die Frage, ob sich ein Baum an dieser Stelle dauerhaft gut entwickeln kann und natürlich ob er auf kommunaler Fläche stehen würde.

Für die geeigneten Standorte wählt die Jury anschließend passende Baumarten aus. Entscheidend ist dabei, dass diese möglichst klimaresistent sind, mit den Bedingungen im Straßenraum zurechtkommen und langfristig eine schattenspendende Krone entwickeln können.

Der Bürgerwettbewerb soll dabei weit über eine reine Pflanzaktion hinausgehen. Er soll den Blick dafür schärfen, welchen Wert Bäume für Gondelsheim haben – für das Ortsbild ebenso wie für das Klima und die Lebensqualität. Jeder zusätzliche Baum kann zu einem kleinen Schattenspender werden, der über Jahrzehnte hinweg Wirkung entfaltet.

Deshalb gilt: Augen auf im eigenen Quartier! Wer einen Platz kennt, an dem Gondelsheim grüner und an heißen Tagen ein Stück angenehmer werden könnte, ist herzlich eingeladen, seinen Vorschlag einzureichen.

Mitmachen und Baumstandort vorschlagen!

Vorschläge können ab sofort per E-Mail an baum@gondelsheim.de eingereicht werden.
Bitte den gewünschten Standort möglichst genau beschreiben – idealerweise mit Straße und Hausnummer beziehungsweise einer kurzen Beschreibung der Stelle.

Gerne kann auch ein Foto des vorgeschlagenen Standortes beigefügt werden.

Einsendeschluss: 9. Oktober 2026

Gemeinsam machen wir Gondelsheim hitzeresistenter und grüner – Baum für Baum!

Fotowettbewerb des Heimat- und Kulturvereins

„Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“ – Heimat entdecken, festhalten und tolle Preise gewinnen!

Was macht Gondelsheim für Sie zu einem ganz besonderen Ort? Ist es eine romantische Gasse, ein idyllischer Platz in der Natur, ein historisches Gebäude oder ein Ort voller persönlicher Erinnerungen?

Genau diese Lieblingsplätze sucht der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim mit seinem neuen Fotowettbewerb „Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“.

Bereits vor einigen Jahren hatte der Heimat- und Kulturverein mit einem Fotowettbewerb großen Erfolg.

Die damaligen Aufnahmen zeigten eindrucksvoll die Schönheit und Vielfalt der Gemeinde. Daran möchte der Verein nun anknüpfen und ruft alle Fotobegeisterten – vom Hobbyfotografen bis zur ambitionierten Fotografin – zur Teilnahme auf.

Die schönsten Motive werden nicht nur den Fotokalender 2027 des Heimat- und Kulturvereins schmücken, sondern in diesem Jahr auch mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.

Der erste Preis ist ein Dinner für zwei Personen im Restaurant Löwentor. Darüber hinaus warten weitere hochwertige Gastronomiepreise auf die Gewinnerinnen und Gewinner.

Fotowettbewerb des Heimat- und Kulturvereins

Ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs ist die Bewertung durch zwei Jurys. Zum einen entscheidet eine Expertenjury, der der bekannte Brettener Fotograf Thomas Rebel, der Schulleiter der Kraichgau-Gemeinschaftsschule Benjamin Kreis-Polich sowie der Erste Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Bürker angehören.

Zum anderen ist auch das Publikum gefragt. Während der Kerwe (17. – 18. Oktober 2026) werden die eingereichten Fotos in einer Ausstellung präsentiert. Dort können die Besucherinnen und Besucher ihre Favoriten wählen und damit ihre Stimme für den Publikumspreis abgeben.

So fließen sowohl die fachkundige Bewertung der Experten als auch das Urteil der Bürgerinnen und Bürger in den Wettbewerb ein.

Der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Bürgermeister Markus Rupp, hofft auf eine große Beteiligung: „Mit jedem eingereichten Bild dokumentieren wir ein Stück unserer Heimat. Jeder Lieblingsplatz erzählt seine eigene Geschichte und zeigt, warum Gondelsheim für viele Menschen ein besonderer Ort ist. Ich freue mich auf zahlreiche Einsendungen und viele kreative Blickwinkel auf unsere schöne Gemeinde.“

Der Wettbewerb soll nicht nur schöne Bilder hervorbringen, sondern auch dazu beitragen, die Verbundenheit mit der Heimat sichtbar zu machen. Ob bekannte Wahrzeichen oder versteckte Lieblingsorte – gefragt sind Motive, die Gondelsheim aus einer ganz persönlichen Perspektive zeigen.

Der Heimat- und Kulturverein lädt deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen. Jede Einsendung trägt dazu bei, die Schönheit der Gemeinde festzuhalten und gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte zu dokumentieren.

Teilnahmebedingungen

  • Das Foto muss in Gondelsheim aufgenommen worden sein und einen persönlichen Lieblingsplatz zeigen.
  • Pro Teilnehmer können maximal zwei Bilder eingereicht werden.
  • Es werden ausschließlich digitale Fotos im Querformat angenommen.
  • Empfohlenes Dateiformat: JPG oder TIF, Dateigröße etwa 3 bis 5 MB.
  • Dateibenennung: „Bildtitel – Vorname Nachname.jpg“.
  • Einsendung per E-Mail an fotowettbewerb.gondelsheim@web.de.
  • Bei Dateien über 10 MB bitte einen Filehosting-Dienst (z. B. WeTransfer) nutzen.
  • Bitte Name und Kontaktdaten sowie gerne einen kurzen Begleittext zum Aufnahmeort angeben (dieser dient ausschließlich der Information und wird nicht veröffentlicht).
  • Einsendeschluss (verlängert) ist Donnerstag, der 1. Oktober 2026.

Der Heimat- und Kulturverein freut sich auf viele eindrucksvolle Aufnahmen und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg – vielleicht wird gerade Ihr Lieblingsplatz schon bald im Kalender 2027 zu sehen sein und zudem mit einem der attraktiven Preise ausgezeichnet.

Sommerferienaktion IV & V: Kino & Dorfflohmarkt

In der ersten vollen Sommerferienwoche boten wir unseren Gästen wieder einmal ein vielfältiges Aktionsprogramm. Nach den Cocktails zum Ferienstart, dem Ausflug nach Heidelberg und dem Besuch im Karlsruher Zoo stand als nächstes ein Kinotag auf dem Programm.

Mit dem ÖPNV fuhr die gemischte Gruppe um unseren beiden Mitarbeiterinnen Hela und Olesia als Betreuungspersonen nach Bretten. Im dortigen Kino angekommen, sah man sich einen jugend- und kindgerechten Film an. Kinotypische Knabbereien spendierte das »Bounty« den Teilnehmenden überdies.

Sommerferienaktion IV & V: Kino & Dorfflohmarkt

Auch nach unserer August-Sommerpause boten wir unseren Gästen noch ein paar Sonderaktionen zum Ferienende an. So beteiligte sich der Jugendtreff vergangenen Samstag am Gondelsheimer Dorfflohmarkt und öffnete hierzu seine Türen. Einige unserer Besucher konnten auf bereitgestellten Biertischen ihre mitgebrachten (Spiel-)Waren ausbreiten und zum Teil auch verkaufen.

Nun beginnt die Schulzeit wieder und damit auch irgendwie der Alltag. Um unseren Gästen den Start ins Schuljahr etwas zu versüßen und gleichzeitig den Sommer zu verabschieden, veranstalten wir am kommenden Freitag einmal mehr eine der hochbeliebten Cocktailpartys. Doch auch für die kommende Herbstzeit haben wir schon wieder einige Ideen …

Terminvorschau:

  • Der nächste offene Sonntag ist 20. September.
  • Cocktails zum Sommerende am Freitag, 25. September, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Spendenaktion:

Gemeinsam gestalten – Projekt „Erlebbarer Saalbach“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Der Bereich am Saalbach soll zu einem Ort werden, an dem unser Bach nicht nur als mögliche Bedrohung durch Hochwasser, sondern ganz bewusst als erlebbarer Natur-, Begegnungs- und Freizeitraum für die ganze Bevölkerung wahrgenommen wird.

Geplant sind attraktive Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten am Wasser, Doppelliegen, eine Boulebahn. Bewegungsangebote für Jung und Alt sowie Wasser zum Spielen und Erleben für Kinder – beispielsweise mit einer Schwengelpumpe. Großkronige Bäume, Blumen- und Grünflächen sollen dem Gelände einen parkähnlichen Charakter verleihen. Gleichzeitig soll der Saalbach offen und sichtbar bleiben und damit für Bürgerinnen und Bürger tatsächlich erlebbar werden.

Auf der Seite bei der der Saalbachhalle entsteht zudem eine Bühne für Kleinkultur.

Ein schöner Anfang ist bereits gemacht: Der Gewerbeverein und der Heimat- und Kulturverein haben das Vorhaben mit größeren Spenden unterstützt. Hinzu kommt eine private Spende. Insgesamt sind bereits 8.500 Euro an Spendengeldern für den „Erlebbaren Saalbach“ zusammengekommen. Dafür sagen wir herzlich Danke!

Nun würden wir uns freuen, wenn sich auch weitere Bürgerinnen und Bürger beteiligen möchten. Denn dieser Bereich entsteht für die Menschen in Gondelsheim – für Familien, Kinder, Jung und Alt.

Jede Spende – ob groß oder klein – hilft, den „Erlebbaren Saalbach“ Wirklichkeit werden zu lassen und ein neues Stück Lebensqualität mitten in Gondelsheim zu schaffen. Ob Privatperson, Familie, Verein oder Unternehmen: jeder Beitrag zählt. Gemeinsam können wir etwas schaffen, das Gondelsheim über viele Jahre bereichert.

Spendenkonto

Empfänger: Gemeinde Gondelsheim

Bank: Sparkasse Kraichgau

IBAN: DE49 6635 0036 0005 0034 63

Verwendungszweck: Erlebbarer Saalbach

Ab 300 Euro stellt die Gemeinde eine steuerlich wirksame Spendenbescheinigung aus. Bitte hierfür Name und Anschrift angeben.

Machen Sie mit und gestalten Sie ein Stück Gondelsheim mit – für unsere Kinder, für unsere Gemeinschaft und für ein lebendiges Miteinander am Saalbach.


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister