< Der Bürgermeister informiert KW 5
08.02.2018 13:22 Alter: 16 days

Der Bürgermeister informiert KW 6


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Freitag, 9. Februar ist wieder Gelegenheit zur Blutspende beim DRK Gondelsheim. Machen Sie zwischen 15.00 und 19.00 Uhr in unserer Kraichgauschule davon rege Gebrauch! 

Gondelsheimer Unternehmer 
Dr. Fella nimmt eine Feinstaub-Messstationen in Betrieb

Bürgermeister Markus Rupp dankbar für bürgerliches Engagement und neue Erkenntnisse

Die Feinstaub-Werte überschreiten in deutschen Großstädten bereits seit Jahren regelmäßig die zulässigen Grenzwerte um ein Vielfaches. Doch wie sieht es eigentlich mit diesen gesundheitsschädlichen Emissionen im Kraichgau aus.

An immer mehr Messstellen in der Region wird inzwischen die Belastung mit den gesundheitsschädlichen Emissionen erfasst und in einer zentralen Datenbank dokumentiert.

Zwischenzeitlich gibt es auch in Gondelsheim zwei Messstationen auf dem Gelände des Unternehmers Dr. Roland Fella. Zusammen mit dem Brettener Experten Rainer Dosch erfasst er dort sowohl die Feinstaub-Werte der nahen B35 und auch jene auf der dem Ortskern zugewandten Seite seines Firmen-Areals mit einer mobilen Messstelle. Eine weitere Messstelle soll noch installiert werden, die geeignet ist die Feinstaubbelastungen durch Heizungen und Kaminöfen zu beurteilen. Entwickelt wird gerade auch ein Messsystem um die Werte für NOx (Stickoxide) zu messen. Diese Schadstoffe kommen vor allem aus Dieselmotoren. 

Die so gewonnenen Messwerte tragen langfristig dazu bei, die Situation im Ort besser einschätzen zu können, um im Zweifelsfall für die Gesundheit der Gondelsheimer Bürger intervenieren zu können.

Roland Fella sagt über seine Motivation: „Wer, wie ich ein Narr in Sachen Auto und Oldtimer ist und auch noch von der Automobilindustrie lebt, der hat andererseits die moralische Pflicht nach seinen Möglichkeiten die Umwelt zu schonen und was in diesem Sinne zu tun.“

Gondelsheims Bürgermeister Markus Rupp dankte Fella, der ja auch Initiator des E-Car-Sharings in der Wirtschaftsregion Bruchsal ist, und Rainer Dosch bei einer Besichtigung der Messstationen ausdrücklich für deren Engagement und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass durch den Vorbildcharakter dieser Pionierarbeit das Netz an Messstationen in Zukunft noch engmaschiger wird. Vor allem freute sich das Ortsoberhaupt, dass nachdem die Lärmemissionen an B 35 – hier kommt bekanntlich nun eine Lärmschutzwand – bekannt und gemessen sein, nun auch die Schadstoffemissionen erfasst werden.   

1. „Gondelsheimer Tanznacht“ in der Saalbachhalle
Samstag, 17. März 2018 ab 20 Uhr
Der beste Tanzmusik-Mix!

Der Fußballverein Gondelsheim lädt alle Tanzbegeisterten zur 1. Gondelsheimer Tanznacht am 17. März 2018 in die Saalbachhalle mit DJ Thomas Brockmann („Tommy‘s Plattenladen“ - die neue Welle) ein. 

Mit einer Mischung aus knackigen 70er Jahre Rock, Disco & Fox plus die XXL-Portion grandioser 80iger Kult-Hits, NDW, Schlager lässt DJ Thomas Brockmann die „Alten Zeiten“ wieder aufblühen. Von ABBA bis AC/DC, Boney M bis Bruno Mars, Helene Fischer bis zu aktuellen Hits brennt er ein „Feuerwerk“ an tanzbaren Hits ab. 

Alle Tanz- oder Musikbegeisterten sind hierzu herzlich eingeladen. 

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der FVG wartet auch mit einer 

Bar (Cocktails etc.) auf!

Seien Sie dabei - wir freuen uns auf eine volle Tanzfläche!

Einlass ab 19.30 Uhr / Beginn 20 Uhr

Karten: Vorverkauf 7,- € (ab dem 16.02.2018) / Abendkasse 9,- €

Vorverkauf: Bürgerbüro Gondelsheim + Autohaus Wetzel-Motors GmbH (Opel & Kia-Bretten)

Veranstalter: Fußballverein Gondelsheim 1953 e.V.

Schirmherr: Bürgermeister Markus Rupp


Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH und ihre Partner gewinnen den Wettbewerb „Digital Hub“ des Landes Baden-Württemberg
Das Land Baden-Württemberg will in Bruchsal ein Digitalisierungszentrum für Unternehmen mit bis zu einer Million Euro fördern

Das Land Baden-Württemberg will in Bruchsal ein Digitalisierungszentrum für Unternehmen mit bis zu einer Million Euro fördern. Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal hatte als Koordinator zusammen mit der TechnologieRegion Karlsruhe sowie 60 Betrieben, Forschungseinrichtungen und Kommunen eine entsprechende Bewerbung eingereicht. 

Das Projekt „Digital Hub Bruchsal-Kraichgau“ bekamen im Rahmen des Digitalisierungsgipfels der Landesregierung am heutigen Montag, 5. Februar 2018, von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut den offiziellen Zuschlag. 

Damit können nun bis zu einer Million Euro in die Region fließen, um junge Unternehmen, Industrie- und Handwerksbetriebe an Rhein und Kraichgau auf den digitalen Wandel vorzubereiten. Die Ministerin betonte in Ihrer Ansprache, dass „Regionale Digital Hubs“ eine zentrale Maßnahme zur Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes seien.  

„Der Digital Hub Bruchsal-Kraichgau setzt genau das in die Praxis um, wovon andere immer nur reden. Die Wirtschaftsregion Bruchsal steht für Handwerk, Produktion, Maschinenbau – und nicht trotzdem, sondern gerade deswegen sind Industrie 4.0 und Digitalisierung für uns entscheidende Wirtschaftsfaktoren“ zeigt sich Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Vorsitzende der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal nach der Preisverleihung hocherfreut. „Dass wir als Sieger aus diesem Wettbewerb hervorgehen, freut mich unglaublich, ich möchte dem dynamischen und kreativen WFG-Team danken. Ihren Ideen, ihrem Engagement haben wir den Preis zu verdanken! So stelle ich mir regionale und zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung vor.“

Der Digital Hub wird ein Leuchtturm, der weit über die Wirtschaftsregion Bruchsal hinausstrahlen wird, unterstreichen die Verantwortlichen. Die Prämierung gibt allen Projektpartnern die Möglichkeit, über die Digitalisierung des regionalen Mittelstands nicht nur zu reden, sondern aktiv zu unterstützen. Der Hub dient auch als Anlaufstelle, für Unternehmer und Gründer, für Studenten und Fachkräfte und wird sicher ein fester Bestandteil der IT-Landschaft werden.

„Für den Aufbau und die ersten drei Jahre des Betriebs stellt das Land rund eine Million Euro Fördermittel in Aussicht,“ erläutert Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Mit dem Digital Hub schaffen wir einen einmaligen Ort, an dem unterschiedlichste Akteure, kreative Köpfe und etablierte Unternehmer, auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Mit Angeboten wie Tüftlergaragen und völlig neuen Veranstaltungsformaten werden bspw. Start-Ups, Unternehmer, Handwerker, Designer und Forscher gemeinsam Geschäftsmodelle von morgen entwickeln,“ erklärt Huber das Konzept, das die Jury von Beginn an überzeugte.

„Eine offene Hightech-Werkstatt und gemeinsam genutzte Maschinen wie Lasercutter oder 3D-Drucker für Prototyp-Entwicklungen sind nur einige Beispiele für die konkreten Angebote, die der Digital Hub den Start-ups und Unternehmen bieten wird. Es geht darum, zwei Welten zusammenzubringen: Kreative und digitale Köpfe auf der einen und produzierende Betriebe auf der anderen Seite. Die Vielfalt der Vernetzungsmöglichkeiten ist heute noch gar nicht absehbar,“ schildert André Tiede, Projektleiter für den Digital Hub bei der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH.

Für die TechnologieRegion Karlsruhe, die der zweite zentrale Partner des Projektes ist, will man parallel zum Aufbau des Hubs eine Digitalisierungsstrategie für die gesamte TRK auf den Weg bringen. Geschäftsführer Jochen Ehlgötz möchte „die Schnittstellen zu wichtigen Partnern wie Cyberforum und KIT sicherstellen. Damit können wir als gesamte TechnologieRegion Karlsruhe einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen beitragen.“

Neues aus dem Jugendtreff „Bounty“
Schoko-Mousse & Jamaica Coffee

Zum ersten Mal in 2018 hatte die Bar geöffnet – wie immer ein Zugpferd unter den Sonderaktionen. So verbrachten die Teens und später die Abendtreffler einen entspannten und genussvollen Nachmittag und Abend auf unserer Empore. Während der trübsinnige Februarregen außen vor blieb, schlürften die Besucher im bunten Lichtermeer zu chilliger Musik ihre heiße Schokolade. Oder sie sogen den würzig-süßen Green Chai Tea Latte durch das Röhrchen. Oder sie schlemmten sich durchs selbstgemachte Schoko-Mousse mit spanischen Mandarinen. Die Älteren wählten auch aus der großen Auswahl an Kaffeegetränken, genossen Espresso oder Latte Macchiato – selbst der hochpreisige Jamaica Blue Mountain Coffee fand seinen Abnehmer.

Hauptsächlich aber wurde der entschleunigte Genuss hochwertiger, stets frisch verarbeiteter Zutaten für Gespräche und Erzählungen genutzt. Damit ist so ein Barnachmittag viel mehr als bloße Nahrungsergänzung: Es ist die Suche nach Gesellschaft und der Wunsch nach Beisammensein in stärkster Ausprägung. Da geriet das kleine Gewinnspiel schon fast zur Nebensächlichkeit.

Wieder dürfen wir mehreren Gondelsheimern für die Unterstützung unseres Jugendtreffbetriebs ein herzliches Dankeschön aussprechen:

Frau Maria Feldmann für das Vorbeibringen einiger Kisten voll kleiner Überraschungen,

Herrn Markus Lutz für die willkommene Spende mehrerer Packungen Milch.

Terminvorschau:

Über die Faschingsferien bleibt der Jugendtreff geschlossen. Wir öffnen wieder in der Woche ab dem 19. Februar.

Am Sonntag, 25. Februar, veranstalten wir ein Tischtennis-Turnier. Anmeldung über uns Betreuer. Der normale Sonntagstreff entfällt für diese Sonderaktion.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)


Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis
Die Gemeinde Gondelsheim lädt zum Schnittkurs ein

Thomas Hauck, ausgebildeter Fachwart für Obst und Garten, erläutert am Donnerstag, 15.02.2018 im Bürgersaal des Rathauses, Bruchsaler Straße 32, ab 18.30 Uhr in einem zweieinhalbstündigen theoretischen Teil, alles was man über Obstbäume wissen sollte. Angefangen bei den Wachstumsgesetzen, erfahren die Teilnehmer, wie man Jungbäume mit dem richtigen Schnitt erzieht oder ältere Bäume mit einem Verjüngungsschnitt wieder in den Ertrag bringt. 

Vor allem werden aber auch Naturschutzfragen rund um den Streuobstbau und das passende Werkzeug für den Obstbaumschnitt besprochen. Natürlich sind auch Fragen rund um den Hausgarten möglich.

Am Samstag, 17.02.2018 dürfen alle Interessierten ab 10 Uhr ihr neu erlerntes Wissen, auf einem Baumgrundstück der Gemeinde Gondelsheim, erproben. Treffpunkt ist an der Straße Richtung Jöhlingen, unmittelbar nach dem Ortsschild auf der rechten Seite (Riedwiesenweg). Thomas Hauck vermittelt dann in der Praxis, die einzelnen Bäume richtig anzusprechen und die notwendigen Schnittmaßnahmen festzulegen. 

Für die Theorie sind Schreibunterlagen sicherlich sinnvoll und für die Praxis dürfen Sie gerne Ihr Werkzeug (soweit vorhanden) mitbringen und dieses auch selbst unter Anleitung einsetzen. 

Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Die Gemeinde stellt an beiden Terminen Getränke und einen kleinen Imbiss zur Verfügung. Um besser planen zu können bittet die Gemeindeverwaltung Gondelsheim um eine kurze Anmeldung unter Opens window for sending emailmirjam.mueller-dietzel@gondelsheim.de oder unter Telefon: 07252/944453.


Einbahnstraßenregelung in Fasanenstraße eingeführt 

Aus gegebenem Anlass – nämlich, dass nach wie vor die Macht der Gewohnheit einem in die Fasanenstraße leitet: 

Die Fasanenstraße war seit mehreren Jahren ein Sorgenkind der kommunalen Verkehrsplanung. So häufen sich die Beschwerden der Anwohner hinsichtlich einer generellen Verkehrszunahme, insbesondere bei Abkürzungsverkehr Richtung Jöhlingen. 

Doch gerade auch fehlgeleitete LKW, die mit ihren meterlangen Sattelzügen Schwierigkeiten beim Rangieren in den engen Kreuzungsbereichen haben, sind ein Ärgernis für die Anwohner. Sachbeschädigungen an Privat-PKWs, Zäunen und Dachrinnen sind in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach vorgekommen, oftmals in Kombination mit flüchtigen Verursachern.

Die Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt Karlsruhe ist nun vor kurzem, dem Wunsch von Anwohnern, Teilen des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung nachgekommen und hat dort, zumindest zur Erprobung, eine Einbahnstraßenregelung angeordnet. Demnach darf der Verkehr nur noch aus Richtung Jöhlinger Straße in Richtung Obergrombacher Straße fließen. 

Wir bitten um Beachtung. 

Landkreis Karlsruhe verschickt Abfallgebührenbescheide für 2018 

Ab dem 14. Februar werden die rund 112.000 Haushaltskunden des Abfallwirtschaftsbetriebes ihren Abfallgebührenbescheid für das Jahr 2018 per Post erhalten. Die Bescheide werden in der Regel den Grundstückseigentümern zugeschickt. Der Gebührenbescheid enthält die Endabrechnung für das vergangene Jahr. Zudem werden die Vorauszahlungen für das laufende Jahr 2018 festgelegt. Ein Hinweisblatt mit ausführlichen Erläuterungen liegt dem Gebührenbescheid bei. Die Gebührensätze bleiben auch in diesem Jahr stabil.

Der Endabrechnung für das vergangene Jahr liegen die Anzahl und Größe der genutzten Restmüllbehälter und die in Anspruch genommenen Leerungen zugrunde. Alle Restmüllbehälter sind mit einem elektronischen Chip ausgestattet. Der Behälter wird dadurch identifiziert und die Leerungen werden bei der Abfuhr am Müllfahrzeug elektronisch registriert. Die Vorauszahlungen für 2018 werden im Regelfall auf der Grundlage des aktuellen Behälterbestandes und der im Jahr 2017 genutzten Leerungen berechnet. Zu beachten ist, dass es vier Pflichtleerungen pro Jahr gibt, die auf jeden Fall berechnet werden.

Auf dem Bescheid sind die jeweils zu zahlenden Abfallgebühren ausgewiesen. Die beiden Raten sind im ersten und zweiten Halbjahr bis zu den im Bescheid genannten Terminen zu bezahlen. Liegt dem Landkreis für die Abfallgebühren ein Lastschriftmandat vor, werden die fälligen Beträge automatisch vom Konto abgebucht und es besteht nicht die Gefahr, dass versehentlich die Zahlung der Gebühren versäumt wird und Mahngebühren anfallen.

Für alle Fragen rund um die Abfallgebührenabrechnung steht das Team des Abfallwirtschaftsbetriebes unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 9820 20 zu den üblichen Dienstzeiten zur Verfügung. Auch auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-landkreis-karlsruhe.de finden sich ausführliche Erläuterungen zu den Abfallgebühren.

Lärmschutzwand 
Beginn der Rodungsarbeiten und halbseitige Sperrung der B 35  

Die Arbeiten für die geplante Lärmschutzwand an der B 35 beginnen laut Verkehrsanordnung vom 7. Februar tags darauf (8. Februar 2018). 

Für die geplante Lärmschutzwand lässt das Regierungspräsidium Karlsruhe am bestehenden Straßendamm der B 35 in den nächsten Tagen auf einer Länge von ca. 1,7 km Bäume fällen und Sträucher entfernen. 

Dadurch wird das Baufeld für die ab Sommer 2018 geplanten Brückensanierungen und den Neubau der Lärmschutzwand vorbereitet. Für die Rodungen wird die B 35 halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. 

Die Kosten der Rodung betragen rund 10.000 Euro und werden vom Bund getragen. 

Herzlichst 

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister