Der Bürgermeister informiert KW 34

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die „mitteilungsblatt-lose“ Zeit ist vorbei. Und gleich muss ich mit einer schlechten Nachricht beginnen:

Linde auf dem Rathausplatz Gondelsheim ist nicht mehr zu retten
Gemeinde muss zentralen Baum aus Sicherheitsgründen fällen

Entscheidung über Ersatzbaum wird Thema im Gemeinderat

Mit großem Bedauern muss sich die Gemeinde Gondelsheim von der prägenden Linde auf dem Rathausplatz verabschieden. Nach den jüngsten Untersuchungen und einer fachlichen Begutachtung steht fest, dass der Baum nicht mehr dauerhaft erhalten werden kann.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit (Totholz in Baumkronenbereich) wird zunächst der unmittelbare Bereich um die Linde abgesperrt. Die endgültige Fällung des Baumes wird kurzfristig notwendig.

Die Gemeinde hatte in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Linde zu erhalten. Pflegemaßnahmen sollten den geschwächten Baum stabilisieren und seine Verkehrssicherheit gewährleisten. Die langanhaltenden Trocken- und Hitzeperioden, schwierige Standortbedingungen sowie bereits vorhandene Schäden haben die Linde jedoch zunehmend geschwächt.

Hinzu kommt nun ein Pilzbefall. Nach Einschätzung des hinzugezogenen Sachverständigen, welcher den Baum auch schon in der Vergangenheit inspiziert hatte, handelt es sich um den Austernseitling, einen Wund- und Schwächeparasiten. Gerade bei älteren und bereits stark geschwächten Bäumen kann dieser Pilz eine ausgeprägte Weißfäule und damit einen raschen Abbau des Holzes verursachen. Die jüngsten Befunde, die gemeinsam mit dem Bauhof festgestellt wurden, bestätigen die ernste Situation.

Zwar könnten weitere aufwendige Eingriffe die Verkehrssicherheit nochmals vorübergehend herstellen. Nach der fachlichen Einschätzung wäre jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass der Pilz weiteres gesundes Holz befällt und der verbleibende Baum in kürzester Zeit erneut zum Sicherheitsrisiko wird.

Auch das Erscheinungsbild und die gestalterische Funktion der Linde sind durch die bereits eingetretene Verstümmelung und die notwendigen Pflegemaßnahmen der vergangenen Jahre stark beeinträchtigt.

„Es tut weh, einen solch zentralen und für unseren Rathausplatz prägenden Baum zu verlieren. Wir haben einiges investiert und versucht, die Linde möglichst lange zu erhalten. Aber irgendwann hat die Sicherheit Vorrang. Dürre, Hitze, Vorschädigungen und jetzt der Pilzbefall haben dem Baum letztlich so stark zugesetzt, dass wir handeln müssen“, erklärt Bürgermeister Rupp.

Die Gemeinde wird deshalb zunächst den engeren Bereich um die Linde sichern. Die Fällung soll Anfang Oktober 2026 erfolgen.

Gleichzeitig soll der Verlust der Linde Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Rathausplatzes sein. Klar ist für die Gemeinde, dass an diesem zentralen Standort wieder ein prägender Baum stehen soll. Welche Baumart dafür ausgewählt wird und welcher Baum den besonderen Anforderungen des Standorts am besten gerecht wird, soll in der nächsten Sitzung des Gemeinderates beraten werden. Dabei sollen insbesondere die Klimaresilienz, die langfristige Entwicklung des Baumes und seine gestalterische Wirkung auf dem Rathausplatz eine Rolle spielen.

„An diesen zentralen Ort gehört wieder etwas Markantes“, betont Bürgermeister Rupp. „Wir wollen deshalb gemeinsam mit dem Gemeinderat sehr bewusst entscheiden, welcher Baum hier künftig stehen soll. Es geht nicht darum, einfach irgendeinen kleinen Ersatzbaum zu pflanzen. Unser Ziel muss ein Baum sein, der mit den veränderten klimatischen Bedingungen möglichst gut zurechtkommt und langfristig wieder eine prägende Funktion auf dem Rathausplatz übernehmen kann.“

In diesem Zusammenhang soll auch darüber beraten werden, wie der Rathausplatz insgesamt klimaangepasster gestaltet werden kann. Denkbar sind zusätzliche Begrünung und Wasserelemente sowie mobile Lösungen, die Schatten und Aufenthaltsqualität schaffen. Gerade die jüngste Hitzeperiode hätten eindrücklich gezeigt, wie wichtig solche Überlegungen seien.

Zugleich soll der Rathausplatz seinen Charakter aber als zentraler Fest-, Feier- und Parkplatz der Gemeinde behalten.

Der Abschied von der Linde ist ein schmerzlicher Einschnitt. Zugleich bietet sich die Chance, gemeinsam eine langfristige Lösung für diesen wichtigen und prägenden Standort im Herzen Gondelsheims zu entwickeln.

Ab sofort wieder

Gelbes Band: Obst ernten, statt verderben lassen

Gemeinde Gondelsheim setzt erfolgreiche Aktion fort

Jahr für Jahr tragen die Streuobstwiesen in Gondelsheim reichlich Früchte. Damit vor allem Äpfel und Birnen nicht ungenutzt verderben, setzt die Gemeinde auch in diesem Jahr wieder auf die Aktion „Gelbes Band“.

Das Prinzip ist einfach: Kommunale Obstbäume, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind, dürfen kostenlos abgeerntet werden.

Wichtig dabei: Geerntet werden darf ausschließlich an entsprechend gekennzeichneten Bäumen. Das Obst ist nur für den privaten Eigenbedarf bestimmt; eine gewerbliche oder sonstige wirtschaftliche Nutzung ist ausgeschlossen.

Die Ernte erfolgt zudem auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Eine Haftung der Gemeinde ist ausgeschlossen.

Gelbes Band in Gondelsheim

Entsprechende Obstbestände befinden sich unter anderem im Gewann „Bruch“, entlang der Jöhlinger Straße sowie hinter dem Hochwasserrück-haltebecken „Lohr“. Hinzu kommen im verlängerten Bruchbereich die Obstbäume, die anlässlich verschiedener Konfirmandenjahrgänge gepflanzt wurden. Auch dort gilt: Geerntet werden darf nur, wenn der jeweilige Baum mit einem gelben Band gekennzeichnet ist. 

Die Aktion wird in Gondelsheim bereits seit mehreren Jahren umgesetzt und geht ursprünglich auf einen Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion zurück. Inzwischen ist das „Gelbe Band“ fester Bestandteil des örtlichen Engagements gegen Lebensmittel-verschwendung.

„Was auf unseren kommunalen Obstbäumen wächst, soll nicht ungenutzt verderben, sondern den Menschen in Gondelsheim zugutekommen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. „Das Gelbe Band verbindet Nachhaltigkeit mit einem ganz praktischen Nutzen. Wer für den eigenen Bedarf Obst ernten möchte, kann dies an den gekennzeichneten Bäumen kostenlos tun.“

Zugleich fügt sich die Aktion in die Gondelsheimer Streuobstwiesenstrategie ein. Denn die Gemeinde möchte nicht nur die Früchte nutzen, sondern auch dafür sorgen, dass die kommunalen Obstbestände langfristig erhalten bleiben. Ein eigener Baumwart kümmert sich deshalb fachgerecht um die Bäume. So soll verhindert werden, dass die Bestände überaltern, degenerieren und schließlich absterben.

„Wir wollen unseren Streuobstbäumen eine Zukunft geben. Und wenn wir sie pflegen und erhalten, ist es nur konsequent, auch ihre Früchte zu nutzen. Deshalb ist das Gelbe Band für uns eine runde Sache“, so Bürgermeister Rupp.

Die Gemeinde lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, das Angebot verantwortungsvoll zu nutzen: auf das gelbe Band achten, ausschließlich gekennzeichnete Bäume abernten und nur so viel Obst mitnehmen, wie für den privaten Gebrauch benötigt wird.

So verbindet das „Gelbe Band“ den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft mit Nachhaltigkeit und einem bewussten Umgang mit regional erzeugten Lebensmitteln.

Fotowettbewerb

des Heimat- und Kulturvereins

„Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“ – Heimat entdecken, festhalten und tolle Preise gewinnen!

Was macht Gondelsheim für Sie zu einem ganz besonderen Ort? Ist es eine romantische Gasse, ein idyllischer Platz in der Natur, ein historisches Gebäude oder ein Ort voller persönlicher Erinnerungen?

Genau diese Lieblingsplätze sucht der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim mit seinem neuen Fotowettbewerb „Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“.

Bereits vor einigen Jahren hatte der Heimat- und Kulturverein mit einem Fotowettbewerb großen Erfolg. Die damaligen Aufnahmen zeigten eindrucksvoll die Schönheit und Vielfalt der Gemeinde. Daran möchte der Verein nun anknüpfen und ruft alle Fotobegeisterten – vom Hobbyfotografen bis zur ambitionierten Fotografin – zur Teilnahme auf.

Die schönsten Motive werden nicht nur den Fotokalender 2027 des Heimat- und Kulturvereins schmücken, sondern in diesem Jahr auch mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.

Der erste Preis ist ein Dinner für zwei Personen im Restaurant Löwentor. Darüber hinaus warten weitere hochwertige Gastronomiepreise auf die Gewinnerinnen und Gewinner.

Ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs ist die Bewertung durch zwei Jurys. Zum einen entscheidet eine Expertenjury, der der bekannte Brettener Fotograf Thomas Rebel, der Schulleiter der Kraichgau-Gemeinschaftsschule Benjamin Kreis-Polich sowie der Erste Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Bürker angehören.

Zum anderen ist auch das Publikum gefragt. Während der Kerwe (17. – 18. Oktober 2026) werden die eingereichten Fotos in einer Ausstellung präsentiert. Dort können die Besucherinnen und Besucher ihre Favoriten wählen und damit ihre Stimme für den Publikumspreis abgeben. So fließen sowohl die fachkundige Bewertung der Experten als auch das Urteil der Bürgerinnen und Bürger in den Wettbewerb ein.

Der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Bürgermeister Markus Rupp, hofft auf eine große Beteiligung: „Mit jedem eingereichten Bild dokumentieren wir ein Stück unserer Heimat. Jeder Lieblingsplatz erzählt seine eigene Geschichte und zeigt, warum Gondelsheim für viele Menschen ein besonderer Ort ist. Ich freue mich auf zahlreiche Einsendungen und viele kreative Blickwinkel auf unsere schöne Gemeinde.“

Der Wettbewerb soll nicht nur schöne Bilder hervorbringen, sondern auch dazu beitragen, die Verbundenheit mit der Heimat sichtbar zu machen. Ob bekannte Wahrzeichen oder versteckte Lieblingsorte – gefragt sind Motive, die Gondelsheim aus einer ganz persönlichen Perspektive zeigen.

Der Heimat- und Kulturverein lädt deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen. Jede Einsendung trägt dazu bei, die Schönheit der Gemeinde festzuhalten und gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte zu dokumentieren.

Teilnahmebedingungen

·       Das Foto muss in Gondelsheim aufgenommen worden sein und einen persönlichen Lieblingsplatz zeigen.

·       Pro Teilnehmer können maximal zwei Bilder eingereicht werden.

·       Es werden ausschließlich digitale Fotos im Querformat angenommen.

·       Empfohlenes Dateiformat: JPG oder TIF, Dateigröße etwa 3 bis 5 MB.

·       Dateibenennung: „Bildtitel – Vorname Nachname.jpg“.

·       Einsendung per E-Mail an fotowettbewerb.gondelsheim@web.de.

·       Bei Dateien über 10 MB bitte einen Filehosting-Dienst (z. B. WeTransfer) nutzen.

·       Bitte Name und Kontaktdaten sowie gerne einen kurzen Begleittext zum Aufnahmeort angeben (dieser dient ausschließlich der Information und wird nicht veröffentlicht).

·       Einsendeschluss (verlängert) ist Donnerstag, der 1. Oktober 2026.

Der Heimat- und Kulturverein freut sich auf viele eindrucksvolle Aufnahmen und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg – vielleicht wird gerade Ihr Lieblingsplatz schon bald im Kalender 2027 zu sehen sein und zudem mit einem der attraktiven Preise ausgezeichnet.

Hohe französische Auszeichnung für Ehrenkommandant Wolfgang Heck

Eine besondere Ehre wurde Wolfgang Heck, Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim, beim Ehrenabend anlässlich des 125-jährigen Feuerwehrjubiläums zuteil.

Heck, der 2022 nach 20 Jahren als Kommandant verabschiedet worden war, erhielt die Silberne Ehrenmedaille des französischen Feuerwehr-verbandes.
Die Auszeichnung würdigte seine Verdienste und zugleich auch das jahrzehntelange Engagement der Gondelsheimer Feuerwehr für die deutsch-französische Freundschaft.

Hohe französische Auszeichnung für Ehrenkommandant Wolfgang Heck

Seit Beginn der Partnerschaft mit Droué im Jahr 1979 zählt die Feuerwehr zu den verlässlichen Fackelträgern der Gemeindepartnerschaft.

Bereits Hecks Vorvorgänger im Amt, Rudi Fessler war mit einer französischen Auszeichnung geehrt worden.
Überreicht wurde die Medaille von Michel Beaugendre, seines Zeichens früherer Kommandant der Sapeurs-Pompiers in Droué – eine besondere Geste der Freundschaft und Verbundenheit, die von den Gästen des Ehrenabends mit großem Applaus bedacht wurde.

Zwei Jahre nach dem 13. August 2024

Hochwasser- und Starkregenschutz in Gondelsheim:

Was wir getan haben – woran wir arbeiten – und was noch vor uns liegt
Teil 1

Am Donnerstag, 13. August 2026, jährte sich das schwere Starkregen- und Hochwasserereignis in Gondelsheim zum zweiten Mal.

Auf Facebook hatte ich dazu am Jahrestag ein Video mit einer kurzen Ansprache von mir veröffentlicht.

Der 13. August 2024 hat sich tief in das Gedächtnis unserer Gemeinde eingeprägt. Rund 155 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit zeigten die Grenzen der Gewässer, Entwässerungssysteme und Schutzanlagen.

Zwei Jahre später ist es deshalb Zeit für eine Bilanz – und für einen Blick nach vorne.

Die Bilder dieses Tages sind bei vielen Bürgerinnen und Bürgern noch präsent. Keller und Grundstücke wurden überflutet, Straßen verwandelten sich in Wasserläufe, Schlamm und Geröll wurden aus den großen landwirtschaftlichen Außengebieten in Richtung Ortslage gespült. Feuerwehr, Bauhof, Verwaltung und zahlreiche weitere Helfer waren über Stunden und Tage im Einsatz.

Für uns als Gemeinde war und ist klar: Ein solches Ereignis darf nicht einfach abgehakt werden. Seit dem 13. August 2024 ist deshalb sehr viel geschehen. Manche Maßnahmen waren bereits vor dem Hochwasser begonnen worden und haben sich als richtig erwiesen. Andere wurden aufgrund der Erfahrungen aus dem Ereignis beschleunigt, erweitert oder neu auf den Weg gebracht.

Dabei verfolgen wir heute einen wesentlich umfassenderen Ansatz als früher. Es geht nicht nur darum, an einer einzelnen Stelle eine Mauer höher zu bauen oder einen größeren Kanal zu schaffen. Hochwasser- und Starkregenschutz besteht aus vielen Puzzleteilen.

Dazu gehören Rückhaltung und Gewässerschutz ebenso wie Kanalisation, Erosionsschutz auf landwirtschaftlichen Flächen, Frühwarnsysteme, Einsatzplanung, Feuerwehr und Bauhof, Flurneuordnung, eine wassersensible Ortsentwicklung und nicht zuletzt die Eigenvorsorge jedes Einzelnen.


Rund drei Millionen Euro für den Hochwasserschutz am Saalbach

Eine der größten Investitionen der vergangenen Jahre betrifft den Saalbach.
Bereits vor dem Hochwasserereignis vom August 2024 hatte die Gemeinde eine umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahme begonnen.

Zwischen Saalbachhalle und Tennisanlage wurde der Gewässerbereich angepasst, Böschungen und Verwallungen wurden optimiert beziehungsweise erhöht und weitere Schutzmaßnahmen umgesetzt.
Das Investitionsvolumen liegt bei rund 1,5 Millionen Euro.

Die Ereignisse vom 13. August 2024 haben gleichzeitig gezeigt, dass auch an anderer Stelle dringender Handlungsbedarf bestand. Im Bereich der verlängerten Talstraße/Hofstadt war eine umfassende Sicherung der Böschung erforderlich. Dort wurde mit massiven Blockquadersteinen eine dauerhafte Böschungssicherung geschaffen.

Dass diese zweite große Maßnahme unmittelbar an die bereits laufenden Arbeiten angeschlossen werden konnte, war für Gondelsheim ein großer Vorteil. Das Land beziehungsweise das

Regierungspräsidium unterstützte die Gemeinde dabei, die dringend notwendige Maßnahme zeitnah weiterzuführen. Auch hierfür werden rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Damit sprechen wir allein bei diesen beiden Projekten über ein Investitionsvolumen von insgesamt rund drei Millionen Euro – für eine Gemeinde unserer Größe eine außerordentliche finanzielle Kraftanstrengung. Erfreulich ist deshalb insbesondere, dass für die Maßnahmen erhebliche Fördermittel gewonnen werden konnten.

Das zeigt zugleich: Hochwasserschutz ist nicht nur eine Aufgabe für Wochen oder Monate. Planung, Genehmigung, Förderung und Bau solcher Projekte benötigen Jahre.

Der Lohrgraben: Ein Rückhaltebecken, das sich bewährt hat

Ein weiterer wichtiger Baustein ist das bestehende Hochwasserrückhaltebecken am Lohrgraben. Das Rückhaltebecken wurde bereits nach früheren Hochwassererfahrungen geschaffen und 2010 umfassend saniert. Die Investition von damals rund 500.000 Euro hat sich gerade beim Ereignis im August 2024 als richtig erwiesen.

Der Lohrgraben besitzt ein großes Einzugsgebiet. Bei Starkregen treffen dort erhebliche Wassermengen auf die Ortslage.

Das Rückhaltebecken nimmt einen wesentlichen Teil dieser Wassermengen (100.000 m³) auf und entlastet dadurch insbesondere den Bereich der Jöhlinger Straße.

Das Ereignis 2024 hat damit auch eines gezeigt: Vorsorge wirkt – selbst wenn sie ein Extremereignis nicht vollständig verhindern kann.

Riedgraben und Jöhlinger Straße: Früher erkennen, schneller reagieren

Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf dem Riedgraben und der Jöhlinger Straße.
Bei Starkregen kommen aus den oberhalb liegenden landwirtschaftlichen Flächen nicht nur enorme Wassermengen.

Mitgeführt werden auch Erde, Schlamm, Pflanzenreste, Äste und Geröll. Dadurch können Rechen und Verdolungen innerhalb kürzester Zeit zugesetzt werden.

Genau deshalb wurde bereits 2024 das Warn- und Alarmierungssystem weiterentwickelt. Die Alarmierung am Riedgraben ist heute an das DIVERA-System der Feuerwehr angebunden. Bei kritischen Pegelständen werden Bürgermeister, Gemeindeverwaltung, Feuerwehr und Bauhof frühzeitig informiert.

Zusätzlich befinden sich Messpunkte vor und hinter dem kritischen Bereich. Dadurch kann erkannt werden, wenn sich die Wasserstände ungewöhnlich entwickeln und beispielsweise eine Verklausung durch Geschwemmsel oder Geröll droht. Für die Einsatzkräfte steht entsprechendes Werkzeug zur Verfügung, damit ein zugesetzter Rechen möglichst schnell wieder freigemacht werden kann.

Das Entscheidende ist dabei der Zeitgewinn. Bei einem Starkregenereignis können wenige Minuten darüber entscheiden, ob Wasser kontrolliert abgeführt werden kann oder sich einen anderen Weg durch Straßen und Grundstücke sucht.


Nächster Schritt: Straßenentwässerung an der K 3506 verbessern

Beim Riedgraben soll es nicht bei den bisherigen Verbesserungen bleiben. Gemeinsam mit dem zuständigen Landratsamt Karlsruhe soll die Straßenentwässerung im Bereich der K 3506/Jöhlinger Straße weiter verbessert werden. Vorgesehen ist unter anderem eine zusätzliche beziehungsweise optimierte Rinne mit einem neuen Rechensystem auf der Südseite.

Ziel ist es, Wasser möglichst früh von der Straßenfläche aufzunehmen und kontrolliert der Verdolung (Eschbachgraben) zuzuführen.

Da es sich um eine Kreisstraße handelt, kann die Gemeinde diese Maßnahmen nicht allein umsetzen. Planung und Ausführung müssen mit dem zuständigen Straßenbaulastträger abgestimmt werden. Die Gespräche hierzu laufen.

Ursprüngliche Überlegungen, dort mobile Wassersperren einzusetzen, erwiesen sich als nicht wirklich umsetzbar.


Dammbalken: bewährter Schutz – aber auch Grenzen des Machbaren

Auch das mobile Dammbalkensysteme im Bereich Bruchgraben/Bruchweg bleibt Bestandteil unseres Hochwasserschutzes.

Das System hat über viele Jahre zuverlässig funktioniert. Beim Extremereignis 2024 mit rund 155 Litern Niederschlag pro Quadratmeter wurden allerdings auch ihre Grenzen deutlich.
Eine beliebige Erhöhung der Dammbalken ist technisch nicht möglich. Zusätzliche Stauhöhen würden wiederum statische Probleme verursachen – unter anderem im Bereich der Bundesstraße 35.

Auch das gehört zu einer ehrlichen Bilanz: Technischer Hochwasserschutz kann sehr viel leisten, aber Naturereignisse dieser Größenordnung lassen sich nicht einfach durch immer höhere Barrieren beherrschen.

Die vorhandenen Dammbalkensysteme werden deshalb weiterhin kontrolliert, technisch gewartet und bei entsprechenden Wetterlagen einsatzbereit gehalten.


Zwei Sedimentfänge: Wasser durchlassen – Erde auf den Feldern zurückhalten

Eine der wichtigen nächsten Maßnahmen sind Sedimentfänge im Bereich von Bruchgraben und Riedgraben. Das Problem ist aus den vergangenen Ereignissen bekannt: Von großen landwirtschaftlichen Flächen werden bei Starkregen erhebliche Mengen an Mutterboden und Schlamm abgeschwemmt. Diese gelangen in Gräben, Rechen und Verdolungen und verschärfen dort die Hochwassersituation erheblich.

Die vorgesehenen Sedimentfänge sollen genau hier ansetzen. Die erforderlichen Bereiche wurden fachlich untersucht und geeignete Flächen identifiziert. Ziel ist eine Umsetzung im Jahr 2027.

Vereinfacht gesagt sollen die Anlagen dafür sorgen, dass mitgerissener Boden und Sediment möglichst bereits außerhalb der bebauten Ortslage zurückgehalten werden. Das Wasser kann weitergeleitet beziehungsweise gepuffert werden, während Schlamm und wertvoller Mutterboden möglichst dort verbleiben, wo sie hingehören: im Bereich der landwirtschaftlichen Flächen.


Ersatzflächen für die Landwirtschaft sind eine entscheidende Voraussetzung

Bei solchen Projekten zeigt sich allerdings auch, wie komplex Hochwasserschutz in der Praxis ist.
Die Gemeinde benötigt Flächen für die eigentlichen Maßnahmen, teilweise aber auch entsprechende Ausgleichs- und Ersatzflächen. Gleichzeitig dürfen unsere Landwirte durch notwendige Schutzmaßnahmen nicht unverhältnismäßig belastet werden.

Deshalb bemüht sich die Gemeinde intensiv darum, geeignete Flächen zu erwerben beziehungsweise Tausch- und Ersatzmöglichkeiten zu schaffen. Hierzu laufen Gespräche mit verschiedenen Stellen auf Landesebene.

Unser Wunsch ist eindeutig: Wenn Kommunen erhebliche Investitionen in Hochwasser-, Starkregen- und Erosionsschutz tätigen sollen, brauchen sie auch Unterstützung vom Land Baden-Württemberg bei der dafür notwendigen Flächenbereitstellung.

Starkregenrisikomanagement: Wir wollen wissen, wo das Wasser morgen entlangläuft

Einer der wichtigsten strategischen Schritte ist das kommunale Starkregenrisikomanagement. Dieses Verfahren betrachtet nicht nur einzelne bekannte Problemstellen, sondern die gesamte Ortslage einschließlich der Hang- und Außengebiete.

Dabei werden Starkregenereignisse rechnerisch simuliert. Digitale Geländemodelle zeigen, wo sich Wasser sammelt, welche Fließwege entstehen, welche Gebäude und Straßen gefährdet sein können und an welchen Stellen Schutzmaßnahmen besonders wirksam wären.

Das Verfahren befindet sich inzwischen in der zweiten Dateneinspeisung beziehungsweise Bearbeitungsphase. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2026 vorgestellt werden.

Und genau dann beginnt der nächste wichtige Schritt: Aus den Karten und Berechnungen werden konkrete Maßnahmen abgeleitet. Wir werden anschließend prüfen, welche Projekte technisch sinnvoll, finanziell darstellbar und möglichst schnell umsetzbar sind. Für entsprechende Maßnahmen bestehen nach derzeitiger Planung gute Aussichten auf erhebliche Förderungen – wir hoffen hierbei auf Förderquoten von bis zu 70 Prozent.
Das Starkregenrisikomanagement ist deshalb weit mehr als eine weitere Studie. Es soll der Gemeinde für die kommenden Jahre einen konkreten Fahrplan für die Starkregenvorsorge geben.


Kanalnetz komplett untersucht

Nach den Erfahrungen vom August 2024 wurde auch das Kanalnetz der Gemeinde umfassend untersucht.

Die entsprechenden Untersuchungen liegen inzwischen vor und werden durch ein beauftragtes Ingenieurbüro derzeit ausgewertet. Dabei geht es um den Zustand der Leitungen, ihre hydraulische Leistungsfähigkeit und um mögliche Schwachstellen.

Besonderes Augenmerk liegt auf den beim Hochwasser beziehungsweise Starkregen besonders relevanten Bereichen, darunter Jöhlinger Straße, Bruchsaler Straße, Bahnhofstraße und Leitergasse sowie weitere kritische Abschnitte.

Ein konkreter Ansatzpunkt besteht beispielsweise in der Leitergasse. Dort soll eine hydraulisch ungünstige Situation verbessert werden, bei der Leitungsführungen bzw. Rohranschlüsse den Abfluss erschweren und Rückstau begünstigen können.

Aus der Untersuchung sollen deshalb konkrete Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen entwickelt werden.

Auch hier gilt: Nicht jede Maßnahme kann gleichzeitig erfolgen. Aber wir wollen auf Grundlage belastbarer Daten entscheiden, wo investiertes Geld den größten Nutzen bringt.

Gleichzeitig ist die Gemeinde Gondelsheim im Zusammenspiel mit dem Landratsamt Karlsruhe bemüht, gut gemeinte, lärmmindernde kleine Straßenschächte durch größere, sog. Bergeinläufe zu ersetzen.

Flurneuordnung: Der langfristige Schlüssel in den Außengebieten

Ein sehr großes Zukunftsthema ist die angestrebte Flurneuordnung. Viele Starkregenprobleme entstehen nicht erst innerhalb der bebauten Ortslage. Sie beginnen weit vorher auf den großen landwirtschaftlichen Flächen und an den Hängen rund um Gondelsheim.

Wenn Niederschlag dort nicht versickern oder zurückgehalten werden kann, sammelt sich Wasser, nimmt Boden mit und erreicht mit hoher Geschwindigkeit die tiefer gelegenen Bereiche.

Eine Flurneuordnung eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten: Flächen können anders zugeschnitten, Gräben naturnäher, mäandernd gestaltet, Rückhalteräume geschaffen, Mulden und Versickerungsbereiche angelegt sowie Grün- und Schutzstreifen besser positioniert werden.

Ein solches Verfahren ist allerdings kein Projekt für zwei oder drei Jahre. Wir müssen realistischerweise mit einem Zeitraum von zehn Jahren und möglicherweise mehr rechnen. Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass zehn Jahre lang nichts passiert. Einzelne Maßnahmen können – abhängig von Grundstücken, Genehmigungen und Fördermöglichkeiten – bereits deutlich früher umgesetzt werden.


Landwirtschaft und Erosionsschutz gehören zusammen

Hochwasserschutz kann nur gemeinsam mit der Landwirtschaft funktionieren. Deshalb wurden und werden Gespräche mit unseren Landwirten über eine möglichst bodenschonende Bewirtschaftung, Erosionsschutz und Möglichkeiten zur Reduzierung des Bodenabtrags geführt. Dabei geht es beispielsweise um Bewirtschaftungsrichtungen, Direkt- oder Drohnensaat oder andere Methoden, die dazu beitragen können, dass Wasser langsamer abfließt und weniger wertvoller Mutterboden abgeschwemmt wird. Der Gemeinderat hat für mögliche Ertragsausfälle für momentan 2 Jahre ein Förderprogramm von je 10.000 Euro für den Riedgraben zur Verfügung gestellt.

Besonders interessant ist für Gondelsheim die Perspektive, bei einem Erosionsschutzprogramm des Regierungspräsidiums Karlsruhe eine besondere beziehungsweise möglicherweise modellhafte Rolle einzunehmen. Sollte sich daraus eine Pilotfunktion für Gondelsheim entwickeln, wäre dies eine große Chance: für die Landwirtschaft, für den Bodenschutz und nicht zuletzt für die Hochwasservorsorge.


Pegelsysteme am Saalbach: Informationen gewinnen, bevor es kritisch wird

Am Saalbach setzt Gondelsheim bereits seit vielen Jahren auf Pegelüberwachung.

Das bestehende System wurde im Laufe der Jahre weiterentwickelt und durch zusätzliche Messmöglichkeiten ergänzt. Entscheidend ist dabei nicht nur der einzelne Pegel, sondern die Vernetzung von Informationen.

Je früher Verwaltung und Einsatzkräfte erkennen, wie sich Wasserstände entwickeln, desto früher können Feuerwehr und Bauhof reagieren, Schutzsysteme vorbereiten und gefährdete Bereiche kontrollieren. Genau diese Vorwarnzeit helfen uns weiter. Ein entsprechendes Maßnahmen- und Instrumentenprogramm der Gemeinde liegt hinter diesen Pegelmessungen.

(…)

2. Gondelsheimer Dorf-Flohmarkt

am 12. September 2026

Jetzt noch als Verkäufer oder Verein anmelden!

Bald ist es soweit: der 2. Gondelsheimer Dorf-Flohmarkt findet am 12.09.2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr statt.

Und damit unser Dorf-Flohmarkt ein ebenso großer Erfolg wie bei der Premiere vor 2 Jahren wird, hier nochmals unser Aufruf: Sucht gerne bei Euch in Keller, Speicher oder Garage, mistet wieder einmal aus und meldet euch auch gerne noch kurzfristig bis zum 28.08.2026 unter https://dorf-flohmarkt-gondelsheim.jimdosite.com/flohmarkt-anmeldung/ an.

Dorfflomarkt

Zusammen mit Euren eigenen Ständen zu Hause vor Haus oder Garage – egal ob mit kleinem eigenen Stand oder im Verbund mit Euren Nachbarn als kompletten kleinen „Straßen-Markt“ – freuen wir uns über viele Verkaufende, viele Besuchende und hoffen auf gutes „Flohmarkt“-Wetter …

Und dann genießen wir gemeinsam den Tag bei tollen Schnäppchen und Bewirtung in Gondelsheim.

Bis dahin!

Dein „Gondelsheimer Dorf-Flohmarkt“-Organisationsteam

Waldtag 2026 in Gondelsheim:

Natur erleben, staunen und mitmachen
Beliebte Veranstaltung lädt am 13. September wieder zum Grillplatz ein

Nachdem der ursprünglich für den 28. Juni geplante Waldtag aufgrund der extremen Hitze verschoben werden musste, steht nun der neue Termin fest:

Am Sonntag, 13. September 2026, von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr verwandelt sich der Grillplatz wieder in ein lebendiges Erlebnisgelände für die ganze Familie. Bei hoffentlich angenehmen spätsommerlichen Temperaturen laden die Jäger des Reviers West und die Gemeinde Gondelsheim dazu ein, die heimische Natur zu entdecken und einen abwechslungsreichen Tag im Grünen zu verbringen.


Gemeinsam mit zahlreichen Partnern haben die Jäger des Reviers West ein vielseitiges Programm zusammengestellt, das Naturwissen, Umweltbildung und geselliges Miteinander auf besondere Weise verbindet.

„Der Waldtag ist jedes Jahr eine wunderbare Gelegenheit, Natur, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement miteinander zu verbinden. Besonders schön ist es zu sehen, mit welcher Begeisterung Kinder und Familien die vielfältigen Angebote annehmen und dabei unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt entdecken“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp auf die Veranstaltung.

Unter anderem wird die Drohnen- und Kitzrettung vorgestellt, die sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Instrument des Tierschutzes entwickelt hat. Auch die Jagdhunde zeigen bei einer Vorstellung ihr Können und vermitteln einen Eindruck von ihrer wichtigen Arbeit im Revier.


Die Johanniter-Rettungshundestaffel mit dem Gondelsheimer Marcel Omlor gibt spannende Einblicke in die Ausbildung und die vielfältigen Einsatzgebiete ihrer vierbeinigen Helfer.

Darüber hinaus ist die Jägervereinigung Bruchsal mit ihrem Lernort Natur-Wagen vertreten und vermittelt anschaulich Wissenswertes rund um Wildtiere, Lebensräume und die Aufgaben der Jagd.


Wer die Natur vor der eigenen Haustür näher kennenlernen möchte, kann bei einem geführten Rundgang durch Wald und Wiesen gemeinsam mit dem Revierpächter auf Entdeckungstour gehen.

Dabei erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über Tiere und Pflanzen sowie über die Zusammenhänge in unserem heimischen Ökosystem.

Auch für die jüngsten Besucher ist bestens gesorgt. Rund um die Themen Nistkasten und Insektenhotel können Kinder auf spielerische Weise erfahren, wie sie selbst einen Beitrag zum Schutz der Natur und ihrer Bewohner leisten können.

Zusätzlich im Programm ist außerdem Andrea Bachmann-Münster, die interessante Einblicke in die Ölmühle auf dem Bonartshäuser Hof gibt. Damit wird das vielfältige Angebot um einen weiteren spannenden Programmpunkt aus der Region ergänzt.

„Unser Anliegen ist es, den Menschen die Natur und die Aufgaben der Jagd näherzubringen. Wer versteht, wie eng Wald, Wild und Mensch miteinander verbunden sind, entwickelt auch ein größeres Bewusstsein für deren Schutz“, betonen Pächter des Reviers West, Hansjörg Mohr und Jürgen Häffele.


Für eine bequeme An- und Abreise richtet die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim einen Shuttle-Service vom Rathaus zum Grillplatz und zurück ein.


Selbstverständlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim übernimmt – wie gewohnt – die Bewirtung und bietet unter anderem Wildgyros mit Brötchen, Grillsteaks und Grillwürste sowie Getränke, Kaffee und hausgemachten Kuchen an.


Der Gondelsheimer Waldtag hat sich längst zu einem beliebten Treffpunkt für Familien und Naturinteressierte aus Gondelsheim und der gesamten Region entwickelt. Nach der wetterbedingten Verschiebung freuen sich die Jäger des Reviers West, die Gemeinde Gondelsheim und alle beteiligten Partner nun umso mehr auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.


Termin: Sonntag, 13. September 2026

Uhrzeit: 10.30 bis 15.00 Uhr

Ort: Grillplatz Gondelsheim


Die Jäger des Reviers West und die Gemeinde Gondelsheim laden alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus der Region herzlich ein, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag in und mit der Natur zu verbringen.

Bundesweiter Warntag 2026

Bund und Länder testen ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der sechste bundesweite Warntag statt.

Ab 11.00 Uhr erproben Bund, Länder und Kommunen gemeinsam ihre Warnsysteme. Auch die Gemeinde Gondelsheim beteiligt sich und testet die örtlichen Sirenen.


Ziel des Warntags ist es, die Warnsysteme auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen.

Im Ernstfall – etwa bei Unwettern, Naturgefahren oder anderen Notlagen – ist eine schnelle und zuverlässige Information der Bevölkerung besonders wichtig.


Warnung um 11.00 Uhr – Entwarnung um 11.45 Uhr

Um 11.00 Uhr wird die Probewarnung über verschiedene Warnkanäle verbreitet. Dazu gehören unter anderem Warn-Apps wie NINA, Rundfunk und weitere Medien sowie Cell Broadcast, über das Warnmeldungen direkt auf geeignete Mobiltelefone und Smartphones übertragen werden.
Auch in Gondelsheim werden die Sirenen getestet. Das Signal zur Warnung der Bevölkerung ist als auf- und abschwellender Heulton zu hören. Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Für die Bevölkerung besteht während des Probealarms kein Anlass zur Sorge.

Der Warntag bietet zugleich die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Warnsignalen und Warnwegen auseinanderzusetzen. Wer die Signale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, kann in einer Gefahrensituation schneller und richtig reagieren.


Bürgermeister Markus Rupp erklärt:
„Der bundesweite Warntag ist eine gute Gelegenheit, unsere Warnsysteme zu erproben und gleichzeitig das Bewusstsein für den eigenen Schutz zu stärken. Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Gondelsheim die Warnsignale kennen und im Ernstfall wissen, wie sie reagieren müssen.“

Die Gemeinde empfiehlt, den Warntag auch dazu zu nutzen, die eigenen Warnmöglichkeiten zu überprüfen – beispielsweise, ob eine Warn-App wie NINA oder die Gondelsheim-App installiert und entsprechend eingerichtet ist.


Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zum richtigen Verhalten in Not- und Katastrophenfällen gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister