< Der Bürgermeister informiert KW 50
20.12.2017 07:41 Alter: 28 days

Der Bürgermeister informiert KW 51


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

nach einem Sitzungsmarathon im November und Dezember, einer gelungenen zweiten Auflage des Weihnachtsmarkts auf dem Rathausplatz und vielen Weihnachtsfeiern hat es nun etwas Beruhigendes für mich zu wissen, dass jetzt wieder die Tage vor der Tür stehen, an denen wir mit Familie und Freunden gemütlich beisammensitzen, es uns gut gehen lassen und Weihnachten feiern.

 

 

Weihnachts- und Neujahrsgruß
des Bürgermeisters

  

                                           

 

Das zu Ende gehende Jahr war außerordentlich bewegt – und was die Zukunft bringt, ist heute schwer abzuschätzen. Die Welt ist ein unberechenbarer Ort geworden. Und das wird sich leider wohl so schnell nicht ändern.

Trotzdem sind wir den Entwicklungen nicht hilflos ausgeliefert.

Wir sollten nicht vergessen: Wir leben in Frieden und Freiheit, wir leben in einer Demokratie und einem Rechtsstaat, wir leben in einem Land, das allen Chancen gewährt. Für uns ist das selbstverständlich geworden und deshalb vergessen wir vielleicht manchmal, von welch großem Wert das ist. Demokratie ist besser als jede andere Regierungsform.

Wir dürfen nicht vergessen: Europa hat zwar seine Probleme, aber der Europagedanke ist nicht tot. Im Gegenteil: Die europäische Gemeinschaft hat sich zu einem Garanten für Wohlstand und Stabilität entwickelt. Das sollten wir nicht kaputt reden. Vielmehr sollten wir alles tun, um die EU wieder zu stärken. Gerade heute, in einer Welt voller Krisen – denken wir nur an die anhaltenden Kriege im Nahen Osten, an den wieder aufgeflammten Atomkonflikt mit Nordkorea, an die Bedrohung durch den islamistischen Terror –, gerade heute wird die EU gebraucht als Krisenmanagerin wie als Wertegemeinschaft. Gerade heute dürfen wir auch den Gedanken der Städtepartnerschaften nicht vergessen. Wir freuen uns deshalb, dass wir in 2019 bereits das 40. Jubiläum unserer Freundschaft mit Droué feiern werden. 

Auch deshalb hat uns Weihnachten mit seiner Botschaft von Frieden, Hoffnung und Mitmenschlichkeit nach wie vor viel zu sagen. Weihnachten spricht uns an, weil es unsere Sehnsucht nach einer besseren Welt verkörpert, und weil es uns Mut macht, dafür zu wirken.

Was ist uns aber wirklich wichtig im Leben? Was zählt? Auch diese Frage stellt sich gerade zur Weihnachtszeit. Und diese Frage stellen auch die Forscher der New Yorker Columbia University, die seit 2012 im Auftrag der Vereinten Nationen den „World Happiness Report“, den Weltglücksreport, erstellen. Sie haben einen Fragenkatalog entwickelt. Zu ihren Kriterien gehören zum einen Einkommen und Lebenserwartung, aber auch stabile Verhältnisse und Good Governance sowie Gesundheit, Unterstützung aus dem sozialen Umfeld und Großzügigkeit. Das heißt, gerade immaterielle Werte spielen beim „Weltglücksreport“ eine wichtige Rolle. Deutschland lag 2017 unter insgesamt 155 untersuchten Ländern auf Rang 16. Das heißt: Uns geht es gut.

Wir haben keinen „Happiness Report“ für Gondelsheim. Aber wir haben viel, worauf wir bauen können. Der Blick zurück zeigt: Wir haben Gondelsheim vorangebracht. Wir haben uns für ein menschliches Miteinander eingesetzt und dafür, dass es sich in unserer Gemeinde gut leben, lernen und arbeiten lässt.

Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass es in unserer Gemeinde einen so guten Zusammenhalt gibt. Niemand wird bei uns zurückgelassen, keiner mit seinen Sorgen und Nöten alleingelassen. Gondelsheim ist eine Gemeinde, in der man sich noch aufeinander verlassen kann. Bei uns arbeiten viele Stellen Hand in Hand für die Menschen. Nicht nur die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, sondern auch unsere öffentlichen Einrichtungen und die Vereine sowie die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Das zeigt sich ganz besonders jetzt in der Weihnachtszeit.

Ich freue mich, sagen zu können: Unsere Gemeinde steht nach dem Krisenjahr 2016 mit hohen Gewerbesteuerrückzahlungen wieder deutlich besser da. Wir sind auf einem guten Weg. Und diesen Erfolgskurs will ich mit Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Jahr 2018 fortführen. Lassen Sie uns gemeinsam alles daran setzen, Gondelsheim noch weiter nach vorn zu bringen.

 

Genießen Sie nun aber die Weihnachtzeit im Kreise jener, die Ihnen lieb und teuer sind. Gönnen Sie sich Muße und laden Sie die Batterien auf und denken Sie daran:

 

In einem guten Wort

ist für drei Winter Wärme,

ein böses Wort verletzt

wie sechs Monate Frost! 

Mongolische Weisheit

 

In diesem Sinne darf ich Ihnen

zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel auch im Namen des Gemeinderats und

der Gemeindeverwaltung

die besten Wünsche übermitteln.

Ihr


Markus Rupp

Bürgermeister

 

 

Weihnachts- und Neujahrsgruß des

Bürgermeisters auf Hügelhelden.de

 

Unter www.hügelhelden.de finden Sie ab dem 24. Dezember 2017 wieder einen Video-Weihnachts- und Neujahrsgruß von Bürgermeister Markus Rupp.

 

JAHRESRÜCKBLICK 2017
 
IN SCHLAGZEILEN
UND FOTOS

 

An dieser Stelle gibt es in chronologischer Reihenfolge und in keinster Weise vollumfänglich einen kleinen Jahresrückblick:

 

 

 

                                                                                „Ramba-Zamba“ für einen guten Zweck:
                                                   Kinderfasching mit Uli Lange in der Saalbachhalle Gondelsheim
                                                                       600 kleine und große Gäste feiern ausgelassen
 

  

 

Menschen aus aller Welt im Landratsamt
Persönliche Bekenntnisse und bewegende Lebensgeschichten bei der Einbürgerungsfeier
Hedi Gnädinger

 

 

 

Maike Schäfer hat zum 1. März das Rechnungsamt übernommen
Corinna Kehrer wird Persönliche Referentin des Bürgermeisters

 

 

Gondelsheim kruschtelt
2 Jahre Bücherschrank

 

 

Offenes World Ranking  Sportturnier
für Islandpferde vom 21.-23. April 2017 auf dem Gestüt Gut Bonartshäuser Hof

 

 

Am 24. Juni 2017 im Box-Fieber
Erstmal heißt es „Ring frei“ in der Kraichgau-Gemeinde / 300 Besucher

 

 

Grundstücke im Wohngebiet Schlossbuckel in Rekordzeit verkauft (Juli 2017)
Gondelsheim durchbricht dadurch bei der Einwohnerzahl die 4.000er-Marke

 

 

Offizielle Ankunft und Abschied
an der Kraichgauschule
Amtseinführung von Rektorin Nikola Steinbach und Verabschiedung von Konrektorin
Christina Mühl 

 

 

 

Schlagerstar Michael Holm
tritt beim Gondelsheimer Rathausplatzfest auf
vom 21. – 23. Juli 2017
Michael Holm trägt sich am 24. Juli 2017 in Gondelsheim ins Goldene Buch ein

 

 

Kreisintegrationspreis zum 3. Mal vergeben
Landrat zeichnet vorbildliche Aktivitäten und Leistungen aus
Petra Schalm aus Gondelsheim ausgezeichnet

 

 

Josephine Benz-Gedächtnis-Stopp
am Nordkreisel zog Massen an

 

 

Harsche Kritik (August 2017) an der geplanten Streichung zweier Bushaltestellen
Gondelsheims Bürgermeister sieht den halben Ort vom ÖPNV abgeschnitten

 

Bürgermeister Markus Rupp ehrt auf Sportler- und Ehrenabend (29. September)
der Gemeinde Gondelsheim erfolgreiche Reiterinnen und Reiter
Olivia Ritschel ist Weltmeisterin

 

 

Im Oktober 2017 siedelt mit der Fa. Secon (Kälteanlagen und Rückkühlung) der erste Betrieb im neu erschlossenen Gewerbegebiet „Gölswiesen“ an

 

 

Gondelsheimer Oktoberfest
Zweitägige Veranstaltung mit der „089-Wiesnband“ aus München und
der „Gloine Bsetzung“ aus Büchig

 

 

Gemeinderat und 1. Bürgermeister-stellvertreter Peter Bürker am 30. Oktober 2017 verstorben

 

 

B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Helmsheim und Gondelsheim/ Arbeiten Anfang November 2017 abgeschlossen

 

Fa. Harsch investiert fünf Millionen Euro in Gondelsheim
Bauunternehmen stärkt seinen Standort mit der Erweiterung der Produktionsfläche

 

 

 

Spitze bei Bevölkerungswachstum
In Baden-Württemberg gibt es die höchste Geburtenzahl seit 1999
2016 auch in Gondelsheim bei Geburten Spitzenwert erreicht

 

                                                                          Traumberuf Bürgermeister:
                                                                   Markus Rupp vor 20 Jahren gewählt!

 

 

 

Einstimmung auf die Feiertage
Weihnachtliche Jazz-Klänge hallen über den Gondelsheimer Rathausplatz
Kulinarisches nebst Kunsthandwerk

 

Quelle: BNN / Brettener Nachrichten vom 18.12.2017 von Beatrix Drescher

 

Frische Kartoffelsuppe, Griebenschmalzbrote, Schupfnudeln, eine echte Feuerwurst, ja selbst ein Stück Pizza gab es beim zweiten Gondelsheimer Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz. Wer hier nichts zu essen fand, war nun wirklich selbst schuld, denn an einem der Stände garte sogar ein kleines Wildschwein auf dem Grill vor sich hin und verbreitete dabei einen für Fleischliebhaber höchst verführerischen Duft.

Ein Stück weiter lockte der Glühweingeruch am Punsch- und Waffelstand. Selbst gemachter Bratapfellikör, Cocktails, Popcorn, Schokoapfel und gebrannte Mandeln wurden auf dem Gondelsheimer Markt ebenfalls feilgeboten.

Klein aber oho: Das galt jedoch nicht nur fürs Essen, sondern auch für die gemütliche Atmosphäre, die auf dem Gondelsheimer Rathausplatz am Abend herrschte: Bunt blinkende Luftballons bewegten sich an einer langen Schnur über den Platz. Das Rathaus erstrahlte im Lampenschein, die Linde trug ihr funkelndes Lichterkettenkleid und der mit Kerzen bestückte Weihnachtsbaum an der Straße leuchtete weithin sichtbar. Die Laternen waren mit Sternen verziert, und der Schriftzug „Weihnachtsmarkt Gondelsheim“ hieß jeden Besucher willkommen.

„Es ist ein schöner, kleiner Markt, auf dem man sich als Gondelsheimer heimisch fühlen kann“, sagte Bürgermeister Markus Rupp und blickte in die fröhlichen Gesichter, die man in den beiden Gassen des Weihnachtsmarktes sah.

Trotz der kalten Temperaturen bemächtigte sich mancher Besucher ein auf die kommenden Festtage einstimmendes Gefühl, als der Schulchor am Freitagabend „Süßer die Glocken“ und „Oh Tannenbaum“ sang. Auch wenn der Gondelsheimer Männergesangverein und der Chor Swingin am Samstagabend ihre Auftritte vertauschten, hallten nach einer längeren, technisch bedingten Pause die ersehnten weihnachtlichen Jazz-Klänge über den Rathausplatz bis hin in die umliegenden Straßen. Kurzum: das Abendprogramm auf der Bühne beim Bauhof war in vollem Gang. Am Sonntagnachmittag warteten weitere Auftritte.

Unter einem „guten Stern“ fand der Gondelsheimer Kunsthandwerkermarkt statt, denn das Gondelsheimer Exemplar thronte mit seinem Schweif wieder auf dem Dach des Bauhofs. Innen konnte man von innovativen Betonlampen, über Körben in unterschiedlichen Größen und Holzfiguren bis hin zu Schmuck und Seife, ein kleines oder großes Geschenk erwerben. Auch die Handballer führten wieder ihre gut angenommene Pfandgeld-Aktion für „FuoKK“, den Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe, durch.

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Mir bleibt an dieser Stelle danke zu sagen an unsere Vereine und Teilnehmer, den AGG-Vorsitzenden Andreas Bürker, die unzähligen Besucher sowie den Bauhof!

 

 

Impressionen zum Weihnachtsmarkt

            

    

    

 

 

Weihnachts- und Neujahrsgruß 2017/2018
vom Landrat des Landkreises Karlsruhe Dr. Christoph Schnaudigel

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Karlsruhe,

 

erstmals seit geraumer Zeit steht bei den Themen, die uns besonders beschäftigen, nicht die Unterbringung von Flüchtlingen im Fokus. Nur noch rund 1.500 Personen leben in Unterkünften des Landkreises. Nun geht es darum, die Menschen, die eine Bleibeperspektive haben, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden und den vielen Ehrenamtlichen vor Ort in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dies setzt Anstrengungen von allen Seiten voraus: Offenheit und Verständnis von den eingesessenen Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises, aber auch die Bereitschaft der neu Hinzugezogenen, die Werte, Regeln und Gebräuche unserer demokratischen Grundordnung und unser freiheitliches Zusammenleben zu respektieren und zu akzeptieren.

 

Noch mehr verstärken werden wir unsere Anstrengungen im Bereich der Digitalisierung. Mit dem Aufbau eines kreisweiten Glasfasernetzes sind wir bereits weit fortgeschritten. Immer mehr Kunden, Gewerbetreibende wie auch Privatpersonen können im Landkreis auf eine zukunftsorientierte Breitbandinfrastruktur zurückgreifen. Die Digitalisierung wird sich aber auch positiv auf die Arbeitsweise von Schulen, Kliniken oder Sozialeinrichtungen auswirken. Deshalb haben wir für die Kreisverwaltung sowie die Schulen und Krankenhäuser in Trägerschaft des Landkreises die Weichen in Richtung Digitalisierung gestellt, um unsere Standortgunst weiter auszubauen.

Änderungen wird es im Bereich des Biomülls geben: Obwohl wir über unsere Grüngutplätze und Kompostierung bereits heute hohe Mengen organischer Stoffe erfassen sind wir vom Umweltministerium Baden-Württemberg angewiesen worden, Bioabfälle künftig getrennt einzusammeln. Ich bin mir sicher, dass der Kreistag hier eine ebenso praktikable Lösung finden wird. Eines kann ich jedoch heute bereits zusagen: Eine umfassende Pflicht zur Biotonne für jeden einzelnen Haushalt wird es nicht geben. Der Vorrang der Eigenkompostierung bleibt in jedem Fall erhalten, weshalb Bioabfälle, wie bisher auch, im eigenen Garten kompostiert werden können.

 

Mein Wunsch für das kommende Jahr ist, dass sich noch mehr Menschen bürgerschaftlich engagieren. Das gute Beispiel der Flüchtlingsbetreuung hat wieder einmal gezeigt, wie wertvoll und gewinnbringend ehrenamtlicher Einsatz für alle Seiten ist. Bereiche, in denen man sich aktiv einbringen kann gibt es sehr viele: In der Kommunalpolitik oder im kirchlichen Bereich, bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Hilfs- und Rettungsdiensten, in Vereinen, Verbänden, Institutionen, Organisationen und Initiativen, aber auch im privaten Bereich, zum Beispiel bei der Betreuung von Kranken und Behinderten oder der Hospizbewegung. Allen, die hier bereits heute einen Beitrag leisten, möchte ich ganz herzlich danken.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

 

Dr. Christoph Schnaudigel

Landrat

 

 

Neues aus dem Jugendtreff Bounty Adventsstimmung

 

Längst brennen bei uns wieder die Kerzen. Der Jugendtreff strahlt im winterlichen Lichterglanz. Und kurz vor Weihnachten sorgten wir für die rechte Adventsstimmung, indem wir unsere Jahresabschlussfeier vorbereiteten.

 

In Ermangelung einer Küche hatten wir uns diesmal direkt in den Räumlichkeiten des »Bounty« getroffen. In drei Kleingruppen »klebten« wir mit Zuckerguss Lebkuchen, Waffelröllchen, Butterkekse und Mandeln zusammen. So entstanden ganz eigene Kunstwerke. Allesamt sind die Hexenhäuschen, Schneemänner und Kerzen nicht nur hübsch anzusehen, sondern durchweg essbar und voll süßen Genusses. Nun werden sie unsere Weihnachtsfeier bereichern.

 

 

Als Überraschung für die Zuckerdekorateure schlossen wir dann zudem einen Besuch auf dem Gondelsheimer Weihnachtsmarkt an.

Dort ließen wir uns die heißwürzigen Jägertees und die sauguten »Sausemmeln« schmecken.

 

Ganz herzlichen Dank dem Heimat- und Kulturverein, der uns zu diesen Leckereien an seinen Stand einlud.

 

Weitere Dankeschöns gehen an Familie Veit für die Spende von Tassen und Büchern sowie an Frau Monika Widmann für die Überlassung eines Briefkastens.

 

Terminvorschau:

Ab Freitag, 22. Dezember, geht der Jugendtreff dann in eine zweiwöchige Weihnachtspause. Wir öffnen wieder in der Woche ab dem 8. Januar 2017.

 

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

 

 

EnBW hat Gondelsheim als Standort für Pilotprojekt auserwählt

Erstmals wird der autarke Betrieb eines WLAN-Hotspots durch Photovoltaik getestet

 

Gondelsheim erweist sich als technologischer Vorreiter. Gemeinsam mit Smight, dem Innovationscampus der EnBW, hat die Kraichgaugemeinde ein Pilotprojekt in Sachen autarkem WLAN-Hotspot gestartet. Seit dem Weihnachtsmarkt am vergangenen Wochenende verfügt der Rathausplatz über einen öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspot. Mit anderen Worten: Die Bürgerinnen und Bürger von Gondelsheim können dort nun jederzeit kostenlos das Internet nutzen. Das Besondere daran ist aber die Stromversorgung dieses Dienstes, denn die erfolgt über eine Photovoltaikanlage und damit völlig unabhängig vom eigentlichen Stromnetz. Eine Kombination zweier Technologien, die in Gondelsheim nun das erste Mal überhaupt getestet wird. „Als die Anfrage kam, haben wir sofort zugesagt“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp über einen zusätzlichen Service für die Bürgerschaft und ergänzt: „Und wer weiß, vielleicht können wir einmal sagen: In Gondelsheim hat eine Zukunftstechnologie seinen Anfang genommen.“.

Die knapp ein Quadratmeter große Photovoltaikanlage ist auf dem Dach der Bauhof-Garagen montiert und liefert zusammen mit der Antenne sowie der Batterie den nötigen Strom zum Betreiben des Hotspots. „Der Pufferspeicher reicht selbst bei schlechtem Wetter für zehn Tage“, berichtet Timo Janzer von der EnBW. Die Anlage liefert eine Maximalleistung von 160 Watt, die Antenne besitzt eine Reichweite von 200 Metern und der Speicher weist eine Kapazität von 100 Amperestunden auf.

Mit diesem Pilotprojekt will das Unternehmen wichtige Informationen darüber sammeln, ob es künftig möglich ist, WLAN-Hotspots völlig autark zu betreiben. Dafür ist mindestens ein halbes Jahr veranschlagt, wahrscheinlich aber eher ein bis zwei Jahre, in denen Gondelsheim einen öffentlichen Internet-Zugang quasi als Geschenk nutzen kann. Denn die EnBW betreibt die Anlage, gewährleistet alle Sicherheitsstandards und trägt auch die Störerhaftung.

 

 

Alle Gondelsheimer Einwohner sind am Freitag, 12. Januar 2018 eingeladen!
9. Gondelsheimer Neujahrsbegegnung auf dem Rathausplatz

 

Nachdem der Neujahrsempfang der besonderen Art in den Vorjahren sehr gut angenommen wurde, findet er auch in 2018 wieder in der gleichen Weise in bewährter Zusammenarbeit mit den Landfrauen statt.

Kein Neujahrsempfang für geladene Gäste, sondern eine Neujahrsbegegnung für alle Gondelsheimer!

Termin (18.00 Uhr, Rathausplatz/Bauhof) bitte vormerken!

 

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister