< Der Bürgermeister informiert KW 18
09.05.2018 05:46 Alter: 13 days

Der Bürgermeister informiert KW 19


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Vater- und Muttertag liegen in diesem Jahr außergewöhnlich eng beieinander. Los geht es am Donnerstag mit dem traditionellen Fest unserer Handballer auf dem Grillplatz.

 

Gondelsheimer Gewerbegebietsfest
Abheben und Abfeiern im Altenwingert
Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!

 

Quelle: Hügelhelden.de

 

Festle in Gewerbegebieten sind normalerweise eine eher spröde Angelegenheit. Jeder Händler überlegt sich irgendeine Kleinigkeit, es wird etwas Kuchen verkauft, es gibt ein Produkt-Pröbchen und mit ein bisschen Glück steht hier und da auch eine Hüpfburg. Gänzlich anders lief das am Wochenende im Gondelsheimer Gewerbegebiet „Altenwingert“. Der Gewerbeverein lies es hier derart krachen, dass man mitunter den Eindruck gewinnen könnte, sich auf dem Cannstatter Wasen zu befinden. An allen Ecken und Enden warteten kleine und große Attraktionen auf die vielen Gäste. Diese waren natürlich auch angesichts des wundervollen Wetters, scharenweise nach Gondelsheim gekommen. Vor Ort hatten sie dann die Wahl mit der Bimmelbahn das weitläufige Gewerbegebiet zu erkunden, auf verschiedenen Action-Spielzeugen alles zu geben, oder sogar mit einem waschechten Helikopter einen Rundflug über das Kraichgauer Hügelland anzutreten – selbstverständlich mit bestem Ausblick auf Gondelsheim. Dazu gab es Spezialitäten aller Arten von krossen Dreh-Steaks bis hin zu selbstgebackenen Kuchen.

   

    

 

Für jeden war etwas geboten: Nach dem Mittagessen konnte man entweder gemütlich über die Festmeile flanieren, oder sich bei einer kleinen Probe-Massage auf ganzer Linie entspannen. Was für ein Tag! Schon beim Fassanstich durch Bürgermeister Markus Rupp um 11 Uhr vormittags, schien die Sonne von einem absolut wolkenlosen Himmel und versprach ein wunderbares Fest bis in die späten Abendstunden. Begleitet von den Klängen des Musikvereins Gondelsheim, lies das Gemeindeoberhaupt den Hammer gegen den Zapfhahn donnern und eröffnete das bunte Treiben im Altenwingert im Beisein der Landtagsabgeordneten Andrea  Schwarz und Joachim Kößler. Als am Nachmittag die Temperaturen schon deutlich jenseits der 26° angekommen waren bimmelte der rettende Wagen der Eisdiele da Filippo und versorgte die Kids mit kühlem selbstgemachten Eis. Die Papas interessierten sich derweil eher für das selbstgebraute Brusl-Bräu von Luis Segura der mit seinem eigenen Craftbeer zur standesgemäßen Versorgung der Festgäste beitrug.

    

 

Jede einzelne Firma im Altenwingert hat durch eigene tolle Aktionen zum Gelingen des Festes beigetragen – ob es nun Rollenrutschen mit Bobby-Cars war, Blasrohrschießen oder der größte Sandkasten der Region – an allen Ecken und Enden des bunten Gewerbegebietes war an diesem Tag ordentlich etwas geboten. Den Gästen hat es in jedem Fall sichtlich Freude bereitet, so dass Chef-Organisatorin Petra Schalm im Grunde gleich in der kommenden Woche mit der Planungen für die vermutlich noch erfolgreichere Neuauflage in zwei Jahren beginnen kann.

