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08.08.2018 08:21 Alter: 102 days

Der Bürgermeister informiert KW 32


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

besonders erfreuliche Nachrichten in Sachen Ausbau des Kindergartens „Am Saalbach“ hat Bürgermeister Markus Rupp zu vermelden.

 

Großzügige Spende ermöglicht Erweiterung des Kindergartens
„Am Saalbach“
Unternehmerfamilie Deuerer setzt sich in Gondelsheim
für die Förderung von Kindern ein

 

Die Finanzierung und damit der Erweiterung steht nichts mehr im Wege. Möglich macht das eine Spende der Unternehmerfamilie Deuerer in Höhe von 150.000 Euro.

„Das sind fantastische Neuigkeiten. Vor allem ist es ein eindrucksvolles Beispiel für bürgerschaftliches Engagement“, betont Rupp. Damit leiste die Familie Deuerer einen wertvollen Beitrag für Gondelsheim, die Region und deren Menschen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, insbesondere Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zu fördern, sind diese doch unser aller Zukunft“, nennen Hans-Jürgen und Tina Deuerer als Beweggründe.

Als die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe publik wurde, den geplanten Ausbau als nicht förderfähig einzustufen, sei man auf das Thema aufmerksam geworden. Schnell stand für die beiden fest, helfen zu wollen. Entsprechend suchten sie das Gespräch mit Bürgermeister Rupp und stellten mit 150.000 Euro einen Großteil der Gelder zur Verfügung, die durch die Ablehnung an Fördermitteln verloren gingen.

„Natürlich werden wir weiterhin alles versuchen, trotzdem Zuschüsse für den Kindergartenanbau zu erhalten“, macht Rupp deutlich.

Auf jeden Fall ermöglicht die Spende, den Kindergarten so wie ursprünglich geplant zu erweitern. Unter anderem gehört dazu, die räumlichen Voraussetzungen für die Ganztagesbetreuung zu schaffen. Die ist nötig, ist Gondelsheim doch die Gemeinde in der gesamten Region Mittlerer Oberrhein mit dem größten Bevölkerungswachstum – attraktiv vor allem für junge Familien. „Wir haben auch viel und gezielt in Angebote für Kinder und Jugendliche investiert“, berichtet Rupp. Der Ausbau der Kraichgauschule zur Gemeinschaftsschule, Jugendtreff „Bounty“, Spielplatz „Ortsmitte“ und die zusätzlichen Angebote in den beiden Kindergärten zeugen davon. Auch das ein Grund für die Familie Deuerer, Gondelsheim zu unterstützen.

Aus der einmaligen Spende könnte durchaus eine dauerhafte Zusammenarbeit erwachsen. „Die Familie Deuerer hat ihr Interesse signalisiert, uns auch bei weiteren Vorhaben für Kinder und Jugendliche behilflich zu sein“, freut sich der Bürgermeister.

In einem ersten Schritt geht es nun um die Erweiterung des Kindergartens „Am Saalbach“. Allen Beteiligten war bereits vor drei Jahren klar, dass diese unumgänglich ist. 2015 ging es darum, schnell eine Möglichkeit für zusätzliche Kindergartenplätze zu schaffen. „Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen ist unverändert hoch und daran ändert sich auch in absehbarer Zukunft nichts“, sagt Rupp. Deshalb war Eile angesagt und man richtete den Mehrzweckraum so her, dass dort die vierte Kindergartengruppe ein Zuhause fand. Aber der Evangelischen Kirche als Träger wie der Kommune war klar, dass aus dem Provisorium keine dauerhafte Einrichtung werden sollte. Folglich fasste man den Entschluss, dafür die baulichen Voraussetzungen zu schaffen durch die Einrichtung eines Gruppenraums mit angegliedertem Intensivraum sowie den entsprechenden Sozialräumen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rd. 350.000 Euro.

All das ermöglicht nun die Spende der Familie Deuerer. Deren Anliegen ist es ebenfalls, den eigenen Mitarbeitern der Tiernahrung Deuerer GmbH eine Möglichkeit zu bieten für eine gute Betreuung ihrer Kinder. Deshalb soll das Unternehmen auch ein Kontingent von fünf Betreuungsplätzen „Am Saalbach“ für Kinder seiner Mitarbeiter erhalten.

 

 

                                                        Sommer-Aktion „Gratis-Eis“ für alle war ein Erfolg!
 

200 Kugeln Eis wurden bei 32 Grad aus dem Eis-Bus an Eishungrige von Nicoletta Marinelli und Filippo Serra herausgegeben.

Jung und Alt waren auf den Rathausplatz geströmt, um sich ab 14 Uhr eine Kugel Eis zu sichern. Gespendet war dieses von „Eis und Pizza Da Filippo“, dem Gewerbeverein Gondelsheim und mir. 

       

 

 

„Eine tolle Aktion“, war der Tenor der Anwesenden, eine Aktion, die vielleicht schon im nächsten Jahr bei über 30 Grad ihre Wiederholung findet.

  

Für Kontinuität im Gondelsheimer Ordnungsamt ist gesorgt
Mirjam Müller-Dietzel geht,
Nachfolger Fabian Fritscher übernimmt Leitungsfunktion

 

In Gondelsheim geht eine Ära zu Ende. Nach 18 Jahren im Dienst der Gemeinde gibt Mirjam Müller-Dietzel Ende August ihr Amt als Leiterin des Ordnungsamtes auf. „Der Familie zuliebe“, wie Bürgermeister Markus Rupp berichtet, der seiner langjährigen Mitarbeiterin für das Geleistete dankte. Gleichzeitig begrüßte er mit Fabian Fritscher den Nachfolger: „Für Kontinuität ist somit gesorgt. Das war uns besonders wichtig.“

Das mit der Kontinuität klingt selbstverständlich, ist es aber beileibe nicht mehr. „Die Attraktivität des öffentlichen Dienstes ist überschaubar“, so Rupp. Die Gründe dafür liefert er gleich mit: „Boomt die Wirtschaft, entscheiden sich viele für private Firmen aufgrund des höheren Verdienstes. Hinzu kommt, das in kleineren Kommunen schlichtweg oft die Aufstiegschancen fehlen.“ Das bekam Gondelsheim bei der Ausschreibung eben jener Stelle des Ordnungsamtsleiters zu spüren. Lediglich zwei Bewerbungen gingen ein.

„Quantitativ eine Katastrophe. Zum Glück stimmte jedoch die Qualität“, erinnert sich der Bürgermeister. Letztlich fiel die Wahl auf Fabian Fritscher.

 

 

Für den 31-Jährigen bietet die neue Aufgabe in Gondelsheim die gesuchte Perspektive und bedeutet für ihn den nächsten Karriereschritt. Derzeit leitet er das Bürgerbüro in Weingarten und ist dort zudem für das Standesamt wie die Friedhofsverwaltung zuständig. Letztere beide Bereiche betreut er nun auch an seiner neuen Wirkungsstätte. Fritscher bringt folglich viel Erfahrung mit. Und Gondelsheim ist für ihn wahrlich keine Unbekannte, wohnt er doch bereits seit fünf Jahren im Ort. „Der direkte Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, das reizt mich besonders“, macht Fritscher deutlich.

Die unmittelbare Nähe, der tägliche Austausch mit den Menschen, flache Hierarchien im Rathaus das waren auch für Müller-Dietzel die prägendsten Erfahrungen. Der Familie zuliebe übt sie zukünftig in ihrer Heimatgemeinde Walzbachtal das gleiche Amt aus wie bisher in Gondelsheim. Der Abschied fällt ihr dabei nicht leicht: „Je näher er rückt, desto schwerer fällt er.“

  

Gondelsheim stattet
die Saalbachhalle mit kostenlosem WLAN aus

 

Gondelsheim baut sein öffentliches WLAN-Angebot weiter aus. In der Saalbachhalle steht den Bürgerinnen und Bürgern ab sofort kostenloses Internet zur Verfügung. „Solche Angebote zeichnen eine moderne Gemeinde aus“, sagt Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt: „Die Saalbachhalle ist mit ihren zahlreichen Veranstaltungen eine zentrale Anlaufstelle für die Bürgerschaft.“

Damit ist die Saalbachhalle bereits die zweite öffentliche Einrichtung, in der frei zugängliches WLAN für alle angeboten wird. Bereits im Vorjahr erfolgte die Einrichtung am benachbarten Rathausplatz, auch dieser ein Ort vieler Feierlichkeiten. Dabei erwies sich Gondelsheim als echter technologischer Vorreiter. Gemeinsam mit Smight, dem Innovationscampus der EnBW Energie Baden-Württemberg, startete die Kraichgaugemeinde ein Pilotprojekt in Sachen autarkem WLAN-Hotspot.

 

 

Seither verfügt der Rathausplatz über ein öffentlich zugängliches Internet. Das Besondere daran ist aber die Stromversorgung dieses Dienstes, denn die erfolgt über eine Photovoltaikanlage und damit völlig unabhängig vom eigentlichen Stromnetz.

Eine Kombination zweier Technologien, die in Gondelsheim nun das erste Mal überhaupt getestet wird. Die knapp ein Quadratmeter große Photovoltaikanlage ist auf dem Dach der Bauhof-Garagen montiert und liefert zusammen mit der Antenne sowie der Batterie den nötigen Strom zum Betreiben des Hotspots.

Bei diesem Projekt wie nun bei der Installation des öffentlichen WLAN in der Saalbachhalle betreibt Smight die Anlage, gewährleistet alle Sicherheitsstandards inklusive des Datenschutzes und trägt auch die Störerhaftung. Bei der Versorgung mit kostenlosem Internet auf den beiden öffentlichen Plätzen soll es jedoch nicht bleiben. „Ziel ist es, in einem nächsten Schritt auch den Marktplatz mit frei zugänglichem WLAN auszustatten und damit eine flächendeckende Abdeckung der meistgenutzten öffentlichen Plätze in Gondelsheim zu ermöglichen“, betont Bürgermeister Rupp.

 

 

So heiß wie nie zuvor
16. Sommer-Seniorennachmittag

 

Das Wetter war – wenn man so will – zu gut für einen Sommer-Seniorennachmittag. Zwar gab es blauen Himmel und Sonne pur – aber Temperaturen weit über 30 Grad hielt viele Besucher ab. Verständlicherweise. So kam diesmal nur rd. die Hälfte der sonst üblichen Zahl.

Die 50, die dem Glutofen trotzen, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Bürgermeister Markus Rupp unterrichtete traditionsgemäß in seiner Begrüßung kurz über die Gemeindepolitik und wichtige kommunalpolitische Projekte des Jahres 2018.   

 

 

Wie gewünscht gab es kein Programm, sondern es bestand wieder ausführlich Zeit zum persönlichen Gespräch. Und das genoss man bei von der Gemeinde vorbereiteten Wurstsalat und kühlen Getränken. 

 

 

Neues vom Jugendtreff „Bounty“
Sommererlebnisse II & III

 

Weiter gingen unsere Sommerferien-Sonderaktionen:

In der Sonnenhitze gönnten wir unseren Teilnehmern das italienische Speiseeis. Nicht ohne vorher gemeinsam einige Kalorien abgestrampelt zu haben. Mit dem Fahrrad rollten wir nach Bretten. Im Anschluss an den kühlen Genuss standen noch erfrischende Besuche auf dem Wasserspielplatz und am Weckerlesbrünnele an.

        

 

Die Begegnung mit dem nassen Element stand auch bei unserem Ausflug ins Monbachtal (bei Bad Liebenzell) im Mittelpunkt: Entlang des plätschernden Wildbaches drangen wir in den schattigkühlen Grund vor. Wir balancierten über Baumstämme, kletterten über Wurzeln, sprangen von Stein zu Stein oder durchwateten das kühle Nass gleich ganz, bis zu den Knien (oder darüber hinaus) darin steckend.

Unseren Durst stillten wir an frisch aus dem Fels austretenden Quellen, unseren Hunger mit über würzig-duftigem Schwarzwaldholz brutzelnden Würsten. Ein wunderbares Naturerlebnis!

 

Terminvorschau:

  • Der reguläre Jugendtreffbetrieb ruht bis zur Woche ab dem 27. August.
  • Nach dieser Pause gelten für Mittwoch und Donnerstag wieder die alten Zeiten, das heißt: am Mittwoch ist wieder von 16.00 bis 18.00 Uhr Teentreff und am Donnerstag von 14.30 bis 16.00 Uhr Kindertreff (Mädels und Jungs).
  • 16. September: Grillen mit Dämmerungswanderung (Teen-/Abendtreff).

  

 

„Bloß kein Trend verpennt“
Christoph Sonntag tritt am 9. November 2018 in Gondelsheim auf
Heimat- und Kulturverein präsentiert den Kabarettisten in der Saalbachhalle

 

Der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim macht sich selbst und der ganzen Region ein hochkarätiges Geburtstagsgeschenk. Zum 30-jährigen Jubiläum des Vereins tritt Christoph Sonntag mit seinem Programm „Bloß kein Trend verpennt“ am Freitag, 9. November, um 20 Uhr (19 Uhr Einlass) in der Saalbachhalle auf.

Der Kabarettist gehört seit fast drei Jahrzehnten zum Besten, was dieses Genre in Deutschland zu bieten hat. Regelmäßig sind seine pointierten, häufig tiefsinnigen und stets unterhaltsamen Betrachtungen des Alltags im SWR-Fernsehen zu sehen und auf SWR3 zu hören. Und was ihn ebenfalls auszeichnet: Der bekennende Schwabe hat in Baden mindestens so viele Fans wie in seiner „Heimat“. Sein Gastspiel in Gondelsheim ist deshalb ein echtes „must havle“ – wie der in Waiblingen geborene und in Cannstatt lebende 56-Jährige zu sagen pflegt. Die Karten kosten 32,50 Euro im Vorverkauf und sind ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses Gondelsheim erhältlich (Abendkasse: 34,50 Euro).

 

 

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass dieses Gastspiel ebenso erfolgreich wird wie der erste Auftritt in Gondelsheim vor sieben Jahren. „Brechend voll und eine Wahnsinnsstimmung“, lautete das Urteil damals. Nicht anders wird die zweite Auflage.

Denn in seinem neuen Programm „Bloß kein Trend verpennt“ knöpft sich Christoph Sonntag aktuelle Trends und Moden auf und nimmt dabei wahrlich kein Blatt vor die „Gosch“ – pardon – vor den Mund.

Politische Korrektheit ist nicht seine Sache. Vielmehr legt er den Finger tief in die Wunden.

Ein trotzig-rotzig-frecher Einspruch gegen die ewig coolen Trendsetzer aus Wirtschaft, Politik, Netzwelt und Unterhaltungsbusiness, die uns mit ständig neuen Moden den Alltag erschweren. „Wir rennen den Trends nach und verpassen das Wichtigste“, meint Sonntag – und zieht darum die neuesten Ticks dieser Welt kräftig durch den Witzkakao.

Lachen macht bekanntlich durstig und hungrig. Auch das kein Problem, sagt der Vereinsvorsitzende Markus Rupp: Der Heimat –und Kulturverein Gondelsheim kümmert sich an diesem Abend ebenfalls um die Verpflegung der Besucher

  

 

Jugendhilfereinrichtung Schloss Stutensee bundesweit Vorzeigemodell
Sozialminister Manne Lucha von der Arbeit beeindruckt

 

Kreis Karlsruhe. Seine Sommertour nutzt Sozialminister Manne Lucha, um verschiedene Einrichtungen zu besuchen. Die Jugendhilfeeinrichtung Schloss Stutensee, die von ambulanten über stationäre bis hin zu geschlossenen Angeboten die ganze Bandbreite der Jugendhilfe abdeckt, stand vergangenen Montag auf dem Programm. Im Fokus standen dabei das Heinrich-Wetzlar-Haus (HWH) für jugendliche Straftäter und die Individuell geschlossenen Gruppen (IGG), von denen es bundesweit nur wenige gibt.

„Der Landkreis Karlsruhe ist Träger der Jugendeinrichtung und nimmt gleichzeitig die Jugendhilfemaßnahmen in Anspruch“, erläuterte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Rolle des Kreises. Er war sich mit Geschäftsführer Jens Brandt einig, dass diese Doppelrolle für beide Seiten von Nutzen ist, wie die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zeigt. Beispielhaft nannten beide gemeinsam realisierte Baumaßnahmen wie die Schloss Schule 2012 und die Turnhalle 2014 oder auch die Einrichtung neuer Angebote wie die IGG. „Diese langjährige Kooperation hat es uns auch ermöglicht, die große Zahl unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UMA) schnell unterzubringen und zu betreuen“, berichtete Geschäftsführer Jens Brandt.

Der Rundgang über das Geländer führte den Minister und Landtagsabgeordnete Andrea Schwarz in die IGG. Dort sind Jungen zwischen 10 und 15 Jahren nach richterlichem Beschluss vorübergehend geschlossen untergebracht. Das Angebot genießt bundesweit einen ausgezeichneten Ruf und die 14 Plätze sind mit Jungen aus ganz Deutschland besetzt. Die Kinder, die in den IGG aufgenommen sind, werden immer jünger. Dies entspreche dem allgemeinen Trend in der Jugendhilfe, den auch die Jugendamtsleiterin des Landratsamtes Karlsruhe, Margit Freund beobachtet. „Wir bekommen immer mehr Anfragen von Kindergärten, die Kinder wegen Verhaltensauffälligkeiten nicht betreuen können. Gleichzeitig machen wir uns Gedanken darüber, wie wir junge Erwachsene, die aus der Jugendhilfe ausscheiden, sogenannte Care Leaver, weiter unterstützen können, wenn sie ihr Leben noch nicht eigenständig führen können“, sagte Margit Freund.

Eine weitere Station war das Heinrich-Wetzlar-Haus, das jugendlichen Straftätern zwischen 14 und 18 Jahren aus ganz Deutschland eine Alternative zur Untersuchungshaft bietet. „Die Nachfrage nach den 14 Plätzen ist unglaublich groß“, erläuterte die Bereichsleiterin Sabine Haid. „Wir verfolgen den Bildungsgedanken des Gründers Heinrich Wetzlar, indem die Jugendlichen hier ihren Hauptschulabschluss machen können.

Die im Durchschnitt 16 Jahre alten Jugendlichen sehen die Unterbringung als Chance, ihr Leben dank der schulischen und beruflichen Förderung sowie der engen Betreuung neu auszurichten, was in einer Jugendhaftanstalt nur sehr schwer möglich wäre“, so Sabine Haid.

Der Neubau des Angebots der U-Haft-Vermeidung wird die Einrichtung und seinen Träger in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen. „Das Gebäude entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen und wir werden daher das Gespräch mit dem zuständigen Justizministerium suchen, um gemeinsam eine Lösung zu finden“, informierten Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Geschäftsführer Jens Brandt über anstehende Aufgaben. Dazu zählt ebenso die Reduzierung des Angebots für UMA aufgrund der rückläufigen Zahlen als auch die Vorbereitung der 100-Jahrfeier der Einrichtung im nächsten Jahr. Den Termin hat sich Minister Lucha bereits notiert.

Minister Manne Lucha beglückwünschte den Landkreis und die Jugendeinrichtung Schloss Stutensee zu ihrer engen Kooperation zum Wohle der Kinder und Jugendlichen und bedankte sich für das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sowohl junge Flüchtlinge als auch junge Menschen mit besonderem Hilfebedarf professionell betreuen und begleiten.

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister