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03.12.2018 08:07 Alter: 13 days

Der Bürgermeister informiert KW 48


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

zur Jahresfeier der Firmengruppe Harsch am Freitag, 23. November 2018 begrüßte der Geschäftsführende Gesellschafter Rolf Harsch alle Jubilare, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Ehemalige sowie Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff und Gondelsheims Bürgermeister Markus Rupp.

 

Harsch Jahresfeier 2018

 

In seiner Ansprache lobte Rolf Harsch das gute Baujahr 2018 für die Baubranche. Auch für die Firmengruppe Harsch in Bretten und an den Standorten Gondelsheim, Stupferich und Laupheim laufe es gut. Die Auftragslage sei gut und auch für die kommenden Monate bis in das nächste Jahr seien Aufträge vorhanden. Das Jahr 2018 war auch geprägt von Investitionen in den Fahrzeug- und Fuhrpark und vor allen Dingen in die Produktion am Standort Gondelsheim. Hier bedankte sich der Geschäftsführer bei den am Bau beteiligten Mitarbeitern und bei der Gemeinde Gondelsheim und Herrn Bürgermeister Markus Rupp für die Unterstützung.

 

 

Auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprach Rolf Harsch für das erfolgreich zu Ende gehende Jahr seinen Dank aus. Ob auf den Baustellen, in den Produktionshallen und Werkstätten oder in den Büros, alle hätten zu diesem Erfolg beigetragen.

Rupp sagte in seinem Grußwort im Anschluss, seit 99 Jahre gebe es nun das Familienunternehmen, seit 55 Jahren das „Betonwerk“ in Gondelsheim. Als der Markt es jüngst erforderte, größere und schwerere Betonfertigteile zu fertigen, habe die Fa. Harsch mit der Entscheidung zur Erweiterung der Produktionsfläche prompt reagiert. Und die Gemeinde habe gerne ihren Teil dazu beigetragen. Schnell, sehr schnell - schneller als man gemeinhin der öffentlichen Hand vielleicht zutraut - haben wir zusammen mit dem Landratsamt Karlsruhe Baurecht geschaffen.“ Von der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens bis zur Baugenehmigung verging gerade mal ein halbes Jahr, so Rupp weiter.

Augenzwinkernd fuhr Gondelsheims Bürgermeister fort, habe man extra unweit des Harsch-Betonwerks auf der B 35 eine Ampel einrichten lassen, um den vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern, die Möglichkeit zu geben, die imposante Baustelle in Ruhe zu begutachten.

 

 

 

Man sei froh, Harsch in Gondelsheim zu haben. Arbeitsplätze und Steuereinnahmen könne man ja nicht genug haben. Aber die Fa. Harsch sei mehr, sie sei auch Partner der Vereine.

So habe der Gondelsheimer Rallye Club viele Jahre das Harschgelände in Gondelsheim für seinen Kart-Sport nutzen dürfen. Auch dafür sage er Dankeschön.    

Der diesjährige Höhepunkt der Jahresfeier war der Auftritt der "Beatboys". Die kreativen Schlagzeuger funktionierten unterschiedliche Gegenstände des Bauhandwerks, wie Besen oder Mülleimer, zu Instrumenten um und begeisterten so das Publikum mit ihren Rhythmen.

Bevor es zum gemütlichen Teil des Abends überging, wurde die Ehrung der Jubilare, die Ehrungen für hervorragende Aus- und Weiterbildung und die Verabschiedung der Rentner vorgenommen.

 

 

Aus der Kreistagssitzung
vom 22. November 2018

 

Landrat bringt Haushalt 2019 ein

Kreisumlage senken und Schulden abbauen

In guter konjunktureller Zeit Handlungsspielräume für die Zukunft schaffen

 

Aufwendungen von rund 483,7 Mio EUR denen ordentliche Erträge von knapp 503 Mio EUR gegenüberstehen und eine Senkung der Kreisumlage um zwei auf 30 Prozentpunkte sind die Eckdaten des Entwurfes des Kreishaushaltes für 2019, den Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dem Kreistag in seiner jüngsten Sitzung vorlegte, die am 22. November in der Carl-Benz-Halle in Marxzell-Pfaffenrot stattfand.

Möglich wird die Senkung der Kreisumlage vor allem regen der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Steuereinnahmen steigen um insgesamt zehn Millionen Euro. Demgegenüber sinkt infolge der Reduzierung des Hebesatzes der Ertrag aus der Kreisumlage. Die Gemeinden werden um insgesamt drei Millionen Euro entlastet.

Größter Ausgabeposten ist der Sozialetat, der mit 240,9 Mio EUR gegenüber der Planung des Vorjahrs (232,4 Mio EUR) weiter gestiegen ist, was im Wesentlichen auf Fallzahlen- und Tarifsteigerungen sowie die schrittweise Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zurückzuführen ist. Auf 97 Mio. EUR steigen die Personalkosten, was in erster Linie Tarifanpassungen geschuldet ist. Steigen sollen auch die Investitionen: Fast 26 Mio EUR, und damit 1,7 Mio EUR mehr als im Vorjahr stehen im Plan. Den Löwenanteil davon machen mit 7,2 Mio EUR die ersten beiden Bauabschnitte des Beruflichen Bildungszentrums Ettlingen aus, 6,9 Mio EUR sind für Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten an der Handelslehranstalt Bruchsal, der Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal und der Karl-Berberich-Schule Bruchsal sowie der Ludwig-Guttmann-Schule Karlsbad und die Hardtwaldschule Karlsruhe-Neureut berücksichtigt. 3,2 Mio EUR sollen in den Bau von Kreisstraßen und Radwege und weitere 4,4 Mio EUR für Beschaffungen für die Berufs- und Sonderschulen sowie die Verwaltung fließen. 2,3 Mio EUR sind für ÖPNV-Maßnahmen im Bereich der S-Bahn-Strecken Karlsruhe-Mannheim sowie für Haltepunktverlängerungen vorgesehen. In den Grundstückswerwerb für die Straßenmeisterei Ettlingen sollen 0,8 Mio EUR fließen, 400.000 EUR sind für die Sanierungsplanung für das Verwaltungsgebäude Beiertheimer Allee eingestellt. Zur Finanzierung der Investitionen ist eine Kreditaufnahme von 3,9 Mio EUR geplant, die Kredittilgung beträgt 7,9 Mio EUR. Damit wird der Schuldenstand um weitere vier Millionen Euro zurückgeführt. Ende 2019 wird er dann voraussichtlich bei 94,9 Mio EUR liegen. „Damit haben wir in den letzten beiden Jahren trotz erhöhten Investitionen zehn Millionen Euro Kredite zurückgeführt, was uns Spielräume für künftige Entwicklungen verschafft“, betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel.

Daneben brachte der Landrat den Wirtschaftsplan mit mittelfristiger Finanzplanung des Eigenbetriebes „Abfallwirtschaftsbetrieb“ sowie die Haushaltspläne der Kreisstiftungen „Fürst-Stirum-Hospitalfonds“ und „Großherzoglicher Unterstützungsfonds“ ein. Der Kreistag verwies die Verwaltungsentwürfe ohne Aussprache an die zuständigen Ausschüsse.

 

 

Neuerrichtung statt Sanierung - Kreistag trifft Grundsatzbeschluss für Hauptsitz der Kreisverwaltung in Karlsruhe

 
Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung am 22. November einstimmig beschlossen, den Hauptsitz der Kreisverwaltung in der Beiertheimer Allee 2 in Karlsruhe nicht zu sanieren und stattdessen die Baukörper durch Neubauten zu ersetzen, die zugleich mehr Nutzfläche als bisher bieten. Teilflächen des Grundstücks können dadurch zusätzlich für eine Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden. Das Gremium ermächtigte die Verwaltung, mit der Stadt Karlsruhe in Gespräche zur Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbs einzutreten.

Der ursprünglich für das Badenwerk gebaute Gebäudekomplex besteht aus Hochhaus, Lang- und Zwischenbau, Kasinogebäude sowie Tiefgarage und wurde 1965 in Betrieb genommen. Er ist seit 1997 im Eigentum des Landkreises. Nach über 50 Jahren intensiver Nutzung bedürfen alle Gebäudeteile bis hin zur Fassade sowie alle technischen Einrichtungen einer umfangreichen Generalsanierung. Die Untersuchungen haben zudem ergeben, dass eine Sanierung nur dann möglich ist, wenn das Gebäude bis auf das Rohbauniveau abgetragen wird. Dies hätte auch nach Einschätzung des Landesdenkmalamtes zum Erlöschen der Denkmaleigenschaft geführt. Das Gremium favorisierte statt einer umfangreichen Sanierung, eine dreistufige Variante: In einem ersten Schritt soll der Langbau abgetragen und neben dem bestehenden Hochhaus ein neues Hochhaus mit zusätzlichen Nutzflächen und Tiefgarage gebaut werden. In einem zweiten Schritt soll dann das bestehende Hochhaus abgetragen werden. Im dritten Schritt soll zusätzlich Wohnbebauung auf dem Grundstück realisiert werden. Diese Lösung weist mehrere Vorteile auf: Sie ermöglicht zusätzliche Nutzflächen, die für den eigenen Bedarf verwendet oder an Dritte vermietet werden können, sie vermeidet teure Interimslösungen für die am Standort arbeitenden 730 Mitarbeiter während der Bauzeit, ermöglicht eine moderne und zukunftsfähige Büroinfrastruktur und mit einer Neuordnung der Baukörper können Flächen freigestellt werden, die für eine zusätzliche Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden kann. Eine erste grobe Kostenschätzung geht von einer Gesamtsumme von ca. 100 Millionen Euro aus. Die Kosten sind in der zehnjährigen Finanzplanung des Landkreises bereits berücksichtigt.

Der Landrat kündigte in der Kreistagssitzung zudem an, dass bereits Gespräche mit der Stadt zur Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs geführt wurden. Ein solcher sei auch deshalb angezeigt, weil die Stadt das in ihrem Eigentum stehende benachbarte Grundstück ebenfalls in die weiteren Überlegungen mit einbeziehen will. Der städtebauliche Wettbewerb soll im Jahr 2019 durchgeführt werden.

 

 

Masterplan Asyl - Kreistag beschließt weiteren Rückbau von Gemeinschafts-unterkünften für Flüchtlinge – Integration steht jetzt im Vordergrund

 

Der Kreistag hat in seiner Sitzung vom 22. November in der Carl-Benz-Halle in Marxzell-Pfaffenrot der Fortschreibung des Masterplans „Asyl“ zugestimmt. Damit verfolgt der Landkreis den Abbau von Unterbringungsplätzen konsequent weiter.

Nur noch 334 Flüchtlinge wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres dem Landkreis zur Unterbringung zugewiesen - in Spitzenzeiten musste die doppelte Anzahl in einem einzigen Monat untergebracht werden, dem entsprechend musste der Landkreis seine Kapazitäten damals ausrichten. Als erkennbar wurde, dass die Zahlen nicht weiter steigen sondern drastisch sinken werden, reagierte der Landkreis sofort: Geplante Vorhaben wurden gestoppt, behelfsmäßige Einrichtungen aufgelöst und Mietverträge vorzeitig aufgelöst. Angesichts der heute in Gemeinschaftsunterkünften (GU) des Landkreises lebenden 740 Flüchtlingen, den zu erwartenden Zahlen von durchschnittlich 25 Asylbewerbern pro Monat und dem Umstand, dass die Bewohner der Gemeinschaftsunterkünfte nach spätestens zwei Jahren in die Anschlussunterbringung in Verantwortung der Städte und Gemeinden gehen, werden die Kapazitäten weiter zurückgefahren. Auf diese Weise konnte die Zahl von 57 Gemeinschaftsunterkünften und 51 angemieteten Wohnungen auf aktuell 33 GU und eine Wohnung reduziert werden. Rund 944 anschlussuntergebrachte Flüchtlinge wohnen zudem in Form des sogenannten „Kombimodells“ in Räumlichkeiten des Landkreises, 175 Plätze wurden an Unternehmen und Privatpersonen für Wohnzwecke untervermietet. Der Masterplan sieht vor, die Gemeinschaftsunterkünfte bis zum Jahr 2020 auf zunächst sechs Standorte in Karlsdorf-Neuthard, Oberhausen-Rheinhausen, Pfinztal-Berghausen, Ubstadt-Weiher/Zeutern, Waghäusel und Waldbronn-Neurod zu reduzieren. Dazu wird auch über einen vorzeitigen Ausstieg aus längerfristig angemieteten Objekten verhandelt, wie das aktuell bei der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft „Im Stöckmädle 18“ in Karlsbad-Ittersbach der Fall ist, die im Sommer 2014 auf längere Sicht eingerichtet wurde und bis zu 180 Personen Obdach bot. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel machte deutlich, dass die Kosten für die Unterbringung vom Land erstattet werden. Dies gelte auch für die Rückbaukosten sowie eventuelle Mietablösezahlungen. Allerdings müssten die Rückbaumassnahmen eng mit dem Regierungspräsidium abgestimmt werden.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel machte zudem deutlich, dass die zur Anschlussunterbringung anstehenden Personen in den bei Städten, Gemeinden und dem Landkreis derzeit vorhandenen Unterkünften gut untergebracht werden können und deshalb auch kein weiterer zusätzlicher Wohnraum für Flüchtlinge vorgehalten werden müsse.

Das Hauptaugenmerk liegt jetzt bei der Integration der 4.200 Flüchtlinge, die im Wege der Anschlussunterbringung in den Kreiskommunen leben. Unterstützung leisten hier spezielle Integrationsmanager auf Grundlage des „Paktes für Integration“, den das Land und die Kommunen unterzeichnet hatten und dessen Kernstück das Integrationsmanagement ist. 28 Städte und Gemeinden nahmen das Angebot des Landkreises in Anspruch, dieses Management für die Gemeinden durchzuführen, vier Gemeinden erledigen diese Aufgaben in eigener Regie. Zum Jahreswechsel 2017/18 hatten die Fachkräfte vor Ort mit ihrer Arbeit begonnen; seitdem wurden nahezu alle Geflüchteten kontaktiert und individuelle Integrationspläne erstellt. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel berichtete, dass hier konsequent nach den Vorgaben des Landes vorgegangen wird und bereits Erfolge messbar sind: so hat sich die Zahl der Personen, die keinen oder nur einen geringen Integrationsbedarf haben, vergrößert. Dabei wird darauf geachtet, dass Doppelstrukturen vermieden werden und Synergieeffekte mit vorhandenen kommunalen Integrationsbeauftragten erzielt werden.

 

 

Land weist Gelder für verbundbedingte Lasten des öffentlichen Personennah-verkehrs zu

Kreistag stimmt Vereinbarung für weitere zwei Jahre zu

 

Der Kreistag stimmte in seiner Sitzung vom 22. November Neuregelungen für die sogenannte „Verbundförderung“ des öffentlichen Personennahverkehrs zu. Dahinter stehen finanzielle Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg an die kommunalen Aufgabenträger des ÖPNV zur Abdeckung der kooperationsbedingten Lasten, im Falle des Landkreises Karlsruhe für den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Nachdem die Verbundförderverträge landesweit zum 31.12.2018 auslaufen mussten neue Regelung getroffen werden. Im Hinblick auf die Reform des Personenbeförderungsgesetzes, wonach ÖPNV-Mittel kommunalisiert und Stadt- und Landkreise ab 2021 direkt Gelder aus dem kommunalen Finanzausgleich für die Finanzierung des Linienbusverkehrs zugewiesen bekommen hatte das Land vorgeschlagen, die Verbundförderverträge ohne größere Änderungen fortzuführen. Für den Landkreis Karlsruhe bedeutet dies, dass er für 2019 und 2020 weiterhin jährlich rund 3,9 Mio EUR erhält und die neue Vereinbarung inhaltlich weitestgehend identisch mit dem aktuell gültigen Vertrag ist. Das Gremium ermächtigte den Landrat, den Verbundfördervertrag sowie die ergänzende Vereinbarung zu unterzeichnen.

 

Kreistag beschließt Abfallgebührenkalkulation

Steigende Kosten können nochmals durch vorhandene Gebührenüberschüsse aus-geglichen werden

 

Der Kreistag stimmte bei seiner jüngsten Sitzung, die am 22. November in der Carl-Benz-Halle in Marxzell-Pfaffenrot stattfand, der Abfallgebührenkalkulation für das Jahr 2019 zu. Die Abfallgebührensätze bleiben danach auch im nächsten Jahr stabil.

Mit 39,5 Mio EUR liegen die gebührenfähigen Kosten um rund 2,2 Mio EUR bzw. sechs Prozent höher als im Vorjahr. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass bei der Neuausschreibung der Müllabfuhr künftig höhere Preise verlangt werden – insbesondere die Sperrmüllabfuhr wird erheblich teurer. Gleichzeitig sind die Erlöse für die vermarkteten Wertstoffe erheblich gesunken. Auf die Abfallgebührensätze hat dies jedoch keinen Einfluss, weil die Mehrkosten durch noch vorhandene Gebührenüberschüsse aus den Vorjahren ausgeglichen werden können, somit bleiben die Gebührensätze im sechsten Jahr hintereinander unverändert.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel wies allerdings darauf hin, dass die Überschüsse nun im Wesentlichen abgebaut sind und die noch verbleibenden rund 2,4 Mio EUR nicht ausreichen, um die Abfallgebühren auch im Jahr 2020 stabil zu halten, was unabhängig von der Einführung einer zusätzlichen Bioabfalleinsammlung gelten würde. Die weitere Kostenentwicklung hängt stark vom Ergebnis der laufenden Neuausschreibung der thermischen Entsorgung der Restabfälle ab. Durch die gut ausgelasteteten Verbrennungs-anlagen muss künftig mit höheren Preisen gerechnet werden. Deshalb sprechen auch wirtschaftliche Gründe dafür, die noch im Hausmüll enthaltenen Bioabfälle in Zukunft stärker getrennt zu sammeln und zu verwerten. Sie müssen somit nicht teuer verbrannt werden.

Mangels Nachfrage werden Expressabfuhren von Containern im Wege der Gewerbeabfallsammlung künftig nicht mehr angeboten, neu sind dagegen gebührenpflichtige Serviceabfuhren für Sperrmüll innerhalb von zwei Wochen. Bei der Regelabfuhr bekommt man statt in fünf Wochen künftig erst in maximal acht Wochen einen Termin für die Abholung des Sperrmülls, so dass nicht mehr so häufig eine Sammlung stattfindet. Um Beeinträchtigungen aufgrund von oftmals tagelang zu früh bereitgestelltem Sperrmüll zu verhindern, wurde in der Abfallsatzung jetzt ein Passus aufgenommen, wonach Sperrmüll frühestens am Vortag der Abholung bereitgestellt werden darf. Das eröffnet die Möglichkeit, bei Zuwiderhandlungen einschreiten zu können. In die gleiche Richtung zielt eine Regelung, die es ermöglicht, fehlbefüllte Wertstoffbehälter künftig gesondert zu entleeren und die dadurch entstehenden Kosten beim Verursacher geltend zu machen.

 

 

Weihnachtsfeier für Senioren
am 9. Dezember 2018

 

Am Sonntag, 9. Dezember 2018 findet ab 14.00 Uhr in der TV-Halle wieder die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier mit folgendem Programm statt:

 

Begrüßung:           Bürgermeister Markus Rupp

Musikvortrag:       Gesangverein „Liederkranz““

Darbietung:           TV Gondelsheim

 

Im Vordergrund steht auch 2018 das gesellige Miteinander, Zeit zum persönlichen Gespräch.

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat organisieren dieses vorweihnachtliche Treffen für alle Einwohner, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, schon seit Jahrzehnten.

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat Gondelsheim werden auch dieses Jahr bemüht sein, Ihnen einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu bereiten.

Natürlich sind bei Eheleuten beide Partner herzlich willkommen, wenn auch nur einer von beiden 65 Jahre oder älter ist.

Zu dieser traditionellen Veranstaltung lade ich Sie, lädt Sie der Gemeinderat herzlich ein. Wir würden uns freuen, Sie an diesem Nachmittag als Gäste begrüßen zu dürfen.

 

 

  

Gondelsheimer bescheren sich mit Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz selbst

14. – 16. Dezember 2018

 

Der Gondelsheimer Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz geht in sein drittes Jahr. Von Tradition zu reden wäre natürlich verfrüht, aber eines lässt sich klar sagen: „Aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde ist der Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken“, sagt Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt:

„Die Resonanz ist überaus positiv, was sich auch an den Besucherzahlen ablesen lässt.“ Jeweils rund 2.000 Besucher zählten die beiden bisherigen Auflagen. In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt von Freitag, 14. Dezember, bis Sonntag, 16. Dezember, statt.

 

Über den Erfolg freut sich Marc Bürker von der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheim (AGG) besonders: „Immerhin haben wir ein schweres Erbe angetreten.“ Nach dem Ende des stimmungsvollen Weihnachtsmarkts am Schloss haben AGG und Gemeinde gemeinsam entschieden, den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz wiederzubeleben.

Mit Erfolg. „Ein wesentlicher Faktor dabei ist sicherlich, dass die Veranstaltung von Gondelsheimer Bürgern für Gondelsheimer Bürger organisiert wird.“ Alle zwölf Stände werden von Vereinen oder Gewerbetreibenden aus dem Ort betrieben. Zum Gelingen bedarf es dabei vieler helfenden Hände. „Über die drei Tage sind sicherlich 250 bis 300 Ehrenamtliche im Einsatz“, so Bürker, der zusammen mit Dominic Keller und Gabriele Schwarz im Namen der AGG den Weihnachtsmarkt federführend koordiniert.

Zu deren Aufgabe gehört auch, ein attraktives Musikprogramm auf die Beine zu stellen. Den Auftakt macht am Freitag der Schulchor der Kraichgauschule. Im Anschluss daran findet dann die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Markus Rupp und AGG-Vorsitzender Andreas Bürker statt. Stimmungsvoll klingt der Abend dann aus mit Los del Molino.

Samstags geht es weiter mit dem Kindergartenchor der Kiga „Am Saalbach“, gefolgt u.a. vom Männergesangverein Liederkranz und der Jugendmusikschule „Unterer Kraichgau“. Den Abschlusstag eröffnet dann „Musimo“, der musikalische Nachwuchs des Musikvereins Harmonie. Auch danach gehört die Bühne den Jüngsten, wenn der Kindergartenchor der Kindertagesstätte Schneckenhaus die Besucher unterhält, bevor das Jazz-Duo „Wonderland“ den Abend stimmungsvoll beendet.

An allen drei Tagen erwartet die Besucher ein gleichermaßen reichhaltiges wie abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. „Wir haben besonders darauf geachtet, dass es zu keinen Überschneidungen kommt und entsprechend vielfältig präsentiert sich nun die Speise- und Getränkekarte“, berichtet Marc Bürker. Reichhaltig ist ebenso das kulturelle Angebot. „Der Kunsthandwerkermarkt ist noch einmal gewachsen“, informiert er. Nun stellen acht Kunsthanderker ihre kreativen Erzeugnisse aus, zwei mehr als im Vorjahr. Und sie tun dies in den Garagen des Bauhofs. Unverändert bleibt die festliche Beleuchtung, die bereits seit der Premiere dem Weihnachtsmarkt eine besondere Atmosphäre verleiht. Angefangen beim mit unzähligen Lichtern versehenen Schriftzug am Eingang des Weihnachtsmarkts, weiter über die prachtvoll illuminierte Linde auf dem Rathausplatz bis hin zu den individuell gestalteten Hütten - alles erstrahlt in weihnachtlichem Glanz.

Die Organisatoren haben alles unternommen, um den Gondelsheimer Weihnachtsmarkt wieder zu einem echten Erlebnis zu machen. Was nun noch fehlt, ist das dazu passende Wetter: „Trocken, kalt und ein wenig Schnee.“

Der Gondelsheimer Weihnachtsmarkt findet von Freitag, 14. Dezember, bis Sonntag, 16. Dezember, auf dem Rathausplatz statt. Die Öffnungszeiten sind freitags von 17 bis 21.30 Uhr, samstags von 16 bis 21.30 Uhr und sonntags von 15 bis 20 Uhr.

 

 

Sportkreis-Chef Zink
meldet Rekordergebnis
Sportpolitischer Frühschoppen / Mitgliederzahl auf Höchststand /
Geld für hauptamtliche Kraft fehlt

 

Quelle: BNN Bruchsaler Rundschau vom 26.11.2018

 

Forst. Die Statistik hat es Jürgen Zink durchaus angetan. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte der Vorsitzende des Sportkreises Bruchsal beim Gedanken an den Zuwachs in den vergangenen Monaten. Mit 73 425 Mitgliedern in 250 Vereinen hat die Dachorganisation eine neue Bestmarke erzielt; von den rund 190 000 Menschen im Verbandsgebiet zwischen Rheinhausen und Bahnbrücken, Waghäusel und Gondelsheim sind 39 Prozent in Sportvereinen aktiv oder zumindest registriert.

Dass die landesweit durchschnittliche Zahl erreicht wurde, ist in erster Linie den Bewohnern von Bruchsal, Forst, Gondelsheim, Hambrücken, Ubstadt-Weiher und Waghäusel zu verdanken; in diesen Städten und Gemeinden liegt die Quote über 40 Prozent. Bei der 20. Auflage des sportpolitischen Frühschoppens des Sportkreises in der Forster Waldseehalle bemerkte Zink mit einem Augenzwinkern aber auch, dass es in Bad Schönborn, Kraichtal, Kronau und Östringen in diesem Punkt „etwas Nachholbedarf“ gebe.

(…) Nachdem der Vorsitzende Zink beim Frühschoppen Bundes- und Landtagsabgeordnete, Bürgermeister beziehungsweise deren Stellvertreter aus mehr als einem Dutzend Kommunen sowie weitere Ehrengäste willkommen geheißen hatte, sprachen Forsts Bürgermeister Bernd Killinger, Landrat Christoph Schnaudigel und Martin Lenz, der Präsident des Badischen Sportbundes, Grußworte.

 

„BSB-Präsident Martin Lenz (Karlsruhe) und Bürgermeister Rupp freuen sich über ein Wiedersehen“ 

Anschließend plädierte Zink für künftige Treffen von Amateur- und Profisportlern. „Ziel ist es“, betonte Zink, „jungen Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit zu bieten, Spitzensportler aus der Region näher kennenzulernen und sich mit ihnen austauschen zu können.“ Zusagen von Speerwurf-Vizeeuropameister Andreas Hofmann aus Kirrlach und dem Kapitän des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, Lars Stindl aus Wiesental, liegen bereits vor.

Der Sportkreisvorsitzende hatte allerdings auch weniger Angenehmes zu berichten. Zwar verfügt die Organisation dank der Hilfe des Landkreises im Bruchsaler Triwo-Park über ein Büro für eine Geschäftsstelle; die aber ist verwaist. „Da uns die notwendigen Mittel fehlen“, erklärte Zink, gibt es keine hauptamtliche Kraft. Derzeit sind die Verantwortlichen auf der Suche nach einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis, um in der Geschäftsstelle den Vereinen wenigsten an zwei Nachmittagen pro Woche Hilfestellung zu geben.

Dienstleistungen war auch das Thema des Referats von Florian Riegler und Michael Schuster von der Interessensgemeinschaft Sport in Heddesheim. In der Gemeinde zwischen Mannheim und Weinheim kümmern sich eine Vollzeit- und eine Halbtagskraft um die Belange von fünf Clubs mit insgesamt 2 500 Mitgliedern. „Das Ehrenamt braucht das Hauptamt“, betonte der Sportkreis-Ehrenvorsitzende Walfried Hambsch in der Diskussionsrunde, und der aktuelle Frontmann Zink erklärte: „Die heutige Gesellschaft verlangt von einem modernen Sportverein, dass Spaß, Gesundheit, Spielfreude und Erlebnisse in den Vordergrund treten.

 

 

„Wir gestalten die Schule von morgen“
Staatliches Schulamt informiert zu Zukunft der Gemeinschaftsschule   
Flexible Systeme für globale Herausforderungen

 

Und noch einmal führte mich der Weg nach Forst und zwar am Montag zu obiger Veranstaltung:

Hier der Bericht aus den BNN „Bruchsaler Nachrichten“ vom 29.11.2018:

„Gut besucht war sie, die „gute Stube“ in Forst, wie Bürgermeister Bernd Killinger den Hubertussaal im Jägerhaus nannte. Gekommen waren zahlreiche Vertreter von Schulen, Rathäusern, Parteien und Gemeinderatsfraktionen im Landkreis sowie aus dem Regierungspräsidium, um sich über das Thema „Gemeinschaftsschule (GMS) auf dem Weg in die Zukunft und auf dem Weg in die Oberstufe“ zu informieren, zu dem das staatliche Schulamt eingeladen hatte. Zentrale Frage sei, sagte die Ende dieses Monats in den Ruhestand tretende Leitende Schulamtsdirektorin Elisabeth Groß, wie es im Landkreis mit den GMS weitergehe.

Bürgermeister Killinger gab eine kurzen Überblick über die Entstehung der GMS Forst/Hambrücken als Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit. Sie gehöre zu den 15 GMS im Landkreis, in deren Aufbau zusammen mindestens 50 Millionen Euro investiert worden seien. Um die GMS langfristig zu stärken, müsse sie „konsequent zu Ende gedacht“ werden, und zwar „nicht egoistisch, sondern fürsorglich“. Dazu zähle die gymnasiale Oberstufe als „sinnvolle Ergänzung“, für die beispielsweise auch eine Vernetzung bestehender GMS denkbar sei.

Die Info-Veranstaltung bot zwei Perspektiven für die weitere Entwicklung der GMS. Zunächst referierte Katrin Höhmann, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, die sich selbst als „gymnasiale Gesamtschullehrerin“ bezeichnete, aus wissenschaftlicher Perspektive über die GMS als „gute Herausforderung für die Zukunft“, als „Antwort auf veränderte Bildungsaufgabe von Schule“, resultierend daraus, dass globale Herausforderungen flexible Systeme erfordern. Auch die Rolle des Lehrers verändere sich, der viel mehr Mentor als Wissensvermittler sei. Schwerpunkte des Lernens seien, lernen zu handeln, zusammenzuleben, sich selbst Wissen anzueignen und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Beeindruckend an der GMS finde sie die Lernarrangements, unter anderem mit Projektarbeit und individueller Lernzeit, die Professionalisierung der Lehrerinnen und Lehrer, zum Beispiel hinsichtlich Lerncoaching und die Vorbeugung vor der „Entmischung der Gesellschaft“. Die individuelle Förderung und Differenzierung sei in der GMS institutionalisiert.

„Wir gestalten die Schule von morgen“, erklärte Valentin Helling, Lernbegleiter an der Alemannen-GMS Wutöschingen im Landkreis Waldshut-Tiengen, die die Zustimmung für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe erhalten hat. Mit Begeisterungsfähigkeit berichtete er aus der Praxis und führte aus, dass unter anderem die „Haltung“ von Lehrern und Schulträgern sowie die das Fundament für das Gedeihen der GMS wichtig seien. Es werde nicht aus tradierten Strukturen heraus gedacht, sondern von der Frage ausgegangen: „Was wollen wir mit und für unsere Kinder?“

Für eine gymnasiale Oberstufe brauche es Geduld, Partner, erfüllte Anforderungen, überzeugte Eltern und eine hohe „Ambiguitätstoleranz“, also die Fähigkeit, mit Spannungen oder Widersprüchlichkeiten umgehen zu können. Und es brauche Mut, neue Wege zu gehen und zu den eigenen Überzeugungen zu stehen – und Geduld.“

 

 

Straßensanierung im Kreuzungsbereich Bergstraße / Schillerweg
Geänderter Ausführungszeitraum

 

Entgegen der ursprünglichen Planungen wird die Baumaßnahme dieses Jahr nicht mehr realisiert werden.

Dies war das Ergebnis einer gemeinsamen Besprechung mit den Stadtwerken Bretten, Vertretern der Firma Harsch als ausführendes Bauunternehmen und der Gemeindeverwaltung.

Hintergrund ist der tiefgreifendere Eingriff in die Wasserleitungen, der sich aufgrund der jüngsten Probleme mit dem Wasserdruck in den Privathaushalten ergeben hat. Da im Bereich der Straßensanierung die Wasserleitung nun samt Schiebern und Hausanschlüssen erneuert werden soll, wäre die Baumaßnahme vor dem Winter nicht mehr abzuschließen.

Als Konsequenz müssten die Anwohner mit einer mehrmonatigen Baustelle, Schotter-Fahrbahn und Einschränkungen im Winterdienst vorliebnehmen.

Um dies zu vermeiden haben sich die Beteiligten entschieden, die Baustelle auf das zeitige Frühjahr zu verlagern und dann zügig umzusetzen. Um Beachtung wird gebeten.

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister