< Der Bürgermeister informiert KW 20
24.05.2018 16:31 Alter: 88 days

Der Bürgermeister informiert KW 21


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als am Dienstag Nachmittag schwere Unwetter über den Kraichgau hereinbrachen und viele Städte und Gemeinden unter Wasser setzten, kamen wir in Gondelsheim glimpflich, aber nicht gänzlich unbehelligt davon.

Bruchweg nach Starkregen kurzzeitig verschlammt


Denn Wasser samt Schlamm strömten kurz nach 17.00 Uhr von den Ackerflächen vor allem in den Bruchweg - deutlich weniger in die Jöhlinger Strasse.

Zum Glück hielt das Volumen des Bruch- und Riedgrabens den Wassermassen stand. Wohlweislich hatte ich sie morgens nach Ankündigung einer angespannten Wetterlage in den Medien nochmals säubern lassen.

 


Knapp 40 Liter/m² Regen kamen in der nordwestlichen Gemarkung in kurzer Zeit vom Himmel.

Deutlich weniger Niederschlag war es im Dorf selbst.

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank an unsere Feuerwehr und den Bauhof für den raschen und effizienten Einsatz. Der Einsatz stand unter der Leitung des stellv. Kommandanten Günter Widmann und mir.  


Freunde aus Droué verbrachten Wochenende bei Freunden

in Gondelsheim


Eine große Delegation, über 40 Personen stark, aus Droué weilte am Wochenende in Gondelsheim. Der „Arbeitskreis Partnerschaft“ um Karina List, Carole Czeiller, Familie Kurscheidt und Wolfgang Heck hatte ein anspruchsvolles Programm ausgearbeitet, zudem ein Besuch im Naturkundemuseum Karlsruhe ebenso gehörte wie Schloss Hohenbaden und das Unimog-Museum in Gaggenau.




Bei der Begrüßung am Samstagmorgen machte Bürgermeister Rupp deutlich, wie sehr sich die Welt in den letzten beiden Jahren verändert habe. Und dass dies eine deutsch-französische, ja europäische Zusammenarbeit wieder mehr denn je bedinge. In diesem Sinne habe die Städtepartnerschaft mit Droué auch eine brandaktuelle Bestimmung.
Er nutzte die Gelegenheit, sich auch bei den vielen Gondelsheimer Gastgebern zu bedanken.
Marie-Claude Coigneau, langjährige Vorsitzende des französischen Komitees lud bereits zum großen 40. Jubiläum vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 in Droué ein.



Am Pfingstmontag hieß es dann schon wieder Abschied zu nehmen von Freunden.        



Bürgermeister Rupp besuchte Bäckerei Zickwolf bei Neueröffnung in Bruchsaler Straße




Hier mit der "Chefin" Heike Zickwolf.


Neues aus dem „Bounty“

Sonne, Eis und Regen


Unter der Maiensonne ging es los: auf zwei Rädern gen Heidelsheim. Mit unseren Kids hatten wir als erste Sonderaktion in den Pfingstferien einen Fahrradausflug in die nicht allzu ferne ehemalige Reichsstadt geplant. Bei bestem Wetter traten wir frohgemut in die Pedale. Der jüngste Teilnehmer zählte gerade einmal sieben Lenze, der älteste kam auf das Fünffache dessen. Durch eine blühende Wiesenlandschaft und noch grünes Korn radelten wir entlang der Bahnlinie unserem Ziel entgegen. Die einzige, kaum nennenswerte Steigung war die Überwindung des Buckenrains. Danach rollten wir fast nur noch bergab oder »trebbelten« in der Ebene. Am Marktplatzbrunnen von Heidelsheim banden wir unsere Räder an und jedes Kind bekam drei Kugeln Eis spendiert. Zufrieden daran schlotzend, genossen die Kids die warme Sonne (und das kühle Brunnenwasser).



Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp auf dem Spielplatz und einen weiteren kurz vor Helmsheim, wo wir am Wegesrand frische Holunderblüten pflückten. Dabei bemerkten wir auch die sich rasch nähernde Wolkenfront. In der Ferne grummelte es bereits und noch bevor wir den sicher schirmenden Jugendtreff erreichten, fielen die ersten Tropfen. Noch halb trocken flüchteten wir uns ins Innere unserer guten Stube, wuschen die gesammelten Holunderblüten, wogen Zucker ab, schnitten Zitronen, schöpften Wasser, maßen Essig und setzten die Limonade an. Diese ruht nun für zehn Tage im kühlen Kellerdunkel und darf nach den Pfingstferien verkostet werden.

Wir danken dem Förderverein der Kraichgauschule, namentlich Frau Marina Hofmann, die uns am vergangenen Freitag eine spontane Spende von Würsten mit Weckle vorbeibrachte. In unserem Multikocher heiß gemacht, wurden diese noch am selben Abend restlos verspeist. Herzlichen Dank!

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)


Aus der Gemeinderatssitzung

vom 15. Mai 2018


Probeweise Anordnung einer Einbahnstraßenregelung in der Fasanenstraße
Stellungnahme der Gemeinde zum Ablauf der Erprobungsphase

Bürgermeister Markus Rupp machte eingangs des Tagesordnungspunktes deutlich, dass man von der Verkehrsbehörde des Landratsamts Karlsruhe am 9. Mai schriftlich aufgefordert wurde, eine Stellungnahme zur bis um 30. Juni 2018 probeweise laufenden Anordnung einer Einbahnstraßenlösung in der Fasanenstraße abzugeben.

Er wies nochmals auf die Gründe der Einführung hin. Gerade die beiden Anwohner am Ende der Fasanenstraße mit Einmündung in die Jöhlinger Straße klagten in der Vergangenheit über Sachbeschädigungen von LKW-Irrläufern an ihren Anwesen. Rupp machte allerdings auch deutlich, dass die Fasanenstraße zu viel Verkehr aufzunehmen hätte oder dass es dort zu laut sei, sei im Vorfeld nie das entscheidende Kriterium gewesen.

Dem Gemeinderat legte die Verwaltung die eingegangenen Stellungnahmen von Gondelsheimern in anonymisierter Form vor, ebenso eine Stellungnahme des Busunternehmens Wöhrle.   

Die Bedenken bezüglich der Fortführung der probeweisen Einbahnstraßenregelung fasste der Bürgermeister wie folgt zusammen:

•    Der nördliche Ziel- und Quellverkehr in den Südwesten unserer Gemeinde wird nun über die Bruchsaler und Jöhlinger Straße geführt. Beide Straßen sind verkehrlich stark belastet. In der Bruchsaler Straße bilden sich in den Nachmittags- und Abendstunden bei Schließung der Bahnschranken noch längere Rückstaus. Zu Lasten der Autofahrer. Vor allem aber zu Lasten der Anwohner der Bruchsaler Straße – dort gebe es noch mehr Lärm und mehr Abgase. Und zu Lasten der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer
•    Der „Schwimmbad-Bus“ muss die Kinder der Kraichgauschule nun auf der gegenüberliegenden Straßenseite aufnehmen – diese sei sehr schmal und führe zu einer Gefährdung der Kinder

•    Der komplette landwirtschaftliche Verkehr in den südwestlichen Teil der Gemarkung muss nun ebenfalls über die Bruchsaler Straße mit den großen Maschinen etc.
•    Einschränkungen für den in der Fasanenstraße befindlichen Gewerbebetrieb

Bürgermeister Rupp machte deutlich, dass es für jeden einzelnen Gemeinderat abzuwägen gelte, welche Argumente für ihn/sie stärker wirken. Auch die Verwaltung habe sich ausführlich mit dem „Pro und Contra“ beschäftigt und dabei auch unzählige weitere mündliche Hinweise einfließen lassen: Man sei verwaltungsseits zu dem Ergebnis gekommen, eine optimale Lösung gebe es leider nicht. Man plädiere bei der zuständigen Verkehrsbehörde dafür, die probeweise Einführung der Einbahnstraßenregelung aufzuheben. Dies sei auch seine persönliche Überzeugung.

Allerdings wolle man es damit in der Verwaltung aber nicht bewenden lassen und schlage weiter vor:

•    In Jöhlinger Straße bei Einmündung Fasanenstraße ist nun gezackte Linie als Sperrfläche vorhanden. Dies dient dem Schutz der betroffenen Anwesen   
•    Antrag auf Einführung von Tempo 30 in der Fasanenstraße  
•    Antrag auf Verbot für Fahrzeuge z.B. über 3,5 to (Anwohner frei)  
•    Antrag auf Sperrung der K 3501 für Lkw von Unter-/Obergrombach in Richtung Gondelsheim – in andere Richtung gilt Sperrung seit 1972.

Der Gemeinderat schloss sich dieser Position einstimmig bei zwei Enthaltungen an. Die „Brettener Nachrichten“ vom 18. Mai 2018 geben die Positionen der Fraktion wie folgt wieder: „In der „sehr emotional behafteten Situation“ das Richtige zu tun, empfand auch FWV-Sprecher Thomas Stein nicht als einfach. Er rückte deutlich von seiner anfänglichen Euphorie über die Einbahnstraßenregelung ab („Ich wurde dort eines Besseren belehrt“). Die Regelung dürfe nicht auf Kosten der Kinder gehen. Ihm schloss sich CDU-Sprecher Manfred Schleicher an: „So leid es mir tut, wir müssen den Versuch beenden.“ Die SPD-Fraktion scheiterte mit ihrem Vorschlag einer „amputierten Einbahnstraße“ wie Markus Rupp sie nannte. Klaus Krätschmer (SPD) plädierte für eine „differenzierte Einbahnstraßenlösung“ mit Ausnahmeregelungen für die Schülerbusse und die Landwirtschaft.


WM-Party vom 14. - 15. Juli 2018 auf dem Rathausplatz Gondelsheim

„Gondelsheim spielt Fußball“ – Turnier im Riesen-Menschen-Kicker


Die Fußball-WM naht, die „Mannschaft“ ist im Trainingslager, das Fußballfieber erwacht. Und auch in Gondelsheim wird König Fußball für ein paar Wochen regieren.  

Mit dem sportlichen Großereignis hat sich deshalb auch die Gemeinde beschäftigt.

Am Finalwochenende – 14. und 15. Juli 2018 – findet auf vielfachen Wunsch und in Aufnahme einer kleinen Tradition wieder eine WM-Party statt.

Bereits am 10. und 11. Juli werden die Halbfinals im Bauhof übertragen.  

Gemäß der sportlichen Weisheit „Never change a winning team“ wird dabei an der erfolgreichen Konzeption der Vorgängerveranstaltungen festgehalten.

Das heißt für die Bewirtung (u.a. mit russischen Spezialitäten) konnte wieder der FV Gondelsheim gewonnen werden, wie bisher wird Maik Braun für gute Stimmung sorgen und im Bauhofgebäude werden das Spiel um den 3. Platz und das Finale auf einer Großbildleinwand übertragen.

Aber es wird auch weitere Highlights geben.  

Riesen-Menschen-Kicker

Das Kicken in einer Art überdimensioniertem Tischfußballkasten war schon 2010 und 2014 eine verletzungsfreie Gaudi – für Spielerinnen und Spieler wie für die Zuschauer. Das soll auch in 2018 so sein.

An Seilen „gefesselt“ können sich die Spieler nach links und rechts bewegen, das Spiel nach vorne geht aber nur über die Mannschaftskameraden. Ein ideales Spiel, um den Teamgeist zu fördern.

Fünf Spieler bilden dabei eine Mannschaft. Gespielt wird mit einem Softball.

Den Menschenkicker leihen wir uns von der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten.

Ausschreibung Gondelsheimer
„3. Human-Kicker-Turnier“


Veranstalter:        Gemeinde Gondelsheim

Austragungsort:    Rathausplatz Gondelsheim

Termin: Sa./So. 14./15. Juli 2018
Uhrzeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben

Spielzeit: 8 min.

Kleidung: Sportkleidung    

Schuhe: Turnschuhe. Das Tragen von Schuhen mit Stollen ist untersagt.

Mannschaften: Gespielt wird in Gruppen. Eine Mannschaft besteht aus 1 Torwart und 4 Feldspielern  (3 Ersatzspieler erlaubt)
Turniere:     Altersklasse 8 – 12 Jahre
    Altersklasse 12 – 16 Jahre
    Erwachsene Mixed
    Erwachsene Frauen
    Erwachsene Männer
    
Versicherung: Für die Veranstaltung wird eine Veranstalterhaftpflicht-Versicherung abgeschlossen. Die aktive Teilnahme am Turnier erfolgt auf eigenes Risiko.

Eine Teilnahmegebühr entsteht nicht.

Der Anmeldeschluss wird auf den 2. Juli 2018 festgesetzt.

Die Anmeldung sollte über Frau Canelas (07252-944451) oder per Mail (tanja.canelas@gondelsheim.de) erfolgen.

Angesprochen sind vor allem unsere Vereine, Firmen und Unternehmen, aber auch alle Freizeitmannschaften!


Aus der Kreistagssitzung vom 17. Mai 2018


Angebotserweiterung der Schienenverkehre - Ab Juni 2019 mehr Fahrten auf der S9 und S31/32



Zum Fahrplanwechsel im Juni 2019 wird mit der Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH ein neues Verkehrsunternehmen auf der Strecke Bruchsal – Bretten – Mühlacker fahren. Das künftige Fahrplankonzept sieht zwischen Bretten und Bruchsal in der Hauptverkehrszeit zwischen 5 und 9 Uhr sowie zwischen 12 und 19 Uhr zukünftig einen Halbstundentakt mit Halt an jeder Haltestelle vor.
Die Fahrten 6:58 Uhr und 7:27 Uhr ab Bretten Bahnhof werden verstärkt durch den „fliegenden Heidelberger“ um 7:14 Uhr, der an den Haltepunkten Bruchsal Bahnhof, Bad Schönborn Kronau, Wiesloch-Walldorf und Heidelberg Hauptbahnhof in Richtung Heidelberg zwischen 7 Uhr und 19 Uhr sowie in Richtung Bretten zwischen 6 Uhr und 22 Uhr jeweils im Zweistundentakt hält. Da das Land Baden-Württemberg, welches die Schienenverkehre bestellt, eine Bedienung nur für die Zeit zwischen 5 und 24 Uhr vorsieht, beschloss der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung vom 17. Mai zusätzliche Fahrten zu bestellen, um gegenüber der heutigen Situation für die Fahrgäste keine Verschlechterung herbeizuführen. Im Einzelnen sind dies täglich eine und am Wochenende zwei Fahrten nach 24 Uhr.

Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen war Thema im Landkreis
Landkreis stellt freie Kapazitäten in Unterkünften dem Mietwohnungsmarkt zur Verfügung
Kreistag fordert Bund und Land zu finanziellem Ausgleich auf


Kreis Karlsruhe. Parallel zu den rückläufigen Asylbewerberzahlen reduziert der Landkreis Karlsruhe seine Gemeinschaftsunterkünfte. Der Kreistag nahm in seiner jüngsten Sitzung vom 17. Mai zur Kenntnis, dass im vergangenen Jahr 935 Plätze an 16 Standorten abgebaut und 50 von 51 angemieteten Einzelwohnungen wieder frei gegeben wurden. Derzeit verfügt der Landkreis über 3.847 Unterbringungsplätze in 36 Unterkünften, von denen bis Ende nächsten Jahres weitere 1.510 Plätze zum Abbau anstehen. Ursprüngliche Planungen für 20 weitere Unterkünfte mit 1.500 Plätzen wurden erst gar nicht in Angriff genommen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel kündigte im Hinblick auf die hohe Nachfrage für Mietwohnungen an, landkreiseigene Kapazitäten nicht völlig aufzulösen sondern - wo möglich - für den Mietmarkt zu öffnen. Er wies darauf hin, dass der Landkreis bereits eine spürbare Entlastung des Wohnungsmarkts erreicht habe, indem frei werdende Kapazitäten auf Wunsch den Städten und Gemeinden für Zwecke der Anschlussunterbringung zur Verfügung gestellt wurden. 925 Flüchtlinge sind auf diese Art bereits in sogenannten „Kombimodellen“ untergebracht.

„War bislang die Schaffung von Unterbringungsmöglichkeiten vordringlichste Aufgabe, so steht nun die Integration der Menschen im Fokus“, führte der Landrat weiter aus. Kernstück der Integrationsförderung durch das Land sind ausgebildete Integrationsmanager, die die Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung individuell unterstützen. 28 Gemeinden des Landkreises Karlsruhe nehmen das Angebot des Landkreises auf Integrationsmanagement wahr. 33 Stellen, von denen 30 vom Land gefördert werden, setzt das Landratsamt zur Betreuung von 3.780 Personen ein. Die Zahl wird gegen Ende des Jahres auf über 4.800 steigen, aber im Zuge erfolgreich abgeschlossener Integrationsbegleitungen wieder abnehmen. Weil absehbar ist, dass die auf zwei Jahre beschränkte Förderung nicht ausreichen wird, forderte der Kreistag das Land auf, den Pakt für Integration über das Jahr 2018 hinaus zu verlängern. Weiter forderte der Kreistag, die Kosten für ehemalige unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) zu übernehmen, die nach Ende der Jugendhilfe „aus dem System fallen“ und für den Landkreis Kosten in sechsstelliger Höhe verursachen können. Aktuell befinden sich 264 UMA in der Jugendhilfe des Landkreises, wovon 192 volljährig sind. Anstatt ehemalige UMA in die Obdachlosenzuständigkeit der Gemeinden zu geben, hat der Landkreis 24 Personen in seine Liegenschaften aufgenommen.

An den Bund richten sich zwei weitere Forderungen des Kreistags: Einmal, die flüchtlingsbedingten Mehrkosten im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II), die im aktuellen Jahr auf 8,8 Mio EUR prognostiziert werden, auch über das Jahr 2018 auszugleichen, was bislang noch nicht in Aussicht gestellt wurde. Zum zweiten die Kosten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz vollumfänglich zu übernehmen, wo im laufenden Jahr Kosten in Höhe von 5,8 Mio EUR erwartet werden, die bislang überhaupt nicht ausgeglichen werden.

BR-Kennzeichen wird im Landkreis Karlsruhe nicht wieder eingführt
Kreistag bestätigt mit deutlichem Votum seine frühere Entscheidung


Kreis Karlsruhe. An einer Wiedereinführung des Altkennzeichens „BR“ im Landkreis Karlsruhe hat der Kreistag kein Interesse bekundet. Das Gremium bestätigte in seiner jüngsten Sitzung vom 17. Mai mit 61 Stimmen bei 16 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen seinen Beschluss vom 24. Januar 2013. Zuvor hatten Mitglieder des Kreistags fraktionsübergreifend beantragt, dass sich der Kreistag erneut mit der Thematik einer Wiedereinführung des BR-Kennzeichens befasst, nachdem von Befürwortern 4.870 Unterschriften gesammelt wurden und zwischenzeitlich in mehreren Landkreisen Altkennzeichen wieder eingeführt haben.

Der Kreistag erkannte weiterhin keinen Vorteil bei der Wiedereinführung des BR-Kennzeichens. Sofern Kfz-Kennzeichen überhaupt eine identitässtiftende Wirkung zukommt – damit argumentierten die Befürworter – gelte dies nicht nur für Altkennzeichen, sondern gerade auch für die traditionellen Kennzeichen der mit der Gebietsreform gestalteten Kreise. Gerade dann wäre es aber falsch, diese Identität aufzugeben und eine Partikularisierung des Kreises durch weitere Kennzeichen zuzulassen.


Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister