< Der Bürgermeister informiert KW 32
03.08.2017 11:19 Alter: 77 days

Der Bürgermeister informiert KW 33


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute gehen die „Gondelsheimer Mitteilungen“ in die Ferien, sprich eine zweiwöchige Pause steht an.

Auch viele Gondelsheimerinnen und Gondelsheimer sind den Urlaub aufgebrochen, da die Schulferien seit einer Woche begonnen haben.

Wer aber noch im Lande ist, der darf sich am kommenden Sonntag die Bertha-Benz-Fahrt nicht entgehen lassen. Warum? Lesen Sie einfach den folgenden Artikel:

Nordkreisel als Anziehungspunkt

 

Josephine Benz-Gedächtnis-Stopp

 

am 6. August 2017 in Gondelsheim

 

Fa. Dr. Fella und Fa. Sectra Orte des Feierns


Klassik trifft auf Zukunft beim Josephine Benz-Gedächtnis-Stopp in Gondelsheim. Wenn am Sonntag, 6. August, rund 100 Oldtimer der Bertha-Benz-Rallye durch die Gemeinde rollen, ist das gleichzeitig eine Zeitreise durch die mehr als 100-jährige Automobilgeschichte. Die Fahrzeuge der Vergangenheit treffen am Haltepunkt, dem Betriebsgelände von Dr. Fella am nördlichen Ortsausgang in der Bruchsaler Straße 81, auf die künftige Generation der Fortbewegung auf vier Rädern. Während die Oldtimer nur bestaunt werden können, sind hingegen ausgiebige Probefahrten von Modellen mit Elektroantrieb aus dem regionalen Gemeinschaftsprojekt „zeozweifrei“ möglich.

Zwei dieser E-Mobile stehen den Bürgern von Gondelsheim seit einigen Monaten zur Mietnutzung zur Verfügung. „Alle diese Fahrzeuge waren zu ihrer Zeit echte Innovationen. Spaß an der Fortbewegung und Verantwortung für die Zukunft schließen sich nicht aus. Und genau das wollen wir vermitteln“, betonen Bürgermeister Markus Rupp und Organisator Dr. Roland Fella.

Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz musste aufgrund eines Todesfalls in der Familie seine Teilnahme leider absagen.   

Zwischen 11 und 14 Uhr werden die teils raren, teils exotischen, aber immer bestaunenswerten Exemplare der automobilen Vergangenheit in Gondelsheim zu Gast sein. Auf jeden Fall mit dabei ist ein BMW M1. Von diesem „Auto der Superlative“ – so die Fachpresse – wurden nur 460 Exemplare produziert.

Auf Fahrer wie Besucher wartet gleichermaßen ein interessantes Programm beim dritten Oldtimer-Frühschoppen. Zum einen wird natürlich das schon angesprochene E-Carsharing-Konzept „zeozweifrei“ vorgestellt. Zudem haben sich zwei Traktorenclubs angesagt, die ihre Oldtimer präsentieren, unter anderem die Bulldogfreunde „Die Ackerveteranen“ aus Obergrombach. Und sicherlich gesellt sich noch so mancher Oldtimer-Fahrer hinzu, der seine Rarität ebenfalls ausstellt. Für die Bewirtung sorgt der Gondelsheimer Rallye-Club und für die musikalische Unterhaltung die Los del Molino. Und wer die gesehenen Automobile in bleibender Erinnerung behalten will, der kann die gute Stücke auf Leinwand malen – unter fachlicher Anleitung der Gondelsheimer Künstlerin Rose Vollmer.

Um 14.00 Uhr findet erstmals auf dem Gelände der Fa. Dr. Fella auch ein Boule-Kugel-Zielwerfen mit Bürgermeister Markus Rupp statt. Den Siegern winken tolle Preise.

Und auf dem gegenüber liegenden Firmengelände von Sectra-Sicherheitssysteme sind weitere alles andere als alltägliche Automobile zu sehen. Diese erfüllen einer dieser drei Vorgaben: über 400 PS, elektrisch oder älter als 30 Jahre. Letztes Mal waren beispielsweise zehn rote Ferrari unterschiedlicher Jahrgänge zugegen. Eine Zahl, die man dieses Jahr gerne toppen würde.

Auf die Teilnehmer an der Bertha-Benz-Rallye wartet darüber hinaus ein besonderes Präsent. Sie erhalten ein T-Shirt mit der Aufschrift „129 Jahre Frau am Steuer – Josephine Benz-Gedächtnis-Stopp“, eine eigens für diesen Tag abgefüllte Flasche Bier mit dem gleichen Etikett, einen Glückskeks - immer versehen mit der Jahreszahl und nur in limitierter Auflage produziert und einen Energiedrink. „Das sind echte Sammlerstücke“, freut sich Dr. Fella.

Und alles zu Ehren von Josephine Benz, der Mutter des Autopioniers Carl Benz, die in Gondelsheim ihre letzten Jahre verbracht hat und dort auch begraben liegt, betont Bürgermeister Rupp.


Rekordbesuch beim Rathausplatzfest

Nach dem Fest ist vor dem Fest

Oktoberfest mit verändertem Konzept


Das dreitägige Rathausplatzfest in Gondelsheim hat rund 3.000 Besucher verzeichnet. „Das ist absoluter Rekord und knapp 20 Prozent mehr als bei der Premiere vor zwei Jahren“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp. Was ihm besonders imponierte war die fröhliche und friedliche Stimmung. „Selbst der Wolkenbruch am Freitagabend hat daran nichts geändert. Die Besucher haben sogar mitgeholfen, Musikinstrumente, Getränkekisten und sonstige Utensilien in die Saalbachhalle zu tragen und dann wurde dort unbeeindruckt weiter gefeiert“, erinnert er sich.

Dieses Miteinander gilt für das gesamte Fest. Immerhin machten rund 500 freiwillige Helfer die drei Tage erst möglich. Jeder achte Gondelsheimer hat folglich selbst tatkräftig mit angepackt. „Eine Gemeinde lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Das Mitmachen wird hier in Gondelsheim großgeschrieben.
Darauf können wir alle stolz sein“, lobt Bürgermeister Markus Rupp. Ein Großteil der Helfer kam aus den neun beteiligten Vereinen des Ortes. Gemeinsam gestalteten und betrieben sie auch die so genannte Vereinsmeile vor der Saalbachhalle, gebündelt und koordiniert von der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheimer Vereine. Dort bewirteten und verköstigten die Vereine die Besucher des Rathausplatzfestes. „Erfreulicherweise war auch dort immer richtig was los“, so Rupp.

Der Höhepunkt war sicherlich der Sonntag. „Da stimmte einfach alles. Bereits zur Mittagszeit war nach dem ökumenischen Gottesdienst und dem tollen Auftritt des „Neuen Gondelsheimer Jazz-Trios“  auch der letzte Platz gefüllt und das blieb so bis zum Ende“, berichtet Rupp. Maßgeblichen Anteil an dem „Sahnetag“ besaß Schlagerstar Michael Holm. „Seit bekannt war, dass er auftritt, standen bei uns die Telefone nicht mehr still.“ Letztlich sorgte die Kombination aus einem abwechslungsreichen Programm und vielen fleißigen Helfern die diesen Besuchererfolg, ist sich der Bürgermeister sicher, der verspricht: „Fortsetzung folgt.“

Bis es soweit ist, steht erst einmal ein weiterer Höhepunkt vor der Tür. Das Gondelsheimer Oktoberfest findet am 13. und 14. Oktober in der Saalbachhalle statt. Bei der fünften Auflage gibt es einiges Bewährtes, aber auch viel Neues. Zu letzterem zählt der Verzicht auf den Sonntag als Veranstaltungstag. Dafür kommt der Freitagabend hinzu. „Mit der Änderung greifen wir die Wünsche der Besucher auf“, erklärt Rupp.

Auch musikalisch setzt das Oktoberfest neue Akzente. Den Auftakt macht die 089-Band aus München am Freitagabend. Die spielen sich vor ihrem Auftritt in Gondelsheim auf dem „anderen“ Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt zwei Wochen lang warm. Die Party- und Wiesnband aus München – wie sie sich selbst nennt – steht für ausgelassene Stimmung und hat die Party-Klassiker der vergangenen 50 Jahre im Repertoire. Am Samstag dann hat sich die „Gloine Besetzung“ des Musikvereins Büchig angesagt. Auch da ist beste Unterhaltung garantiert.

Eines ändert sich beim fünften Oktoberfest in Gondelsheim nicht. In bewährter Manier übernehmen die örtlichen Vereine die Versorgung der Besucher mit Speis und Trank. Dieses Mal ist es eine Gemeinschaftsproduktion von Turnverein, Fußballverein und Tennisclub.

 

Kreisintegrationspreis zum

dritten Mal vergeben

Landrat zeichnet vorbildliche Aktivitäten und Leistungen aus

Petra Schalm aus Gondelsheim ausgezeichnet


Zum dritten Mal zeichnete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel Aktivitäten und Leistungen aus, die bei der Integrationsarbeit von Menschen mit Migrationshintergrund vorbildlich sind.
Im Rahmen der Kreistagssitzung vom 20. Juli, die in der Waldseehalle in Forst stattfand, würdigte er die Preisträger.

Belobigungen erhielten die Gemeinde Pfinztal und die Städte Östringen und Stutensee für ihre beispielhaften ganzheitlichen Integrationskonzepte. Der mit 400 EUR dotierte dritte Platz wurde gleich drei Mal vergeben und ging zum einen an die Bewerbungscoaches der Stadt Ettlingen. Dahinter stehen acht Auszubildende der Stadtverwaltung, die Flüchtlingen bei der Arbeitssuche unterstützen, in dem sie z.B. bei der Erstellung von Lebensläufen und Anschreiben behilflich sind und Fragen zu Vorstellungsgesprächen beantworten. Das „Café International“ Ubstadt-Weiher des DRK Ortsverbandes Zeutern erhielt einen dritten Preis, weil sich der anfängliche Begegnungstreff zu einer umfassenden Kommunikationsplattform für Flüchtlinge, Migranten sowie Bürgerinnen und Bürgern mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen entwickelt hat.

Mit Frau Petra Schalm wurde eine Gondelsheimer Bürgerin ausgezeichnet, die seit vielen Jahren fester Bestandteil des ehrenamtlichen Engagements vor Ort ist und sich mit der Einrichtung einer Gemeinschaftsunterkunft im Jahr 2012 als Helferin der ersten Stunde für eine offene Willkommenskultur und Integration von Geflüchteten einsetzt.

 

Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 800 EUR ging an die Initiative „Familien in Not“ der Seelsorgeeinheit St. Vinzenz Bruchsal. Sie leistet seit der Eröffnung der ersten Gemeinschaftsunterkunft im Jahr 2013 direkte Hilfe für die  Menschen, in dem sie nicht nur Sachmittel und Spenden organisiert, sondern Flüchtlinge auch persönlich begleitet und Begegnungstreffs durchführt. Erstmals vergeben wurde – ohne Preisgeld - ein Firmenpreis, der an die EDEKA Südwest Fleisch GmbH ging. Damit wurde die erfolgreiche Eingliederung von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt honoriert, die das Unternehmen unter dem Projektnamen „Perspektive@SWF“ gezielt betreibt. So wird eine intensive Betreuung durch die Ausbildungsabteilung geleistet, es werden Sprachkurse angeboten, Azubis bei gesellschaftlichen und organisatorischen Fragen unterstützt und Praktika vermittelt. Der erste Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro geht an das Arabisch-deutsche Musikprojekt: „Forum arabisch-deutscher Songs“. Nach der Erkenntnis, dass Musik die universelle Sprache der Menschheit ist, die von allen verstanden wird, hat Klaus Heinrich viele Stimmen von geflüchteten sowie deutschen Kindern und Erwachsenen mit vertrauten und exotischen Instrumenten vereint, damit sie im Einklang eine Botschaft der Toleranz und des Miteinanders aussenden können.



Neues vom Jugendtreff Bounty

Grillfeier


„Pssst, leise!“ – „Halt! Da hat es geknackt.“ – „Ich habe nichts gehört.“ – „Doch, doch! Da war ein Geräusch!“ – „Das war bestimmt nur ein Reh!“ „Nein, ich habe eben auch eine Stimme gehört.“ – „…“ –  „Also gut, leise und vorsichtig ausschwärmen!“ – „DA HINTEN, DA HINTEN RENNEN SIE!“ – „HINTERHER!“

Bei unserem Geländespiel im Umfeld des Gondelsheimer Grillplatzes waren Spannung und Nervenkitzel so sicher wie der Schweiß auf unseren Stirnen. Mit schlagendem Herzen und schweifendem Blick folgte die Jägergruppe der Versteckgruppe; es galt die Gejagten in der vorgeschriebenen Zeit aufzuspüren. Diese durften das gesamte Gelände nutzen, um sich zu verstecken oder ihrerseits den Jägern hinterherzuschleichen und mit Irrlauten zu narren. Auch wenn das Spiel am Ende 1:1 ausging, die Freude an dem urtümlichen Treiben inmitten der Natur war im Übermaß gewährleistet.

Natürlich hatten wir auch sonst viel Spaß: Die Teen- und Abendtreffbesucher konnten auf dem Grillplatz nach Herzenslust toben, mit Bällen jonglieren, Kartentricks einstudieren oder einfach nur am Feuer sitzen. Bald verbreitete sich von dort der köstliche Geruch nach Gebratenem. Gemeinsam wurde gespachtelt. Die „Ochsenaugen“ – eine Freilandküchenspezialität aus Brot und Spiegelei – schmeckten dabei genauso lecker wie das mitgebrachte Grillgut.

 

Wir wünschen unseren treuen Besuchern und allen Gondelsheimern eine erholsame Sommer-urlaubszeit!

Terminvorschau:
♣    Ab Montag, 07. August, geht das »Bounty« in eine dreiwöchige Sommerpause. Wir öffnen wieder ab dem 30. August.
♣    Direkt nach der Sommerpause, am Mittwoch, 31. August, laden wir unsere Besucher ab 12 Jahren zu einer weiteren Grillaktion, diesmal mit Nachtwanderung auf den Gondelsheimer Grillplatz.
♣    Am Donnerstag und Freitag, 07. und 08. September, mixen wir erneut die hochbeliebten Cocktails in unserer Jugendtreffbar. Und am Freitag erwarten wir zum Südamerikanischen Abend eine ganz besondere Überraschung.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)


 

Baubeginn für Lärmbollwerk

im Frühjahr 2018

Regierungspräsidium stellt im Rat Pläne für Bau von Schutzwand an B 35 bei Gondelsheim vor

 
Quelle BNN / Brettener Nachrichten“ vom 20. Juli 2017 von Joachim Schultz
Eines bleibt festzuhalten: Gondelsheim wird auch nach dem Bau des Bollwerks sicherlich kein Ort der Stille. Allerdings erfährt die von Lärm geplagte Gemeinde eine Entlastung. Denn seit Jahren stellt der Lärm ein massives Problem dar und überschreitet zulässige Höchstwerte. Nach Ansicht von Verkehrsexperten aus dem Regierungspräsidium lässt der Radau, den die Fahrzeuge auf der Bundesstraße 35 verursachen, sogar deutlich hörbar nach – wenn der Bau fertig ist. Um diese Geräuschkulisse dauerhaft zu senken, erhält die Straße auf der Seite zum Ort hin eine Lärmschutzwand, zudem wird ein „Flüsterasphalt“ eingebaut. Drei Vertreter des Regierungspräsidiums stellten am Dienstagabend in der Sitzung des Gondelsheimer Gemeinderates vor, was im Abschnitt der Bundesstraße zwischen den beiden Gondelsheimer Ein- und Ausfahrten im kommenden Jahr genau passiert. 2019 soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Rund fünf Millionen Euro kostet das Projekt, das gleichzeitig die Sanierung von fünf Brückenbauwerken vorsieht, den Bund.

Ungefähr 15 000 Pkw und Lkw rollen Tag für Tag auf der Bundesstraße an dem Ort vorbei. So das Regierungspräsidium. Seit Jahren klagen Gondelsheimer über die Bundesstraße als Hauptlärmquelle. Zudem muss man wissen, dass Güterzüge auf der Bahntrasse, die durch den Ort verläuft, mit zur Lärmbelastung beitragen.

Man könnte sagen: Mit dem Bau der vier Meter hohen Wand zieht ein neues Lärmzeitalter auf. Schon im Oktober sind dafür die ersten Zeichen zu sehen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Rodung des Buschwerks am Fahrbahnrand der B 35. Danach werden neue Entwässerungsleitungen verlegt und der Sockel, auf dem die Schutzwand stehen wird, betoniert.

In einem Abstand von in der Regel 2,50 Metern zur Straße und auf einer Länge von etwa 1,7 Kilometern entlang der Bundesstraße entsteht die Lärm schluckende Wand. Diese setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen: aus mit Schottersteinen gefüllten Gitterboxen, sogenannten Gabionen, aus Glas sowie aus Aluminium- und Betonwänden.

Der Fahrbahnbelag kommt erst an die Reihe, sobald die Lärmschutzwand steht. Auf einer Länge von 2,2 Kilometern wird der alte Belag durch einen neuartigen Flüsterasphalt ersetzt. „Dieser Belag wurde auch in der Innenstadt von Baden-Baden verbaut. Bislang hat man damit gute Erfahrungen bei der Lärmreduzierung gemacht“, sagte ein Referent.
Mit dem Bau der Lärmschutzwand will man im Frühjahr 2018 beginnen. Veranschlagte Bauzeit: sechs bis acht Monate. Die komplette Fertigstellung ist 2019. Einen Termin dafür nannten die Behördenvertreter nicht. Dies hänge von Art und Umfang der Straßensperrung ab. Im Gespräch ist eine halbseitige Sperrung der Bundesstraße mit Ampelregelung. Auf Grundlage verschiedener Varianten könnten die Straßenbauer zwischen sechs bis acht Wochen und vier Monaten brauchen.

Bürgermeister Markus Rupp sowie mehrere Gemeinderäte zeigten sich in der Beratung zufrieden darüber, dass „Gondelsheim die Lärmschutzwand bekommt“. Eine Vollsperrung der B 35 während des Einbaus des Flüsterasphalts, was dazu führen würde, dass der Verkehr durch den Ort rollt, wolle man nicht. „Sonst bricht ein Chaos in den innerörtlichen Straßen aus“ (Rupp).

Lärm spielte auch bei der Beratung eines „Aktionsplans“ für die Bahnstrecke im Ort eine Rolle. Die Gemeinde wolle sich im August auf einem Internet-Portal des Eisenbahn-Bundesamts zur Lärmbelastung durch Güterzüge äußern, so Rupp. Dies könnten auch die Einwohner tun. Die Hoffnung ist, dass die Bahn in den nächsten fünf Jahren etwas aktiv für den Lärmschutz an der Trasse im Ort unternimmt.


Lärmaktionsplan fürs Schienennetz

Melden, wenn der Bahnlärm stört


Bis zum 25.08.2017 findet die Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahnbunde-samtes zum Lärmaktionsplan Schiene statt. Vom Schienenlärm ist eine nicht unerhebliche Zahl unserer Einwohner betroffen.  

Ihre Gemeindeverwaltung hat daher einen Link zum Online-Fragebogen des Eisenbahnbundesamtes auf der Homepage der Gemeinde eingestellt.

Sie können diesen Bereich auch direkt unter

 Opens external link in new windowhttps://www.laermaktionsplanung-schiene.de/eisenbahnbundesamt/de/home

erreichen.

Für Bürgerinnen und Bürger ohne Internet-Zugang sind die Fragebögen in Papierform im Bürgerbüro erhältlich.

Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch!


Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister