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28.09.2017 12:07 Alter: 21 days

Der Bürgermeister informiert KW 39


 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Startflagge für das erste Inklusionsprojekt des Gondelsheimer Rallyeclubs im ADAC fällt am 1. Oktober. Dann drehen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ihre Runden auf dem Rathausplatz und zwar von 10.30 bis 13 Uhr.

 

Gondelsheimer Rallyeclub startet Inklusionsprojekt mit einer

Kart-Demofahrt am 1. Oktober

Menschen mit und ohne Behinderung drehen auf Rathausplatz

gemeinsam ihre Runden

 

Eigens dafür hat der Rallyeclub einen Kart-Anhänger gebaut, im Design eines Go-Karts. Dieser wird dann an einem anderen Kart befestigt und los geht die gemeinsame Fahrt durch den mit Pylonen abgesteckten Kurs. „Diese Kultur des Miteinanders zeichnet Gondelsheim aus. Bestes Beispiel dafür ist die Initiative des Rallyeclubs“, lobt Bürgermeister Markus Rupp das Projekt.

Zumal dies nur der Auftakt sein soll für zahlreiche weitere Inklusionsveranstaltungen des Clubs. „Der soziale Aspekt ist ein wesentlicher Zweck unseres Vereins. Das Ziel ist es, Barrieren im Umgang miteinander abzubauen“, sagt der derzeit geschäftsführende Vorsitzende Volker Graeter. Solche Veranstaltungen sehen die Verantwortlichen als ihren gesellschaftlichen Beitrag für einen normalen Umgang mit Behinderten. Der Clubchef kündigt zudem zusätzliche Aktivitäten an: „Wir werden in den nächsten Jahren weiter in das Equipment für Inklusionsveranstaltungen investieren.“

 

 


Bei der Premiere auf dem Rathausplatz geht es vor allem darum, Menschen mit Behinderung – hier speziell Schülerinnen und Schülern der Karl-Berberich-Schule in Bruchsal - die Möglichkeit zu geben, Fahrspaß zu erleben und ihnen ein Gefühl von Geschwindigkeit zu vermitteln. „Für diesen Zweck haben wir einen Kart-Anhänger gebaut, der mit einem Slalomkart durch den abgesteckten Parcours gezogen wird“, erklärt Graeter. Am Lenkrad befinden sich jeweils erfahrene Kartfahrer des Clubs.

Darüber hinaus steht für alle Besucher ein ADAC-Fahrsimulator bereit, in dem jeder seine fahrerischen Qualitäten testen kann. Und das Küchenteam des Rallyeclubs sorgt mit Snacks und Getränken für die Verköstigung der Besucher.

 

 

 

Regierungspräsidentin Kressl informierte sich im Landkreis Karlsruhe - Finanzen, Straßen, Schule und Wirtschaft als Schwerpunkte

 

Die Oberbürgermeister und Bürgermeister im Landkreis Karlsruhe sowie die Fraktionsvorsitzenden des Kreistags nutzten vergangenen Donnerstag die Gelegenheit, im Rahmen der Kreisbereisung von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, mit ihr aktuelle Anliegen und Herausforderungen zu besprechen. Dabei ging es natürlich auch um die Finanzen. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl berichtete von einer positiven Entwicklung landesweit. Es sei erfreulich, dass die Kommunen in den vergangenen Jahren viel in die Betreuungsinfrastruktur investiert haben. Aktuell sei festzustellen, dass die Investitionen in den Bereich Straßen zunehmen, so ihre Schilderung. Sowohl von Seiten des Landkreises als auch der Städte und Gemeinden war zu hören, dass die steigenden Ausgaben im Sozialbereich und der Kinderbetreuung enorme Schwierigkeiten bereiten. „Es gibt immer neue Vorgaben und normierte Standards, die wir umzusetzen haben ohne irgendwelche Gestaltungsmöglichkeiten und ohne Kostenerstattung. Wir müssen dafür eigene Mittel aufwenden, die uns an anderer Stelle fehlen. So bleibt uns ein immer geringerer finanzieller Handlungsspielraum für eigene Projekte und Investitionen“, waren sich alle einig.

Im Bereich Straßen stellt sich die Situation umgekehrt dar: Das Geld, das in diesem Fall der Bund stellt, ist da, doch es fließt nicht. Das sei der Bevölkerung nicht zu vermitteln, so die Meinung der kommunalen Vertreter. Die Ursache sehen sie in den unzureichenden Planungsmitteln und geringen Personalressourcen. Das ist Sache des Landes. Sie appellierten daher an die Regierungspräsidentin, darauf ein besonderes Augenmerk zu richten. Erfreuliches hatte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl über die zweite Rheinbrücke zu berichten. „Mit der Entscheidung im Planfeststellungsverfahren wird in knapp einem Monat zu rechnen sein“.

Das Thema Digitalisierung hat Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zur Chefsache gemacht. „Mit unserer Breitbandinitiative und Landratsamt 4.0 stellt sich die Landkreisverwaltung zukunftsfähig auf. Gleiches gilt für die Schulen in Trägerschaft des Kreises. In den Beruflichen Schulen Bretten haben wir das Thema frühzeitig angegangen, wie sie gleich sehen werden“, lud Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Regierungspräsidentin zu einem Rundgang ein. Die Schule ist an das Breitbandnetz des Landkreises angebunden und profitiert von einer Datenübertragungsrate von 100 Mbit/s symmetrisch, dazu gibt es Wlan, die Verwaltungscloud steht zur Verfügung und als nächster Schritt steht die Einführung der pädagogischen Cloud an“, informierte der Landrat. Dass Digitalisierung richtig viel Geld kostet, ist der Schule und ihrem Träger bewusst. Man sei bereit, zu investieren, und warte gespannt auf das vom Bund angekündigte Förderprogramm.

 

Die „Kreidezeit“ ist vorbei, stellte Oberbürgermeister Martin Wolff zutreffend fest, als die Industriekaufleute des zweiten Lehrjahres die Unterrichtsgestaltung mittels Action-Board darstellten. Auf der digitalen Tafel können die Lehrkräfte das vorbereitete Unterrichtsmaterial aufrufen und die Schaubilder, die im Unterricht entworfen werden, bekommen die Auszubildenden per E-Mail geschickt. Besonderer Stolz der Schule, allen voran Schulleiterin Barbara Sellin, ist die Lernfabrik 4.0. „An unserer runderneuerten Automatisierungsanlage lernen die jungen Menschen die Prozesse kennen, programmieren, machen sich mit den Abläufen vertraut und probieren aus. Diese praxisnahe Ausbildung ist unvorstellbar wertvoll für die Auszubildenden und die Betriebe, denn das Gelernte lässt sich direkt im Ausbildungsbetrieb umsetzen“, berichtete die Schulleiterin, während Auszubildende zum Industriemechaniker die Anlage vorführten.

 

Technik auf höchstem Niveau hat auch die Waldbronner Firma Polytec zu bieten. Ein Besuch beim Marktführer weltweit im Bereich der berührungslosen optischen Schwingungsmessung bildete den Abschluss der Kreisbereisung. Die beiden Geschäftsführer Alfred Link und Dr. Dietmar Gnaß führten die Gäste, darunter auch Bürgermeister Franz Masino, durch die Firma, die vor kurzem ihr 50-jähriges Jubiläum feierte. „In den vergangenen fünf Jahrzehnten haben wir kontinuierlich alle acht bis zehn Jahre erweitert, was unseren Erfolg zeigt. Wir haben mittlerweile über 400 Mitarbeiter, rund 300 hier am Standort in Waldbronn“, so die beiden Geschäftsführer. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel waren beeindruckt von den vielfältigen Einsatzgebieten der Messgeräte, die von Automobilfirmen für die Akustik von Lautsprechern oder Bremsschreiben eingesetzt werden oder auch in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen, um die Qualität der Produkte sicherzustellen.

 

Regierungspräsidentin Nicolette Kressl dankte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel für den intensiven Austausch und die Gelegenheit, wieder einmal die vielen Facetten des Landkreises Karlsruhe erleben zu können.

 

 

Gondelsheimer Oktoberfest

am 13. und 14. Oktober 2017

 

Den Auftakt am 13. Oktober 2017 macht die 089-Band aus München. Die spielen sich vor ihrem Auftritt in Gondelsheim inzwischen auf dem „anderen“ Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt warm.

Die Party- und Wiesnband aus München – wie sie sich selbst nennt – steht für ausgelassene Stimmung und hat die Party-Klassiker der vergangenen 50 Jahre im Repertoire.

Am Samstag hat sich die „Gloine Bsetzung“ angesagt. Hinter der „kleinen Besetzung“ verbirgt sich ein Ensemble des Musikvereins Büchig. Was im Jahr 2014 noch als Pausenfüller begann und ausschließlich Notenmaterial benutzte, das schon länger im Archiv verstaubte, hat sich als „Gloine Bsetzung“ inzwischen zu einem eigenständigen Ensemble herausgearbeitet.

In bewährter Manier heizt der örtliche Musikverein „Harmonie“ jeweils zu Beginn den Saal ein und die örtlichen Vereine übernehmen wie gehabt die Versorgung der Besucher mit Speis und Trank.

Dieses Mal ist es eine Gemeinschaftsproduktion von Turnverein, Fußballverein und Tennisclub..

Die Veranstaltung am Freitagabend mit der 089-Partyband aus München wird 8 Euro Eintritt kosten, der Samstag 5 Euro. Vorverkauf jeweils im Bürgerbüro.

 

 

Neues vom Jugendtreff Bounty

Rekorde

 

23. Eine Zahl ohne Schneid. Eine Primzahl, gut, nur durch sich selbst und durch 1 teilbar. Eine Zahl aber ohne jegliche Strahl- und Symbolkraft. Irgendwie langweilig! Für uns jedoch von besonderer Bedeutung. Denn unsere bis an die Grenzen des Papiers gedehnte Cocktail-Liste verzeichnete einen neuen Angebots-Rekord: Sage und schreibe dreiundzwanzig verschiedene Mixgetränke standen auf der Karte, darunter einige ganz neue Kreationen.

Unsere beiden Cocktail-Nachmittage und -Abende zum Abschluss der Sommerferien entpuppten sich einmal mehr als herbeigefieberte Jahreshöhepunkte. Und sie waren für noch mehr Rekorde verantwortlich: Noch nie wechselten so viele der heißbegehrten, liebevoll und frisch zubereiteten Mischgetränke auf Fruchtsaftbasis über den Tresen. In atemloser Hast arbeitete Michel die sich stets aufs Neue füllenden Bestelllisten ab. Mit vor Erwartung zitternder Ungeduld stampften unsere Jugendlichen schon mal mit dem Fuß auf, wenn es nicht schnell genug ging. Doch das Mixen und Verzieren ist eben reine Handarbeit. Unser Paul stellte zudem einen neuen Einzelrekord auf: Sage und schreibe zehn (10!) Cocktails rannen innerhalb von zwei Stunden seine Kehle hinab, gluckerten und schwappten zufrieden in seinem Magen.

 

Katy, eine unserer Jüngsten, erwies sich derweil als echte Barkeeperin und maß mit ruhiger Hand und scharfem Auge die Mengen genauestens ab. Bravo, Katy!

„Boah! Geil, geil, geil!“ und „Du bist der beste Cocktail-Mixer der Welt“, waren nur einige Bemerkungen von offensichtlich höchst zufriedenen Bar-Gästen. Selbst wenn es lange anmuten mag, der nächste Cocktailsommer kommt bestimmt (und bis dahin werden wir in unserer Jugendtreff-Bar immer wieder verschiedene Leckereien anbieten). Wir freuen uns darauf! :-)

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Familie Oehlbach für die Spende einiger Billard-Queues.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)

 

 

 „Dui do on de sell” am

30. Dezember 2017 erstmals

in Gondelsheim

 

Seit über 15 Jahren lässt das sympathische Erfolgs-Duo "Dui do on de Sell" mit scharfer Zunge und schwäbischem Trockenhumor ihre Zuschauer brüllen vor Lachen. Am 30. Dezember 2017 sind sie endlich in Gondelsheim zu Gast.

 

Die beliebten Schwertgoschen zählen zu den bekanntesten und erfolgreichsten Mundart-Kabarettistinnen des Südens und sind Garant für ausverkaufte Hallen. Nicht zuletzt weil sich das Publikum oft schonungslos selbst erkennt. Am Samstag, 30. Dezember 2017, ist das Duo zu Gast in der Gondelsheimer Saalbachhalle. Veranstalter ist der Heimat- und Kulturverein Gondelsheim. Über 300 Karten sind bereits heute verkauft

In ihrem Programm "Reg mi net uf" wagen Petra Binder und Doris Reichenauer einen erbarmungslos ehrlichen und charmant witzigen Blick auf das Ehe -und Familienleben.

 

  

Die Nachricht vom Vorruhestand des Ehemanns stellt die moderne Frau nach 30 Ehejahren plötzlich vor neue Herausforderungen. Während Petra ihre bessere Hälfte mit genauen Anweisungen und Postit-Bäbberle auf Spur bringt, kämpft Doris mit ihrem besserwissenden und nervig umsorgenden Frühaufsteher, der mit "scheiß guter Laune" sogar die Apothekenumschau ans Bett bringt.

 

In vertrauter Tratsch-Runde wird alles aufs Korn genommen, was nicht niet- und nagelfest ist. Ob Schwiegermütter mit Aha-Erlebnis, partnerschaftlich nicht Endversorgte, Figur-Ästheten oder aktuelle Trends wie die Blümchen-Intimfrisur und Second-Hand-Vegetarier – nichts ist vor den beiden verbalen Rasiermessern sicher.

Versprochen wird ein unterhaltsames Mundart-Feuerwerk, gespickt mit Wortwitz, messerscharfer Ironie und unverwechselbarer Situationskomik.

Karten sind im Vorverkauf für 18 Euro im Bürgerbüro des Rathauses Gondelsheim erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 20 Euro.

Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister