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15.11.2018 09:22 Alter: 31 days

Der Bürgermeister informiert KW 46


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Volkstrauertag und Lokalschau des Kleintierzuchtvereins prägen das kommende Wochenende.

 

Einladung zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Am Sonntag, den 18. November 2018 findet um 10.30 Uhr – im Anschluss an den Gottesdienst in der evangelischen Kirche - am Gefallenenehrenmal die Gedenkstunde zum Volkstrauertag statt. 

Ich darf Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu dieser Gedenkstunde herzlich einladen.

Ablauf:

Musikstück                      Musikverein „Harmonie“

Gedenkrede                 VdK-Vorsitzender Werner Köhl 

Liedvortrag           Gesangverein „Liederkranz“

Totenehrung und Kranzniederlegung

„Lied vom guten              Musikverein „Harmonie“

Kameraden“

 

Trendjagd mit hoher Pointendichte
Kabarettist Christoph Sonntag fackelt in der Gondelsheimer Saalbachhalle ein facettenreiches Gag-Feuerwerk

Vielfältiges Powerprogramm

Quelle: BNN Brettener Nachrichten vom 12.11.2018 – Bernd Neuschl

Der Mann ist gut. Was bei Christoph Sonntag im Fernsehen manchmal etwas hölzern daherkommt, entpuppt sich im Live-Format auf der großen Bühne der Gondelsheimer Saalbachhalle als unfassbar vielfältiges und authentisches Powerprogramm, das energiegeladen zwischen cleverer Comedy und kunstvollem Kabarett pointenreich hin und her pendelt. Sonntag begeistert das ausverkaufte Haus von der ersten Minute an, und Bürgermeister Markus Rupp ist sichtlich stolz, dass er den Stuttgarter Alleskönner bereits zum zweiten Mal in Gondelsheim willkommen heißen darf. „Schließlich feiern wir heute Abend 30 Jahre Heimat- und Kulturverein Gondelsheim“, so Rupp.

  

Zu den swingenden Big-Band-Klängen von „New York, New York“ betritt Christoph Sonntag die Bühne und fackelt ein facettenreiches Feuerwerk an Gags ab, das immer wieder von hellen Lachkrämpfen aus dem Auditorium flankiert wird. Ok, nicht wenige Witze, die er in seine absurden Alltagsgeschichten verpackt, sind den meisten Zuhörern bekannt. Aber allein Art und Weise, wie er mit seinem konstanten Pokerface dem Publikum die Deutungshoheit über die Pointen überlässt, ist zum Brüllen komisch. Er tanzt, singt, spielt Geige und imitiert mit seinen Handpuppen Oettinger und Kretschmann derart meisterhaft, dass im Saal kein Auge trocken bleibt. „Weinen Sie ruhig vor Lachen, dann müssen Sie weniger aufs Klo!“, lässt er die Kretschmann-Puppe zu einer Zuschauerin sagen, die sich schier nicht mehr einkriegt vor lauter Lachen. Das ist, wie wenn man mit Benzin Feuer löschen möchte. Der Saal tobt.

Dabei sitzt die erste Reihe in der berühmten Mitmachzone: Wie ein schlawinerhafter Mentalzauberer entlockt Sonntag einem Mann seine Adresse mit Straße samt Hausnummer und pfeift dabei auf den Datenschutz, ehe er das Publikum auf eine atemberaubende Trendjagd mit hoher Pointendichte mitnimmt.

Zur Stärkung gibt es vorab „Seitenbacher Feinstaubmüsli“ und „selbstaufgebackene Dinkelbrötchen aus dem Backshop für die Walldorfschule“, wo der Elternabend einer Freak-Show gleicht. „Auf der Walldorfschule lernt man erstens, wie man es zu nichts bringt, und zweitens, wie man es selbst nicht merkt“, resümiert Sonntag und tanzt seinen Namen vor. Szenenapplaus.

Kaffee darf indes nicht fehlen, der erreiche schließlich Stellen im Körper, wo die Motivation nicht hinkomme. Dann wird es sportlich. Statt einem Faltfahrrad, einem „must hävle“, hätte Sonntag jedoch lieber ein trendiges E-Bike: „Da gibt es 80-Jährige, die fahren mit 90 Sachen an dir vorbei. Auf der Autobahn.“ Den ganzen Fitnesstrends erteilte Sonntag eine Absage: „Die Frauen binden ihren Männern Fitnessarmbänder um, so wie die Polizei Verbrechern Fußfesseln anlegt. Die wird man bei guter Führung aber wenigstens wieder los.“ Überhaupt sei der Versuch, mit Frauen zu diskutieren „wie AGBs lesen: Irgendwann ignorierst du sie und stimmst zu.“ Was nützt es, wenn ein Mann nach Jahrzehnten sein T-Mobile-Trikot wieder anzieht und auf dem Fahrrad aussieht „wie eine radelnde Presswurst im pinken Enddarm.“

Polternde Töne Richtung Politik feuerte Sonntag nach der Pause als Bruder Christophorus ab. Dabei bekamen AfD-Politiker ebenso ihr Fett ab wie Donald Trump, den Sonntag als „siebenjährigen, narzisstischen Kerl mit ADHS-Syndrom im Körper eines 70-jährigen Milliardärs“ bezeichnet. „Trump ist der Beweis, dass der Hirntod manchmal erst nach Jahren festgestellt wird.“ Die Botschaft des Abends: Viele flüchten in Trends, damit sie nicht zum alten Eisen gehören. Christoph Sonntag warnt davor und ruft seinen Zuhörern zu: „Genießt euer Leben. Das Leben ist alles, was es gibt!“

Nach zwei äußerst kurzweiligen Stunden in der Saalbachhalle ging’s zum Abschluss in die 70er Disco beim Ochsenwirt, wo der „Stehblues der erotische Höhepunkt der Woche war“. Darauf dann doch ein schwäbisches Schorle: „Halb Sprudel, halb Wasser aus dem Wasserhahn“, ehe der Bühnennebel zu „Smoke on the Water“ sogar den Rauchmelder der Saalbachhalle zum Mitlachen zwingt.

 

Neues vom „Bounty“

Kinder, Kinder, Kinder

 Wir danken ganz herzlich: 

Familie Segura für die Spende von frischem Apfelsaft von Gondelsheimer Bäumen, 

Herrn Markus Lutz für die willkommene Spende mehrerer Packungen Milch. 

Terminvorschau: 

An diesem Freitag, 16. November: Sandwiches in der BAR 

Am Donnerstag, 22. November, muss der Treffbetrieb aufgrund einer Pflicht-fortbildung leider ausfallen. 

Mittwoch, 28. November: Sonderaktion »Adventssterne basteln« 

Mittwoch, 05. Dezember: Sonderaktion »Nikoläuse basteln« 

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

 

Weihnachtsfeier für Senioren am 9. Dezember 2018

Am Sonntag, 9. Dezember findet die diesjährige Weihnachtsfeier für Senioren statt. 

Veranstaltungsort wird wie in den letzten Jahren wieder die TV-Turnhalle sein, zu der ein Fahrdienst eingerichtet wird. 

Im Vordergrund steht auch 2018 das gesellige Miteinander, Zeit zum persönlichen Gespräch. 

In den nächsten Ausgaben wird über die Seniorenweihnachtsfeier ausführlicher berichtet. 

 

Gondelsheimer bescheren sich mit Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz selbst

Erfolgsgeheimnis ist die starke Verankerung in der Bürgerschaft

Der Gondelsheimer Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz geht in sein drittes Jahr. Von Tradition zu reden wäre natürlich verfrüht, aber eines lässt sich klar sagen: „Aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde ist der Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken“, sagt Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt: 

„Die Resonanz ist überaus positiv, was sich auch an den Besucherzahlen ablesen lässt.“ Jeweils rund 2.000 Besucher zählten die beiden bisherigen Auflagen. In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt von Freitag, 14. Dezember, bis Sonntag, 16. Dezember, statt. 

Über den Erfolg freut sich Marc Bürker von der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheim (AGG) besonders: „Immerhin haben wir ein schweres Erbe angetreten.“ Nach dem Ende des stimmungsvollen Weihnachtsmarkts am Schloss haben AGG und Gemeinde gemeinsam entschieden, den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz wiederzubeleben. Mit Erfolg. „Ein wesentlicher Faktor dabei ist sicherlich, dass die Veranstaltung von Gondelsheimer Bürgern für Gondelsheimer Bürger organisiert wird.“ Alle zwölf Stände werden von Vereinen oder Gewerbetreibenden aus dem Ort betrieben. Zum Gelingen bedarf es dabei vieler helfenden Hände. „Über die drei Tage sind sicherlich 250 bis 300 Ehrenamtliche im Einsatz“, so Bürker, der zusammen mit Dominic Keller und Gabriele Schwarz im Namen der AGG den Weihnachtsmarkt federführend koordiniert.

Zu deren Aufgabe gehört auch, ein attraktives Musikprogramm auf die Beine zu stellen. Den Auftakt macht am Freitag der Schulchor der Kraichgauschule. Im Anschluss daran findet dann die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Markus Rupp und AGG-Vorsitzender Andreas Bürker statt. Stimmungsvoll klingt der Abend dann aus mit Los del Molino. 

Samstags geht es weiter mit dem Kindergartenchor der Kiga „Am Saalbach“, gefolgt vom Männergesangverein Liederkranz sowie dem Auftritt des Musikvereins Harmonie. Den Abschlusstag eröffnet dann „Musimo“, der musikalische Nachwuchs des Musikvereins Harmonie. Auch danach gehört die Bühne den Jüngsten, wenn der Kindergartenchor der Kindertagesstätte Schneckenhaus die Besucher unterhält.

An allen drei Tagen erwartet die Besucher ein gleichermaßen reichhaltiges wie abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. „Wir haben besonders darauf geachtet, dass es zu keinen Überschneidungen kommt und entsprechend vielfältig präsentiert sich nun die Speise- und Getränkekarte“, berichtet Marc Bürker. Reichhaltig ist ebenso das kulturelle Angebot. „Der Kunsthandwerkermarkt ist noch einmal gewachsen“, informiert er. Nun stellen zehn Kunsthanderker ihre kreativen Erzeugnisse aus, zwei mehr als im Vorjahr. Und sie tun dies in den Garagen des Bauhofs. Unverändert bleibt die festliche Beleuchtung, die bereits seit der Premiere dem Weihnachtsmarkt eine besondere Atmosphäre verleiht. Angefangen beim mit unzähligen Lichtern versehenen Schriftzug am Eingang des Weihnachtsmarkts, weiter über die prachtvoll illuminierte Linde auf dem Rathausplatz bis hin zu den individuell gestalteten Hütten - alles erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. 

Die Organisatoren haben alles unternommen, um den Gondelsheimer Weihnachtsmarkt wieder zu einem echten Erlebnis zu machen. Was nun noch fehlt, ist das dazu passende Wetter: „Trocken, kalt und ein wenig Schnee.“ 

Der Gondelsheimer Weihnachtsmarkt findet von Freitag, 14. Dezember, bis Sonntag, 16. Dezember, auf dem Rathausplatz statt. Die Öffnungszeiten sind freitags von 17 bis 21.30 Uhr, samstags von 16 bis 21.30 Uhr und sonntags von 15 bis 20 Uhr. 

 

Gottesanbeterin in Gondelsheim

Überrascht war dieser Tage die Gondelsheimerin Gabi Huber über einen Neubürger an ihrer Hauswand. Der sich offenbar so wohl fühlte, dass er sich sonnte und genüsslich fraß. Gabi Huber sandte Bilder der Gottesanbeterin an den Experten Hans-Otto Gässler. Der erklärte nun, dass im Zuge der Klimaerwärmung die Gottesanbeterin bis in den Norden Deutschlands vorgedrungen ist. 

Sie ist für jeden Betrachter ein sehr interessantes Tier, das auch unter Naturschutz steht. Gabi Huber hat diese Entdeckung erfreulicherweise auch der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) gemeldet und dokumentiert. Die Gottesanbeterin ist für uns Menschen völlig harmlos und ein eifriger Kleininsektenjäger, wie man auch auf dem Foto sehen kann. Man kann davon ausgehen, so Hans-Otto Gässler, dass sich die Gottesanbeterin noch in dem einen oder anderen Garten in Gondelsheim unerkannt aufhält.

 

Straßensanierung im Kreuzungsbereich Bergstraße / Schillerweg beginnt

Am Montag, den 19.11.18, beginnt die Firma Harsch mit der Straßensanierung. Je nach Witterung sollen die Arbeiten in rund 2 Wochen abgeschlossen sein. Zufahrt zu den Grundstücken im Schillerweg wird in Absprache mit den Anwohnern gewährleistet. Die Verwaltung bitten um Beachtung.

 

Herzlichst 

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister