< Der Bürgermeister informiert KW 48
08.12.2017 08:09 Alter: 194 days

Der Bürgermeister informiert KW 49


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

auch 2017 gilt mein herzlicher Dank den Gondelsheimer Landfrauen.

 

Traditioneller Adventskranz

Ihnen – namentlich Georgia Willy, Evi Schleicher, Sigrid Hiller und Helga Comes - ist der schöne Adventskranz, den es momentan im Foyer des Rathauses und am Sonntag beim Seniorennachmittag zu bestaunen gibt, zu verdanken!

 

Weihnachtsfeier für Senioren am 10. Dezember 2017

 

Am Sonntag, 10. Dezember 2017 findet ab 14.00 Uhr in der TV-Halle wieder die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier mit folgendem Programm statt:

 

Begrüßung:           Bürgermeister Markus Rupp

Darbietung:           TV Gondelsheim

Musikvortrag:       Musikverein „Harmonie“

 

Im Vordergrund steht auch 2017 das gesellige Miteinander, Zeit zum persönlichen Gespräch.

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat organisieren dieses vorweihnachtliche Treffen für alle Einwohner, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, schon seit Jahrzehnten.

Seit 2011 findet die Veranstaltung wieder in der TV-Halle in der Obergrombacher Straße statt, wo man der besinnlichen, feierlichen Stimmung mehr gerecht werden kann.

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat Gondelsheim werden auch dieses Jahr bemüht sein, Ihnen einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu bereiten.

Natürlich sind bei Eheleuten beide Partner herzlich willkommen, wenn auch nur einer von beiden 65 Jahre oder älter ist.

Zu dieser traditionellen Veranstaltung lade ich Sie, lädt Sie der Gemeinderat herzlich ein. Wir würden uns freuen, Sie an diesem Nachmittag als Gäste begrüßen zu dürfen.

 

 

15. – 17. Dezember 2017
Weihnachtsmarkt in Gondelsheim hat auf Rathausplatz neue Heimat gefunden
Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die Öffnungszeiten verlängert

 

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erlebt der Weihnachtsmarkt auf dem Gondelsheimer Rathausplatz vom 15. bis 17. Dezember seine Fortsetzung. „Mit diesem großen Zuspruch und dieser Akzeptanz hatte keiner gerechnet“, erinnert sich Bürgermeister Markus Rupp gerne an die Rückkehr des Weihnachtsmarkts nach einjähriger Pause.

Rund 2.000 Besucher zählte die dreitägige Veranstaltung im Ortszentrum. „Der Rathausplatz war immer gut gefüllt“, führt er weiter aus. Darauf haben die Veranstalter reagiert und die Öffnungszeiten verlängert. Freitags ist nun von 17 bis 21.30 Uhr geöffnet, samstags von 16 bis 21.30 Uhr und sonntags von 15 bis 20 Uhr.

Ansonsten ist man dem Erfolgskonzept treu geblieben: „Wie fast alle Veranstaltungen in Gondelsheim wird auch der Weihnachtsmarkt von der Bürgerschaft getragen. Dieses Engagement zeichnet uns aus“, betont Rupp. Das bestätigt Andreas Bürker: „Zehn Vereine sowie einige Bürgerinnen und Bürger organisieren und gestalten zusammen mit der Gemeinde den Weihnachtsmarkt“, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheim (AGG). Letztere koordiniert beispielsweise das kulinarische Angebot an den zwölf Ständen. „So kommt es zu keinen Überschneidungen und entsprechend vielfältig ist die Speise- und Getränkekarte“, berichtet er. Hinzu kommen noch acht Kunsthandwerker, die ihre Exponate in den Garagen des Bauhofes präsentieren.    

 

An allen drei Tagen gibt es darüber hinaus noch ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf der Bühne. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister macht am Freitagabend der Schulchor der Kraichgauschule den Auftakt, gefolgt vom Musikverein Harmonie. Am Samstag liefern zuerst die Jungen und Mädchen des Kindergarten Am Saalbach eine Kostprobe ihres musikalischen Talents ab. Danach übernimmt der Gesangverein Liederkranz die Abendgestaltung, zuerst mit dem Männerchor und dann mit dem gemischten Chor „Swingin“. Zum Abschluss tritt das Jazztrio auf, das eigens für dieses Gastspiel ein Weihnachtsmarkt-Programm zusammengestellt hat. Den Abschlusstag eröffnen dann „Musimo“, der musikalische Nachwuchs des Musikvereins Harmonie. Auch danach gehört die Bühne den Jüngsten, wenn der Kindergartenchor der Kindertagesstätte Schneckenhaus die Besucher unterhält. Mit einem Trompetenstück finden die drei Tage Weihnachtsmarkt Gondelsheim dann ihren musikalischen Ausklang.

Was sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nicht geändert hat, ist die festliche Beleuchtung des gesamten Areals. Angefangen bei den Straßenleuchten, die ein glänzender Schweif schmückt, über das imposante und in warmes, einladendes Licht gehüllte Eingangstor sowie die prachtvoll geschmückte Linde auf dem Rathausplatz bis zu den individuell gestalteten Hütten - alles erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Wobei Rupp und Bürker betonen, dass der Weihnachtsmarkt neben der Bescherung einiger unbeschwerter Stunden auch einem tieferen Zweck dient: „Solche Veranstaltungen sind Orte der Begegnung. Da kommt man miteinander ins Gespräch.

Deshalb fördern sie die Integration der vielen Neubürgerinnen und Neubürger.“ Verzeichnet Gondelsheim doch den größten Zuwachs an Einwohnern in der gesamten Region.

 

 

Neues aus dem Bounty
Überraschung

 

Eigentlich hätte es ein Geheimnis bleiben sollen. Hätte. Denn irgendwie war die Nachricht dann doch durchgesickert.

Und so stürmten unsere Kids mit hungrigen Mäulern unseren Jugendtreff und schrien: „Wann kommt die Pizza?“ Sie kam bald in vierfacher Familienversion. Alle konnten sich satt essen. Das zufriedene Kauen hinderte unseren »Bounty-Nachwuchs« allerdings kaum daran, einen ordentlichen Radau zu machen. Und so bogen sich unter dem Lärm aus gut 30 Kinderkehlen sprichwörtlich fast die Balken. Immerhin bekamen die Kleinen auch mal ihren Teil ab, nachdem die Großen – auf welche deutlich mehr Betreuungszeiten entfallen – erst kürzlich mit leckeren Sandwiches verwöhnt worden waren.

 

Terminvorschau:

§  Am Sonntag, 17. Dezember, bieten wir eine weihnächtliche Backwerkstatt an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bei uns Betreuern.

§  Am Donnerstag, 21. Dezember, begehen wir unsere Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier. An diesem Tag wird auch der Abendtreff (ab 18.00 Uhr) stattfinden.

§  Ab Freitag, 22. Dezember, geht der Jugendtreff dann in eine zweiwöchige Weihnachtspause. Wir öffnen wieder in der Woche ab dem 8. Januar 2017.

 

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

 

 

Empörung über mangelnde Berücksichtigung von Gemeindeinteressen bei Haushaltsplanung des Landes
Digitalisierung stand im Mittelpunkt der Bürgermeisterversammlung

 

Die Digitalisierung wirkt sich zunehmend auf alle gesellschaftlichen Bereiche aus. Deshalb hatte der Vorsitzende des Kreisverbandes Karlsruhe des Gemeindetags Baden-Württemberg Bürgermeister Thomas Nowitzki  (Oberderdingen) dieses Thema an erster Stelle der jüngsten Bürgermeisterversammlung gesetzt, die am vergangenen Mittwoch im Rathaus Graben-Neudorf stattfand.

Überlagert wurde die Sitzung jedoch von massiven Unmutsbekundungen der Bürgermeister über die Art und Weise, wie das Land mit Interessen der Kommunen umgehe. Dass der Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/19 eingebracht werde, ohne dass die Gemeinsame Finanzkommission des Landes und der Kommunen Ergebnisse erzielt habe und wesentliche Punkte unberücksichtigt bleiben, sorgte für Empörung. Stein des Anstoßes waren neue und zusätzliche Aufgaben, die die Städte und Gemeinden erledigen sollen, ohne jedoch hierfür mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet zu werden. Konkret ging es um Anpassungen der Kindergartenförderung und den Pakt für gute Bildung und Betreuung, die Digitalisierung der Schulgebäude sowie die Umsetzung der Multimedia-Empfehlungen, den Kommunalen Investitionsfonds, aus sich auch der Breitbandausbau und die Krankenhausförderung speist, die finanziellen Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes und des Unterhaltsvorschussgesetzes auf die Kommunen sowie die weitere Entwicklung und Aufteilung des kommunalen Sanierungsfonds. Auch die Anpassung der Landeszuweisungen für die Wahrnehmung der Aufgaben als untere Verwaltungsbehörde und Positionen wie der Ausgleichsstock blieben weit hinter den Erwartungen zurück. „So können wir das nicht akzeptieren“ war einhellige Meinung der Bürgermeisterrunde, die sich nun an die Abgeordneten wenden wollen, um selbst Einfluss zu nehmen.

 

Die weiteren Themen wurden in gewohnt ruhiger Atmosphäre behandelt: So berichtete der Geschäftsführer des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) William Schmitt von der geplanten Fusion aller kommunalen IT-Dienstleister in Baden-Württemberg zu einer einheitlichen Datenanstalt. Damit verfolge man das Ziel, für die gesamte Wertschöpfungskette der kommunalen öffentlichen Hand IT-gestützte Lösungen aus einer Hand anzubieten. Derzeit befinde sich das Projekt in der Gesetzgebungsphase, im Frühjahr stehe die Beratung in den Gemeinde- und Kreisgremien an, die für die Fusion Ihre Zustimmung erteilen müssen. Als ein konkretes Beispiel für einheitliche Strukturen wurde die digitale Langzeitarchivierung angeführt, die notwendig wird, weil bereits heute schon viele Verwaltungsaufgaben in elektronischer Form erbracht und Papierakten immer weniger werden. Hier bietet das Kreisarchiv in Kooperation mit der KIVBF zentrale Lösungen an.

"Die Digitalisierung wird kommen, die Frage ist ob wir sie passieren lassen oder mitgestalten wollen", sagte auch Steffen Jäger, der Erste Beigeordnete des Gemeindetags Baden-Württemberg. Er sprach sich ebenso wie Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki eindeutig dafür aus, dass die Kommunen eine aktive Rolle spielen, anstatt das Thema internationalen Medienunternehmen zu überlassen.

Vielmehr müssen die Kommunen selbst gute Lösungen entwickeln, wie dies zum Beispiel bei der Bildungsplattform oder der kommunalen Breitbandinitiative im Landkreis geschehe. Die weiteren Inbetriebnahmen der kommunalen Netzteile zeigten deutliche Spuren bei den privaten Telekommunikationsunternehmen, die versuchen, die immer stärker werdenden homogenen Strukturen durch eigene punktuelle Aktivitäten zu unterlaufen. „Die Bandagen werden immer härter“, merkte Kreiskämmerer und Geschäftsführer der Breitbandkabelgesellschaft des Landkreises Karlsruhe Ragnar Watteroth an.

Zur Haushaltsplanung des Landes Baden-Württemberg führte Jäger aus, dass sich die kommunalen Landesverbände dafür einsetzen, dass für neue oder erweiterte kommunale Aufgaben auch entsprechende Finanzmittel bereitgestellt werden, was jedoch zum jetzigen Zeitpunkt in vielen Bereichen nicht zu erkennen sei. Richtig stellen müsse man auch die weit verbreitete Meinung, wonach die Kommunen im Geld schwimmen. Zwar prognostiziere die Novembersteuerschätzung gegenüber der Mai-Steuerschätzung eine weitere Verbesserung, was erfreulich sei, man müsse aber auch den Strauß der Aufgaben betrachten und dass mit der Umstellung auf die Doppik bis spätestens 2020 auch die Abschreibungen erwirtschaftet werden müssen, was nicht wenige Gemeinden vor große Herausforderungen stelle.

 

 

„Dui do on de Sell“:

beste Unterhaltung garantiert

Schwäbisches Kabarettistinnen-Duo gastiert erstmals in Gondelsheimer Saalbachhalle

 

 

Das Leben schreibt die besten Geschichten. Das beweist das Comedy-Duo „Dui do on de Sell“ auf beeindruckende Weise. Den Alltag beleuchten die beiden Vollblut-Schwäbinnen Petra Binder und Doris Reichenauer, und sie tun dies schonungslos, unverblümt und gnadenlos. Kein Wunder, verfügen sie doch über „a Gosch wia Schwert“. Mit ihrem zweistündigen Bühnenprogramm „Reg mi net uf“ gastieren sie am Samstag, 30. Dezember, um 20 Uhr in Gondelsheim. Karten für das Gastspiel des preisgekrönten Duos gibt es im Bürgerbüro für 18 Euro (Abendkasse: 20 Euro).

Von wegen „Reg mi net uf“ – natürlich regen sich die beiden auf und zwar über alles und jeden. Die Ehemänner bekommen ebenso ihr Fett ab wie der Nachwuchs. Beispiel gefällig: Man stelle sich vor, der Mann kommt an einem ganz normalen Freitag etwas früher und super froh gelaunt von der Arbeit nach Hause. Das Wochenende steht vor der Tür, und die Wettervorhersagen versprechen sonnige Tage. Eigentlich alles recht vielversprechend – aber dann kommt’s: „Schatz, ich hab‘ eine Überraschung für Dich! Ich habe Altersteilzeit beantragt!“

 

„Klatsch“, das fühlt sich an wie eine schallende Ohrfeige. Urplötzlich ist nichts mehr, wie es war. Nein, denn ab jetzt dreht sich die Welt in die andere Richtung. Was tun, wenn Mann nun ständig untätig und planlos zu Hause rumläuft und im Weg steht. Dies wird zur echten Herausforderung.

Zur echten Herausforderung wird das Programm für die Lachmuskeln. Bei allem beißenden Spott, die beiden Kabarettistinnen verpacken ihre Rundumschläge überaus charmant und vor allem überaus authentisch.

Der veranstaltende Heimat- und Kulturverein übernimmt die Bewirtung des Abends. „Die Eintrittskarten“, sagt der Vorsitzende Markus Rupp, „eignen sich auch ganz hervorragend als handliches und tolles Weihnachtsgeschenk!“

 

Alle Gondelsheimer Einwohner sind am Freitag, 12. Januar 2018 eingeladen!

9. Gondelsheimer Neujahrsbegegnung auf dem Rathausplatz

 

Nachdem der Neujahrsempfang der besonderen Art in den Vorjahren sehr gut angenommen wurde, findet er auch in 2018 wieder in der gleichen Weise in bewährter Zusammenarbeit mit den Landfrauen statt.

Kein Neujahrsempfang für geladene Gäste, sondern eine Neujahrsbegegnung für alle Gondelsheimer!

Termin (18.00 Uhr, Rathausplatz/Bauhof) bitte vormerken!

 

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister