Der Bürgermeister informiert KW 13

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mächtig was los in den kommenden beiden Wochenenden.

Am Samstag und Sonntag begeistern die GondeLaien mit ihrer Theateraufführung in der TV-Halle.

Karfreitag gibt es wieder wie gewohnt besten Fisch in der Saalbachhalle durch Kleintierzüchter und Fischer.

Und zu Ostermontag gibt es das Osterschießen des Schützenvereins und zwar bereits zum 10. Mal.

Wichtige Information für alle Haushalte in Gondelsheim

Broschüre zur Krisenvorsorge wird verteilt

Nach Ostern erhalten alle Haushalte in Gondelsheim eine wichtige Informationsbroschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) direkt in ihren Briefkasten.

Unter dem Titel „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ gibt der Ratgeber konkrete und leicht verständliche Empfehlungen, wie sich Bürgerinnen und Bürger auf mögliche Notlagen – etwa Stromausfälle, Hochwasser oder andere Krisensituationen – vorbereiten können.
Die Verteilung dieser Broschüre erfolgt als Initiative der Gemeinde Gondelsheim.

Ziel ist es, die Bevölkerung frühzeitig zu sensibilisieren und die persönliche Vorsorge zu stärken.

Broschüre zur Krisenvorsorge

Denn: Gute Vorbereitung kann im Ernstfall entscheidend sein. Schon einfache Maßnahmen helfen dabei, sich selbst, die Familie und auch Mitmenschen besser zu schützen.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, die Broschüre aufmerksam zu lesen und die enthaltenen Hinweise nach Möglichkeit umzusetzen.

Für Rückfragen steht Ihnen dann die Gemeindeverwaltung gerne zur Verfügung.

Viele helfende Hände bei der Ortsputzete in Gondelsheim

Am Samstagmorgen herrschte reger Betrieb auf dem Gondelsheimer Rathausplatz: Zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an der diesjährigen Ortsputzete, um die Gemeinde von achtlos weggeworfenem Zivilisations-Müll zu befreien.

Besonders erfreulich war dabei die starke Beteiligung junger Menschen. Mit dabei waren unter anderem Gruppen aus dem Jugendtreff „Bounty“, die Jugendfeuerwehr sowie das Jugendrotkreuz. Darüber hinaus engagierten sich auch viele private Helferinnen und Helfer wie die Jäger des Reviers West, die gemeinsam unter Anleitung des Bauhofs verschiedene Bereiche der Gemeinde säuberten.

Bürgermeister Markus Rupp begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn der Aktion und sprach ihnen bereits im Vorfeld seinen großen Dank aus.

„Ein solches Engagement ist keineswegs selbstverständlich“, betonte er und hob hervor, wie wichtig gemeinschaftlicher Einsatz für ein sauberes Ortsbild und ein funktionierendes Miteinander sei.

Zugleich äußerte er den Wunsch, künftig noch mehr Bürgerinnen und Bürger für die Ortsputzete zu gewinnen. Gerade in Zeiten, in denen in den sozialen Medien so vieles diskutiert und teilweise auch zu Recht kritisiert werde, sei es umso wertvoller, wenn Menschen ganz konkret vor Ort Verantwortung übernehmen und nicht nur in der Theorie. Aktionen wie die Ortsputzete zeigten jedenfalls eindrucksvoll, wie wichtig dieser praktische Einsatz für das Gemeinwohl sei.

Fazit: Die Ortsputzete ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für Umwelt und Sauberkeit, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt in Gondelsheim.

Glückwünsche nach Droué:

Gondelsheim gratuliert dem neugewählten Bürgermeister

Sylvain Dupin

Gondelsheim/Droué – Bürgermeister Markus Rupp hat dem neu gewählten Bürgermeister der französischen Partnergemeinde Droué, Sylvain Dupin, herzlich zu seinem Amtsantritt gratuliert.

In einem persönlichen Schreiben übermittelte er seine besten Wünsche für eine erfolgreiche Amtszeit sowie für die bevorstehenden Aufgaben.

„Ich freue mich sehr auf eine weiterhin enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unseren Gemeinden“, betonte Rupp. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung der langjährigen Gemeindepartnerschaft, die seit Jahrzehnten besteht und aktiv gelebt wird.

Ein besonderer Blick gilt bereits dem Jahr 2029: Dann feiern Gondelsheim und Droué das 50-jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft. „Dieses Jubiläum ist ein bedeutender Meilenstein, auf den wir gemeinsam hinarbeiten und den wir gebührend feiern möchten“, so Rupp.

Mit seinem Schreiben verband der Bürgermeister auch herzliche Grüße aus Gondelsheim, die in die Partnergemeinde Droué übermittelt wurden. Beide Kommunen eint der Wunsch, die freundschaftlichen Beziehungen weiter beizubehalten.

Droué hat geliefert

Bei Bürgermeister-Challenge wurde

auf dem Place de Gondelsheim

ein Baum gepflanzt

Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein weiteres sichtbares Zeichen der lebendigen Partnerschaft zwischen Gondelsheim und seiner französischen Partnergemeinde Droué gesetzt.

Ausgangspunkt war die „Bürgermeister-Baum- Challenge“, die Bürgermeister Markus Rupp beim Baumpflanzen an der Saalbachhalle in Gondelsheim vor wenigen Tagen an unsere französischen Freunde gerichtet hatte.

Diese Herausforderung wurde nun eindrucksvoll angenommen – und mit Bravour gemeistert.

In Droué pflanzten die Noch-Bürgermeisterin Catherine Monnier, die in wenigen Tagen aus dem Amt ausscheiden wird, gemeinsam mit Marie-Claude Coigneau, der Vorsitzenden des Partnerschaftsausschusses auf französischer Seite bei bestem Wetter einen wunderschönen Baum der Partnerschaft auf dem Place de Gondelsheim.

Zahlreiche Kinder der französischen Gemeinde beteiligten sich mit großem Engagement an der Pflanzaktion, wodurch der Baum einmal mehr auch zum Symbol der Verbundenheit und Freundschaft zwischen beiden seit 1979 verschwisterten Gemeinden wurde.

Bürgermeister Markus Rupp zeigte sich beeindruckt: „Ich ziehe den Hut vor Droué – Aufgabe erfüllt und Partnerschaft gestärkt“, so sein Fazit.

Seniorennachmittag der Gemeinde Gondelsheim am 3. Mai 2026

Sandkorn-Theater spielt „Tatort – So isch’s wore“ von Harald Hurst

Am Sonntag, 3. Mai, lädt die Gemeinde Gondelsheim alle Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren herzlich zu einer besonderen Seniorenveranstaltung in die Turnhalle ein. Beginn der Veranstaltung ist um 16:00 Uhr.

In diesem Jahr findet der Seniorennachmittag etwas später als gewohnt statt, da sich die Verwaltung bewusst Zeit genommen hat, ein besonders schönes und passendes Programm auszuwählen.

„Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit dem bekannten Sandkorn-Theater aus Karlsruhe eine wunderbare Veranstaltung gewinnen konnten“, sagt Bürgermeister Markus Rupp.

Theater Sandkorn Karlsruhe

Gezeigt wird die Komödie „Tatort – So isch’s wore“ von Harald Hurst.

Ein unterhaltsames und zugleich tiefgründiges Stück, das mit viel Humor den Alltag eines seit Jahrzehnten verheirateten Ehepaars beleuchtet.

Was als gemütlicher Sonntagabend auf dem Sofa beginnt, entwickelt sich rasch zu einem turbulenten „Ehekrimi“ voller Pointen und überraschender Wendungen – eine perfekte Mischung aus badischem Humor,

Situationskomik und augenzwinkernder Lebensweisheit. Ein ideales Theaterstück für einen heiteren und geselligen Nachmittag.

Während der Pause sind alle Gäste – wie gewohnt – zu Getränken sowie einer kleinen Stärkung eingeladen.

Bürgermeister Markus Rupp freut sich gemeinsam mit dem Gemeinderat, die Gondelsheimer Seniorinnen und Senioren wieder zu diesem traditionellen Nachmittag begrüßen zu dürfen.

Termin: 3. Mai 2026
Uhrzeit: ab 16 Uhr (Einlass ab 15 Uhr)
Ort: TV-Halle, Am alten Sportplatz, Gondelsheim

Eingeladen sind alle Seniorinnen und Senioren ab dem 65. Lebensjahr samt Partner!

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag mit vielen Begegnungen, Gesprächen und guter Unterhaltung.

Klimapreis 2026: Projekte aus Gondelsheim gesucht!

Der Kommunale Klimaschutzverein im Landkreis Karlsruhe e. V. lobt den Klimapreis 2026 aus. Gesucht werden vorbildliche Projekte und Maßnahmen aus den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung – auch aus unserer Gemeinde Gondelsheim.

Teilnehmen können Vereine, Verbände, Schulen, Kitas sowie Personengruppen und Initiativen mit Sitz in Gondelsheim.

Eingereicht werden können geplante, laufende (Umsetzung bis Ende 2026) oder bereits abgeschlossene Projekte, die einen klaren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Bewertungskriterien sind insbesondere:
Relevanz für Klimaschutz und Klimaanpassung in der Region

  • Innovationsgehalt
  • Vorbildcharakter
  • Praxisbezug bzw. Realisierbarkeit

Der Klimapreis ist mit 3.500 Euro dotiert und kann auf mehrere Projekte verteilt werden. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026.

Plakat Klimapreis

Die Gemeinde Gondelsheim ruft alle engagierten Akteure – Schulen, Kitas, Vereine und Initiativen – dazu auf, ihre Ideen und Projekte einzureichen und so gemeinsam ein starkes Zeichen für eine klimafreundliche Zukunft zu setzen.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Website des Kommunalen Klimaschutzvereins im Landkreis Karlsruhe.

Gemeinde Gondelsheim startet erneut Sandsack-Aktion am 11. April 2026 zum Hochwasserschutz

Mit Blick auf die nahende Unwettersaison ruft die Gemeinde Gondelsheim ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, frühzeitig Vorsorge zu treffen.

Ein wichtiger Bestandteil dabei ist der Selbstschutz vor möglichen Hochwasserereignissen.

Am Samstag, 11. April 2026, findet daher erneut eine Sandsack-Aktion statt.

Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr können auf dem Gelände der Firma Hiemann (Josephine-Benz-Straße 13) kostenlose Sandsäcke inkl. Sandfüllung abgeholt werden.

Die Gemeinde stellt pro vom Hochwasser bedrohten Haushalt bis zu 20 Sandsäcke zur Verfügung.

Sandsack-Aktion am 11. April 2026

Vor Ort besteht außerdem die Möglichkeit, die Sandsäcke direkt selbst zu befüllen – ein bewusst gewählter Ansatz, um die Eigenverantwortung und Vorbereitung der Bevölkerung zu stärken.

Bürgerinnen und Bürger, die bereits in den vergangenen Jahren Sandsäcke erhalten haben, werden gebeten, diese auf ihre Einsatzfähigkeit zu überprüfen. Durch Witterung und Lagerung können die Säcke mit der Zeit porös oder beschädigt werden.

„Ein wirksamer Hochwasserschutz beginnt bei jedem Einzelnen“, betont Bürgermeister Markus Rupp. Die Gemeinde setzt daher gezielt auf die Unterstützung zur Selbsthilfe und bedankt sich bei der Firma Hiemann für die erneute Unterstützung der Aktion.

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Teilnahme am Ortsputz

Traditionell nahmen wir wieder an der Ortzsputzete der Gemeinde Gondelsheim teil. Bevor der Frühling so richtig durchbrechen konnte (und die Abfälle und Sauereien in der Umwelt oft nur gnädig überdeckt – nicht entfernt!), machten wir uns mit unseren allesamt freiwillig teilnehmenden Jugendlichen auf den Weg, um unser Dorf ein Stück weit vom Unrat unserer (leider minder achtsamen Zeitgenossen) zu befreien. Das war nötig! Entlang des »Gängles« an der Saalbach vom Treffpunkt-Döner zur Bachstraßen-Brücke, die Bachstraße entlang und dann noch durch die Gölswiesen bis zum dortigen Wasserhäusle:

Unser Sammelgebiet war stark vermüllt. Von Hundekotbeuteln über verrotzte Taschentücher bis Dosen war so ziemlich alles dabei. Gerade am Hang zum Bachlauf konnten wir sehr viel (oft schon halbzerfallenden) Plastikmüll einsammeln. Doch auch der Platz und die Hecken hinter dem Wasserhäusle hatten unseren Besuch dringend nötig. Hier war es sehr verdreckt. Leider konnten wir nicht jede einzelne Scherbe einsammeln; doch gaben wir unser Bestes.

Bilder von der Ortsputze

Es war eine große Freude zu sehen, mit welcher Motivation und welcher Begeisterung unsere Jugendlichen dabei waren. Besonders schön war auch, dass Vertreter aller drei Treffgruppen an der Müllsammelaktion teilnahmen. Dabei wurden sehr verständige Kommentare zur menschlichen Unfähigkeit, unseren gemeinsamen Lebensraum sauber zu halten, abgegeben. Auch das Bewusstsein für besonders die Umwelt belastende Stoffe wie Altbatterien (von denen wir auch mehrere einsackten) und das nicht auf natürlichem Wege verrottende Plastik waren bei unseren Teilnehmern, auch den Jüngsten, sehr ausgeprägt. Insofern war die Aktion natürlich auch ein Austausch und eine Schulung des Umweltbewusstseins und der Achtsamkeit unserer Natur und unseren Mitbewohnern gegenüber.

Wir schließen uns der Hoffnung von Bürgermeister Markus Rupp an, der in seiner Begrüßungsansprache äußerte, dass, wer den Müll anderer entferne, es sich zweimal überlege, bevor er achtlos seinen Müll (und sei es auch nur ein Gutselespapier) auf die Straße fallen lasse.

Zum Ende der Sammelaktion, durften wir das von der Gemeinde Gondelsheim spendierte Vesper genießen. Danke nochmals allen, die mitgemacht haben! 

Terminvorschau:

  • Osterferienaktionswoche mit Aktionen am 29./30./31. März. Mit der Bitte um vorherige Anmeldung.
  • Sporttag am Sonntag, 29. März.
  • Bowling am Montag, 30. März.
  • Ausflug ins Weingartener Moor am Dienstag, 31. März.
  • Die erste Osterferienwoche, am 1. & 2. April, ist das »Bounty« geöffnet.
  • Der nächsten offenen Sonntage sind am 19. und am 26. April.

Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams

Gelungener Kabarettabend in Gondelsheim:

„HomeLändZack“ begeistert knapp 400 Besucher

Einen rundum gelungenen und äußerst unterhaltsamen Abend erlebten am Samstag knapp 400 Besucher in der Saalbachhalle Gondelsheim. Die Comedy- und Kabarettveranstaltung „HomeLändZack““ brachte mit Andreas Müller – bekannt als brillanter „Stimmen“-Imitator – sowie dem schwäbischen Kabarettisten Klaus Birk zwei echte Könner ihres Fachs auf die Bühne.

Mit viel Wortwitz, pointierten Beobachtungen und einer gehörigen Portion Selbstironie widmeten sich die beiden Künstler insbesondere der Landespolitik, aber auch den feinen – und mitunter herrlich überzeichneten – Unterschieden zwischen Badenern und Schwaben.

Andreas Müller und Klaus Birk

Das Publikum honorierte die treffsicheren Pointen und die lebendige Bühnenpräsenz immer wieder mit herzhaftem Lachen und Applaus.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Heimat- und Kulturverein Gondelsheim, der damit einmal mehr ein hochkarätiges Kulturangebot in die Gemeinde brachte. Bürgermeister Markus Rupp, der zugleich Vorsitzender des Vereins ist, begrüßte die Gäste zu Beginn des Abends persönlich. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung solcher Veranstaltungen für das Gemeindeleben: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen heute den Weg in die Saalbachhalle gefunden haben. Solche Abende zeigen, wie lebendig unsere Gemeinde ist und wie wichtig Kultur und gemeinsames Erleben für unseren Zusammenhalt sind.“

Für die technische Umsetzung sorgte DLP motive, während die Bewirtung durch den Verein großen Zuspruch fand und rege genutzt wurde.

Mit einem über zweieinhalbstündigen Programm setzten Andreas Müller und Klaus Birk schließlich ein echtes Highlight und die Messlatte für kommende Veranstaltungen entsprechend hoch.

Ein besonderer Dank und ein großes Lob gilt der Hauptorganisatorin Christiane Achenbach vom Heimat- und Kulturverein, die mit viel persönlichem Einsatz maßgeblich zum Erfolg dieses Abends beigetragen hat. Ihr Engagement und die hervorragende Organisation machten die Veranstaltung zu einem kulturellen Höhepunkt in Gondelsheim.

10 Jahre „Church in Colors“ – Jubiläumstour macht erneut Station in Gondelsheim (08.11.2026)

Gondelsheim darf sich freuen: Die erfolgreiche Konzertreihe „Church in Colors“ feiert 2026 ihr 10-jähriges Jubiläum – und kommt im März bereits zum dritten Mal in die Evangelische Kirche nach Gondelsheim. Der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim organsiert damit erneut ein musikalisches Highlight, das weit über die Region hinaus für Begeisterung sorgt.

Was vor zehn Jahren als außergewöhnliche Idee begann, hat sich längst zu einer festen Größe im Konzertkalender entwickelt. „Church in Colors“ steht für eine einzigartige Verbindung aus eindrucksvoller Lichtkunst, stimmungsvoller Inszenierung und handgemachter Live-Musik. Frontmann Oli Dums und seine Band nehmen das Publikum mit auf eine emotionale Reise durch Pop- und Rock-Songs, die berühren, mitreißen und für echte Gänsehaut-Momente sorgen.

Das Jubiläum verspricht ein ganz besonderes Konzerterlebnis – ein Fest der Musik, des Lichts und der Gemeinschaft. Dass die Tour im Jubiläumsjahr erneut in Gondelsheim Station macht, unterstreicht die besondere Atmosphäre, die Kirche und Publikum hier gemeinsam schaffen.

Im vergangenen Jahr lief der Ticketverkauf ausschließlich über das Portal Pfalzshow.de. „Leider war es so, dass die Karten sehr schnell vergriffen waren und einige Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer sich verständlicherweise geärgert haben, keine Tickets mehr bekommen zu haben“, erklärt der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Markus Rupp, zugleich Bürgermeister der Gemeinde Gondelsheim.

In diesem Jahr wird deshalb bewusst gegengesteuert: Ab Mittwoch, 1. April 2026 sind Eintrittskarten zusätzlich auch wieder direkt im Bürgerbüro Gondelsheim erhältlich. „Damit wird ganz klar auch zuerst an die Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer gedacht“, so Markus Rupp.

Der Heimat- und Kulturverein freut sich zudem sehr, dass die Evangelische Kirche Gondelsheim ihre Türen stets für dieses besondere Konzerterlebnis öffnet, und spricht der Kirchengemeinde sowie dem Kirchengemeinderat hierfür ein herzliches Dankeschön aus.

Der Heimat- und Kulturverein freut sich auf ein stimmungsvolles Jubiläumskonzert am 8. November 2026 und lädt schon heute herzlich dazu ein, sich rechtzeitig Karten zu sichern.

Nach der Landtagswahl

Bürgermeisterrunde formulierte in Pfinztal-Kleinsteinbach Forderungen an die neue Landesregierung

Zur Frühjahrs-Kreisversammlung des Gemeindetags hatte Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki (Oberderdingen) am 18. März die Stadt- und Gemeindeoberhäupter in die Hagwaldhalle nach Pfinztal-Kleinsteinbach eingeladen.

Von erstem Interesse waren die Landtagswahlen. Patrick Holl, Beigeordneter des Gemeindetags Baden-Württemberg analysierte die kommunalrelevanten Aspekte der Wahlprogramme und stellte die Positionen vor, die aus Sicht des Kommunalverbandes im Sinne der Städte und Gemeinden von einer neuen Regierung eingefordert werden sollen, insbesondere im Hinblick auf die kommunalen Finanzen und den Bürokratieabbau.

Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki unterstrich, dass das Konnexitätsprinzip noch viel mehr als in der Vergangenheit gelten müsse und Erster Landesbeamter Knut Bühler berichtete, wie die Landkreise über den Landkreistag Baden-Württemberg das Regelungsbefreiungsgesetz umsetzen und Regelungen – zunächst für eine mehrjährige Erprobungsphase – Schritt für Schritt abbauen. 67 konkrete Anträge haben die Landkreise wurden bereits gestellt. Bemängelt wurde, dass leider immer noch viele Vorschläge an einer viel zu restriktiven Haltung der Ministerien scheitern. „Dort“, so Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, „sei der Wille zum Bürokratieabbau noch nicht überall angekommen“. Der Landrat bezeichnete den Prozess zwar als mühsam, ermunterte aber, ihn aktiv zu befeuern und weitere Deregulierungsvorschläge zu machen. „Gespannt warten wir natürlich auch darauf, ob der Bürokratieabbau in den Koalitionsverhandlungen tatsächlich eine Rolle spielt“, so der Landrat.

Thema war auch der Glasfaserausbau, nachdem aktuelle Äußerungen der Deutschen Glasfaser vermuten lassen, dass der weitere Ausbau ins Stocken geraten könnte.

Weitere Themen waren aktuelle Entwicklungen im Katastrophen- Bevölkerungs- und Zivilschutz und das weitere Vorgehen der Gemeinden nach Einstellung des European Energy Awards in Form der „Zukunftskommune“. Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki wies hier darauf hin, dass alle 32 Städte und Gemeinden Mitglied im Kommunalen Klimaschutzverein sind und zunächst die bereits vorhandenen Daten gesammelt werden, um darauf aufzubauen. Bürgermeister Dr. Marc Wagner wies als Vorsitzender des Klimaschutzvereins auf gute Förderprogramme hin und versprach, das weitere Vorgehen strategisch anzugehen.

Vorgestellt wurde auch eine Landkreisgemeinde, die die Digitalisierung in der Verwaltung bereits vorbildlich weit vorangetrieben hat.

Zwischen Tagesschau und Flashdance

Der Frühlingsempfang des Landkreises in Bruchsal war ein hier und da improvisierter und gerade deshalb rundum unterunterhaltsamer Abend

Quelle: Hügelhelden.de

Was für eine Kulisse im edelhölzern-goldenen Retro-Charme des Bruchsaler Bürgerzentrums. Wer beim Frühlingsempfang des Landrats die Floskel vom „großen Bahnhof“ bemüht, wird der Sache kaum gerecht. Sagen wir es lieber so: Wäre an diesem Samstagabend das Dach von Bruchsals guter Stube eingestürzt, hätten sämtliche Großunternehmen der Region ihre Vorstände neu wählen und so ziemlich alle Kommunen im Landkreis neue Gemeindeoberhäupter suchen müssen.

Alles, was Rang und Namen hatte, war angerückt und reihte sich brav in die endlos lange Doppelschlange ein, um dem Gastgeber, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, die Hand zu schütteln. Der oberste kommunalpolitische Player des Landkreises präsentierte sich glänzend aufgelegt. Seite an Seite mit seiner Frau Adelheid Breitschwerdt fand er für jeden Gast Zeit für ein paar herzliche Worte, einen festen Händedruck oder eine Umarmung.

Dass an Dr. Christoph Schnaudigel abseits seines politischen Wirkens ein passabler Showmaster verloren gegangen ist, bewies er bei der Begrüßung der mehreren hundert Gäste. Mit Charme, Wortwitz und der berühmten Schnaudigelschen Nonchalance läutete er einen Abend ein, dessen Zeitplan quasi mit dem ersten Gong über den Haufen geworfen wurde. Aus aktuellem Anlass verzögerte sich die Ankunft des Hauptredners Dr. Frank Bräutigam, Leiter der ARD-Rechtsredaktion, um ein beträchtliches Stück. Vor der Kür kommt bekanntlich die Pflicht – und eine spontane Live-Schaltung aus dem SWR-Studio in der Karlsruher Kriegstraße zur Tagesschau nach Hamburg machte den vollen Einsatz von Bräutigam unabdingbar. Das Landratsamt bewies jedoch Improvisationstalent und streamte die Nachrichten kurzerhand live auf die Leinwand im Bürgerzentrum. So kam es zur absurden Situation, dass hunderte Menschen gemeinsam die Tagesschau verfolgten, inklusive der obligatorischen Werbung für Gürtelrose-Prophylaxe. Wie rasant der Alltag eines Journalisten sein kann, zeigte sich hier eindrücklich: In einem Moment gibt ARD-Jurist Frank Bräutigam noch seine Einschätzung zu komplexen KI-Deepfakes im Kielwasser der aktuellen Diskussion um den Fall Ulmen ab, im nächsten steht er bereits in Bruchsal auf der Bühne und gibt Einblicke in seine spezialisierte Redaktion.

Um die entstandene 45-minütige Lücke zu füllen, sprang die Big Band des Landratsamtes in die Bresche.

Ursprünglich nur als musikalische Begleitung vorgesehen, avancierte sie unfreiwillig zum Hauptact – ein „Konzert mit angeschlossenem Vortrag“, wie der Landrat augenzwinkernd kommentierte. Ein Glücksfall für das Publikum, denn bei dieser Formation, die sich tatsächlich zum Großteil aus Mitarbeitenden der Behörde zusammensetzt, handelt es sich mitnichten um eine bräsige Beamtenkapelle, sondern um eine hochkarätige Truppe von Vollblutmusikern. Seit Ende der Neunzigerjahre verfügt das Amt über diesen musikalischen Arm, der seit geraumer Zeit von Marco Vincenzi geleitet wird. Um die Wartezeit zu überbrücken, brannten er und seine rund 30 Mitstreiter ein Feuerwerk zwischen klassischen Big-Band-Sounds und modernen Pop-Hymnen ab. Von Adele bis Irene Cara war alles dabei, stimmgewaltig und mit Gänsehautgarantie interpretiert von Tanja Frank. Die arbeitet tagsüber in der Eingliederungshilfe der Behörde, kann aber abends im Glitzerkleid locker mit dem Rat Pack mithalten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte, man ahnte es, der obligatorische Stehempfang mit Fingerfood. Es wurde diskutiert und erörtert, aber vor allem locker gequatscht und „geconnectet“.

Unterm Strich war es ein extrem kurzweiliger Abend, der sich sehr viel unterhaltsamer und nahbarer ausnahm, als man es bei diesem Format vermutet hätte.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister