Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am Wochenende ist es soweit. Bereits am Freitag heißt es „Bienvenue“, liebe Freunde aus Droué.
Grußwort von Bürgermeister Markus Rupp
125 Jahre Feuerwehr Gondelsheim
„125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim – dieses Jubiläum ist weit mehr als ein Blick zurück auf eine beeindruckende Geschichte. Es ist vor allem Anlass, all den Menschen zu danken, die sich seit Generationen ehrenamtlich für die Sicherheit unserer Gemeinde einsetzen.
Als im Jahr 1901 insgesamt 22 Gondelsheimer Bürger unsere Freiwillige Feuerwehr gründeten, legten sie den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute von Verantwortung, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft geprägt ist.
Technik, Fahrzeuge und Einsätze haben sich in den vergangenen 125 Jahren grundlegend verändert. Eines jedoch ist geblieben: die Bereitschaft, anderen zu helfen – jederzeit und oft unter persönlichen Entbehrungen.
Gerade Ereignisse wie das Starkregenereignis im August 2024 haben uns eindrucksvoll vor Augen geführt, wie unverzichtbar eine leistungsfähige Feuerwehr für unsere Gemeinde ist.
Sicherheit entsteht nicht allein durch moderne Ausrüstung oder neue Fahrzeuge. Sie entsteht vor allem durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und für andere da sind.
Das Jubiläumsjahr bietet uns die Gelegenheit, mit Stolz auf die Geschichte unserer Feuerwehr zu blicken und zugleich mit Zuversicht in die Zukunft. Als Gemeinde werden wir auch weiterhin alles daransetzen, unsere Feuerwehr bestmöglich zu unterstützen. Denn ihr größter Schatz sind nicht die Fahrzeuge oder das Feuerwehrhaus – ihr größter Schatz sind die Kameradinnen und Kameraden sowie ihre Familien, die diesen Dienst für unsere Gemeinschaft erst möglich machen.
Ich wünsche unserer Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim ein würdiges Jubiläums-Wochenende, viele schöne Begegnungen und vor allem allzeit gesunde Rückkehr von jedem Einsatz.“
ACHTUNG: Verkehrsregelungen zum Festumzug
Damit der Festumzug sicher durchgeführt werden kann, sind einige verkehrliche Einschränkungen erforderlich:
Der Rathausplatz sowie sämtliche Parkplätze rund um die Saalbachhalle sind bereits ab Freitag, 31. Juli 2026, 12:00 Uhr, vollständig gesperrt.
Die gesamte Umzugsstrecke wird am Sonntag, 2. August 2026 von 13:30 Uhr bis voraussichtlich 16:00 Uhr vollständig gesperrt.
Der Umzug beginnt am Feuerwehrhaus in der Gewerbestraße und führt von dort über den Kreisel beim „Netto“, entlang der Brettener Straße weiter über die Bruchsaler Straße bis zum Rathausplatz.
Die Abfahrt Gondelsheim-Süd an
der B35 ist während dieser Zeit nicht befahrbar.Während der Vollsperrung ist entlang der Umzugsstrecke keine Zu- und Abfahrt für Anwohnerinnen und Anwohner möglich. Die betroffenen Haushalte erhalten hierzu gesonderte Informationen mit den jeweiligen Umleitungsregelungen.
Die Zufahrt zum Meierhof erfolgt während der Sperrung über den Saalbach-Kindergarten.
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit Fahrziel Neibsheim werden gebeten, den Bereich während des Festumzugs großräumig zu umfahren. Eine Umfahrung über Bretten-Büchig wird empfohlen.
Die Gemeinde bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten und den Anweisungen der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim sowie der unterstützenden Freiwilligen Feuerwehr Bretten Folge zu leisten.
Bei Fragen zu den Sperrungen oder Verkehrsregelungen können Sie sich gerne an das Ordnungsamt Gondelsheim wenden.
Die Verwaltung und die Feuerwehr bedanken sich bereits heute für das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger und freuen auf ein unvergessliches Jubiläumswochenende voller Begegnungen, Gemeinschaft und gelebtem Ehrenamt.
125.000 Euro aus dem Ausgleichstock für neues Feuerwehrfahrzeug
Die Gemeinde Gondelsheim kann sich über eine wichtige finanzielle Unterstützung für ihre Feuerwehr freuen: Der Ausgleichstockantrag für die Beschaffung eines neuen Gerätewagen Logistik 2 (GWL 2) war erfolgreich.
In der Sommerrunde bewilligte das Regierungspräsidium Karlsruhe einen Zuschuss in Höhe von 125.000 Euro. Hinzu kommt eine Förderung aus der Zuwendung für Investitionen im Feuerwehrwesen (ZFeu) in Höhe von Euro.
Das neue Feuerwehrfahrzeug hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 435.000 Euro und soll voraussichtlich 2027 beziehungsweise 2028 in den Garagen des Feuerwehrhauses Gondelsheim stationiert werden.
„Das ist eine frohe Botschaft, die genau richtig zum Jubiläum unserer Feuerwehr am kommenden Wochenende passt. Für jedes Jahr des Existierens gibt es 1.000 Euro “, schmunzelt Bürgermeister Markus Rupp. „Ich danke dem Regierungspräsidium und dem Verteilungsausschuss herzlich für die Berücksichtigung unserer Gemeinde. Mit der Förderung setzen wir die Modernisierung unserer Feuerwehr konsequent fort.“
Eine Pressemitteilung der NETZE BW und der Gemeinde Gondelsheim
Baufortschritt beim Breitbandausbau in Gondelsheim und weitere Baumaßnahmen
Die Gemeinde Gondelsheim hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Bürgerinnen und Bürgern eine leistungsfähige und zukunftssichere Breitbandversorgung bereitzustellen. Gemeinsam mit dem Landkreis Karlsruhe sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden beteiligt sich Gondelsheim deshalb am kreisweiten Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Die Netze BW Sparte Dienstleistungen verantwortet dabei den passiven Ausbau. Dazu zählen der Tiefbau sowie die Verlegung von Leerrohren und Glasfasern. In Gondelsheim wird die Glasfaserinfrastruktur in einem Graben im Straßenbereich hergestellt. Zunächst werden Kunststoff-Rohrverbände eingebracht, die von den örtlichen Verteilerschränken bis zu den einzelnen Gebäuden führen. In einem späteren Schritt werden die Glasfaserkabel mittels Druckluft durch die bereits verlegten Leerrohre bis ins Haus oder in die Wohnung eingeblasen.
Ab dem 17. August 2026 bis voraussichtlich zum 12. September 2026 wird ausschließlich der Bauabschnitt im Kanalweg unter Vollsperrung durchgeführt. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge während dieses Zeitraums nicht im Kanalweg zu parken. Kostenfreie Ausweichparkplätze stehen auf dem Parkplatz am Schlossstadion sowie im Altenwingertweg zur Verfügung.
Die ursprünglich vorgesehenen Arbeiten in der Mühlstraße, Neibsheimer Straße, Froschgasse und Schlosswiese müssen verschoben werden, da sie sich mit der zeitgleich stattfindenden innerörtlichen Baumaßnahme in Bretten-Neibsheim überschneiden würden. Parallel hierzu werden die Arbeiten in der Sparbachstraße fertiggestellt. Ebenfalls erfolgt die Straßenquerung der Bruchsaler Straße im Kreuzungsbereich Sparbachstraße/Bruchweg.
Diese Arbeiten werden unter halbseitiger Straßensperrung mit Ampelsignalanlage durchgeführt.
Während der Vollsperrung des Kanalwegs können die Einfahrten der betroffenen Grundstücke zeitweise nicht genutzt werden. Bitte nutzen Sie die ausgewiesenen Ausweichparkplätze.
Bei den Arbeiten im Bereich Kanalweg/Mühle kann es auch zu Beeinträchtigungen der Anwohner des Turmweges kommen, diese sind jedoch nur von kurzer Dauer.
Für die Arbeiten an der Bruchsaler Straße im Kreuzungsbereich Sparbachstraße/Bruchweg wird der Verkehr mittels Ampelsignalanlage halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Gemeinde Gondelsheim und die Netze BW bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und entschuldigen sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.
Ziel der geplanten Flurneuordnung in Gondelsheim vorgestellt
Der 13. August 2024 zeigte es eindeutig: Gondelsheim ist aufgrund der Topographie bei Starkregenereignissen besonders gefährdet. Die Gemeinde erkannte schnell, dass hier etwas geschehen muss. Daher beantragte sie Anfang 2026 beim Landratsamt Karlsruhe ein Flurneuordnungsverfahren zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Nun fand am 22. Juli eine Bürgerinformationsveranstaltung zur geplanten Regelflurneuordnung „Gondelsheim“ statt.
Das Landratsamt Karlsruhe vertreten durch den Leiter der Flurneuordnungsbehörde Jürgen Pilz erklärte den 50 Bürgerinnen und Bürgern in der Saalbachhalle von Gondelsheim die Details zur geplanten Flurneuordnung. In diesem Verfahren sollen auf einer Fläche von etwa 1.000 Hektar westlich von Gondelsheim Bau- und Pflanzmaßnahmen umgesetzt werden, um den Folgen wohl immer häufiger drohenden Starkregenereignissen zu begegnen.
Ziel ist die Bodenerosion zu mindern, beispielsweise durch Grabenrenaturierungen und Sedimentfänge. „Die Gemeinde Gondelsheim hat ein Starkregenrisikokonzept in Auftrag gegeben. Mit Hilfe der Flurneuordnung können diese Maßnahmen an den richtigen Stellen und nicht nur auf derzeit gemeindeeigenen Flächen umgesetzt werden. Durch das Verschieben und den Tausch aller Grundstücke wird der Landbedarf auf alle Grundstückseigentümer verteilt, wobei die Gemeinde zur Entlastung die Hälfte des prozentualen Landabzuges übernimmt“, sprach Bürgermeister Rupp bei der Informationsveranstaltung in Gondelsheim.
Das Flurneuordnungsverfahren soll nach Freigabe des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat im Jahr 2027 beginnen.
Je nach Umfang der geplanten Bau- und Pflanzmaßnahmen wird mit Kosten von circa 2-3 Millionen Euro gerechnet. Rund zwei Drittel sind dabei durch Fördergelder gedeckt. Die verbleibenden Kosten müssten eigentlich die Grundstückseigentümer tragen.
Aufgrund der dramatischen Ereignisse vom August 2024 und dem hohen Mehrwert für die Allgemeinheit hat sich die Gemeinde Gondelsheim dazu verpflichtet, diese Kosten zu übernehmen.
Die Präsentation und Karten zum geplanten Projekt finden sich unter www.lgl-bw.de/4676.
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Bretten
Wasserdruck im Wassernetz Gondelsheim wird ab Oktober erhöht
Geschäftsführer Stefan Kleck empfiehlt Überprüfung der Hausinstallation
Nach dem Abschluss der derzeit laufenden Bauarbeiten zur Optimierung der Wasserversorgung wird der Wasserdruck im Versorgungsnetz der Gemeinde Gondelsheim ab Oktober um rund 1,5 bar erhöht. Die Baumaßnahme war notwendig, um Gondelsheim über eine zweite Leitung (Redundanz) an das Netz in Bretten anzuschließen.
Dadurch ist es nun möglich, den in die Jahre gekommenen Hochbehälter Kammhof stillzulegen und Gondelsheim über den höher gelegenen Hochbehälter Diedelsheim zu versorgen.
Durch den höheren Netzdruck können sich allerdings Veränderungen bei der Hausinstallation ergeben. Die Stadtwerke Bretten empfehlen daher allen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern, die eigene Trinkwasserinstallation rechtzeitig überprüfen zu lassen. Dabei sollte insbesondere darauf geachtet werden, ob die vorhandenen Leitungen, Armaturen und Geräte für den künftig höheren Wasserdruck geeignet sind.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert dabei der Warmwasserboiler beziehungsweise die Warmwasserbereitungsanlage. Hier sollte überprüft werden, ob die Anlage für den erhöhten Wasserdruck ausgelegt ist und die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen ordnungsgemäß funktionieren.
Darüber hinaus empfehlen die Stadtwerke Bretten grundsätzlich den Einbau eines Druckminderers in der Hausinstallation. Ein Druckminderer kann dazu beitragen, den Wasserdruck innerhalb der Hausinstallation auf ein für die jeweiligen Anlagen und Leitungen geeignetes Niveau zu begrenzen und damit die Hausinstallation zu schützen.
„Mit der Erhöhung des Wasserdrucks schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für eine weiterhin sichere und leistungsfähige Wasserversorgung, vor allem in den höher gelegenen Wohngebieten von Gondelsheim. Gleichzeitig möchten wir die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig darauf aufmerksam machen, ihre Hausinstallationen überprüfen zu lassen“, erklärt Stefan Kleck, Geschäftsführer der Stadtwerke Bretten.
Die Stadtwerke empfehlen, die Überprüfung durch einen Fachbetrieb für Sanitär- und Installationstechnik durchführen zu lassen.
Bei Fragen oder für weitere Informationen stehen die Stadtwerke Bretten gerne zur Verfügung. Rückfragen können per E-Mail an r.fuchs@stadtwerke-bretten.de gerichtet werden.
Das Wohl der Vielen
Ein Bericht über die Kraichgau-Gemeinschaftsschule Gondelsheim
Teil 2
Quelle: Hügelheden.de
(…)
Viele der Unkenrufe, die die neue Schulform damals begleiteten, sind heute verstummt. Die Schülerinnen und Schüler verlassen am Ende der zehnten Klasse die Schule resilient und in jeglicher Hinsicht gut aufgestellt. Viele wählen danach einen Einstieg in den Beruf, auf den besonders in den letzten Schuljahren aktiv vorbereitet wird, andere wechseln in die gymnasiale Oberstufe. Der Anschluss gelingt dabei sehr viel besser, als von besagten Pessimisten einst befürchtet.
Die Differenzen zwischen der klassischen Schullaufbahn und der Gemeinschaftsschule liegen auch ein Stück weit in der damit einhergehenden Philosophie begründet. Man könnte ganz grob sagen: Pragmatismus trifft auf Haltung, überspitzt ausgedrückt. Für Benjamin Kreis-Pollich ist ein Bekenntnis zu dieser Art zu lehren und zu unterrichten auch ein gesellschaftliches Statement. Gegen Ausgrenzung, hin zu Chancengleichheit.
„Alle Gemeinschaftsschulen sind Ganztagsschulen, und für uns ist der Ganztag eine Möglichkeit, Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu schaffen. Das heißt, wir müssen Elternhäuser und Kinder dahingehend unterstützen, im sozialen Austausch zu sein, die Sprache zu sprechen – und das geht ja nur durch Gemeinschaft. Das steht ja auch im Namen drin: Gemeinschaftsschule.“
Das Herzstück der GMS Gondelsheim: Das EIS-Konzept
Die GMS bricht mit manchen Paradigmen, die man aus der eigenen Schulzeit kennt. Sitzenbleiben gibt es nicht, Noten sind zumindest in den unteren Klassen optional. Das Profil der GMS Gondelsheim lässt sich daher am besten so zusammenfassen: Eine Ganztagsschule, die alle Kinder annimmt und sie durch flexibel anpassbare Lernniveaus gezielt zum Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialabschluss führt. Im Zentrum steht dabei die individuelle Förderung des Einzelnen, bei der Lehrkräfte als Lernbegleiter agieren, Eigenverantwortung stärken und den Lernerfolg über detaillierte Entwicklungsberichte statt starrer Noten sichtbar machen.
Besonders auf das sogenannte EIS-Konzept ist man stolz in Gondelsheim. Es ist das Herzstück des selbstorganisierten Arbeitens und bezeichnet ein jahrgangsübergreifendes, zeitgleiches Lernband von der 2. bis zur 10. Klasse, in dem Schülerinnen und Schüler das selbstständige Lernen Schritt für Schritt von klein auf erlernen.
Anstatt reinem Frontalunterricht erhalten die Kinder hier den Freiraum, Aufgaben in ihrem eigenen Tempo und auf ihrem individuellen Niveau eigenverantwortlich zu bearbeiten, während die Lehrkräfte durch eine enge kollegiale Vorbereitung entlastet werden und gezielt als Lernbegleiter und Coaches unterstützen können.
Das Ziel ist so ambitioniert wie schön: Selbstständigkeit in den Kindern anzulegen und zu fördern, sie Selbstwirksamkeit erfahren zu lassen. Denn was ist aufregender, als das erste Mal festzustellen, was die eigenen Hände und der eigene Kopf ganz real und konkret zu leisten im Lage sind?
Die Zukunft im Blick mit dem Talentatelier
Auch wenn jede Gemeinschaftsschule im Grunde ähnlich arbeitet, hat man sich in Gondelsheim dazu entschlossen, das eigene Profil noch weiter zu schärfen und individuell zu definieren. Gerade arbeiten Benjamin Kreis-Pollich und Steffi Klages an den Details dieses neuen Angebots, welches sie unter dem Namen „Talentatelier“ führen. Noch ist die Planung nicht offiziell abgeschlossen, doch handelt es sich dabei um ein Lernprojekt am Nachmittag für alle Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 10. Klasse. In verschiedenen Kursen können sie über den normalen Unterricht hinaus ihre persönlichen Stärken entdecken und lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Neben Kursen, die man sich nach eigenen Interessen selbst aussucht, gibt es auch gezielte Angebote zur Förderung bestimmter Fähigkeiten, die von den Lehrkräften zugeteilt werden. Am Ende des Schuljahres wird der Einsatz der Kinder und Jugendlichen mit einer Urkunde oder einem offiziellen Eintrag im Zeugnis belohnt.
Es ist gerade dieser ansatz, der eine Gemeinschaftsschule zu einer spannenden Alternative für Kinder macht. Die Stärkung von Fähigkeiten und Kompetenzen besteht hier nicht aus der harten und starren Vermittlung von Faktenwissen, sondern adressiert junge Menschen in ihrer Entwicklung als Ganzes.
Dennoch ist natürlich auch eine Gemeinschaftsschule keine eierlegende Wollmilchsau. Das Konzept funktioniert nur dann, wenn wirklich alle Beteiligten perfekt miteinander harmonieren und alle Zahnräder optimal ineinandergreifen. Die Schulform kann sonst in der Praxis, vor allem aufgrund der großen Leistungsunterschiede in den Klassen, auch an Grenzen stoßen. In manchen Fällen führt das zu einer hohen Belastung der Lehrkräfte.
Laut einer Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung Baden-Württemberg identifizieren sich zwar die meisten Lehrerinnen und Lehrer an einer GMS mit ihrer Schule und dem dahinterstehenden Konzept, berichten aber in absoluter Mehrheit über eine hohe bisher hohe Arbeitsbelastung. Mehr Unterstützung, auch seitens des Kultusministeriums, wäre daher zweifelsohne ein wichtiger Impuls, um den engagierten Einsatz an den Gemeinschaftsschulen langfristig zu sichern und zu würdigen.
Fotowettbewerb des Heimat- und Kulturvereins
„Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“ – Heimat entdecken, festhalten und gewinnen!
Was macht Gondelsheim für Sie zu einem ganz besonderen Ort? Ist es eine romantische Gasse, ein idyllischer Platz in der Natur, ein historisches Gebäude oder ein Ort voller persönlicher Erinnerungen? Genau diese Lieblingsplätze sucht der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim mit seinem neuen Fotowettbewerb „Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“.
Bereits vor einigen Jahren hatte der Heimat- und Kulturverein mit einem Fotowettbewerb großen Erfolg. Die damaligen Aufnahmen zeigten eindrucksvoll die Schönheit und Vielfalt der Gemeinde. Daran möchte der Verein nun anknüpfen und ruft alle Fotobegeisterten – vom Hobbyfotografen bis zur ambitionierten Fotografin – zur Teilnahme auf.
Die schönsten Motive werden nicht nur den Fotokalender 2027 des Heimat- und Kulturvereins schmücken, sondern in diesem Jahr auch mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.
Der erste Preis ist ein Dinner für zwei Personen im Restaurant Löwentor. Darüber hinaus warten weitere hochwertige Gastronomiepreise auf die Gewinnerinnen und Gewinner.

Ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs ist die Bewertung durch zwei Jurys. Zum einen entscheidet eine Expertenjury, der der bekannte Brettener Fotograf Thomas Rebel, der Schulleiter der Kraichgau-Gemeinschaftsschule Benjamin Kreis-Polich sowie der Erste Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Bürker angehören.
Zum anderen ist auch das Publikum gefragt. Während der Kerwe (17. – 18. Oktober 2026) werden die eingereichten Fotos in einer Ausstellung präsentiert. Dort können die Besucherinnen und Besucher ihre Favoriten wählen und damit ihre Stimme für den Publikumspreis abgeben. So fließen sowohl die fachkundige Bewertung der Experten als auch das Urteil der Bürgerinnen und Bürger in den Wettbewerb ein.
Der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Bürgermeister Markus Rupp, hofft auf eine große Beteiligung: „Mit jedem eingereichten Bild dokumentieren wir ein Stück unserer Heimat. Jeder Lieblingsplatz erzählt seine eigene Geschichte und zeigt, warum Gondelsheim für viele Menschen ein besonderer Ort ist. Ich freue mich auf zahlreiche Einsendungen und viele kreative Blickwinkel auf unsere schöne Gemeinde.“
Der Wettbewerb soll nicht nur schöne Bilder hervorbringen, sondern auch dazu beitragen, die Verbundenheit mit der Heimat sichtbar zu machen. Ob bekannte Wahrzeichen oder versteckte Lieblingsorte – gefragt sind Motive, die Gondelsheim aus einer ganz persönlichen Perspektive zeigen.
Der Heimat- und Kulturverein lädt deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen. Jede Einsendung trägt dazu bei, die Schönheit der Gemeinde festzuhalten und gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte zu dokumentieren.
Teilnahmebedingungen
- Das Foto muss in Gondelsheim aufgenommen worden sein und einen persönlichen Lieblingsplatz zeigen.
- Pro Teilnehmer können maximal zwei Bilder eingereicht werden.
- Es werden ausschließlich digitale Fotos im Querformat angenommen.
- Empfohlenes Dateiformat: JPG oder TIF, Dateigröße etwa 3 bis 5 MB.
- Dateibenennung: „Bildtitel – Vorname Nachname.jpg“.
- Einsendung per E-Mail an fotowettbewerb.gondelsheim@web.de.
- Bei Dateien über 10 MB bitte einen Filehosting-Dienst (z. B. WeTransfer) nutzen.
- Bitte Name und Kontaktdaten sowie gerne einen kurzen Begleittext zum Aufnahmeort angeben (dieser dient ausschließlich der Information und wird nicht veröffentlicht).
- Einsendeschluss ist Samstag, der 12. September 2026.
Der Heimat- und Kulturverein freut sich auf viele eindrucksvolle Aufnahmen und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg – vielleicht wird gerade Ihr Lieblingsplatz schon bald im Kalender 2027 zu sehen sein und zudem mit einem der attraktiven Preise ausgezeichnet.
Neues aus dem Jugendtreff Bounty
Papierflieger
Die Arbeit im Jugendtreff besteht natürlich nicht nur aus den (spektakuläreren) Ausflügen, sondern oft auch aus spontanen Aktionen und Angeboten im Alltag des Treffbetriebs.
Eine solche war zum Beispiel unlängst das Basteln von Papierfliegern im Kidstreff. Die Anregung dazu kam von den Kindern selbst. Das Material stellten wir dann gerne zur Verfügung. Und so wurde gebastelt und gefaltet und sich gegenseitig mit Tipps und Tricks bedacht. So entstanden ganz eigene Kunstwerke – manche davon ebenfalls spektakulär; auf jeden Fall waren einige der Papierflieger von ganz enormer Größe (siehe Bilder). Das Beste: Die Gebilde flogen auch noch, einige zeigten sogar spektakuläre Flugkurven (und kamen infolgedessen auf den unterschiedlichsten Plätzen zum Liegen – einer blieb sogar in unserem Gebälk hängen).
Das war also eine ganz spontane Alltagsaktion, die den Besuchern an diesem Tag doch einiges an Glück bescherte.
Eine Spontanaktion, die leider nicht zustande kam, war das gemeinsame Schauen des WM-Finales; ursprünglich war auch dies auf eine Anregung unserer Gäste zurückgegangen und von uns gerne aufgenommen worden – es meldeten sich aber letztlich auf dieses Angebot leider zu wenige Interessenten an. Es lag dies aber zuvorderst an der späten Uhrzeit und dass am nächsten Tag in der Frühe wieder Schule war.
Bald schon stehen die nächsten Aktionen und Ausflüge an, denn die Sommerferien rücken näher – und wie immer bieten wir unseren Besuchern ein buntes Programm zum Ferienstart.
Terminvorschau:
- Der nächste offene Sonntag ist am 02. August.
- Cocktails zum Sommerferienstart an diesem Freitag, 31. Juli, mit Sonderöffnung ab 16 Uhr auch für den »Kidstreff«.
- Sommerferienaktionswoche mit Aktionen am 03./04./06. August. Mit der Bitte um vorherige Anmeldung. Mehr Infos wie immer bei uns im »Bounty«.
- Ausflug nach Heidelberg am Montag, 03. August.
- Ausflug in den Karlsruher Zoo am Dienstag, 04. August.
- Kinobesuch am Donnerstag, 06. August.
- In der Zeit vom 10. bis zum 30. August machen wir Sommerpause; das »Bounty« bleibt in diesem Zeitraum geschlossen.
Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams
Herzlichst
Ihr
Markus Rupp, Bürgermeister






Claudia Dickemann-Kohler



S
Christian Feldmann
Dr. roland fella
Corinna Vogel
Max Neimayer