< Der Bürgermeister informiert KW 49
13.12.2018 09:19 Alter: 102 days

Der Bürgermeister informiert KW 50


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das kommende Wochenende steht ganz klar unter dem Stern des Weihnachtsmarkts.

 

Mit meinem Grußwort heiße ich alle Gondelsheim und Gäste herzlich auf dem Rathausplatz willkommen:

 

Grußwort des Bürgermeisters
zum Weihnachtsmarkt

 

Nach den überaus gelungenen Weihnachtsmärkten der beiden Vorjahre wird die Veranstaltung auf dem Gondelsheimer Rathausplatz vom 14. bis 16. Dezember 2018 ihre Fortsetzung finden. Hierzu darf ich Sie wieder herzlich einladen.

Am erfolgreichen Konzept haben die teilnehmenden Vereine und die Gemeinde Gondelsheim wenig geändert. So dürfen Sie sich wieder auf eine eindrucksvolle Illumination des Platzes mit der Dorflinde im Mittelpunkt freuen wie auch auf tolle kulinarische Angebote und ein interessantes Programm auf der Bühne beim Bauhof.

Und das alles bei einem noch größeren Kunsthandwerkermarkt als in den beiden Vorjahren. 

Also wieder viele gute Gründe, um zum kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt nach Gondelsheim zu kommen.  

Mein besonderer Dank gilt den Organisatoren der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheimer Vereine.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz, frohe Weihnachten und erholsame Feiertage.

 

 

100 Besucherinnen und Besucher
Gondelsheimer Weihnachtsfeier für Senioren
am 9. Dezember 2018

 

Am Sonntag, dem 9. Dezember 2018 fand in Gondelsheim wieder die traditionelle Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren statt. Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat organisieren dieses beliebte Treffen für alle Einwohner, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, schon seit vielen Jahrzehnten.

Erneut diente die TV-Halle dabei als Veranstaltungsort. Zuerst überwogen beim Bürgermeister und den Gemeinderäten Skepsis bezüglich Sturm und Regens. Gegen 14.00 Uhr war jedoch klar, dass sich die Gondelsheimer Seniorinnen und Senioren dadurch nicht von der beliebten Veranstaltung abhalten ließen.

      

 

Und sie brauchten ihr Kommen einmal mehr nicht zu bereuen. Die Begrüßung übernahm Bürgermeister Markus Rupp, der die Gäste mitnahm auf eine Reise durch das Gondelsheim von gestern und heute, wobei der Schwerpunkt auf einem Rückblick auf das Geschehen im Jahr 2018 lag. Den musikalischen Auftakt leistete dann der Männergesangverein „Liederkranz“.     

Die rund 100 Rentnerinnen und Rentner wurden vom Gemeinderat bzw. den Partnern der Gemeinderäte mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Der Männergesangverein unter der Leitung von Philipp Lingenfelser animierte die Anwesenden dann zum Mitsingen von bekannten Weihnachtsliedern.  

Danach enterten die jüngsten des TV Gondelsheim die Bühne. Verkleidet als Piraten turnte sich die Anfängergruppe der Gondelsheimer Turnschule unter Stefanie Bratan in die Herzen der Senioren. 

Im Anschluss war dann noch genügend Zeit für ein Schwätzchen an den Tischen. 

Bürgermeister Rupp dankte abschließend den teilnehmenden Vereinen sowie den Damen und Herren des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung für Ihr alljährliches Engagement.

 

                           Aus der Gemeinderatsitzung vom 4. Dezember 2018

 

Gondelsheim investiert mit Haushalt 2019 in seine Zukunft
Vorhaben werden wie geplant umgesetzt - trotz geringerer Fördergelder

 

Auch wenn der Zuschuss zum geplanten Feuerwehrhaus geringer ausfiel als erhofft, an zwei Dingen ließ Bürgermeister Markus Rupp bei der Vorstellung der Haushaltseckewerte 2019 im Gemeinderat keinen Zweifel: „Wir sollten das Feuerwehrhaus wie geplant jetzt in Angriff nehmen. Und wenn wir das so machen, dann investiert die Gemeinde trotzdem weiterhin in notwendige Infrastrukturmaßnahmen wie den Hochwasserschutz.“ Damit macht er deutlich, dass andere Vorhaben keinesfalls dadurch verschoben oder gestrichen werden – schon gar nicht der Ausbau des Kindergartens „Am Saalbach“. „Der besitzt Priorität eins aller Investitionen im Vermögenshaushalt“, so Rupp.

Und auch in Sachen Feuerwehrhaus hat der Bürgermeister eine klare Meinung: „Wenn wir das Feuerwehrhaus jetzt nicht bauen, dann werden wir es auf absehbare Zeit nicht mehr bauen können.“ Grund dafür sind die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt. Zur Finanzierung der Investitionen ist an ein Kredit über 600.000 Euro gedacht, mit einer Laufzeit über 20 Jahre und einer zehnjährigen Zinsbindung. Der Kreditzins liegt dabei bei 0,3 Prozent. „Das ist wirklich günstig.

Damit steigen zwar die Schulden der Gemeinde, aber die Pro-Kopf-Verschuldung von Gondelsheim liegt damit immer noch im Mittelfeld aller baden-württembergischen Kommunen“, berichtet Rupp. Risikofaktor bleiben allerdings die Baupreise. Die Submission vor Weihnachten wird darüber ein Mehr an Klarheit vermitteln.

Wobei Schulden für Rupp derzeit ein Reizwort sind. „Hätten wir mehr Schulden, hätten wir mehr Geld in der Kasse.“ Für sparsames Wirtschaften wurde Gondelsheim nun „bestraft“. Deshalb fiel der Zuschuss aus dem Ausgleichsstock für das Feuerwehrhaus mit 414.000 Euro nur halb so hoch aus wie beantragt. „Leistung wird nicht belohnt“, kritisiert er. Auch ein zweiter Punkt bei der Vergabe der Mittel kann der Bürgermeister nicht nachvollziehen: „Es kann doch nicht sein, dass beispielsweise eine Mediathek die gleiche Wertigkeit besitzt wie solche essentiellen Dinge wie Kindergärten, Schulen oder eben ein Feuerwehrhaus.“ Deshalb plädiert er für eine Änderung der Förderrichtlinien: „Die Förderquote muss sich intensiver an der Wertigkeit bemessen.“

Positiv bewertet Rupp, dass Landrat Dr. Schnaudigel den Kreishaushalt 2019 mit einer um zwei Punkte gesenkten Kreisumlage eingebracht hat. „Das verschafft uns einen um knapp 100.000 Euro höheren Spielraum auf Gemeindeebene“.

Beim Investitionsvorhaben Nummer eins, der Sanierung und Neukonzeption des Kindergartens „Am Saalbach“, sieht die Verwaltung in den Haushaltsplänen für 2019 und 2020 jeweils Mittel in Höhe von 250.000 Euro vor. Zudem wird und hat die Gemeinde bereits entsprechende Förderanträge gestellt. Mit 1,9 Millionen Euro ist derzeit der Bau des Feuerwehrhauses veranschlagt, wobei sich die Investitionen auf die Jahre 2018 bis 2021 verteilen würden. Davon abzuziehen sind noch die Eigenleistungen der Feuerwehr. Die sind auf rund 100.000 Euro veranschlagt.

2020 sollen die finanziellen Vorzeichen dann für Gondelsheim wieder besser werden. Die Kämmerei prognostiziert dann eine Zuführung zum Vermögenshaushalt von über 500.000 Euro.   

 

Gondelsheim setzt bei der Forstwirtschaft auf Kooperationsmodell

 

Der Gemeinderat Gondelsheim will grundsätzlich an einer forstlichen Betreuung durch den Landkreis Karlsruhe festhalten und hat in der öffentlichen Gemeinderatssitzung eine Interessenbekundung abgegeben. In Gondelsheim wird bislang der Gemeindewald sowie der Holzverkauf von einem Förster des Landratsamts Karlsruhe betreut.

Nach Ablauf des Kartellverfahrens hält das Land Baden-Württemberg daran fest, eine Anstalt des öffentlichen Rechts für den Wald des Landes zu gründen.

Verwaltung und Gemeinderat sehen eine Weiterführung des Kooperationsmodells mit dem Landkreis als sinnvollste Lösung an, zumal der Gondelsheimer Wald mit 263 ha für eine Eigenbeförsterung schlicht zu klein ist.

 

 

                   Zugausfälle auf den Linien der AVG im Landkreis Karlsruhe
             Diskussion im Kreistag mit der Geschäftsführung der AVG

 

Hier ausnahmsweise meine Stellungnahme aus der öffentlichen Verwaltungsausschuss-Sitzung des Kreistags Karlsruhe vom 6. Dezember 2018, weil sie von Relevanz für Gondelsheim ist und ich im Vorfeld von zahlreichen Einwohnerinnen und Einwohnern auf etliche Missstände hingewiesen wurde. 

„Einfach einsteigen und pünktlich losfahren, ohne sich vorher im Tarifdschungel zu verirren und lange Fahrpläne zu studieren, bargeldlos ein elektronisches Ticket für verschiedene Verkehrsmittel oder über Verbundgrenzen hinweg erwerben, ein Leihfahrrad oder Carsharing in die Reisekette einbauen, und zwar alles mit einem Ticket.

Wir wollen, dass das keine Vision bleibt, sondern endlich Standard im öffentlichen Verkehr wird. Aber momentan scheitert das schon beim Grundlegenden, beim „einfach einsteigen und pünktlich losfahren“.

Die Stadtbahnnutzer sind es – leider – gewohnt zu warten. Meist auf unpünktliche Züge. Oft, viel zu oft, auch vergeblich - die Stadtbahn kommt nicht. Bsp.: Schüler aus Gondelsheim, die in andere Gemeinden zur Schule fahren, bekommen zu allem Elend für ausgefallene Züge auch noch Klassenbucheinträge. Schüler, die mit der S9 nach Gondelsheim kommen, kommen häufig zu spät.

Was macht aber der Berufspendler, der anders als Schüler vielleicht die Alternative Auto hat? Die Antwort ergibt sich von selbst. Denn weniger Kundenzufriedenheit heißt weniger Nutzung des ÖPNV.

Die Wartenden interessiert es dabei wenig, ob ausgefallene Züge nicht vom Landkreis Karlsruhe und damit von den Städten und Gemeinden zu zahlen sind. Vertragliche Details stehen für sie im Hintergrund. Ihnen ist es auch egal, ob sich die Situation mit fehlendem Zugführer-Personal auch bei anderen Verkehrsbetrieben in Deutschland wiederholt.

Der Öffentliche Nahverkehr verliert durch Verspätungen und Ausfälle an Akzeptanz. Dafür gewinnt der Stau auf unseren Straßen an Länge. Es herrscht sprichwörtlich dicke Luft, in vielen Städten und Gemeinden haben wir dadurch eine noch höhere Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden.

Wenn ich die Bürger, die Autofahrer bewegen will, auch aus ökologischen Gründen, um das Klima zu schützen, umzusteigen, dann brauche ich ein verlässliches Verkehrsmittel, dann brauche ich einen verlässlichen ÖPNV. Die Menschen im Einzugsbereich der AVG warten schnellstmöglich auf grundlegende Verbesserungen.

Die gute Nachricht eben in der heutigen Sitzung des Verwaltungssauschuss des Landkreis Karlsruhe: Die AVG dreht an vielen Stellschrauben. Die AVG nimmt quasi eine Rasterfahndung nach zusätzlichem Personal vor, bildet verstärkt aus, macht sich als Arbeitgeber attraktiv, zahlt Prämien. Auch wird an der Infrastruktur gearbeitet.

Die schlechte Nachricht: Das kommt (zu) spät. Die AVG sät derzeit, dabei müsste sie schon längst ernten, um einen zuverlässigen Nahverkehr garantieren zu können. Für Mitte 2019 ist eine Besserung versprochen, weil dann mehr Fahrer vorhanden sein sollen. Die AVG-Geschäftsführungen vor den Herren Pischon und Egerer haben u.E. die Entwicklung nicht erkannt, ja noch schlimmer, verschlafen.

 

Meine Aufträge an die AVG-Geschäftsführung:

-         Endlich die Kommunikation (und nicht nur für Handynutzer) im Störfall hinbekommen!

-         Bessere und transparentere Öffentlichkeitsarbeit!

-         Die Pünktlichkeitsrate nachhaltig und schnellstmöglich verbessern.

-         Eine aktuelle Fahrgastumfrage machen und die Fahrgastzahlen 2019 erheben.

-         Den ÖPNV z.B. durch weniger Waben und günstigere Preise wieder nach vorne bringen, „chic“ zu machen.“

 

 

                                                        Zugausfälle verhindern
                     ÖPNV war Thema im Verwaltungsausschuss des Kreistags
 

Kreis Karlsruhe. Der öffentliche Personennahverkehr war Thema in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses der Kreistags am 6. Dezember. Im Fokus standen die gehäuften Beschwerden über Zugausfälle auf den Linien der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG).

AVG-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon zeigte auf, dass in den Monaten Januar bis August 2018 die Fahrten der AVG im Mittel über alle Linien hinweg mit einer Zuverlässigkeit von 98,18 % erbracht werden, räumte aber ein, dass einzelne Monate auf den Linien S1/S11, der S4 und der S5 teilweise deutlich unter den geforderten Qualitätsansprüchen liegt. Häufigste Ursache – wie in anderen Regionen auch - ist der Mangel an Triebfahrzeugführern. Experten schätzen, dass bundesweit rund 1.200 Stellen unbesetzt sind, verschärft wird die Situation durch die in Kürze neu in der Region auftretenden Verkehrsunternehmen Abellio und Go Ahead, die ebenfalls auf der Suche nach Fahrpersonal sind.

Deshalb setzt die AVG auf verstärkte Ausbildung von eigenem Personal. Die Ausbildungskurse sind voll belegt, allerdings wird es noch weiter Zeit in Anspruch nehmen, bis der Unterbestand ausgeglichen werden kann. Ebenfalls arbeitet man an einer Verbesserung der immer wieder bemängelten fehlenden Information an den Bahnsteigen vor Ort bei Ausfällen von Zügen. Fahrtausfälle können von der Homepage abgerufen werden, was jedoch ein Smartphone und guten Mobilfunkempfang voraussetzt. Deshalb sind korrekte Anzeigen auf den Fahrinformationstafeln am Bahnsteig wichtig, woran gemeinsam mit dem Software-Hersteller gearbeitet wird. Weitere Ursache von Fahrausfällen und Verspätungen hängen aber auch mit den Baustellen in der Karlsruher Innenstadt und Unfällen zusammen. „Jeder Ausfall einer Bahn ist einer zu viel“, betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und forderte, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen, um diese zu vermeiden. Er betonte, dass der Landkreis für ausgefallene Leistungen kein Geld bezahle und verwies in diesem Zusammenhang auch auf Pönalen, die in den Verträgen vereinbart sind.

 

 

Landratsamt 4.0
Maßnahmen zur Digitalisierung im Verwaltungsausschuss des Kreistags

 

Kreis Karlsruhe. Ein Bericht über Maßnahmen zur Digitalisierung im Landkreis Karlsruhe wurde dem Verwaltungsausschuss des Kreistags in seiner jüngsten Sitzung vom 6. Dezember erstattet. Dargelegt wurde, wie die Verwaltung unter dem Titel „Landratsamt 4.0“ interne Arbeitsabläufe optimiert und neue elektronische Dienstleistungsangebote schafft. Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen werden in der „Lernfabrik 4.0“ optimal auf Automatisierungsprozesse vorbereitet und Klassen mehrerer Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren verwenden Tablet-PC‘s im Unterricht. Durch eine Vernetzung der 32 Städte und Gemeinden im Landkreis und der Zusammenarbeit des Landkreises Karlsruhe mit den Landkreisen Biberach, Böblingen, Konstanz und Tuttlingen innerhalb des Programms „Digitale Zukunftskommune@bw“ wird der Wissenaustausch gefördert.

Die 2014 gestartete interkommunale Zusammenarbeit zum Glasfaserausbau ist weit fortgeschritten. Das Landkreisbackbone reicht mittlerweile an jede Ortschaft, 100 Kilometer Backbonetrassen wurden gebaut, 240 Kilometer Strecke angepachtet. Rund 2.000 Kunden werden bereits über das kommunale Netz versorgt, darunter alle Landkreisschulen und z.T. auch Schulen in Trägerschaft der Städte und Gemeinden.

In der Kreisverwaltung wird an der Umstellung von der Papier- auf die elektronische Akte gearbeitet. Im Vorgriff auf den elektronischen Rechtsverkehr, der zum Beispiel mit dem Sozialgericht Karlsruhe zum 01. Januar 2022 gesetzlich vorgeschrieben ist, wurde am 1. März dieses Jahres in der Versorgungsverwaltung mit der Umsetzung der elektronischen Akte begonnen.

Gearbeitet wird auch an der E-Rechnung, wo alle Arbeitsschritte vom Eingang bis zur Auszahlung voll digitalisiert abgewickelt werden können. Um Daten langfristig zu sichern arbeitet das Kreisarchiv mit dem elektronischen System DIMAG (Digitales Magazin). Unterlagen der Gebäudebrandversicherung wurden bereits digital übernommen, womit die Einlagerung einer vergleichbaren Menge von 400 laufenden Papieraktenmetern vermieden wurde.

Den Städten und Gemeinden bietet das Kreisarchiv gegen Kostenersatz an, elektronisches Schrift-, Bild- und Tongut nachhaltig zu sichern. Die knapp 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung können über ein Service Portal diverse Dienste rund um ihren Arbeitsplatz abrufen und über ein Mitarbeiterportal z.B. Entgeltnachweise einsehen oder Personalstammdaten selbst ändern. Aktuell wird am Projekt „Dienstreisen“ gearbeitet, um alle Verfahrensschritte von der Beantragung über die Genehmigung bis hin zur Erstattung der Reisekosten zu digitalisieren. Lehr- und Lernprozesse werden durch Online-Schulungen unterstützt, die auch Lernkontrollen beinhalten. Nach Außen hin sichtbar werden die Anstrengungen Anfang nächsten Jahres durch eine neu gestaltete Homepage. Sie will Einwohnern den Weg zur Verwaltung vereinfachen und stellt den Servicegedanken in den Vordergrund. Dies geschieht durch eine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche, verbesserten Suchfunktionen und einer Darstellung, die sich automatisch jedem Endgerät anpasst. Integriert ist das Service-BW-Portal des Landes mit vielen Online-Dienstleistungsangeboten und für kundenintensive Bereiche können Termine online vereinbart werden.

Um Fertigkeiten im Hinblick auf die Digitalisierung zu vermitteln wurde bei der Beruflichen Schule Bretten die „Lernfabrik 4.0“ eingerichtet, die Grundlagen für industrielle Automatisierungslösungen vermittelt. Zwei Klassen der Bertha-von-Suttner und der Wilhelm-Röpke-Schule in Ettlingen nehmen am Modellversuch des Kultusministeriums Baden-Württemberg „Tablets im Unterricht“ teil, weitere Klassen an anderen Schulen wurden bzw. werden ebenfalls mit den Kleincomputern ausgerüstet. Auch bei den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) haben Tablets Einzug gehalten, die im Klassenverband und in der Einzelschulung genutzt werden können und eine größere Teilhabe der Schülerinnen und Schülern ermöglichen.

Großer Wert wird auf den Austausch und die Vernetzung zwischen den Kommunen gelegt. Der Landkreis bietet hierzu „Tage der Digitalisierung“ mit Vorträgen, Workshops und Best-Practice-Beispielen an. Im Rahmen des Landeswettbewerbs Zukunftskommune@bw erhielt der Landkreis Karlsruhe zusammen mit den Landkreisen Böblingen, Tuttlingen, Konstanz und Biberach. 880.000 EUR Preisgeld, um eine interkommunale Informations- und Wissensdatenbank zu digitalen Lösungen in den Bereichen Mobilität, Bildung, eGovernment & Bürgerdienste sowie Gesundheit zu erarbeiten.

 

 

Bürgermeister trafen sich zur Kreisversammlung
Stadt- und Gemeindeverwaltungen müssen sich gegen
elektronische Angriffe wappnen

 

Kreis Karlsruhe. Mit dem Thema „Cyber-Risiken der Kommunen“ hatte Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki (Oberderdingen) ein Thema an erste Stelle der Kreisversammlung des Gemeindetags gesetzt, das im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung immer mehr in den Vordergrund rückt. Bei der Versammlung, die am  5. Dezember im Schulungszentrum des Bundesverbandes für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. in Hambrücken stattfand, wurde über die verschiedenen Formen elektronischer Angriffe auf Computer- und Steuerungssysteme informiert, die Auswirkungen bis hin zur Strom- und Wasserversorgung haben. Deshalb müssen sich die Städte und Gemeinden gegen solche Attacken wappnen.

Einmal mehr beschäftigte die Landesforstreform die Bürgermeisterrunde. Zum 1.1.2020 muss jede Kommune die Betreuung ihres Waldes neu regeln. Der Landkreis bietet ein Kooperationsmodell in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts an, das eine forstliche Gesamtbetreuung für den Körperschafts- und Privatwald beinhaltet und dem bisherigen Angebot mit Ausnahme des Holzverkaufs entspricht. Dieser ist künftig Aufgabe des Waldeigentümers. Die Zahl der Forstreviere könnte nach Vorschlag des Landratsamts mit zwölf erhalten bleiben. Tendenz ist, dass mit Ausnahme der Kommunen, die ihre Beförsterung bereit heute schon weitgehend in Eigenregie  betreiben alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden das Kooperationsmodell präferieren. Klärungsbedarf gibt es noch im Bereich der Finanzierung und bei der Personalaufteilung, fasste Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki zusammen. Danach können die Gemeinderäte die endgültigen Beschlüsse fassen.

Vorgestellt wurden die neuesten Zahlen im Bereich der Flüchtlinge:  Rund 400 Personen werden den Städten und Gemeinden im nächsten Jahr zur Anschlussunterbringung zugewiesen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zeigte auf, dass diese rechnerisch allesamt in den Kombimodellen des Landkreises untergebracht werden können, weshalb seitens der Kommunen momentan keine Räumlichkeiten vorgehalten oder neu geschaffen werden müssen. Selbstverständlich sei es aber möglich, vorhandene kommunale Unterkünfte zu belegen. Besondere Anerkennung drückte er den Städten und Gemeinden aus, in denen auf längere Sicht eine Gemeinschaftsunterkunft eingerichtet bleibt.

Weiteres Thema war ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs zu einer Tempo-30-Entscheidung, die Auswirkungen auf alle  Städte und Gemeinden hat:  

die sogenannte „Aufgreifensschwelle“ wurde gesenkt, was insbesondere denjenigen Kommunen, denen eine Zustimmung aufgrund zu „geringer“ Lärmbelastung bislang versagt wurde die Möglichkeit eröffnet, Ihre Lärmaktionspläne fortzuschreiben. Erster Landesbeamter Knut Bühler kündigte an, dass das Landratsamt auf die betroffenen Kommunen(u.a. Gondelsheim) zugeht.

Über aktuelle Themen auf Landesebene berichtete zum Schluss der Erste Beigeordnete des Gemeindetags Baden-Württemberg Steffen Jäger:

So über die Einigung der Gemeinsamen Finanzkommission, der Kindergartenförderung, dem Pakt für gute Bildung und Betreuung, der Digitalisierung der Schulgebäude und den kommunalen Sanierungsfond.

 

 

Neues aus dem Bounty
Nikoläuse & Rentiere

 

Die zweite Bastelaktion mit Sabine stand auf dem Programm. Diesmal durften die Kinder aus aktuellem Anlass Nikolausgesichter gestalten. Sabine hatte hierfür eigens bemalbare Birkenholzscheiben (und noch vieles andere mehr) mitgebracht. Die Kids stürzten sich auch gleich auf das Holz. Und verwandelten die Holzoberflächen mit Acrylfarben, Heißkleber und roten Wollbobbeln als Nasen (oder Zweigen als Geweih, wenn es ein Rentier werden sollte) im Nu in die unterschiedlichsten Weihnachtsgesichter.

 

 

Mit hoher Konzentration wurden Löcher für die Wandhalterungen gebohrt; mit der Zungenspitze zwischen den Zähnen zarte Linien gezogen. Keine Frage, die Kinder hatten eine kreative Herausforderung vor sich und gleichzeitig ihren Spaß mit Sabine. Nur schade, dass gerade einmal die Hälfte der Angemeldeten erschienen war. Umso mehr Apfelsaft-Rotbuschtee-Punsch blieb immerhin für die Anwesenden – und den würzig-süßen Trunk hatten sie sich nach der Arbeit ja schließlich auch verdient.

 

Wir danken ganz herzlich:

·        Familie Hertrich für die Spende von frischem Bio-Apfelsaft aus heimischen Beständen.

Wir suchen derzeit noch für unsere »Kuschelecke«:

·        nach einigen gut erhaltenen Matratzenbezügen

·        sowie einigen Kissenbezügen und Deckenbezügen

 

Terminvorschau:

·        Sonntag, 16. Dezember: Plätzle-Back-Aktion

·        Freitag, 21. Dezember: Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier (auch für den Kidstreff: Sonderöffnung ab 14.30 Uhr)

·        Über die Weihnachtsferien bleibt das »Bounty« geschlossen. Wir öffnen wieder in der Woche ab dem 07. Januar.

 

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel, Sabine Oehlbach)

 

Alle Gondelsheimer Einwohner sind am Freitag, 11. Januar 2019 eingeladen!
10. Gondelsheimer Neujahrsbegegnung

auf dem Rathausplatz

 

Nachdem der Neujahrsempfang der besonderen Art in den Vorjahren sehr gut angenommen wurde, findet er in 2019 schon zum 10ten Mal in bewährter Zusammenarbeit mit den Landfrauen statt.

Kein Neujahrsempfang für geladene Gäste, sondern eine Neujahrsbegegnung für alle Gondelsheimer!

Termin (18.00 Uhr, Rathausplatz/Bauhof) bitte vormerken!

 

Herzlichst

Ihr

 

Markus Rupp, Bürgermeister