 

 

Mit Karacho durch die Brezel
Starter des Gondelsheimer Rallye-Clubs sichern sich Pokale beim Jugendkartslalom

 

Quelle: BNN „Brettener Nachrichten“ vom 8. Mai 2018

 

Bruchsal/Gondelsheim (cah). Auch Formel-1-Piloten haben mal klein angefangen: Die ersten Runden haben die allermeisten Champions als Jugendliche im Kart gedreht. Somit bestand am Sonntag eine Chance, künftige Motorsport-Stars beim siebten Jugendkartslalom zu entdecken, den der Gondelsheimer Rallye-Club im Triwo-Park veranstaltet hat.

 

 

Rund 100 Starter gaben Gummi in den Altersklassen K 1, in der Sechsjährige fahren dürfen, bis hoch zur K 5 – alle unter 18 Jahren. „Von Mitte März bis Ende Juli sind wir fast jede Woche unterwegs“, sagte Elvira Ortlieb vom Rallye-Club. Es geht in der Saison um die Punkte des ADAC Nordbaden – 27 für den Bestplatzierten, danach werden pro Sekunde Abstand zur Bestzeit je ein Punkt abgezogen. Für jedes gefallene Hütchen gehen weitere zwei Punkte ab, allerdings höchstens zehn Zähler. Das Teilnehmerfeld aus der Region hätte stärker sein können, man merkt die Konfirmationszeit, hieß es an der Strecke. „Es sind aber auch Starter aus der Pfalz dabei. Die können zwar keine Punkte holen, aber Pokale klauen“, sagte Ortlieb lachend.

Laut Reglement müssen 30 Prozent der Fahrer mit Pokalen belohnt werden, was für den Verein je Klasse sechs Trophäen bedeuten würde. „Wir haben noch einen draufgelegt; die ersten sieben bekommen einen Pokal“, war vom Verein zu hören. Als Veranstalter hatten der lokale Kartnachwuchs zumindest einen kleinen Heimvorteil: Nach dem Aufbau durften sie mit den vereinseigenen Karts auf die Strecke und durch die „Brezel“, die „Schleife“ und das „deutsche Eck“ sausen. Am Tag darauf wurden dann geeichte Rennfahrzeuge vom ADAC gestellt, damit für alle die gleichen Bedingungen galten. Den Heimvorteil nutzten die Gondelsheimer:

In der Klasse K 2 kam Thomas Karl auf Platz zwei, in der K 3 durfte Maxim Ortlieb sogar nach ganz oben aufs Podest, weitere vier Rennfahrer des Vereins holten Pokale. Trophäen und Urkunden wurden aber gleich nach dem Foto schnell in Sicherheit gebracht, denn wie in der Formel 1 gab es nach der Siegerehrung eine Getränke-Dusche. Allerdings nicht mit Champagner, sondern mit Sprudel.

 

 

Bürgermeister trafen sich bei Kreisversammlung –
Neue Forstorganisation war Schwerpunktthema  

 

Zur Kreisversammlung des Gemeindetags Baden-Württemberg trafen sich die Bürgermeister aus dem Landkreis Karlsruhe am vergangenen Mittwoch im Feuerwehrgerätehaus Sulzfeld. Als Schwerpunktthema hatte Kreisvorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki (Oberderdingen) das Thema der Forstneuorganisation auf die Tagesordnung gesetzt und als Fachreferenten Heidi Schmid vom Gemeindetag und Rechtsanwalt Kai-Markus Schenek eingeladen, um die Bürgermeister aus erster Hand über anstehende Veränderungen im Staatswald und die künftigen Aufgaben der kommunalen Waldbesitzer in Baden-Württemberg zu informieren. Ausgangspunkt war eine Beanstandung des Bundeskartellamts, welches die bisherige Holzvermarktung „aus einer Hand“ durch die Forstämter als unzulässig erachtete.

Ungeachtet einer am 12. Juni erwarteten Entscheidung des Bundesgerichtshofs steht fest, so Referentin Heidi Schmid, dass die Tätigkeiten der früheren forstwirtschaftlichen Verwaltung in einen hoheitlichen und wirtschaftlichen Teil getrennt werden und sich daraus Veränderungen in der Organisation ergeben werden. Der Staatswald soll ab Sommer nächsten Jahres in eine Anstalt des öffentlichen Rechts überführt werden; hoheitliche Aufgaben sollen im Landratsamt verbleiben, wobei es auch möglich sein wird, ein körperschaftliches Forstamt zu bilden, an dem sich das Landratsamt beteiligen kann. Für die Erfüllung der Aufgaben im Kommunalwald bestehen mehrere Möglichkeiten von der Wahrnehmung in Eigenregie der Gemeinde bis hin zu Gemeinschaftslösungen mit Kooperationspartnern z.B. in Form eines Zweckverbandes, aber auch in Form eines kompletten Einkaufs von Dienstleistungen durch Dritte. Kai-Markus Schenek appellierte im Hinblick auf die vielfältigen Aufgaben im Forst und auch beim Holzverkauf, bei dem auch Kartellrechtsfragen  relevant werden, auf eine rechtlich einwandfreie Ausrichtung dieses Bereiches in der Zukunft und informierte über die Vor- und Nachteile der verschiedenen denkbaren Varianten. Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki plädierte für einen engen Schulterschluss der Gemeinden und dem Landkreis, um sich optimal aufzustellen.

Er sieht durchaus Vorteile bei einem gemeinschaftlichen Konzept, aus seiner Sicht ist jedoch eine Rechts- und Kooperationsform zu wählen, die den Gemeinden als Waldeigentümer eine größtmögliche Einflussnahme sichert. So sei es zum Beispiel unerlässlich, dass die lokalen Gemeinderäte weiterhin über die Waldbewirtschaftungspläne beraten und über diese entscheiden. Er berichtete aus der auf Kreisebene gebildeten Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema befasse und sich in einem nächsten Schritt intensiv mit der Personalsituation und den Kostengesichtspunkte beschäftigen wird. Ziel sei es, landkreisweit eine Lösung zu finden, die allen rechtlichen Ansprüchen genügt und auch im Hinblick auf den Kosten- und Personalaspekt so verträglich wie möglich ist. Eins allerdings ist sicher: die Kosten für die kommunalen Waldbesitzer werden steigen, da viele bisherigen Gelder des Landes nicht mehr wie bisher zur Verfügung stehen werden.

Weiteres Thema war die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Erster Landesbeamter Knut Bühler berichtete, dass dem Landkreis vom Regierungspräsidium weiterhin nur wenig Flüchtlinge - im April waren es 39 - zugewiesen werden. Dem entsprechend geht die Zahl in der vorläufigen Unterbringung in Unterkünften des Landkreises zurück, zumal die Flüchtlinge spätestens nach zwei Jahren in die Städte und Gemeinden zur Anschlussunterbringung gehen. Im Jahr 2018 werden dies insgesamt etwa 1.200 Personen sein, wovon bis Ende April bereits die Hälfte zugewiesen wurden. Diese Zahl wird 2019 voraussichtlich nochmals deutlich geringer ausfallen. Finanzdezernent Ragnar Watteroth erläuterte, dass die Gemeinschaftsunterkünfte entsprechend den Asylbewerberzahlen zurückgebaut werden und sich die Kapazitäten Ende 2020 auf voraussichtlich noch rund 1240 Plätze belaufen. Erneuert wurde das Angebot, freiwerdende Plätze in Form des sogenannten „Kombimodells“ den Kommunen zur Verfügung zu stellen, was den Wohnungsmarkt spürbar entlastet.

 

 

„Schubser“ in ein selbstständiges Leben
Integrationsmanagerin
unterstützt Flüchtlinge
Christin Siegler macht diesen Job in Walzbachtal und Gondelsheim

 

Quelle: BNN „Brettener Nachrichten“ (Arnd Waidelich) vom 21.04.2018

 

Walzbachtal/Gondelsheim. Die Integration der rund eine Million Flüchtlinge ist eine gewaltige Aufgabe für die Bundesrepublik. Die Hauptlast tragen die Kommunen. Mit einem „Pakt für Integration“ will das Land Baden-Württemberg dabei helfen. Es stellt insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung. Kernstück des Paktes ist ein Konzept für ein kommunales Integrationsmanagement.

Über das Land verteilt sollen 1 000 Integrationsmanager die Flüchtlinge professionell begleiten bei Wohnungs- und Arbeitssuche, bei Sprachförderung oder der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis. Im Landkreis Karlsruhe stehen seit Ende letzten Jahres 32 Stellen dafür zur Verfügung. Die meisten kleineren Kommunen machen von dem Angebot des Landratsamtes Gebrauch, die Integrationsmanager einzustellen und mit einer anderen Gemeinde zu teilen.

Eine dieser Integrationsmanagerinnen ist Christin Siegler. Sie kümmert sich seit Oktober 2017 in Walzbachtal und Gondelsheim um Fragen des alltäglichen Lebens der dort wohnenden rund 170 Flüchtlinge. Die beiden Gemeinden treten ihren Anspruch auf die entsprechenden Landesmittel an den Landkreis ab. Der stellt die Integrationsmanagerin ein. Christin Siegler hat Soziale Arbeit in Würzburg studiert, hat ihre Ausbildung an der Karlsruher Pädagogischen Hochschule mit dem neuen Studiengang für „Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit“ abgeschlossen und sie hat vorher schon bei in der Flüchtlingshilfe bei einem privaten Träger gearbeitet.

Ihre zentrale Aufgabe ist die individuelle und niedrigschwellige Sozialberatung für Geflüchtete in der Anschlussunterbringung. Am Beginn jeder Beratung erstellt sie einen sogenannten Integrationsplan. In ihm werden die persönlichen Qualifikationen und Kompetenzen, Schulbildung und Berufsabschluss, individuelle Entwicklungen und die zu erreichenden Ziele schriftlich fixiert. Dabei geht es unter anderem um Fragen des Spracherwerbs, der Arbeitsmarktintegration, der Anerkennung ausländischer Qualifikationen sowie um Wohnen, Schule und Bildung. Der Integrationsplan wird kontinuierlich fortgeschrieben. Ziel ist es, die Flüchtlinge zu einem eigenständigen Leben in Deutschland zu führen.

„Ich sehe mich nicht als Helfer, sondern als Unterstützer, um selbst laufen zu lernen“, beschreibt die Integrationsmanagerin ihr Selbstverständnis. Sie will die „Schubser“ geben, die zum selbstständigen Leben führen. Anders als die Jobagentur, die mangelnde Kooperation mit Leistungskürzung bestrafen kann, verfügt sie über keinerlei Sanktionen, wenn sich ein Flüchtling gegen diese „Schubser“ sperrt. Diese Erfahrungen habe sie allerdings noch nicht gemacht, sagt sie. Oft handele es sich bei Problemen einfach um Missverständnisse, die aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse entstanden seien.

Beeindruckt sei sie von den Schicksalen, die sich um die Zusammenführung getrennter Familien abspielen. Aufgearbeitet werden diese Probleme in ihren Sprechstunden, die sie auf den Rathäusern in Wössingen und Gondelsheim anbietet. Sie werden rege genutzt. Da kommt der Papa mit Problemen mit der Schoolcard des Sohnes, oder eine Mama, die Probleme mit den im behördlichen Ton verfassten Schreiben hat. (…)

 

 

2018 – WM-Party

 

Wie seit 2006 in Gondelsheim gewohnt, wollen wir vom 10. – 15. Juli 2018 eine Fußball-WM-Party auf dem Rathausplatz feiern.

Dienstags und mittwochs werden wir die beiden Halbfinals als Public-Viewing im Bauhof übertragen. Am Samstag folgt das kleine und am Sonntag das große Finale.

Am Wochenende wird auch wieder ein Turnier mit dem Menschen-Kicker, einem „Tischfußball-Kasten in groß“ stattfinden.

Der Fußballverein Gondelsheim übernimmt die Bewirtung.

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister