< Der Bürgermeister informiert KW 49
14.12.2017 08:26 Alter: 279 days

Der Bürgermeister informiert KW 50


 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

nach der überaus erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erlebt der Weihnachtsmarkt auf dem Gondelsheimer Rathausplatz vom 15. bis 17. Dezember 2017 seine Fortsetzung. Hierzu darf ich Sie wieder herzlich einladen.

 

Grußwort Weihnachtsmarkt
15. – 17. Dezember 2017

 

Am erfolgreichen Konzept haben die teilnehmenden Vereine und die Gemeinde Gondelsheim wenig geändert. So dürfen Sie sich wieder auf eine eindrucksvolle Illumination des zentralen Gondelsheimer Festplatzes freuen wie auch auf tolle kulinarische Angebote und ein interessantes Programm auf der Bühne. Und das alles bei etwas verlängerten Öffnungszeiten gegenüber dem Vorjahr.

Also wieder viele gute Gründe, um zum kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt nach Gondelsheim zu kommen.  

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz, frohe Weihnachten und erholsame Feiertage.

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister

  

 

15. – 17. Dezember 2017
Weihnachtsmarkt in Gondelsheim hat auf Rathausplatz neue Heimat gefunden
Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die Öffnungszeiten verlängert

 

„Mit diesem großen Zuspruch und dieser Akzeptanz hatte keiner gerechnet“, erinnert sich Bürgermeister Markus Rupp gerne an die Rückkehr des Weihnachtsmarkts nach einjähriger Pause.

Rund 2.000 Besucher zählte die dreitägige Veranstaltung im Ortszentrum. „Der Rathausplatz war immer gut gefüllt“, führt er weiter aus. Darauf haben die Veranstalter reagiert und die Öffnungszeiten verlängert. Freitags ist nun von 17 bis 21.30 Uhr geöffnet, samstags von 16 bis 21.30 Uhr und sonntags von 15 bis 20 Uhr.

Ansonsten ist man dem Erfolgskonzept treu geblieben: „Wie fast alle Veranstaltungen in Gondelsheim wird auch der Weihnachtsmarkt von der Bürgerschaft getragen. Dieses Engagement zeichnet uns aus“, betont Rupp. Das bestätigt Andreas Bürker: „Zehn Vereine sowie einige Bürgerinnen und Bürger organisieren und gestalten zusammen mit der Gemeinde den Weihnachtsmarkt“, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheim (AGG). Letztere koordiniert beispielsweise das kulinarische Angebot an den zwölf Ständen. „So kommt es zu keinen Überschneidungen und entsprechend vielfältig ist die Speise- und Getränkekarte“, berichtet er. Hinzu kommen noch acht Kunsthandwerker, die ihre Exponate in den Garagen des Bauhofes präsentieren.    

An allen drei Tagen gibt es darüber hinaus noch ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf der Bühne. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister macht am Freitagabend der Schulchor der Kraichgauschule den Auftakt, gefolgt vom Musikverein Harmonie. Am Samstag liefern zuerst die Jungen und Mädchen des Kindergarten Am Saalbach eine Kostprobe ihres musikalischen Talents ab. Danach übernimmt der Gesangverein Liederkranz die Abendgestaltung, zuerst mit dem Männerchor und dann mit dem gemischten Chor „Swingin“. Zum Abschluss tritt das Jazztrio auf, das eigens für dieses Gastspiel ein Weihnachtsmarkt-Programm zusammengestellt hat. Den Abschlusstag eröffnen dann „Musimo“, der musikalische Nachwuchs des Musikvereins Harmonie. Auch danach gehört die Bühne den Jüngsten, wenn der Kindergartenchor der Kindertagesstätte Schneckenhaus die Besucher unterhält. Mit einem Trompetenstück finden die drei Tage Weihnachtsmarkt Gondelsheim dann ihren musikalischen Ausklang.

Was sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nicht geändert hat, ist die festliche Beleuchtung des gesamten Areals. Angefangen bei den Straßenleuchten, die ein glänzender Schweif schmückt, über das imposante und in warmes, einladendes Licht gehüllte Eingangstor sowie die prachtvoll geschmückte Linde auf dem Rathausplatz bis zu den individuell gestalteten Hütten - alles erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Wobei Rupp und Bürker betonen, dass der Weihnachtsmarkt neben der Bescherung einiger unbeschwerter Stunden auch einem tieferen Zweck dient: „Solche Veranstaltungen sind Orte der Begegnung. Da kommt man miteinander ins Gespräch.

Deshalb fördern sie die Integration der vielen Neubürgerinnen und Neubürger.“ Verzeichnet Gondelsheim doch den größten Zuwachs an Einwohnern in der gesamten Region.

 

 

Neues aus dem Bounty
Schulbetreuung – eine erfolgreiche Besonderheit

 

Was vielleicht viele Gondelsheimer gar nicht wissen: Das »Bounty« ist nicht nur Jugendtreff, sondern übernimmt viermal in der Woche auch eine Mittagsbandbetreuung der Gemeinschaftsschüler. Diese Partnerschaft ist eine erfolgreiche Besonderheit unter den AWO-Jugendzentren des Landkreises.

Im Interview berichtet Matthias, der diese Betreuungsaufgabe alleine stemmen muss, über seine Erfahrungen:

Schulbetreuung ist nicht gleich Jugendtreff; was sind die Unterschiede zur offenen Jugendarbeit?

Matthias: Zum einen müssen hier die schulischen Vorgaben streng umgesetzt werden. Das heißt etwa: keine Handys; auch PS3 und PC bleiben aus. Zum anderen geht es wesentlich wilder und lauter als in der Freizeit zu. Die Schüler kommen nach sechs bis sieben anstrengenden Stunden Unterrichts ausgepowert und zugleich voller Bewegungsdrang zu mir. Infolgedessen ist etwa der Materialverschleiß größer. Auch liegt die Toleranzschwelle höher als in den Freizeittreffangeboten, wo wir unsere Raumregeln wesentlich strenger umsetzen können. Weil ich alleine bin, kann ich mir zudem kaum Zeit für die Anliegen Einzelner nehmen.

Wie läuft denn so eine typische Schulbetreuung ab?

Matthias: Pro Tag kommen zwei Klassen zu mir. Wie eine Büffelherde stürmen die Schüler oft die Treppe hoch. Viele Gäste sind total überdreht und haben einen hohen Redebedarf, worauf ich allerdings, um die Übersicht zu behalten, kaum eingehen kann. Üblicherweise sind sämtliche Spielgeräte gleichzeitig in Benutzung.

Welche Schüler dürfen zu dir ins »Bounty« kommen?

Matthias: Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule, also ab Klasse fünf. Nur die Neuner brauchen nicht mehr betreut werden; sie dürfen bereits selbständig ins Dorf laufen.

 

Und wie viele verschiedene Jugendliche können im Lauf einer Woche in den Genuss des »Bounty« kommen?

Matthias: Oh, das dürften über 200 sein.

Wie managst du eigentlich den Ansturm so vieler Schüler?

Matthias: Seit diesem Schuljahr darf jede Klasse nur noch einmal die Woche zu mir kommen. Das ist eine gute Regelung, die mir Betreuung und Übersicht erleichtert. Dennoch schaffe ich kein Mittagsband ohne meine Ohrenstöpsel. Daneben braucht es schon sehr gute Nerven. Notfalls muss ich auch mal Verbote erteilen. Doch so anstrengend das Mittagsband manchmal ist, immer halte ich mir vor Augen, welch tolle und sinnvolle Möglichkeit der Besuch des »Bounty« für die Jugendlichen darstellt, während einem Schultag einmal kurz abzuschalten.

Gibt es noch weitere Vorteile?

Matthias: Die gibt es: Wir bekommen auf diese Weise beständig Nachwuchs für unseren Jugendtreff. Um unsere Bekanntheit müssen wir uns somit gar keine Gedanken machen. Werbung erübrigt sich beinahe. Da müssen vergleichbare Einrichtungen ganz andere Anstrengungen auf sich nehmen.

 

Aktuell suchen wir für den Jugendtreff noch nach:

  • Kaffee- / Teetassen für unseren Barbetrieb
  • 1 Briefkasten

 

Terminvorschau:

§  Am Donnerstag, 21. Dezember, begehen wir unsere Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier. An diesem Tag wird auch der Abendtreff (ab 18.00 Uhr) stattfinden.

§  Ab Freitag, 22. Dezember, geht der Jugendtreff dann in eine zweiwöchige Weihnachtspause. Wir öffnen wieder in der Woche ab dem 8. Januar 2017.

 

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

 

 

Auf Kurzstrecken ist das Fahrrad eine echte Alternative zum Auto
Radverkehrsförderung im Verwaltungsausschuss des Kreistags

 

Vor dem Hintergrund seiner Bemühungen um den Klimaschutz und zunehmend überlasteter Straßen unternimmt der Landkreis Karlsruhe eine Vielzahl von Anstrengungen, um die Rolle des Fahrrades als umweltfreundliches und gesundheitsförderndes Verkehrsmittel zu stärken. Auf welchen verschiedenen Ebenen die Kreisverwaltung den Radverkehr konkret fördert, wurde dem Verwaltungsausschuss des Kreistags in seiner jüngsten Sitzung vom 7. Dezember vorgestellt.

Das Potenzial als echte Alternative zum motorisierten Individualverkehr hat das Fahrrad insbesondere bei der Fahrt zur Arbeit und Schule allemal: Studien belegen, dass Kurzfahrten bis sechs Kilometer die Hälfte am Gesamtverkehr ausmachen. Solche Entfernungen sind prädestiniert für den Radverkehr. Unterstellt man bei Pedelecs einen Aktionskreis von zehn Kilometerm, steigt der Anteil gar auf 75%. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat berechnet, dass jeder Radkilometer durch weniger Lärm, CO2 und Feinstaub 12,5 Cent an Gesundheitskosten spart und somit auch die Lebensqualität steigert. Volkswirtschaftlich gesehen kann man die Kosteneinsparungen je Kilometer bei mehr als dem doppelten veranschlagen. Daneben kommt dem Radeln im Hinblick auf den Tourismus und die Fahrrad- und Sportartikelbranche eine wichtige Rolle zu und schont bei gleicher Fahrtdauer den eigenen Geldbeutel.

Um den Radverkehr zu fördern braucht es ein fahrradfreundliches Radverkehrssystem. Dazu gehören nicht nur gut ausgebaute Wege, sondern auch allgemeine radverkehrsfreundliche Rahmenbedingungen und insbesondere ein Bewusstsein, das das Fahrradfahren als selbstständiger Teil der Mobilität in die Wahrnehmung der Menschen rückt. Um planmäßig vorzugehen, hatte der Kreistag im Jahr 2010 ein Radverkehrskonzept beschlossen. Dieses beinhaltet unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen, in deren Trägerschaft sich die meisten Radwege und Aktionen befinden. Finanziell fördert der Landkreis Radwege entlang der Kreisstraßen außerhalb der Ortsdurchfahrten; im Zuge von Neubau- oder Ausbaumaßnahmen wird stets ein Augenmerk auf die Erforderlichkeit von Radwegen gelegt. Beim neuen Landesprojekt zur Einrichtung von Radschnellwegen - drei bis vier Meter breite und möglichst kreuzungsfreie Wege, die vor allem Berufspendler nutzen sollen – arbeitet der Landkreis mit dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein an einer Machbarkeitsstudie für drei solcher Wege auf den Achsen Söllingen–Karlsruhe–Wörth, Leopoldshafen-Karlsruhe-Rastatt und Ettlingen-Karlsruhe-Stutensee mit der Option einer Verlängerung bis nach Bruchsal. Einer ständigen Überprüfung und Verbesserung wird das Radverkehrssystem im Landkreis unterzogen. Insbesondere konzeptionell, radtouristisch, netz- sicherheits- und beschilderungstechnisch hat sich der Landkreis Karlsruhe seit 2009 stark weiterentwickelt. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel begrüßte, dass eine Reihe von Städten und Gemeinden mittlerweile eigene Radverkehrskonzepte auf den Weg gebracht haben. Er informierte, dass die Verwaltung derzeit an der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes arbeitet und kündigte an, dieses im Frühjahr zur Beratung in die Gremien einzubringen.

 

 

„Dui do on de Sell“:
beste Unterhaltung garantiert
Schwäbisches Kabarettistinnen-Duo gastiert erstmals in Gondelsheimer Saalbachhalle

 

Das Leben schreibt die besten Geschichten. Das beweist das Comedy-Duo „Dui do on de Sell“ auf beeindruckende Weise. Den Alltag beleuchten die beiden Vollblut-Schwäbinnen Petra Binder und Doris Reichenauer, und sie tun dies schonungslos, unverblümt und gnadenlos. Kein Wunder, verfügen sie doch über „a Gosch wia Schwert“. Mit ihrem zweistündigen Bühnenprogramm „Reg mi net uf“ gastieren sie am Samstag, 30. Dezember, um 20 Uhr in Gondelsheim. Karten für das Gastspiel des preisgekrönten Duos gibt es im Bürgerbüro für 18 Euro (Abendkasse: 20 Euro).

Der veranstaltende Heimat- und Kulturverein übernimmt die Bewirtung des Abends. „Die Eintrittskarten“, sagt der Vorsitzende Markus Rupp, „eignen sich auch ganz hervorragend als handliches und tolles Weihnachtsgeschenk!“

Über 500 Tickets sind inzwischen verkauft. Alles spricht für eine ausverkaufte Saalbachhalle. Also, jetzt heißt es zuzupacken und Karten zu erwerben, wer noch keine hat.

  

Alle Gondelsheimer Einwohner sind am Freitag, 12. Januar 2018 eingeladen!
9. Gondelsheimer Neujahrsbegegnung auf dem Rathausplatz 

Nachdem der Neujahrsempfang der besonderen Art in den Vorjahren sehr gut angenommen wurde, findet er auch in 2018 wieder in der gleichen Weise in bewährter Zusammenarbeit mit den Landfrauen statt.

Kein Neujahrsempfang für geladene Gäste, sondern eine Neujahrsbegegnung für alle Gondelsheimer!

Termin (18.00 Uhr, Rathausplatz/Bauhof) bitte vormerken!

 

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister