< Der Bürgermeister informiert KW 4
08.02.2017 19:36 Alter: 44 days

Der Bürgermeister informiert KW 5


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auch die „Brettener Nachrichten“ (BNN) waren in ihrer Ausgabe vom 6. Februar voller Begeisterung über „Ramba Zamba“ in Gondelsheim:

Mit Willi Wildpark auf Pirsch „Ramba-Zamba“ für einen guten Zweck:

Kinderfasching mit Uli Lange in der Saalbachhalle

600 kleine und große Gäste feiern ausgelassen


„Das letzte Mal war es nicht so voll wie heute, der Termin liegt wohl geschickt“, vermutet Manfred Boos. Dann hat der Vorsitzende des Gondelsheimer Turnvereins keine Zeit mehr, er taucht wieder in der Menge unter. Mindestens 20 Mitglieder seines Vereins wirbeln am Sonntagnachmittag auf bewirtende Weise im bunten Trubel, der sich in der Saalbachhalle ausbreitet.

Kinderfasching ist angesagt, und der Titel „Ramba-Zamba“ trifft den Nagel auf den Kopf. Die Damen an der Kasse können sich des Ansturms kaum erwehren. „Wir müssen jetzt dann die Türen schließen“, sagt eine. Da quellen immer noch mehr bunte Kinder mit Eltern an der Hand in die Halle. 600 Gäste sind es mindestens. Während sich die erwachsenen Narren, durchaus auch verkleidet, etwa als Torero, ein Plätzchen an einem der Tische suchen oder in der Kaffee- und Kuchen-Schlange oder bei den Pommes frites anstehen, toben sich die Kinder, die ab drei Jahren eingelassen werden, schon mal aus. Man könnte meinen, ein König hält Hof, so viele Prinzessinnen flitzen in ihrem Tüllgewand vorbei. Gefolgt von Bäckern, Cowboys, Zebras, von Spiderman oder auch mit Helm bestens ausgerüstet als Feuerwehrler. Man weiß ja nie. Auch der junge Turner, der am Eingang die Eintritts-Stempel kontrolliert, hat sich gut gerüstet. Mit einer schusssicheren Weste und dunkler Sonnenbrille. „Ich will lieber anonym bleiben“, sagt er auf die Frage, wie er heißt. Eben ganz Profi.

Währenddessen versucht der Brettener Initiator von „Ramba-Zamba“, Uli Lange, durch den Lärm durchzudringen. So viel verstehen die Gäste: Jetzt geht es los! Und wie! Die dritte Veranstaltung dieser Art unter dem Motto „Festival der guten Taten“ (zugunsten der Aktion Mensch und mit den BNN als Sponsor) wartet auch mit einem Programm auf. Natürlich mit einem „Mitmach-Programm“, was „Mr. Kunterbunt“, der im übrigen so aussieht wie er heißt, so oft wiederholt, bis es auch das letzte Kind in der bunten Traube vor der Bühne kapiert hat.

Und dann hievt er ein Kind nach dem anderen auf die Bühne und schon finden sich die kleinen Gäste als Jongleur wieder. Mit einem Stab in der Hand, an dessen Ende sich ein Plastikteller dreht. Das freut Willi Wildpark, das überdimensionale Kuschel-Stofftier-Wildschwein, kann es wenigstens mal durchatmen. Denn klar ist ja auch, dass eine richtige Faschingsveranstaltung, bei der der Saal gerockt werden soll, mit einer Polonaise beginnt.
Bewegung für die Kinder gibt es noch genug, mit den Disco-Tanzrunden des Duos Balu.

Dann schaut noch Pipi Langstrumpf vorbei, und wilde Tiere gibt es auch jede Menge. Auf der Bühne, im Publikum. Aber es ist wie auf einer närrischen Arche Noah: Alle vertragen sich. Schließlich ist Fasching.


Impressionen von Hügelhelden über „Ramba-Zamba“

     




Gondelsheim nimmt den Hochwasser-Schutz in eigene Hand

Bürgermeister Rupp hat Hoffnung auf interkommunale Lösung aufgegeben


Gondelsheim geht nun seinen eigenen Weg in Sachen Hochwasser-Schutz. „Ich hatte auf die Solidarität aller betroffenen Gemeinden gehofft und gesetzt“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. Aber diese Hoffnung auf einen gemeinsamen Interessenverband und ein gemeinsames Vorgehen der am Saalbach gelegenen Kommunen scheint vergebens. „Nach dreieinhalb Jahren stehen wir genau da, wo wir im September 2013 standen – nämlich ganz am Anfang“, führt er weiter aus.

Nach dem damaligen Hochwasser hatte Rupp die Initiative ergriffen und eine interkommunale Zusammenarbeit angeregt. „Passiert ist seither wenig. Vielmehr wurde die Idee zerredet“, moniert er. Deshalb zieht er nun die Konsequenz: „ Wie bereits angekündigt, nimmt Gondelsheim den Hochwasser-Schutz nun in die eigene Hand. Denn der Schutz unserer Bevölkerung steht an erster Stelle. Da müssen wir handeln und nicht reden“, macht Rupp deutlich. Gleichzeitig sieht er nun die zuständigen Behörden auf Kreis- und Landesebene in der Pflicht. „Es kann und darf nicht sein, dass nun einige Gemeinden aktiv werden und andere sich auf deren Kosten zurücklehnen“, lautet seine Forderung.

Denn gehandelt hat Gondelsheim bereits. So hat sie unter anderem Ende vergangenen Jahres als erste Gemeinde in der Region eine Hochwasser-App eingerichtet, mit der die Einwohner vor steigenden Pegelständen gewarnt werden. Diese wurde bereits über 240 Mal heruntergeladen. Somit nutzt fast jeder fünfte Haushalt in Gondelsheim diese digitale Form des Hochwasser-Schutzes. „Eine echte Erfolgsgeschichte“, freut sich der Bürgermeister über die große Resonanz. „Gondelsheim Hochwasser“ – so der Name der kostenlosen App – gibt es in den beiden wichtigsten Betriebssystemen für Smartphones iOS und Android und steht dort zum Herunterladen bereit. Sobald der Saalbach eine kritische Höhe erreicht, informiert die Gemeinde alle App-Nutzer darüber. Diese erhalten die Nachricht automatisch auf ihr Mobilgerät mitsamt entsprechender Verhaltenshinweise.

Aber auch auf analogem Wege unternimmt Gondelsheim einiges, um Schäden für Leib und Leben wie für Hab und Gut durch ein Überlaufen der Saalbach möglichst zu vermeiden. Dazu gehören unter anderem die bereits installierten Dammbalken oder auch höhere Böschungen. Eine solche Aufwallung entsteht derzeit im neuen Gewerbegebiet „Gölswiesen“. Weitere sind in der Planung, beispielsweise an der Saalbachhalle oder am Altenwingertweg. Darüber hinaus denken die Experten über ein anderes Profil der Meierhofbrücke nach. Ein solches würde den Durchfluss einer größeren Menge an Wasser erlauben. Zudem geht es darum, etwaige Gefahren an der Froschgasse beim Einfluss des Mühlkanals in die Saalbach weiter zu reduzieren.


Jahresstatistik 2016

Rund ums Rathaus

Schülerzahl an Kraichgauschule steigt erstmals über 400


Es ist längst zur Tradition geworden, hier an dieser Stelle die Jahresstatistiken vorzustellen. Und auch 2016 bietet interessant Einblicke:

Die Einwohnerzahl der Gemeinde Gondelsheim ist in 2016 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 3.706 gesunken (Vj. 3.727). In 2017 wird die Zahl aufgrund der dann erfolgten Zuzüge im Schlossbuckel sich sicherlich erhöhen.     

Geburten und Sterbefälle hielten sich in 2016 beinahe die Waage. 42 Geburten (Vj. 28) standen 43 Sterbefälle   (Vj. 28) gegenüber. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ging auf 475 (Vj. 491) zurück.
 
Im Bürgerbüro Gondelsheim wurden unter der Leitung von Tanja Canelas 62 Kinderausweise ausgegeben; Reisepässe und vorläufige Reisepässe wurden 148 ausgestellt  und 320 Personalausweispapiere kamen in Umlauf.

Die Zahl der Bauanträge und Bauvoranfragen ist gegenüber dem Vorjahr nochmals stark angestiegen, insgesamt wurden dem Gemeinderat 76 (56 im Vj.) Bauanträge und –voranfragen vorgelegt. Durch die Erschließung des „Schlossbuckels“ und die günstigen Bauzinsen ist ein Bauboom entstanden.

Der Gemeinderat traf sich 11 Mal zu öffentlichen Sitzungen.

Die Schulstatistik weist für 2016 mit 409 Schülern ein erneutes Plus gegenüber dem Vorjahr mit 390 auf. Die Schallmauer 400 wurde damit erstmals durchbrochen. Das ist dem großen Erfolg der Gemeinschaftsschule zu verdanken, deren Klassen 5 bis 8 bilden mit inzwischen 234 Schülerinnen und Schülern den größten Block. Die Grundschule wurde von 131, die Werkrealschule von 42 Schüler und Schülerinnen besucht.

Die Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten meldeten zum Jahresende 2016 eine Zahl von insgesamt angemeldeten 162 (Vj. 143) Mädchen und Knaben. Davon gingen 57 Kinder (Vj. 64) in den Kindergarten „Am Saalbach“, 98 (Vj. 71) ins erweiterte Schneckenhaus und 7 in die AWO-Zwergenstube.



Neues aus dem Jugendtreff „Bounty“

Kuscheln und Milchreis


Manchmal braucht es gar nicht viel, um die Jugendlichen glücklich zu machen: eine Couch, ein paar Kissen, eine Decke und ein dicker Teddybär – das reicht schon! Schon zweimal innerhalb nur weniger Wochen haben einige unserer Stammgäste unsere Sofaecke nicht nur zum Sitzen, sondern zum Liegen, zum Kuscheln und sogar zum Schlafen (!) genutzt. Irgendwie auch ein Beleg dafür, wie sehr sich unsere Besucher geborgen wissen und entspannen können in unserem betreuten Angebot. Auch eine Rückmeldung – eine schöne! :-)



Am vorvergangenen Wochenende hatte wieder einmal die Bar geöffnet. Es gab die üblich breitgefächerte Auswahl frisch zubereiteter Kaffee-, Milch- und Teegetränke sowie von uns Betreuern gekochten zart-cremigen Milchreis mit Vanille- und Zimtnote und gedämpfter Birne. Unglaublich lecker!

Für die Spende eines Tischkickers sagen wir herzlich „Dankeschön“ an Familie Hinz.

Euer AWO-Jugendtreff-Team (Matthias und Michael Klebon, Andrea Mergel)


Besuch des Bürgermeisters

bei Altersjubilaren

 
Die Besuche des Bürgermeisters bei Altersjubiläen finden ab 80 Jahren in Fünfjahresschritten statt; ab dem 95. Geburtstag jährlich.



Herzlichst

Ihr

Markus Rupp, Bürgermeister