Der Bürgermeister informiert KW 8

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Gemeinde Gondelsheim hat die Bürgermeister-Baumpflanz-Challenge mit großem Engagement und sichtbarem Erfolg gemeistert.

Gondelsheim besteht Bürgermeister-Baumpflanz-Challenge mit Bravour


Bürgermeister Markus Rupp löste am vergangenen Mittwoch die Herausforderung ein, die ihm von Bruchsals Oberbürgermeister Sven Weigt gestellt worden war – und setzte damit ein starkes Zeichen für Klimaschutz und kommunale Verbundenheit.

Gepflanzt wurden zwei immergrüne Steineichen. Einer der Bäume bereichert künftig den ohnehin schon aufgewerteten Eingangsbereich zum Rathausplatz bei der Saalbachhalle, der zweite schmückt Parkplatzbereich rund um die Mehrzweckhalle. Damit sorgen die robusten, klimaresistenten Bäume nicht nur für mehr Grün im Ortsbild, sondern leisten auch einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Unterstützung erhielt Bürgermeister Rupp von den Vorschülerinnen und Vorschülern des Kindergartens Am Saalbach sowie der Kita Schneckenhaus. Mit sichtlicher Begeisterung griffen die Kinder zu Schaufel bzw. Spaten und halfen dem Bürgermeister tatkräftig beim Einsetzen der jungen Bäume.

Fachkundig begleitet wurde die Aktion vom Gartenbaubetrieb Markus Mohr sowie vom Bauhof der Gemeinde, die auch für die professionelle Vorbereitung der Pflanzflächen sorgten.

„Klimaschutz endet nicht an Gemeindegrenzen – und auch nicht an Landesgrenzen“, betonte Bürgermeister Markus Rupp. „Solche Aktionen verbinden Generationen und zeigen, dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Ganz im Sinne dieser Idee, dieses Gedankens wurde die Herausforderung direkt weitergereicht – und zwar an die französische Partnergemeinde von Gondelsheim, Droué. Deren Bürgermeisterin Catherine Monnier, die im Vorfeld bereits informiert worden war, ist nun eingeladen, ebenfalls einen Baum zu pflanzen.

Für Bürgermeister Rupp ist dies ein starkes Symbol der internationalen Freundschaft und der engen Verbindung zwischen beiden Kommunen. „Unsere Partnerschaft lebt vom Austausch – und vom gemeinsamen Handeln für eine lebenswerte, gemeinsame Zukunft.“

Bürgermeister-Baumpflanz-Challenge

Die Baumpflanzaktion war nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ein gelungenes Gemeinschaftserlebnis. Die Kinder freuten sich über „ihre“ Bäume, die Gemeinde über neues Grün – und Bürgermeister Rupp konnte zufrieden nach Bruchsal vermelden: Aufgabe erfüllt. Mission completed!

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die zeigt, wie lebendig kommunales Engagement in Gondelsheim gelebt wird. 

MyShuttle in Bretten und Gondelsheim:

Flexible Mobilität mit wachsender Nachfrage

Seit Mitte Dezember ergänzt das On-Demand-Angebot „MyShuttle“ den öffentlichen Personennahverkehr in Bretten und Gondelsheim.

Das flexible Rufsystem ermöglicht Fahrten innerhalb des Bediengebiets ohne festen Fahrplan und ohne klassische Linienführung. Ziel ist es, bestehende Bus- und Bahnverbindungen sinnvoll zu ergänzen und insbesondere in den Abendstunden eine verlässliche Mobilitätsoption zu bieten.

Das Angebot wird laut KVV gut angenommen: Aktuell nutzen rund 600 Fahrgäste pro Woche das MyShuttle-System in Bretten und Gondelsheim. Diese Zahl unterstreicht, dass sich das flexible Konzept als feste Größe im lokalen Nahverkehr etabliert hat.

Besonders gefragt ist das Shuttle an Wochenenden, wenn die Betriebszeiten bis in die späten Nachtstunden reichen.

Während das Shuttle freitags und samstags bis 2 Uhr nachts unterwegs ist, verkehren die Fahrzeuge an den übrigen Tagen bis 0.30 Uhr. Damit schließt MyShuttle gezielt zeitliche Lücken im regulären Fahrplanangebot.

Die Buchung erfolgt unkompliziert über die App des Verkehrsverbunds oder auch Telefon. Nach Eingabe von Start- und Zielort wird eine Abholzeit vorgeschlagen. Statt fester Haltestellen gibt es zahlreiche virtuelle Haltepunkte im gesamten Bediengebiet – insgesamt knapp 380. Dadurch bleiben die Fußwege kurz und das System kann flexibel auf Nachfrage reagieren.

Die Fahrzeuge bündeln mehrere Fahrtwünsche, sofern Strecke und Zeitfenster zusammenpassen. So wird eine effiziente Auslastung ermöglicht und gleichzeitig die Umwelt geschont, da ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge im Einsatz sind.

Ein besonderer Vorteil: Wer über ein gültiges ÖPNV-Ticket verfügt – etwa ein Deutschlandticket oder eine andere Zeitkarte – kann das MyShuttle ohne zusätzlichen Fahrpreis nutzen.

Für viele Fahrgäste bedeutet das eine komfortable Erweiterung ihres bestehenden Mobilitätsangebots, ohne Mehrkosten.

Alternative zur Bahn und Ergänzung im Alltag
MyShuttle wird sowohl für Alltagswege als auch für Freizeitfahrten genutzt.

Dazu zählen beispielsweise Fahrten zum Bahnhof, zu Sport- und Freizeiteinrichtungen oder zurück nach Hause in den Abendstunden.

Gerade dann, wenn Bus- oder Bahnverbindungen seltener verkehren oder Wartezeiten entstehen, bietet das Shuttle eine flexible Alternative.

Auch als Anschlussmobilität nach einer Zugfahrt wird das Angebot regelmäßig in Anspruch genommen.

Mit konstant hohen Nutzerzahlen und positiver Resonanz zeigt sich: Das On-Demand-Shuttle hat sich als Erfolgsmodell etabliert. Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutet es mehr Flexibilität, kürzere Wege und eine zuverlässige Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Nahverkehr.

Tradition mit Herz: Seit 38. Jahren Gondelsheimer Hallenflohmarkt zugunsten sozialer Einrichtungen

Am Samstag, 14. März 2026, heißt es in der Saalbachhalle wieder stöbern, feilschen und Gutes tun:

Der Gondelsheimer Hallenflohmarkt öffnet von 14.00 bis 16.30 Uhr seine Türen. Was viele längst als festen Termin im Veranstaltungskalender verankert haben, ist weit mehr als nur ein Flohmarkt – es ist gelebtes soziales Engagement.

Veranstaltet wird der Flohmarkt seit beeindruckenden 38 Jahren von Petra Schalm. Die langjährige Initiatorin, die jüngst auf eigenen Wunsch aus dem Gemeinderat ausgeschieden ist, bleibt damit weiterhin eine feste Größe im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde.

Mit großem persönlichem Einsatz organisiert sie Jahr für Jahr die beliebte Veranstaltung – und nähert sich damit einem besonderen Jubiläum: Fast vier Jahrzehnte Engagement für soziale Einrichtungen in Gondelsheim.

Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Speisen und Getränken kommt in diesem Jahr dem Kindergarten am Saalbach zugute. In den vergangenen Jahrzehnten wurden bereits zahlreiche Kindertagesstätten sowie weitere soziale Einrichtungen unterstützt.

Über die Jahre ist so eine beachtliche Spendensumme zusammengekommen – und Petra Schallen steuert mit ihrem unermüdlichen Einsatz auf eine beeindruckende Marke zu: Wenn sie noch einige Jahre weitermacht, könnte bald die Grenze von 100.000 Euro an Spendengeldern für soziale Zwecke erreicht werden.

Der Hallenflohmarkt selbst bietet beste Bedingungen: Für eine Tischgebühr von 12 Euro werden Tische und Stühle gestellt, der Aufbau für Verkäufer beginnt ab 13 Uhr.

Anmeldungen sind für Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer ab dem 2. März, für Auswärtige ab dem 9. März möglich.

Der besondere Dank Schalms gilt auch der Gemeinde Gondelsheim, die den Flohmarkt seit vielen Jahren durch die kostenlose Überlassung der Saalbachhalle unterstützt. „Ich bin sehr dankbar, dass die Gemeinde Gondelsheim und Bürgermeister Markus Rupp diese Veranstaltung immer wieder großzügig fördern. Dieses Engagement kommt letztlich ganz Gondelsheim zugute – vor allem unseren Kindern und sozialen Einrichtungen“, heißt es seitens der Veranstalterin.

Der Gondelsheimer Hallenflohmarkt ist damit nicht nur eine Gelegenheit für Schnäppchenjäger, sondern ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Bürgersinn in der Gemeinde Gondelsheim.

Infos und Anmeldung bei Petra Schalm unter
E-Mail: Petra.Schalm@gmx.de

Telefon: 07252 / 77 90 388 (Mo–Fr, 8–17 Uhr)

Entenfüttern verboten – Schutz der Saalbach, der Umwelt und der Hochwassersicherheit

Die Saalbach ist ein prägendes und wunderschönes Element unseres Ortsbildes. Besonders im Bereich der Saalbachhalle mit den neu geschaffenen Trittstufen in die Saalbach wird deutlich, wie wichtig dieser Ort für Begegnung, Erholung und Lebensqualität ist. Es freut uns sehr, dass sich hier täglich viele Menschen aufhalten und insbesondere Familien und Kinder die Nähe zum Wasser genießen.

Um diesen Bereich künftig noch attraktiver zu gestalten, plant die Gemeinde den weiteren Ausbau der „Erlebbaren Saalbach“ – unter anderem mit Aufenthaltsmöglichkeiten und einer kleinen Kulturbühne im Umfeld der Saalbachhalle. Ziel ist es, einen lebendigen, naturnahen Ort zu schaffen, der zum Verweilen, Begegnen und Erleben einlädt.
Gerade deshalb ist es umso wichtiger, auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu achten.

Kein Brot für Enten – warum das Füttern ein großes Problem ist

Immer wieder werden Enten an der Saalbach gefüttert – häufig mit Brot. Was gut gemeint ist, schadet jedoch den Tieren und der Umwelt erheblich:
Brot ist für Enten ungeeignet und gefährlich. Es enthält zu viel Salz und Zucker, quillt im Magen auf und kann zu schweren Verdauungsproblemen bis hin zum Tod führen. Die Tiere verlieren dadurch zudem die natürliche Nahrungssuche.

Enten im Saalbach

Regelmäßiges Füttern nimmt den Enten die Scheu vor dem Menschen, was für die Tiere ebenfalls gefährlich werden kann. Besonders problematisch ist dies für weibliche Enten:

Durch Langeweile und verändertes Verhalten kann es vermehrt zu aggressivem Paarungsverhalten kommen, bei dem Weibchen verletzt oder sogar unter Wasser gedrückt werden.

Fachstellen betonen daher eindeutig: Wasservögel finden in ihrer natürlichen Umgebung ausreichend Nahrung. Füttern ist nicht nötig und schadet mehr, als es nützt.

Nutrias – eine zusätzliche Gefahr für Ufer und Hochwasserschutz

Ein weiteres ernstzunehmendes Problem ist, dass das Füttern von Enten Nutrias (Biberratten) anlockt. Diese invasiven Tiere werden von leicht zugänglichen Futterquellen angezogen und siedeln sich bevorzugt an Ufern an. Nutrias graben weit verzweigte Gangsysteme in Böschungen und Uferbereiche, unterhöhlen damit die Ufer und machen sie instabil, gefährden langfristig die gerade fertiggestellten Hochwasserschutzmaßnahmen und können im schlimmsten Fall zu Uferabbrüchen führen.

Nutrias

Auch gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Starkregenereignisse und der hohen Investitionen in den Hochwasserschutz ist das Anfüttern von Enten – und damit indirekt von Nutrias – ein erhebliches Risiko für Mensch, Umwelt und Infrastruktur.

Appell an alle Bürgerinnen und Bürger

Die Gemeinde bittet daher eindringlich um Verständnis und Mithilfe: Bitte füttern Sie keine Enten an der Saalbach.

Helfen Sie mit, die Uferbereiche zu schützen, die Umwelt zu bewahren und die Hochwassersicherheit langfristig zu gewährleisten.

Genießen Sie die Saalbach als lebendigen Natur- und Begegnungsraum – durch Beobachten statt Füttern.

Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Saalbach auch künftig ein sicherer, naturnaher und attraktiver Ort bleibt – zur Freude von Familien, Kindern und allen, die sich hier gerne aufhalten.

Ortsputzete 2026 – Save the date

„Dreck-weg-Samstag“ am 14. März 2026 in Gondelsheim


Am Samstag, 14. März 2026, findet wieder die Gondelsheimer Ortsputzete statt.

Alle Bürgerinnen und Bürger, alle Vereine sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit anzupacken und unseren Ort von Müll und Unrat zu befreien.

Beginn: 9.30 Uhr

Treffpunkt: Rathausplatz

Ende: gegen 11.30 Uhr

Die Einteilung der Sammelgruppen, die Zuweisung der Gebiete sowie die Ausgabe von Müllsäcken und Handschuhen erfolgen über den Bauhof der Gemeinde Gondelsheim.

Zum Abschluss lädt die Gemeinde alle fleißigen Helferinnen und Helfer traditionell zu einem gemeinsamen Vesper ein.

Machen Sie mit – jede helfende Hand zählt!

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Gemütlicher Sonntagnachmittag

Wie Sie vielleicht wissen, hat das »Bounty« auch zweimal pro Monat am Sonntag geöffnet. Dann dürfen unser »Kernpublikum«, die Jugendlichen des Teen- und des Abendtreffs gemeinsam kommen. Diese Sonntagnachmittage sind – gerade im Winter – meist sehr gemütlich (vielleicht, weil der Werktags-Schuldruck weg ist, vielleicht auch, weil mehr Zeit – vier Stunden nämlich – ist).

An einem dieser Sonntage machte sich der Hunger bemerkbar. Einige Jugendliche besprachen miteinander, ob sie nicht für eine Pizza zusammenlegen könnten. Was bietet sich da besser an, als dieses Verlangen auch einmal spontan aufzugreifen und den Jugendlichen diesen Nachmittagssnack zu spendieren?! Das kann man schon mal machen! Wir bestellten also reichlich Pizza mit Belag nach Wahl der Anwesenden, die sich dann hocherfreut über das Essen hermachten. (Es blieb kein Stück übrig.)

Gemütlicher Sonntagnachmittag im Bounty

Wie Sie der Terminvorschau unten entnehmen können, haben wir wieder ein ordentliches Programm für die nächsten Wochen zusammengestellt. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten wie immer bei uns im »Bounty«.

Terminvorschau:

  • Über die Faschingsferien bleibt das »Bounty« geöffnet.
  • An diesem Freitag, 20. Februar: Hotdogs für alle Treffs.
  • Die nächsten offenen Sonntage sind am 01. und am 15. März.
  • Baröffnung am Freitag, 13. März.
  • Teilnahme an der Ortsputzete der Gemeinde am Samstag, 14. März.
  • Osterferienaktionswoche mit Aktionen am 29./30./31. März. Mit der Bitte um vorherige Anmeldung.
  • Sporttag am Sonntag, 29. März.
  • Bowling am Montag, 30. März.
  • Ausflug ins Weingartener Moor am Dienstag, 31. März.
  • Die erste Osterferienwoche ist das »Bounty« geöffnet.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Comedy- und Kabarett-Highlight

Gondelsheim lacht am 21. März 2026 – und wie!

Was sonst nur auf großen Bühnen und in bekannten Fernsehformaten zu erleben ist, kommt live nach Gondelsheim:

Zwei der bekanntesten Parodisten und Humoristen im Süden unserer Republik gastieren gemeinsam in der Saalbachhalle – ein kulturelles Highlight, das weit über die Ortsgrenzen hinausstrahlt!

Am Samstag, 21. März 2026, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Abend der Extraklasse: Stimmenparodien auf höchstem Niveau, pointierter Schwabenhumor und treffsichere Beobachtungen aus Politik, Alltag und Gesellschaft – scharf, witzig und garantiert zum Brüllen komisch.

Dass ein kleiner Verein wie der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim eine solche Veranstaltung auf die Beine stellt, ist alles andere als selbstverständlich:

Hier treffen bekannte Bühnenprofis auf ein engagiertes örtliches Organisationsteam – ein starkes Zeichen für lebendige Kulturarbeit und außergewöhnliches Engagement im ländlichen Raum.

Diese Veranstaltung ist kein kleines Comedy-Abendchen, sondern ein großes Kabarett- und Comedy-Ereignis, das sonst in deutlich größeren Städten zu Hause ist.

Kurz gesagt: Große Namen. Große Unterhaltung. Großer Abend – mitten in Gondelsheim.

🎟 Tickets gibt es zum Preis von 29,00 €

– im Bürgerbüro Gondelsheim
– bei der Tourist-Information Bretten
– sowie in der Touristinfo „H7“ in Bruchsal

👉 Ein Abend, über den man spricht. Ein Erlebnis, das man nicht vergisst.

Gondelsheim zeigt: Kultur kann groß sein – auch im Kleinen.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister