DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT KW 4

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem bei der Neujahrsbegegnung aufgerufenen Projekt „Erlebbare Saalbach“ möchte die Gemeinde Gondelsheim den Bereich rund um die Saalbachhalle nachhaltig aufwerten und als lebendigen Ort für Kultur, Erholung, Natur und Begegnung neu und sprichwörtlich erlebbar machen.

Projekt „Erlebbare Saalbach“

Ein neues, positives Zukunftsbild für Gondelsheim

 Ziel ist es, den Saalbach als öffentlichen Aufenthaltsraum stärker in das Ortsleben zu integrieren und zugleich die Lebensqualität in der Gemeinde zu steigern“, so Bürgermeister Markus Rupp

Rupp betont, dass das Projekt bewusst als positives Gegenbild zu den negativen Erfahrungen rund um den Saalbach – insbesondere nach dem Hochwasser vom 13. August 2024 – verstanden wird. „Der Saalbach gehört historisch zu Gondelsheim. Er war mitentscheidend dafür, warum sich Menschen hier angesiedelt haben. Deshalb darf er nicht dauerhaft nur negativ besetzt sein, sondern soll wieder als etwas Positives, eben als Aufenthaltsqualität wahrgenommen werden“, so der Bürgermeister.

Im Rahmen des Projekts sind vielfältige Maßnahmen vorgesehen und denkbar. Auf der Westseite des Saalbachs ist unter anderem eine kleine Kulturbühne für Konzerte, Lesungen und Veranstaltungen – also Kleinkunst – geplant. Entlang des Saalbachwegs soll zudem ein Skulpturenweg unter dem Titel „Gondelsheim und Wasser“ entstehen, gestaltet von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, darunter das Gondelsheimer Künstler-ehepaar Rose und Karl Vollmer.

Die bereits vorhandenen Trittsteine im Saalbach ermöglichen dabei eine direkte Verbindung zwischen West- und Ostseite und machen den Bach auch im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar.

Die Ostseite des Saalbachs wird als blau-grüner Freizeit- und Erholungsbereich konzipiert. Angedacht sind von der Verwaltung unter anderem ein Tiny-Wald als Natur- und Klimaelement, Liege- und Aufenthaltsflächen, ein angedeuteter kleiner Strand, Angebote für Kinder sowie eine Boulebahn.

Beide Uferbereiche sollen dabei jeweils auch separat gut erreichbar sein – sowohl für Fußgängerinnen und Fußgänger als auch für Radfahrende. Ergänzend sind Fahrradabstellmöglichkeiten vorgesehen, um eine unkomplizierte Nutzung für die Bevölkerung zu ermöglichen.

Die Umsetzung vieler Maßnahmen soll mit überschaubarem finanziellen Aufwand erfolgen. Bürgermeister Markus Rupp verweist darauf, dass das Projekt unter anderem durch Mittel aus dem Landessanierungsprogramms unterstützt werden kann.

Der geplante Skulpturenweg wird dagegen ausschließlich über Spenden und Sponsoring realisiert; eine Finanzierung aus Steuergeldern ist hierfür nicht vorgesehen. „Das wäre kontraproduktiv, gerade in Zeiten angespannter kommunaler Finanzen“, so Rupp. Das Ortsoberhaupt sammelt hierfür derzeit fleißig Spendengelder ein.

Das Projekt „Erlebbare Saalbach“ soll Bestandteil der Haushaltsplanungen 2026 werden.  Rupp zeigt sich zuversichtlich, dass auch der Gemeinderat das Vorhaben aktiv begleiten und unterstützen wird, sodass eine zügige Umsetzung möglich ist.


Mit der „Erlebbaren Saalbach“ setzt die Gemeinde Gondelsheim ein klares Zeichen – für ein positives Ortsbild, für Kultur und Natur sowie für einen neuen Blick auf einen prägenden Teil der Gemeinde.

15. Gondelsheimer Neujahrsbegegnung: Rückblick, Dank und Blick nach vorne

Mit klaren Worten, konkreten Beispielen und einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft eröffnete Bürgermeister Markus Rupp die 15. Gondelsheimer Neujahrsbegegnung.

Trotz widriger Wetterverhältnisse mit Regen und Sturm folgten über 100 Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer der Einladung und fanden den Weg in den warmen Bauhof. Darüber zeigte sich der Bürgermeister in seiner Ansprache besonders erfreut.


„Ein neues Jahr beginnt nie auf einem leeren Blatt“, stellte Rupp gleich zu Beginn fest. Es beginne stets mit dem, was gemeinsam aufgebaut worden sei – auch und gerade in herausfordernden Zeiten. Die vergangenen Jahre seien geprägt gewesen von globalen Krisen, von Wildwest-Manier in den USA, vom Krieg in der Ukraine bis hin zu gewaltigen Anforderungen an die Kommunalfinanzen. Umso wichtiger sei es, den Blick auf das zu richten, was vor Ort konkret geleistet worden sei.


Das Jahr 2025 bezeichnete der Bürgermeister als ein Jahr des Machens und Umsetzens. Er erinnerte unter anderem an umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, die Sicherung von Böschungen, Investitionen in Feuerwehr und Katastrophenschutz, die Ertüchtigung des Riedgrabens samt Warnsystem, die Durchleuchtung des Kanalsystems sowie an zahlreiche infrastrukturelle Maßnahmen. Auch Feste und Begegnungen im Ort hätten gezeigt, wie lebendig das Gemeindeleben sei.


Sein besonderer Dank galt dem Gemeinderat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofs, den Vereinen, den ehrenamtlich Engagierten sowie den Bürgerinnen und Bürgern, deren Zusammenarbeit diese Projekte erst möglich gemacht habe.


Mit Blick nach vorne machte Rupp deutlich, dass auch 2026 ein Jahr wichtiger Entscheidungen werde. Geplant seien notwendige Investitionen in Sicherheit, Substanz und Zukunftsfähigkeit der Gemeinde – von Hochwasser- und Starkregenschutz über Kanalsanierungen und Notstromversorgung bis hin zur Weiterentwicklung öffentlicher Räume wie das Projekt „Erlebbarer Saalbach“ und Bauflächen für Geschosswohnungsbau. Investitionen seien dabei nicht nur Zahlen, sondern gestalteten Lebens- und Aufenthaltsräume.

Kritische Worte fand der Bürgermeister jedoch auch: Mit spürbarer Enttäuschung berichtete er über die Ankündigung der Volksbank Kraichgau, sich nach dem Hochwasserereignis aus 2024 nun endgültig aus Gondelsheim zurückzuziehen. Dieses Vorgehen stoße bei ihm auf großes Unverständnis, zumal man seitens der Gemeinde Gondelsheim alles getan habe, um der Bank eine Zukunft zu geben. Eine Enttäuschung, die sich auch in vielen Gesprächen mit Gondelsheimerinnen und Gondelsheimern an diesem Abend widerspiegelte.


Zum Abschluss griff Rupp ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry auf: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ Genau darin liege der gemeinsame Auftrag für das kommende Jahr: verantwortungsvoll entscheiden, miteinander handeln und Gondelsheim als selbstständige Gemeinde weiter möglich machen.

Rupps besonderer Dank im 15. Jahr der etwas anderen Neujahrsbegegnung galt den Landfrauen, welche seit Beginn diese Veranstaltung begleiten und für Speis und Trank sorgten.

Gegen 21.30 Uhr fand die rundum gelungene Neujahrsbegegnung ihren Ausklang. Bürgermeister Rupp verabschiedete die Gäste mit dem Wunsch nach einem gesunden und zuversichtlichen Jahr 2026.

Thomas Adam kommt am 23. Januar 2026 nach Gondelsheim

Vom Bundschuh zum Bauernkrieg

Das Jahr 1525 im Kraichgau und in der Oberrheinebene

Mit seinem Vortrag „Vom Bundschuh zum Bauernkrieg“ gibt der Autor und Heimatforscher Thomas Adam einen Überblick über die blutigen Ereignisse und Konflikte, die in den Jahren zwischen 1524 und 1526 aus sozialen Gründen gerade im Oberrhein und im Kraichgau stattgefunden haben sind. 

Auf Einladung des Heimat- und Kulturvereins Gondelsheim ist Adam am Freitag, 23. Januar 2026 zu Gast um 19.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. 

Thomas Adam

Die Aufstände in verschiedenen Teilen des heutigen Deutschlands vor 500 Jahren sind nicht etwa spontan ausgebrochen, sondern waren das Ergebnis jahrzehntelanger Konflikte. Nicht zuletzt durch den aus Untergrombach gebürtigen Bundschuhführer Joß Fritz und durch den Pfarrer Anton Eisenhut, Kopf des sogenannten Kraichgauer Haufens, besteht auch inhaltlich ein besonderer historischer Bezug zwischen der Region Kraichgau und Oberrheinebene und dem Bauernkrieg. Der Vortrag beleuchtet Gründe, Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der sozialen Unruhen von 1525 und geht auch auf die Rezeptionsgeschichte der Ereignisse bis heute ein.

Denn wie sagte Bundespräsident Dr. Dr. Gustav W. Heinemann, der am 26. Juni 1974 in Rastatt die ständige „Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte” eröffnete, in einer Rede: „Einer demokratischen Gesellschaft, so meine ich, steht es schlecht zu Gesicht, wenn sie auch heute noch in aufständischen Bauern nichts anderes als meuternde Rotten sieht, die von der Obrigkeit schnell gezähmt und in die Schranken verwiesen wurden .. . Es ist Zeit, dass ein freiheitlich-demokratisches Deutschland unsere Geschichte bis in die Schulbücher hinein anders schreibt“.

Ramba Zamba Kinderfaschingsparty

Ein Spaß für die ganze Familie!

Am Sonntag, 8. Februar 2026 in der Saalbachhalle Gondelsheim

Nachdem der Organisator und „Macher des Festivals der Guten Taten“ Uli Lange eigentlich aus Altersgründen das Ende seines Ramba-Zamba-Kinderfaschings für 2026 verkündet hatte, ist es Bürgermeister und Kuratoriumsmitglied Markus Rupp gelungen seinen Freund Uli Lange noch einmal für 2026 umzustimmen. In koordinierter Aktivität Rupps, des TV-Vorstands Manfred Boos und Mister Black alias Ernst Schwarz können wir melden:    Am 8. Februar 2026 steigt sie wieder, die beliebte Ramba Zamba-Kinderfaschingsparty in der Saalbachhalle!

Danke, lieber Uli Lange!!!

Das bunte Event sorgt seit vielen Jahren stets für eine volle Saalbachhalle in Gondelsheim.   

Selbstverständlich wird in bewährter Weise durch den Turnverein Gondelsheim auch für das leibliche Wohl gesorgt, sodass einem unvergesslichen Nachmittag nichts im Wege steht.

Alle kleinen Narren dürfen sich wieder auf ein ausgelassenes Faschingstreiben freuen, das wie gewohnt viele Überraschungen und jede Menge Spaß bieten wird.

Der Vorverkauf der Eintrittskarten (7 Euro) startet ab sfort im Bürgerbüro des Rathauses. Schnell sein lohnt sich, denn die Tickets sind erfahrungsgemäß heiß begehrt!

Gondelsheimer Schlosswald künftig von Landratsamt Karlsruhe beförstert

Bürgermeister Markus Rupp und Schlosseigentümerin Deniz Weidenhammer zeigen sich zufrieden

Der Gondelsheimer Privatwald Kirrloch, auch bekannt als Schlosswald, wird künftig vom Landratsamt Karlsruhe beförstert.

Damit kommt neben dem bereits seit Jahren durch die Karlsruher Behörde betreuten Kommunalwald der Gemeinde Gondelsheim nun auch der Schlosswald hinzu.


Bürgermeister Markus Rupp und die Eigentümerin des Gondelsheimer Schlosses Frau Deniz Weidenhammer zeigen sich beide erfreut über diese Entwicklung.

In einem Gespräch vor wenigen Monaten hatte Gondelsheims Bürgermeister Rupp die Übernahme der Beförsterung angeregt, der Weidenhammer nun mittels Vertragsabschluss zugestimmt hat.

Künftig übernimmt das Landratsamt neben der forstlichen Betreuung auch den Holzverkauf aus dem Schlosswald.

Weidenhammer und Rupp verbinden mit der neuen Regelung auch die Hoffnung auf eine entspanntere Situation rund um das Schlossstadion sowie entlang der K3506.

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Nachlese: Weihnachtsfeier

Den letzten Öffnungstag vor unserer Winterpause begingen wir traditionell mit einer »Weihnachts- und Jahresabschlussfeier«. Alle Treffs waren hierzu eingeladen. Und es war proppenvoll – und entsprechend laut und turbulent; da geriet unsere gemütliche Teebar und die Festtagsmusik schon fast etwas ins Hintertreffen. Als ob sie vor der rund zweiwöchigen Pause noch einmal so viel wie nur irgend möglich »Bounty-Energie« tanken wollten, forderten uns insbesondere unsere jüngeren Gäste pausenlos. Jeder wollte etwas erzählen, spielen, vorführen – in jedem Fall Zeit mit uns verbringen.

Denn, und das ist vielleicht unser größtes und wertvollstes Geschenk an unsere Besucher: diese Zeit und individuelle Aufmerksamkeit und Wertschätzung nehmen wir uns und geben sie gerne.

Weihnachtsfeier Jugentreff Bounty

Eine Weihnachtsfeier im »Bounty« ist aber auch immer von Gemütlichkeit und einer feierlichen Stimmung geprägt. Alle vier Adventskerzen brannten, ebenso der Weihnachtsbaum. Von oben strahlten die Lichterketten in warmem Glanz mit den selbstgebastelten Transparentsternen um die Wette. Auf den Tischen stand unser am Vortag gebackenes Weihnachtsgebäck (welches durch eine Spende aus Reihen der Dorfbevölkerung noch bereichert wurde). Und hinten im Eck, beim Weihnachtsbaum, war wieder Michels (größtenteils privates) Teesortiment aufgebaut. An alldem durften sich unsere Gäste laben und nach Herzenslust zugreifen. Die Plätzle wurden fast alle verputzt und der Weihnachtsteepunsch war wie immer der absolute Renner und musste literweise ausgeschenkt und nachgemacht werden. Bis in den späten Abend feierten wir so das ausgehende Jahr 2025, von dem einige Impressionen in Form einer Bilderschau über unseren großen Monitor flackerten und von den vielfältigen Aktionen und Erlebnissen der vergangenen zwölf Monate Zeugnis ablegten.

Irgendwann war dann auch dieser schöne Abend vorbei und wir verabschiedeten unsere Besucherinnen und Besucher mit den besten Wünschen und bis zum Wiedersehen im neuen Jahr.

Terminvorschau:

  • Sophia kocht mit uns Bowls im Abendtreff am Freitag, 30. Januar.
  • Der nächste offene Sonntag ist am 01. Februar.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister