< Der Bürgermeister informiert KW 51
11.01.2018 06:26 Alter: 6 days

Der Bürgermeister informiert KW 2


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Wilhelm Busch begrüße ich Sie im Neuen Jahr, welches Jahr durch „Burglind“ mehr als stürmisch begonnen hat:

„Will das Glück nach seinem Sinn 

Dir was Gutes schenken, 

Sage Dank und nimm es hin 

Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt, 

Doch vor allen Dingen: 

Das, worum du dich bemühst, 

Möge dir gelingen.“

Möge Ihnen, möge uns in 2018 als Gemeinde Gondelsheim viel gelingen. 

Und was Gutes schenken wollen wir Ihnen auch, nämlich eine kleine, gemütliche Neujahrsbegegnung, die sich doch tatsächlich zum 9ten Male jährt:  

Der etwas andere Neujahrsempfang 
am Freitag, 12. Januar 2018
Gondelsheimer Neujahrsbegegnung auf dem Rathausplatz
Ab 18.00 Uhr

Auch in 2018 findet wieder der Neujahrsempfang der besonderen Art in Gondelsheim statt. 

Kein Empfang für einen kleinen Kreis geladener Gäste, sondern eine Neujahrsbegegnung für alle Gondelsheimer!

Mit Glühwein, Bier, heißer Schokolade, Kinderpunsch und Sonstigem soll auch der Jahresauftakt 2018 gebührend gefeiert werden. Dazu gibt es – für Gondelsheim typisch – selbstgebackene „Speckküchle“, aber auch „Heiße“. 

Die Bewirtung des Abends übernehmen wieder in gewohnter Weise die Landfrauen.

Die Gemeinde Gondelsheim möchte sich zu Beginn des neuen Jahres wieder bei all ihren Einwohnern bedanken, deren Aktivitäten, deren Engagement Gondelsheim so attraktiv und lebendig machen. 

Gleichzeitig soll die Neujahrsbegegnung auch Motivation für das neue Jahr sein.

Um 18.00 Uhr beginnt die Neujahrsbegegnung für alle Einwohner und Freunde der Gemeinde auf dem Rathausplatz (beim Bauhof).  


Der Spaß ist garantiert bei der Kinderfaschings-Party „Ramba Zamba“ in Gondelsheim am 28. Januar 2018
Zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung und das alles für einen guten Zweck

Viele zufriedene und glückliche Kindergesichter wird es schon wenige Wochen nach Weihnachten bald wieder in Gondelsheim geben. Denn am Sonntag, 28. Januar steigt in der Saalbachhalle die große Ramba-Zamba Kinderfaschings-Party. Ab 14 Uhr erwartet die lieben Kleinen ein rund zweieinhalbstündiges Programm, das Zauberei, Clowns, Bauchredner, Tanz und viel Musik bietet. Und das alles für einen guten Zweck, findet die Veranstaltung doch zugunsten dem Festival der guten Taten und der Aktion Mensch statt. „Was kann es schöneres geben, als viel Spaß zu haben und dabei noch jede Menge Gutes zu tun für Menschen, die unserer Hilfe bedürfen“, freut sich Bürgermeister und Schirmherr Markus Rupp auf die größte Faschings-Party im Ort. „Dieses Programm werden sich sicherlich viele Kinder und Familien aus Gondelsheim wie der ganzen Region nicht entgehen lassen,“ sind sich Rupp und Cheforganisator Uli Lange sicher.  Für die Bewirtung zeichnet sich der TV Gondelsheim verantwortlich - wie bereits seit Jahren.

„Heut hau’n wir auf die Pauke“ – das jedenfalls verspricht Magic-Kalle. Der heizt die Stimmung an mit den neuesten Hits im Kinder-Disco-Sound. Wie das mit dem Tanzen so richtig geht, das demonstriert die Kinder-Gardetanzgruppe der Karlsruher Karnevalsgesellschaft Fidelio. Rasant und temperamentvoll geht es zu bei deren Schautänzen „Fliegende Beine“ und „Die kleinen Zwerge“. Weniger die Bein- als vielmehr die Lachmuskeln sind dann gefordert, wenn Mister Kunterbunt die Bühne betritt. Der Clown ist landauf, landab bekannt für seine „Super-Spiele-Show“. Und dabei spielen die Kinder eine nicht ganz unwesentliche Rolle, dürfen sie doch aktiv mitmachen und können dabei sogar noch Preise gewinnen.

Nicht minder spaß- und humorvoll geht es bei Don Carlos & Felix zu. Der Bauchredner Don Carlos versucht dabei – meist vergeblich – den vorwitzigen, frechen und stets lustigen Drachen Felix im Zaum zu halten. Da bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge trocken. Und zu guter Letzt ist Staunen angesagt, wenn Mister Black & Ursula die kleinen wie großen Besucher in die Welt der Magie entführen. Die Internationalen Preisträger und Grand-Prix-Sieger der Zauberkunst feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Anlässlich dessen verwandeln sie die Bühne in einen richtigen Zoo und sorgen so für ein „tierisch zauberhaftes Erlebnis“.

 

Die folgenden drei Berichte sind jeweils entnommen aus „kraichgau.news“ und stammen aus der Feder von Chris Heinemann:

KVV prüft Wiederaufnahme gestrichener Busrouten: 

Korrekturen frühestens im Juni 2018

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) prüft, ob er einige der bei der letzten Fahrplanänderung gestrichenen Fahrten der Buslinien 141 bis 146 wieder aufnehmen kann. Das ist das Ergebnis eines Treffens mit Vertretern der Kommunen Gondelsheim, Bretten und Oberderdingen am 29. November, an dem auch das Landratsamt Karlsruhe als Aufgabenträger teilnahm. 

GONDELSHEIM/BRETTEN/OBERDERDINGEN. Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) prüft, ob er einige der bei der letzten Fahrplanänderung gestrichenen Fahrten der Buslinien 141 bis 146 wiederaufnehmen kann. Das ist das Ergebnis eines Treffens mit Vertretern der Kommunen Gondelsheim, Bretten und Oberderdingen am 29. November, an dem auch das Landratsamt Karlsruhe als Aufgabenträger teilnahm. 

Routenführungen und Haltestellen im Fokus

Über den Inhalt des Treffens sei „Vertraulichkeit vereinbart“ worden, beschied zunächst KVV-Sprecher Nicolas Lutterbach. Auf fortgesetzte Nachfrage war er dann aber doch zu Auskünften bereit: „Wir haben vereinbart, dass wir uns anschauen, an welchen Stellschrauben man noch drehen kann.“ Darunter seien zum Beispiel Routenführungen, angefahrene Haltestellen und teilweise auch „bauliche Dinge“ zu verstehen. Auf einen genauen Zeitpunkt, wann die zugesagte Überprüfung abgeschlossen ist, wollte sich der Sprecher nicht festlegen. 

Protestunterschriften und Kritik

„Alle Kollegen haben dem KVV und dem Landratsamt gegenüber ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht“, berichtete der Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp. Er nutzte das Treffen, um dem ebenfalls beim Treffen anwesenden Kreis-Finanzdezernenten Ragnar Watteroth eine Liste mit 130 Unterschriften verärgerter Bürgerinnen und Bürger zu überreichen. 

Protest gegen Fahrplanausdünnung: Kreis-Finanzdezernent Ragnar Watteroth nahm eine vom Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp übergebene Unterschriftenliste verärgerter Busfahrgäste entgegen. 

Auf Kritik gestoßen war in den betroffenen Kommunen vor allem, dass bei der Fahrplanänderung einige Fahrten in die Ortskerne entfallen waren. „Natürlich können wir die Kritik nachvollziehen“, so der KVV-Sprecher. Aber es gebe immer zwei Seiten der Medaille. „Wir sehen es auch als Verbesserung für den Fahrgast an, wenn er die Fahrt verlässlich planen kann.“

Mehr Verkehr und Tempolimits verursachen Verspätungen

Bürgermeister Rupp forderte nach eigenen Angaben den KVV auf, seine Auswertung der Fahrgastzahlen auf den gestrichenen Strecken offen zu legen. Dies habe man zugesagt und werde die Auswertungen nachreichen, so der KVV-Sprecher. Ursachen für die wegen gehäufter massiver Verspätungen im Linienverkehr vorgenommenen Routenstreichungen sind nach seinen Worten zum einen „das starke Verkehrswachstum der letzten Jahre“ und zum anderen verkehrsberuhigende Maßnahmen, die innerorts zu neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen führten. 

Weiteres Treffen geplant

Laut KVV-Sprecher wird es ein weiteres Treffen zum Thema Fahrplanausdünnung geben: „Wir werden mit den betroffenen Kommunen und dem Landkreis noch einmal diskutieren, da muss natürlich ein Konsens gefunden werden, der für alle tragbar ist.“ Wenn es Korrekturen an den ausgedünnten Busfahrplänen geben sollte, könnten diese frühestens zum nächsten Fahrplanwechsel im Juni 2018 in Kraft treten.

Neues Gewerbegebiet fast ausverkauft: In Gondelsheimer „Gölswiesen“ siedeln sich erste Betriebe an

Bebauung hat begonnen: Im neuen Gondelsheimer Gewerbegebiet „Gölswiesen“ werden sich 2018 weitere kleine und mittelständische Bertriebe ansiedeln. 

Im neuen Gondelsheimer Gewerbegebiet Gölswiesen wird bereits gebaut. Auf dem insgesamt 2,8 Hektar großen Gelände am südlichen Ortseingang aus Richtung Bretten sind „so gut wie alle Parzellen verkauft“, teilte der Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp auf Nachfrage mit. 

Erste Neuansiedlung vor Fertigstellung

Laut Rathauschef hat sofort nach Beendigung der Erschließungsarbeiten im Juli bereits der erste neue Betrieb zu bauen begonnen. Direkt an der Zufahrt zum Gebiet steht inzwischen das neue Gebäude für Produktion und Verwaltung einer bislang in Bruchsal-Helmsheim ansässigen Firma für Kältetechnik kurz vor der Fertigstellung. 

Platz für kleine und mittelständige Betriebe

Nach Auskunft Rupps wird sich auf den Gölswiesen rund ein Dutzend kleiner und mittelständischer Betriebe ansiedeln, darunter ein Kfz-Betrieb, die Erweiterung eines Autohandels, Autoglastechnik, eine Bauunternehmung, Betriebe für Wassertechnik, für Heizung und Sanitär sowie ein Friseur. 

Die Planungen für das neue Gewerbegebiet wurden 2015 eingeleitet, die Erschließungsarbeiten begannen 2016. 

Gemeinde investierte 1,4 Millionen Euro

Insgesamt hat die Gemeinde Gondelsheim rund 1,4 Millionen Euro in die Erschließung investiert und erhofft sich mittelfristig einen jährlichen Gewerbesteuerzuwachs für die Gemeindekasse und zusätzliche, wohnortnahe Arbeitsplätze. Einschließlich des neuen Gewerbegebiets verfügt die knapp 4.000 Einwohner zählende Gemeinde nun über insgesamt rund 20 Hektar Gewerbefläche.

Pilotprojekt an Bachzuläufen: Gondelsheim startet 2018 Schutzkonzept gegen 100-Jähriges Hochwasser

Nach den Überschwemmungen von 2013 und dem Starkregen von 2015 wurden bereits einige schnell wirksame Maßnahmen umgesetzt. Im kommenden Jahr beginnen in Gondelsheim die Detailplanungen für langfristigen Hochwasserschutz. Etwa zeitgleich startet ein Pilotprojekt mit vier Sensoren zur Hochwasser-Frühwarnung.

Verwallung und Hochwassermauer

„2018 nehmen wir uns den ersten Bauabschnitt des Schutzkonzepts gegen ein 100-jähriges Hochwasserereignis vor“, kündigt Bürgermeister Markus Rupp an. Im Einzelnen heißt das: Ab dem Bereich um die Saalbachhalle, wo der Saalbach beidseitig über die Ufer trat, soll das Gewässer bachabwärts auf der rechten Seite mit einer Verwallung eingefasst werden. Da dies wegen der Bebauung am linken Ufer nicht möglich ist, will man dort denselben Effekt durch eine je nach Geländehöhe 30 bis 80 Zentimeter hohe Mauer erzielen. 

Erweiterung des Staubereichs

Bei den vorangegangenen Untersuchungen war auch festgestellt worden, dass die wenige Meter bachaufwärts beim Saalbach-Kindergarten liegende befahrbare Meierhof-Brücke einen zu kleinen Durchlass hat, weswegen sich das Wasser seinen Weg seitwärts an der Brücke vorbei suchte. Dieser Weg soll dem Wasser künftig durch eine trichterförmige Mauer versperrt werden. Oder anders ausgedrückt: Das Fassungsvermögen im Staubereich vor der Brücke soll erweitert werden.

Baubeginn für 2019 anvisiert

Der Gemeinderat hat die Maßnahme laut Bürgermeister bereits gebilligt, 2018 werden im Landratsamt und Regierungspräsidium die erforderlichen Genehmigungen beantragt. Dann beginnen die behördlichen Fachprüfungen. Unter anderem rechnet Sören Rexroth, der im Gondelsheimer Rathaus die Hoch- und Tiefbaumaßnahmen betreut, mit einer Überprüfung, „ob die aus dem 18. Jahrhundert stammende Meierhof-Brücke unter Denkmalschutz steht.“ Gleichwohl geht der Rathauschef vom Baubeginn im Jahr 2019 aus und fügt hinzu: "Wir hoffen, auf Landeszuschüsse in Höhe von 70 Prozent." Für die Zeit nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts peilt die Gemeinde bereits die Überprüfung weiterer Hochwasserschutzmaßnahmen bachabwärts auf der Höhe des Gewerbegebiets Altenwingert und bachaufwärts an der Bachstraße an. 

Frühwarnsystem an den Bachzuläufen

Unabhängig davon erhält die in Gondelsheim bereits bestehende Pegelmessstation Verstärkung durch vier weitere Sensoren. Dabei handle es sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger EnBW, mit dem unter anderem die Pegelstände der Bachzuläufe frühzeitig erfasst werden sollen, sagt Markus Rupp. Dementsprechend werden zwei der Sensoren am Bruch- und am Riedgraben installiert. Je ein weiterer ist am Saalbach-Durchlass unter der Bahnlinie auf Höhe der Firma Harsch sowie unter der Meierhof-Brücke vorgesehen. Im Frühjahr sollen die Frühwarn-Sensoren laut Sören Rexroth in Betrieb gehen. 

Der Schreck vor Weihnachten

Handgranate aus dem 1. Weltkrieg auf dem Gelände der Kraichgauschule gefunden

Nach Erkundungsarbeiten keine weiteren Kampfmittel entdeckt

Ein Sechsjähriger hat in Gondelsheim eine Granate gefunden und zur Oma nach Hause gebracht – so die Meldung an die Polizei in Bretten am Mittwochmittag des 20. Dezembers. Die sofort entsandte Streife des Brettener Reviers sperrte die Umgebung des Hofraums ab und konnte mit Hilfe eines an den Kampfmittelbeseitigungsdienst übermittelten Fotos feststellen, dass es sich tatsächlich um eine Granate aus dem ersten Weltkrieg handelt.

Der Junge hatte sie bei der Kraichgauschule an einem kleinen Hang, an dem bei Modellierungsarbeiten 2013/14 Erde abgetragen worden war, gefunden. Schulleiterin Nicola Steinbach und Bürgermeister Markus Rupp kamen umgehend vor Ort.

Das Gondelsheimer Gemeindeoberhaupt veranlasste daraufhin die sofortige Sperrung des Geländes durch den Bauhof. Nach Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst, inzwischen aus Stuttgart kommend vor Ort, der Polizei Bretten und der Schulleitung veranlasste Bürgermeister Markus Rupp ein kurzfristiges Abtragen des Bodens in einem Umfang von knapp 100 m² bis zu einer Tiefe von 20-25 cm.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst stellte fest, dass die Granate bereits abgeschossen war und daher zum Glück zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr bestand. Eine Sondierung mit Metalldetektoren kam nach Aussage der Fachleute aus der Landeshauptstadt aufgrund der Bestandsbauwerke in der unmittelbaren Umgebung nicht in Frage.

Die Erkundungsarbeiten am 22. Dezember blieben dann wie erhofft ohne weitere Funde. Umfangreich war zuvor trotz schlechtem Wetters Erdreich abgegraben und durch frisches ersetzt worden. Bürgermeister Markus Rupp konstatiert: "Wir haben getan, was in dieser Situation zu tun war. Ich danke dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg und dem Gartenbaubetrieb Stärk aus Weingarten für die umgehende Umsetzung meiner Anweisung. Und vor allem bin ich froh, dass außer der Aufregung nichts Schlimmes passiert ist."

Der Jugendtreff Bounty blickt zurück auf 2017

Erinnerungswürdiges

2017 war ein Jahr, in dem wir sehr viele Sonderaktionen durch- und die Ferienaktionswochen als erfolgreiche Neuerung einführten. Erst kurz vor Weihnachten, als wir über einer Statistik brüteten und hierfür die verschiedenen Aktionen Revue passieren lassen mussten, wurde uns bewusst, wie viel schöne Erlebnisse wir in diesem Jahr abseits des Regelalltags erleben durften. Da waren etwa die Teilnahme an der Ortsputzete, die Maienwanderung, der Waldfühlpfad in Eppingen, eine sportliche Mountainbiketour, der Ausflug in den Kletterpark, eine historische Altstadtrallye, die Spieleturniere, das gemeinsame Kochen der Bärlauchmaultaschen, das Ansetzen eigener Holunderlimonade und und und. So viele besondere Ereignisse, so viele bleibende Erinnerungen. Und das, obschon uns auch nicht immer alles gelang, nicht jede Aktion wie geplant durchgeführt werden konnte, nicht jeder Trefftag einfach war.

 

2017 war ein Jahr, indem wir außergewöhnlich viele schöne Rückmeldungen bekamen. Sichtbar etwa an unseren überquellenden Gemäldewänden: jedes einzelne Kunstwerk ein Zeugnis des von Herzen kommenden Dankes unserer Besucher.

Oft sind es jedoch gerade die kleinen, flüchtigen Dinge, die gedenkenswerte Rückmeldungen beinhalten; Gespräche, die ganz in Vergessenheit gerieten, hätten wir sie nicht manches Mal zeitnah niedergeschrieben und archiviert. Etwa eine Situation beim Tischtennisspiel: Wir Betreuer wollten uns eigentlich gerade von der Platte zurückziehen und den beiden Mädels zwei Jungs für den »Rundlauf« vermitteln. Doch die jungen Ladys widersetzten sich: „Nö, Jungs dürfen nicht mitspielen!“ Um gleich darauf uns zu bestürmen: „Kommt ihr jetzt endlich?“ Wir entgegneten: „Geht nicht, Jungs dürfen doch nicht mitspielen.“ Darauf die Mädels: „Ihr seid doch keine Jungs!“ – „Natürlich sind wir welche! Was sollen wir denn sonst sein?“ – „Ihr seid Gentlemen.“

Oder der Abendtreffbesucher, der uns bei einem Gespräch im Oktober seine Theorie darlegte, warum ein neuer Gast sich bei uns so wohl und geborgen fühle und warum ein bestimmtes anderes (eher auf Pöbeleien aus seiendes) Publikum unseren Treff eher meide: „Weil, bei euch ist es sehr sozial und es sind sehr soziale Besucher da. Bei euch herrscht schon eine ganz andere Atmosphäre: Bei euch ist es warm.“ Ganz ähnlich die 15-Jährige, die mit uns über die auch von den Jugendlichen so empfundenen niedrigen Preise in unserer Bar diskutierte. Wir erklärten der jungen Frau, dass wir ja keinen Gewinn anstrebten. Das wisse sie sehr wohl, erwiderte sie, denn „ihr wollt uns ja beglücken“. Aussagen wie diese sind auch für uns kleine Augenblicke reinen Glückes! 

2017 war aber auch ein Jahr, in dem wir unglaublich viel Unterstützung der Gondelsheimer Ortsbevölkerung erfahren durften. An dieser Stelle sei daher auch einmal all jenen gedankt, die ihren Namen nicht im »Blättle« lesen wollten oder deren Gaben wir (meist aus Platzmangel) ablehnen mussten. Wir wissen die hohe Wertschätzung, die hinter den häufigen Anfragen steckt, sehr zu schätzen.

Namentlich möchten wir die Familie Gingerich für eine großzügige Spende ganz herzlich unseren Dank aussprechen.

Wir träumen voll Zuversicht von einem ebenso erinnerungswürdigen 2018.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

Bürgermeister Markus Rupp 

zu Weihnachtsbesuchen 

im Betreuten Wohnen „Am Saalbach“ und im Seniorenhaus „Schlossblick“

Traditionell nahm Bürgermeister Markus Rupp an den Weihnachtsfeiern in der der Betreuten Seniorenwohnlage „Am Saalbach“ und im Seniorenhaus „Schlossblick“ teil. 

Mit Petra Schalm in Vertretung für Uli Lange überreichte Rupp den Bewohnerinnen und Bewohnern im Rahmen überaus gelungener Feiern Geschenkpäckchen des „Festivals der guten Taten“. Herzlichen Dank, lieber Uli!

Herzlichst 

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister