< Der Bürgermeister informiert KW 4
01.02.2018 13:50 Alter: 111 days

Der Bürgermeister informiert KW 5


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der letzten Woche fand eine wichtige, gut besuchte öffentliche Gemeinderatssitzung statt, aus der ich Ihnen gerne berichten möchte:

Aus der Gemeinderatssitzung 
vom 23. Januar 2018

Gondelsheim bekommt ein neues Feuerwehrhaus
Gemeinderat beschließt einen zeitgemäßen und funktionalen Neubau

Eindringlich hat Bürgermeister Markus Rupp für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses geworben: „Ich wünsche mir ein eindeutiges Votum für die 40 Aktiven, für die Jugend und die Zukunft der Feuerwehr.“ Der Gondelsheimer Gemeinderat zeigte sich ebenso überzeugt von der Bedeutung einer neuen Heimstatt für die ehrenamtlichen Helfer und stimmte einstimmig für das Vorhaben. Damit kann nun im Herbst dieses Jahres die Ausschreibung erfolgen. Im Frühjahr 2019 ist der Baubeginn geplant und Bezugstermin wäre dann 2020. 

„Für uns ist das eine Herkulesaufgabe“, betonte Rupp angesichts eines Investitionsvolumens von rund 1,8 Millionen Euro und fügte hinzu: „Aber das ist gut angelegtes Geld.“ Zumal über diverse Fördertöpfe ein Teil der Kosten refinanziert werden. Zur Gegenfinanzierung dient ebenso der mögliche Verkauf des bisherigen innerörtlichen Feuerwehr-Standorts. Und Einsparungen ergeben sich darüber hinaus durch Eigenleistungen der Feuerwehr. Sie übernimmt unter anderem Malerarbeiten. „Ich bin dankbar, dass die Feuerwehr Gondelsheim unter ihrem Kommandanten Wolfgang Heck sich auf das Notwendige, auf das Machbare und auf die Standards konzentriert hat“, sagte der Bürgermeister. 

Dadurch entsteht nun am südlichen Ortsrand im Gewerbegebiet „Gölswiesen“ ein zeitgemäßes, aber auf das Wesentliche beschränkte Feuerwehrhaus. Auf dem 650 Quadratmeter großen Grundstück sind eine Halle mit Platz für drei Einsatzfahrzeuge sowie ein Massivbau mit Sozialräumen, Funk-, Schulungs- und Jugendraum sowie Küche und Stauraum vorgesehen.

Bei der Planung haben Feuerwehr, Verwaltung und Gemeinderat nichts dem Zufall überlassen. Ein eigens gegründeter Feuerwehrhaus-Ausschuss befasste sich intensiv mit dem Thema. Im Zuge dessen inspizierten die Mitglieder unter anderem Feuerwehrhäuser in anderen Gemeinden. „Gutes haben wir übernommen, weniger Gutes versucht zu vermeiden“, berichtete Rupp in der Sitzung.

Der Bürgermeister ließ dabei keinen Zweifel an der Wichtigkeit des Projekts: „Aus der Mannschaft, die nur Brände löscht, ist in den vergangenen Jahren eine universelle Eingreiftruppe geworden.“ 

Neben dem Brandschutz nannte er Einsätze bei Hochwasser sowie die Unfallhilfe als Hauptaufgaben. „Deshalb benötigt unsere Feuerwehr die entsprechende Ausrüstung und die entsprechenden räumlichen und logistischen Möglichkeiten“, führte er weiter aus. All das sei im bisherigen aus dem Jahr 1964 stammenden Feuerwehrhaus nicht mehr möglich. Der Standort am Brunnenberg erfülle nicht mehr die aktuellen technischen, hygienischen und einsatztaktischen Anforderungen.

In dem Zusammenhang erinnerte er an die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinschaft: „Die Feuerwehr ist Tag und Nacht ehrenamtlich für die Menschen in unserer Gemeinde im Einsatz, unter Einsatz des eigenen Lebens.“ Daher handle es sich bei der Freiwilligen Feuerwehr um eine kommunale Aufgabe und „deshalb ist es auch unsere Aufgabe, sie gut auszustatten und auszurüsten – im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen und der finanziellen Möglichkeiten.“ Und genau das erfülle das geplante neue Feuerwehrhaus. Umso mehr freue ihn das Lob von Kreisbrandmeister Thomas Hauck, der den Entwurf als gut und bodenständig bezeichnete.

Bürgermeister Rupp unterbreitete zudem dem DRK das Angebot, in den „Gölswiesen“ ebenfalls eine neue Heimat zu finden. Er stellte dabei eine Förderung in Aussicht, die über der sonst üblichen Vereinsförderung liege.

Auf dem Grundstück im neuen Gewerbegebiet könnte künftig auch noch eine Gerätehalle für den kommunalen Bauhof entstehen. 

Vierte Kindergarten-Gruppe erhält „Am Saalbach“ neue Räumlichkeiten
Gemeinde Gondelsheim baut ihr Angebot an Kinderbetreuung weiter aus

Der Gondelsheimer Gemeinderat hat die Grundsatzentscheidung zur Erweiterung des Kindergartens „Am Saalbach“ getroffen. „Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen ist unverändert hoch und daran ändert sich auch in absehbarer Zukunft nichts“, berichtet Bürgermeister Markus Rupp. Als Grund hierfür verweist er auf die Einwohnerstatistik, die Gondelsheim als die Gemeinde mit dem größten Bevölkerungswachstum in der Region Mittlerer Oberrhein ausweist: „Das zeigt, wie attraktiv wir als Wohn- und Arbeitsort sind, vor allem für junge Familien.“ 

Deshalb wird aus dem seit Sommer 2015 bestehenden Provisorium nun eine dauerhafte Lösung. Damals bedurfte es zusätzlicher Unterbringungsplätze, die man mittels einer Sondergenehmigung schnell schuf. 

Die vierte Kiga-Gruppe für über Dreijährige im Saalbach-Kindergarten konnte so geschaffen werden und diese fand ein Zuhause im Mehrzweckraum. Da eben jene Sondergenehmigung nun ausläuft, eine Verlängerung nicht möglich ist und der Bedarf an Kiga-Plätzen weiterhin hoch ist, erfolgt nun die bauliche Anpassung. Die Erweiterung des Kindergartens beinhaltet die Einrichtung eines Gruppenraums mit angegliedertem Intensivraum sowie den entsprechenden Sozialräumen.

Die nun vorgeschlagene Lösung besitzt zwei weitere Vorteile. „Der Um- und Anbau ist so konzipiert, dass zukünftig auch eine Betreuung von unter Dreijährigen möglich ist“, erklärt Rupp. Ein Angebot, das es bisher „Am Saalbach“ nicht gibt, über das die evangelische Kirche als Träger aber nachdenkt. Kommt die Kleinkinderbetreuung, dann ist der Intensivraum bereits so dimensioniert, dass dort jederzeit der Schlafraum einer Krippengruppe untergebracht werden könnte. Und auch für den Fall einer irgendwann einmal sinkenden Kinderzahl ist Sorge getragen: „Die Planung ist so ausgelegt, dass bei dieser zentral gelegenen kommunalen Immobilie auch eine sinnvolle Nachnutzung erfolgen könnte“, sagte der Bürgermeister.

Mit der Erweiterung trägt man einem weiteren Umstand Rechnung. Denn es steigt nicht nur die Zahl der zu betreuenden Kinder, sondern ebenso die qualitativen Anforderungen an die Betreuung. Verlängerte Öffnungszeiten beispielsweise bedeuten kleinere Gruppen. Sieht der Regelkindergarten 28 Kinder pro Gruppe als Obergrenze an, sind es beim Ganztageskindergarten lediglich deren 20 pro Gruppe. Auch deshalb ist der An- und Umbau notwendig. Die dafür erforderliche Investition von 350.000 Euro ist im Haushaltsentwurf für 2018 eingestellt. Zusätzliches Geld stellt die Kindergartenförderung in Höhe von 120.00 Euro zur Verfügung. Und weitere Mittel fließen wohl über den Ausgleichstock. 

„Das ist eine wichtige Investition, aber auch eine relativ günstige, wenn man bedenkt, was andere Kommunen für Neubauten zahlen müssen“, betont Rupp und dankt seinem Vorgänger Bürgermeister a.D. Hans-Peter Willy, dass mit einer Bodenplatte bereits Erweiterungsmöglichkeiten am „Saalbach-Kita“ angedacht waren. 

Gondelsheimer Bürgersaal soll auf den Stand der Technik gebracht werden
Bei einem Umbau in diesem Jahr werden fast die Hälfte der Kosten erstattet

Der Bürgersaal in Gondelsheim soll ein neues Gesicht bekommen. „Hell, freundlich, funktional, ohne Prunk und Protz“, so stellt sich Bürgermeister Markus Rupp die zentrale Anlaufstelle im Rathaus für Gemeinderatssitzungen, Trauungen, Versamm-lungen oder Ausstellungen vor. 

Derzeit dominieren dort schwere Möbel und eine dunkle Holzvertäfelung an Wand und Decke, die den Raum kleiner und enger erscheinen lassen. Und das nunmehr schon seit 30 Jahren, so lange hat sich dort fast nichts verändert. „Wir sind eine moderne Gemeinde und entsprechend modern sollte auch der Bürgersaal sich präsentieren“, führt er weiter aus. Deshalb sieht die Planung unter anderem den Einbau aktueller Medien-und Präsentationstechnik vor als Vorbereitung für die Digitalisierung der Gemeinde und des Gemeinderats. Ein neues Lichtkonzept, schlankes Mobiliar und helle Farben sollen ihren Teil dazu beitragen, den Bürgersaal zeitgemäß zu gestalten.

Bereits für Anfang Juni ist der Umbaubeginn vorgesehen. Eile ist laut Bürgermeister Rupp angesagt, besteht doch nur in diesem Jahr die Möglichkeit, fast die Hälfte der auf 130.000 Euro veranschlagten Investition über öffentliche Fördertöpfe erstattet zu bekommen. „Wenn diese Möglichkeit besteht, sollten wir das auch nutzen“, findet er. Zumal der Umbau bereits 2016 auf der Agenda stand. Damals veranlasste eine unerwartete Gewerbesteuerrückzahlung in Millionenhöhe die Zurückstellung der Maßnahme. 

Die Zeit nutzte die Verwaltung, noch mal über die Pläne zu gehen. Ein Ergebnis davon ist, dass der Bürgersaal nicht länger als möglicher Ort zur Einrichtung einer Notfall- und Krisenzentrale benötigt wird. Dafür dient zukünftig das jüngst vom Gemeinderat beschlossene neue Feuerwehrhaus. „Damit nutzen wir Synergien und sparen dadurch Kosten ein“, berichtet der Bürgermeister.

Stimmt der Gemeinderat bei den Etatberatungen – und dieses Recht hat er sich vorbehalten - zu, beginnen am 5. Juni die Umbauarbeiten im Bürgersaal. Die Fertigstellung ist auf Oktober terminiert. 

Aus dem Kreistag vom 25. Januar 2018

Kreishaushalt 2018 beschlossen 

Investitionen in Bildung und Infrastruktur bei gleichzeitiger finanzieller Konsolidierung

Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung, die am 25. Januar in der Mehrzweckhalle in Kraichtal-Unteröwisheim stattfand, bei einer Gegenstimme den Kreishaushalt 2018 beschlossen. Die Kreisumlage blieb mit 32 Prozentpunkten konstant. Aufgrund Verbesserungen im Ergebnishaushalt 2017 in Höhe von rund 9,6 Mio EUR wird die Mindestliquidität nur knapp unterschritten und trotz einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Investitionsrate können erstmalig wieder Schulden abgebaut werden. Ebenfalls billigte der Kreistag die Haushaltspläne der kreiseigenen Stiftungen sowie die Wirtschaftspläne der verschiedenen Gesellschaften, an denen der Landkreis beteiligt ist.

Der Kreishaushalt sieht im Ergebnishaushalt Erträge von 490,2 Mio EUR und Aufwendungen von 472,8 Mio EUR vor und geht somit von einem Überschuss von 17,4 Mio EUR aus. Dieser dient zusammen mit Investitionszuweisungen und Verkaufserlösen sowie einer Kreditaufnahme zur Deckung der Investitionen in Höhe von 24,3 Mio EUR sowie Kredittilgungen in Höhe von 8 Mio. EUR. Insgesamt verbleibt ein Finanzierungsmittelüberschuss von 5,2 Mio EUR, der die Liquidität deutlich verbessert und die Mindestliquidität in diesem Jahr fast erreicht. Der Schuldenstand wird weiter zurückgeführt und beläuft sich zum Ende des Jahres auf 109,1 Mio EUR. Keine Veränderungen gab es im Personalhaushalt bei den Planstellen. Aufgrund von Tarifsteigerungen steigt der Personaletats um rund 2,2 Mio. EUR auf rund 90 Mio EUR .

Den Löwenanteil des Haushaltes macht erneut der Sozialetat aus. Steigende Fallzahlen in der Jugend- und Eingliederungshilfe führen dazu, dass 231,3 Mio EUR etatisiert werden müssen. Größter Posten bei den Investitionen machen mit 9,9 Mio EUR die ersten beiden Bauabschnitt des Beruflichen Bildungszentrums Ettlingen aus. 2,3 Mio EUR muss für den Brandschutz beim Gewerblichen Bildungszentrum Bruchsal aufgewendet werden, 2,9 Mio EUR für Sanierungsarbeiten bei der Handelslehrsanstalt, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Karl-Berberich-Schule in Bruchsal sowie der Hardtwaldschule in Karlsruhe-Neureut. Über das Kreisstraßenprogramms mit 2,9 Mio EUR hinaus sind weitere 2,1 Mio EUR für den Bau von Kreisstraßen und Radwegen vorgesehen. 0,3 Mio EUR fließt in die Modernisierung der Straßenmeistereien. 2,2 Mio EUR werden im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs für den weiteren Ausbau der S-Bahn Bruchsal-Germersheim, der S-Bahn Karlsruhe-Mannheim sowie Haltepunktverlängerungen vorgesehen. Im Haushalt 2018 wird in die beruflichen Schulen und die Kreisstraßen investiert, ohne die künftigen Generationen mit Schulden zu belasten, fasste Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zusammen.

Zugestimmt hat der Kreistag auch dem Wirtschaftsplan 2018 des Eigenbetriebes „Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe“ sowie den Haushaltsplänen der Kreisstiftungen „Fürst-Stirum-Hospitalfonds“ und „Großherzoglicher Unterstützungsfonds“. Darüber hinaus wurde der Landrat ermächtigt, in den jeweiligen Gesellschafterversammlungen den Unternehmens-plänen der Regionalen Kliniken Holding RKH GmbH und der Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH, dem Wirtschafts- und Investitionsplan 2017 der Gesellschaft für Biomüll und Recycling im Landkreis Karlsruhe mbH, sowie den Wirtschaftsplänen 2017 der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee, der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH und der Gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH zuzustimmen. Der Kreistag wies daneben den Verwaltungsrat der Kommunalanstalt für Wohnraum im Landkreis Karlsruhe an, den Wirtschaftsplan 2018 mit fünfjähriger Finanzplanung festzustellen, wobei ein Darlehen in Höhe von 1,24 Mio EUR vom Landkreis Karlsruhe gewährt wird.

Einen fraktionsübergreifenden Antrag nahm Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zum Schluss der Sitzung entgegen. Der von 34 Kreisrätinnen und Kreisräten unterzeichnete Antrag hat zum Ziel, dass sich der Kreistag mit der Thematik der Wiedereinführung des früheren BR-Kennzeichens beschäftigt und hierüber entscheidet. Der Landrat kündigte an, den Kreistag in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema zu befassen.

1. „Gondelsheimer Tanznacht“ in der Saalbachhalle
Samstag, 17. März 2018 ab 20 Uhr
Der beste Tanzmusik-Mix!

Der Fußballverein Gondelsheim lädt alle Tanzbegeisterten zur 1. Gondelsheimer Tanznacht am 17. März 2018 in die Saalbachhalle mit DJ Thomas Brockmann („Tommy‘s Plattenladen“ - die neue Welle) ein. 

Mit einer Mischung aus knackigen 70er Jahre Rock, Disco & Fox plus die XXL-Portion grandioser 80iger Kult-Hits, NDW, Schlager lässt DJ Thomas Brockmann die „Alten Zeiten“ wieder aufblühen. Von ABBA bis AC/DC, Boney M bis Bruno Mars, Helene Fischer bis zu aktuellen Hits brennt er ein „Feuerwerk“ an tanzbaren Hits ab. 

Alle Tanz- oder Musikbegeisterten sind hierzu herzlich eingeladen. 

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der FVG wartet auch mit einer 

Bar (Cocktails etc.) auf!

Seien Sie dabei - wir freuen uns auf eine volle Tanzfläche!

Einlass ab 19.30 Uhr / Beginn 20 Uhr

Karten: Vorverkauf 7,- € (ab dem 16.02.2018) / Abendkasse 9,- €

Vorverkauf: Bürgerbüro Gondelsheim + Autohaus Wetzel-Motors GmbH (Opel & Kia-Bretten)

Veranstalter: Fußballverein Gondelsheim 1953 e.V.

Schirmherr: Bürgermeister Markus Rupp

Tauben aus Luftballons
Über 700 Besucher bei Ramba-Zamba-Kinderparty in Gondelsheim

Quelle: „Brettener Nachrichten / BNN“ 29.01.2018 von 

(cat). Ramba-Zamba-Kinderparty – das ist die weitaus größte Faschingsveranstaltung in Gondelsheim. Dies jedenfalls verkündet Bürgermeister Markus Rupp den mehr als 700 Besuchern. Dem Getümmel in der Saalbachhalle nach zu urteilen, scheint er damit recht zu behalten. 

Wobei: Wenn es nach dem Geschrei und Jubel geht, müssten es eigentlich noch weitaus mehr kleine und große Gäste sein.

Gleich zum Auftakt ziehen die jungen Piraten, Biene Majas, Spidermänner und Superhelden als riesige Polonaise durch den ganzen Raum. Vorneweg schreitet BeNNi, das Maskottchen der BNN. Überall von den Tischen sammelt der freundliche Greif noch weitere Kinder ein, und bald schon hält es keinen mehr auf seinem Platz. So schon einmal ordentlich auf Trab gebracht, übernimmt „Mr. Kunterbunt“ die ganze Schar: Auf und vor der Bühne hüpft und springt er mit den Kleinen um die Wette. Bei „Aramsamsam“ trommeln sie zusammen auf ihre Knie, bei „Cowboy und Indianer“ schwingen die Kinder ein imaginäres Lasso, reiten oder stehen gemeinsam am „Marterpfahl“.

Kurz können die kleinen Faschingsfreunde verschnaufen, ins Schwitzen geraten stattdessen die „Eulenküken“ – eine junge Tanzgarde der Karnevalsgesellschaft Fidelio. Hoch in die Luft schmeißen die fleißigen Tänzerinnen ihre Beine, gekonnt marschieren sie auf der Bühne auf und ab. Die Gäste haben nun gesehen, wie es geht, schon sind sie selbst wieder an der Reihe: Mit Mr. Kunterbunt „fliegen“ und „schwimmen“ sie beim Fliegerlied, zu „Schnappi, das kleine Krokodil“ klatschen sie begeistert in die Hände.

Die Kleinen sind nicht müde zu kriegen: „Magic Kalle“ legt Kinder-Disco-Lieder auf, und die jungen Gäste machen gerade dort weiter, wo sie eben aufgehört haben. Schwungvoll stürmen sie das Parkett und tanzen. Dann jedoch müssen sie die Bühne räumen, grenzenloses Staunen ist angesagt: Das Duo Mister Black & Ursula zaubert eine Taube nach der nächsten aus Röhren oder Luftballons hervor, verwandelt Federvieh in ein Kaninchen und verblüfft mit einem schier unendlichen Vorrat an schwarz-weißen Seidentüchern.

Zu Ende ist die Party damit aber noch lange nicht: Mit reichlich Tanz, einem Bauchredner, Musik und jeder Menge guter Laune feiern die großen und kleinen Besucher bis in den Abend hinein. Ramba-Zamba ist eine Veranstaltung von Ulli Lange, dem Initiator des Festivals der guten Taten. Der gesamte Erlös geht zugunsten der „Aktion Mensch“.

Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis
Die Gemeinde Gondelsheim lädt zum Schnittkurs ein

Thomas Hauck, ausgebildeter Fachwart für Obst und Garten, erläutert am Donnerstag, 15.02.2018 im Bürgersaal des Rathauses, Bruchsaler Straße 32, ab 18.30 Uhr in einem zweieinhalbstündigen theoretischen Teil, alles was man über Obstbäume wissen sollte. Angefangen bei den Wachstumsgesetzen, erfahren die Teilnehmer, wie man Jungbäume mit dem richtigen Schnitt erzieht oder ältere Bäume mit einem Verjüngungsschnitt wieder in den Ertrag bringt. 

Vor allem werden aber auch Naturschutzfragen rund um den Streuobstbau und das passende Werkzeug für den Obstbaumschnitt besprochen. Natürlich sind auch Fragen rund um den Hausgarten möglich.

Am Samstag, 17.02.2018 dürfen alle Interessierten ab 10 Uhr ihr neu erlerntes Wissen, auf einem Baumgrundstück der Gemeinde Gondelsheim, erproben. Treffpunkt ist an der Straße Richtung Jöhlingen, unmittelbar nach dem Ortsschild auf der rechten Seite (Riedwiesenweg). Thomas Hauck vermittelt dann in der Praxis, die einzelnen Bäume richtig anzusprechen und die notwendigen Schnittmaßnahmen festzulegen. 

Für die Theorie sind Schreibunterlagen sicherlich sinnvoll und für die Praxis dürfen Sie gerne Ihr Werkzeug (soweit vorhanden) mitbringen und dieses auch selbst unter Anleitung einsetzen. 

Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Die Gemeinde stellt an beiden Terminen Getränke und einen kleinen Imbiss zur Verfügung. Um besser planen zu können bittet die Gemeindeverwaltung Gondelsheim um eine kurze Anmeldung unter mirjam.mueller-dietzel@gondelsheim.de oder unter Telefon: 07252/944453.

Herzlichst 

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister