< Der Bürgermeister informiert KW 16
04.05.2017 09:23 Alter: 198 days

Der Bürgermeister informeirt KW 17


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es war die richtige Entscheidung, trotz schönem Wetter, aber am Abend zunehmend kühlen Temperaturen mit Programm und Bewirtung in die Saalbachhalle auszuweichen.  
 

300 Besucher in Saalbachhalle

Maibaumstellen 2017 ein voller Erfolg


Der Erfolg lässt sich natürlich am besten an der Besucherzahl messen. Und die war mit rund 300 richtig gut. Für das Bewirtungsteam des Heimat- und Kulturvereins gab es an diesem Abend aber noch einen anderen Gradmesser. 41 Kilogramm frittierte Pommes Frites sagen auch etwas aus.      

Für Bürgermeister Markus Rupp und nicht nur für ihn geht das Gondelsheimer Konzept des Maibaumstellens damit auch 2017 wieder voll auf.
 
„Das Fest macht den Veranstaltern - der Gemeinde, dem bewirtenden Heimat- und Kulturverein - und offensichtlich den Gondelsheimern einfach Spaß!“, so das Ortsoberhaupt.



Gerade auch die Programmpunkte mit tollen Darbietungen des Kindergartens „Am Saalbach“ am gerade gestellten Kindermaibaum mit unzähligen selbstgemalten Bildern und des Musikvereins „Harmonie“ unter seinem neuen Dirigenten David Haas sowie der Tanzmusik mit „Nino & Freunden“ sorgten für einen gelungenen Abend.

Renner einmal mehr das Maibock-Bier, das in Strömen floss. Aber auch die Steaks und Würste mundeten ganz offensichtlich den Besuchern. Und eben 41 Kilogramm Pommes.

Übrig bleibt von dieser Veranstaltung der Maibaum, der traditionell von der Freiwilligen Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Bauhof und der Fa. Hübner (Neibsheim) gestellt wurde.

Von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer.


Besichtigung der Unterkunft für Flüchtlinge in der Anschlussunterkunft
in der Bahnhofstraße 2


Immerhin ca. 30 Gondelsheimer nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort in der Bahnhofstraße ein Bild von dem zu Zwecken der Anschlussunterbringung für Flüchtlinge umgebauten Anwesen Bahnhofstraße 2 zu machen.

Fachkundig wurden sie vom Gemeindemitarbeiter Sören Rexroth durch das Gebäude geführt.   


Dreitägiges Rathausplatzfest in Gondelsheim mit Chris Roberts

Abwechslungsreiches Programm spricht alle Generationen

und Musikvorlieben an


„Nach der überaus gelungenen Premiere vor zwei Jahren folgt nun die sicherlich nicht minder erfolgreiche Fortsetzung“, freut sich Bürgermeister Markus Rupp auf das zweite Gondelsheimer Rathausplatzfest. Die dreitägigen Feierlichkeiten gehen von Freitag, 21. Juli, bis Sonntag, 23. Juli. „Es ist gelungen, ein Programm auf die Beine zu stellen, das alle Generationen und damit die gesamte Bürgerschaft in der Gemeinde wie in der Region anspricht“, führt er weiter aus. Manches wurde dabei von der ersten Auflage übernommen, einiges jedoch auch neu aufgenommen.

Was auf jeden Fall gleich blieb, ist die Organisation des Festes auf dem Rathausplatz. Denn dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung der Gondelsheimer Vereine, allen voran der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheim (AGG). Mit Unterstützung der Gemeinde ist es so gelungen, neben dem Oktoberfest und Weihnachtsmarkt einen weiteren Höhepunkt im Festkalender zu schaffen. „Das ist ein eindrucksvoller Beleg für ein intaktes Vereinsleben und damit für ein intaktes Gemeinwesen“, loben Rupp und der AGG-Vorsitzende Andreas Bürker das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Mit dem Rathausplatzfest knüpfen wir nahtlos an die Tradition der Schlossfeste als die zentrale Feier der Gemeinde an.“ Die Vereine werden auch mit eigenen Getränke- und Essensständen vertreten sein, auf der so genannten Vereinsmeile neben der Saalbachhalle.

Was ebenfalls gleich blieb, ist das Programm am Freitagabend. Nach dem Fassanstich zum Auftakt heißt es Bühne frei für ein echtes „Gondelsheimer Eigengewächs“ – Cris Cosmo. Der 39-Jährige steht für Sommer, Liebe und einen Hauch Revolution. Seit zehn Jahren mischt er deutsche Texte mit handgemachtem Pop, Latino-Reggae-Einflüssen und clubbigen Livebeats. Seinen Künstlernamen bekam Cris, als er mit Straßenmusik durch die Welt unterwegs war. In Südamerika nahmen die Leute dem sprachbegabten Chico mit der Gitarre seine deutschen Wurzeln nicht ab. Und nannten ihn einfach „Cris Cosmo“ – den Weltbürger-Cris. Der Vollblutmusiker ist Zeit seines Lebens auf der Bühne zu Hause und liebt es, mit seinem Publikum zu feiern. Cris hat mehr als 2000 Konzerte in aller Herren Länder gespielt, war bereits für den Echo nominiert und nahm 2012 an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil.
Der Samstag bietet hingegen eine Premiere. Als musikalischer Höhepunkt tritt die Band Skameleon auf. Mit einer Live-Besetzung von neun Musikern begeistert die Ska-Cover-Band Skameleon das Publikum mit ihren tanzbaren Interpretationen der größten Rock- und Pop-Klassiker. Bekannte Welthits werden genauso eigenwillig gecovert wie Rockballaden der 90er, bekannte Film-Melodien oder Songs der Neuen Deutschen Welle.



Am Abschlusstag, dem Sonntag, kommen die Freundinnen und Freunde von Schlager und Volksmusik auf ihre Kosten. Aber nicht nur die. Denn nach dem Gottesdienst spielt zunächst „Das neue Gondelsheimer Jazztrio“. Im Gegensatz zu den anderen beiden Tagen gibt es zudem einen Mittagstisch.

Eine solche Stärkung dürfte auch von Nöten sein, warten anschließend doch zahlreiche Höhepunkte. Ein ganz besonderes Erlebnis wird sicherlich das erstmalige Gastspiel von Chris Roberts in Gondelsheim. „Du kannst nicht immer 17 sein“, „Hab’ Sonne im Herzen“ – die Liste der Hits von einem der wohl bekanntesten deutschen Schlagersänger ist wirklich lang. Und das Besondere dabei: Sein Liedtexte können Teenies ebenso mitsingen wie deren Eltern und Großeltern.

Aber auch das weitere Programm ist aller Ehren wert. Bergkristall – das Erfolgsduo aus Bayern -  laden alle Freunde des Schlagers und der Volksmusik zum Tanzen und Träumen ein. Mit ihren Auftritten beim „Grand Prix der Volksmusik“ sowie dem Sieg bei der „Schlagertrophy“ sind die beiden einem breiten Publikum bekannt. Was für Bergkristall gilt, gilt erst recht für Fernando Express. Seit 34 Jahren steht der Fernando Express bereits für Qualität in der deutschen Musikwelt. Bis heute Dauergast in den Rundfunk-Hitparade und eine ständige Präsenz in unzähligen Live-Veranstaltungen zu sein, spricht eine eindeutige Sprache. Und bis heute wird der Fernando Express von ihren Fans als „Die Könige der Tanzpaläste“ genannt. Nicht zuletzt auch dank dem Gondelsheimer Josef Eisenhut.
 
Moderiert wird dieser Tag von einer anderen Legende, von Rainer Nitschke. Mehr als vier Jahrzehnte war er ein ständiger Begleiter im Radio wie auch im Fernsehen. „Die Stimme des Südens“ moderierte unter anderem zahlreiche Sendungen im damaligen Süddeutschen Rundfunk.

 

Bis 2019 sollen Hausaufgaben gemacht sein

Gondelsheim lässt weitere Hochwasserschutzmaßnahmen fachlich bewerten


Quelle: Brettener Woche / kraichgau.news (von Chris Heinemann)

Einen Monat, bevor sich das Saalbachhochwasser von 2013 zum vierten Mal jährt, rückt in Gondelsheim der Hochwasserschutz wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Anlass genug für Bürgermeister Markus Rupp, eine Zwischenbilanz bereits umgesetzter und noch geplanter Schutzmaßnahmen zu ziehen.

Die Planung für einen verbesserten Hochwasserschutz laufe, versichert Rupp. Aber man habe ja auch bereits „was getan“. Er verweist darauf, dass die akute Überflutungsgefahr für den Bereich Bahnhof- und Leiterstraße seit Anfang 2016 durch ein Dammbalkensystem gebannt sei. Mit einer Sandsackaktion habe die Gemeinde gefährdeten Einwohnern Hilfe zur Selbsthilfe geleistet und mit der im November 2016 speziell für Gondelsheim entwickelten Hochwasser-App sei die Vorwarnzeit deutlich verbessert worden. „Die App wurde schon 400 Mal heruntergeladen, eine sehr gute Rate bei insgesamt 1.400 Haushalten in Gondelsheim“, findet der Bürgermeister. Hilfreich sei auch, dass der Gondelsheimer Saalbach-Pegel mittlerweile in der landesweiten Hochwasser-Vorhersagezentrale erfasst werde und im Ernstfall Warnmeldungen direkt aufs Handy verschickt.

Darauf aufbauend hat die Gemeinde für drei Wasserstände – 120 Zentimeter (Vorwarnstufe), 150 Zentimeter (kritisch), 180 Zentimeter (höchste Alarmstufe) – praktische Maßnahmenpakete erarbeitet, vom Einbau der Dammbalken über Lautsprecherdurchsagen bis zur Evakuierung des Betreuten Wohnens. Zwar lässt die Gemeinde vom Gemeindetag Baden-Württemberg derzeit einen detaillierten Alarmierungs- und Einsatzplan erstellen, doch schon heute kann sie auf einen eigenen dreistufigen Plan zurückgreifen. „Das ist schon 100 Prozent mehr als 2013“, betont Rupp. Nun liege es an dem sich derzeit konstituierenden Solidarverbund der Saalbach-Anrainerkommunen, z.B. auch in Maulbronn und Knittlingen Pegel zu setzen und damit das noch immer fehlende durchgängige Alarmierungssystem zu schaffen.

Bis 2018 und 2019 will Gondelsheim dann auch die eigenen Hausaufgaben vollständig erledigt haben. Im überflutungsgefährdeten Bereich Rössener Grund soll der Promenadenweg erhöht und gegenüber ein Erdwall angelegt werden, ebenfalls ein Erdwall ist im Altenwingertweg angedacht, und nahe der Saalbachhalle wird die Durchflusshöhe der Meierhofbrücke überprüft. Für die Bachstraße hingegen kommt wegen enger Platzverhältnisse vermutlich nur eine Mauer in Frage. Planungsgrundlage ist laut Rupp ein 100-jährliches Hochwasser plus eines Klimawandel-Aufschlags. Derzeit werden die Maßnahmen vom Ingenieurbüro Wald & Corbe gewichtet und nach Prioritäten geordnet. Die Gesamtkosten beziffert der Bürgermeister auf rund 1,5 Millionen Euro. Eine Summe, die die Gemeinde wegen unvorhergesehener Gewerbesteuerrückzahlungen an Betriebe in diesem Jahr nicht mehr aufbringen könne, so Rupp. Erst ab kommendem Jahr zeichne sich eine finanzielle Entspannung ab. Die Vorschläge des Ingenieurbüros sollen jedoch noch vor den Sommerferien im Gemeinderat beraten werden.


„Nicht mein Wunschkind“

Bürgermeister Rupp über gemeindeübergreifenden Hochwasserschutz


Der Gondelsheimer Rathauschef nimmt für sich in Anspruch, schon im September 2013 als Erster die Überwindung der bis dahin praktizierten behelfsmäßigen Form des Hochwasser-managements entlang der Saalbachschiene angemahnt zu haben. „Wir haben uns damals noch per Handy gegenseitig die Hochwasserstände mitgeteilt“, schüttelt Rupp rückblickend den Kopf. Umso schärfer fiel vor nicht allzu langer Zeit seine Kritik an dem seiner Meinung nach viel zu schleppenden Tempo beim Aufbau eines gemeindeübergreifenden Hochwasserschutzes aus. Sie gipfelte in der Ankündigung eines Gondelsheimer Alleingangs.

Entgegen den ursprünglichen Ideen einer Nutzung des bestehenden Abwasserzweckverbands oder Neugründung eines eigenen Verbands zur gemeinsamen Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen konzentrieren sich nach seinen Worten die Saalbach-Anrainerkommunen inzwischen immerhin auf die Gründung eines lockeren Solidarverbunds. Das sei zwar nicht sein „Wunschkind“, macht Rupp klar. Gleichwohl werde sich Gondelsheim dieser „niedrigschwelligen Zusammenarbeit“ nicht verschließen. Dessen ungeachtet stehe die Gemeinde gegenüber der Bevölkerung in der Pflicht, zeitnah wirksame Maßnahmen einzuleiten.

 

Neues aus dem Jugendtreff Bounty

Den Wald gefühlt!


Unsere zweite Sonderaktion im Rahmen der Frühlingsaktionswoche führte uns nach Eppingen, genauer: zum Jägersee unterhalb des Ottilienberges. Und endlich hatten wir auch Glück mit der Witterung. Frühlingswetter wie im Bilderbuch: milde Luft, tiefblauer Himmel, zartgrüne Blätter. Nach einem Sonnenbad am Seeufer folgten wir dem »Waldfühlpfad«: ein Rundwanderweg, der einen den Wald erleben lässt. Ganz ohne Rummel und »spektakuläre Action« zwar, aber mit viel Liebe und wohldurchdachten Stationen gestaltet. Und wir fühlten ihn, den Frühlingswald. Etwa als wir uns die Schuhe von den Füßen streiften und den »Barfußpfad« beschritten.

Oder als wir verschiedene Holzarten stemmten, Waldxylophon spielten, wie die Tiere sprangen oder auch einfach nur in den wundervollen Hängematten schaukelten, den Blick in die wogenden Baumwipfel gerichtet.



Der Höhepunkt unseres Ausflugs aber kam ganz ungeplant: In einem an und für sich ganz unauffälligen Stück des Waldes forderten die Jugendlichen uns plötzlich zum Versteckspielen auf. Das trieben wir dann mehrere Runden lang und die Zeit verging wie im Fluge.

Natürlich schraubte soviel Bewegung an frischer Luft auch den Hunger in Höhe, sodass wir uns bald an einem deftigen Vesper labten. Auch wir selbst taten etwas für unsere Verpflegung und hatten etwas Feines aus dem Eppinger Wald mitgebracht. Doch davon mehr im nächsten »Blättle«.

Nachwuchsfreuden
Voller Freude vernahmen wir die gute Nachricht von der Geburt unseres ersten »Jugendtreffbabys«. Ganz herzlich gratulieren wir unserer Mitarbeiterin Andrea und ihrem Ehemann Thor(sten) zur glücklichen Entbindung ihrer Tochter.



Während die Mutter gerade in den Geburtswehen stand, hatten wir im Jugendtreff fleißig gewerkelt. Eine große Anzahl Jugendlicher des Teen- und Abendtreffs ließ sich von der Vorfreude auf die bevorstehende Geburt anstecken und hatte in einer höchst schöpferischen Bastelaktion ein „unglaublich süßes“ Elefantenmädchen aus Babywindeln, Schnullern, Crèmes und selbstgeflochtenen Zierbändern geschaffen, den Eltern zum Geschenk.

Terminvorschau:
♣    An diesem Sonntag, 7. Mai, hat die BAR geöffnet. Es gibt leckere Milchshakes sowie Eiskaffees, -schokoladen und weitere Leckereien aus unserem breiten Angebot.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)



Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister