< Der Bürgermeister informiert KW 35
06.09.2018 08:32 Alter: 72 days

Der Bürgermeister informiert KW 36


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

passend zum nahenden Start des neuen Schuljahres ein Bericht aus unserer Kraichgauschule:

 

Kraichgauschule Gondelsheim ist und bleibt ein Erfolgsmodell
Ein klares Konzept steht hinter der Attraktivität der Gemeinschaftsschule

 

Die Zahlen sprechen für sich. Die Schülerzahl von 210 auf 480 gestiegen, dazu eine lange Warteliste mit Interessenten und Eltern aus inzwischen zehn umliegenden Gemeinden, die sich bei der Ausbildung ihres Nachwuchses ganz gezielt für die Kraichgauschule Gondelsheim entscheiden. „Unsere Gemeinschaftsschule ist ein echtes Erfolgsmodell“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp. Dieses geht nun in sein sechstes Jahr.

Aber die Zahlen sind nur das Ergebnis. Ihre Entstehungsgeschichte ist das entscheidende. „Eigentlich tragen wir es schon im Namen“, antwortet Rektorin Nikola Steinbach auf die Frage nach der Erfolgsformel. „Wir setzen auf das Gemeinsame, das Miteinander und leben das auch mit Kopf, Herz und Hand“, konkretisiert sie. Das bestätigt Claudia Steinkopf. Seit einem Jahr ist die Diplom-Pädagogin als Konrektorin in Gondelsheim und hat viel Gutes zu berichten: “Hier ziehen wirklich alle an einem Strang.“ Dahinter stecke ein klares Konzept, in dem „der Mensch als Ganzes gefördert wird“. Zum Fördern gehöre ebenso das Fordern. Auch das sei wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. „Die Leitplanken sind klar gesetzt, innerhalb derer sich jeder frei entfalten kann“, betont sie.

 

 

Kinder in dieser Altersklasse entwickeln sich jedoch höchst unterschiedlich. „Unsere Aufgabe ist es, die Schüler so zu begleiten und zu unterstützen, dass sie selbst eine Lernentwicklung spüren“, erklärt Steinkopf. Und dafür biete die Gemeinschaftsschule die idealen Voraussetzungen. Erst nach der achten Klasse steht bei dieser Schulform die Frage nach dem weiteren schulischen Weg an.

Eine Gemeinschaft kann jedoch nur funktionieren, wenn das Miteinander geregelt ist. Respekt, Höflichkeit, Freundlichkeit – diese sozialen Kompetenzen gehören ebenfalls zum schulischen Konzept. „Bei uns wird hingeschaut, nicht weggeschaut“, macht Steinkopf deutlich. Wie ernst es die Schulleitung damit ist, zeigt die Vielzahl an Aktivitäten. Streitschlichter, Klassenräte, Benimmwochen, Sozialkompetenz-Training – um nur einige zu nennen. „Die Schüler sollen lernen, gemeinsam Lösungen zu finden, sachlich zu diskutieren und Mehrheiten zu akzeptieren“, so Steinkopf.

Das Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: Die Großen lesen den Kleinen vor, die Siebtklässler backen für die Drittklässler, die Musikprofilschüler geben für den Rest ein Konzert – die Liste der Aktionen ist wahrlich lang. Und sie bekommt ständig Zuwachs.

Neuestes Projekt ist die Stärkung der Medienkompetenz. Eigens dafür wurden 16 Schüler-Medienmentoren ausgebildet. Die sollen im neuen Schuljahr ihre Altersgenossen wie die Lehrer medientechnisch beraten und begleiten. Insbesondere die digitalen Medien sind schon einige Zeit ein Thema. Bei den jüngsten Projekttagen lautete eine der Aufgaben, Filme mit dem Tablet-Computer zu drehen. Um das weiter auszubauen, hofft die Schule auf private Unterstützung. „Über die eine oder andere Spende zur Anschaffung weiterer iPads würden wir uns wirklich freuen“, sagt Steinkopf.

Das Miteinander beschränkt sich nicht nur auf die Schule. „Wir sehen es als unsere Pflicht an, auch über den Tellerrand hinaus zu blicken“, betonen Steinbach und Steinkopf übereinstimmend. Entsprechend viele Partnerschaften und Kooperationen pflegt die Kraichgauschule - von Kindergärten bis zu Hochschulen. Was Steinbach und Steinkopf besonders zu schätzen wissen, ist die Verwurzelung der Schule in der Gemeinde: „Das ist alles andere als selbstverständlich.“ Ein Lob, das Bürgermeister Rupp natürlich freut. Er erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Entscheidung für die Millioneninvestition in die Kraichgauschule vom Gemeinderat einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg erfolgte. „Das Gemeinsame, das Miteinander zeichnet die Schule, zeichnet Gondelsheim aus.“

 

 

 

16. Sportler- und Ehrenabend
Freitag, 21. September 2018 um 19.30 Uhr in der TV Halle

 

Inzwischen zum 16. Mal werden beim Sportler- und Ehrenabend wieder zahlreiche Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer für besondere Leistungen ausgezeichnet werden. 

Bürgermeister Markus Rupp freut sich einmal mehr auf diesen Abend, denn für ihn erfährt dort das Ehrenamt die ihm gebührende Würdigung und zweitens werden bekannte und weniger bekannte kulturelle und sportliche Leistungen prämiert.

Hoffentlich vor einem großen Publikum, denn alle Auszuzeichnenden haben das wahrlich verdient. Gerade für die jungen Gemeindemitglieder soll dies auch Motivation und Ansporn für die Zukunft sein.

Moderiert wird der Abend 2018 von Bürgermeister Rupp. Erstmals wird er bei der Moderation von Jana Amend (TV Gondelsheim) unterstützt. „Nino & Lena“ aus der  bekannten Tanzband „Anti Classica“ werden den Abend musikalisch begleiten. Die Bewirtung übernimmt wie gewohnt der TV Gondelsheim.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der TV Halle. 

 

Vorbereitungen für Gondelsheimer Oktoberfest
am 19. und 20. Oktober 2018 sind in vollem Gange

 

Es sind keine zwei Monate mehr bis zum Oktoberfest. Für dieses Highlight in der Saalbachhalle sind die Vorbereitungen natürlich wieder im vollen Gange.

Bei der sechsten Auflage setzt man auf das Konzept des Vorjahres. Den Auftakt am Freitagabend macht erneut die 089-Band aus München. Die spielen sich vor ihrem Auftritt in Gondelsheim wieder auf dem „anderen“ Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt zwei Wochen lang warm.

Die Münchener Party- und Wiesnband hat im letzten Jahr für ausgelassene Stimmung in der Saalbachhalle gesorgt. Niemand hielt es lange sitzend auf der Bierbank auf. Entweder rauf auf die Bierbank stehen oder auf die Tanzfläche - das war das Motto eines gelungenen Abends. Und genau eine solch tolle Stimmung verspricht auch der 089-Auftritt in diesem Jahr.   

 

 

 

Am Samstagabend heizt dann die „Krachledergang“ aus Bretten ein. Die Band aus der Region Bretten mit Ihren 5 Musikern ist bekannt für Ihren Mix aus bekannten Rocksongs und Partykrachern, die zum Abtanzen und Mitsingen einladen. Hier ist für jeden etwas dabei, ob aktuelle Hits oder allseits beliebte deutsche und internationale Rock-Nummern und Schlagerkrachern.  

 

 

Die Krachledergang besteht seit nunmehr 3 Jahren und ist über viele private wie öffentliche Auftritte bekannt. Gerade erst in diesem Jahr spielte sie nach dem Feuerwerk am Samstagabend auf dem „Peter und Paul Fest“ in Bretten.

In bewährter Manier heizt der örtliche Musikverein „Harmonie“ den Saal (am Samstag) ein und die örtlichen Vereine übernehmen wie gehabt die Versorgung der Besucher mit Speis und Trank. Dieses Mal ist es eine Gemeinschaftsproduktion von Turnverein, Männergesangverein und Tennisclub.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 01.10.2018 im Bürgerbüro der Gemeinde Gondelsheim. Karten für Freitagabend gibt es für 10 € und für Samstagabend für 7 €.

 

 

BGV unterstützt mit 10.000 Euro

die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Gondelsheim
Bürgermeister Rupp lobte die Schlagkraft
der 40 Feuerwehrmänner und -frauen

 

Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim hat von der Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen eine Spende über 10.000 Euro erhalten. „Dafür sind wir überaus dankbar“, freute sich Bürgermeister Markus Rupp bei der Scheckübergabe und betonte dabei die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Versicherer. „Es ist uns ein sehr großes Anliegen, den ehrenamtlichen Einsatz in Gondelsheim mit dieser finanziellen Förderung zu unterstützen“, sagte Roland Fahrner, Vorstand der Badischen Rechtsschutzversicherung AG, und fügte hinzu: „Es ist ein großes Glück, dass es in Baden solch engagierte und gut ausgebildete Rettungsexperten gibt, die sich ehrenamtlich für den Schutz der Bevölkerung einsetzen.“

Die Spende ermöglichte unter anderem die weitere Anschaffung von drei neuen Geräten zum Abpumpen größerer Wassermassen. „Damit können wir beispielsweise bei Hochwasser noch schneller und flexibler den Bürgern helfen“, erklärt Feuerwehrkommandant Wolfgang Heck. Von „gut investiertem Geld“ sprach daher auch Bürgermeister Rupp, der den Hochwasserschutz als eine der zentralen Herausforderungen der Gemeinde bezeichnete. „Bei Starkregen steigt der Pegel des Saalbach innerhalb kürzester Zeit auf bis zu ein Meter an“, erinnert er an die Gefahren. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller sind häufig die Folge. „Deshalb bin ich froh, dass wir solch eine schlagkräftige Freiwillige Feuerwehr haben“, lobte er die Arbeit der 40 allesamt ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen. Dem pflichtete Fahrner bei, der die immense soziale Leistung lobte und darauf hinwies, dass „sie in der Gesellschaft nicht immer die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen“. Vor allem hoffe er, „dass die neuen Gerätschaften nur zu Übungszwecken benötigt werden“.

 

Neues aus dem Jugendtreff „Bounty“
Sommererlebnis IVb

 

„Boah nee, was soll denn das jetzt?“, fragte eine 15-Jährige Jugendliche, als unser Überraschungsgast Wolfgang Müller zur Gitarre griff und die Besucher unserer Grillfeier zum Singen am Lagerfeuer einlud. „Du musst ja nicht mitmachen, das ist freiwillig“, war unsere Antwort. „Echt jetzt? Boah ey!“

Zunächst noch etwas zaghaft trauten sich die ersten Jugendlichen dann doch: Leise erhoben sich die ersten Stimmen in den Abendhimmel. Wie es dann jedoch so geht und ähnlich wie mit der Motte und der berühmten Kerzenflamme zog die selbstgemachte Musik in ihren Bann und es bildete sich ein immer dichter werdender Kreis um die Sänger. Die von Wolfgang mitgebrachten Liedheftchen wurden durchblättert, die Rasseln, Chicken Eggs und die Handtrommel befühlt. Unser Schlagzeuger Simon fand den Rhythmus zum Gitarrenspiel.

 

  

Und plötzlich ging alles ganz schnell und ganz natürlich. Plötzlich grölten sämtliche Stimmen zu „99 Luftballons“ und „Guildo hat euch lieb“ in den abendlichen Himmel. Nicht jeder traf seinen Ton (am allerwenigsten die Betreuer), aber das machte nichts! Am gemeinsamen Singen fanden alle ihre Freude. Sogar – und das berührte uns dann doch – jene eingangs zitierte 15-Jährige. Hatte sie zu Anfang noch so unlustig gemeckert, säuselte sie zum Ende: „Du Wolfgang, kommst du vielleicht einmal wieder?“ Na, wenn das kein Kompliment ist!

 

Wir danken ganz herzlich:

§  Herrn Wolfgang Müller für die tolle und unsere Grillfeier bereichernde musikalische Unterhaltung,

§  Familie Eisenhut für die Spende von einigen sehr willkommenen und formschönen Glaswaren zur Ergänzung unseres Barbestandes.

§  Familie Ackermann für die Spende von diversem Büro- und Bastelmaterial.

 

Terminvorschau:

§  16. September: Grillen mit Dämmerungswanderung (Teen-/Abendtreff).

§  20./21. September: Zum Abschluss des Sommers mixen wir ein letztes Mal in diesem Jahr unsere hochbeliebten Cocktails.

 

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

 

 

 

„Bloß kein Trend verpennt“
Christoph Sonntag tritt am 9. November 2018 in Gondelsheim auf
Heimat- und Kulturverein präsentiert den Kabarettisten in der Saalbachhalle

 

Der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim macht sich selbst und der ganzen Region ein hochkarätiges Geburtstagsgeschenk. Zum 30-jährigen Jubiläum des Vereins tritt Christoph Sonntag mit seinem Programm „Bloß kein Trend verpennt“ am Freitag, 9. November, um 20 Uhr (19 Uhr Einlass) in der Saalbachhalle auf.

Der Kabarettist gehört seit fast drei Jahrzehnten zum Besten, was dieses Genre in Deutschland zu bieten hat. Regelmäßig sind seine pointierten, häufig tiefsinnigen und stets unterhaltsamen Betrachtungen des Alltags im SWR-Fernsehen zu sehen und auf SWR3 zu hören. Und was ihn ebenfalls auszeichnet:

Der bekennende Schwabe hat in Baden mindestens so viele Fans wie in seiner „Heimat“. Sein Gastspiel in Gondelsheim ist deshalb ein echtes „must havle“ – wie der in Waiblingen geborene und in Cannstatt lebende 56-Jährige zu sagen pflegt.

Die Karten kosten 32,50 Euro im Vorverkauf und sind ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses Gondelsheim erhältlich (Abendkasse: 34,50 Euro).

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass dieses Gastspiel ebenso erfolgreich wird wie der erste Auftritt in Gondelsheim vor sieben Jahren. „Brechend voll und eine Wahnsinnsstimmung“, lautete das Urteil damals. Nicht anders wird die zweite Auflage.

Denn in seinem neuen Programm „Bloß kein Trend verpennt“ knöpft sich Christoph Sonntag aktuelle Trends und Moden auf und nimmt dabei wahrlich kein Blatt vor die „Gosch“ – pardon – vor den Mund.

Politische Korrektheit ist nicht seine Sache. Vielmehr legt er den Finger tief in die Wunden.

Ein trotzig-rotzig-frecher Einspruch gegen die ewig coolen Trendsetzer aus Wirtschaft, Politik, Netzwelt und Unterhaltungsbusiness, die uns mit ständig neuen Moden den Alltag erschweren. „Wir rennen den Trends nach und verpassen das Wichtigste“, meint Sonntag – und zieht darum die neuesten Ticks dieser Welt kräftig durch den Witzkakao.

Lachen macht bekanntlich durstig und hungrig. Auch das kein Problem, sagt der Vereinsvorsitzende Markus Rupp: Der Heimat –und Kulturverein Gondelsheim kümmert sich an diesem Abend ebenfalls um die Verpflegung der Besucher

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister