Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein gelungenes Kerwe- und Oktoberfest-Wochen-ende liegt hinter Gondelsheim.
Viel Glück und viel Sägen
Gondelsheim feiert eine so urige und herzliche Kerwe, dass man sie einfach erlebt haben muss
Quelle: Hügelhelden.de (Stephan Gilliar)
Eine Kirchweih – oder wie man sie bei uns nennt, „Kerwe“ – muss keine komplexe Angelegenheit sein. Meistens ist das Ganze einfach eine Ansammlung weniger Buden, in denen es etwas zu essen und zu trinken gibt, dazwischen ein paar Bierbankgarnituren, und fertig ist die wilde Sause. Die Gondelsheimer Kerwe ist allerdings mehr als nur schnödes Essi, Essi, Saufi, Saufi. Wobei … letzteres hat das Saalbachdörfchen schon am Vorabend beim großen Gondelsheimer Oktoberfest abgehakt. Man munkelt, es war ein wilder Abend, bei manchen Protagonisten schienen dessen Auswirkungen am Folgetag auch augenfällig noch etwas nachzuhallen 😉
Familienfest trotz Nieselregen
Während der wilde Ritt am Freitagabend in erster Linie den Erwachsenen vorbehalten blieb, widmet sich die Gondelsheimer Kerwe am Samstag traditionell mehr den Familien und vor allem den Kindern. Für sie ist auf dem Rathausplatz immer ordentlich etwas geboten – das fängt an bei einer großen Hüpfburg, auf der man entsprechend gesichert bis weit hinauf in den Gondelsheimer Himmel springen kann. Ein Himmel, der sich an diesem Samstag bedauerlicherweise etwas verschlossen zeigte; das herrliche, goldene Herbstwetter meldete sich pünktlich zum Wochenende ab.
Tja, wer aber glaubt, den Gondelsheimer Nachwuchs könnten ein paar Wolken und etwas Nieselregen davon abhalten, ihre Kerwe zu feiern, der hat sich gewaltig geirrt. In Scharen kamen die Familien, um gemeinsam frische Zuckerwatte, Magenbrot und gebrannte Mandeln zu schnabulieren oder eine deftige Currywurst samt Pommes aus der kultigen Papiertüte.
Hahnenschlag und Bocksägen
Ach ja, da wäre natürlich das traditionelle Rahmenprogramm, für das die Kerwe im Gondelsheim berühmt und vielleicht auch ein bisschen berüchtigt ist. Denn es gibt zwei Angelegenheiten, über die hier am Saalbach nicht verhandelt wird – ganz oder gar nicht. Wenn Kerwe, dann aber mit allem Zipp und Zapp.



Um 17 Uhr gibt es den traditionellen Hahnenschlag. Eine Angelegenheit, die vor langer Zeit vielleicht tatsächlich einmal einen herben Hintergrund gehabt haben mag, heute aber ein harmloser Spaß besonders für die Kleinen ist. Ihre Aufgabe ist es, auf eigens dafür ausgelegten Sportschulmatten mit einem Gummiknüppel und verbundenen Augen das Hähnchen zu jagen. Das Hähnchen ist in diesem Fall einfach nur ein anamorpher Gummiball, und es reicht bereits völlig aus, ihn mit der aufblasbaren Keule nur leicht zu streichen, um einen Punktsieg davonzutragen. Wer sein Hähnchen am schnellsten erwischt hat, gewinnt. Und der Gewinn war immerhin der freie Eintritt in das Okidoki-Kinderland im benachbarten Heidelsheim.



Danach waren die Erwachsenen dran, in diesem Jahr vornehmlich Angehörige des männlichen Geschlechts. Beim Bocksägen arbeiten sich jeweils drei Mann an einem dicken Stamm ab und versuchen, diesen innerhalb kürzester Zeit einmal durchzusägen. Die Zusammenstellung der Mannschaften war in diesem Jahr allerdings etwas, sagen wir, monoton. Hätte sich zum Schluss nicht noch der Fußballverein erbarmt, wäre es quasi ein internes Kräftemessen zwischen Schützen und Feuerwehr geworden, die mit jeweils nicht weniger als drei Mannschaften an den Start gegangen wären. Eine Gaudi war es aber natürlich dennoch – ist es schließlich jedes Mal. Wenn mit reiner Muskelkraft und einer zweihändigen Säge ein schöner Teller von einem richtig dicken Baumstamm abgetrennt wird, bejubelt das halbe Dorf jene, die sich mit hochroten Köpfen daran versuchen.
Bürgermeister Markus Rupp, der an diesem Tag nicht nur den Hahnenschlag, sondern auch das Wettsägen moderierte, freut sich in jedem Fall riesig über die Gondelsheimer Kerwe, auch wenn er sie bestimmt schon viele Dutzend Male miterlebt hat. „Das ist wirklich noch ganz genauso wie früher, als ich noch jung war. Da hat sich absolut gar nichts geändert“, erzählt das Gemeindeoberhaupt selig. Recht hat er: Eine Kerwe lebt von der Tradition und nicht davon, sich ständig neu erfinden zu müssen. In unruhigen Zeiten zählt das Bewährte ohnehin doppelt und dreifach.
Lieblingsplätze und eine neue Linde
Damit wir es nicht vergessen: Während des Kerwe-Wochenendes in Gondelsheim galt es auch, die Fotoausstellung des Heimatvereins in Augenschein zu nehmen, aufgebaut im großen Ratssaal. Unter dem Motto „Gondelsheimer Lieblingsplätze“ durften eine Jury – aber auch alle anderen, die Lust hatten – über die besten Bilder abstimmen. Die Ergebnisse erwarten wir in der kommenden Woche.


Einen kleinen Wermutstropfen gilt es trotzdem noch zu erwähnen, etwas, das einfach unübersehbar war:
Wo seit Jahrzehnten die alte Gondelsheimer Linde auf dem Rathausplatz gestanden hat, klafft nun eine große Lücke. Wie wir schon geschrieben haben, musste der alte Baum wegen Krankheit und Instabilität gefällt werden. Aber keine Sorge: Eine neue Linde ist bereits auf dem Weg in die Gemeinde und wird hoffentlich zur nächsten Kirchweih ihre dann schon etwas gewachsenen Äste behütend über den Köpfen der Gondelsheimer ausstrecken. Wo wir uns finden unter Linden…sie wissen schon. Tradition verpflichtet.
„Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“ – Fotoausstellung begeistert die Besucher
Die Fotoausstellung „Mein Lieblingsplatz in Gondelsheim“, die der Heimat- und Kulturverein anlässlich der diesjährigen Kerwe veranstaltete, war ein voller Erfolg. An beiden Ausstellungstagen nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die insgesamt 60 ausgestellten Fotografien zu betrachten und ihren Heimatort aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln neu zu entdecken.
Besonders erfreulich war neben dem hervorragenden Besucherzuspruch auch die große Beteiligung an der Publikumsabstimmung. Über 150 Besucherinnen und Besucher gaben ihre Stimme für ihre persönlichen Lieblingsbilder ab. Ein beeindruckendes Ergebnis, das die große Verbundenheit der Gondelsheimer mit ihrem Heimatort widerspiegelt.
Die 60 Fotografien zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und persönlich der Blick auf Gondelsheim sein kann. Ob vertraute Ansichten, idyllische Winkel oder besondere Lieblingsorte – jedes Bild erzählte seine eigene kleine Geschichte und machte deutlich, dass Heimat vor allem mit Erinnerungen, Gefühlen und persönlichen Erlebnissen verbunden ist.
Bereits 2011 und 2014 hatte der Heimat- und Kulturverein erfolgreich Fotowettbewerbe mit anschließenden Ausstellungen durchgeführt. Mit der dritten Auflage wurde diese schöne Tradition nun fortgesetzt. Die hervorragende Resonanz an beiden Kerwe-Tagen bestätigt den Verein einmal mehr darin, solche kulturellen Angebote auch künftig fest mit der Gondelsheimer Kerwe zu verbinden.
Mit Spannung wird nun die Entscheidung über die Siegerbilder erwartet. Derzeit wertet der Heimat- und Kulturverein die Ergebnisse der Publikumsabstimmung gemeinsam mit den Bewertungen der vierköpfigen Fachjury aus. Dieser gehören Thomas Rebel, Stephan Gilliar, Benjamin Kreis-Polich und Dominik Herzog an. Aus beiden Bewertungen werden letztlich die Sieger ermittelt. Zwölf ausgewählte Fotografien werden zudem im Gondelsheimer Kalender veröffentlicht. Die Gewinner dürfen sich auf Gastronomiegutscheine freuen, die in den kommenden Wochen vom Heimat- und Kulturverein überreicht werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Fotografinnen und Fotografen, der Fachjury, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie insbesondere den vielen Besucherinnen und Besuchern, die diese Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Für den Heimat- und Kulturverein bleibt das rundum positive Fazit: 60 eindrucksvolle Fotografien, über 150 abgegebene Stimmen, zwei hervorragend besuchte Ausstellungstage und viele schöne Begegnungen.
Siehe auch Bericht unter Heimat- und Kulturverein!
Kunst trifft Saalbach
Gondelsheim weiht am 23. Oktober 2026 den neuen Skulpturenweg ein
Kunst, Natur, Geschichte und die Identität einer Gemeinde miteinander verbinden – dafür steht der neue Gondelsheimer Skulpturenweg.
Unter dem Motto „Kunst trifft Saalbach“ wird er am Freitag, 23. Oktober 2026, um 16 Uhr an der Saalbachpromenade hinter der Saalbachhalle feierlich eröffnet und eingeweiht. Die Gemeinde Gondelsheim lädt die Bevölkerung und alle Kunst- und Kulturinteressierten herzlich dazu ein.
Der neue Skulpturenweg führt entlang der westlichen Seite der Saalbach und ist Bestandteil des Gesamtkonzepts „Erlebbarer Saalbach“.
Vier Künstlerinnen und Künstler aus Gondelsheim und der Region haben entlang des Promenadenweges ihre Werke platziert.
Die Skulpturen stehen dabei bewusst im Dialog mit ihrer Umgebung und sollen zum Entdecken, Verweilen und Nachdenken anregen.
Vertreten sind die Gondelsheimer Kunstschaffenden Karl Vollmer mit „Die Herrschaft“ und Rosemarie Vollmer mit der „Saalbachnixe“. Hinzu kommen Tom Naumann aus Bretten mit „Ruhe am Fluss der Zeit“ sowie Flor Sumenho aus Karlsdorf-Neuthard mit den „Herrschaftsspatzen“.
So unterschiedlich die vier Kunstwerke auf den ersten Blick erscheinen, so eng sind sie mit ihrem Standort und den Themen Gondelsheims verbunden.
Karl Vollmers „Die Herrschaft“ greift die jahrzehntealte Bezeichnung der Gondelsheimer als „Herrschaftsspatzen“ auf und setzt sich künstlerisch mit dem Begriff der Herrschaft auseinander.
Flor Sumenhos „Herrschaftsspatzen“ nehmen ebenfalls die Gondelsheimer Geschichte auf und stehen zugleich für Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft.
Tom Naumanns „Ruhe am Fluss der Zeit“ verbindet die Erinnerung an vergangene Hochwasser mit Wiederaufbau, Wachstum und Veränderung.
Rosemarie Vollmers „Saalbachnixe“ schließlich richtet den Blick unmittelbar auf das Wasser und mahnt zu einem sorgsamen Umgang mit dieser Lebensgrundlage.
Für Bürgermeister Markus Rupp besitzt das Projekt auch vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Situation der Kommunen eine besondere Bedeutung. Kunst und Kultur hätten es gerade in Zeiten knapper Kassen nicht leicht. Umso erfreulicher sei es, dass der Gondelsheimer Skulpturenweg mithilfe von Spenden und Sponsoring realisiert werden konnte.
Rupp dankt deshalb bereits im Vorfeld allen Spenderinnen und Spendern sowie Sponsoren, die das Projekt unterstützt und damit seine Umsetzung ermöglicht haben. Im Rahmen der feierlichen Einweihung sollen die Unterstützer nochmals besonders genannt und gewürdigt werden.
Der Skulpturenweg ist zugleich Teil einer größeren Entwicklung. Gemeinsam mit dem Planetenweg und dem Historischen Rundgang trägt er dazu bei, Gondelsheim, seine Geschichte und seine besonderen Orte nicht nur für die eigene Bevölkerung, sondern auch für Tagesgäste und Besucher noch interessanter und erlebbarer zu machen.
Auf der westlichen Seite sind noch eine kleine Kulturbühne und östlich ein Mehrgenerationenpark vorgesehen.
Damit wächst Schritt für Schritt ein Gesamtkonzept, das Natur, Kunst, Kultur, Geschichte,
Mit der Einweihung des Skulpturenweges wird nun ein erster Teil dieses Konzepts seiner Bestimmung übergeben.
Neues aus dem Jugendtreff Bounty
Rückblick: Kerwesonntag
Sperrangelweit geöffnet und arretiert mit je einem Keil hatten wir unsere drei Türen (den Haupteingang unten, die obere Tür zum Hauptraum sowie den Zugang zu unserer Empore mit Barbereich). So ließen wir zum einen die frische Herbstluft einströmen, zum anderen sprachen wir auf diese Weise ein wortloses „Willkommen“ an alle Interessierten aus, die uns am »Tag der offenen Tür« anlässlich des Gondelsheimer Kerwesonntags besuchen wollten. Bunte Luftballons mit unserem »Bounty«-Logo wehten verlockend in der Oktoberbrise und luden ein zum Betreten unseres Jugendtreffs; zugleich dienten sie als Visitenkarte (dank der aufgedruckten Öffnungszeiten auf der Rückseite) – denn alle Gäste durften sich aus einer Dose bedienen. Im Jugendtreff lockten die üblichen Attraktionen und vielfältigen Spielmöglichkeiten, auf dem Fernseher lief eine Bilderschau mit unseren zahlreichen Aktivitäten aus 2026. Und von der Empore leuchteten einladend die bunten Lichter des Barbereiches.
Dort gab es – passend zur Herbstzeit – frische, hausgemachte Kürbiscremesuppe, außerdem selbst zubereiteten Eistee mit exotischen Fruchtsäften verfeinert oder wahlweise würzigen, honiggesüßten Chai Tee mit Milchschaum oder die allseits beliebte Heiße Schokolade mit Sahnehaube und für die Erwachsenen Kaffee.

Derart ausgerüstet und bekleidet mit unseren »Bounty«-Team-Polohemden konnten wir uns an diesem vergangenen Kerwesonntag zu dritt der Öffentlichkeit präsentieren.
Der Besuch war recht gut; besonders erfreulich natürlich, dass viele unserer Gäste im Alter aller drei Treffgruppen den Weg zu uns fanden. Aber auch einige Eltern mit (vielleicht) künftigen Besuchern nahmen das Angebot wahr, sich den Jugendtreff einmal intensiver anzuschauen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Auch einige Gondelsheimer (ohne Familienanhang) traten durch unsere weit geöffneten Türen. Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn bei solchen Anlässen in teils jahrzehntealten Erinnerungen geschwelgt wird, als das »Bounty« noch »Flippers Dance Club« hieß und dort getanzt und geflirtet wurde. Bei einem solchen Gespräch bekamen wir auch einen Stereo-Fotografie-Betrachter nebst einem Set an Naturfotografiekärtchen als Leihgabe ausgehändigt, womit unsere Kinder und Jugendlichen die heimische Insekten- und Pflanzenwelt in 3D betrachten können. Danke dafür!
Nach vier Stunden waren dann einige der Getränke ausverkauft und nach der obligatorischen Reinigung verabschiedeten wir unsere letzten Gäste und machten den Laden dicht. Ein schöner und erfolgreicher Kerwesonntag mit unserem Tag der offenen Tür ging somit zu Ende.
Terminvorschau:
- Basteln für Halloween am Donnerstag, 22. Oktober. Ohne Anmeldung.
- Unser Herbstferienprogramm:
- Ausflug in die Experimenta Heilbronn, am Montag, 26. Oktober. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten bei uns im »Bounty«.
- Gruselrallye an verwunschenen, geisterhaften Orten in Neuenbürg im Schwarzwald am Dienstag, 27. Oktober. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten bei uns im »Bounty«.
- Am Mittwoch, 28. Oktober, hat das »Bounty« außerplanmäßig geschlossen.
- Am Donnerstag und Freitag, 29./30. Oktober, hat das »Bounty« zu den üblichen Zeiten geöffnet.
- Halloween-Party am Samstag, 31. Oktober.
Michael Klebon im Namen des »Bounty«-Teams
Breitbandausbau in Gondelsheim:
Geplante Baumaßnahmen werden auf das zweite Quartal 2027 verschoben
Die ursprünglich für August und September 2026 vorgesehenen Arbeiten zum weiteren Glasfaserausbau in Gondelsheim müssen auf das zweite Quartal 2027 verschoben werden.
Im Rahmen des kreisweiten Breitbandausbaus war vorgesehen, den Lückenschluss zwischen den Bauabschnitten 1 und 4 im Spätsommer 2026 umzusetzen. Die hierfür erforderlichen Voraussetzungen konnten jedoch trotz entsprechender Vorbereitungen nicht vollständig innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens geschaffen werden. Um eine geordnete, reibungslose und möglichst zügige Durchführung der Baumaßnahmen gewährleisten zu können, haben sich die Projektbeteiligten daher darauf verständigt, die Arbeiten auf das zweite Quartal 2027 zu verschieben.
Von der Verschiebung betroffen sind insbesondere die vorgesehenen Arbeiten im Bereich der Neibsheimer Straße, Froschgasse, Mühlstraße und Kanalweg sowie die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen und Sperrungen.
Die ursprünglich angekündigten Vollsperrungen und Umleitungsmaßnahmen werden somit zunächst nicht erforderlich.
Am Ziel einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Breitbandversorgung für Gondelsheim wird unverändert festgehalten. Die Gemeinde Gondelsheim und die beteiligten Projektpartner arbeiten weiterhin daran, die notwendigen Voraussetzungen für die Fortsetzung des Glasfaserausbaus zu schaffen.
Über den konkreten Baubeginn, den weiteren Bauablauf sowie die damit verbundenen verkehrlichen Regelungen werden die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor Wiederaufnahme der Arbeiten informiert.
Die Gemeinde Gondelsheim bittet um Verständnis für die notwendige Verschiebung und bedankt sich bei
allen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld.Der Landkreis Karlsruhe hat Richtfest für den Flachbau des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums gefeiert
Neubau liegt im Kosten- und Zeitplan
Das KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum des Landkreises Karlsruhe erreicht seinen nächsten Meilenstein. Am Freitag, 16. Oktober, wurde auf dem Areal am Ettlinger Tor inmitten der Stadt Karlsruhe Richtfest für den Flachbau gefeiert. Der Rohbau dieses Gebäudeteiles ist abgeschlossen. Unter den Augen zahlreicher Gäste aus Politik, Verwaltung und Nachbarschaft sprach Oberpolier Stefan Schütz nach alter Tradition den Segen des Richtspruchs, um das Haus vor Unglück, Feuer und Sturm zu bewahren.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel blickte bei dieser Gelegenheit nicht nur auf die Projekt-Genese zurück, sondern zeigte vor allem auch auf, wie viele Menschen an KARLA arbeiten. „Diesen gilt mit dem Fest ein besonderer Dank. Ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und beteiligten Firmen wäre ein Projekt wie dieses nicht zu stemmen“, so der Landrat. Besondere Nachsicht würde die unmittelbare Nachbarschaft aufbringen: „Für das Verständnis bedanke ich mich herzlich“, ergänzte er. Finanzielle Förderung in Höhe von einer Million Euro kam vom Land Baden-Württemberg. Den Dank hierfür überbrachte er ebenfalls bei der Gelegenheit. Mit Staatssekretärin Sarah Schweizer vom Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat sowie Daniel Hager-Mann, Ministerialdirektor im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, war das Land gleich doppelt vertreten.
Seit 1.071 Tagen baut der Landkreis inzwischen. Mit KARLA entstehen 64.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche und 40.000 Quadratmeter Nutzfläche. Das Investitionsvolumen beträgt 390 Millionen Euro. Den Weg dafür hat der Kreistag vor drei Jahren mit dem Baubeschluss geebnet. Rund 150 Arbeiter sind inzwischen im Durchschnitt jeden Tag gleichzeitig auf der Baustelle, um KARLA entstehen zu lassen. 130 beteiligte Firmen und Nachunternehmer sowie 20 Planungsbüros und Fachplaner arbeiten am Neubau mit. Der Flachbau wurde begonnen, als der alte Hochhaustrakt noch stand, und erst im weiteren Schritt abgebrochen wurde. Das neue Hochhaus wird deshalb erst jetzt Stockwerk um Stockwerk sichtbar. Im Flachbau geht es nun nahtlos mit dem Innenausbau weiter. „Zwei wichtige Botschaften kann ich beim Richtfest setzen. Erstens: Wir sind im Zeitplan. Und Zweitens: Wir sind auch im Kostenplan. Darauf sind wir auch ein bisschen stolz, angesichts der Dimensionen dieses Projekts“, sagte Landrat Dr. Christoph. Grundlage dafür sei unter anderem die gute Zusammenarbeit und enge Absprache mit dem Architekturbüro von Prof. Jens Wittfoht.
Nach aktuellem Zeitplan wird der Flachbau wie geplant vor der Sommerpause im dritten Quartal 2027 in Betrieb gehen, das Hochhaus folgt im vierten Quartal 2028. „Die öffentliche Hand muss Vorbild sein, was modernes, zukunftsgerichtetes und damit energiesparendes und, ich betone, wirtschaftliches Bauen betrifft“, betonte der Landrat weiter. „Auch dafür setzen wir ein Zeichen. Alleine durch die Holzhybrid-Bauweise sparen wir im Vergleich zur Stahlbetonkonstruktion rund 15.000 Tonnen CO2. Deutlich wird das Einsparpotenzial auch beim Heizwärmeverbrauch: Die benötigten Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr reduzieren sich um 84 Prozent.“
Das KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum wird künftig wieder Bereiche des Landratsamtes Karlsruhe vereinen, die derzeit auf mehrere Standorten verteilt sind. Rund 1.150 Beschäftigte des Landratsamtes werden einziehen.
Der Neubau bietet eine moderne Umgebung, eine angenehme Atmosphäre durch den Holz-Charakter, durch offene Bereiche, ein Betriebsrestaurant, eine multifunktionale Konferenzebene und eine Kindertagesstätte. Der Landkreis ist aber nicht alleiniger Eigentümer: Der Gemeindetag Baden-Württemberg baut seine Verwaltungssch
ule des Gemeindetags. Viele Flächen werden vermietet an die Unfallkasse Baden-Württemberg, die Verwaltungsakademie Baden-Württemberg, das Arbeitsmedizinische Zentrum Karlsruhe, den Badischen Gemeindeversicherungsverband, den Verband Region Karlsruhe sowie an die Bäckerei Laib und Leben.Spendenaktion:
Gemeinsam gestalten – Projekt „Erlebbarer Saalbach“
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Der Bereich am Saalbach soll zu einem Ort werden, an dem unser Bach nicht nur als mögliche Bedrohung durch Hochwasser, sondern ganz bewusst als erlebbarer Natur-, Begegnungs- und Freizeitraum für die ganze Bevölkerung wahrgenommen wird.
Geplant sind attraktive Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten am Wasser, Doppelliegen, eine Boulebahn. Bewegungsangebote für Jung und Alt sowie Wasser zum Spielen und Erleben für Kinder – beispielsweise mit einer Schwengelpumpe. Großkronige Bäume, Blumen- und Grünflächen sollen dem Gelände einen parkähnlichen Charakter verleihen.
Gleichzeitig soll der Saalbach offen und sichtbar bleiben und damit für Bürgerinnen und Bürger tatsächlich erlebbar werden.
Auf der Seite bei der der Saalbachhalle entsteht zudem eine Bühne für Kleinkultur.
Ein schöner Anfang ist bereits gemacht: Der Gewerbeverein und der Heimat- und Kulturverein haben das Vorhaben mit größeren Spenden unterstützt. Hinzu kommt eine private Spende. Insgesamt sind bereits 8.500 Euro an Spendengeldern für den „Erlebbaren Saalbach“ zusammengekommen. Dafür sagen wir herzlich Danke!
Nun würden wir uns freuen, wenn sich auch weitere Bürgerinnen und Bürger beteiligen möchten. Denn dieser Bereich entsteht für die Menschen in Gondelsheim – für Familien, Kinder, Jung und Alt.
Jede Spende – ob groß oder klein – hilft, den „Erlebbaren Saalbach“ Wirklichkeit werden zu lassen und ein neues Stück Lebensqualität mitten in Gondelsheim zu schaffen. Ob Privatperson, Familie, Verein oder Unternehmen: jeder Beitrag zählt. Gemeinsam können wir etwas schaffen, das Gondelsheim über viele Jahre bereichert.
Spendenkonto
Empfänger: Gemeinde Gondelsheim
Bank: Sparkasse Kraichgau
IBAN: DE49 6635 0036 0005 0034 63
Verwendungszweck: Erlebbarer Saalbach
Ab 300 Euro stellt die Gemeinde eine steuerlich wirksame Spendenbescheinigung aus. Bitte hierfür Name und Anschrift angeben.
Machen Sie mit und gestalten Sie ein Stück Gondelsheim mit – für unsere Kinder, für unsere Gemeinschaft und für ein lebendiges Miteinander am Saalbach.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr
Markus Rupp, Bürgermeister





Claudia Dickemann-Kohler



S
Christian Feldmann
Dr. roland fella
Corinna Vogel
Max Neimayer